Tag Archive: Kriegsverbrechen



Von Dr. Fritz Stenzel

Vae victis!*

Wegen ihres Kampfes gegen die Todesstrafe erhielt die Usbekin Tamara Chikunova im September 2005 den Inter­nationalen Menschen­rechts­preis der Stadt Nürnberg. Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) betonte bei dieser Gelegenheit – wieder einmal – die “unrühmliche Vergangenheit” Nürnbergs als Stadt der NS-Reichsparteitage und der antisemitischen Rassegesetze. Auch Bundesinnenminister Otto Schily war zum Festakt erschienen und rief in seiner Rede zur weltweiten Ächtung von Folter und Todesstrafe auf.

Es ist gewiß keine NS-Verharmlosung, in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, daß auf den braunen Parteitagen in der fränkischen Metropole weder gefoltert noch die Todesstrafe vollstreckt wurde. Auch die berüchtigten Nürnberger Gesetze aus dem Jahr 1935 gaben nichts derartiges her. Hätten Maly und Schily eine zutreffende Verbindung zu Folter und Todesstrafe herstellen wollen, wäre eine andere zeitgeschichtliche Ableitung richtiger gewesen: In Nürnberg begann vor 60 Jahren – am 20. November 1945 – das Siegertribunal gegen deutsche Politiker und Militärs. Den Schlußpunkt setzte ein Jahr später der Henker, nachdem Angeklagte und auch Zeugen mißhandelt worden waren. Daran stört sich heutige Moral freilich nicht. Ihre Ausrichtung gegen Todesstrafe und Folter ist eine selektive; sie kommt allein Opfern zugute, die ins herrschende politische Weltbild passen.

Den Zug ins Heuchlerische zeigen auch die Jubiläumsartikel und -sendungen. Kein Wort der Kritik an jener unsäglichen Justizfarce, bei der sich die Sieger in der Doppelrolle als Ankläger und Richter gefielen, rückwirkende “Straftatbestände” konstruierten und damit alle Grundsätze zivilisierten Prozeßrechts auf den Kopf stellten. Die Urteile standen praktisch schon vorher fest. Auf der Alliiertenkonferenz von Teheran im November 1943 hatte Stalin gefordert, 50.000 deutsche Offiziere kurzerhand zu erschießen (wie es von den Sowjets drei Jahre zuvor an polnischen Gefangenen in Katyn praktiziert worden war). Auch Churchill setzte sich zunächst für summarische Hinrichtungen ein, hielt nur die vom Kremlherrscher vorgeschlagene Opferzahl für zu hoch. Schließlich einigten sich die Alliierten auf die Durchführung eines Schauprozesses. Er sollte den Rachegelüsten einen juristischen Tarnanstrich geben und zugleich den Besiegten alle Kriegsschuld aufbürden. Weiterlesen

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Video: ProjektErinnerung 1939-1945

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Operation Gomorrha (Unternehmen „Sündenstadt“) war der militärische Name für eine Serie von Luftangriffen, die von der Royal Air Force im Zweiten Weltkrieg, beginnend zum Ende des Juli im Jahre 1943, auf Hamburg ausgeführt wurden. Es waren die damals schwersten Angriffe in der Geschichte des Luftkrieges. Befohlen wurde dieses Kriegsverbrechen von Winston Churchill, ausgeführt wurde es von den Terrorfliegern des Luftmarschalls Arthur Harris, dem Oberbefehlshaber des Britischen Bombenkommandos (British Bomber-Command). Die verheerende Operation Gomorrha forderte 44.600 Tote (über die Hälfte waren Frauen und Kinder) und 38.000 registrierte Verletzte. Da sich aber viele Verletzte aus Hamburg flüchteten, kann ihre Gesamtzahl nur geschätzt werden (etwa 250.000). Unter anderem fielen 24 Krankenhäuser, 277 Schulen und über 255.000 Wohnungen dem Verbrechen zum Opfer.

Namensgebung

Im Alten Testament galten die Städte Sodom und Gomorrha als die Städte der Sünder und Verbrecher, die der jüdische Gott mit Regen aus Feuer und Schwefel bis auf die Familie Lots vollständig vernichtete. Die Verwendung des Namens Gomorrha zeigt zum einen, daß die Operation die feste Absicht hatte, Massenzerstörung herbeizuführen, zum anderen kann sie auch Rückschlüsse auf ein Weltbild geben, nach welchem es die Pflicht der Alliierten als Instrument ihres „Gottes“ gewesen sei, die „sündhaften“ Deutschen für ihre Taten zu bestrafen. Weiterlesen


[Anm.d.Red.: MSM-Beitrag – enthält SysProp!]

Schreie in der Kraterlandschaft

von Klaus Wiegrefe – Spiegel.de
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Der D-Day war die größte Landungsaktion der Geschichte, nun sind neue, blutige Details der Aktion bekanntgeworden: Ein britischer Autor hat die Invasion in der Normandie von 1944 rekonstruiert und ist dabei auf zahlreiche Kriegsverbrechen gestoßen – auch durch die Alliierten.
D Day landings

Für William E. Jones war es das erste Verbrechen, und vermutlich konnte er sich deshalb noch Jahre später gut daran erinnern. Er hatte mit anderen US-Soldaten der 4. Infanteriedivision einen kleinen Hügel erobert. Es sei „ziemlich hart zur Sache gegangen“, beschrieb Jones später das blutige Gefecht.

Und dann verloren die GIs alle Beherrschung. O-Ton Jones: „Wir spielten verrückt. Einige von ihnen saßen noch in den Schützenlöchern. Da sah ich, wie mehrere direkt in den Löchern erschossen wurden. Wir machten keine Gefangenen und konnten nicht anders, als sie zu töten. Das taten wir. Ich hatte noch nie einen auf diese Weise erschossen. Aber sogar unser Leutnant hat mitgemacht, und einige Unteroffiziere auch.“

Die Namen der Toten werden vermutlich nie geklärt, nur eines ist gewiss: Die Opfer des Kriegsverbrechens waren deutsche Soldaten, gestorben in der Normandie im Sommer 1944.

