Tag Archive: Reichstagsrede



In dieser Rede erläutert Adolf Hitler die Entwicklungen der geplanten Röhm-Revolte und rechtfertigt das harte Durchgreifen zum Schutze des jungen nationalsozialistischen Staates und des deutschen Reiches.

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Folgender Text ist eine Quellenwiedergabe. Unter Umständen können Rechtschreibfehler korrigiert oder kleinere inhaltliche Fehler kommentiert worden sein. Der Ursprung des Textes ist als Quellennachweis angegeben.

 

Abgeordnete, Männer des deutschen Reichstags!

 

Im Auftrage der Reichsregierung hat Sie der Reichstagspräsident Hermann Göring heute zusammengerufen, um mir die Möglichkeit zu geben, vor diesem berufensten Forum der Nation das Volk über Vorgänge aufzuklären, die als eine ebenso traurige wie war­nen­de Erinnerung in unserer Geschichte für alle Zeiten fortleben mögen.

Aus einer Summe sachlicher Ursachen und persönlicher Schuld, aus menschlicher Unzulänglichkeit und menschlichen Defekten entstand für unser junges Reich eine Krise, die nur zu leicht von wahrhaft vernichtenden Folgen für eine absehbare Zukunft hätte werden können. Ihre Entstehung und Überwindung vor Ihnen und damit vor der Nation nahezulegen, ist der Zweck meiner Ausführungen. Ihr Inhalt wird ein rückhaltlos offener sein. Nur im Umfange mußte ich mir Beschränkungen auferlegen, die bedingt sind einerseits durch die Rücksicht auf die Interessen des Reiches, andererseits durch die Grenzen, die durch das Gefühl der Schande gezogen werden.

Angefangen bei den alten, treuen und unerschütterlichen Kämpfern unserer Bewegung wie zu den neugewonnenen Millionenmassen unserer Arbeiter stellen sie das gesunde Element unseres Volkes dar. Sie alle sind gerecht und innerlich anständig geblieben. Millionen von ihnen kämpfen auch heute in Deutschland bitter und schwer um ihr kärgliches tägliches Brot.
Hunderttausende an Bergarbeitern verdienen kaum das Notwendigste zum Leben. Hunderttausende andere waren bereit, ihren Arbeitsplatz mit noch ärmeren Volks­ge­nos­sen zu teilen. Und wir alle leben dennoch in der Zuversicht und im Glauben an den neuen Staat. Von Millionen schwer arbeitenden […] Menschen mußten wir Opfer fordern zur Rettung anderer deutscher Lebensstände. Und wir haben die Opfer gegeben. Das Wort „Deutsche Volksgemeinschaft“ hat gerade in den ärmsten Söhnen unseres Volkes seine erhabenste Verklärung gefunden. Millionen von Frauen, die lieber an diesen neuen Staat opfern, arbeiten und beten für ihn. Sie empfinden in ihrem natürlichen Instinkt seine Mission der Erhaltung unseres Volkes, dem sie selbst in ihren Kindern das lebende Unterpfand gegeben haben.
Hunderttausende von Mitgliedern unserer früheren bürgerlichen Gesellschaft, die bemü­hen sich, im neuen Staat den Weg zum deutschen Volk zu suchen und zu finden. Unzähligen erscheint ein neues Leben erschlossen, der Arbeit und das ewigen Streben und Ringen als höheres Ziel gesteckt. Wer das Glück hat, in dieses Volk hinein­zu­kom­men, der wird selbst erfaßt und getragen sein von der Welle des grenzen­lo­sen Ver­trau­ens und der durch nichts zu erschütternden Zuversicht, mit der sie alle am neuen Deutschland hängen.

Dieser positiven Welt des Deutschtums, der Verkörperung der wirklichen Werte unseres Volkes, steht freilich auch eine kleine negative Welt gegenüber. Weiterlesen

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…zum 2015 hier veröffentlichten Auszug „Hitlers Antworten auf Roosevelts dumme Fragen“.

Hier die ganze Rede:

(sollte man eigentlich jährlich wieder einstellen… — oder wenigstens von woanders rebloggen)

Das ZZ-Archiv

Abgeordnete, Männer des Reichstages!

