Tag Archive: Wirtschaft



von Ubasser
[ergänzt mit eigenen Anmerkungen, Links und Bildern von der KS911-Red. ]

 

Das Gesicht der deutschen Städte und Gemeinden verändert sich Zusehens. Teile von deutschen Städten werden für Deutsche beim Betreten zur Gefahr — zum einen, um hinterlistig bestohlen zu werden, und zum anderen, um Leib und Leben fürchten zu müssen, wenn man bedrängt, überfallen oder Frauen vergewaltigt/sexuell belästigt werden. Ganze Stadtteile mancher Städte werden zur sogenannten NO-GO-AREA, ausländische  Clans und Sippen sind bereits mafiamäßig organisiert und beeinflussen Polizei und Politik.

Da sollte einem Deutschen eigentlich klar werden, daß die Politik aller BRD-Parteien geradezu mehr als nur deutschfeindlich ist, weil sie die Wächter der Minderheiten sind und damit die Interessen des eigenen Volkes mißachten. Aber nicht nur die Parteien agieren gegen das deutsche Volk, [auch] Vereine und NGO’s, welche aus dem Ausland und der BRD-Regierung selbst mit finanziellen Mitteln ausgestattet werden.

Doch nicht nur diese Deutschfeindlichkeit stellt ein Problem zur Erhaltung des deut­schen Volkes dar, denn man versucht mit allen Mitteln, die deutsche Industrie zu zerstören (z. B. sogenannter Abgasskandal), Arbeitsplätze in den produzierenden Bereichen abzuschaffen, die Landwirtschaft durch irrsinnige Förderung der Flächen­stillegungen und Preisdumping vollends zu ruinieren. Für die BRD-Verwaltungen und BRD-Regierungen stehen nicht die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit sowie das Wohl des deutschen Volkes im Vordergrund, sondern dessen Zerstörung und Untergang!

Anm.: Bei der Recherche zu einem anderen Thema bin ich kürzlich auf eine Repor­tage des ARD gestoßen — betrifft das VW-Werk Brasilien:

Das erste Auslandsunternehmen des Volkswagen-Konzerns wird 1959 in der Nähe von São Paulo gegründet. […] 1964 putscht sich das Militär an die Macht. […] Während der 21 Jahre langen Diktatur werden Zehntausende Oppositionelle ver­folgt, inhaftiert und gefoltert. Unter den Opfern: Mitarbeiter von VW do Brasil.
Mehr als ein Dutzend ehemalige Angestellte haben im September 2015 eine Sammelklage gegen den Konzern eingereicht, weil sie ihn in der Verantwortung sehen, Mitarbeiter bei der Politischen Polizei denunziert und Verhaftungen auf dem Werksgelände aktiv unterstützt zu haben.
   (Quelle — da geht einem der Hut hoch!)

Siehe auch: Volkswagen — Der totale Krieg gegen Deutschland

 

Vorreiter früher, Diffamierung heute

Deutschland, vor allem Preußen, war einst der Vorreiter in der Welt — nein, nicht in Kriegen gegen andere Völker, da sind andere Staaten Spitzenreiter. Übrigens machen die Deutschen in Punkto „Kriege führen“ das Schlußlicht; das wissen leider die heutigen jungen Leute gar nicht. Für sie sind wir die Nation, die andere Länder überfallen, Völker morden, ausrauben und „vergasen“.

Die Ausstrahlung des deutschen Selbsthasses geht weit über die Grenzen unseres Lan­des hinaus. Durch die weltweite Monopolisierung der Medienkonzerne Weiterlesen

Advertisements

NSDAP-Programm: Sozialpolitik


— Auszug aus dem Programm der NSDAP von Gottfried Feder —

nsdap-parteiprogrammSozialpolitik

Sozialpolitik ist so ziemlich das beliebteste Schlagwort unserer derzeitigen Politikaster; es klingt so schön, macht beliebt und treibt die Wählermassen in den Stall der jeweils alleinseligmachenden Partei.

• Wenn sämtliche Parteien den Beamten z. B. Gehalts­auf­besserungen versprechen, so nennt man das: Sozialpolitik.

• Wenn ebenso die Parteien Angestellten und Arbeitern Berücksichtigung ihrer Wünsche versprechen, so ist dies angeblich: Sozialpolitik.

• Wenn da und dort an den offenkundigen Schäden in der Versorgung der Kleinrentner oder Kriegsbeschädigten oder Junglehrer oder Auslandsdeutschen herumgedoktert wird, nennt man dies wieder: Sozialpolitik.

