Tag Archive: Polen



aus: Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges – Weißbuch Nr. 2 des Auswärtigen Amtes, Berlin, 1939 (Viertes Kapitel)

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A.  Die Auswirkung der britischen Einkreisungspolitik auf die Haltung Polens

 

I.  Vernichtungsfeldzug gegen die deutsche Volksgruppe

Das vierte Kapitel bringt den Nachweis für den Mißbrauch Polens als Werkzeug des englischen Kriegswillens (Nr. 349 bis 482). Die Auswirkung der britischen Blankovollmacht war sofort zu spüren. Polen setzte zum Vernichtungsfeldzug gegen die deutsche Volks­gruppe an. Einen Tag nach dem polnischen Nein, am 27. März 1939, kommt es in Brom­berg unter Rufen wie „Weg mit Hitler“, „Wir wollen Danzig“, „Wir wollen Königs­berg“ zu deutschfeindlichen Demonstrationen (Nr. 349).
An anderer Stelle wird bei einem Kameradschaftsabend der Reichsdeutschen von ein­dringenden Polen Führerbild und Reichsflagge vernichtet (Nr. 350), wogegen schärfster Protest eingelegt wird (Nr. 351 und 352). Thorn und Posen müssen Ende März von neuer­licher Verschärfung der Hetze, Demonstrationen, tätlichen Angriffen und annexio­ni­sti­schen Forderungen berichten (Nr. 353, 354 und 355). In Posen halten die Ausschreitungen eine volle Woche an. Es kommt immer öfters zu Überfällen auf Volksdeutsche, wobei es Schwerverletzte gibt (Nr. 355 und 357).

Deutsche Proteste sind erfolglos (Nr. 360). Anfang April wird ein öffentlicher Aufruf in ganz Polen verbreitet, der das Generalprogramm für die Entdeutschung des Landes enthält (Nr. 358). Mitte April überschreiten die ersten deutschen Flüchtlinge die Grenze (Nr. 359). Den Konsulaten ist es fast unmöglich, alle Fälle einzeln aufzuführen (Nr. 361).
Auch in Oberschlesien tobt die Hetze ohne Maßen (Nr. 362). Terrorakte füllen die Berichte der deutschen Konsulate (Nr. 363). Der Aufständischenverband gibt die Terrorbefehle aus (Nr. 364). Am 6. Mai meldet Generalkonsulat Kattowitz 200 Terrorfälle (Nr. 365), am 19. Mai weitere hundert (Nr. 372) allein aus Oberschlesien. Kein Deutscher ist seines Lebens und seines Eigentums mehr sicher. Der Terror greift auch auf das kongreßpolnische Gebiet über und wird durch planmäßige Brandstiftung verschärft (Nr. 366). Die letzten kultur­politischen Stützpunkte des Deutschtums werden zerstört (Nr. 369, 373, 374, 377, 379, 383, 385, 390, 391, 399 usw.).
Die deutsche Volksgruppe wendet sich in ihrer Verzweiflung an den Polnischen Staats­präsidenten (Nr. 369). Die Englische Regierung wird durch die Deutsche Botschaft über diese friedensgefährliche Entwicklung auf dem laufenden gehalten (Nr. 368), ohne daß etwas geschieht.
Mitte Mai steigert sich die Hetze zu Deutschenpogromen, bei denen Tausende von Deutschen „wie Freiwild“ gejagt werden (Nr. 370 und 371). Die Flüchtlingsbewegung nimmt zu (Nr. 374), desgleichen das polnische Säbelrasseln, die Verkündung annexionistischer Kriegsziele (Nr. 367, 378) und die öffentlichen Verunglimpfungen und Beleidigungen des Führers, die erneut zu scharfen Protesten zwingen (Nr. 382). Auf dem wirtschaftlichen Sektor werden planmäßig deutsche Genossenschaften, Molkereien und Apotheken liquidiert (Nr. 380, 395). Lodz meldet am 7. Juni: „Die Bedrohungen der Volksdeutschen mit Totschlag, Folterungen usw. sind zu täglichen Selbstverständlichkeiten geworden.“ Ganze Familien bringen wegen der ständigen Morddrohungen ihre Nächte in den Wäldern zu (Nr. 381).

