Zum drittenmal in den drei Jahrhunderten unserer modernen Entwicklung
empfängt die deutsche Nation von der Gottheit das Gnadengeschenk des weltgeschichtlichen Genies.

Die Geschichte des deutschen Reiches, vollendet durch Adolf Hitler — geschrieben von Walter Frank, der sich am 9. Mai 1945 das Leben nahm, weil ihm selbiges ohne Hitler im geschlagenen Reich sinnlos schien. In Anbetracht des Ist-Zustandes des deutschen Volkes von heute sind seine Zeilen eine wirklich harte Kost:

Zweimal haben wir ein großes Reich gegründet, zweimal sind wir gestürzt.
Fiele auch das dritte Reich der Deutschen, es käme über uns die ewige Nacht.

Zugleich sind es aber auch Zeilen, die den eisernen Kampf eines jeden deutschen Patrioten gegen die seit 70 Jahren andauernde Ohnmacht unserer Niederlage stärken werden, trotz der durch Juden künstlich erzeugten Ablehnung des Großteils unseres Volkes gegen die geschichtliche Wahrheit, denn:

Zweitausend Jahre unserer Geschichte sehen heute auf uns herab.
Zweitausend Jahre unserer Geschichte wollen nicht umsonst gewesen sein.

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Es gibt ein Schlagwort – Deutsche selbst haben es erfunden in den Zeiten unserer politischen Ohnmacht, und Fremde, Gegner haben es aufgenommen in den Zeiten, als wir aus der Ohnmacht wieder aufzusteigen begannen zur Macht –, ein Schlagwort, das sich in die Seele unseres Volkes einzubohren drohte wie ein vergifteter Pfeil.

Es ist das Wort, wir Deutsche seien ein unpolitisches Volk. Nichts ist unsinniger als dieses Wort.

Schon in den Zeiten der Völkerwanderung hat der germanische Raum, aus dem später Deutschland erwuchs, den Stoff zu großen politischen Gestaltungen, zu den Reichen eines Theoderich und eines Geiserich, aus sich herausgeschleudert. Er hat von den Mündungen der Elbe an den Strand des keltischen Britannien jene Gründer Angel-Lands entsandt, die die Sage als Hengist und Horsa, Wiktgiesels Söhne, Urenkel des Wotan bezeichnet. Aus seinem Schoß entstieg der große Karl. Und dann, als die eigentliche Geschichte eines deutschen Volkes beginnt, da hat dieses Volk die gewaltige Reihe deutscher Könige und Kaiser geboren, die Ottonen, die Salier und die Staufer. Es hat die Geschlechter Heinrichs des Welfen und der Babenberger hervorgebracht, der Ordensritter und der Hansen, den großen Friedrich ebenso wie Maria Theresia, endlich im 19. Jahrhundert einen Stein und Bismarck und im 20. Jahrhundert einen Adolf Hitler.

Ein Volk, das im Laufe zweier Jahrtausende eine solche Fülle Staats- und reichs­gründender Kraft offenbart, ist nicht unpolitisch. Dieses Volk trägt in sich gewaltigste politische Begabung und höchste politische Berufung. Was uns Deutschen fehlt, ist nicht die natürliche Begabung zur Politik. Was uns fehlt, ist die ungebrochene Tradition, die ununterbrochene Kontinuität der politischen und der nationalen Entwicklung. Anders als die geschichtliche Entwicklung der meisten anderen Nationen Europas verläuft die Entwicklung der Deutschen nicht in einer wesentlich geraden Linie, sondern in jähen Gegensätzen. Gewaltigen Hochzeiten folgen jähe Abstürze. Zwischen dem ersten großen Reich der Deutschen, dem mittelalterlichen Kaiserreich, und dem zweiten deutschen Reich, dem Reich Bismarcks, liegt als ungeheure Kluft eine Zeit vieler Jahrhunderte, in denen es kein Reich, kein deutsches politisches Gesamtbewußtsein gibt. Auch zwischen dem zweiten und dem dritten Reich, zwischen Bismarck und Hitler, liegt ein neuer, wenn auch zeitlich kurzer Absturz.

Wer gewisse Mängel und Gefahren unseres nationalen Charakters zu erkennen sucht und nach ihren Wurzeln forscht, der wird sich mitunter versucht fühlen, diese Wurzeln bereits in unserer frühesten germanischen Vergangenheit zu entdecken. Weiterlesen