Tag Archive: Ungarn



Der ungarische Ministerpräsident Orbán lehnt das geplante EU-Quotensystem für Asylbewerber ab. „Was die EU-Kommission vorschlägt, grenzt an Wahnsinn.“ Großbritannien, Frankreich, Tschechien und Polen weigern sich, dem EU-Diktat der Quoten-Verteilung Folge zu leisten. Trotz der Hauptlast der Asylaufnahme werde die EU-Quote aber an Deutschland nicht scheitern, so die Bundeskanzlerin.

djfldjfl (Bild: European People's Party, Rechte: CC BY-SA 2.0-Lizenz, Quelle: Wikipedia, Original: Siehe Link)

Der von der EU-Kommission immer wieder scharf kritisiere ungarische Regierungschef Viktor Orbán bezeichnete das geplante Quotensystem für Asylbewerber „einen an Wahnsinn grenzenden“ Vorschlag. Im EU-Parlament in Straßburg sagte der konservative Politiker, dass eine solche Quote nur neue Anreize für Schleuser schaffen würde, so das Portal euroactiv. Die meisten Migranten seien Wirtschaftsflüchtlinge. Jedoch könne Europa nicht allen Arbeit bieten. Es sei „irrsinnig” vorzuschlagen, alle Zuwanderer in der EU aufzunehmen, so der Chef der Fidesz-Partei. Weiterlesen

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Schäuble6Wolfgang Schäuble hetzte vor Berliner Schülern im Rahmen eines EU-Projekts sowohl gegen Präsident Wladimir Putin wie auch gegen den ehemaligen Reichskanzler Adolf Hitler in widerwärtigster Weise

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Zum einen bezeichnete er die demokratische Volksabstimmung auf der Krim als Aggression, zum anderen log Schäuble in seiner Eigenschaft als BRD-Finanzminister (CDU) über die Geschehnisse von 1938 im damaligen Sudetenland. Mit Blick auf die Volksabstimmung auf der Krim befleißigte sich Schäuble eines völlig verlogenen Exkurses in die deutsche Vergangenheit. Er sagte: “Das kennen wir alles aus der Geschichte. Solche Methoden hat schon der Hitler im Sudetenland übernommen – und vieles andere mehr”, sagte er – ohne Russlands Präsident Wladimir Putin namentlich zu nennen.

Heute wird offiziell bestätigt und von der Bundeskanzlerin eingestanden, dass das Deutsche Reich nicht mehr Schuld am 1. Weltkrieg hatte, als anderen Kriegsparteien auch. Aber dennoch wurde das Reich gezwungen, die Alleinschuld am 1. Weltkrieg auf sich zu nehmen, was u. a. mit der Abtrennung der deutschen Gebiete im Osten bestraft wurde.

Deutschland wurden somit widerrechtlich gewaltige Gebiete geraubt, unter anderem Böhmen und Mähren, ein urdeutsches Gebiet seit fast einem Jahrtausend. Böhmen mit der deutschen Stadt Prag, brachte sogar römisch-deutsche Kaiser hervor. Kaiser Karl IV., ab 1346, war der bekannteste. Dieses deutsche Land wurde 1919 durch die Sieger-Diktate von Versailles und Trianon dem von den Siegern geschaffenen Kunststaat Tschechoslowakei zugeschlagen. Die Deutschen dort wurden auf das Grausamste unterdrückt, entrechtet und gemordet, was sogar von dem britischen Sonderbeauftragten, Lord Walter Runciman, 1. Viscount Runciman of Doxford, offiziell dokumentiert wurde.

Im Rahmen der Münchner Konferenz vom 29. bis 30. September 1938 beschlossen die Regierungschefs Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und des Deutschen Reichs, dass die Tschechoslowakei das Sudetenland räumen müsse, weil dieses Gebiet im November 1918 unter falschen Voraussetzungen der Tschechoslowakei zugesprochen worden war. Adolf Hitler handelte also in keiner Weise auch nur annähernd kriminell, als er die deutschen Gebiete ins Reich zurückholte.

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Schäuble1aLehrstunde für Herrn Schäuble:

Mit dem Münchener Abkommen waren keineswegs die Spannungsfelder, die sich aus der Nationalitätenfrage ergaben, ausgeräumt worden. Aus diesem Grunde hatten sich auch die in München am Verhandlungstisch sitzenden Mächte nicht zu einer Garantie der neugeschaffenen Grenzen durchringen können. Die stärkste Gruppe, die Sudetendeutschen, waren zwar in ihrer Masse aus dem vielschichtigen Nationalitätenstaat ausgeschieden, dagegen mussten nunmehr die Slowaken, die Karpato-Ukrainer, die Ungarn, und die Polen sich noch mit den chauvinistischen Tschechen in Prag einigen. Man hätte eigentlich annehmen können, dass nach den jüngsten negativen Erfahrungen die Prager Regierung hinsichtlich der verbliebenen Minderheiten nun mehr Verständnis und Entgegenkommen zeigen würde. Aber es geschah nichts oder zu wenig.

Wenn auch die Tschecho-Slowakei als Staat bestehen blieb, auch die Bündnissysteme mit den Franzosen und den Sowjets, so waren doch die starken, gegen Deutschland gerichteten Befestigungsanlagen fortgefallen, so dass Prag in seiner Verteidigungsfähigkeit eine nicht unerhebliche Schwächung erfahren hatte. Umso mehr bestand für die Tschechen der Zwang und die Notwendigkeit, sich mit den vielen Minderheiten gütlich zu einigen, indem ihnen partnerschaftliche Rechte eingeräumt worden wären. Hitler sah das auch, er hatte keinerlei Ressentiments gegen die Tschechen, ihm lag an einer friedlichen Zusammenarbeit. Außenpolitisch konnte sich die Tschecho-Slowakei nur enger an Deutschland anschließen, da sie von ihren Freunden, Frankreich und England, im Stich gelassen worden war. Hitlers Ziel war, dass die von den Siegern aufgebaute Einkreisung Deutschlands weder von den Sowjets noch von den Franzosen reaktiviert werden konnte.