Im Morgengrauen des 6. Juni hatten die Angloamerikaner und ihre Verbündeten mit der Operation „Overlord“ begonnen, dem größten Landungsunternehmen aller Zeiten. Weiterlesen


Man kann. Nämlich mit Arroganz und Ekel.

Fakt ist: Kriegshandlungen durch die deutschen Völker, wurden mit der Kapitulation der Wehrmacht am 7. Mai 1945 eingestellt.

Weiter ist Fakt, daß dies für die alliierten Streitkräfte nicht galt. Diese haben noch nach offiziellem Kriegsende deutsche Städte dem Erdboden gleichgemacht.

Weiter ist Fakt, daß auch nach offiziellem Kriegsende in deutschen Städten mehr Kinder und Frauen vorzufinden waren, als Männer, die Soldaten waren, oder hätten werden können. Das war also mehr als „nur“ eine Bombardierung. Den Rest erspar ich mir.

Heut zu Tage gibt es Individuen, die noch nicht einmal annährend nachvollziehen können, was  Krieg bedeutet. DIE  haben vielleicht mal in der Flimmerkiste gesehen, daß es nicht überall so eine heile Welt gibt, wie die, in der DIE aufwachsen konnten. Die haben noch keine Stunde in deren jämmerlichen Dasein mit der eigenen Hände etwas Sinnvolles geschaffen, ja wahrscheinlich noch nicht einmal wenigstens daran gedacht. Auf anderer Menschen Kosten leben, nenne ich Schmarotzertum.

Dann gibt es noch die, die EIGENTLICH alt genug wären, um schon nachdenken zu können. Die, deren Eltern und Großeltern einen der erbärmlichsten Kriege miterlebt haben, den die Welt je gesehen hat. Das sind die, welche die Kriegs- und Nachkriegszeit mindestens noch im Ansatz erlebt haben.

Und dann gibt es noch die, die später geboren sind, als daß sie überhaupt irgend etwas zu sagen hätten. Einfach nur deshalb, weil sie den Krieg mit seinem umfassenden Elend, wenn überhaupt dann nur aus dümmlichen Geschichtsbüchern kennen. Die, die ihren Altvorderen täglich auf Knien danken könnten, daß es sie überhaupt gibt.

Und dann gibt es noch die, die – sofern sie den Mut und die Ehre hätten – etwas gegen das Elend und die Schamlosigkeit in unserem  Land unternehmen könnten. Aber dazu bräuchte es zur eigenen Wirbelsäule auch noch Rückgrat.

Fast alle der vorgenannten haben heute Kinder, teilweise schon Enkel. Und da frage ich mich, was DIESE Individuen den Kindern und Enkel auf den Lebensweg mitgeben, bzw. mitgegeben haben.

Daß alle damals lebenden Menschen Naziverbrecher waren? Daß die damaligen Überlebenden nur Essensmarken erhalten haben, wenn sie zum Wiederaufbau bereit waren? Daß es wichtigere Dinge gab als die Familie, in erster Linie die Kinder, am Leben zu erhalten? Daß es für alle genügend zu essen, zum anziehen und ein warmes Zuhause gab? Daß jeder soviel  Geld nach Hause brachte, daß niemand wußte, wohin mit dem ganzen Wohlstand? Wurde in den Familien überhaupt darüber gesprochen? Oder hat man lieber alles todgeschwiegen? Waren die Erinnerungen vielleicht zu schrecklich, um sie noch einmal erleben zu müssen? Und sei es auch „nur“ in Worten? Daß ihre Groß- und Urgroßeltern Verbrecher waren? Schließlich haben sie sich an einem Krieg beteiligt. Auf irgendeine Art auf jeden Fall. Selbst wenn sie nur nichts getan haben, so haben sie den Krieg auch nicht verhindert. Was also sagen DIE den Kindern und Enkeln? Etwa ‚Liebes Kind, Deine Altvorderen waren alle Verbrecher‘.

Heißen DIE es gut, wenn DEREN Sprößlinge die früheren Generationen in den Dreck ziehen? Sind DIE vielleicht auch noch stolz auf IHRE Brut? Sind DIE so überzeugt von sich, daß DIE auch ohne Ihre Ahnen ein so schönes Leben hätten?

Aber all diese … (mir fehlen die Worte) tun nichts, rein gar nichts, um unsere Vorfahren auch nur im Ansatz zu ehren, sie zu achten und ihnen den Platz im Leben zu geben, den sie verdienen. Meine Eltern haben mir noch beigebracht: Ehre, wem Ehre gebührt.

Niemand von uns (mich eingeschlossen) kann auch nur im Entferntesten nachvollziehen, was es bedeutet, ein zu Schutt und Asche gebombtes Land wieder zu errichten.  Kinder großzuziehen, mit so gut wie nichts. Auf den Mann, Vater, Bruder  zu warten, ohne zu wissen, ob er jemals wiederkommt. Die Frau, Mutter, Schwester zu verlieren, durch Bomben und mindestens genauso schreckliche Scheußlichkeiten, die ich noch nicht einmal denken kann. Hunger und Erfrierungen ertragen müssen, in der Hoffnung, daß es wieder einmal besser wird. Oder noch schrecklicher, den sicheren Tod vor Augen, wie er entsetzlicher und abscheulicher nicht sein kann.

Was sind das für Individuen, die zu all dem schweigen? Noch schlimmer, Verhöhnung zulassen. Geht’s noch ekelhafter? Ja. „Bomber Harris do it again, Deutschland verrecke“ usw. hinnehmen, evtl. sogar noch unterstützen und zur Tages“ordnung“ zurückkehren.