Proteste im Polnischen Außenministerium werden mit Achselzucken und still­schwei­­gendem Eingeständnis beantwortet, daß man gegenüber den Militärs machtlos und der Gefangene des polnischen Chauvinismus geworden ist (Nr. 382 und 385). Nach 2 ½ Monaten englischer Garantie faßt der Deutsche Botschafter in Warschau seine Eindrücke dahin zusammen, „daß die Verhetzung Ausmaße angenommen hat, wie er sie während seiner langjährigen Tätigkeit nicht habe beobachten können“ (Nr. 385). Weiterlesen

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aus: Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges – Weißbuch Nr. 2 des Auswärtigen Amtes, Berlin, 1939 (Zweites Kapitel)

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A. Britische Aufrüstung und Hetze gegen Deutschland
(September 1938 bis Juli 1939)

Das deutsch-polnische Problem war durch die Vernachlässigung während 20 Jahren und die polnische Überheblichkeit zur kritischsten Frage der europäischen Politik geworden. Es stellte für denjenigen, der einen Kriegsanlaß suchte, jederzeit die gewünschte Möglichkeit zur Verfügung. Es war England, das im Rahmen seiner Ein­kreisungspolitik den europäischen Horizont nach solchen Möglichkeiten absuchte und in den Märztagen 1939 mit dem polnischen Chauvinismus den Kontakt herstellte.
Die deutsch-englischen Beziehungen schienen in der gemeinsamen Erklärung von Mün­chen (Nr. 217) eine Wendung zum besseren erreicht zu haben. Es waren ihr viele Jahre einseitiger deutscher Bemühungen um die englische Freundschaft vorangegangen. Die Verständigung mit England gehörte zum außenpolitischen Programm des Natio­nal­sozia­lismus. Der Flottenvertrag von 1935 sollte die Sicherheit dafür bieten, daß die beiden Reiche unter gegenseitiger Respektierung ihrer Lebensinteressen nicht wieder die Klingen kreuzen würden. Die Münchener Erklärung sollte diese Gewißheit friedlicher deutsch-englischer Beziehungen zu einer endgültigen machen.

Um so größer war die Enttäuschung, als Chamberlain drei Tage nach der Münchener Erklärung im Unterhaus die Aufrüstung um jeden Preis proklamierte (Nr. 218). Diese Tatsache und die Haltung der englischen Opposition zwangen den Führer, in der Saarbrücker Rede (Nr. 219) sein Volk vor Vertrauensseligkeit zu warnen und auf die Mög­lichkeit hinzuweisen, daß jederzeit die Kriegspartei Edens, Churchills und Coopers zur Macht kommen könne. Die Entwicklung hat ihm Recht gegeben. Schon lange vor der tschechoslowakischen Spannung war Deutschland in England dazu mißbraucht worden, das englische Publikum rüstungswillig zu machen. Nach München wurde dieser Prozeß rasch vorangetrieben. Der Englische Kriegsminister verkündete schon am 10. Oktober 1938 die bevorstehende, wesentliche Verstärkung und Modernisierung der Terri­to­rial­armee (Dok. Nr. 220).

Gleichzeitig trieb England den französischen Verbündeten zu weiteren Rüstungs­an­strengungen, vor allem in der Luft, an (Nr. 221). Es folgten die Vorbereitungen für die Anlegung eines Nationalregisters für den freiwilligen Hilfs- und Kriegsdienst (Nr. 222). Churchill durfte in einer Rundfunkansprache für die Vereinigten Staaten (Nr. 223) in ähnlicher Weise gegen Deutschland hetzen, wie Duff Cooper in Paris (Nr. 232), und forderte die allgemeine Wehrpflicht. Der Führer warnte in einer Rede in Weimar am 6. November (Nr. 224) aufs neue vor den englischen Kreisen, auf deren Programm die „Vernichtung Deutschlands und Italiens“ stehe. Auch der Reichsaußenminister machte vor der ausländischen Presse auf die Weltgefahr der Kriegshetzer in den westlichen Demokratien aufmerksam (Nr. 225).
Mitte November wurde die kanadische Industrie erfolgreich in das englische Luft­rü­stungs­programm eingebaut (Nr. 226) und bei einem Besuch von Chamberlain und Halifax in Paris/Frankreich zur Vermehrung der offensiven Luftwaffe gedrängt, englischer­seits aber die Entsendung eines starken Expeditionskorps zugesagt Nr. 227 und 228). Am 30. November 1938 folgte die handelspolitische Kampfansage Englands an Deutsch­land in Südost- und Mitteleuropa (Nr. 229). Am 7. Dezember hielt es der Englische Staatssekretär für Kolonien für notwendig, das Dokument von München durch ein unmotiviertes Nein in der Kolonial- und Mandatsfrage zu entwerten und Deutschland auf diesem Gebiet den Weg des Verhandelns zu versperren (Nr. 231).
Nebenher ging die von der Englischen Regierung geduldete Pressehetze gegen das Reich, Beleidigungen des Führers (Nr. 233), die Vergiftung der Atmosphäre durch Falsch­meldungen (Nr. 230) und die wachsende Bearbeitung der Öffentlichkeit durch die eng­li­sche Kriegspartei, der Chamberlain nun auch schon in der Öffentlichkeit Kon­zes­sio­nen machte (Nr. 234). Wie die Ansprache des Führers beim Neujahrsempfang am 12. Januar 1939 (Nr. 235) beweist, ließ sich Deutschland trotzdem von der Hoffnung auf Frieden und Verständnis bei England und Frankreich nicht zurückschrecken. England beantwortete diese Bereitschaft mit der Einführung des „freiwilligen nationalen Dienstes“, der es „für den Krieg bereit machen sollte“ (Nr. 237), und mit gesteigerten Bemühungen, die eng­li­sche Nation kriegsreif zu machen.
Friedensanstrengungen des Führers wurden in der englischen Presse unterschlagen (Nr. 238).