Und das ganze Volk läuft diesen politischen Rattenfängern nach, wenn sie auf ihrer sozialpolitischen Flöte spielen.

Zunächst müßte man sich darüber klar sein, daß „Sozialpolitik“ „Das allgemeine Wohl als oberstes Gesetz“ anerkennen heißt, und daß die heutige sog. „Sozialpolitik“ in Wirklichkeit „Spezialpolitik“ ist, d. h. ohne Rücksicht auf das allgemeine Wohl wird Interessenpolitik getrieben, gewissenlos werden alle möglichen Versprechungen gemacht, von deren Unerfüllbarkeit die Versprechenden eigentlich von vornherein überzeugt sein müssen.

Bei der heutigen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Ohnmacht Deutschlands – bei dem weltpolitischen Ausdruck, den diese Tatsachen in den Dawesgesetzen und jetzt durch die Young-Gesetze gefunden haben im Rahmen der sogenannten Erfüllungs­po­li­tik, die der deutschen Bevölkerung Opfer auferlegt, die sie eben ein für alle Mal an die unterste Grenze der Lebensmöglichkeit drückt – ist es ebenso verlogen wie lächer­lich, von „Sozialpolitik“ zu reden. Sozialpolitik von heute heißt daher, in dem ohnedies viel zu engen Lebensraum des deutschen Volkes, wo einer auf den anderen tritt, einer über den anderen hinaus will, rücksichtslos einer den anderen beiseite schiebt, die verschie­denen Bevölkerungsschichten gegeneinander ausspielen, einer Gruppe auf Kosten der anderen etwas versprechen, heißt in Wirklichkeit also nicht „Sozial“-, nicht „Gemeinsinn“-Politik treiben, sondern Klassen- und Standes­ver­hetzungs­politik.

Man weiß dabei genau, daß selbst eine vorübergehende „Besserung“ sofort durch Teuerung oder Steuern wieder aufgehoben wird.

Noch eine andere Absicht umschreibt der Begriff „Sozialpolitik“: den Willen zur „Lösung der sozialen Frage“.

Die „Enterbten des Glücks“, die Entrechteten, Ausgebeuteten, die Arbeitermassen glauben, daß ihnen der gerechte Lohn, die richtige Stellung, daß ihnen Achtung und Anerkennung in der Gesellschaft vorenthalten werden — daher „Klassenkampf“.

Und wer möchte leugnen, Weiterlesen

NSDAP-Programm: Finanzpolitik


…der „gefährlichste“ Teil des Programms:

*

— Auszug aus dem Programm der NSDAP von Gottfried Feder —

nsdap-parteiprogrammFinanzpolitik

„Brechung der Zinsknechtschaft“

Die grundsätzlichen Gedankengänge über dieses wich­tig­ste Gebiet sind im zweiten Kapitel so eingehend erörtert worden, daß hier nur die Maßnahmen aufgezählt werden sollen, die dieses Ziel in der Praxis herbeizuführen ge­eig­net sind.

(1. – 15. hier)

16.   Befreiung des Staates und damit des Volkes aus seiner zinspflichtigen Verschuldung gegenüber dem Großkapital.
Der Staat darf keine Schulden machen — denn er hat dies auch gar nicht notwendig. Der Staat ist eben nicht gleichzusetzen mit einem kreditbedürftigen Privatmann, der manchmal Schulden machen muß, obwohl es wirtschaftlich falsch ist. Der Staat ist der Herr der Münzhoheit; er kann also, was der Private nicht kann: Geld machen!
Er hat dies ja auch getan in geradezu wahnsinniger Weise während der Inflation. Und auch getan mit der Rentenmark — und ebenso – allerdings nach Preisgabe seiner Hoheitsrechte an die sog. Reichsbank – mit der sog. Reichsmark.
Dieses Herrschaftsrecht zur Geldschöpfung könnte der Staat sehr wohl besser aus­nützen, ohne in die Gefahr der Inflation hineinzugeraten. Allerdings nur dann, wenn er nach

17.   Verstaatlichung der Reichsbank-A.-G. und der Notenbanken

18.   die Geldbeschaffung für alle großen öffentlichen Aufgaben
(Ausbau der Wasserkräfte, Verkehrswege usw.) unter Vermeidung des Anleiheweges durch die Ausgabe zinsloser Staatskassengutscheine bzw. auf bargeldlosem Wege durchführt.
Mit anderen Worten: Weiterlesen

NSDAP-Programm: Wirtschaftspolitik


— Auszug aus dem Programm der NSDAP von Gottfried Feder —

nsdap-parteiprogrammWirtschaftspolitik

Grundsatz:

Die Aufgabe der Volkswirtschaft ist die Bedarfsdeckung — und nicht  möglichst hohe Ren­ta­bilität für das Leih­kapital.