Ich werde  im Sinne meiner Ahnen mein Land schützen und verteidigen. Sein Land zu schützen bedeutet auch, es vor Leid zu bewahren. Seine Natur, die darin lebenden Tiere, ALSO DAS LEBEN zu achten. Ich weiß nicht, wieviel Menschen aus dieser Zeit noch leben.  Ich möchte nicht die Tränen zählen, die durch die oben genannten Schändlichkeiten vergossen wurden und noch werden. Ich möchte nicht die Herzen fühlen, die durch dummdreistes Verhalten bersten.

Was wir brauchen ist eine traditionsreiche Gesellschaft die den Gesetzen der Natur entspricht.

Die Menschen, die alles durchschauen, werden immer mehr. Das ist ganz normal. Denn die

Natürliche-Welt-Ordnung

IST ein Naturgesetz. Die „Macher“ der nwo wissen  das auch. Wen wundert es da, daß den „nwo-machern“ nicht mehr ganz so wohl ist in ihrer Haut, wie es einst war. Wer genau hinsieht erkennt, daß sich die nwo-macher mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen das Erkennen wehren. DIE wissen genau, daß DIE bereits verloren haben. DIE tun alles, um das zerstörerische Werk fortsetzen zu können. Vergessen dabei aber, daß es letztendlich auch für sie selber keinen Ausweg gibt. Wie schrecklich muß es sein, seiner eigenen Gier, seinem eigenen Machthunger, sehenden Auges zum Opfer zu fallen. Ich kann weder Mitgefühl noch Verständnis für so ein Verhalten aufbringen. Dessen ungeachtet gönne ich den nwo-machern die Zeit, die DENEN noch verbleibt.

 


Erschienen bei Ria Novosti

Anmerkung [Hensel-Blog]:
Es ist beschämend für und kurzsichtig von Russland, den Saudis riesige Waffen-lieferungen zu verkaufen, die dann in Kürze wieder in Syrien etc. gegen russische Interessen verwendet werden. Das ist keine Linie, sondern eine Kurve. Oder ganz einfach Heuchelei! Wieder ein Indiz, daß “die da oben” alle zusammenspielen – gegen die normalmenschliche Rasse.

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Russland und Saudi-Arabien setzen ihre Verhandlungen über die Unterzeichnung von Rüstungsverträgen im Gesamtwert von rund zwölf Milliarden US-Dollar fort.

Das teilte der Leiter einer Delegation des russischen Rüstungsexporteurs Rosoboronexport, Michail Sawalij, am Freitag nach Abschluss der Luft- und Raumfahrtmesse Dubai Airshow-2013 mit. Zuvor habe Rosoboronexport Saudi-Arabien mehrere Angebote gemacht. „Die Gespräche laufen weiter“, sagte der Experte.

Während der Messe erörterte die Delegation des Unternehmens Probleme der militärtechnischen Zusammenarbeit mit einigen Ländern, darunter mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Saudi-Arabien, Indien, Jordanien und Algerien.

Russland war bei der Schau auch durch den Staatskonzern Rostech, den Rüstungskonzern Oboronprom, die Flugzeugbauer Sukhoi und MiG sowie durch den Gasturbinenbauer Saljut vertreten.

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Quelle: Ria Novosti

Gelesen bei: Russland will Waffen für zwölf Milliarden US-Dollar an Saudi-Arabien liefern

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Noch ´ne Anmerkung:

Ich glaube nicht, daß es “kurzsichtig” ist, wie im obigen Kommentar zu lesen – eher gemäß Protokoll…

Das Spielchen “Good cop – bad cop” ist doch bekannt, oder? Mitspielen tun sie alle. 

http://www.file-upload.net/dow…..t.pdf.html — Ein untrügbarer Maßstab…

Mit Saudi-Arabien sind wir auch gleich wieder bei der Brutstätte der zionistischen Wahabiten: http://www.file-upload.net/dow…..t.pdf.html

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P.S.: Was ist eigentlich aus der umstrittenen Panzer-Lieferung geworden?

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Margaret Thatcher, zuletzt Premierministerin in Großbritannien, sagte 2001 auf einem Parteitag der Konservativen in England:

[…]Nach meiner Auffassung befindet sich England seit 1871 mit Deutschland im Kriegszustand.[…]“

Das heißt, das Deutschland auch heute noch zumindest auf dem Papier mit England im Krieg ist. Doch wie kommt Margaret Thatcher zu dieser Auffassung? Nun, das kommt nicht von ungefähr. Der deutsche Sieg über den von Frankreich an Deutschland erklärte Krieg 1870 machte Deutschland zur zweitgrössten Industriemacht in der Welt. Dies konnte von Großbritannien nicht geduldet werden. Die Mächte hinter den Kulissen begannen nun zielgerichtet auf die Vernichtung dieses lästigen Konkurrenten hinzuarbeiten, und das konnte nur durch einen Krieg geschehen.

Nach Thatcher dauert der Kriegszustand also von 1871 bis heute, das sind also ganze 139 Jahre! Denn wie wir ja wissen gibt es immer noch keinen Friedensvertrag, und auch die Feindstaatenklausel der «alliierten Sieger» gilt noch immer. Außerdem konnten wir in den letzten Jahren genug sehen, wie  unsere angeblichen “Befreier”  seit über 50 Jahren nicht nur Material und Geld vom deutschen Volk verlangen, sondern auch schon Soldaten und Bundeswehr für ihre weltweiten, imperialistischen Kriegsabenteur im Irak, Afghanistan, usw.

Und durch den Zwei-Plus-Vier-Vertrag sind wir dazu verpflichtet, uns an die Geschichtsschreibung der Siegermächte zu halten, d.h. jeder neuer Ansatz, der nicht in die Geschichte der BesatzerBefreier passt, wird als Revisionismus abgeschmettert, und der Mensch der diese neuen Geschichtsansätze eingebracht hat, wird Opfer einer medialen Hetzjagd. Bestes Beispiel dazu, Erika Steinbach.

