Tag Archive: Häftlinge



quod-Anfang   Sie bestätigten beide, daß diese Viehwaggons voll deutscher gefangener Soldaten waren, die mit Typhus und Ruhr infiziert waren. Es waren Statisten für Alfred Hitchcock, dem Spezialisten für Horrorfilme. Er bekam den Auftrag, für den Nürnberger Prozeß KZ-Filme zu drehen.

Hollywood-Schnarchnase latscht versehentlich in die Aufnahme

Hollywood-Schnarchnase latscht versehentlich in die Aufnahme

Das Lager Auschwitz-Birkenau in den Augen eines ausgezehrten Landsers

Ich war Panzersoldat, Angehöriger einer Panzereinheit von 70 Panthern, die Mitte Juni 1944 von der Invasionsfront aus der Normandie herausgezogen wurde und an die Ostfront verlegt wurde. Wir sprengten den Kessel von Wilna und stoppten den Vormarsch der Roten Armee gegen Ostpreußen durch unzählige Tag- und Nachtangriffe. Wir waren auch im Einsatz am Narew- und Weichselbogen und wehrten auch die russischen Panzerrudel ab, die gegen Warschau anrollten (Oktober 1944).

Mitte November 1944 bestand meine Kompanie nur noch aus drei Panzern. In unserem Frontabschnitt rückte dann eine Panzereinheit ein, der wir dann unsere drei Panzer übergeben durften.

Fast sechs Monate waren wir Tag und Nacht im Einsatz. Wir kämpften unter den schlechtesten Nachschubbedingungen. Mehr als die Hälfte der Kameraden war gefallen. Die noch Überlebenden sahen total verelendet aus. Alle waren nur noch Haut und Knochen, hatten das Gesicht voller Falten und eine blasse wächserne Hautfarbe. Dazu waren wir total verdreckt, z. T. verlaust. Seit Monaten trugen wir die selben verschwitzten und verölten Uniformen und Unterwäsche. Die ständige Übermüdung hatte bei vielen das Nervenkostüm merklich verschlissen. Weiterlesen


Wie Briten nach dem Zweiten Weltkrieg deutsche Gefangene quälten  — DER LETZTE ÜBERLEBENDE eines Verhörlagers erinnert sich

(AdR: MSM-Artikel — Auszüge)  

Es sind furchtbare Erinnerungen. Der alte Mann legt behutsam seine Armbanduhr ab, schiebt den linken Hemdsärmel hoch und zeigt auf drei Narben direkt neben der Pulsschlagader. Langes Schweigen. „Ich war damals, 1946, ein junger Kerl, erst 23. Mensch, ich wollte nach diesem verdammten Krieg doch nur leben. Aber diese Hölle konnte ich nicht mehr ertragen.“

Gerhard Menzel, heute rüstige 89 Jahre alt, erinnert sich an die Nacht, als er sich in seiner Zelle mit einem Stück Metall den Unterarm aufritzte. Kurz zuvor hatte ihn der britische Gefängniswärter, Spitzname „Blutauge“, erneut mit eiskaltem Wasser übergossen — und dies bei Minustemperaturen im Raum. Ein harter Schlag in die Magengrube erstickte Menzels Protest.

Der frühere Ingenieur, der seinerzeit nur knapp vor dem Verbluten gerettet wurde, hat die erlittene Folter an Körper und Seele bis heute nicht verarbeitet. Aus Angst, erneut von einem Kommando verschleppt zu werden, trug er lange eine Pistole unter der Jacke. Jahrzehnte konnte Menzel nicht über die schlimmste Zeit seines Lebens sprechen — nicht mit seiner Ehefrau Theresia, nicht mit den drei Kindern. Auch Arbeitskollegen erfuhren nichts.

Was hätte er auch erzählen sollen? Wer hätte ihm schon geglaubt?

Menzel hatte ja in keinem Gestapo-Keller gelitten, er schmachtete auch in keinem sowjetischen Arbeitslager. Der junge Mann, 1923 in Radebeul bei Dresden geboren, saß vielmehr ein Jahr nach Kriegsende, mitten in Deutschland, in einem streng geheimen britischen Foltergefängnis, das so gut wie niemand kannte — bis heute ist das so.

Verhörzentrum Bad Nenndorf – Gebäudefassade des Wincklerbades

Im idyllischen Bad Nenndorf bei Hannover, vor dem Krieg eine Top- Adresse für betuchte Kurgäste, hatte der britische Geheimdienst im August 1945 unter größter Konspiration ein Verhörzentrum errichtet. Das 1930 erbaute Wincklerbad mit seinen zahlreichen Badezellen, in denen jetzt 20 Offiziere harte Vernehmungen durch­zogen, war ein Ort des Grauens.

Dutzende britische Geheimdienst-Akten, die FOCUS vor­liegen, beschreiben ein wahres Martyrium. Weiterlesen


NOMINIERUNG

Thema:  Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Komplex Auschwitz 1945

Quelle:  Dienstschreiben israelisches Justizministerium, 06.06.2005, Az. 6-98-11

Urheber:  Justizminister Yosef/Tommy Lapid, durch StA Gal Levertov

 

AUSSAGEN

Der Angeklagte Morel werde nicht an die Justiz ausgeliefert, denn:

1) Eventuelle Verbrechen von KZ-Chef Morel im Auschwitz-Komplex seien nach israelischem Recht verjährt.
2) Eventuelle Untaten seien verständlich, weil vorher Angehörige seiner Familie von „polnischen Faschisten“ ermordet wurden.
3) Morels Lager hatte 1945 nur 600 Häftlinge, „alles Nazis“, deren Anzahl unverändert blieb.
4) Etwa 60-100 Typhus-Tote im Lager waren durch die schwierigen sanitären Umstände unvermeidbar.
5) Anderslautende Beweise seien deutsche Fälschungen.
6) KZ-Chef Morel war kein Täter sondern Opfer von „Antisemitismus“.
7) Antragsteller Polen sei schuldig des „Antisemitismus“ nach 1945.

1. Personalien

Kremlin killer Shlomo (Solomon) Morel

Salomon (Schlomo) Morel wurde als Sohn eines Bäckers 1919 im russ.-polnischen Garbow, Kreis Pulawy, geboren und hatte zwei weitere Brüder. Wegen der Armut der Familie siedelte er zu einer Tante in Lodz um, wo er bis 1939 als Verkäufer in einer Konditorei arbeitete. Nach Kriegsbeginn zog er in den Heimatort zurück.(1) Er begann im November 1942 mit seinem älteren Bruder Icek (Isaak) und einer selbstgegründeten Bande in benachbarten Dörfern zu plündern, wobei er von polnischen Partisanen erwischt wurde. Indem er die Schuld auf seinen Bruder schob, kam er ungeschoren davon. Im folgenden Jahr schloß er sich diesen Partisanen an, die sich aus der PPR gebildet hatte, der Polnischen Arbeiterpartei (Polska Partia Robotnicza, 1942-1948), eine Neugründung der ehemaligen KP Polens, die 1938 von Stalin wegen Trotzkismus liquidiert worden war. Morels Gruppe der Armia Ludowa (Polnische Volksarmee, 1942-1944) unter Kapitän Chil zerstörte in der Region Lublin Molkereien und Gemeindeämter.(2) Vorgesetzte der AL bestätigten, daß Morel an allen Aktionen zu großer Zufriedenheit teilnahm. Gegen Kriegsende sollen diese Partisanen auch direkt mit sowj. Truppen zusammen gekämpft haben. Morel war jedoch weiterhin mit konspirativen Aufgaben betraut. Weiterlesen