Noch ehe die tschechische Ausrede vorgebracht werden konnte, fühlte sich Chamber­lain vor der Geschichte berufen, gegenüber dem Deutschland Adolf Hitlers die gleiche Rolle zu spielen, wie der jüngere Pitt gegenüber Napoleon (Nr. 240). Der Führer sah sich am 30. Januar veranlaßt, im Reichstag aufs neue auf die Kriegspartei in England hin­zu­weisen und das deutsche Volk darauf aufmerksam zu machen, daß diese „unter allen Umständen einen Krieg vom Zaune brechen wolle“ (Nr. 241). Rüstung und Hetze gingen in England Hand in Hand.

Man rühmte sich der überwältigenden Zahlen der Aufrüstung (Nr. 242). Schon Mitte Februar 1939 machte England völkerrechtlich das Schußfeld für den Wirtschaftskrieg frei, indem es die Genfer Generalakte kündigte, soweit sie für Kriegszeiten verbindlich war (Nr. 244). Es entzog sich damit in dem geplanten Krieg jedem Schieds­gerichts­ver­fahren bei Streitigkeiten mit den Neutralen. Das war eine ausgesprochene Kriegs­vor­be­rei­tungs­maß­nahme. Die Kriegslüsternheit Englands war in der ganzen Welt zu spüren. Weiterlesen


aus: Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges – Weißbuch Nr. 2 des Auswärtigen Amtes, Berlin, 1939

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A. Der Kampf gegen das Deutschtum in Polen und gegen Danzig von 1919 bis 1933
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I. Zur Lage der deutschen Volksgruppe in Polen

Die deutsch-polnischen Beziehungen haben seit dem Augenblick der Wiederaufrichtung eines selbständigen polnischen Staates in Versailles unter einem mehrfachen Ver­häng­nis gestanden:
Erstens erklärte sich Polen unter Berufung auf eine angeblich tausendjährige Mission zum Erbfeind der Deutschen. Es begründete damit nicht nur seine Ansprüche auf deutsches Reichsgebiet, son­dern geradezu seine Existenzberechtigung und empfahl sich so den Siegermächten als zuverlässigen, jederzeit einsatzfähigen Alliierten zur Niederhaltung Deutschlands.
Zweitens: Es wurde in dieser Funktion von den Westmächten bestätigt und durch Ein­beziehung zunächst in das französische Bündnissystem beauftragt, den östlichen Sektor der permanenten Einkreisung zu übernehmen und die Tradition der Zwei­fron­ten­lage für Deutschland fortzusetzen.
Das deutsch-polnische Verhältnis wurde drittens von Anfang an durch die Überlassung einer starken deutschen Volksgruppe vergiftet, die sofort dem schärfsten Poloni­sie­rungs­zwang unterworfen war.
Viertens stellten die Abtretungen deutschen Reichsgebiets im Osten die größten Un­gerechtigkeiten des Friedensdiktats dar. Sie wurden nicht nur vom deutschen Volk, sondern auch von maßgebenden alliierten Staatsmännern als so unhaltbar empfunden, daß sich jedermann darin einig war, daß an dieser Stelle die erste Wiedergutmachung einsetzen mußte, wenn nicht hier der nächste kriegerische Konflikt in Europa aus­bre­chen sollte.