Durch den Zwei-Plus-Vier-Vertrag 1990 wurde diese Verpflichtung Deutschlands, sich an die Geschichtsschreibung der Siegermächte zu halten, nochmal verlängert, das heißt also dass Deutschland auch noch heute nicht von der US-Geschichtsschreibung abweichen darf.

Passend zu diesem Debakel ist das Zitat von dem US-Journalisten Lippmann:

Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger Eingang in die Geschichtsbücher der Besiegten gefunden hat und von der nachfolgenden Generation auch geglaubt wird, kann die Umerziehung als gelungen angesehen werden.”

Kommen wir aber nun zurück zu der Aussage Margret Tatchers, deren Behauptung England sei seit 1871 mit Deutschland im Kriegszustand gestützt wird mit einer Reihe Zeitungszitaten vor 1900, die Saturday Review berichtete diesbezüglich am 24.8.1895:

Vor allem gilt doch, dass wir Engländer bisher stets gegen unseren Hauptbewerber in Handel… Krieg geführt haben… Bei einem Krieg mit Deutschland kämen wir in die Lage, viel zu gewinnen und nichts zu verlieren.”

Sir Peter Mitchell berichtete in der Saturday Review am 1.2.1896:

 «Wäre morgen jeder Deutsche beseitigt, es gäbe kein englisches Geschäft, das nicht sofort wüchse… Macht Euch fertig zum Kampf gegen Deutschland, denn Germania est delenda (Deutschland muss vernichtet werden).»

Dieselbe Zeitung berichtete am 11.9.1897:

Wenn Deutschland morgen aus der Welt vertilgt würde, gäbe es übermorgen keinen Engländer, der nicht reicher wäre als heuteGermania esse delendam (Deutschland sei zu zerstören). Wenn das Werk vollendet ist, können wir Frankreich und Russland zurufen: Nehmt Euch von Deutschland was Ihr haben wollt.”

Diese Zitate beschreiben die unglaublich stark-herrschende Deutschfeindlichkeit zu der Zeit, und eben mit dieser Hetz-Propaganda in den englischen Zeitungen wurde die Bevölkerung in Stimmung gebracht, für einen Krieg gegen den Deutschland.

Dieser Krieg, der erste Weltkrieg begann bekanntlich 1914, in welchen Deutschland aus Bündnistreue zu Österreich verwickelt wurde. Trotzdem wurde Deutschland die alleinige Kriegsschuld im Versailler Vertrag zugeschrieben, was einige Verschwörungstheorien auf den Plan rufen könnte. Denn es sieht ganz danach aus, als wollte man Deutschland unbedingt in einen Krieg locken, um Deutschland zu schwächen und zu kontrollieren. Man darf nicht vergessen, Deutschland hatte damals Weltmachtstatus, und wurde von anderen großen Ländern als Konkurrenz und Gefahr aufgenommen.

Die wirtschaftlichen und machtpolitischen Gründe für diesen Krieg nannte 1919 der englische Premier Lloyd George:

Das meiste auf das wir aus waren, ist uns zugefallen. Die deutschen Kriegsschiffe sind ausgeliefert, die deutschen Handelsschiffe sind abgeliefert, die deutschen Kolonien haben aufgehört zu sein, der eine unserer Hauptbewerber im Handel ist zum Krüppel geschlagen.”

Das Zitat beweist, dass man Deutschland mit aller Kraft so gut es geht entmachten wollte, und das haben sie ja mit dem ersten Weltkrieg, und dem Versailler Vertrag, also mit dem Vertrag der Schande, auch geschafft. Schon der italienische Ministerpräsident Nitti wusste über den Vertrag zu berichten, Zitat:

 ”[…]dass man nicht den Frieden wollte, sondern darauf ausging, Deutschland zu erwürgen und zu zerstückeln[…]“

Fakt ist, man wollte Deutschland in den Krieg locken, es ging nie um etwas anderes. Die Instrukteure dieses Krieges wussten, dass Deutschland seinem Freund und Verbündeten Österreichs zur Seite stehen würden. Und sie wollten diesen Krieg, um Deutschland als Handels-und Weltmacht ausschalten und kontrollieren zu können, dafür gab es ja den Versailler Vertrag.

Wer sind die Instrukteure, werden sich einige jetzt sicher fragen, nun, man kann ja mal den Brief von dem amerikanischen Geschäftsmann Oskar Strauß an den französischen Botschafter in Washington, M. Jasserand veröffentlichen. In dem Brief zählt Strauß eine Reihe von Namen auf, die für den Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg warben, Zitat:

Die Bankiers Georg Blumenthal, Eugen Meyer, Isaak Seeligmann, W. Salomon, Philipp Lehmann. 
Die Industriellen Adolf Lewisohn und Daniel Guggenheim; die Rabbiner Wise, Lyons, Philipson; 
die Publizisten Dr. Beer und Frankfurter. 
Ich führe diese Namen an, um eine Tatsache zu bekunden[…]” – Anmerkung deinweckruf: Quelle ist Emil Maier Dorn in seinem Buch: “Magische Macht Mammon”, S. 155

So, und man könnte jetzt auch meinen, dass der Versailler Vertrag nur geschaffen worden ist, um Deutschland zu provozieren und sie in einen zweiten Weltkrieg zu zwingen – Warum? Um die Selbstbestimmung Deutschlands nun endgültig zerstören zu können, das haben sie ja auch geschafft.

Aber das ist eine andere Geschichte.

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Quelle: Deutschland befindet sich seit 1871 mit England im Kriegszustand! | Dein Weckruf.


Maria, Du schwingst Dich zu ungeahnten Höhen auf…//;=) Heil Dir!

lupo cattivo - gegen die Weltherrschaft

Hitler und die grossen DreiÜber die dreißiger Jahre sind unzählige Bücher geschrieben und viele Filme gedreht worden. Immer sollte der Eindruck erweckt werden, in Deutschland habe man sich nach der sogenannten „Machtübernahme“ primär mit Aufrüstung, Welteroberungsplänen und Unterdrückungsmaßnahmen gegenüber politischen Gegnern beschäftigt. 