Der Präsident der nordamerikanischen Union hat an mich ein Telegramm gerichtet, dessen eigenartiger Inhalt Ihnen bekannt ist. Da, ehe ich als Empfänger dieses Dokument zu sehen bekam, die andere Welt durch Rundfunk und Presse davon bereits Kenntnis erhalten hatte, und wir außerdem aus zahllosen Kommentaren demokratischer Weltorgane die freundliche Aufklärung erhalten hatten, daß es sich bei diesem Telegramm um ein geschicktes taktisches Papier handele, das bestimmt sei, den volksregierten Staaten die Verantwortung für die kriegerischen Maßnahmen der Plutokratien aufzubürden, habe ich mich entschlossen, den Deutschen Reichstag einberufen zu lassen, um damit Ihnen, meine Abgeordneten des Reichstages, die Möglichkeit zu geben, meine Antwort als die gewählten Vertrete der deutschen Nation zu allererst kennnenzulernen und sie entweder zu bestätigen oder abzulehnen.

Darüber hinaus aber hielt ich es für zweckmäßig, dem von Herrn Präsidenten Roosevelt eingeschlagenen Verfahren treu zu bleiben und von meiner Seite aus und mit unseren Mitteln…

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…abgedruckt in der „Freiburger Zeitung“

Der Dank des Feldherrn an seine Soldaten

nach Beendigung des Westfeldzuges

Am 27. Juni erreichen die deutschen Truppen die spanische Grenze. Von der besetzten französischen Kanalküste aus starten von nun an deutsche Kampfflugzeuge in ununter­brochenem Einsatz zum Angriff auf England.

Am 3. Juli veröffentlicht das deutsche Auswärtige Amt die politischen Geheimakten des französischen Generalstabes, die unsere Truppen erbeuteten. Sie enthüllen mit unüberbietbarer Eindeutigkeit die Kriegsaus­wei­tungs­pläne Englands und Frankreichs.

Am 4. Juli beschießen englische Kampfschiffe im algerischen Hafen Oran fran­zö­si­sche Seestreitkräfte.

Am 8. Juli bricht daraufhin Frankreich die diplomatischen Beziehungen zu England ab.

Am 6. Juli zieht der Führer unter dem Jubel der Bevölkerung nach der siegreichen Beendigung des Krieges im Westen in die Reichshauptstadt ein.

Am 19. Juli ergreift er vor dem Deutschen Reichstag das Wort:

Abgeordnete!
Männer des Deutschen Reichstages!

Inmitten des gewaltigen Kampfes um die Freiheit und für die Zukunft der deutschen Nation habe ich Sie zu dieser Sitzung einberufen lassen. Die Gründe dafür liegen in der Notwendigkeit, unserem eigenen Volk die Einsicht in die historische Einmaligkeit der Vorgänge, die wir erlebten, zu erschließen, den verdienten Soldaten aber zu danken, sowie in der Absicht, zu versuchen,

noch einen – und dieses Mal den letzten – Appell
an die allgemeine Vernunft zu richten.

Wer die auslösenden Momente dieser geschichtlichen Auseinandersetzung in Vergleich bringt zum Umfang, der Größe und Tragweite der militärischen Ereignisse, dem muß die Erkenntnis werden, daß Vorgänge und Opfer dieses Kampfes in keinem Verhältnis stehen zu den behaupteten Anlässen — es sei denn, daß diese Anlässe selbst nur Vorwände waren für verborgen liegende Absichten.

Das Programm der nationalsozialistischen Bewegung war – insoweit es sich auf die künftige Ausgestaltung des Verhältnisses des Reiches zur Umwelt bezog – ein Versuch, die Revision des Versailler Vertrages unter allen Umständen – soweit aber irgend möglich auf friedlichem Wege – herbeizuführen.

Diese Revision war eine naturnotwendige. Das Unhaltbare der Versailler Bestimmungen lag nicht nur in der demütigenden Diskriminierung, der Rechtlosmachung entsprechend der sichergestellten Entwaffnung des deutschen Volkes, sondern vor allem in der daraus abgeleiteten materiellen Zerstörung der Gegenwart und der beabsichtigten Vernichtung der Zukunft eines der größten Kulturvölker der Welt, in der vollständig sinnlosen Anhäufung riesiger Ländermengen unter der Herrschaft einiger Staaten, in der Beraubung der Unterlegenen um ihre unersetzbaren Lebensgrundlagen und unentbehrlichsten Lebensgüter. Die Tatsache, daß schon während der Abfassung dieses Diktates einsichtige Männer auch auf der Seite unserer Gegner vor der endgültigen Verwirklichung der Bestimmungen dieses Wahnsinnswerkes warnten, ist ein Beweis für die sogar in diesen Reihen herrschende Überzeugung der Unmöglichkeit, dieses Diktat für die Zukunft aufrechterhalten zu können. Ihre Bedenken und ihre Proteste wurden allerdings mit der Versicherung zum Schweigen gebracht, Weiterlesen


