Tag Archive: Spanien



…in Ergänzung zu Junker würde Katalonien verhungern lassen.

Klingt durchaus plausibel, was in der Video-Beschreibung zu dem Thema „katalanische Volksabstimmung“ behauptet wird…

 


von Zionist Report

Am 01.10.2017 veröffentlicht

     »What the international Jewish media is reporting is FALSE. And this is how they shape public opinion. TRULY REVOLTING! There is an obvious conspiracy against the Spanish people, against the truth, and against their unity. What we see is a direct attack on patriotism and the unity of a European country. SPAIN HAS GIVEN THE WORLD A LESSON, they have shown, HOW STRONG PEOPLE ARE WHEN THEY COME TOGETHER. IF WE ALL DID THIS, THERE WOULD BE NO MORE ‚JEWISH INFLUENCE CAPABLE OF DESTROYING US‘. That is the reason why the media does not want you to know the truth.

The ‚referendum’s‘ Intention Weiterlesen

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von Mag. Alfons Bauer

Ernst Lindemann war Offizier der deutschen Kriegs­marine. Er starb am 27.5.1941 als Ka­pi­tän zur See (Oberst) und Kommandant des Schlacht­­schiffes Bismarck.

Während seiner Zeit als Korvettenkapitän und Erster Artillerieoffizier auf dem Pan­zer­schiff Ad­mi­ral Scheer führte Ernst Lindemann ein Tage­­buch, das dem Verfasser vorliegt. Das Tage­buch ist ein privates und beginnt mit dem 23.7.1936 und bricht am 12.8.1936 ab. Die Admiral Scheer – eines der drei deutschen „Westen­taschen-Schlacht­schiffe“ – war zum Schutz der deutschen Interessen im Spa­ni­schen Bürgerkrieg von Juli bis August 1936 im Einsatz.

Was macht dieses Tagebuch so für die in „der Gnade der Spätgeburt“ (©Helmut KOHL) Befindlichen bemerkenswert? Dieses Fragment ist eine Fundgrube für zeitgeschichtlich Interessierte und soll hier auszugsweise zitiert werden. Die Fragen am Ende des Aus­zuges möge jeder Leser für sich selbst beantworten.

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25.7. — Spanische Flotte bis auf Linienschiff Espana und Kreuzer Cervantes auf Regierungsseite kommunistisch. Haben alle Offiziere ermordet oder gefangen gesetzt.

26.7. — Deutschland wird gebeten, Schutz von Österreichern, Schweizern und Schweden zu übernehmen.

27.7. — Ausbildung der Landungsabteilung. Vor Malaga geankert, Stadt in den Händen des Mobs, alle Wohlhabenden – soweit sie nicht flüchten konnten – ermordet.
Rotspanische Flotte: Schiffe in trostlosem Zustand, Besatzungen völlig verlaust. Keine Offiziere an Bord. Offiziere teils ermordet, teils gefangen.
Deutsche Flüchtlinge erzählen von Greueln an Land. Tag vorher spanischer General mit seinem Adjutanten in Nähe deutschen Dampfers auf bestialische Weise ermor­det. Wer Schlips trägt, oder einigermaßen gekleidet ist, gilt als Faschist und wird erschossen. Weiterlesen

Der Judenbrief von Toledo


Auszug (S. 26-29) aus der

Einführung in die siebente Auflage (1922)
Die Geheimnisse der Weisen von Zion
Herausgegeben im Auftrage des
Verbandes gegen Überhebung des Judentums E. V.
Verlag „Auf Vorposten“ in Charlottenburg 4

von Gottfried zur Beek

Wie immer, wenn es den Juden zu gut geht, überhoben sich die Fürsten der Gefangenschaft so stark, daß der Kalif endlich beschloß, die Judenfrage zu lösen. Da er nicht vom Humanitätsbazillus durchseucht war, so machte er kurzen Prozeß. Er schloß die jüdischen Akademien, vertrieb die Schriftgelehrten und verurteilte den Fürsten der Gefangenschaft Ezechias 1005 zum Tode. Die Juden zogen sich infolge dieser unfreundlichen Behandlung aus Babylon zurück; ein Teil wanderte nach Arabien, der andere aber beglückte Spanien und Frankreich mit seiner Gegenwart.

