Tag Archive: Heimat


Gerd Honsik


Unser Kamerad und Vorkämpfer verstarb am 7. April 2018


— ich bin mir sicher, er wird von Walhall aus weiterhin mit uns sein —

[weiter aus Metapedia]

…nachmittags im ungarischen Exil in Ödenburg (ungarisch: Sopron).

„Heute, am Samstag, den 7. April 2018 gegen 14.30 Uhr, wurde Bundesbruder, Kamerad und Landsmann Gerd Honsik zur Großen Armee und in die Ewige Heimat abberufen. Gestern noch gemeinsam und heute Vormittag normal telephoniert, erreichte mich gegen 14 Uhr nochmals sein Anruf, rasch zu kommen.
Gegen 14 Uhr 30 angekommen, lag er in Gegenwart seiner Frau leblos am Boden, die herbeigerufene Rettung versuchte alles und stellte letztlich einen Lungeninfarkt fest. Die erste Anteilnahme gilt seiner Frau und seinen Verwandten. Uns bleibt die Verpflichtung und der Auftrag, weiterzumachen.

Erschüttert sende ich diese Nachricht und verbleibe auch für die Tafelrunde ‚Öden­burger Markomannen‘ — Wilhelm Ehemayer“

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Gerd Honsik wurde am 10. Oktober 1941 in Wien als Sohn von Dr. iur. Hans und Irene Honsik geboren. Im März 1944 fand Honsiks Vater im Sturmangriff an der Spitze seines Zuges am Brückenkopf Nettuno den Soldatentod für Deutschland.
Gemäß dem letzten Wunsch seines Vaters: „Wenn ich fallen sollte, erziehe die Kinder in meinem Geiste!“ wurde Gerd von seiner Mutter zu einem Bekenntnis zu Heimat, Volk und Vaterland erzogen. Weiterlesen

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Von Martin Lichtmesz; das Original erschien am 1. März 2018 auf Sezession.
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Inzwischen haben es wohl die meisten unserer Leser gesehen:

Das ARD-Interview mit dem in Deutschland aufgewachsenen, in New York lebenden Poli­to­logen Yascha Mounk ist ein Dokument von Bedeutung, denn es enthält ent­larvende Äußerungen:

Demnach sei einer der Gründe für den „Zerfall der Demokratie“ (so der Titel von Mounks aktuellem Buch) und den Aufstieg des „Rechtspopulismus“,

daß wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine mono­ethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen.

Damit hat ein Ideologe des „Remplacismus“ (nach frz. remplacement = Ersetzung, Aus­tausch, um es mit einem Begriff von Renaud Camus zu sagen) auf verblüffende Weise die Karten auf den Tisch gelegt. Er ist nicht der erste, und er wird auch nicht der letzte sein. Das Besondere ist, daß Mounk nahezu wortwörtlich formuliert, was im rechten Lager schon lange thematisiert und kritisiert wird, aber immer noch als „Ver­schwö­rungs­theorie“ und Hirngespinst abgetan wird.

Mounk bestätigt mehrere wichtige Punkte der Kritiker dieses Vorgangs: Weiterlesen


von Kurt Eggers
aus: „Von der Heimat und ihren Frauen“

 

Als die Einsamen und Starken in trotziger Verbitterung zugrunde gingen, schlug auch den mütterlichen Frauen die letzte Stunde. Ein schwächliches Jahrtausend, das die kriegerischen Männer verdammte, mußte auch die mütterlichen Frauen hassen — die Frauen, die den Mann den Weg zum Heldentum um so sicherer finden ließen, als das Mannestum durch die Veredelung der Triebhaftigkeit eine unerhörte Steigerung zur vollkommenen Tat erhält.

Es ist ein uraltes, ewig wieder­kehrendes Lied des Nordens, daß der Held auszieht, um nach der Stunde der Bewährung, nach dem Bestehen aller Abenteuer und Gefahren, das letzte größte Erleb­nis zu suchen: die Frau, um die es zu kämpfen verlohnt.