Dem schlichten Denken des einfachen Menschen möchte es überflüssig erscheinen, eine solche Selbst­ver­ständ­lich­keit besonders und gar grundsätzlich zu betonen.

Dem schaffenden Menschen, dem Landwirt, Handarbeiter, Handwerker, dem  Gewerbetreibenden und Fabrikanten und all den Hilfsbetrieben für Zubringung und Verteilung der Güter liegt es gewissermaßen im Blut, daß das, was erzeugt, ge- oder verbraucht wird. Im Eigenbedarf oder als volkswirtschaftliches Tauschgut von anderen.

Eine „Wirtschaft“, die nicht auf Erzeugung und Verbrauch eingestellt ist, erscheint ihm lächerlich – unmöglich – widersinnig.

Auch hier stehen wir wieder vor einer der großen geistigen Schwierigkeiten in unserer Werbearbeit, daß wir unseren Volksgenossen sagen müssen: Du hast zwar ganz recht mit deinem natürlichen Empfinden, wenn du über Sinn und Zweck der Arbeit und der gesamten Volkswirtschaft nachdenkst, aber leider entspricht unsere heutige soge­nann­te Wirtschaft keineswegs dieser natürlichen Forderung; bei näherem Zusehen wirst du im Gegenteil die erschreckenden Züge finden, die der natürlichen Aufgabe der gesam­ten Volkswirtschaft vollkommen zuwiderlaufen.

Was tut denn der Wucherer und Schieber? Denkt diese weitverbreitete Sorte von Leuten etwa an die Bedarfsdeckung? Nein! Ist er überhaupt werteschaffend tätig, erzeugt er etwas? Nein! — Er raubt, stiehlt und betrügt in volkswirtschaftlichem Sinn und bereichert sich.
Was tun die Banken? — Sie vermitteln den Geldverkehr und geben „Kredit“. Ja; aber erste­res besorgt auch die Post, und zwar billiger, rascher und besser. Und wem geben die Banken Kredit? Etwa den Notleidenden, den Massen der Arbeiter, die kein eigenes Heim haben, um damit Häuser zu bauen, um den dringenden volkswirtschaftlichen Bedarf an Wohnraum zu decken? – Nein!

Oder den Landwirten, Gewerbetreibenden und Geschäftsleuten, die doch die Erzeuger und Vermittler der volkswirtschaftlichen Bedarfsgüter sind? Kaum, und nur dann, wenn die Betreffenden „Sicherheit“ bieten und über die naturgemäße Rückzahlungspflicht hin­aus sich noch zu hohen Sondergegenleistungen bereit­erklären: zu den „Zinsen“. Liegt den Banken etwas daran, daß die Kunden von den Gewerbetreibenden und Ge­schäftsleuten gut, schnell und billig bedient werden, daß also der volks­wirt­schaft­liche Bedarf rasch, billig und zuverlässig gedeckt wird? Nein! — Sie haben nur ihr einseitiges Profitinteresse an den Zinsen, Provisionen und wie die Geld­ab­zap­fungs­künste der Banken noch heißen. Und was erzeugen denn die Banken? Nichts! Und was verdienen sie? Ungemessene Summen.

Also Wucherer und Schieber, Banken und Berufsleihkapitalisten decken keinerlei Bedarf, aber sie ziehen gewaltige Profite aus dem heute herrschenden zinskapitalistischen System — mehr noch: Weiterlesen


— Auszug aus dem Programm der NSDAP von Gottfried Feder —

nsdap-parteiprogrammAbschnitt 3 — Die Grundgedanken

 

Aus dem Chaos entsprang die Welt, aus dem Unge­ord­ne­ten die Ordnung, aus dem wilden Wirbel das Organische.