Hitlers Antworten auf Roosevelts dumme Fragen

 

Berlin, Reichstagssitzung, Rede Adolf Hitler[…] Wie nun schon eingangs erwähnt, erhielt die Welt am 15. April 1939 Kenntnis des Inhalts von einem Telegramm, das ich dann später tatsächlich auch persönlich zu sehen bekam. Es ist schwierig, dieses Dokument zu klassifizieren oder in eine bekannte Ordnung einzureihen. Ich will daher vor Ihnen, meine Abgeordneten des Deutschen Reichstages, und damit vor dem ganzen deutschen Volk eine Analysierung des Inhalts dieses merkwürdigen Schriftstückes versuchen und daran anknüpfend auch gleich in Ihrem Namen und im Namen des deutschen Volkes die notwendigen Antworten geben.

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1.   Herr Roosevelt ist der Meinung, daß auch ich mir darüber klar sei, daß in der ganzen Welt Hunderte von Millionen der menschlichen Wesen häufig in ständiger Furcht vor einem neuen Krieg, ja sogar vor einer Reihe von Kriegen lebten. Dies ginge auch das Volk der Vereinigten Staaten, dessen Wortführer er sei, nahe an, und ebenso müsse es auch alle die anderen Völker der ganzen westlichen Halbkugel angehen.

Antwort:

Dazu wäre zunächst zu sagen, daß diese Furcht vor Kriegen ohne Zweifel seit jeher die Menschheit und mit Recht erfüllt hat.

So sind zum Beispiel nach dem Friedensschluß von Versailles vom Jahre 1919 bis 1938 allein 14 Kriege geführt worden, an denen allerdings Deutschland in keinem Fall be­tei­ligt war, wohl aber Staaten der „westlichen Halbkugel“, in deren Namen Herr Präsident Roosevelt ebenfalls das Wort ergreift. Dazu kommen aber noch im selben Zeitraum 26 gewaltsame Interventionen und mit blutiger Gewalt durchgeführte Sank­tionen. Auch daran ist Deutschland gänzlich unbeteiligt gewesen. Die ame­rika­nische Union allein hat in 6 Fällen seit 1918 militärische Interventionen durchgeführt, Sowjetrußland hat seit 1918 zehn Kriege und militärische Aktionen mit blutiger Gewalt geführt. Auch hieran war Deutschland in keinem Falle beteiligt. Es war auch nicht die Ursache eines dieser Vorgänge. Weiterlesen


Adolf Hitler – Reichstagsrede vom 30. Januar 1939
zum 6. Jahrestag

Der Führer während der historischen Reichstagsrede 30.1.39.jpgAm 30. Januar 1933 zog ich in die Wilhelmstraße ein, erfüllt von tiefster Sorge für die Zukunft meines Volkes. Heute — sechs Jahre später — kann ich zu dem ersten Reichstag Großdeutschlands sprechen! Wahrlich, wir vermögen vielleicht mehr als eine andere Generation den frommen Sinn des Ausspruches zu ermessen: ‚Welch eine Wendung durch Gottes Fügung!

Sechs Jahre genügten, um die Träume von Jahrhunderten zu erfüllen. Ein Jahr, um unser Volk in den Genuß jener Einheit zu bringen, die die vergeblich angestrebte Sehnsucht zahlreicher Generationen war. Da ich Sie heute als Vertreter unseres deutschen Volkes aus allen Gauen des Reiches um mich versammelt sehe und unter Ihnen die neugewählten Männer der Ostmark und des Sudetenlandes weiß, erliege ich wieder den gewaltigen Eindrücken des Geschehens eines Jahres, in dem sich Jahrhunderte verwirklichten. Wieviel Blut ist um dieses Ziel umsonst geflossen! Wie viele Millionen deutscher Männer sind bewußt oder unbewußt im Dienste dieser Zielsetzung seit mehr als tausend Jahren den bitteren Weg in den raschen oder schmerzvollen Tod gegangen! Wie viele andere wurden verdammt, hinter Festungs- und Kerkermauern ein Leben zu beenden,  das sie Großdeutschland schenken wollten! Wie viele Hunderttausende sind als endloser, von Not und Sorge gepeitschter Strom deutscher Auswanderung in die weite Welt geflossen! jahrzehntelang noch an die unglückliche Heimat denkend, nach Generationen sie vergessend. Und nun ist in einem Jahre die Verwirklichung dieses Traumes gelungen. Nicht kampflos, wie gedankenlose Bürger dies vielleicht zu glauben pflegen.