Lloyd George hat in einer Denkschrift für die Konferenz von Versailles am 25. März 1919 (Dokument Nr. 1) auf diese künftige Kriegsursache ebenso aufmerksam gemacht wie die Deutsche Friedensdelegation (Nr. 2). Selbst der Vorsitzende des Obersten Rates Clemenceau hat in dem bekannten Brief an Paderewski vom 24. Juni 1919 (Nr. 3) Polen auf die Bedeutung einer solchen Volkstumshypothek hingewiesen and den Abschluß und die Einhaltung eines entsprechenden Minderheitenschutzvertrages (Nr. 4) zur Vor­aus­setzung dafür gemacht, daß Polen die deutschen Gebiete erhielt. Damit war zugleich die feierliche Verpflichtung der Alliierten Mächte festgelegt, die Einhaltung dieses Grundgesetzes der deutschen und übrigen Volksgruppen in Polen sicher­zu­stellen. Der Wortlaut des Vertrages läßt keinen Zweifel darüber, wozu sich Polen gegenüber den mehr als 40 % nichtpolnischen Einwohnern des neuen Staates ver­pflichtet hat. Die Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen von 1919 bis 1933 ist aber, wie die hier vorgelegten Urkunden zeigen, zur Geschichte einer perma­nen­ten Verletzung dieses Vertrages durch Polen und zur Geschichte einer stillschweigenden Mittäterschaft des Völkerbunds und der Garantiemächte geworden.

Schon am 20. November 1920 sah sich die Deutsche Regierung genötigt, aus ihrer Zurückhaltung herauszutreten und der Polnischen Regierung eine umfassende Beschwerde zu überreichen (Nr. 5). Sie mußte feststellen, daß „der Deutsche in Polen vogelfrei“ sei. Die Rede des Volksdeutschen Abgeordneten Spickermann im Polnischen Sejm vom 23. Januar 1923 (Nr. 6) bestätigt den Eindruck, daß der Minder­heiten­schutz­vertrag, „die Magna Charta unserer Existenz“, vom ersten Tag an gebrochen wurde. Einige Monate später kündigte der damalige Ministerpräsident General Sikorski in öffentlicher Rede als Regierungsprogramm „die Liquidation deutscher Güter und die Entdeutschung der westlichen Provinzen“ an und erging sich in scharfen Äußerungen gegen Danzig (Nr. 7). Mitte 1923 hatte die Austreibung der Deutschen bereits einen außerordentlichen Umfang angenommen (Nr. 8). Polnische Maßnahmen gegen den deutschen Grundbesitz, wie sie z. B. der Ständige Internationale Gerichtshof in seinem Gutachten vom 10. September 1923 als „nicht im Einklang mit den internationalen Verpflichtungen der Polnischen Regierung stehend“ bezeichnete (Nr. 9), verstärkten den Zwang zur Abwanderung. Im September 1931 wurde von polnischer Seite zugegeben, daß bereits rund eine Million Deutsche aus Polen verdrängt waren (Nr. 10).

Weder die Garantiemächte noch der Völkerbund, der inzwischen nicht nur von der deutschen, sondern auch von der ukrainischen Volksgruppe immer wieder um Schutz gegen die ständige Verletzung der Minderheitenbestimmungen durch Polen angerufen worden war (Nr. 9, Anm.), sind indessen ihrer Pflicht nachgekommen. Aus einer Debatte im Britischen Oberhaus – einer von vielen im Britischen Parlament – vom 15. Juni 1932 (Nr. 11) geht hervor, daß man in England die Mißhandlung der Volksgruppen in Polen und die Gefahr für den europäischen Frieden kannte, daß aber nichts geschah, um rechtzeitig eine Änderung herbeizuführen.

Bereits im März 1933 hatte der Vernichtungskampf Polens gegen die wirtschaftliche Existenzbasis und den kulturellen Besitzstand der deutschen Volksgruppe einen er­schreckenden Umfang angenommen (Nr. 12).

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aus:
Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges – Weißbuch Nr. 2 des Auswärtigen Amtes, Berlin, 1939

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Der Französische Ministerpräsident Daladier an den Führer

(Dokument Nr. 460 – Übersetzung)

Paris, den 26. August 1939

Sehr geehrter Herr Reichskanzler!

Der Französische Botschafter in Berlin hat mir Ihre persönliche Mitteilung zur Kenntnis gebracht.

In der Stunde, wo Sie von der schwersten Verantwortung sprechen, die zwei Regie­rungs­chefs unter Umständen übernehmen können, das heißt, das Blut von zwei großen Völkern, die sich nur nach Frieden und Arbeit sehnen, zu vergießen, bin ich Ihnen persönlich und unseren beiden Völkern schuldig zu sagen, daß das Schicksal des Friedens noch in Ihren Händen liegt.

Sie können weder an meinen Gefühlen Deutschland gegenüber noch an den friedlichen Gefühlen Frankreichs für Ihre Nation einen Zweifel hegen. Kein Franzose hat mehr als ich selbst getan, um zwischen unseren beiden Völkern nicht nur den Frieden, sondern eine aufrichtige Mitarbeit in ihrem eigenen Interesse sowie im Interesse Europas und der Welt zu bekräftigen.