Chaos herrscht heute auf Erden, Verwirrung, Kampf, Haß, Neid, Streit, Unterdrückung, Ausbeutung, Roheit, Selbst­sucht. Der Bruder versteht den Bruder nicht mehr. Volksgenossen fallen übereinander her, prügeln einen zu Tode, nur weil dieser ein Hakenkreuz trägt. Sie tragen alle gleiche Last, gleiche Entbehrung — aber wo hat man in den letzten Monaten gehört, daß marxistische Arbeiter ihre Arbeitgeber oder ihre Parteibonzen oder gar einmal einen der großen Blutsauger von Bank und Börse oder einen Großschieber überfallen und zu Tode geschlagen hätten? Die Opfer des Chaos waren einfache, schlichte, brave Arbeiter.

Verwirrt sind die Hirne, die Marxisten scharen sich um die größten Ausbeuter ihrer eigenen Klasse und wenden sich verhetzt und vertiert gegen ihre Retter aus ihren eigenen Reihen.

Die Nationalsozialisten, vaterländischen Kreise, Rechtsparteien … streben in die Regie­rung oder sitzen darin mit den Verneinern und Zerstörern ihres Staatsideals und ver­lie­ren dabei Ehre und Charakter. Die Wehrverbände wollen „hinein in den Staat“, in den Staat der Severing und Grzesinsky. Mit Pazifisten, Internationalisten, Juden glauben sie zusammen regieren zu können.

Verwirrt sind die Hirne! Die sog. Rechtskreise sehen nicht, daß es niemals Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Adler und Schlange, zwischen Rind und Löwe, zwischen Mensch und Cholerabazillus geben kann und geben wird. So stützen sie mit ihren Kräf­ten, mit ihrem Willen zur Form, die zur „Ordnung“ gewordene Unordnung, das poli­ti­sche Chaos, die politische Ohnmacht. — Aber sie stellten sich gegen die National­sozia­li­sten, gegen diese „Fanatiker“; sie stoßen – als vermeintliche „Realpolitiker“ – die Retter aus dem politischen Chaos von sich, sie nicht minder hassend, obgleich verwandt sich fühlend, aber voll innerer wahnsinniger Angst, die Nationalsozialisten möchten ihnen etwas nehmen von ihren früheren Vorrechten oder Stellungen. Sie vergessen dabei, daß sie alles verloren haben durch diejenigen, von denen sie nun Anteil an den staatlichen Futtergrippen begehren!

Die Wirtschaft, ob groß oder klein, Schwerindustrie oder Kleingewerbetreibender, sie kennen nur ein Ziel: „Profit“; sie haben nur eine Sehnsucht: „Kredit“; nur eine Aufwal­lung: die „gegen die Steuern“; nur eine Furcht und namenlose Hochachtung: die „vor den Banken“ — und nur ein überlegenes Achselzucken über die nationalsozialistischen Forderung der „Brechung der Zinsknechtschaft“.

Alle drängen sich danach, „Schulden zu machen“. Die maßlosen Wuchergewinne der Banken, die – ohne Müh‘ und Arbeit – als Tribut vom Leihkapital erpreßt werden, findet man durchaus in der Ordnung. Man gründet eigene „Wirtschaftsparteien“ und stimmt für die Dawesgesetze, die die Grundursache für die maßlosen Steuerlasten sind. Man stürzt sich in tiefe Zinsknechtschaft, schimpft über Steuern und Zinsen und erstirbt vor Hochachtung vor jedem Bankier und Börsenpriaten. Weiterlesen


– Auszug aus dem Programm der NSDAP von Gottfried Feder –

Parteiamtliche Kundgebung über die Stellung der NSDAP zum Landvolk und zur Landwirtschaft

 

1.  Bedeutung des Landvolkes und der Landwirtschaft für das deutsche Volk

Das deutsche Volk deckt einen erheblichen Teil seines Lebensunterhaltes durch Einfuhr ausländischer Lebensmittel. Vor dem Weltkriege konnten wie diese Einfuhr mit den Einnahmen unserer industriellen Ausfuhr, unseres Handels und unseres im Ausland angelegten Kapitals bezahlen. Diese Möglichkeit hat uns der Ausgang des Weltkrieges versperrt.

Heute bezahlen wir unsere Lebensmittel-Einfuhr in der Hauptsache mit geliehenem fremden Gelde. Dadurch wird das deutsche Volk immer tiefer in die Schuldknechtschaft der kreditgebenden internationalen Hochfinanz geführt. Diese wird bei Fortdauer des gegenwärtigen Zustandes – das deutsche Volk immer mehr enteignen.

