Tag Archive: Großdeutschland



Die Rede des Führers am 30. Januar 1940 im Berliner Sportpalast
zum 7. Jahrestag der nationalsozialistischen Revolution

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Deutsche Volksgenossen und -genossinnen!

Sieben Jahre sind eine kurze Zeit — der Bruchteil eines einzelnen menschlichen normalen Lebens, eine Sekunde kaum im Leben eines Volkes. Und doch scheinen die hinter uns liegenden sieben Jahre länger zu sein als viele Jahrzehnte der Vergangenheit. In ihnen ballt sich zusammen ein großes geschichtliches Erlebnis: Die Wieder­auferstehung einer von der Vernichtung bedroh­ten Nation.

Eine unendlich ereignisreiche Zeit, die uns – die wir sie nicht nur erleben, sondern zum Teil gestalten durften – manches Mal kaum über­blick­bar zu sein scheint.

Wir reden heute sehr oft von demokratischen Idealen — das heißt, nicht in Deutschland, sondern in der anderen Welt wird davon geredet; denn wir in Deutschland haben ja dieses demokratische Ideal einst zur Genüge kennengelernt. Wenn die andere Welt also heute wieder dieses Ideal preist, so können wir darauf zunächst nur erwidern, daß dieses Ideal das deutsche Volk ja mindestens 15 Jahre lang in Reinkultur kennenzu­lernen Gelegenheit hatte — und wir selbst haben ja nur das Erbe dieser Demokratie angetreten.

Wir bekommen jetzt wunderbare Kriegsziele vorgesetzt, besonders von englischer Seite. England ist ja in der Proklamation von Kriegszielen erfahren, da es die meisten Kriege der Welt geführt hat. Es sind wunderbare Kriegsziele, die uns heute verkündet werden: Es soll ein neues Europa entstehen. Dieses Europa soll erfüllt sein dann von Gerechtigkeit, und diese allgemeine Gerechtigkeit macht ja dann auch Rüstungen überflüssig, es soll dann abgerüstet werden. Durch diese Abrüstung soll dann die wirtschaftliche Blüte beginnen. Handel und Wandel sollen dann eintreten, und zwar hauptsächlich Handel, viel Handel, freier Handel! Und unter diesem Handel, da soll dann die Kultur blühen; und nicht nur die Kultur, sondern auch die Religion soll dann wieder gedeihen. Mit einem Wort: es soll jetzt endlich das goldene Zeitalter kommen.

Dieses goldene Zeitalter ist uns nur leider schon einige Male so ähnlich illustriert worden — und zwar nicht einmal von vergangenen Generationen, sondern von den selben Leuten, die es heute wieder beschreiben. Es sind ziemlich alte, abgeleierte Platten. Und es können einem die Herren wirklich leid tun, die nicht irgendeinen neuen Gedanken gefunden haben, mittels dem man vielleicht ein großes Volk wieder würde ködern können, denn das hat man ja im allgemeinen schon im Jahre 1918 versprochen; das damalige Kriegsziel der Engländer war ja auch das „neue Europa“, die „neue Gerechtig­keit“ — diese neue Gerechtigkeit, die das Selbstbestimmungsrecht der Völker als wesentlichstes Element besitzen sollte.

Damals versprach man ja auch schon eine Gerechtigkeit, die das Tragen von Waffen in der Zukunft überflüssig erscheinen lassen würde. Daher auch damals bereits das Programm der Abrüstung — und zwar der Abrüstung aller. Weiterlesen

2015 im Rückblick (Statistik)


 

 

Der Hausdrachen wünscht Euch allen

einen „guten Rutsch“

und das Allerbeste für das neue „Kampfjahr“

  2016 

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Möge es uns unserem Ziel näherbringen.

 

Dekor, Linien, Sterne

Anbei die Jahresstatistik von WordPress: 

Tube

 

 

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Etwa 8.500.000 Menschen besuchen jedes Jahr das Louvre Museum in Paris. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 130.000 mal besucht. Wenn dieses Blog eine Ausstellung im Louvre wäre […]

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

 

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…im Irak

Jetzt bin ich mal wieder über einen älteren Artikel über völkerrechtliche Überlegungen zur Besetzung des Irak durch die USA gestolpert. Teile daraus habe ich schon öfter als Begründung übernommen hinsichtlich der Unrechtmäßigkeit der von unseren Besatzern aufoktroyierten Nachkriegsgesetze.
Interessant, daß man die Problematik ganz klar erkennt und benennt — wo es um den Irak ging. Schriebe man so etwas über Deutschland…

Der Artikel:

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IRAK – welcome to the empire

von Oliver Fahrni
Zürich, September 2004

Dass die Demokratisierung des Irak in einem mörderischen Desaster stecken geblieben ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Analysiert man jedoch das Regime, das die US-Verwaltung unter Paul Bremer dort errichtet hat, erkennt man Umrissung einer Ordnung, die mit Demokratie wenig, der Brutalität des Negri’schen Empire dafür um so mehr zu tun hat.

