Tag Archive: Tschechen



Wenigstens ansatzweise eine Aufarbeitung…

Des Pudels Kern liegt aber in den „nazistischen Greueltaten“ – wie in Kapitel IX zu lesen. So lange solche als gegeben unterstellt und kolportiert werden – egal, ob kausal oder nicht – werden die Gutmenschen aller Welt ein ruhiges Gewissen haben. Denn letztlich waren das alles „Nazis – sprich: das Grauen schlechthin – und deren „Ausrottung“ ist ja bis heute irgendwie legitim.

Man müßte vielleicht eine Stufe tiefer ansetzen und fragen, ob diese angeblichen (hier ist das Wort eher angebracht als bei der Kausalität) „nazistischen Greueltaten“ an sich nicht schon reine Sieger-Propaganda waren/sind, mit der sie die eigenen Verbrechen den Deutschen auf die Rechnung schrieben – wie im Fall Katyn. — Dann, Frau Dedina, wäre die Frage der Kausalität  nämlich komplett hinfällig und es stellten sich ganz andere Fragen.

Nichts ist, wie es scheint…

lupo cattivo - gegen die Weltherrschaft

Auf der Landeskulturtagung des BdV-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen am 21. Oktober 2000 hielt die Publizistin Sidonia Dedina ein vielbeachtetes Referat, das wir an dieser Stelle dokumentieren wollen. Das Buch zum Referat „Edvard Beneš – der Liquidator“ finden Sie hier. Mein Dank an Herbert für die Zusendung des Textes…

Genozid auf tschechoslowakisch – Am Rande des Doku-Romans „Edvard Beneš – der Liquidator“

Benes der LiquidatorI. Das Böse ist ansteckend
Das Böse ist ansteckend – so denkt man, wenn man die Greueltaten während des 2. Weltkriegs mit dem Terror der Vertreibungen vergleicht, die unmittelbar danach oder noch parallel mit den Kampfhandlungen ansetzten. Es scheint, da gab es eine Epidemie des Bösen, das durch das früher Geschehene einen Nährboden fand: Personen mit moralischer Immunschwäche und Anführer, die als Virus-Überträger wirkten. Dieser Metapher aus der Medizin kann man sich nicht erwehren, wenn man unzählige Ähnlichkeiten feststellt zwischen den Pogromen der Kriegszeit und den Vertreibungen der Deutschen…

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NOMINIERUNG

Thema:  Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Komplex Auschwitz 1945

Quelle:  Dienstschreiben israelisches Justizministerium, 06.06.2005, Az. 6-98-11

Urheber:  Justizminister Yosef/Tommy Lapid, durch StA Gal Levertov

 

AUSSAGEN

Der Angeklagte Morel werde nicht an die Justiz ausgeliefert, denn:

1) Eventuelle Verbrechen von KZ-Chef Morel im Auschwitz-Komplex seien nach israelischem Recht verjährt.
2) Eventuelle Untaten seien verständlich, weil vorher Angehörige seiner Familie von „polnischen Faschisten“ ermordet wurden.
3) Morels Lager hatte 1945 nur 600 Häftlinge, „alles Nazis“, deren Anzahl unverändert blieb.
4) Etwa 60-100 Typhus-Tote im Lager waren durch die schwierigen sanitären Umstände unvermeidbar.
5) Anderslautende Beweise seien deutsche Fälschungen.
6) KZ-Chef Morel war kein Täter sondern Opfer von „Antisemitismus“.
7) Antragsteller Polen sei schuldig des „Antisemitismus“ nach 1945.

1. Personalien

Kremlin killer Shlomo (Solomon) Morel

Salomon (Schlomo) Morel wurde als Sohn eines Bäckers 1919 im russ.-polnischen Garbow, Kreis Pulawy, geboren und hatte zwei weitere Brüder. Wegen der Armut der Familie siedelte er zu einer Tante in Lodz um, wo er bis 1939 als Verkäufer in einer Konditorei arbeitete. Nach Kriegsbeginn zog er in den Heimatort zurück.(1) Er begann im November 1942 mit seinem älteren Bruder Icek (Isaak) und einer selbstgegründeten Bande in benachbarten Dörfern zu plündern, wobei er von polnischen Partisanen erwischt wurde. Indem er die Schuld auf seinen Bruder schob, kam er ungeschoren davon. Im folgenden Jahr schloß er sich diesen Partisanen an, die sich aus der PPR gebildet hatte, der Polnischen Arbeiterpartei (Polska Partia Robotnicza, 1942-1948), eine Neugründung der ehemaligen KP Polens, die 1938 von Stalin wegen Trotzkismus liquidiert worden war. Morels Gruppe der Armia Ludowa (Polnische Volksarmee, 1942-1944) unter Kapitän Chil zerstörte in der Region Lublin Molkereien und Gemeindeämter.(2) Vorgesetzte der AL bestätigten, daß Morel an allen Aktionen zu großer Zufriedenheit teilnahm. Gegen Kriegsende sollen diese Partisanen auch direkt mit sowj. Truppen zusammen gekämpft haben. Morel war jedoch weiterhin mit konspirativen Aufgaben betraut. Weiterlesen