Sie kann durch Sperren des Kredits und damit der Lebensmittelzufuhr, also durch Höher­hängen des Brotkorbes, vor allem die deutschen Proletarier zwingen, in ihrem Dienste um Hungerlöhne zu arbeiten, oder sich als Arbeitssklaven in ausländische Kolonien verfrachten zu lassen.

Befreiung von dieser Knechtschaft ist nur möglich, wenn das deutsche Volk sich im wesentlichen vom eigenen Grund und Boden ernähren kann.

Die Steigerung der Leistung der heimischen Landwirtschaft ist deshalb eine Lebensfrage für das deutsche Volk geworden.

Ein wirtschaftlich gesundes, kaufkräftiges Landvolk ist aber auch für den Absatz unserer in Zukunft immer mehr auf den Binnenmarkt verwiesenen Industrie von ent­scheidender Bedeutung.

Wir erkennen nicht nur die überragende Bedeutung des Nährstandes für unser Volk, sondern sehen im Landvolke auch den Hauptträger volklicher Erbgesundheit, den Jungbrunnen des Volkes und das Rückgrat der Wehrkraft.

Die Erhaltung eines leistungsfähigen, im Verhältnis zur wachsenden Gesamtvolkszahl auch zahlenmäßig entsprechend starken Bauernstandes bildet einen Grundpfeiler der nationalsozialistischen Politik, gerade deshalb, weil diese auf das Wohl des Gesamt­volkes auch in den kommenden Geschlechtern gerichtet ist. Weiterlesen


von Egon W. Kreutzer
(Auszug)

Vorwort:

Viele Hunde sind des Hasen tot. Ist der Hase aber tot, verhungern die Hunde.

Das Interesse der Hunde muss also eigentlich darin bestehen, entweder sich selbst nur so weit zu reproduzieren, dass stets genügend Hasen für alle Hunde da sind — oder die Bedingungen für die Reproduktion der Hasen so zu gestalten, dass die Vermehrung der Hasen mit der Vermehrung der Hunde schritthalten kann.

Zu viele Ausbeuter ruinieren den Bestand der Auszubeutenden.

Tatsächlicher Reichtum entsteht ausschließlich durch die Arbeit von Menschen, und er kann nur durch die Arbeit von Menschen erhalten werden. Mit tatsächlichem Reichtum kann aber nicht Geld gemeint sein. Geld ist eine Fiktion, die immer nur so lange funk­tioniert, wie es Menschen gibt, welche die von ihnen geschaffenen Werte gegen Geld eintauschen.

Kein Reicher kann für sich alleine nur von seinem Geld existieren.

Das Gesetz der optimalen Reproduktionsrate ist aber ebenfalls viel universeller, als es der erste Anschein ahnen lässt: Einerseits schließt es nämlich eine Gesetzmäßigkeit der optimalen Lebensdauer ein, andererseits gilt es nicht nur für belebte, sondern für alle Formen der Materie — insbesondere aber für die Erzeugnisse der industriellen Pro­duk­tion.

Der Aspekt der optimalen Lebensdauer innerhalb dieses Gesetzes besagt, dass ein durchschnittliches Leben umso länger sein kann, je geringer die Reproduktionsrate ausfällt — und dass ein durchschnittliches Leben umso kürzer sein muss, je größer die Reproduktionsrate ist. Diese Gesetzmäßigkeit gilt ebenso für Organisationen, deren Existenzzweck die Herstellung von Reproduktionen ist. Weiterlesen


Wirtschaft und Aufrüstung

Von Hans Kehrl
.
In einem früheren Teil dieser Serie wurde bereits dargelegt, daß weder die Wirtschaftsadministration noch die Industrie über die beabsichtigten außenpolitischen Aktivitäten Hitlers und über seine langfristigen außenpolitischen Ziele, wenn es solche überhaupt gegeben hätte, unterrichtet waren. Eine Aussöhnung mit Frankreich wurde auf den verschiedensten Ebenen auch in der Parteiorganisation betrieben: Ein endgültiger Verzicht auf Elsaß-Lothringen – nicht aber auf das Saargebiet – wurde vorbereitet, auch propagandistisch entsprechend. Großbritannien, Belgien und Holland galten außenpolitisch und militärisch, so viel man wußte, als tabu. Den einzigen echten, weil nicht zu verheimlichenden Hinweis auf Möglichkeiten künftiger kriegerischer Verwicklungen gaben Remilitarisierung und Aufrüstung.