Vor diesem Jahr der deutschen Einigung stehen fast zwei Jahrzehnte des fanatischen Ringens einer politischen Idee.

Hunderttausende und Millionen setzten für sie ihr ganzes Sein, ihre körperliche und wirtschaftliche Existenz ein; nahmen Spott und Hohn genau so willig auf sich wie jahrelange schimpfliche Behandlung, erbärmliche Verleumdung und kaum erträglichen Terror. Zahllose blutbedeckte Tote und Verletzte in allen deutschen Gauen sind die Zeugen des Kampfes.

Und zudem: Dieser Erfolg wurde erkämpft durch eine unermeßliche Willensanstrengung und durch die Kraft tapferer und fanatisch durchgehaltener Entschlüsse. Ich spreche dies aus, weil die Gefahr besteht, daß gerade jene, die an dem Gelingen der deutschen Einigung den wenigsten praktischen Anteil besitzen, nur zu leicht als vorlauteste Deklamatoren die Tat der Schaffung dieses Reiches für sich in Anspruch nehmen oder das ganze Geschehen des Jahres 1938 als eine schon längst fällige, nur leider vom Nationalsozialismus verspätet eingelöste Selbstverständlichkeit werten.

Diesen Elementen gegenüber möchte ich feststellen, daß zum Durchsetzen dieses Jahres eine Nervenkraft gehörte, von der solche Wichte nicht eine Spur besitzen! Es sind jene uns bekannten, alten unverbesserlichen Pessimisten, Skeptiker oder Gleichgültigen, die man in der Zeit unseres zwanzigjährigen Kampfes als positives Element stets vermissen konnte, die aber nun nach dem Sieg als die berufenen Experten der nationalen Erhebung ihre kritischen Randbemerkungen machen zu müssen glauben.

Ich gebe nun in wenigen Sätzen eine sachliche Darstellung der geschichtlichen Ereignisse des denkwürdigen Jahres 1938. Weiterlesen


Hitlers Rede zur Kriegserklärung  an die Vereinigten Staaten von Amerika

anläßlich der welthistorischen Sitzung des Großdeutschen Reichstags am 11. Dezember 1941 in der Kroll-Oper zu Berlin

Zum Anhören

Berlin, Reichstagssitzung, Rede Adolf Hitlerquod-lila Abordnete!

Männer des Deutschen Reichstages!
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Ein Jahr weltgeschichtlicher Er­eig­nisse geht zur Neige, ein Jahr größter Entscheidungen steht vor uns. In dieser ernsten Zeit spreche ich zu Ihnen, Abge­ord­nete des Reichstags, als den Vertretern der deutschen Nation. Allein darüber hinaus soll das ganze deutsche Volk von diesem Rückblick Kenntnis nehmen und von den Entscheidungen, die uns Gegenwart und Zukunft aufzwingen.

Der schon kurz nach der Beendigung des Kampfes in Norwegen mögliche Waffenstillstand im Westen zwang die deutsche Führung zuallererst, die gewonnenen politisch, strategisch und wirtschaftlich wichtigen Gebiete militärisch zu sichern. Weiterlesen