Es sei denn, Sie trauen dem französischen Volke einen weniger hohen Begriff der Ehre zu, als ich selber dem deutschen Volke anerkenne, so können Sie nicht bezweifeln, daß Frankreich seine Verpflichtungen anderen Mächten gegenüber treu erfüllt, Mächten, wie zum Beispiel Polen, die, davon bin ich überzeugt, mit Deutschland in Frieden leben wollen.

Diese beiden Überzeugungen sind vollkommen vereinbar.

Bis heute gibt es nichts, das eine friedliche Lösung der internationalen Krise in Ehren und Würden für alle Völker verhindern könnte, wenn auf allen Seiten der gleiche Frie­dens­wille besteht.

Mit dem guten Willen Frankreichs bekunde ich denjenigen aller seiner Verbündeten. Ich übernehme selbst die Garantie für diese Bereitschaft, die Polen immer gezeigt hat für die gegenseitige Anwendung eines Verfahrens des freien Ausgleichs, wie man es sich vorstellen kann zwischen den Regierungen zweier souveräner Nationen. Mit dem besten Gewissen kann ich Ihnen die Versicherung geben, daß es unter den zwischen Deutsch­land und Polen mit Bezug auf die Danziger Frage entstandenen Differenzen keine gibt, die nicht einem solchen Verfahren unterbreitet werden könnte zwecks einer friedlichen und gerechten Lösung.

Auf meine Ehre kann ich auch bekunden, daß es in der klaren und aufrichtigen Soli­da­rität Frankreichs mit Polen und seinen Verbündeten nichts gibt, Weiterlesen


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…abgedruckt in der „Freiburger Zeitung“

Der Dank des Feldherrn an seine Soldaten

nach Beendigung des Westfeldzuges

Am 27. Juni erreichen die deutschen Truppen die spanische Grenze. Von der besetzten französischen Kanalküste aus starten von nun an deutsche Kampfflugzeuge in ununter­brochenem Einsatz zum Angriff auf England.

Am 3. Juli veröffentlicht das deutsche Auswärtige Amt die politischen Geheimakten des französischen Generalstabes, die unsere Truppen erbeuteten. Sie enthüllen mit unüberbietbarer Eindeutigkeit die Kriegsaus­wei­tungs­pläne Englands und Frankreichs.

Am 4. Juli beschießen englische Kampfschiffe im algerischen Hafen Oran fran­zö­si­sche Seestreitkräfte.

Am 8. Juli bricht daraufhin Frankreich die diplomatischen Beziehungen zu England ab.

Am 6. Juli zieht der Führer unter dem Jubel der Bevölkerung nach der siegreichen Beendigung des Krieges im Westen in die Reichshauptstadt ein.

Am 19. Juli ergreift er vor dem Deutschen Reichstag das Wort:

Abgeordnete!
Männer des Deutschen Reichstages!

Inmitten des gewaltigen Kampfes um die Freiheit und für die Zukunft der deutschen Nation habe ich Sie zu dieser Sitzung einberufen lassen. Die Gründe dafür liegen in der Notwendigkeit, unserem eigenen Volk die Einsicht in die historische Einmaligkeit der Vorgänge, die wir erlebten, zu erschließen, den verdienten Soldaten aber zu danken, sowie in der Absicht, zu versuchen,

noch einen – und dieses Mal den letzten – Appell
an die allgemeine Vernunft zu richten.

Wer die auslösenden Momente dieser geschichtlichen Auseinandersetzung in Vergleich bringt zum Umfang, der Größe und Tragweite der militärischen Ereignisse, dem muß die Erkenntnis werden, daß Vorgänge und Opfer dieses Kampfes in keinem Verhältnis stehen zu den behaupteten Anlässen — es sei denn, daß diese Anlässe selbst nur Vorwände waren für verborgen liegende Absichten.

Das Programm der nationalsozialistischen Bewegung war – insoweit es sich auf die künftige Ausgestaltung des Verhältnisses des Reiches zur Umwelt bezog – ein Versuch, die Revision des Versailler Vertrages unter allen Umständen – soweit aber irgend möglich auf friedlichem Wege – herbeizuführen.