Wer sich wirklich ernsthaft um Wahrheit bemüht, der kann nicht an der Tatsache vorbei, daß die innen- und außenpolitische Entwicklung im Dritten Reich ganz elementar geprägt wurde vom allgemeinen Weltgeschehen und von den Gefahren, die Moskaus „Fünfte Kolonne“ im Reich heraufbeschwor. 
Der eigentliche Kriegsgrund für die Führung der USA … war die Hitlerische Störung einer funktionsfähigen Weltwirtschaft.” (Henry Picker, Hitlers Tischgespräche)

Fortsetzung des Artikelreihe: “Wahrheit macht Frei!“

Das Dritte Reich ist das Ergebnis einer ganz spezifischen politischen und wirtschaftlichen Entwicklung…

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lupo cattivo - gegen die Weltherrschaft

Germany must perishDie erste Hälfte des letzten Jahrhunderts war geprägt von der Verwirklichung teuflischer Vernichtungspläne gegen Deutschland. Das Zusammenspiel unterschiedlichster Zentrifugalkräfte ermöglichte die Zerstörung der europäischen Mitte in zwei Etappen (1914-1918 und 1939-1945 – Zweiter dreißigjähriger Krieg), wobei es den Zerstörern und Landräubern auch noch gelang, die Opfer ihrer Aggressionen als die „Schuldigen“ zu brandmarken.

Über Jahrhunderte hinweg war Deutschland das verlockende Ziel beutegieriger Nachbarn, die skrupellos ihren Eroberungsgelüsten freien Lauf ließen. Aber erst mit dem Ende des neunzehnten und dem Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, als die technische Revolution auch völlig neue und weltweite Kommunikationsmittel schuf, setzte parallel zu den Okkupationsplanungen auch die gezielte Diskriminierung und Verteufelung des deutschen Volkes ein.

Auf diese Weise sollte der überall hochgeachtete Ruf der Deutschen geschändet und eine moralische Disqualifikation des Volkes der Dichter und Denker herbeigeführt werden.

„. . .Die Vernichtung der ganzen deutschen Nation durch Unfruchtbarmachung ihrer zeugungsfähigen Angehörigen, um so „die deutsche Frage“…

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Von Ubasser

Vertreibung der Deutschen aus den deutschen Ostgebieten im Juni 1939 erklärte Marschall Rydz-Smigly vor polnischen Offizieren: „Polen will den Krieg mit Deutschland und Deutschland wird ihn nicht verhindern können, selbst wenn er das wollte“.

Millionen Deutsche sind im Westen nie angekommen.  Sie wurden von Polen und Tschechen erschlagen oder auf sonstige Weise getötet.  Dieser Massenmord wird heute als „Befreiung der Deutschen“ gefeiert.
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Wußten Sie, …..

… daß am 5. November 1916 Deutschland Geburtshilfe leistete bei der Gründung eines selbständigen Polen (nach 120 Jahre)? Aus „Dankbarkeit“ besetzte Polen schon ab November 1918 die deutsche Provinz Posen und Westpreußen bis hoch zur Ostseehalbinsel Hela.  Es entstand der sog. „Polnische Korridor“

…. daß Polen 1918 die ersten europäischen KZs gründete (Berezy Kartuska bei Brest, sowie Kalisz-Szczypiorno) und daß es ab 1944 für Deutsche im altpolnischen und im Oder-Neiße-Gebiet 1.256 (!!) polnische Konzentrationslager gab?

…. daß Polen seit 1918 alle Hebel in Gang setzte, die zu 97 Prozent von Deutschen bewohnte Stadt Danzig zu annektieren? Und im Sommer 1939 in Danzig zunehmend provozierte, die Wirtschaft strangulierte und die Deutschen terrorisierte?

….. daß Polen mit keinem seiner Nachbarn in Frieden lebte?

… daß die Hansestadt Danzig am 15. November 1920 nach dem Beschluß der Siegermächte ohne Volksabstimmung vom Deutschen Reich getrennt worden ist und daß die Bürger Danzigs dadurch ihre deutsche Staatsbürgerschaft verloren haben?

… daß Polen ab 1920 schwere Menschenrechtsverletzungen an den 11 Mio. Menschen der nicht-polnischen Minderheiten (Deutsche, Juden, Ukrainer, Weißrussen) im Vielvölkerstaat begangen haben?

… daß man in Posen 1921 auf Plakaten und Flugblättern lesen konnte: „Wer noch im Juli 1921 da ist von diesem deutschen Gesindel, wird ohne Ausnahme niedergemacht: „Jetzt kommt ihr alle dran […]  Ärzte, Pastoren, Rechtsanwälte, Landpächter, Siedler, Besitzer aller Art, wer Deutscher oder Jude ist.“

… daß am 10. April 1923 der polnische Premier- und Innenminister Sikorski feststellte, daß „die deutsche Gefahr“ nicht eher beseitigt sei, als alles deutsche Land in polnische Hände übernommen sei?

… daß am 9. Oktober 1925 in der GAZETA GDANSKA zu lesen war: „Polen muß darauf bestehen, daß es ohne Königsberg, ohne Ostpreußen nicht existieren kann. Wir müssen jetzt in Lacarno fordern, daß ganz Ostpreußen von uns liquidiert wird.“

… daß 1930 die Piłsudski-nahe Zeitschrift MOCARSTWOWIEC schrieb: „Wir sind uns bewußt, daß der Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch auf diesen Krieg vorbereiten. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen. Es wird auch kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit unserem Krieg gegen Deutschland überraschen.“

… daß am 14. Dezember 1931 der englische MANCHESTER GUARDIAN die polnische Nationalitätenpolitik als eine „Hölle“ beschrieb?