Noch ein flagranter Bruch des Völkerrechts durch die Regierung von George W. Bush? Na und?, mag da einer denken: Die USA haben in den vergangenen Jahren schon wesentliche Teile dessen ausgesetzt, was dem blutigen 20. Jahrhundert an Regeln zwischen den Nationen und zum Schutz des Einzelnen abgerungen wurde. Wir nannten es, beschwörend, Internationale Gemeinschaft. Hier aber ist von einem Rechtsbruch zu berichten, der uns einen Blick auf die künftige Ordnung der Welt erhaschen lässt:

Am 28. Juni schlich L. Paul Bremer aus Bagdad davon, eine Stunde kaum, nachdem er die Geschäfte formlos einer Interimsregierung übergeben hatte – und seinem Nach­folger John Negroponte. Die Iraker erfuhren erst auf dem Umweg über einen Nato-Gipfel in der Türkei, dass die amerikanisch-britische „Besatzung zu Ende war“ (für uns hat das erst Frau Merkel 2013 geregelt) und sie wieder in Besitz ihrer „vollen Souve­räni­tät“ (obwohl…) standen, wie Resolution 1546 des UN-Sicherheitsrates behauptet.

Zu feiern sahen sie keinen Anlass. Der heimliche Abgang des Statthalters illustrierte, wie der Irak künftig regiert wird. 138.000 US-Soldaten bleiben in Mesopotamien, plus einige Zehntausend Söldner, Geheimdienstler, „Berater“. Interims-Regierungschef Iyad Allawi, nach drei Jahrzehnten aus dem Exil zurückgekehrt, ist ein Mann der AmerikanerWeiterlesen


Ein von Kurzer – danke an dieser Stelle – von der Seite hartgeld.com kopierter Beitrag aus Österreich:
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Die WAHRHEIT über die Asylpolitik in unserem Land – ein Polizist bricht das Schweigen

Ich bin Polizist. Polizist auf einer normalen Polizeiinspektion in Niederösterreich, systemisiert auf 15 Beamte.
Aufgrund der Amtsverschwiegenheit muss ich anonym bleiben, ansonsten würde ich mit Repressalien bis hin zur Suspendierung rechnen müssen.
Aber ich finde, Österreich, oder besser Ihr Steuerzahler habt ein Recht auf die Wahrheit.

Fakt ist:
Alleine in Niederösterreich haben wir beinahe täglich ca. 200 Aufgriffe an Illegalen. Bundesweit sind es täglich 600, welche auch Asylanträge stellen. Laut Prognose des BMI werden für 2015 ca. 70.000 Flüchtlinge für Österreich erwartet. Man muss sich das einmal vorstellen, 70.000 !!!! Zur besseren Vorstellung: St. Pölten hat etwas mehr als 50.000 Einwohner.
Und damit ja nicht genug. Fast alle Asylwerber, die wir aufgreifen, sind jünger als 25 Jahre. Alle gaben bei der Erstbefragung an, dass sie einmal alleine nach Europa gekommen sind, um sich ein Bild der Lebensumstände zu machen. Wenn es ihnen gefällt, holen sie ihre Familien samt Kinder dann irgendwann einmal – bei positivem Asylbescheid – nach.
80 Prozent der Asylwerber haben keine Berufsausbildung, manche von ihnen können weder lesen und schreiben und unterfertigen ihre Vernehmungen nur mit einem Fingerabdruck. Also wie sollen wir sie, im Falle eines positiven Asylbescheides jemals in der Arbeitswelt integrieren? Geht nicht!! sie werden ein Leben lang von uns bezahlt.
Aja, bezahlt. Wusstest Ihr, dass uns jeder Asylwerber pro Tag ca. 300 Euro kostet? Glaube nicht. Weiterlesen


Adolf Hitler – Reichstagsrede vom 30. Januar 1939
zum 6. Jahrestag

Der Führer während der historischen Reichstagsrede 30.1.39.jpgAm 30. Januar 1933 zog ich in die Wilhelmstraße ein, erfüllt von tiefster Sorge für die Zukunft meines Volkes. Heute — sechs Jahre später — kann ich zu dem ersten Reichstag Großdeutschlands sprechen! Wahrlich, wir vermögen vielleicht mehr als eine andere Generation den frommen Sinn des Ausspruches zu ermessen: ‚Welch eine Wendung durch Gottes Fügung!