Diese Revision war eine naturnotwendige. Das Unhaltbare der Versailler Bestimmungen lag nicht nur in der demütigenden Diskriminierung, der Rechtlosmachung entsprechend der sichergestellten Entwaffnung des deutschen Volkes, sondern vor allem in der daraus abgeleiteten materiellen Zerstörung der Gegenwart und der beabsichtigten Vernichtung der Zukunft eines der größten Kulturvölker der Welt, in der vollständig sinnlosen Anhäufung riesiger Ländermengen unter der Herrschaft einiger Staaten, in der Beraubung der Unterlegenen um ihre unersetzbaren Lebensgrundlagen und unentbehrlichsten Lebensgüter. Die Tatsache, daß schon während der Abfassung dieses Diktates einsichtige Männer auch auf der Seite unserer Gegner vor der endgültigen Verwirklichung der Bestimmungen dieses Wahnsinnswerkes warnten, ist ein Beweis für die sogar in diesen Reihen herrschende Überzeugung der Unmöglichkeit, dieses Diktat für die Zukunft aufrechterhalten zu können. Ihre Bedenken und ihre Proteste wurden allerdings mit der Versicherung zum Schweigen gebracht, Weiterlesen


Dieser Brief ist eine Antwort auf den Brief von Neville Chamberlain an Adolf Hitler vom 22. August 1939, in dem der britische Premierminister trotz Kenntnis der tagtäglichen Verbrechen der Polen an Volksdeutschen die britisch-französische Garantieerklärung für Polen bekräftigt.
Der Brief Chamberlains war ein weiterer Akt der doppelzüngigen Politik Großbritanniens gegenüber des Deutschen Reiches, die u.a. auch von Verrätern in der Deutschen Bot­schaft in London bestärkt wurde. Chamberlain forderte vom Reichskanzler weiterhin eine Verhandlungslösung, die Großbritannien aber selber stets mit allen Mitteln der Diplomatie hintertrieb und durch die bedingungslose Garantieerklärung unmöglich machte.

*

 

quod-kleinBerlin, den 23. August 1939

Euer Exzellenz!

Der Königlich Britische Botschafter hat mir soeben ein Schreiben überreicht, in dem Eure Exzellenz namens der Britischen Regierung auf eine Reihe von Punkten hinweisen, die Ihrer Auffassung nach von größter Wichtigkeit seien.

Ich darf dieses Ihr Schreiben wie folgt beantworten:

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1.   Deutschland hat niemals Konflikte mit England gesucht und sich nie in englische Interessen eingemischt. Es hat sich im Gegenteil – wenn auch leider vergebens – jahrelang bemüht, die englische Freundschaft zu erwerben. Es hat aus diesem Grunde freiwillige Begrenzungen seiner eigenen Interessen in einem großen Gebiet Europas vorgenommen, die ansonsten nationalpolitisch nur sehr schwer tragbar wären.

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2.   Das Deutsche Reich besitzt aber – wie jeder andere Staat – bestimmte Interessen, auf die Verzicht zu leisten unmöglich ist. Sie liegen nicht außerhalb des Rahmens der durch die frühere deutsche Geschichte gegebenen und durch wirtschaftliche Lebens­voraus­setzungen bedingten Notwendigkeiten. Einige dieser Fragen besaßen und besitzen zugleich eine nationalpolitisch und psychologisch für jede Deutsche Regierung zwingende Bedeutung. Zu ihnen gehören die deutsche Stadt Danzig und das damit im Zusammenhang stehende Problem des Korridors. Zahlreiche Staatsmänner, Geschichts­forscher und Literaten – auch in England – waren sich wenigstens noch vor wenigen Jahren dessen bewußt.

Hinzufügen möchte ich noch, daß alle diese Gebiete, die in der vorher erwähnten deutschen Interessensphäre liegen, und insbesondere die seit 18 Monaten zum Reich zurückgekehrten Länder ihre kulturelle Erschließung nicht durch Engländer, sondern ausschließlich durch Deutsche erhalten haben, und zwar zum Teil schon in und seit einer Zeit, die über tausend Jahre zurückliegt. Weiterlesen


Der ungarische Ministerpräsident Orbán lehnt das geplante EU-Quotensystem für Asylbewerber ab. „Was die EU-Kommission vorschlägt, grenzt an Wahnsinn.“ Großbritannien, Frankreich, Tschechien und Polen weigern sich, dem EU-Diktat der Quoten-Verteilung Folge zu leisten. Trotz der Hauptlast der Asylaufnahme werde die EU-Quote aber an Deutschland nicht scheitern, so die Bundeskanzlerin.

djfldjfl (Bild: European People's Party, Rechte: CC BY-SA 2.0-Lizenz, Quelle: Wikipedia, Original: Siehe Link)

Der von der EU-Kommission immer wieder scharf kritisiere ungarische Regierungschef Viktor Orbán bezeichnete das geplante Quotensystem für Asylbewerber „einen an Wahnsinn grenzenden“ Vorschlag. Im EU-Parlament in Straßburg sagte der konservative Politiker, dass eine solche Quote nur neue Anreize für Schleuser schaffen würde, so das Portal euroactiv. Die meisten Migranten seien Wirtschaftsflüchtlinge. Jedoch könne Europa nicht allen Arbeit bieten. Es sei „irrsinnig” vorzuschlagen, alle Zuwanderer in der EU aufzunehmen, so der Chef der Fidesz-Partei. Weiterlesen


— und warum ist sie die Hauptwaffe gegen alle Systemkritiker in der BRD?