Jeder aufmerksame Beobachter in Wirtschaftsadministration und Industrie konnte aus Kasernen – und Flugzeugbau, aus der Garnisonvermehrung, aus den neuerrichteten Flugzeugwerken und ihrem Ausstoß so wie aus den Bestellungen von Bekleidung und Ausrüstung einerseits und aus Waffenaufträgen andererseits seine Schlüsse ziehen.

Der durch das 100.000-Mann-Heer bedingte Nachholbedarf bei allen Waffengattungen war so groß, daß mindestens bis 1938 nichts Auffallendes in Erscheinung trat, was auf weit gesteckte Ziele hätte schließen lassen.

Wohl wurde Dr. Schacht 1936 in seiner Eigenschaft als Reichswirtschaftsminister “für den Fall drohender Kriegsgefahr” – so genannter MOB-Fall ( Mobilisierungsfall) – zum ”Generalbevollmächtigten für die Wirtschaft” (GBW – inklusiv Agrar-, Finanz- und Arbeitsressort) bestellt und ein System von Mobilmachungsvorbereitungen in allen Ministerien institutionalisiert, doch war dies nicht aufsehenerregend. Weiterlesen


Für jede Lösung ein Problem

Experten aus der Privatwirtschaft gewinnen an Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse. Die wohl mächtigsten von ihnen sitzen in Gütersloh: Hier entwirft die Bertelsmann Stiftung – stets konform mit der Philosophie des Mutterkonzerns – Reformszenarien für den Patienten Deutschland.

von Antje Soleimanian

BertelsmannDer größte „Think-Tank“ der Republik: Politik wird in der Bertelsmann Stiftung gemacht

Die gemeinnützige Bertelsmann Stiftung genießt in Berliner Kreisen einen guten Ruf. Man schätzt den Sachverstand ihrer Experten und folgt bereitwillig ihrem Rat bei der Gestaltung von Reformen und Gesetzen. So sollen sogar weite Teile der Agenda 2010 von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder in Gütersloh ersonnen worden sein.

Kritiker dieser verdächtig engen Vernetzung tummelten sich bislang vor allem in linken und globalisierungskritischen Foren. Doch mittlerweile machen auch Teile der Ärzteschaft Front gegen Bertelsmann: Seit Februar 2008 kursiert unter ihnen eine kritische Analyse der gesundheitspolitischen Aktivitäten der Bertelsmann Stiftung, das „Döllein-Dossier“.

Privatisierungsgegner mit Praxis und CSU-Parteibuch

Sein Autor, der niedergelassene Allgemeinmediziner Dr. Jan Erik Döllein, betreibt eine Hausarztpraxis im bayerischen Unterötting Weiterlesen


EZB: 0,05 Prozent – Wer einmal mit dem Hammer schraubt…

von Egon W. Kreutzer
.

Versuchen Sie es gar nicht erst.

Noch nicht einmal in höchster Not.

Eine Schraube mit einem Hammer einschlagen zu wollen, ist Zeitverschwendung.

Wertvolle Zeit, die Sie besser darauf verwenden sollten, eine andere Lösung für Ihr Problem zu suchen.

Ob die EZB eines Tages zu der Erkenntnis gelangen wird, dass dieses Vorgehen sinnlos ist, ist schwer vorherzusagen. Die heutige Sitzung der europäischen Zentralbank lässt dafür wenig Hoffnung.

Es sieht eher so aus, als hoffte man immer noch darauf, durch Veränderung marginaler Variablen (kleinere Schraube und größerer Hammer) eine sinnvolle und haltbare Verbindung zwischen zwei Dogmen herstellen zu können, die sich gegenseitig ausschließen.

Auf den Punkt gebracht lautet die Absicht derjenigen, die in dieser EU das Sagen haben:

Wir werden das Wachstum herbeisparen.

  • Mit „Wachstum“ ist dabei die Steigerung des Bruttosozialprodukts gemeint, also die Summe der in einer Periode von einer Volkswirtschaft hervorgebrachten Waren und Leistungen.
    Dieses Wachstum ist allerdings, abgesehen von den Möglichkeiten, die den Statistikern zur Verfügung stehen, „Wachstum“ in Tabellen und Diagrammen darzustellen, in hohem Grade davon abhängig, dass die „Leistungsersteller“ darauf bauen, das, was sie erzeugen, auch absetzen zu können.
    Steht der Erzeugung keine wachsende Kaufkraft gegenüber, kann ein reales Wachstum nicht ernsthaft erwartet werden.

Weiterlesen