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Hans Schemm


Hans Schemm

Hans Schemm

— geb. 6. Oktober 1891 in Bayreuth; gest. 5. März 1935 ebenda — war ein deutscher NSDAPGauleiter der Bayerischen Ostmark und Gründer des National­so­zia­listischen Lehrerbundes (NSLB).

 

Leben

Jugend

Er, dessen Eltern eine Schusterei betrieben haben, wurde am 6. Oktober 1891 in der Wagnerstadt Bayreuth geboren, besuchte dort zunächst für 5 Jahre die Volksschule und dann ab 1905 das Königlich-Bayerische Lehrerseminar in Bayreuth und wurde dann Lehrer in Neufang bei Wirsberg. 1915 heiratete er und 1917 wurde ein Sohn geboren.

Erster Weltkrieg

Während des Ersten Weltkrieges übernahm Hans Schemm als nicht voll ver­wen­dungs­fähig eine besondere wichtige und nicht ungefährliche Aufgabe: Er wurde in bakteriologischen Laboratorien und Seuchen­lazaretten eingesetzt und holte sich hier eine Tuberkuloseinfektion.

Weimarer Republik

Nach dem Kriege tat er wieder Schuldienst, bis er an dem Zug des Freikorps „Epp“ nach München teilnahm. Dann wurde er naturwissenschaftlicher Dozent an der Bayreuther Volkshochschule, 1921 – durch Überfüllung des Schuldienstes zunächst freigeworden – Leiter eines bakteriologisch-chemischen Institut in Thale (Hubertusbad).

In der Inflationszeit kehrte er dann wieder in den Schuldienst nach Bayreuth zurück und ab 1923 hatte Schemm Kontakt mit nationalsozialistischen Gruppierungen, lernte am 30. September 1923 Adolf Hitler kennen und wurde Mitglied der NSDAP. 1924 wurde er Beisitzer im Völkischen Bund Bayreuth. Weiterlesen

Arbeitsdienst für Deutschland


Der Gedanke des Arbeitsdienstes für die ganze Jugend der Nation ohne Ansehen der Person, der Stellung und der Herkunft der Eltern ist schon in den Anfängen der natio­nalsozialistischen Bewegung eine wesentliche Forderung gewesen, und zwar eben­so­sehr aus Gründen der Volkserziehung als aus wirtschaftlichen Motiven.
Die vor der Machtergreifung hier und da angestellten Versuche von verschiedenen Verbänden, Arbeitsdienstlager einzurichten, entsprachen nur selten national­sozia­listi­schen Gesichtspunkten, weil sie meist unter Führung und Leitung von Behörden und Vereinigungen standen, die den volkserzieherischen Gesichtspunkt außer acht ließen und den Arbeitsdienst lediglich als ein gutes Mittel ansahen, erwerbslose Jugend von der Straße zu bringen. Für die Regierung Brüning war der Freiwillige Arbeitsdienst nur eine produktive Erwerbslosenfürsorge. Die gesetzliche Handhabe zu seiner Einführung gab ihm die Notverordnung vom 5. Juni 1931.

Der Nationalsozialistische Arbeitsdienst ging von Anbeginn andere Wege.
1931 wurde von Oberst a. D. Hierl, der seit 1929 bereits Vorarbeiten geleistet hatte, im Auftrage der NSDAP das erste Führerlager zur Schulung von Arbeitsdienstführern durchgeführt. Im Januar 1932 erfolgte die Einrichtung des ersten Arbeitsdienstlagers in Hammerstein (Grenzmark). Anschließend wurde dann der „Verein zur Umschulung frei­williger Arbeitskräfte“ gegründet, um einen Arbeitsdienst nach natio­nal­so­zia­li­sti­schen Grundsätzen einzurichten.

Nach der Machtergreifung erfolgt sofort Weiterlesen


by Veronica Clark

 

What exactly did the NSDAP (National Socialist German Worker’s Party) represent and who were its founding members? Why and how did Adolf Hitler transform the party from an unimpressive proletariat workers’ party to a full-fledged political machine that obtained absolute power in Germany? Perhaps more important, how was it funded? We answer these questions in this introduction. But first, we begin with an examination of the early stages of the NSDAP and ist recruiting process. One must understand how this process unfolded if one is to understand the NSDAP’s position on Judaism and Free­masonry as well as the prevailing social and political order of the day. Naturally, we also reveal some of the other important aspects of its early development, which necessitates a fair amount of myth busting about Hitler, including who actually gave him money.