Und wehe dem Manne, der nicht stark genug ist, eine edle Frau zu er­kämpfen! Ist er schwächer als die Frau, wird er von ihr oder ihren Bluts­ver­wand­ten getötet zur Strafe für den Versuch, eine hohe Frau zu er­niedrigen.

Dem edelsten Manne die edelste Frau! Das ist uralte nordische Forderung, um derent­willen selbst Kriege nicht gescheut werden, damit die besten Blutströme der Rasse in der Vereinigung der beiden Edelsten ein Neues, ein Höheres, ein Drittes ergeben.

Die Heldenlieder, die von wilden Abenteuern, kühnen Taten und harten Herzen künden, singen auch das Lob der harrenden, hoffenden Frau, die Jahre wartet auf den Einen, dem die Stimme ihres Blutes entgegenjauchzt.

Und dort, wo durch Trug, Verrat, Raub die Frau von einem Niederen geschändet wird, beginnt der erste Akt einer gewaltigen Tragödie, die ganze Stämme in den Untergang zu führen vermag.

Was liegt nicht allein in der Gestalt und dem Mythos der Kriemhild für eine erschüt­ternde Huldigung an eine überragende Frau, der Unrecht geschah, weil sie an einen Unterlegenen gebunden wurde!
Eine solche Frau kann selbst ihre Kinder hassen, wenn sie den Mann, der die Kinder in ihr erweckte, als unebenbürtig erkennen muß.
Medea, jene sagenumwobene Frau aus nordischem Blute, griff, als ihr Entführer Jason die Treue brach und einen unheldischen Charakter offenbarte, zu der fürchterlichen Tat, ihre Kinder zu schlachten und ihr Fleisch Jason vorzusetzen, um dann auf einem Drachenwagen zur alten Heimat  zurückzukehren.
Euripides, der große heidnische griechische Tragiker nordischer Geisteshaltung, setzte der Medea in seinem Drama ein gewaltiges Denkmal. Eine bürgerliche oder gar christ­liche Seele kann nur mit Abscheu von solchen überragenden Frauen sprechen, deren Ehre mit der Erfüllung des Lebens an der Seite des überlegenen Helden aufs engste verbunden ist, das aber sinnlos wird, wenn statt des Erfüllers der Enttäuscher kommt.

Mit der verlorenen Ehre wird auch das Leben selber verloren. Wohl erhebt sich noch einmal die geschändete Seele zur furchtbaren Rachetat, verlischt aber dann im Dunkel, wenn der Trank der Genugtuung ausgekostet ist.

Zu Unrecht hat eine verkommene Zeit, die in der Frau allein das Objekt hemmungsloser Begierde sah und ekelhaftes, wahlloses Wegwerfen als „Temperament“ bezeichnete, den nordischen Frauen Gefühllosigkeit vorwerfen wollen. Im Gegenteil: die nordische Frau ist der höchsten Leidenschaften der Liebe und des Hasses fähig, nur daß ihre Lei­den­schaf­ten sehr tief im Innern verankert sind, so daß die Stürme der Seele sich selten in lauten Äußerungen zeigen.

Man soll nie vergessen, daß das reinste Lied der Liebe und zugleich auch das leiden­schaft­lich­ste, der Sang von Gudrun, der nordgermanischen Kriemhild, kein Beispiel in der Weltliteratur – die Odyssee allenfalls ausgenommen – hat.

Was ist gegen dieses Menschentum des Nordens das von Juden und Christen verehrte sogenannte Hohe Lied Salomonis? Eine schwüle Lobpreisung der körperlichen Reize eines Weibchens, das der alternde Judenkönig Salomo Weiterlesen


von Kurt Eggers
aus: „Von der Heimat und ihren Frauen“ (1940)

Der Wille zum Werden liegt im Menschen als Keim verborgen, ehe noch der Mensch geboren wird.