Reichstagsrede von Dr. Goebbels mit Kritik an der Regierung Brüning

Das hervorstechendste Merkmal der politischen Entwicklung in den letzten zwei Jahren in Deutschland ist der 14. September 1930. An diesem Tage zeigte sich zum ersten Male, daß aus dem Verfall der bürgerlichen Parteien sich eine Sechseinhalbmillionen-Armee herauskristallisiert hatte, mit einem festen Willen, einem politischen Programm und einer klar umrissenen politischen Idee [Heiterkeit]. Wenn es nach den Spielregeln — [Gelächter und Zwischenrufe], wenn es nach den Spielregeln der Demokratie gegangen hätte, dann mußte die nationalsozialistische Bewegung nach dem 14. September 1930 mit der Übernahme von Macht und Verantwortung betraut werden. Wenn demgegenüber aber das Kabinett Brüning in den dem Wahltag folgenden Tagen erklärte, es habe sich durch die Wahl nichts geändert und es bleibe deshalb beim alten Kurs, so stellte diese Erklärung eine Verfälschung des Wahlergebnisses dar [Zwischenruf: „Sehr wahr!“ Unruhe]. Denn sechseinhalb Millionen Wähler, die uns und unserer Partei ihre Stimme und ihr Vertrauen gegeben hatten, hatten das nicht getan in dem Glauben und in der Hoffnung, daß wir die von Brüning betriebene Politik weiter fortsetzten, sie hatten uns gewählt in Oppositionsstellung gegen Brüning, und sie konnten deshalb mit Fug und Recht von uns verlangen, daß wir entweder die Macht übernahmen mit einem Programm, das dem Programm des Kabinetts Brüning diametral entgegengesetzt war, oder daß die nationalsozialistische Bewegung weiterhin in der Opposition verharrte. Da uns keinerlei Möglichkeit geboten wurde, das erste zu tun, mußten wir beim zweiten bleiben. Aber soll es auch der Regierung von vornherein klar sein, daß, wenn die nationalsozialistische Bewegung weiterhin in der Opposition verharrte, sie auch alle Rechte, die nun einmal nach den Spielregeln der Demokratie der Opposition zustehen, für sich in Anspruch nehmen mußte. [Zwischenrufe]

Es ist die Pflicht der Regierung, zu regieren, dafür hat sie die Macht und dafür trägt sie die Verantwortung. Das aber kann und darf nicht Pflicht der Opposition sein. Die Opposition kann sich damit begnügen, die Regierung, ihre Taten und ihre Leistungen vor der Öffentlichkeit unter die kritische Lupe zu nehmen, und die Entscheidung darüber, wem die Macht gebührt, der Regierung oder der Opposition, steht allein und ausschließlich im demokratisch-parlamentarischen Regime dem Volke zu [Gelächter und Zwischenrufe bei der Sozialdemokraten]. Es ist doch nicht an dem, als hätten Parteien oder Männer ein absolutes, unabänderliches und göttliches Anrecht auf die Macht; es ist doch nicht an dem, als wenn bankrotte Parteien, die das Vertrauen des Volkes verloren haben, ihnen nachfolgenden Parteien Vorschriften darüber zu machen hätten, wie sie die Macht gebrauchen müssen [Rufe: „Sehr richtig!“]. Wer die Macht hat, der gebraucht sie, und wer in Opposition steht, der hat das Recht, den Gebrauch der Macht durch die Regierung zu kritisieren. Man hat es sich nach dem 14. September seitens der Regierung in Deutschland sehr leicht gemacht. Man glaubte, die nationalsozialistische Bewegung stelle nur eine Fieberkrise dar und sie werde ebenso jäh, wie ihre Kurve hochgestiegen sei, eines Tages wieder heruntersinken [Zwischenrufe: „Sehr wahr!“ Unruhe]. Diese Annahme hat sich als trügerisch erwiesen. Die dem 14. September 1930 nachfolgenden lokalen Wahlen zeigten, daß die nationalsozialistische Bewegung weiterhin in einem unaufhaltsamen Aufstieg begriffen war. Hamburg, Anhalt, Mecklenburg, das waren beredte Zeichen unseres weiteren Vorwärtsschreitens, und das Ergebnis in Hessen hat bewiesen, daß die nationalsozialistische Bewegung [Zwischenrufe] sich in rund einem Jahr um hundert Prozent vermehren konnte. Das aber hatte auch für die amtliche Politik ihre unvermeidlichen Folgen. Denn es war klar, daß so, wie die Verhältnisse im Volke sich selbst verschoben, auch die Machtverteilung in der Regierung umgeändert werden mußte und daß, solange die Regierung sich dagegen zur Wehr setzte, sie es in Kauf nehmen mußte, daß in wachsendem Maße ihr Kredit vor dem Lande und vor der Welt gefährdet wurde. Es ist nicht unsere Schuld, daß der deutsche Kredit im Ausland ins Wanken geraten ist [lebhafter Protest der Sozialdemokraten: „Doch, doch! Eure Schuld! Nur Eure Schuld!“], es ist nicht unsere Schuld, daß hier in Deutschland eine katastrophische Panikstimmung hereingebrochen ist. Schuld daran trägt die Tatsache, daß man es zur —, bis zu dieser Stunde hat verhindern können, daß die nationalsozialistische Bewegung auch den [Gelächter, große Unruhe] Anteil an der Macht bekäme, den das Volk ihr geben wollte [Unruhe, Gelächter und Beifall]. Im Jahre 1931 ist in Deutschland diese Entwicklung unaufhaltsam vorgeschritten. Das Jahr 1931 war im Volke das Jahr der politischen Frontabgrenzung. Das Jahr 1932 wird nun, das wissen wir alle, für Deutschland die endgültige große politische Entscheidung bringen.