Triumvirate: Leadership, development and unity

Adolf Hitler, contrary to his own self-myths and the myths of others, was not poor — at least not until he had drained his savings and entitlements gallivanting in Vienna. Many historians have written that Hitler simply lived day-to-day wasting both his money and time, but in so doing they overlook Hitler’s experiences and ‘life education’ that later played such an important role in the development and direction of National Socialism as well as the Second World War. The development and direction of both can be traced to Hitler’s experiences during those “lost” years.

Hitler, like so many other young German men and women of his day, fell from middle-class status into that of the “wretched proletariat.” This was something that young Hitler refused to accept. He was deeply embittered by his Vienna experiences, which offered false promises of prosperity and hope for young people with enough willpower and talent. The prevailing dissonance of the time and place in which he grew up incul­cated in him a burning desire to change these circumstances, which is precisely what he did after 1933. Hitler was so resentful of the class-ridden society that was Vienna, and Austria and Europe generally, that one of his key aims throughout both the peace and war years was cultivating a system of merit. One’s birth station was not what mattered. What mattered were one’s talent, loyalty, dependability and fortitude, notably in the face of adversity and uncertainty. Hitler was able to overcome most imbedded class barriers in two distinct ways: Weiterlesen


– Auszug aus dem Programm der NSDAP von Gottfried Feder –

nsdap-parteiprogrammAbschnitt 5 — Was wir nicht wollen

Um das Positive unseres Programmes noch stärker her­vor­zu­heben, wird es gut sein, auch einmal kurz pro­gram­ma­tisch zu sagen, was wir nicht wollen.

Wir wollen nicht zurück; wir wollen nicht das Rad der Ge­schichte rückwärts drehen und etwa lautlos versunkene Dynastien wieder zum Leben verhelfen — sie haben sich selbst gerichtet.

Wir wollen ebensowenig den heute entthronten, bevor­rech­tig­ten Ständen wieder ihre Sonderstellung einräumen. Offizier und Beamter sind im Wesen nicht höher und besser als ein anderer Berufsstand, soferne sie nur – im Geiste unserer Idee – in erster Linie dem ganzen Volke dienen.

Nicht das Kleid, nicht die Tresse soll den Mann machen, sondern die Leistung.

Wir wollen aber nicht eine einseitige Bevorzugung oder künstliche Erhöhung des Hand­arbeiterstandes oder gar eine Diktatur des Proletariats. Man darf und soll sich nicht einbilden und einreden, daß irgendein Stand nur deshalb, weil er unterdrückt war, daraus nun das Recht ableiten könnte, nun auch einmal zur Herrschaft zu kommen. Derartige Bestrebungen, in die Tat umgesetzt, führen unerbittlich zu so  fürchterlichen Folgen, wie sie die Börsenrevolte vom November 1918 gezeigt hat:

Nicht das bis dahin angeblich unterdrückte Volk hat auf der ganzen Linie gesiegt, son­dern eine Flut von politischen Hochstaplern, Futtergrippensetzern, Schiebern, Schwät­zern und Dummköpfen bemächtigten sich des Staatsapparates und der wirt­schaft­lichen Funktionen — und aus der versprochenen Diktatur des Proletariats wurde die heutige Diktatur des „Profitariats“. Weiterlesen

NSDAP-Programm: Sozialpolitik


— Auszug aus dem Programm der NSDAP von Gottfried Feder —

nsdap-parteiprogrammSozialpolitik

Sozialpolitik ist so ziemlich das beliebteste Schlagwort unserer derzeitigen Politikaster; es klingt so schön, macht beliebt und treibt die Wählermassen in den Stall der jeweils alleinseligmachenden Partei.

• Wenn sämtliche Parteien den Beamten z. B. Gehalts­auf­besserungen versprechen, so nennt man das: Sozialpolitik.

• Wenn ebenso die Parteien Angestellten und Arbeitern Berücksichtigung ihrer Wünsche versprechen, so ist dies angeblich: Sozialpolitik.

• Wenn da und dort an den offenkundigen Schäden in der Versorgung der Kleinrentner oder Kriegsbeschädigten oder Junglehrer oder Auslandsdeutschen herumgedoktert wird, nennt man dies wieder: Sozialpolitik.