Das körperliche Werden, das Wachstum, findet seinen bestimmten Abschluß im Erwach­sen­sein. Das geistige Werden, das Reifen, wird erst mit dem Tode beendet.

Wachstum und Reifen zusammen machen erst die wahre Menschwerdung aus. Es ist genau so unnatürlich und widersinnig, das Reifen zu unterbinden, wie etwa willkürlich das Wachstum zum Stillstand zu bringen. Zwangsläufig treten dann Verfalls­erschei­nun­gen und Verkrüppelungen ein.

Jedoch gibt es Menschen, denen das Reifen, das erfüllt ist von Unruhe, Not und aller Art von Unannehmlichkeit, zuwider ist. Sie sehen in der Kindheit den einzig erstrebens­werten Zustand und trauern ihr nach als dem verlorenen Paradies.
Sie bleiben in der Ebene des Zeitalters des Kindes und wagen nicht, in das Land des Mannestums zu treten.
In ihren Religionen preisen sie den Kindheitszustand als selig und stellen die Forderung des Kindseins als heilbringend auf. Kinderlassen wird ihnen Offenbarung. Aus Kinder­märchen machen sie Heilstatsachen.

Ihr Paradies: ein Dämmerzustand, ein Nichtswissenwollen um des lieben Friedens willen. Ein Gepäppeltwerden und Sichgängelnlassen. Ein verträumtes Spielen mit den Symbolen Schlange und Totenkopf.

Ihr Fluch: das Leben mit seinem Kampf, seiner Pflicht, seiner Arbeit, seiner wachen Nüchternheit und seiner Härte.

Ihre Sehnsucht: aus diesem Leibe, aus diesem Leben herausgelöst zu werden, das verlorene Paradies, den Ort süßer, ruhevoller Seligkeit, wiederzugewinnen.

Die Folge: das Natürliche soll vom Unnatürlichen überwunden werden. Die geistige Geburt soll um der Schmerzen willen unterbleiben!

Kindsein bedeutet Unselbstständigkeit — und die erfordert Leitung, Zuruf, ständige Behütung. Wer Kind ist, begibt sich der Feigheit.

Wer anders kann sich aber aus der Feigheit zurücklehnen in die Unfreiheit, als der, der sich zu schwach fühlt, wenn das Leben seine Forderungen stellt?

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Der „Sündenfall“ bewirkte das Ende des paradiesischen Zustandes. Das kindliche Träu­men wich der harten Pflicht. An die Stelle des Traumes trat die Tat.

Käme heute das Paradies zurück, so würde es in hundert Jahren keinen Menschen mehr auf dieser Erde geben. Der Wille zum Werden hat das Paradies überwunden; so lange er wach ist, wird es nicht wiederkehren.

Die Tat wird sich nicht vom Traume überwinden lassen, sowenig die Dämmerung über das Licht zu siegen vermag.

Darum: wer Kind bleiben will, wird, da er zur Frucht untauglich ist, ein Unkraut sein, das ausgejätet werden muß. Wer da sagt: „Ich habe Angst, Mann zu werden“, den soll man ausstoßen aus der Gemeinschaft.

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Es geht darum, daß der Wille zum Leben geheiligt wird. Tausend Jahre lang beging man die fortgesetzte Sünde gegen den Geist des Lebens, indem man Weiterlesen

Vom Deutschen


von Kurt Eggers
aus: „Von der Heimat und ihren Frauen“

Der Deutsche wurde nicht in die Lieblichkeit einer sonnigen Landschaft, nicht in die Sorglosigkeit eines unerschöpflichen Bodens geboren. Weder Land noch Landschaft gaben ihm satte Ruhe oder träumerische Behaglichkeit.

Es ist des Deutschen Schicksal, nie in gnadenreicher Üppigkeit dahinleben zu dürfen, sondern sich auch die kärgste Freude erkämpfen zu müssen. Das bedingt sein Gesicht und seine Seele.