Sechs Jahre genügten, um die Träume von Jahrhunderten zu erfüllen. Ein Jahr, um unser Volk in den Genuß jener Einheit zu bringen, die die vergeblich angestrebte Sehnsucht zahlreicher Generationen war. Da ich Sie heute als Vertreter unseres deutschen Volkes aus allen Gauen des Reiches um mich versammelt sehe und unter Ihnen die neugewählten Männer der Ostmark und des Sudetenlandes weiß, erliege ich wieder den gewaltigen Eindrücken des Geschehens eines Jahres, in dem sich Jahrhunderte verwirklichten. Wieviel Blut ist um dieses Ziel umsonst geflossen! Wie viele Millionen deutscher Männer sind bewußt oder unbewußt im Dienste dieser Zielsetzung seit mehr als tausend Jahren den bitteren Weg in den raschen oder schmerzvollen Tod gegangen! Wie viele andere wurden verdammt, hinter Festungs- und Kerkermauern ein Leben zu beenden,  das sie Großdeutschland schenken wollten! Wie viele Hunderttausende sind als endloser, von Not und Sorge gepeitschter Strom deutscher Auswanderung in die weite Welt geflossen! jahrzehntelang noch an die unglückliche Heimat denkend, nach Generationen sie vergessend. Und nun ist in einem Jahre die Verwirklichung dieses Traumes gelungen. Nicht kampflos, wie gedankenlose Bürger dies vielleicht zu glauben pflegen.

Vor diesem Jahr der deutschen Einigung stehen fast zwei Jahrzehnte des fanatischen Ringens einer politischen Idee.

Hunderttausende und Millionen setzten für sie ihr ganzes Sein, ihre körperliche und wirtschaftliche Existenz ein; nahmen Spott und Hohn genau so willig auf sich wie jahrelange schimpfliche Behandlung, erbärmliche Verleumdung und kaum erträglichen Terror. Zahllose blutbedeckte Tote und Verletzte in allen deutschen Gauen sind die Zeugen des Kampfes.

Und zudem: Dieser Erfolg wurde erkämpft durch eine unermeßliche Willensanstrengung und durch die Kraft tapferer und fanatisch durchgehaltener Entschlüsse. Ich spreche dies aus, weil die Gefahr besteht, daß gerade jene, die an dem Gelingen der deutschen Einigung den wenigsten praktischen Anteil besitzen, nur zu leicht als vorlauteste Deklamatoren die Tat der Schaffung dieses Reiches für sich in Anspruch nehmen oder das ganze Geschehen des Jahres 1938 als eine schon längst fällige, nur leider vom Nationalsozialismus verspätet eingelöste Selbstverständlichkeit werten.

Diesen Elementen gegenüber möchte ich feststellen, daß zum Durchsetzen dieses Jahres eine Nervenkraft gehörte, von der solche Wichte nicht eine Spur besitzen! Es sind jene uns bekannten, alten unverbesserlichen Pessimisten, Skeptiker oder Gleichgültigen, die man in der Zeit unseres zwanzigjährigen Kampfes als positives Element stets vermissen konnte, die aber nun nach dem Sieg als die berufenen Experten der nationalen Erhebung ihre kritischen Randbemerkungen machen zu müssen glauben.

Ich gebe nun in wenigen Sätzen eine sachliche Darstellung der geschichtlichen Ereignisse des denkwürdigen Jahres 1938. Weiterlesen

Das Dritte Reich in Kurzform


Hoheitszeichen des Deutschen Reiches

Das Hoheitszeichen des Deutschen Reiches

Das Drittes Reich (1933–1945)

Hauptartikel: Drittes Reich
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Die Friedenszeit

Wahlplakat der NSDAP zur Reichstagswahl 1933

Im Zuge der Reichstagswahlen vom 5. März 1933 und der Machtübertragung auf den neuen Reichskanzler Adolf Hitler kam es zur nationalen Erhebung, welche in die eigentliche, unblutig vollzogene, nationalsozialistische Revolution überging. Die feierliche Eröffnung des neuen Reichstages in der Garnisonskirche zu Potsdam am 21. März war die Geburtsstunde des Dritten Reiches. Die neue deutsche Reichsregierung wurde unter Führung der NSDAP mit Beteiligung der nationalen Oppositionen gebildet.