Und das ganze Volk läuft diesen politischen Rattenfängern nach, wenn sie auf ihrer sozialpolitischen Flöte spielen.

Zunächst müßte man sich darüber klar sein, daß „Sozialpolitik“ „Das allgemeine Wohl als oberstes Gesetz“ anerkennen heißt, und daß die heutige sog. „Sozialpolitik“ in Wirklichkeit „Spezialpolitik“ ist, d. h. ohne Rücksicht auf das allgemeine Wohl wird Interessenpolitik getrieben, gewissenlos werden alle möglichen Versprechungen gemacht, von deren Unerfüllbarkeit die Versprechenden eigentlich von vornherein überzeugt sein müssen.

Bei der heutigen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Ohnmacht Deutschlands – bei dem weltpolitischen Ausdruck, den diese Tatsachen in den Dawesgesetzen und jetzt durch die Young-Gesetze gefunden haben im Rahmen der sogenannten Erfüllungs­po­li­tik, die der deutschen Bevölkerung Opfer auferlegt, die sie eben ein für alle Mal an die unterste Grenze der Lebensmöglichkeit drückt – ist es ebenso verlogen wie lächer­lich, von „Sozialpolitik“ zu reden. Sozialpolitik von heute heißt daher, in dem ohnedies viel zu engen Lebensraum des deutschen Volkes, wo einer auf den anderen tritt, einer über den anderen hinaus will, rücksichtslos einer den anderen beiseite schiebt, die verschie­denen Bevölkerungsschichten gegeneinander ausspielen, einer Gruppe auf Kosten der anderen etwas versprechen, heißt in Wirklichkeit also nicht „Sozial“-, nicht „Gemeinsinn“-Politik treiben, sondern Klassen- und Standes­ver­hetzungs­politik.

Man weiß dabei genau, daß selbst eine vorübergehende „Besserung“ sofort durch Teuerung oder Steuern wieder aufgehoben wird.

Noch eine andere Absicht umschreibt der Begriff „Sozialpolitik“: den Willen zur „Lösung der sozialen Frage“.

Die „Enterbten des Glücks“, die Entrechteten, Ausgebeuteten, die Arbeitermassen glauben, daß ihnen der gerechte Lohn, die richtige Stellung, daß ihnen Achtung und Anerkennung in der Gesellschaft vorenthalten werden — daher „Klassenkampf“.

Und wer möchte leugnen, Weiterlesen

NSDAP-Programm: Finanzpolitik


…der „gefährlichste“ Teil des Programms:

*

— Auszug aus dem Programm der NSDAP von Gottfried Feder —

nsdap-parteiprogrammFinanzpolitik

„Brechung der Zinsknechtschaft“

Die grundsätzlichen Gedankengänge über dieses wich­tig­ste Gebiet sind im zweiten Kapitel so eingehend erörtert worden, daß hier nur die Maßnahmen aufgezählt werden sollen, die dieses Ziel in der Praxis herbeizuführen ge­eig­net sind.

(1. – 15. hier)

16.   Befreiung des Staates und damit des Volkes aus seiner zinspflichtigen Verschuldung gegenüber dem Großkapital.
Der Staat darf keine Schulden machen — denn er hat dies auch gar nicht notwendig. Der Staat ist eben nicht gleichzusetzen mit einem kreditbedürftigen Privatmann, der manchmal Schulden machen muß, obwohl es wirtschaftlich falsch ist. Der Staat ist der Herr der Münzhoheit; er kann also, was der Private nicht kann: Geld machen!
Er hat dies ja auch getan in geradezu wahnsinniger Weise während der Inflation. Und auch getan mit der Rentenmark — und ebenso – allerdings nach Preisgabe seiner Hoheitsrechte an die sog. Reichsbank – mit der sog. Reichsmark.
Dieses Herrschaftsrecht zur Geldschöpfung könnte der Staat sehr wohl besser aus­nützen, ohne in die Gefahr der Inflation hineinzugeraten. Allerdings nur dann, wenn er nach

17.   Verstaatlichung der Reichsbank-A.-G. und der Notenbanken

18.   die Geldbeschaffung für alle großen öffentlichen Aufgaben
(Ausbau der Wasserkräfte, Verkehrswege usw.) unter Vermeidung des Anleiheweges durch die Ausgabe zinsloser Staatskassengutscheine bzw. auf bargeldlosem Wege durchführt.
Mit anderen Worten: Weiterlesen

NSDAP-Programm: Wirtschaftspolitik


— Auszug aus dem Programm der NSDAP von Gottfried Feder —

nsdap-parteiprogrammWirtschaftspolitik

Grundsatz:

Die Aufgabe der Volkswirtschaft ist die Bedarfsdeckung — und nicht  möglichst hohe Ren­ta­bilität für das Leih­kapital.