Polnische Konzentrationslager


Polnische Konzentrationslager sind Konzentrationslager, die vom polnischen Staat vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurden, meist in den von Polen eroberten oder besetzten Gebieten. Die ersten Konzentrationslager in Europa wurden nach Gründung des polnischen Staates im ehemaligen deutschen Posener Gebiet von Polen für Deutsche errichtet. Diese Tatsache wird heute gerne verschwiegen. Dazu gehören auch die nach 1945 auf deutschem Reichsgebiet östlich von Oder und Neiße durch Polen errichteten Lager. In den polnischen KZs für deutsche Gefangene in Polen und in den derzeit durch Polen verwalteten deutschen Gebieten kamen nach offizieller BRD-Geschichtsschreibung von etwa insgesamt inhaftierten 120.000 Menschen mindestens 20.000 ums Leben.[1]

Andernorts werden allerdings 900.000 bis zu einer Million von Polen in die KZs deportierte Deutsche genannt.[2][3] Zudem heißt es:

„Von den 60.000 bis 80.000 Menschen, die nach der Schätzung des Koblenzer Bundesarchivs zwischen 1945 und 1948 in den bis zu 1.255 Lagern des kommunistischen polnischen Sicherheitsdiensts umkamen oder ermordet wurden, waren die meisten unschuldige Zivilisten, darunter viele Greise und Kleinkinder.“[4]

Geschichte

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde von Polen in den vorher – bis 1918 – zum Deutschen Reich gehörenden Gebieten das ehemalige deutsche Kriegsgefangenenlager Szczypiorno vom polnischen Staat als Konzentrationslager für die in ihrer Heimat verbliebene deutsche Zivilbevölkerung weitergenutzt, ebenso das Lager im Kernwerk Posen. Es kam dort zu schwersten Menschenrechtsverletzungen, Morden und unmenschlichen Quälereien (Folter), wie sie für Vernichtungslager kennzeichnend sind. Allein in Szczypiorno waren etwa 1.500 Zivilisten im Alter von 13 bis 70 Jahren inhaftiert.

Nach 1926 wurden weitere Lager eingerichtet, nicht nur für Deutsche, sondern auch für Ukrainer und andere Minderheiten in Polen und von Polen besetzten Gebieten sowie für polnische Oppositionelle, die Lager Bereza-Kartuska und Brest-Litowsk. Über die Zahl der dort Inhaftierten und Ermordeten wurden offizielle Zahlen nicht bekanntgegeben.

Von Anfang bis September des Jahres 1939 kamen weitere Konzentrationslager für Deutsche hinzu, u.a. in Chodzen. Es kam in diesem Zeitraum zu einer gesteigerten Anzahl von Massenverhaftungen und Pogromen an der deutschen Bevölkerung, die zur Flucht von Zehntausenden führte. Aus 1.131 Ortschaften in Posen und Pommerellen kam es zu Verschleppungsmärschen in Lager. Weiterlesen


Schäuble6Wolfgang Schäuble hetzte vor Berliner Schülern im Rahmen eines EU-Projekts sowohl gegen Präsident Wladimir Putin wie auch gegen den ehemaligen Reichskanzler Adolf Hitler in widerwärtigster Weise

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Zum einen bezeichnete er die demokratische Volksabstimmung auf der Krim als Aggression, zum anderen log Schäuble in seiner Eigenschaft als BRD-Finanzminister (CDU) über die Geschehnisse von 1938 im damaligen Sudetenland. Mit Blick auf die Volksabstimmung auf der Krim befleißigte sich Schäuble eines völlig verlogenen Exkurses in die deutsche Vergangenheit. Er sagte: “Das kennen wir alles aus der Geschichte. Solche Methoden hat schon der Hitler im Sudetenland übernommen – und vieles andere mehr”, sagte er – ohne Russlands Präsident Wladimir Putin namentlich zu nennen.