Nach jener Zeit verschwinden die Fürsten der Verbannung aus der Geschichte. Sie haben aber in den verschiedensten Städten, wo sie längere Zeit tätig waren, Spuren hinterlassen. Das gilt für Smyrna, Alexandrien, wo der Mutterorden des B’nai B’rith Ordens einst geblüht haben soll, für Salonici, Littauisch-Brest und Konstantinopel.

Über die Bedeutung, welche die Judenschaft dem Fürsten der Verbannung beilegte, ist eine Urkunde in die Hände der Nichtjuden gefallen, die ich bereits in der 4. Auflage abgedruckt habe: der Judenbrief von Toledo!

Die schamlose Ausbeutung Spaniens hatte bewirkt, daß schon 1391 alle Juden aus dem Lande gejagt wurden, die sich nicht taufen ließen. In völliger Verkennung der jüdischen Eigenart glaubte die spanische Regierung, der Jude würde sich ändern, sobald er dem unmittelbaren Einflusse des talmudischen Giftes entzogen würde; sie berücksichtigte ebenso wenig wie die späteren Juden Bekehrer, daß Blut dicker ist als Taufwasser. Im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts fingen auch Portugal und die Provence an, die Juden zu bekehren oder zu vertreiben. Im Jahre 1480 trat das Ketzer-Gericht unter Thomas von Torquemada in Tätigkeit! In dieser Zwangslage bat der Rabbi von Arles am 13. Schewat 1489 in Konstantinopel, wo damals das jüdische Hauptquartier lag, um Verhaltungs-Maßregeln. Sein Brief und die Antwort darauf liefern ein Zeugnis dafür, daß sich die Judenschaft in den letzten 500 Jahren nicht geändert hat. Weiterlesen


Raubstaat England.jpg

Der vorliegende Artikel beinhaltet Text und Bilder aus dem gleichnamigen Zigarettenbilderalbum.

Das Album wurde herausgegeben vom Cigaretten-Bilderdienst Hamburg Bahrenfeld. .

(Der Text ist eine Quellenwiedergabe. Unter Umständen können Rechtschreibfehler korrigiert oder kleinere inhaltliche Fehler kommentiert worden sein.)
Datei:Weltreich-Karte.jpg

 

„VORKÄMPFER DER FREIHEIT“

Es war nicht lange nach der letzten Jahrhundertwende, als man anfing, uns Quartaner mit den Geheimnissen der englischen Sprache vertraut zu machen. Unser Lehrbuch begann mit einem Gedicht, genauer gesagt: mit einem Matrosensong. Der Lehrer sprach ihn uns Silbe für Silbe vor, und wir wurden mit Staunen gewahr, welcher Verrenkungen die menschlichen Sprechwerkzeuge, welcher Unreinlichkeiten die Muskulaturen des Kehlkopfes fähig sein mussten, um echt englisch klingende Laute hervorzubringen. Unsere ersten Nachahmungsversuche, bei denen uns der treffliche Pädagoge die Kiefer hin und her schob und die Zunge hinter die obere Zahnreihe drückte, fielen dann auch einigermaßen unzulänglich aus. Bald aber beflügelte uns die ach! so knabenhafte Freude an der Erzeugung mißtönender Geräusche, und es kam der Tag, wo wir für reif befunden wurden, das ganze Matrosenlied im Sprechchor aufzusagen. Da schallten dann unsere noch nicht brüchigen Stimmen an die Klassenwände und durch die offenen Fenster auf die Straße hinunter, zaghaft zuerst, dann immer schmetternder und bei der Schlußstrophe fast in ein Triumphgeschrei ausartend.

Diese Schlussstrophe aber lautete:

„And it is our endeavour,
In battle and breeze,
That England shall ever
Be Lord of the seas.“

Zu deutsch also etwa:

„Ob Schlachten toben,
Ob Stürme dräun,
England muss Herrin
Der Meere sein.“

Es klingt unwahrscheinlich, aber es ist wahrhaftig wahr: der Glaube an die meerbeherrschende Sendung Englands wurde damals, am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, vor einer Quartaner-Generation nach der anderen, vor lauter deutschen Buben verkündet! (Manche unserer Leser werden sich erinnern, dass dieser Matrosensong noch während des Weltkrieges in den Schulen exerziert wurde – nur mit dem Unterschied, dass die Jungen sehr bald aus dem „ever“ ein „never“, aus dem „immer“ ein „niemals“ machten). Ist es nicht erstaunlich, dass niemand sich etwas dabei dachte? Die Verse prägten sich uns unvergesslich ein, und mit ihnen zugleich musste ganz unvermerkt eine Art von Ehrfurcht vor Englands Seemacht in uns aufkommen.