… daß in „Nation“, eine der bedeutendsten Zeitschriften der USA, am 2 April 1938 William Zuckermann (selbst Jude) schrieb: „In den letzten Jahren haben die Juden in Polen beinahe ständige körperliche Angriffe und Pogrome erdulden müssen [] Diese Ausbrüche antisemitischer Bestialität findet nicht seines-gleichen in Europa, nicht einmal in Hitlerdeutschland.“

… daß am 15. Juni 1932 Lord Noel-Boxton berichtet hat: […] „Aus dem Korridor und aus Posen sind bereits knapp 1 Million Deutsche seit der Annexion abgewandert, weil sie die Bedingungen dort unerträglich finden.“

… daß Polen Ausschreitungen gegen Deutschland ab Mai 1939 erneut erzwangen. Auf dem Lande wurden deutsche Bauernhöfe in großer Zahl von Polen angezündet, die Bauern weggetrieben, Menschen in den Städten verprügelt und auch totgeschlagen.

… daß am 13./14. Mai 1939 in Tomaschow (42.000 Einwohner) die Polen alle 3.000 Volksdeutschen aus dem Fabriken, deutschen Geschäften und Handels-betrieben jagten und ihre Wohnungen demolierten?

… daß die polnische Wochenzeitung BAROD W WALCE (Volk im Krieg) am 20. Juli 1939 forderte: „Danzig muß polnisch bleiben und Deutschland muß gezwungen werden, den ostpreischen Raum ohne Bevölkerung an Polen abzugeben.“

… daß die Deutsche Reichsregierung im Sommer 1939 Auffanglager einrichten mußten, um die Ströme der deutscher Flüchtlinge aus Polen Herr zu werden?

… daß auf die Teilmobilmachung der polnischen Armee im März 1939 genau am 30.8.1939 die Generalmobilmachung erfolgte, was damals einer offiziellen Kriegserklärung gleichkam?

… daß in der heutigen Zeit die Polen bei der Aufrechnung ihrer Opferzahlen die von ihnen um Haus, Hof und Leben gebrachten vertriebenen Ostdeutschen hinzuzählen?

Eine juristische und moralische Aufarbeitung dieser Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg hat es bis heute nicht gegeben. Es darf nicht verschwiegen werden, was von 1918 bis 1939 in und durch Polen geschehen ist. Der Wille zur Vertreibung hat in Polen lange vor Hitler begonnen. Nach dem Völkerrecht ist Vertreibung verboten. Dieses Verbrechen wurde von Polen begangen. Sie waren die Täter, da führt kein Weg vorbei.

Im April 1950 stellte Senator William Langer (von Nord Dakota, USA) vor dem US-Senat fest: „Die Massenvertreibung ist eines der größten Verbrechen, an welchem wir einen direkten Anteil haben… […] In der gesamten Geschichte findet sich nirgends ein so scheußliches Verbrechen, aufgezeichnet wie in einem Bericht über die Begebenheiten in Ost- und Mitteleuropa. Schon 15 bis 20 Millionen wurden von den Stätten ihrer Vorfahren entwurzelt, in die Qual einer lebendigen Hölle geworfen oder wie Vieh über die Verwüstungen Osteuropa getrieben. Vor allem Frauen und Kinder, Alte und Hilflose, Unschuldige und Schuldige wurden Greueltaten ausgesetzt, die noch von niemanden übertroffen wurden.“

Das organische ostdeutsche Wirtschaftsgebiet vor dem Versailler Diktat.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das deutsche Sprachgebiet zerrissen: Posen, Westpreußen, Danzig, Elsaß-Lothringen, das Sudetenland und Südtirol ohne Volksabstimmung widerrechtlich annektiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Landraub und die Vertreibung der Deutschen fortgesetzt. Die Ostprovinzen (Pommern, Schlesien und Ostpreußen) wurden unter polnische und sowjetische Verwaltung gestellt.

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Ubasser

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Quelle: GRAUENVOLLE MASSENMORDE | Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen.


Der Wortbruch – Hitler, Stalin und die Legende vom »Überfall«

VON WERNER MASER

(ein Artikel zu dem gleichnamigen Buch)
Im Zusammenhang mit der pauschalen Verurteilung der Wehrmacht als »Mord- und Terrororganisation« wird immer wieder auf deren Beteiligung an Hitlers Ostkrieg als solchem verwiesen. Die Deutschen haben begonnen, also trugen sie alle Schuld an den Zerstörungen und Exzessen des Krieges. Zur Rechtfertigung dieses Geschichtsbildes wird dann ebenso regelmäßig auf die alte stalinistische Propagandathese vom »Überfall« auf eine ahnungslose Sowjetunion Bezug genommen. Wie unhaltbar dieses alte, gleichwohl in der gegenwärtigen Wehrmachtsdebatte erneut erfolgreich instrumentalisierte Geschichtsbild angesichts der neueren Forschungen geworden ist, wird aus dem Beitrag von Prof. Werner Maser deutlich. Er weist nach, daß der Angriff des einen Diktators dem lange geplanten des anderen Gegenspielers nur um Haaresbreite zuvorkam.

Der Zusammenbruch des Sowjetimperiums mit seiner ideologisch instrumentalisierten Geschichtsdarstellung verhalf der Geschichtsschreibung – vorübergehend – zu Quellen, die zur Neubewertung nicht nur bestimmter Details, sondern ganzer Phasen der Geschichte zwingen.

Falsch ist, was Jahrzehnte hindurch in der gesamten Fachliteratur stand, deren Autoren nämlich behaupteten, daß die Deutschen der Sowjetunion den Hitler-Stalin-Pakt und das Geheimabkommen zum Beispiel über die Aufteilung Polens angeboten und die Sowjets letztlich nur zugestimmt hatten, weil sie Deutschland fürchteten – oder 1939 objektiv gar hatten furchten müssen.

Nachweisbar ist: Pakt und Geheimabkommen wurden von Molotow in Stalins Auftrag formuliert, den Deutschen angeboten und von ihnen nahezu wortwörtlich akzeptiert.

Falsch ist, daß Hitler Stalin vorgeschlagen habe, Polen restlos aufzuteilen. Stalin war es, der Hitler vorschlug, Polen untereinander restlos aufzuteilen und den polnischen Staat auszulöschen.

