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Indexexpurgatorius's Blog

Die libysche Küstenwache will rund 350 Flüchtlinge von einem Holzboot retten – und zurück nach Libyen bringen.

Ein Sprecher der libyschen Küstenwache warf der Nichtregierungsorganisation Sea Watch vor, mit ihrem Schiff vorsätzlich einen „Einsatz der Küstenwache gestört zu haben“.

Die Küstenwache habe in libyschen Hoheitsgewässern 350 Migranten von einem Holzboot aufnehmen und nach Libyen zurückbringen wollen, sagte Sprecher Ajub Kassem. „Sie wollten die Flüchtlingen selbst aufnehmen, mit der Begründung, dass Libyen nicht sicher sei“, so Kassem weiter.

Der libysche Sprecher Kassem sagte, die Küstenwache sei bei dem Einsatz unter Beschuss gekommen. Niemand sei verletzt worden. Die rund 350 Flüchtlinge wurden zu einem Marinestützpunkt in Tripolis gebracht.

„Aktivisten“ auf der „Sea Watch“ sagten, dass sie sich gewünscht hätten, dass ihr Schiff bewaffnet gewesen wäre um die „Flüchtlinge“ vor der Küstenwache zu retten.

Auch meinten sie, dass dies wohl in Zukunft notwendig sei, um weitere Flüchtlinge über die Differenz von 300 KM…

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Richard Poe auf DISCOVER THE NETWORKS über Sozialhilfe und
bedingungsloses Grundeinkommen als Wutbürgerkeulen.
Criticomblog

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quod-klein   Die seit 1966 nach Richard Andrew Cloward und Frances Fox Piven, Soziologen der Universitiät Columbia, benannte „Cloward-Piven-Strategie“ versucht, das Ende des Kapitalismus zu beschleunigen, indem die staatliche Bürokratie mit einer Flut von unerfüllbaren Forderungen überlastet wird, was zu sozialen Krisen und zum wirtschaftlichen Zusammenbruch führen soll.

Angeregt durch die Unruhen vom August 1965 im schwarzen Stadtteil Watts in Los Angeles — die ausbrachen, nachdem die Polizei Schlagstöcke eingesetzt hatte, um einen Afroamerikaner unter Kontrolle zu kriegen, der unter dem Verdacht der Trunkenheit am Steuer stand — veröffentlichten Cloward und Piven am 2. Mai 1966 in THE NATION einen Artikel mit dem Titel „Die Bedeutung der Armen: Eine Strategie, zur Beendung der Armut“ („The Weight of the Poor: A Strategy to End Poverty“). Nach der Veröffentlichung verkaufte THE NATION beispiellose 30.000 Nachdrucke. Aktivisten waren von der sogenannten „Krisenstrategie“ oder „Cloward-Piven-Strategie“, wie sie später genannt werden sollte, begeistert und viele brannten darauf, sie in die Tat umzusetzen.

In ihrem Artikel von 1966 beschuldigten Cloward und Piven die herrschenden Klassen, daß sie den Wohlfahrtsstaat dazu nutzen, die Armen zu schwächen, und daß die Reichen ein soziales Sicherheitsnetz anbieten, um das Feuer der Rebellion zu löschen. Arme Menschen können nur Fortschritte machen, wenn „der Rest der Gesellschaft Angst vor ihnen hat“, sagte Cloward am 27. September 1970 gegenüber der NEW YORK TIMES. Weiterlesen