Die Stücke, die im Lehrbuch auf den Matrosensong folgten, waren geeignet, unseren Respekt vor englischem Heldentum noch zu steigern. Da war etwa die so rührende wie erbauliche Geschichte vom Heldentode des Generals Wolfe bei Quebec und seinen letzten Wünschen für Englands Größe. Dann kam eine herzhafte Erzählung von dem Sieg Marlboroughs, des großen englischen Feldherrn, in der Schlacht bei Blenheim. (Davon, dass auch ein gewisser Prinz Eugen an diesem Siege beteiligt war, stand nichts in der Erzählung.) Es folgten Berichte über die ruhmreichen Taten englischer Heere gegen die Schotten, die Iren, englischer Seehelden gegen Spanier, Holländer und Franzosen; auch Wellingtons tapferes Ausharren bei Waterloo fehlte nicht – kurzum, es musste in uns der Eindruck entstehen, als seien die Engländer nicht nur großherzig und unbezwinglich als Krieger, sondern als hätten sie auch immerdar das Recht auf ihrer Seite gehabt. Das Recht – und infolgedessen auch die deutschen Sympathien. Ja, waren denn nicht wirklich die Engländer – von Marlborough über Pitt bis zu Wellington – stets unsere Verbündeten gewesen, hatten sie uns nicht stets gegen die Franzosen beigestanden, waren sie nicht gewissermaßen aus unserer Familie, diese guten „Vettern jenseits des Kanals“?

Mögen solche Jugenderlebnisse auch im einzelnen recht verschieden gewesen sein, im ganzen wird man sagen dürfen, dass die deutsche Jugend vor dem Weltkriege in einer seltsamen, fast resignierenden Englandfrömmigkeit auferzogen wurde – aus der dann ein böses Erwachen folgte, als England sich gleich zu Beginn des Weltkrieges auf die Seite unserer Feinde stellte. Und diese Stimmung kritikloser Hochachtung herrschte, darüber tun wir gut, uns heute klar zu sein, nur gegenüber England. Unvorstellbar etwa, dass in Lehrbücher der französischen Grammatik Stücke aufgenommen worden wären, die den französischen Imperialismus verherrlichten! Hier wirkte der Krieg von 1870 noch nach; hier war man empfindlich. Gegen England aber war man weitherzig; vor England, so schien es, brauchte man nicht auf der Hut zu sein. Wohl hatten die Ereignisse des Burenkrieges und die Rückwirkungen, die die deutschen Sympathien für die Buren in England hervorgerufen hatten, schon einen bedrohlichen Schatten auf die deutsch-englischen Beziehungen geworfen; aber man sah darin keinen Grund, die Jugend in einem anderen Geiste als bisher zu erziehen.

Heute will uns diese Stimmung ganz unfasslich erscheinen, und wir fragen uns, wie jene Verblendung überhaupt möglich geworden ist. Die Dinge liegen verhältnismäßig einfach. Das liberale Bürgertum des Zweiten Reiches, die breite Schicht der „Gebildeten“ war von Haus aus zur Englandfreundlichkeit geneigt. Man bewunderte und beneidete die „freiheitlichen Einrichtungen“ Englands und fühlte sich den „Vettern“ im Streite gegen Knechtschaft und Unfreiheit ein wenig unbestimmt, aber jedenfalls verwandtschaftlich verbunden. Und so erschien jeder Krieg, den England geführt hatte, als ein Kampf gegen die Unfreiheit. Ohne sich dessen recht bewußt zu sein, sah man die Engländer so, wie diese selbst gesehen zu werden wünschten, übernahm man die englische Ansicht von der Weltgeschichte.