Falsch ist, daß Stalin die Rote Armee erst 17 Tage nach Kriegsbeginn in Polen eingreifen ließ, weil »die Rote Armee nicht fertig gewesen« sei. Zutreffend ist: Im August hatte Stalin Frankreich und England vorgeschlagen, sofort 136 Divisionen, ein Heer von 2.584.000 Mann mit 10.000 Panzern, für einen gemeinsamen Krieg gegen Deutschland zur Verfügung zu stellen. Stalin wollte im September 1939 lediglich verhindern, daß die Westmächte auch ihm wie Hitler – den Krieg erklärten. Er blieb statt dessen ständig mit den Briten in Kontakt und schloß mit ihnen (bereits am 10. Oktober 1939) einen sowjetisch-britischen Vertrag.

Unbestreitbar ist: Sowohl Deutschland als auch die Sowjetunion bereiteten synchron einen Angriff gegen den Vertragspartner vor. Hitler kam Stalin lediglich zuvor, der Deutschland bereits im Herbst 1938 – während des Münchener Abkommens – und dann nochmals im bzw. nach dem sowjetischen Angriffskrieg gegen Finnland im Frühjahr 1940 mit einem Angriffskrieg überziehen wollte.

Da Stalin, der insgesamt 84mal vor einem deutschen Angriff im Sommer 1941 gewarnt wurde, Hitlers »Weisung Nr. 21: Fall Barbarossa« vom 18. September 1940 für einen Angriffskrieg gegen die Sowjetunion bereits seit Ende Dezember 1940 – durch Verrat des einstigen Zentrumsabgeordneten und Hitler-Gegners Erwin Respondek – kannte, kann die stalinistisch bestimmte Version vom »verbrecherischen deutschen Überfall« auf die auf einen Krieg nicht vorbereitete friedliche Sowjetunion und vom »Grollen Vaterländischen Krieg« der Sowjetunion nicht nachvollzogen werden.

Daß die Rote Armee sich seit 1938 zudem auf einen Angriffskrieg gegen Deutschland vorbereitet hatte, ist inzwischen lückenlos bewiesen. Im September 1938, zur Zeit des Münchener Abkommens zwischen Deutschland, England und Frankreich, das die Sowjets als »Kulminationspunkt der Forderung der imperialistischen Politik« charakterisierten, machte die UdSSR in der Ukraine und im belorussischen Militärbezirk gegen Deutschland mobil. Doch dabei blieb es auch. Allein wollte Stalin es nicht auf sich nehmen, das von ihm zum gigantischen »Aggressor« stilisierte Deutschland anzugreifen.

Die Erklärung der Sowjets nach 1945, 1938 Deutschland nicht angegriffen zu haben, weil die Tschechoslowakei sich nicht mit der Bitte an Moskau gewandt habe, Deutschland entgegenzutreten, ist allzu durchsichtig. Allerdings ist nicht zu übersehen, daß die Sowjetunion sich nach der Entscheidung Frankreichs, Prag nicht zu unterstützen, in keiner einfachen Lage befand, zumal Polen und Rumänien sich weigerten, der Roten Armee Durchmarschrechte einzuräumen. Doch selbst wenn Rumänien sich anders verhalten hatte, Ware es den Russen infolge des total desolaten und primitiven rumänischen Eisenbahnnetzes kaum möglich gewesen, ihre erste Division in weniger als drei Monaten über Rumänien in die Slowakei zu befördern.

George F. Kennan, der als Berater des amerikanischen Botschafters in Moskau fungierte, resümierte seinerzeit nach einem Gespräch mit dem deutschen Militärattaché in Prag: »Die russische Erklärung der Bereitschaft zum Beistand der Tschechoslowakei, wenn Frankreich dergleichen tut, war eine Geste, die Moskau sehr wenig kostete. Man kann behaupten, daß für die Tschechen aus verschiedenen Gründen gute Aussichten bestanden, gerettet zu werden, wenn sie sich zum Widerstand entschlossen hatten. Man kann jedoch kaum behaupten, daß sie durch die Truppen der Sowjetunion gerettet worden wären.«

Während die Reichsregierung seit Ende Juli 1939 nach beiderseitigen diplomatischen Vorarbeiten und Hinhaltestrategien auf rasche amtliche Entscheidungen der Sowjets im Hinblick auf eine deutsch-sowjetische Übereinkunft drängte und die Regierung der UdSSR – als demonstratives Zeichen ihres Entgegenkommens deutsche Landwirtschaftsfachleute nach Moskau einladen ließ, paraphierten sowjetische Vertreter in denselben Tagen, nämlich am 23. und am 24. Juli, einen von den Westmächten am 8. und 17. Juli 1939 vorgelegten Vertrag mit einem Zusatzprotokoll, nachdem Molotows Forderung zugestimmt worden war, gegen Deutschland gerichtete Militärverhandlungen zwischen der Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich einzuleiten. Und während Staatssekretär von Weizsäcker vom Auswärtigen Amt die deutsche Botschaft in Moskau am 3. August wissen ließ, daß die deutsche Regierung bereit sei »ganz konkret über die Sowjetunion interessierende Fragen zu sprechen«, genehmigte Stalin am Tag danach ein von den Volkskommissariaten für Verteidigung und Äußeres ausgearbeitetes Dokument, das den Titel »Vorstellungen zu den Verhandlungen mit England und Frankreich« trug und in fünf Variationen militärische Maßnahmen für den »Aufmarsch unserer Kräfte« gegen den »Hauptaggressor«, also Deutschland, behandelte. »Im Falle eines Angriffs … gegen uns, müssen wir von England und Frankreich«, so hieß es in den sowjetischen »Vorstellungen«, 1. die »Stellung von 86 Infanterie-Divisionen fordern, 2. einen entschiedenen Vormarsch ihrerseits vom 16. Tag der Mobilisierung an, 3. eine aktive Teilnahme Polens am Krieg und 4. ebenfalls einen ungehinderten Durchmarsch unseres Heeres durch das Territorium Galiziens und des Korridors von Wilna 5. bei gleichzeitiger Zurverfügungstellung von rollendem Material.«

Generalstabsmäßig festgelegt war nicht nur, wie viele Panzer und Flugzeuge und welchen Anteil an Artillerie die Sowjetunion, England und Frankreich jeweils stellen sollten, sondern auch die Richtung der »Hauptschlage« und die Koordinierung der militärischen Aktionen.