Wer durch Deutschland suchend schreitet, wird mehr zerfurchte und zerrissene Züge finden als glatte und zufrieden glänzende Mienen. Und in des Deutschen Seele toben mit gleicher Heftigkeit Stürme, wie sie das Nordmeer aufwühlen, durch das seine Schiffe fahren. Kargheit und Sehnsucht haben den Deutschen grüblerisch, einsam und kämpferisch gemacht. Darum muß, wer den Deutschen gewinnen will, ihm eine Erde und einen Himmel voller Kampf versprechen.

Satte Völker, die nichts von Sehnsucht wissen, haben nie verstanden, warum der Deutsche grübelt und sinnt, warum er über das Genießen das Denken stellt.

Das deutsche Denken erwuchs zu eigentümlichen Formen aus des Deutschen Blut. Wenn der Deutsche baute, so erstanden unter seiner Hand Dome und Türme, die in seltsam bizarren Formen zu den Wolken stießen; wenn er dichtete, so wurden seine Balladen spröde und herb und von einer keuschen, verborgenen Schönheit — sie müssen das Ohr dessen verletzten, der den Wohlklang südlicher Verse liebt.

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Das deutsche Denken strebt zur großen Einheit von innerer Schau, von Willen zur Ehr­lichkeit und von wahrhaftigem Wollen. Es ringt um Wahrheit, das heißt um Erkennen und Bekennen des Wesensgemäßen. Um dieser Wahrheit willen Weiterlesen

Heimat kontra Standort


Ein Bericht der EA Liechtenstein

Liechtenstein — Für uns bedeutet dieser kleine Fleck deutscher Erde in erster Linie Heimat. Sie ist uns Lebensraum, Kraftspender und Rückzugsort zugleich. Sei es bei einem Aufenthalt am Ufer des Rheins, einem Streifzug durch die nahegelegenen Wälder oder oben auf einem der Gipfel unserer Bergkette. Die Ästhetik der Heimatscholle in ihrer natürlichen Vielfalt und Farbenpracht vermittelt uns ein Gefühl von Geborgenheit und Wärme.
Otto von Bismarck fand einmal die treffenden Worte, um diese Heimatliebe auszu­drücken:
„Wie schön ist es, eine Heimat zu haben und eine Heimat, mit der man durch Geburt, Erinnerungen und Liebe verwachsen ist.“

Wenn wir in diesem Augenblick unsere Stimmungswelt zur Heimat niederschreiben, so machen wir dies nicht aus einer gähnenden Gefühlsleere heraus, sondern indem wir das geistige Auge öffnen und das in Worte verpacken, was auf unserer biologischen Fest­platte im Dateipfad „Liechtenstein“ archiviert ist.
Jeder hat seine eigenen Erlebnisse hinter sich und verbindet die unterschiedlichen Orte unserer Heimat mit persönlichen Gefühlen und Erinnerungen. Das einende Element aber, was uns letztlich auch ein Gemeinschaftsgefühl vermittelt, ist das Wissen um die eigenen Wurzeln. Schon unsere Ahnen waren an diesem Ort heimisch, bestiegen die­selben Berggipfel, bewirtschafteten die gleichen Felder und verehrten den gleichen Grund und Boden als Quelle ihres Lebens.

Gerne denken wir an die Augenblicke zurück, als Oma und Opa uns erzählten, wie sie von klein auf gelernt haben, sinn- und rücksichtsvoll mit der Natur zu arbeiten. In wechselnden Fruchtfolgen bauten sie die Felder an und fuhren später die Ernte aus dem Boden ein, der sie ernährte. Sie lebten ein einfaches, bescheidenes aber glückliches Leben im Einklang mit der Natur, der sie stets mit Ehrfurcht begegneten. Um der Natur für ihre Gaben zu danken, kamen sie einmal jährlich im feierlichen Kreis zusammen und begingen gemeinsam das Erntedankfest. Weiterlesen