Da ist es wohl angebracht, jene politische, wirtschaftliche und finanzielle Situation zu umreißen, in der Deutschland sich augenblicklich befindet. Die Finanzpolitik in Deutschland bietet das Bild grauenhaftester Verwüstung. Man hat versucht, mit den drakonisch-mechanischen Eingriffen von Notverordnungen das Geldsystem in Deutschland in die Balance zu bringen. Nachdem dieser Versuch zwei Jahre lang vorgenommen worden ist, kann man die Feststellung treffen, daß er auf der ganzen Linie mißlang. Selbst wenn der Reichskanzler heute darauf verweisen wollte, daß die öffentlichen Finanzen sich in der Balance befinden, so beweist das gar nichts. Der Etat ist kein Selbstzweck, sondern ein Mittel zum Zweck. Eine Finanzsanierung durchzuführen auf Kosten der Gesundheit des Volkes, das ist dasselbe, wie wollte ein Operateur eine Operation zwar wissenschaftlich richtig durchführen, der Patient aber leider bei der Operation zu Tode kommt [Zurufe: „Sehr gut!“ Beifall und Zwischenrufe]. Wir stellen fest [weiter Unruhe, Zwischenruf: „So’n Bart hat der Witz! Uralter Witz!“ Gelächter], daß die drakonischen Notverordnungseingriffe, die seitens der Regierung in den letzten zwei Jahren auf dem Gebiete des Steuer- und Finanzwesens vorgenommen worden sind, in Deutschland die Substanz bis zum letzten Rest aufgezehrt und aufgefressen haben. Die zwangsläufige Folge dieser Tatsache ist, daß die Wirtschaft mehr und mehr in Leerlauf gerät. Befindet sich der Blutkreislauf der Wirtschaft, das Geldwesen, nicht mehr in Ordnung, dann werden allmählich die Hochöfen stillgelegt werden müssen, dann wird sich das Heer der Arbeitslosigkeit bis ins Ungemessene vermehren. Nahezu sieben Millionen Menschen ohne Beschäftigung füllen heute die Straßen der großen Städte mit ihrer Verzweiflung und ihrem Jammer, und die Regierung weiß keinerlei Ausweg, um diesem Fiasko irgendein wirksames Mittel entgegenzusetzen [Unruhe, Zwischenruf: „Italien, ihr Idealland!“].

Quelle: Joseph Goebbels: Goebbels Reden. Band 1: 1932-1939. Droste Verlag, 1971, Seiten 5-7

Verweis: Die Rede zum herunterladen und anhören

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Quelle: http://de.metapedia.org/wiki/Quelle/Rede_vom_23._Februar_1932_(Joseph_Goebbels)


Adolf Hitler – Rede vom 23. März 1933 vor dem Reichstag

[In dieser Rede geht Adolf Hitler auf das zu verabschiedende Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich ein und begründet das Gesetz ausführlich.]

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Im November 1918 rissen marxistische Organisationen durch eine Revolution die vollziehende Gewalt an sich. Die Monarchen wurden entthront, die Reichs- und Landesbehörden abgesetzt und damit die Verfassung gebrochen. Das Gelingen der Revolution im materiellen Sinne sicherte die Attentäter vor dem Zugriff der Justiz. Die moralische Legitimierung suchten sie in der Behauptung, Deutschland bzw. seine Regierung trügen die Schuld am Ausbruch des Krieges. Diese Behauptung war wissentlich und sachlich falsch.

Der durch die marxistische Irrlehre systematisch herbeigeführte Verfall der Nation in weltanschaulich unvereinbare Gegensätze bedeutet die Vernichtung der Basis eines möglichen Gemeinschaftslebens. Die Auflösung ergreift alle Grundlagen der Gesellschaftsordnung. Die völlig gegensätzliche Einstellung der Einzelnen zu den Begriffen Staat, Gesellschaft, Religion, Moral, Familie, Wirtschaft reißt Differenzen auf, die zum Krieg aller gegen alle führen. Ausgehend vom Liberalismus des vergangenen Jahrhunderts, findet diese Entwicklung naturgesetzlich ihr Ende im kommunistischen Chaos.

Nur die Herstellung einer wirklichen Volksgemeinschaft, die sich über die Interessen und Gegensätze der Stände und Klassen erhebt, vermag allein auf die Dauer diesen Verirrungen des menschlichen Geistes den Nährboden zu entziehen.