Ab 13. und 14. August verhandelten britische und französische Militärmissionen in Moskau mit den vom sowjetischen Marschall Woroschilow angeführten sowjetischen Militärs und hochangesiedelten politischen Funktionsträgern Kusnetzow, Loktionow, Smorodionow und Schaposchnikow, deren Trachten weisungsgemäß darauf gerichtet war, über ihre Verhandlungspartner aus London und Paris verbindliche Zusagen von deren Regierungen für einen Militärpakt mit der Sowjetunion für einen Krieg »gegen Deutschland und seine Verbündeten« zu gewinnen. Stalin, der die Strategie und Taktik der seit dem 14. Juni 1939 – nach Sondierungsgesprächen in der zweiten Märzhälfte – in Moskau verhandelnden Briten und Franzosen mehrfach verärgert kommentiert hatte, fuhr bis zum 20. August 1939 zielstrebig zweigleisig. Er ließ einerseits Molotow, Astachow, Babarin, Potemkin und Mikojan monatelang mit Ribbentrop und dessen engsten Mitarbeitern konferieren, die deutschen Vorbehalte gegenüber der Sowjetunion systematisch abbauen, die »Friedfertigkeit« sowohl seiner Regierung als auch seines Regimes als selbstverständliche Vorgaben suggerieren und von Molotow einen (bereits mit einem »Geheimprotokoll« versehenen) »Nichtangriffspakt« formulieren, in dem vom »Wunsch nach Festigung der Sache des Friedens« die Rede war – und drängte andererseits England und Frankreich, sich mit ihm für einen vermeintlich notwendigen »Präventivkrieg« gegen das Reich zu verbunden.

Obwohl er, der »eiskalte Rechner«, wie Hitler Stalin nannte, London und Paris unterstellte, sich »insgeheim mit Hitler zu arrangieren«, bot er den beiden Westmächten an, eine gewaltige Streitmacht gegen Deutschland und seine möglichen Verbündeten Lettland, Estland, Rumänien und Ungarn für den Fall aufzubieten, daß sie bereit waren, sich mit der Sowjetunion für einen Krieg gegen Deutschland zu verbünden. Das Sitzungsprotokoll der »Militärmissionen der UdSSR/Großbritanniens und Frankreichs« vom 14. August 1939 spricht für sich: »Auf Ersuchen der Militärmissionen Großbritanniens und Frankreichs stelle ich«, erklärte der sowjetische Armeekommandeur Schaposchnikow, »im Auftrage der Militärmission der UdSSR den Aufmarschplan der Streitkräfte der UdSSR an deren Westgrenze dar.

Die Rote Armee läßt im europäischen Teil der UdSSR gegen eine Aggression in Europa aufmarschieren und Front machen: 120 Infanteriedivisionen, 16 Kavalleriedivisionen, 5000 schwere Geschütze einschließlich Kanonen und Haubitzen, 9000 bis 10.000 Panzer, 5000 bis 5500 Kampfflugzeuge, Bomber und Jäger und zusätzlich: Hilfsflugzeuge. In dieser Zahl sind nicht einbegriffen: die Truppenteile der Befestigungsbereiche, die Flugabwehr-, die -Küstenschutz- und die Reserveverbände, der Ersatz (Depots) und die rückwärtigen Dienste … Die Kriegsstärke der Division betragt 19.000 Mann … In Alarmbereitschaft versetzt werden die Verbände in den Befestigungsbereichen innerhalb von vier bis sechs Stunden.

Befestigungsbereiche hat die UdSSR entlang ihrer gesamten Westgrenze, vom Nördlichen Eismeer bis zum Schwarzen Meer. Der Aufmarsch der Armee wickelt sich innerhalb von acht bis 20 Tagen ab. Das Eisenbahnnetz ermöglicht es, die Armee in der genannten Zeit nicht nur an der Grenze zusammenzuziehen, sondern sie auch entlang der Front umzugruppieren. Entlang der Westgrenze haben wir in einer Tiefe bis zu 300 km drei bis fünf Rochiermöglichkeiten.« Nach dieser Stärkenaufrechnung, die der britische Adrimal Drax, der Leiter der britischen Mission, (auf Anfrage) mitschreiben durfte, erläuterte Schaposchnikow: »Ich will nun die von der Militärmission der UdSSR gebilligten drei Varianten für ein eventuelles gemeinsames Vorgehen der Streitkräfte Großbritanniens, Frankreichs und der UdSSR im Falle einer Aggression in Europa darlegen.«

Auch diese »Varianten« sind von so außerordentlicher historischer Bedeutung, daß sie wenigstens auszugsweise wiedergegeben werden sollen.

1. Vorschlag für den Fall, daß der Block der Aggressoren Großbritannien und Frankreich angreift. In diesem Fall stellt die UdSSR 70 Prozent der Streitkräfte, die von Großbritannien und Frankreich unmittelbar gegen den Hauptaggressor – Deutschland – eingesetzt werden. Genauer: Wenn zum Beispiel Frankreich und Großbritannien gegen Deutschland unmittelbar 90 Infanteriedivisionen aufstellen wurden, so wurde die UdSSR 63 Infanteriedivisionen, sechs Kavalleriedivisionen mit entsprechender Anzahl Artillerie, Panzer, Flugzeuge, in Gesamtstärke von rund zwei Millionen Mann, bereitstellen.

2. Vorschlag »… Weiterlesen