Heute wird offiziell bestätigt und von der Bundeskanzlerin eingestanden, dass das Deutsche Reich nicht mehr Schuld am 1. Weltkrieg hatte, als anderen Kriegsparteien auch. Aber dennoch wurde das Reich gezwungen, die Alleinschuld am 1. Weltkrieg auf sich zu nehmen, was u. a. mit der Abtrennung der deutschen Gebiete im Osten bestraft wurde.

Deutschland wurden somit widerrechtlich gewaltige Gebiete geraubt, unter anderem Böhmen und Mähren, ein urdeutsches Gebiet seit fast einem Jahrtausend. Böhmen mit der deutschen Stadt Prag, brachte sogar römisch-deutsche Kaiser hervor. Kaiser Karl IV., ab 1346, war der bekannteste. Dieses deutsche Land wurde 1919 durch die Sieger-Diktate von Versailles und Trianon dem von den Siegern geschaffenen Kunststaat Tschechoslowakei zugeschlagen. Die Deutschen dort wurden auf das Grausamste unterdrückt, entrechtet und gemordet, was sogar von dem britischen Sonderbeauftragten, Lord Walter Runciman, 1. Viscount Runciman of Doxford, offiziell dokumentiert wurde.

Im Rahmen der Münchner Konferenz vom 29. bis 30. September 1938 beschlossen die Regierungschefs Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und des Deutschen Reichs, dass die Tschechoslowakei das Sudetenland räumen müsse, weil dieses Gebiet im November 1918 unter falschen Voraussetzungen der Tschechoslowakei zugesprochen worden war. Adolf Hitler handelte also in keiner Weise auch nur annähernd kriminell, als er die deutschen Gebiete ins Reich zurückholte.

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Schäuble1aLehrstunde für Herrn Schäuble:

Mit dem Münchener Abkommen waren keineswegs die Spannungsfelder, die sich aus der Nationalitätenfrage ergaben, ausgeräumt worden. Aus diesem Grunde hatten sich auch die in München am Verhandlungstisch sitzenden Mächte nicht zu einer Garantie der neugeschaffenen Grenzen durchringen können. Die stärkste Gruppe, die Sudetendeutschen, waren zwar in ihrer Masse aus dem vielschichtigen Nationalitätenstaat ausgeschieden, dagegen mussten nunmehr die Slowaken, die Karpato-Ukrainer, die Ungarn, und die Polen sich noch mit den chauvinistischen Tschechen in Prag einigen. Man hätte eigentlich annehmen können, dass nach den jüngsten negativen Erfahrungen die Prager Regierung hinsichtlich der verbliebenen Minderheiten nun mehr Verständnis und Entgegenkommen zeigen würde. Aber es geschah nichts oder zu wenig.

Wenn auch die Tschecho-Slowakei als Staat bestehen blieb, auch die Bündnissysteme mit den Franzosen und den Sowjets, so waren doch die starken, gegen Deutschland gerichteten Befestigungsanlagen fortgefallen, so dass Prag in seiner Verteidigungsfähigkeit eine nicht unerhebliche Schwächung erfahren hatte. Umso mehr bestand für die Tschechen der Zwang und die Notwendigkeit, sich mit den vielen Minderheiten gütlich zu einigen, indem ihnen partnerschaftliche Rechte eingeräumt worden wären. Hitler sah das auch, er hatte keinerlei Ressentiments gegen die Tschechen, ihm lag an einer friedlichen Zusammenarbeit. Außenpolitisch konnte sich die Tschecho-Slowakei nur enger an Deutschland anschließen, da sie von ihren Freunden, Frankreich und England, im Stich gelassen worden war. Hitlers Ziel war, dass die von den Siegern aufgebaute Einkreisung Deutschlands weder von den Sowjets noch von den Franzosen reaktiviert werden konnte.

Alle Unterstellungen, dass Hitler auf die Einverleibung Böhmens und Mährens hinaus wollte, um sich damit eine “Plattform für einen Angriff gegen Polen” zu schaffen oder, gemäß Churchills Hetztiraden, ans “Schwarze Meer” vorstoßen zu können, sind nichts als Legenden. Weiterlesen