Die Reichsregierung beabsichtigt daher nicht, durch das Ermächtigungsgesetz die Länder aufzuheben. Wohl aber wird sie diejenigen Maßnahmen treffen, die von nun ab und für immer eine Gleichmäßigkeit der politischen Intention in Reich und Ländern gewährleisten.

Eine weitergehende Reform des Reiches wird sich nur aus der lebendigen Entwicklung ergeben können. Ihr Ziel muss die Konstruktion einer Verfassung sein, die den Willen des Volkes mit der Autorität einer wirklichen Führung verbindet. Die gesetzliche Legalisierung einer solchen Verfassungsreform wird dem Volke selbst zugebilligt.

Die nationale Regierung trifft dabei ihre Maßnahmen unter keinem anderen Gesichtspunkt als dem, das deutsche Volk und insbesondere die Millionenmassen seiner arbeitenden Menschen vor namenlosem Elend zu bewahren.

Um sich in die Lage zu versetzen, die Aufgaben zu erfüllen, die in diesem Rahmen liegen, hat die Regierung im Reichstag durch die beiden Parteien der Nationalsozialisten und der Deutschnationalen das Ermächtigungsgesetz einbringen lassen. Ein Teil der beabsichtigten Maßnahmen erfordert die verfassungsändernde Mehrheit. Die Durchführung dieser Aufgaben und ihre Lösung sind notwendig. Es würde dem Sinne der nationalen Erhebung widersprechen und für den beabsichtigten Zweck nicht genügen, wollte die Regierung sich für ihre Maßnahmen von Fall zu Fall die Genehmigung des Reichstags erhandeln und erbitten. Die Regierung wird dabei nicht von der Absicht getrieben, den Reichstag als solchen aufzugeben. Im Gegenteil, sie behält sich auch für die Zukunft vor, den Reichstag über ihre Maßnahmen zu unterrichten oder seine Zustimmung einzuholen.

Die Regierung wird von dieser Ermächtigung nur insoweit Gebrauch machen, als dies zur Durchführung der lebensnotwendigen Maßnahmen erforderlich ist. Es ist weder die Existenz des Reichstages noch die des Reichsrats bedroht. Stellung und Rechte des Reichspräsidenten bleiben unberührt. Die innere Übereinstimmung mit seinen Zielen herbeizuführen, wird stets die oberste Aufgabe der Regierung sein!

[In Anschluß meldete sich der SPD-Abgeordnete Otto Wels zu Wort. (Audio: Hitler-gegen-Wels)  Nach dessen wirren Ausführungen, in denen er für die Sozialdemokratie das einforderte, was diese zuvor ihrerseits Andersdenkenden nie gewährt hatte, verließ der Führer seinen Sitz auf der Regierungsbank und bestieg zum zweitenmal das Rednerpodium. Dabei führte er in Richtung SPD aus:]

Spät kommt Ihr, doch Ihr kommt!

Die schönen Theorien, die Sie, Herr Abgeordneter, soeben hier verkündeten, sind der Weltgeschichte etwas zu spät mitgeteilt worden. Vielleicht hätten diese Erkenntnisse, praktisch angewendet vor Jahren, die weitere Klage von Ihnen heute erspart. Sie erklären, daß die Sozialdemokratie unser außenpolitisches Programm unterschreibt, daß sie die Kriegsschuldlüge ablehnt, daß sie gegen die Reparationen sich wende. Und nun erhebe ich nur die eine Frage: Wo war dieser Kampf in der Zeit, in der Sie die Macht in Deutschland hatten? […]

Sie hatten einst die Möglichkeit, dem deutschen Volke das Gesetz des inneren Handelns vorzuschreiben. Sie haben es auch auf anderen Gebieten gekonnt. Es wäre genau so möglich gewesen, der deutschen Revolution, die von Ihnen mit ausging, denselben Schwung und dieselbe Richtung zu geben, die einst Frankreich seiner Erhebung im Jahre 1870 gegeben hat.

Es wäre in Ihrem Ermessen gewesen, die deutsche Erhebung zu einer wirklich nationalen zu gestalten, und Sie hätten das Recht gehabt, wenn die Fahne der neuen Republik dann nicht siegreich zurückgekommen wäre, immerhin zu erklären: Wir haben das Äußerste getan, um diese Katastrophe durch den letzten Appell an die Kraft des deutschen Volkes abzuwenden.

