Tag Archive: Kriege



von Eva Herrmann

—  Zum Anhören – vorgelesen von Augen auf „Neues“  —

evaHermannWer in diesen Tagen den immer stärker werdenden Flücht­lings­zustrom nach Deutschland, nach ganz Europa, mit wachsender Sorge betrachtet, der wird gewiss viele Fragen haben. Doch er wird nur wenige schlüssige Antworten von den offiziellen Meinungsmachern erhalten. Lediglich einer geringen Anzahl von Menschen dürfte dabei klar sein, dass sie inzwischen selbst als Betroffene in einem zum Kriegsgebiet erklärten Land leben, welches nun von unzähligen Asylsuchenden, Stück für Stück, eingenommen wird. Eine subversive, perfide Kriegsstrategie, die auch schon das alte Rom einst vernichtete.

Auch damals sah die Bevölkerung ihrem Untergang gleichermaßen tatenlos zu. Unsere herkömmlichen Lebensstrukturen werden jetzt vernichtet, die alte Ordnung bricht aus­einander. Die Verzweiflung Einheimischer wächst, doch noch erahnen die meisten den Plan nicht. Ihr Ärger richtet sich entweder gegen die Politiker oder gegen die Flüchtlinge. Erste Unruhen unter den verschiedenen Glaubenskulturen malen hässliche Gesichter der Zukunft.

Doch wichtig ist: Der Widersacher ist nicht in den Millionen fliehenden Migranten zu suchen — der Feind arbeitet in vielerlei subtiler Form an bislang für die meisten Leute unbekannten Nahtstellen. Wohl, weil dies ein Schatten bisher nur von der Gewalt des wirklichen Geschehens ist, scheint es allgemein schwerzufallen, die Zusammenhänge zu erkennen.

Unsere abendländische Heimat wird in einer Art übermotorisiertem Zeitraffer in ein Schlachtfeld verwandelt. Man wundert sich, woher die vielen Fremden so urplötzlich in dieser gewaltigen Masse herkommen. Wer gab grünes Licht, bzw. wer organisierte diese Ströme von Menschen? Oder soll es Zufall sein, dass sie sich zeitgleich besinnen, ihre Heimat zu verlassen? Ist es auch Zufall, dass diese Leute alle ein Smartphone mit­bringen, obwohl in Afrika nur etwa zwanzig Prozent der Menschen ein Mobiltelefon besitzen? Und woher hat ein jeder der sogenannten Armutsflüchtlinge das viele Geld, welches sich die, von wem auch immer gelenkten Schleuserbanden, cash in die Hand zahlen lassen? Wer steckt hinter dieser beispiellosen Aktion? Weiterlesen

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Ein Hoch auf das mittelalterliche England

Erinnerung an ein goldenes Zeitalter ohne Wucher und Zinsknechtschaft

Übersetzung aus dem Englischen mit Dank an spearhead.com
Von Stephen Mitford Goodson, ergänzt durch Raimund Heidenfeld
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Die Zeit des Mittelalters wird heutzutage gerne als eine Zeit von Tyrannei, Armut und Zurückgebliebenheit dargestellt. Die Lebensumstände der Menschen dieser Epoche werden als äußerst hart beschrieben. Ungeachtet fehlenden technischen Fortschritts im Bereich von Medizin und Wissenschaft, handelte es sich bei diesem Zeitalter in Wirklichkeit um eine Ära, in der in England der Wohlstand blühte und die Zufriedenheit sehr weit verbreitet war.

Die Wucherer

Die Probe aufs Exempel einer jeder erfolgreichen Zivilisation liefert ihre Finanzordnung, die das Wirtschaftsleben bestimmt. Wird die Grundlage des Tausches, also das Geld, vom Staat zum Wohl seiner Bürger ausgegeben, oder wird das Geld von privaten Bankern zum eigenen Wohl kontrolliert, manipuliert und zur Versklavung der Massen eingesetzt?

Im mittelalterlichen England wurden die Staatsfinanzen von der Krone geordnet und kontrolliert. Vor 1290 allerdings befand sich das Geldsystem in den Krallen einer Gruppe von räuberischen Geldverleihern.

Die Gesetze gegen Wucher vor der Zeit von William dem Eroberer im Jahr 1066 waren sehr streng. König Alfred (871 – 899) erließ sogar ein Gesetz, das Wucherern mit dem Einzug ihres Vermögens drohte. König Edward (1042-1066) ging mit einem Zusatz-Dekret im Jahr 1050 noch weiter. Wucherer verloren nicht nur ihr zusammengraubtes Vermögen, sondern wurden für den Rest ihres Lebens als Geächtete aus der Gesellschaft auszustoßen.  

Eigentlich war es der Sohn von William, Rufus (1087 – 1100), der sich aktiv am Wucher der jüdischen Finanziers beteiligte. Er erhielt 50 Prozent des Wucherzinses. Um den Zins für erhaltene Kredite der Geldverleiher bezahlen zu können, lud Rufus der Bevölkerung hohe Steuern auf, was in der Bevölkerung einen gewaltigen Groll gegen ihn erzeugte. Die „Encyclopaedia Britannica“ zeichnet ein recht anschauliches Bild dieses verhassten Mannes: Weiterlesen


Von James Petras | Information Clearing House | Übersetzung: Einar Schlereth | Einartysken

Es gibt zwei große Gewinner an den beiden großen Kriegen, die von der US-Regierung begonnen wurden, einen heimischen und einen ausländischen. Die drei großen heimischen Waffenfabrikanten Lockheed Martin, Northrop Grumman und Raytheon haben alle Rekorde brechende Gewinne für ihre Investoren, Geschäftsführer und Investitionsbanken in den vergangenen 1,5 Jahrzehnten eingefahren.

Und das israelische Regime ist der mit Abstand größte ausländische Nutznießer der Kriege, der sein Land durch die Enteignung der Palestinenser ausweitet und sich als regionaler Hegenom etabliert. Israel profitierte von der US-Invasion, die den Irak zerstörte, der große Alliierte der Palestinenser; die Invasion lieferte den Deckmantel für die die massive Siedler-Ausweitung Israels in den besetzten palestinensischen Gebieten.

Im Laufe der Invasion und Besetzung zerstörte Washington systematisch die Streitkräfte des Irak und die zivile Infrastruktur, zerriss seine komplexe moderne Gesellschaft und den Staat. Dadurch beseitigte die USA einen der größten regionalen Rivalen Israels.

Was die Kosten für die USA angeht, so erlitten hunderttausende Soldaten, die in der Kriegszone dienten, schwere physische und mentale Krankheiten, während tausende direkt oder indirekt an der Selbstmord-Epidemie der Soldaten starben. Die Invasion und Okkupation des Irak hat die USA Billionen Dollar gekostet und kostet noch. Trotz der immensen Kosten für das amerikanische Volk fährt der militär-industrielle Komplex und das pro-Israel Machtnetz fort, die US-Regierung in einer Kriegswirtschaft zu halten – womit heimische soziale Sicherheit und Lebensstandard von vielen Millionen unterminiert werden. Weiterlesen