Textauszug:

Für uns Deutsche gibt es heutzutage, abgesehen von körperlichen Schmerzen, wahrscheinlich nichts, vor dem wir so viel Angst haben, wie vor der öffentlichen Anschuldigung, ein „Nazi“ und ein „Antisemit“ zu sein. Auch hier handelt es sich um ein Kernstück der Reeducation. Bemerkenswerterweise ist diese Anschuldigung schnell bei der Hand; sie ist sozusagen inflationär, und trotzdem wirkt sie nach wie vor, was sich v. a. durch das zuverlässig funktionierende Mediensystem erklärt, das die Aufgabe hat, die entsprechenden Verleumdungskampagnen zu organisieren und den Beschuldigten keine Möglichkeit zur Verteidigung zu geben.

Juden - HollywoodDiese erstaunliche Waffe, die ihren Anwendern unendlich wertvoll ist (es wird nämlich sehr viel Geld mit ihr eingetrieben: u. a. über 20 Millionen € jährlich im innerdeutschen „Kampf gegen rechts“, öffentlich nicht genau bekannte gigantische Beträge an Israel und für jüdische Interessen weltweit, „Wiedergutmachungszahlungen“ an Länder der ganzen Welt und letztendlich die Billionen, die für die EU verpulvert werden), musste aber erst einmal geschmiedet werden.

Die Anschuldigung, ein Nazi zu sein, ist nur deshalb so verheerend, weil das Wort „Nazi“ und verwandte Begriffe heutzutage Synonyme für das absolut Böse sind. Um die Nazikeule zu schmieden und um ihre Schlagkraft zu erhalten, waren und sind enorme Propagandamaßnahmen nötig. Es vergeht wahrscheinlich kein Tag in den westlichen Ländern dieser Erde, an dem nicht in den Parlamenten und Medien auf die unglaubliche Bosheit und Grausamkeit der Nazis verwiesen wird.

Auf Initiative von jüdischen Lobbygruppen wie dem World Jewish Congress und dem Staat Israel selbst wird daran gearbeitet, weltweit Programme zum Laufen zu bringen, die jederman über das „schlimmste Verbrechen der Menschheit“ unterrichten, das „nie vergessen werden darf“. Ein geschichtliches Thema wird hier zu einer quasi religiösen Glaubenslehre umgeformt, für die die Gesetze der Logik und die Anforderungen der Wissen­schaft­lich­keit nicht gelten sollen. Weiterlesen


8. November 1939 - Plakat_Hitler_BürgerbräuredeDer Führer spricht  —  Hitlers Rede im Bürger­bräu­keller am 8.11.1939

In dieser Rede im Münchner Bürgerbräukeller geht Adolf Hitler auf die Kriegserklärung Englands an das Deutsche Reich ein. Die Rede ist eine schonungslose Abrechnung mit der aggressiven imperia­listi­schen Kriegspolitik Englands. Kurz nach der Rede kam es zum Bürgerbräuattentat, bei dem am Ort der Rede eine Bombe explodierte.

Die komplette Rede zum Anhören: Adolf Hitler – Rede vom 8. November 1939 im Bürgerbräukeller 

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Parteigenossen und -genossinnen!
Meine deutschen Volksgenossen!

Bürgerbräukeller, 8. November 1939

Bürgerbräukeller, 8. November 1939

Auf wenige Stunden bin ich zu Euch gekommen, um in Eurer Mitte wieder die Erinnerung an einen Tag zu erleben, der für uns, für die Bewegung und damit für das ganze deutsche Volk von großer Bedeutung war.

Es war ein schwerer Entschluss, den ich damals fassen musste und mit einer Reihe anderer Kameraden auch zur Durchführung brachte, ein schwerer Entschluss, der aber gewagt werden musste.