Dem schlichten Denken des einfachen Menschen möchte es überflüssig erscheinen, eine solche Selbst­ver­ständ­lich­keit besonders und gar grundsätzlich zu betonen.

Dem schaffenden Menschen, dem Landwirt, Handarbeiter, Handwerker, dem  Gewerbetreibenden und Fabrikanten und all den Hilfsbetrieben für Zubringung und Verteilung der Güter liegt es gewissermaßen im Blut, daß das, was erzeugt, ge- oder verbraucht wird. Im Eigenbedarf oder als volkswirtschaftliches Tauschgut von anderen.

Eine „Wirtschaft“, die nicht auf Erzeugung und Verbrauch eingestellt ist, erscheint ihm lächerlich – unmöglich – widersinnig.

Auch hier stehen wir wieder vor einer der großen geistigen Schwierigkeiten in unserer Werbearbeit, daß wir unseren Volksgenossen sagen müssen: Du hast zwar ganz recht mit deinem natürlichen Empfinden, wenn du über Sinn und Zweck der Arbeit und der gesamten Volkswirtschaft nachdenkst, aber leider entspricht unsere heutige soge­nann­te Wirtschaft keineswegs dieser natürlichen Forderung; bei näherem Zusehen wirst du im Gegenteil die erschreckenden Züge finden, die der natürlichen Aufgabe der gesam­ten Volkswirtschaft vollkommen zuwiderlaufen.

Was tut denn der Wucherer und Schieber? Denkt diese weitverbreitete Sorte von Leuten etwa an die Bedarfsdeckung? Nein! Ist er überhaupt werteschaffend tätig, erzeugt er etwas? Nein! — Er raubt, stiehlt und betrügt in volkswirtschaftlichem Sinn und bereichert sich.
Was tun die Banken? — Sie vermitteln den Geldverkehr und geben „Kredit“. Ja; aber erste­res besorgt auch die Post, und zwar billiger, rascher und besser. Und wem geben die Banken Kredit? Etwa den Notleidenden, den Massen der Arbeiter, die kein eigenes Heim haben, um damit Häuser zu bauen, um den dringenden volkswirtschaftlichen Bedarf an Wohnraum zu decken? – Nein!

Oder den Landwirten, Gewerbetreibenden und Geschäftsleuten, die doch die Erzeuger und Vermittler der volkswirtschaftlichen Bedarfsgüter sind? Kaum, und nur dann, wenn die Betreffenden „Sicherheit“ bieten und über die naturgemäße Rückzahlungspflicht hin­aus sich noch zu hohen Sondergegenleistungen bereit­erklären: zu den „Zinsen“. Liegt den Banken etwas daran, daß die Kunden von den Gewerbetreibenden und Ge­schäftsleuten gut, schnell und billig bedient werden, daß also der volks­wirt­schaft­liche Bedarf rasch, billig und zuverlässig gedeckt wird? Nein! — Sie haben nur ihr einseitiges Profitinteresse an den Zinsen, Provisionen und wie die Geld­ab­zap­fungs­künste der Banken noch heißen. Und was erzeugen denn die Banken? Nichts! Und was verdienen sie? Ungemessene Summen.

Also Wucherer und Schieber, Banken und Berufsleihkapitalisten decken keinerlei Bedarf, aber sie ziehen gewaltige Profite aus dem heute herrschenden zinskapitalistischen System — mehr noch: Weiterlesen


— Auszug aus dem Programm der NSDAP von Gottfried Feder — 

nsdap-parteiprogrammStaatspolitik

Grundsatz:

Das Deutsche Reich sei Heimat der Deutschen! — Nicht von Juden, Russen (Kommunisten), Sozialdemokraten, die kein Vaterland kennen, das Deutschland heißt (Crispien); nicht von allen möglichen sonstigen Ausländern, die für länger oder kürzer auf deutschem Boden sich aufhalten.