In der Zeit da mieden Sie den Kampf, den Sie heute in Worten plötzlich der Mitwelt mitteilen wollen.

Sie sagen, daß wehrlos nicht ehrlos ist. Nein, das braucht es nicht zu sein. Auch wenn wir wehrlos sein müßten: ich weiß, wir würden nicht ehrlos sein. Gerade unsere Bewegung war dank der Unterdrückung durch Ihre Partei jahrelang wehrlos gemacht worden, ehrlos ist sie nie gewesen.

Ich bin der Überzeugung, daß wir den Geist dem deutschen Volk einimpfen werden, der es auch bei seiner heutigen Wehrlosigkeit sicherlich, Herr Abgeordneter, nicht ehrlos sein lassen wird.

Auch hier lag es ja an Ihnen, die Sie vierzehn Jahre lang fast die Macht besessen hatten, dafür zu sorgen, daß dieses deutsche Volk der Welt das Beispiel einer Ehre gegeben hätte. Es lag an Ihnen, dafür zu sorgen, daß, wenn schon die äußere Welt uns unterdrückt, die Art, in der das deutsche Volk diese Unterdrückung entgegennimmt, dann aber wenigstens eine würdige ist. Sie hatten die Gelegenheit, gegen all die Erscheinungen der Entwürdigung unseres Volkes aufzutreten. Der Landesverrat, der konnte von Ihnen genau so beseitigt werden, wie er von uns beseitigt werden wird.

Sie haben kein Recht, diesen Spruch überhaupt auf sich zu beziehen, denn dann hätten Sie damals, in dieser Stunde, da jene deutsche Revolution Hochverrat in Tateinheit mit Landesverrat sein mußte, zu dieser Handlung nicht, auch nicht einmal indirekt, Ihre Hand bieten dürfen. Und Sie hätten vermeiden müssen, daß man dann dem deutschen Volk auf Wunsch und Befehl des Auslands eine neue Verfassung aufoktroyierte. Denn das ist nicht ehrenvoll, sich vom Feinde seine innere Gestaltung aufzwingen zu lassen.

Und Sie hätten damals weiter sich damals zur deutschen Trikolore bekennen müssen, und nicht zu einer Farbe, die der Feind in Flugblättern in unsere Gräben warf, weil man gerade in einer Zeit der Not und der Unterdrückung durch den Gegner erst recht seinen Stolz zeigen muß und sich erst recht bekennen muß zu seinem Volk und zu den eigenen Symbolen. Und sie hätten dann Gelegenheit gehabt, selbst wenn die Umwelt uns gezwungen hätte, das alles preiszugeben, was uns früher hoch und heilig war, in der inneren Ausführung aber die nationale Ehre der Welt gegenüber in Erscheinung treten zu lassen. Sie haben dafür kein Verständnis gehabt!

Sie sagen: Gleiches Recht! So wie wir es nach außen wünschen, so auch nach innen. Für dieses gleiche Recht, Herr Abgeordneter, haben wir vierzehn Jahre gekämpft! Nur dieses gleiche Recht des nationalen Deutschland ihnen gegenüber, 14 Jahre haben sie das nicht gekannt! Reden Sie heute nicht von gleichem Recht!

Sie sagen, man solle nicht einen Besiegten für vogelfrei erklären. Nun, Herr Abgeordneter, vogelfrei sind wir gewesen, solange Sie die Macht hatten.

Sie reden von Verfolgungen. Ich glaube, es sind wenige unter uns, die nicht die Verfolgungen von Ihrer Seite im Gefängnis büßen mußten. Es sind wenige unter uns, die nicht die Verfolgungen von Ihrer Seite in tausendfältigen Schikanen und tausendfältiger Unterdrückung zu spüren bekommen haben!

Und außer uns hier da weiß ich eine Schar von Hunderttausenden, die einem System der Verfolgung ausgesetzt waren, das entwürdigend, ja geradezu niederträchtig sich oft an ihnen ausließ! Sie scheinen ganz vergessen zu haben, daß man uns jahrelang die Hemden sogar herunterriß, weil die Farbe Ihnen nicht paßte.

Bleiben Sie jetzt nur im Bereich der Wirklichkeit! Aus Ihren Verfolgungen sind wir gewachsen!

Sie sagen weiter, daß die Kritik heilsam sei. Gewiß, wer Deutschland liebt, mag uns kritisieren; wer aber eine Internationale anbetet der kann uns nicht kritisieren!  Weiterlesen