Das fing schon an mit Englands Kampf gegen Spanien, dem ersten Kampfe, mit dem es in die Weltpolitik eintrat. Da war die durch Schiller vertraute Königin Elisabeth, eine wahre Nationalheldin, ebenso groß und bewundernswert, wie ihre katholische Schwester und Vorgängerin, die „blutige Maria“, verabscheuenswert und verächtlich gewesen war. Verächtlich schon deshalb, weil sie den König Philipp von Spanien – man denke, einen fremden Monarchen und überdies einen Freund der Inquisition, einen Despoten! – zum Manne gehabt hatte. Wie anders Elisabeth, die mit ihren Seehelden zum Kampfe gegen diesen Despoten antrat und der es, mit Hilfe der Winde, gelang, seine großmächtige Flotte, die Armada, zu vernichten! War das nicht ein wahres Gottesgericht gewesen, ein Sieg der guten Sache, der nationalen Selbständigkeit gegen die Weltherrschaftspläne Spaniens?

Auch als einen Sieg des „protestantischen“ England gegen das katholische Spanien feierten wohl unsere Liberalen von damals den Sieg über die Armada. Diesen von England zu jeder Zeit listig und geschickt ausgenutzten Wahn von der Solidarität der protestantischen Völker konnte man nun allerdings nicht ins Feld führen bei Englands Kampf gegen den nächsten Rivalen zur See und in Übersee: Holland. Denn Holland war nun gewiss ein protestantisches Land, ja recht viel eindeutiger protestantisch als England mit seinen Bischöfen und seinen Messgewändern. Da mussten also andere Unterscheidungen herhalten.

"General Wolfes Tod bei Quebec", ein Bild, das in unzähligen Wiedergaben nicht nur in England, sondern in ganz Europa verbreitet wurde. Die rührselige Darstellung verklärte eine der brutalsten Gewalttaten der englischen Geschichte: den Raub Kanadas. - Gemälde von Benjamin West

„General Wolfes Tod bei Quebec“, ein Bild, das in unzähligen Wiedergaben nicht nur in England, sondern in ganz Europa verbreitet wurde. Die rührselige Darstellung verklärte eine der brutalsten Gewalttaten der englischen Geschichte: den Raub Kanadas. – Gemälde von Benjamin West

Die Holländer, so hieß es, seien nicht würdig gewesen, ein großes Kolonialreich ihr eigen zu nennen; denn sie waren kurzsichtige, nur auf den nächsten Vorteil und auf behäbigen Lebensgenuß bedachte Krämer, rechte „Pfeffersäcke“. Kein Wunder, wenn ein so weitschauendes, in Jahrhunderten und in Kontinenten denkendes, nur auf das Wohl der ganzen Menschheit bedachtes Volk wie die Engländer ihnen den Rang abgelaufen hatte…

Und dann das gewaltige, von den Zeiten Ludwigs XIV. bis an das Ende Napoleons währende Duell zwischen England und Frankreich: Hier wurde dem Deutschen seine einseitige Parteinahme für England noch dadurch erleichtert, dass Deutschland aus jener Zeit seine eigenen, sehr gewichtigen Beschwerden gegen Frankreich hatte. Deutsches Gebiet am Rhein war geraubt, deutsche Städte und Schlösser waren niedergebrannt worden. Unvergessen waren die Drangsale, die Napoleons Marschälle deutschem Land und Volk auferlegt hatten. Dagegen die Engländer: hatten sie nicht auf unserer Seite wider den Sonnenkönig, wider Napoleon gefochten? Hatten sie nicht dem Großen Friedrich geholfen? War nicht unsere Sache und die ihre eine gemeinsame Sache gewesen, die Abwehr der französischen Weltherrschaftsgelüste, die Sicherung deutscher Selbständigkeit?  Weiterlesen

Die Toledaner Briefe (1489)


Im Jahre 1492 – als Kolumbus Amerika entdeckte – wurden die Juden aus Spanien (und auch aus dem Herzogtum Mecklenburg) vertrieben. Soweit sie sich daraufhin in Portugal ansiedelten, wurden sie 1497 dort erneut des Landes verwiesen.

In der Provence lebten Ende des 15. Jahrhunderts relativ viele Juden, die außerdem wirtschaftlich sehr gut gestellt waren. Karl IV. von Anjou vererbte die Provence Ludwig XI., die 1487 zu Frankreich kam. Karl VIII. – der Sohn Ludwig XI. – erließ ein Edikt, wonach alle in der Provence ansässigen Juden vor die Wahl gestellt wurden, sich taufen zu lassen oder das Land zu verlassen.