Der scheinbare Fehlschlag ist trotzdem zur Geburt der großen national­sozia­listi­schen Freiheits­bewegung geworden, denn in der Folge dieses Fehlschlages kam ja jener berühmte Prozess, der es uns ermöglichte, zum erstenmal vor aller Öffentlichkeit für unsere Auf­fassung, für unsere Ziele und für unseren Entschluss einzutreten, die Verantwortung zu übernehmen und damit große Massen unseres Volkes mit unserem Gedankengut vertraut zu machen.

Wenn in den vier Jahren vom Jahre 1919 bis 1923 die nationalsozialistische Bewegung so emporwachsen konnte, dass es ihr gelang, zum erstenmal immerhin in einem aufrüttelnden Ereignis die ganze Nation zu mobilisieren, dann war dies der allgemeinen Lage zuzuschreiben, in der sich Deutschland befand. Eine furchtbare Katastrophe war über unser Volk und in unser Land hereingebrochen. Nach einem fast 45jährigen Frieden hatte man Deutschland damals in einen Krieg getrieben. Es wurde viel über die Kriegsschuld gesprochen. Wir wissen heute ganz genau und wussten es damals schon, dass den Reichsregierungen vor dem Jahre 1914 und bis dorthin eigentlich nur eine einzige Schuld beigemessen werden konnte, nämlich die Schuld, erstens nicht alles getan zu haben, was im Dienste der nationalen Stärkung getan werden musste und getan werden konnte, und zweitens, dass sie zahlreiche günstige Augenblicke vorübergehen ließen, dass sie sich aber im ungünstigsten dann zum Kriege haben hineinreißen lassen müssen. Und es war kein Zweifel, dass Jahre vorher für Deutschland, wenn es wirklich den Krieg gewollt hätte, dass Jahre vorher bessere Gelegenheiten gewesen wären. Dieselben Kräfte, die heute unsere Gegner sind, haben auch damals bereits den Krieg gegen das alte Deutschland angezettelt – und mit den gleichen Phrasen und mit den gleichen Lügen. Weiterlesen


NOMINIERUNG

Thema:  Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Komplex Auschwitz 1945

Quelle:  Dienstschreiben israelisches Justizministerium, 06.06.2005, Az. 6-98-11

Urheber:  Justizminister Yosef/Tommy Lapid, durch StA Gal Levertov

 

AUSSAGEN

Der Angeklagte Morel werde nicht an die Justiz ausgeliefert, denn:

1) Eventuelle Verbrechen von KZ-Chef Morel im Auschwitz-Komplex seien nach israelischem Recht verjährt.
2) Eventuelle Untaten seien verständlich, weil vorher Angehörige seiner Familie von „polnischen Faschisten“ ermordet wurden.
3) Morels Lager hatte 1945 nur 600 Häftlinge, „alles Nazis“, deren Anzahl unverändert blieb.
4) Etwa 60-100 Typhus-Tote im Lager waren durch die schwierigen sanitären Umstände unvermeidbar.
5) Anderslautende Beweise seien deutsche Fälschungen.
6) KZ-Chef Morel war kein Täter sondern Opfer von „Antisemitismus“.
7) Antragsteller Polen sei schuldig des „Antisemitismus“ nach 1945.

1. Personalien

Kremlin killer Shlomo (Solomon) Morel

Salomon (Schlomo) Morel wurde als Sohn eines Bäckers 1919 im russ.-polnischen Garbow, Kreis Pulawy, geboren und hatte zwei weitere Brüder. Wegen der Armut der Familie siedelte er zu einer Tante in Lodz um, wo er bis 1939 als Verkäufer in einer Konditorei arbeitete. Nach Kriegsbeginn zog er in den Heimatort zurück.(1) Er begann im November 1942 mit seinem älteren Bruder Icek (Isaak) und einer selbstgegründeten Bande in benachbarten Dörfern zu plündern, wobei er von polnischen Partisanen erwischt wurde. Indem er die Schuld auf seinen Bruder schob, kam er ungeschoren davon. Im folgenden Jahr schloß er sich diesen Partisanen an, die sich aus der PPR gebildet hatte, der Polnischen Arbeiterpartei (Polska Partia Robotnicza, 1942-1948), eine Neugründung der ehemaligen KP Polens, die 1938 von Stalin wegen Trotzkismus liquidiert worden war. Morels Gruppe der Armia Ludowa (Polnische Volksarmee, 1942-1944) unter Kapitän Chil zerstörte in der Region Lublin Molkereien und Gemeindeämter.(2) Vorgesetzte der AL bestätigten, daß Morel an allen Aktionen zu großer Zufriedenheit teilnahm. Gegen Kriegsende sollen diese Partisanen auch direkt mit sowj. Truppen zusammen gekämpft haben. Morel war jedoch weiterhin mit konspirativen Aufgaben betraut. Weiterlesen