Alle Unterstellungen, dass Hitler auf die Einverleibung Böhmens und Mährens hinaus wollte, um sich damit eine “Plattform für einen Angriff gegen Polen” zu schaffen oder, gemäß Churchills Hetztiraden, ans “Schwarze Meer” vorstoßen zu können, sind nichts als Legenden. Weiterlesen


Während der laufenden Debatte im ungarischen Parlament über einen Gesetzesentwurf betreffend gemeinsame Investitionen, worin auch der Erwerb von landwirtschaftlichen Grundstücken durch Ausländer geregelt werden soll, entfernten in einer vielbeachteten Aktion die Jobbik-Vertreter Dr. Tamás Gaudi-Nagy und Dr. Balázs Lenhardt die EU-Flaggen aus dem Sitzungssaal und warfen sie danach vom Couloir aus aus dem Fenster.  Die Jobbik bezeichnet den Gesetzesentwurf als Hochverrat an Ungarn.

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Nach dem Vorfall erklärte Gaudi-Nagy gegenüber der Presseagentur MTI, dass Grund und Boden in Ungarn nach dem 1. Mai beutegierigen Ausländern und Spekulanten in die Hände fallen würde. Da alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft seien, um die landwirtschaftlichen Flächen Ungarns zu schützen, müsse das ungarische Volk nun zu anderen Formen des Widerstands greifen, um die völlige Kolonialisierung des Landes zu verhindern.

Der Jobbik-Politiker bezeichnete die EU-Flagge als ein “Symbol des Kolonialismus”, welches im Ungarischen Parlament nichts verloren hätte. Insbesondere gäbe es, so Gaudi-Nagy, keine gesetzliche Grundlage dafür, dass die EU-Flagge im Parlament gehisst wird.

Quelle: http://www.hungarianambiance.com/2014/02/tamas-gaudi-nagy-and-balazs-lenhardt.html

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Gelesen bei: http://julius-hensel.com/2014/02/ungarn-fenestration-fuer-eu-flaggen/

Die Hunde von Perbál — Gedicht von Gerd Honsik


Perbál ist laut Wikipedia ein ungarisches Dorf mit 2.000 Einwohnern in der Nähe von Budapest. Das Gedicht unten handelt auf selten rührende Weise von der Vertreibung der Volksdeutschen 1946 aus diesem einen Dorfe.

Die Hunde von Perbal

von Gerd Honsik

Als wir dereinst dem Dorf den Rücken kehrten,
da winkte keiner einen Abschiedsgruß,
nur unsre Hunde folgten unsren Fährten
und Fremde traten schon in unsre Gärten,
und wir mit Sack und Pack dahin, zu Fuß.

Perbal ade! Ein deutsches Dorf muß gehen,
und mancher hat sich nochmals umgeschaut!
„Den Kirchturm, Mutter, kann ich hier noch sehen!“
„Sei still mein Kind, du mußt jetzt weiter gehen:
es tut nicht weh, wenn man auf Gott vertraut!“

Nur Handgepäck! Haus, Hof zurückgeblieben!
Sagt es der Nachwelt, wenn sie später fragt:
„Wie war’s in Ungarn?“ „Nichts von Kolbenhieben
und Mord! Zum Glück! Wir wurden nur getrieben
bis Piliszaba, ehe es getagt!“

Im Exodus der achtzehn Millionen
war Perbal nur ein winziges Geschick.
„Des Deutschen Fleiß, sein Pflügen, Säen, Fronen,
– jahrhundertlang – so wollt ihr es uns lohnen,
als Bettler sollen wir – und fremd – zurück?“

Und dann am Bahnhof scheuchte man die Scharen
von Perbals Hunden rauh von uns hinweg,
die alle, alle mitgekommen waren.
Die Viehwaggons waren schon vorgefahren
uns aufzunehmen für den letzten Treck.

„Schließt auf! Rückt nach! Schon dampfen die Maschinen!“
Ich hört‘ durch Planken Stimmen fremd und roh,
und draußen lagern Hunde um die Schienen,
die alte Juju mitten unter ihnen,
indes wir, Kinder, Mütter, drin auf Stroh.

Es zischt und faucht: Schon kam die Lok auf Touren!
Im Riesenchor der Hunde schwoll das Leid.
Es dringt der Schmerz der treuen Kreaturen
in fensterlose Finsternis: Wir fuhren!
Ihr Lebewohl reicht bis zur Ewigkeit.

Der Kessel pfiff, schon drehten sich die Speichen:
die Riesenmeute folgt‘ dem Elendszug
gerad‘ so weit, wie Hundepfoten reichen,
bis auch der schnellsten Tiere Kräfte weichen,
den letzten Laut der Pusztawind vertrug.

Wir ließen still das Haus, wo wir geboren,
fast ohne Schmerz und fügten uns darein,
doch quält seitdem die Klage unsre Ohren
von Perbals Hunden, die wir einst verloren
und herrenlos gelassen und allein.

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Die Deutschen waren 1.200 Jahre lang Ordnungs- und Kulturbringer in Osteuropa.

weiterlesen… GERMAN Die Hunde von Perbál — Gedicht von Gerd Honsik.

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