Die Führer der jüdischen Gemeinden in der Provence waren sich unschlüssig, wie sie sich verhalten sollten und richteten daraufhin eine Anfrage an die höchste Instanz des weltweiten jüdischen Kahals, die sich seinerzeit in Konstantinopel befand. Die Übersetzung dieser Anfrage lautet:

Ehrenwerte Juden, seid gegrüßt und unserer Ergebenheit versichert!
Wir bringen zu Eurer Kenntnis, daß der König von Frankreich, der wiederum Herrscher der Provence geworden ist, uns durch öffentlichen Ausruf vor die Wahl gestellt hat, zum Christentum überzutreten oder sein Land zu verlassen. Die Bewohner von Arles, Aix und Marseille wollen unser Eigentum an sich reißen, sie bedrohen unser Leben, zerstören unsere Tempel und bereiten uns großen Kummer. Wir wissen nun nicht recht, was wir tun müssen, um im Geiste des Gesetzes Moses zu handeln. Deshalb wenden wir uns an Eure Weisheit mit der Bitte, zu befehlen, was wir tun sollen.

Chamorra, Rabbi der Juden von Arles,
am 13. Schewat 1489

.

Die Antwort aus Konstantinopel erfolgte zehn Monate später und der Fürst der Juden in Konstantinopel antwortete in spanischer Sprache – in Übersetzung – wie folgt:

Vielgeliebte Brüder in Mose!
Wir haben Euren Brief erhalten, in welchem Ihr uns von den Beklemmungen und Mißgeschicken Mitteilungen machet, die Ihr dulden müsset. Die Nachricht hat uns ebenso starken Kummer bereitet wie Euch. Der Große Satrapen-Rat und die Rabbis geben Euch nun folgende Weisungen:

Ihr berichtet, der König von Frankreich wolle Euch zwingen, zum Christentum überzutreten: tretet über, da Euch keine Wahl bleibt, aber bewahret das Gesetz Mose in Eurem Herzen!
Ihr berichtet, man zwänge Euch, auf Euer Eigentum zu verzichten: erziehet Eure Kinder zu Händlern, damit sie nach und nach die Christen ihrer Habe berauben!
Ihr berichtet, man trachte Euch nach dem Leben: machet Eure Kinder zu Ärzten und Apothekern, damit sie den Christen das Leben nehmen!
Ihr berichtet, man zerstöre Eure Tempel: sorget dafür, daß Eure Kinder Domherren und Geistliche werden, damit sie die christlichen Kirchen zerstören!
Ihr berichtet noch von anderen Plackereien: lasset Eure Kinder Advokaten und Notare werden; lasset sie sich in alle Staatsangelegenheiten mischen, damit sie schließlich die Christen unter Euer Joch beugen, damit Ihr die Welt beherrschet und Euch an ihnen rächen könnet!
Befolget diesen Befehl, den wir hiermit erteilen; die Erfahrung wird Euch lehren, daß Ihr trotz Eurer Unterdrückung schließlich doch zur Macht gelangen müsset!

Ussus FF. Der Fürst der Juden von Konstantinopel
Am 21. Kislew 1489

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Quelle: http://www.luebeck-kunterbunt.de/Imperialismus_Teil1.pdf


Hier wie dort – und umgekehrt…

Archiv des verbotenen Wissens

Das Original Llega el otoño von Alfonso Sexto wurde am 28. September auf Resistencia Castillana veröffentlicht. Übersetzung durch Ruy Díaz.

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Gestern wurde der Haushalt für 2013 vorgestellt. In allen Medien wurde darüber berichtet, meist unter Beifall. Vergessen wir nicht, dass die spanischen Medien der Finanzoligarchie dienen; sie informieren nicht, sondern belügen und manipulieren die Bürger. Beachtenswert an dem Haushalt sind die Einsparungen von 9 % in allen Ministerien und eine erneute Nullrunde für alle Angestellten des öffentlichen Diensts (eine Nullrunde, welche ebenfalls die Angestellten im privaten Sektor zu schlucken haben werden). Mehr Kürzungen und Opfer für eine Bevölkerung, die sich größtenteils unterwürfig verhält und deren einziger Wunsch es ist, den „Wohlstand“ der 90er Jahre zurückzuerhalten. Wir dürfen nicht vergessen, dass Glück für Europäer heutzutage bedeutet, nach Lust und Laune konsumieren zu dürfen. Kurz gesagt: Hier wird weiter an einer Schraube gedreht, die bald zerspringen dürfte.

Das Einzige, wofür…

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