„Stolz darauf, ein Nazi zu sein“


…klingt, als ob er Püschels Rat gefolgt wäre, den dieser an die GIDAs, AfDs u. ä. richtete:

„Erst euer Bekenntnis zum Rechts-sein – also einer relativ größeren Anzahl mutiger Deutscher – könnte dem kleinen Mann der Mitte die Angst nehmen vor der Abstempelung als Rechter, vor dem Super-Totschlag-Wort “Nazi”. Er hat doch schon gar nicht mehr viel zu verlieren in dem Hamsterrad, in das ihn die US-Ostküste gesteckt hat in den letzten 50 Jahren. Laßt das Kriechen vor diesen BRD-Tabus! Es sind keine deutschen — es sind alles die der Sieger und Besatzer, die sie über 70 Jahre lang in die Gehirne der Deutschen gehämmert haben. Und ihr bewegt euch in diesen Tabus auch nur wie im Auslaufkäfig […]
Ihr steht und geht erst aufrecht, wenn ihr diese Tabus brecht – diese Regeln der Besatzer – und wieder nach dem euch eigenen, deutschen Sinn und Verstand handelt und sprecht. Laßt die Nationalen reden — sie sprechen das aus, was ihr euch nicht traut, was aber laut dem Volk gesagt werden muß!“
(aus: GIDA — und wie weiter? Souveränität?)

 

Indexexpurgatorius's Blog

Ein hessischer AfD-Politiker hat mit einem Facebook-Post für Empörung gesorgt.
Wie die „Frankfurter Neue Presse“ zuerst berichtete, hat der Kommunalpolitiker auf seiner Facebook-Seite ein Bild mit folgendem Text geteilt:

„Wenn Nazi bedeutet, unsere Kinder und Frauen zu verteidigen, unser Land und Kultur zu schützen und uns gegen Diebe und Verbrecher zu wehren, dann bin ich stolz ein Nazi zu sein! Es lebe Deutschland.“

Beim Ausländerbeirat der 40.000-Einwohner-Stadt sorgte Schmehls Posting für Empörung. Auf Facebook spricht der Beirat von „geistiger Brandstiftung“ und „Missbrauch der Sehnsucht nach einer heilen Welt„.
„Als Ausländerbeirat Dreieich fragen wir uns, ob denn die AfD und ähnlich Gesinnte nicht merken, dass sie die deutsche Kultur, die sie angeblich vertreten mit Füßen treten?“

>>Wer glaube, dass nur deutsche Werte wie Liebe und Familie, Mitmenschlichkeit, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit kennen, sei schlichtweg einfältig.<< sagte der Sprecher des Ausländerbeirates.

Heftige Kritik kam auch aus…

Ursprünglichen Post anzeigen 150 weitere Wörter


Der Brünner Todesmarsch war Teil der Vertreibung der sudetendeutschen  Bevölkerung Böhmens und Mährens aus ihrer jahrhundertelangen Heimat, dem Sudetenland.

Er begann am 31. Mai 1945
und führte über die Gemeinde Pohrlitz an der
deutsch-tschechischen Sprachgrenze bis nach Wien.

 

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Verlauf

Die Deutschen wurden über Nacht rechtlos. Sie mußten weiße Armbinden tragen, und Repressalien, Einschränkungen und Verfolgungen nahmen zu. Prügeleien, öffentliche Vergewaltigungen deutscher Frauen und Mißhandlungen Deutscher waren an der Tagesordnung. In Brünn entstanden Konzentrationslager, in die Deutsche, nur mit dem, was sie in der Hand tragen konnten, gejagt wurden. Dort wurden sie geschlagen, gefoltert und die Frauen vergewaltigt.