Hier stehen wir in einem grundsätzlichen und zutiefst einschneidenden Gegensatz zur Weimarer Verfassung, die nur „deutsche Staatsangehörige“ kennt, aber nicht den Begriff „Deutsche“ in völkischer – oder noch schärfer: in rassischer – Hinsicht kennt.

 

So lauten die Thesen 1 – 7, eingeteilt in die drei Unterabteilungen

a) außenpolitisch, b) bevölkerungspolitisch, c) staatsbürgerlich,

[a)]
1.   Aufrichtung eines geschlossenen Nationalstaates, der alle deutschen Stämme umfaßt.
Es ist das selbstverständliche Lebensrecht jeder selbstbewußten Nation, daß sie alle Menschen ihres Stammes in einem geschlossenen Nationalstaat zusammenzufassen bestrebt ist. Diese Forderung fand spontanen Ausdruck in dem gerade von unseren Kriegsgegnern proklamierten „Selbstbestimmungsrecht“.
So verzichten auch wir auf keinen Deutschen, der außerhalb der deutschen Staats­gren­zen eingeschlossenen Siedlungsgebieten lebt — im Hinblick auf seine volks­tüm­liche Zugehörigkeit zum Deutschen Reich. Wir erklären, daß wir indes nicht daran denken, mit Gewalt einen Anschluß der außerhalb Deutschlands unter dänischer, polnischer, tschechischer, italienischer oder französischer Oberhoheit lebenden Deutschen er­zwingen zu wollen. Wir verlangen und erwarten allerdings, daß unsere deutschen Brüder unter fremder Oberhoheit gleiches Recht wie die übrigen Staatsangehörigen in jenen Ländern eingeräumt wird.
Somit entbehrt diese Forderung jeder imperialistischen Tendenz. Es ist die schlichte und natürliche Forderung, die jedes kraftvolle Volkstum als Selbstverständlichkeit aufstellt und anerkennt.

2.   Die kraftvolle Vertretung der deutschen Interessen im Auslande greift weiter und ist die notwendige Ergänzung zu Punkt 1.
Nicht selten sind die besten, tüchtigsten, die wickingerhaftesten Deutschen, die als Kulturträger hinausgehen in die weite Welt — als Ingenieure, Forscher, Gelehrte, als Kaufleute, Ärzte. Weiterlesen


— Auszug aus dem Programm der NSDAP von Gottfried Feder —

nsdap-parteiprogrammAbschnitt 3 — Die Grundgedanken

 

Aus dem Chaos entsprang die Welt, aus dem Unge­ord­ne­ten die Ordnung, aus dem wilden Wirbel das Organische.

Chaos herrscht heute auf Erden, Verwirrung, Kampf, Haß, Neid, Streit, Unterdrückung, Ausbeutung, Roheit, Selbst­sucht. Der Bruder versteht den Bruder nicht mehr. Volksgenossen fallen übereinander her, prügeln einen zu Tode, nur weil dieser ein Hakenkreuz trägt. Sie tragen alle gleiche Last, gleiche Entbehrung — aber wo hat man in den letzten Monaten gehört, daß marxistische Arbeiter ihre Arbeitgeber oder ihre Parteibonzen oder gar einmal einen der großen Blutsauger von Bank und Börse oder einen Großschieber überfallen und zu Tode geschlagen hätten? Die Opfer des Chaos waren einfache, schlichte, brave Arbeiter.

Verwirrt sind die Hirne, die Marxisten scharen sich um die größten Ausbeuter ihrer eigenen Klasse und wenden sich verhetzt und vertiert gegen ihre Retter aus ihren eigenen Reihen.

Die Nationalsozialisten, vaterländischen Kreise, Rechtsparteien … streben in die Regie­rung oder sitzen darin mit den Verneinern und Zerstörern ihres Staatsideals und ver­lie­ren dabei Ehre und Charakter. Die Wehrverbände wollen „hinein in den Staat“, in den Staat der Severing und Grzesinsky. Mit Pazifisten, Internationalisten, Juden glauben sie zusammen regieren zu können.

Verwirrt sind die Hirne! Die sog. Rechtskreise sehen nicht, daß es niemals Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Adler und Schlange, zwischen Rind und Löwe, zwischen Mensch und Cholerabazillus geben kann und geben wird. So stützen sie mit ihren Kräf­ten, mit ihrem Willen zur Form, die zur „Ordnung“ gewordene Unordnung, das poli­ti­sche Chaos, die politische Ohnmacht. — Aber sie stellten sich gegen die National­sozia­li­sten, gegen diese „Fanatiker“; sie stoßen – als vermeintliche „Realpolitiker“ – die Retter aus dem politischen Chaos von sich, sie nicht minder hassend, obgleich verwandt sich fühlend, aber voll innerer wahnsinniger Angst, die Nationalsozialisten möchten ihnen etwas nehmen von ihren früheren Vorrechten oder Stellungen. Sie vergessen dabei, daß sie alles verloren haben durch diejenigen, von denen sie nun Anteil an den staatlichen Futtergrippen begehren!

Die Wirtschaft, ob groß oder klein, Schwerindustrie oder Kleingewerbetreibender, sie kennen nur ein Ziel: „Profit“; sie haben nur eine Sehnsucht: „Kredit“; nur eine Aufwal­lung: die „gegen die Steuern“; nur eine Furcht und namenlose Hochachtung: die „vor den Banken“ — und nur ein überlegenes Achselzucken über die nationalsozialistischen Forderung der „Brechung der Zinsknechtschaft“.

Alle drängen sich danach, „Schulden zu machen“. Die maßlosen Wuchergewinne der Banken, die – ohne Müh‘ und Arbeit – als Tribut vom Leihkapital erpreßt werden, findet man durchaus in der Ordnung. Man gründet eigene „Wirtschaftsparteien“ und stimmt für die Dawesgesetze, die die Grundursache für die maßlosen Steuerlasten sind. Man stürzt sich in tiefe Zinsknechtschaft, schimpft über Steuern und Zinsen und erstirbt vor Hochachtung vor jedem Bankier und Börsenpriaten. Weiterlesen


– Auszug aus dem Programm der NSDAP von Gottfried Feder –

Parteiamtliche Kundgebung über die Stellung der NSDAP zum Landvolk und zur Landwirtschaft

 

1.  Bedeutung des Landvolkes und der Landwirtschaft für das deutsche Volk

Das deutsche Volk deckt einen erheblichen Teil seines Lebensunterhaltes durch Einfuhr ausländischer Lebensmittel. Vor dem Weltkriege konnten wie diese Einfuhr mit den Einnahmen unserer industriellen Ausfuhr, unseres Handels und unseres im Ausland angelegten Kapitals bezahlen. Diese Möglichkeit hat uns der Ausgang des Weltkrieges versperrt.

Heute bezahlen wir unsere Lebensmittel-Einfuhr in der Hauptsache mit geliehenem fremden Gelde. Dadurch wird das deutsche Volk immer tiefer in die Schuldknechtschaft der kreditgebenden internationalen Hochfinanz geführt. Diese wird bei Fortdauer des gegenwärtigen Zustandes – das deutsche Volk immer mehr enteignen.

Sie kann durch Sperren des Kredits und damit der Lebensmittelzufuhr, also durch Höher­hängen des Brotkorbes, vor allem die deutschen Proletarier zwingen, in ihrem Dienste um Hungerlöhne zu arbeiten, oder sich als Arbeitssklaven in ausländische Kolonien verfrachten zu lassen.

Befreiung von dieser Knechtschaft ist nur möglich, wenn das deutsche Volk sich im wesentlichen vom eigenen Grund und Boden ernähren kann.

Die Steigerung der Leistung der heimischen Landwirtschaft ist deshalb eine Lebensfrage für das deutsche Volk geworden.

Ein wirtschaftlich gesundes, kaufkräftiges Landvolk ist aber auch für den Absatz unserer in Zukunft immer mehr auf den Binnenmarkt verwiesenen Industrie von ent­scheidender Bedeutung.

Wir erkennen nicht nur die überragende Bedeutung des Nährstandes für unser Volk, sondern sehen im Landvolke auch den Hauptträger volklicher Erbgesundheit, den Jungbrunnen des Volkes und das Rückgrat der Wehrkraft.

Die Erhaltung eines leistungsfähigen, im Verhältnis zur wachsenden Gesamtvolkszahl auch zahlenmäßig entsprechend starken Bauernstandes bildet einen Grundpfeiler der nationalsozialistischen Politik, gerade deshalb, weil diese auf das Wohl des Gesamt­volkes auch in den kommenden Geschlechtern gerichtet ist. Weiterlesen