Die deutschen Einwohner von  Brünn  wurden während der sogenannten wilden Abschiebungen gezwungen, die Stadt zu verlassen. Am Abend zuvor wurden sie auf dem Marktplatz der Stadt zusammengetrieben. Nachdem die meisten die Nacht stehend verbracht hatten, wurden die Menschen erst von „Partisanen” von allem befreit, was diesen wertvoll erschien, sodann aber in Marschkolonnen zusammengestellt und zusammen mit den deutschen Bewohnern der umliegenden Dörfer rund 55 Kilometer in Richtung österreichische Grenze getrieben. Der Zug bestand hauptsächlich aus Frauen, Kindern, auch Kleinkindern und Säuglingen, und alten Menschen. Die meisten männlichen Einwohner von Brünn befanden sich zu diesem Zeitpunkt in Kriegsgefangenschaft oder waren in Lagern in der Stadt oder der näheren Umgebung interniert.

Nachdem der Übertritt zunächst an der österreichischen Grenze verweigert wurde, wurden die bis dahin Überlebenden in Pohrlitz in Lagerhallen eingesperrt. Erst nach längerem Zögern wurde im Juni 1945 die Grenze zum damals sowjetisch besetzten Niederösterreich geöffnet. Weiterlesen


Am 10. April 1938 stimmte das deutsche Volk über den Beitritt Österreichs zum Deutschen Reich ab. Im Deutschen Reich sprachen sich 99 % der Bevölkerung, in Österreich 99,7 % für die Vereinigung der beiden deutschen Staaten aus.

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Der Ausspruch „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ sollte die Zusammengehörigkeit aller Deutschen ausdrücken. Laterne - EVRF.jpgDieser Wortlaut war Teil einer nationalsozialistischen Propaganda-Aktion (→Weiße Propaganda) für den Anschluß Österreichs und Ausspruch der Volksbewegung in gleicher Sache. In der Nacht vor der Abstimmung waren überall Plakate geklebt worden mit der Parole ›Ein Volk, Ein Reich, Ein Führer‹. In der Form „Ein Volk, ein Reich, ein Kaiser“ stammt der Spruch aus dem Jahr 1873. Er ähnelt dem älteren französischen Ausspruch un Roi, une Loi, une Foi (ein König, ein Gesetz, ein Glaube).

Geschichtliche Lage

Der österreichische Bundeskanzler Schuschnigg war ein erbitterter Feind der großdeutschen Idee. Er unterschlug, daß die Ostmark über ein Jahrtausend zum Deutschen Reich gehört hatte, daß seine Bewohner deutsch sprachen, deutsch fühlten und sich die Besten von ihnen heimsehnten ins große deutsche Vaterland. Deshalb waren viele Österreicher Nationalsozialisten geworden. Folglich bangte Schuschnigg um seine Herrschaft und verfolgte jeden Nationalsozialisten mit leidenschaftlichem Haß. Die Kerker füllten sich; Dutzende mußten ihr gelebtes Deutschtum mit dem Leben bezahlen.

Sängerfest in Breslau

Das deutsche Volk aber erlebte den Kampf der österreichischen Brüder mit tiefem Mitgefühl. Ergriffen erlebte es im Juli 1937 die unvergeßlichen Stunden beim großen deutschen Sängerfest in Breslau. Nach unendlichen Schwierigkeiten war es den Österreichern endlich gelungen, die Erlaubnis zur Teilnahme am Fest zu erlangen. Sie marschierten mit im riesigen Festzuge, der auf dem Schloßplatz grüßend am Führer vorbeidefilierte. Als die Österreicher den Mann sahen, von dem allein sie Hilfe erhofften, war es mit ihrer Fassung vorbei. Die festgeschlossenen Reihen zerrissen. Unaufhaltsam drängten sie vor zur Führertribüne, und ihre ganze Sehnsucht löste sich in einem bisher noch nie gehörten Aufschrei:

„Ein Volk, ein Reich, ein Führer! Ein Volk, ein Reich, ein Führer!“

Schwielige Hände reckten sich dem Kanzler entgegen; Tränen verdunkelten die Augen. Ihre Herzen und Stimmen bekannten als heißesten Wunsch:

„Ein Volk, ein Reich, ein Führer!“

Tief bewegt beugte sich Adolf Hitler zu ihnen nieder; er verstand sie. Österreich war ja seine Heimat.

Schuschniggs Widerstand

Die Verfolgungen und Drangsalierungen nahmen immer schärfere Formen an. Anfang März beschloß der Bundeskanzler über Nacht eine Volksabstimmung. Da er wußte, daß die meisten Volksgenossen mit seiner Regierung nicht zufrieden waren, hatte er ganz unerhörte Bedingungen erlassen, um seine Wahl zu sichern. So sollte es weder Wahllisten noch Wahlzettel geben; zudem mußten die Stimmscheine offen abgegeben werden. Damit hoffte er, die Nationalsozialisten abzuschrecken. Im Geheimen wurden große Stöße Flugzettel hergestellt, auf die er dreist im voraus drucken ließ: 97 v. H. aller Stimmen für Schuschnigg! Des Weiteren ließ Schuschnigg das Wahlalter der am 9. März 1938 angesetzten Volksabstimmung „Für ein freies und deutsches, unabhängiges und soziales, für ein christliches und einiges Österreich!“ auf 24 Jahre heraufsetzen, um die mutmaßlich überwiegend nationalsozialistisch eingestellte Jugend von der Abstimmung auszuschließen. Mit allen Mitteln wollte der Bundeskanzler nach dem Willen der Feindbundstaaten den Anschluß Österreichs an Deutschland für alle Zeiten verhindern. Weiterlesen


Geschrieben von: Janina
26. Februar 2014

Im Osten nichts Neues, es wird wieder gemordet. Das kommt bekannt vor. Waren solche und ähnliche Handlungen, die damals allerdings vom polnischen Staat protegiert und gefördert wurden, nicht der eigentliche Auslöser damals in grauer Vorzeit? Diese Tat sollte uns Deutsche aufschrecken lassen. Sollte sich der Verdacht einer politisch motivierten Tat erhärten, dann beweist dieses schreckliche Ereignis, wohin die nicht aufgearbeitete Schuld an den Verbrechen gegen die Deutschen und die deutsche Minderheit in Polen letztlich führt. Die Geschichte scheint sich, zumindest in diesem Fall, zu wiederholen.

Die Vertreibung der Deutschen aus Ostdeutschland und Osteuropa in den Jahren 1945-1948 war die größte und konsequenteste Völkervertreibung der Weltgeschichte; für über 20 Millionen Menschen bedeutete sie Flucht, Vertreibung oder Verschleppung, Misshandlung oder Diskriminierung. 2,8 bis 3 Millionen verloren dabei ihr Leben. Das Geschehen in den Vertreibungsgebieten ist als (unverjährbarer) Völkermord zu bezeichnen. Noch niemals in der Geschichte ist eine so große Bevölkerung liquidiert und mit einem einzigen Federstrich aus Atlanten und Geschichtsbüchern getilgt worden – Unperson im Sinne von George Orwell. Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass die Liquidation der deutschen Stämme und Volksgruppen im Osten die größte Völkervertreibung der Weltgeschichte darstellt.

diterNach der Ermordung eines zur deutschen Minderheit gehörenden Bürgermeisters in Oberschlesien spekulieren örtliche Medien über einen möglichen politischen Hintergrund.

Dieter Przedzwing, der langjährige Bürgermeister des Ortes Deschowitz, war am Dienstagabend tot aufgefunden worden. Nach der Obduktion am Mittwoch sprach die Staatsanwaltschaft von einem „brutalen Mord“.

Der Bürgermeister hatte sich in den vergangenen Monaten wiederholt für eine wirtschaftliche Autonomie Oberschlesiens ausgesprochen. Er war damit zum Ziel auch politischer Anfeindungen geworden. Polizei und Staatsanwaltschaft machten wegen der laufenden Ermittlungen keine näheren Angaben zu den Todesumständen und möglichen Verdächtigen.

In einer Stellungnahme auf der Webseite des Verbands der Deutschen in Polen forderte Verbandschef Bernhard Gaida eine spezielle Aufsicht der obersten Justizbehörden über das Ermittlungsverfahren.

Hierzu meldet die  Landsmannschaft der Oberschlesier e.V.:

Die Landsmannschaft der Oberschlesier e.V. trauert um einen aufrechten Deutschen und einen herausragenden Kommunalpolitiker, der am Dienstagabend, 18. Februar 2014, unter dramatischen Umständen ums Leben kam. Die Oppelner Staatsanwaltschaft spricht von brutalem Mord. Dieter Przewdzing war als Bürgermeister von Deschowitz/ Zdzieszowice einer der dienstältesten Gemeindeoberhäupter ganz Polens.

Er war zudem einer der verdientesten und profiliertesten Kommunalpolitiker in Oberschlesien. Seit der politischen Wende hat er die Bürgermeisterwahlen als Kandidat des Wahlkomitees der deutschen Minderheit stets gewonnen und sich über die Gemeindegrenzen hinaus einen ausgezeichneten Ruf erworben.

Dieter Przewdzing wurde zuletzt durch seine Forderung nach wirtschaftlicher und kultureller Autonomie für Oberschlesien bekannt. Er kritisierte die zentralistischen Strukturen in Polen als wirtschaftlichen Nachteil für Regionen und Kommunen, vor allem den Mittelabfluss nach Warschau. Mit dieser Forderung und Kritik hat sich Przewdzing in nationalistischen Kreisen, die ihm Separatismus vorwarfen, keine Freunde gemacht. Mehrfach wurden Äußerungen laut, dass der Mann weg müsse.

Ich möchte davor warnen, voreilige Schüsse aus diversen Zusammenhängen zu ziehen, die sicherlich hergestellt werden könnten und bereits jetzt in der öffentlichen Diskussion Platz haben. Wir Oberschlesier appellieren an sämtliche beteiligten polnischen Behörden, eine umfangreiche und lückenlose Aufklärung der Umstände des Todes von Dieter Przewdzing herbeizuführen. Die Untersuchungen müssen ganz unvoreingenommen durchgeführt werden. Bereits jetzt ist innerhalb der deutschen Minderheit aufgrund der möglichen Tatzusammenhänge eine große Verunsicherung aufgetreten. Die Ermittlungsbehörden müssen alles dafür tun, diese Verunsicherung zu zerstreuen.

Heute trauern wir um unseren Landsmann. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Es ist ein trauriger Tag für die deutsche Minderheit, aber auch für unsere ganze Heimat.“

Quelle: http://www.netzplanet.net/anti-deutsche-hetze-deutscher-buergermeister-in-polen-ermordet/6706

(Danke, Daily Ale!)

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Polen/Deschowitz/Zdzieszowice: Bürgermeister Dieter Przedzing beigesetzt

Messe in der Kirche von Deschowitz, Klaudia Kandzia/Wochenblatt.plFoto: Messe in der Kirche von Deschowitz, Klaudia Kandzia/Wochenblatt.pl

26. Februar 2014

Die Zeitung der deutschen Minderheit in Polen Wochenblatt.pl (www.wochenblatt.pl) hat den folgenden Artikel und Kommentar zum Begräbnis des ermordeten Bürgermeisters von Deschowitz (Zdzieszowice) in Oberschlesien zur Verfügung gestellt. […]  –> weiterlesen: http://fuer-uns.info/politik/welt/24124-polen-deschowitz-zdzieszowice-buergermeister-dieter-przedzing-beigesetzt.html

(Danke, Svea!)

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Siehe auch: Geschichte —  Volksabstimmung in Oberschlesien

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