Im März 1933 erließ Reichspräsident Hindenburg nach dem Reichstagsbrand die Reichstagsbrandverordnung, eine Notverordnung; im selben Monat ratifizierte der Reichstag das Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich. Fortan konnte die Reichsregierung verfassungsändernde Gesetze ohne Zustimmung des Reichstages erlassen, wodurch die Weimarer Reichsverfassung weitgehend außer Kraft gesetzt wurde. Infolgedessen wurde der pseudodemokratische Mehrparteien­parlamentarismus beseitigt. Zur Überwindung des Klassenkampfes trat an die Stelle der Gewerkschaften die Deutsche Arbeitsfront. Der neue nationalsozialistische Staatsaufbau gemäß Führergrundsatz wurde durch die Gleichschaltungsgesetze vom 31. März und 7. April verwirklicht. In der Folgezeit wurden in den Ländern die Reichsstatthalter eingesetzt. Die Auflösung der Volksvertretungen der Länder und die Übertragung der Hoheitsrechte auf die neue Reichsführung erfolgte am 30. Januar 1934. Dem Ziel der Vereinheitlichung von Partei und Staat diente auch die Auflösung aller bürgerlichen, marxistischen und kommunistischen Parteien, insbesondere der KPD, im Deutschen Reich. Am 1. Dezember 1933 wurde die NSDAP Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Die Zahl der Arbeitslosen sank von 6 Millionen (Anfang 1933) auf 1,17 Millionen (Mitte 1936). Das Reichserbhofgesetz vom 29. Septemebr 1933 brachte die Einheit und Sicherung des deutschen Bauerntums. Gemäß Rassegedanken wurde der bisherige große Einfluß des Judentums auf Politik und Kultur weitgehend beseitigt und Juden wurden zunehmend aus öffentlichen Ämtern gedrängt. Die erste grundlegende Maßnahme war die Reformierung des Berufsbeamtengesetzes vom 7. April 1933 mit der Einführung des „Arierparagraphen“. Den Abschluß bildeten die – auch von Zionistenführern begrüßten – Nürnberger Gesetze vom 15. September 1935.

Außenpolitisch hatte das Dritte Reich mit einem bis dahin nie gekannten Mißtrauen sämtlicher Nationen zu kämpfen. Der bei der Genfer Abrüstungskonferenz erstmals erhobene deutsche Anspruch auf Gleichberechtigung konnte nicht durchgesetzt werden und stieß insbesondere auf hartnäckigen Widerstand Frankreichs. Daraufhin erklärte Deutschland am 14. September 1933 seinen Austritt aus dem 1919 gegründeten Völkerbund. Die Volksabstimmung zum 12. November bestätigte diesen Schritt mit knapp 95 % der Stimmen. Das nach dem 30. Januar 1933 einsetzende gute Verhältnis zum faschistischen Italien wich einer starken Entfremdung, als Benito Mussolini die Regierung in Österreich bei ihrem Kampf gegen den Nationalsozialismus unterstützte. Ein außenpolitischer Erfolg wurde mit dem Schließen des deutsch-polnischen Nichtangriffspaktes am 26. Januar 1934 erzielt.

Spekulationen nach drohte dem Deutschen Reich ein Umsturzversuch durch Ernst Röhm, Stabschef der SA und linker Flügel der NSDAP. Die Röhm-Revolte wurde am 30. Juni 1934 beendet. Frankreich arbeitete weiter an einer deutschfeindlichen Einkreisungspolitik und zog dazu sogar die Sowjetunion hinzu. Als im August 1934 Reichspräsident Paul von Hindenburg starb, übernahm Adolf Hitler sein Amt und führte fortan die Dienstbezeichnung „Führer und Reichskanzler“; die Volksabstimmung vom 19. August bestätigte diese Regelung mit 89 % Ja-Stimmen.

Anfang 1935 kam das Saarland zurück zum Reich, nachdem es infolge des Versailler Vertrages abgetrennt worden war. Die saarländische Volksabstimmung vom 13. Januar 1935 brachte eine überwältigende Mehrheit. Mit der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht stellte die Reichsregierung die nach dem Versailler Vertrag beseitigte Wehrhoheit wieder her. Es folgte der Abschluß des Flottenabkommens mit England am 18. Juni 1935 und die Verlegung deutscher Truppen ins Rheinland am 7. März, was als Antwort auf das französisch-sowjetische Bündnis angesehen werden kann. Somit wurde die Wehrlosigkeit der „entmilitarisierten Zone“ beseitigt. In der Volksabstimmung vom 29. März stellte sich das Volk mit 99 % der Stimmen fast geschlossen hinter den Führer. Weiterlesen


Danzig, 23. August: Polen beschießen deutsche Verkehrsflugzeuge

23.8.39 - Polen beschießen dt. Verkehrsflugzeuge

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Deutscher TV-Bericht  vom 23. August 1939:

Deutsche Flüchtlinge aus Polen (Die Verfolgung der Deutschen)   –  von Nordisk Storm  –

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My Role in Berlin on July 20, 1944

by Otto Ernst Remer

My assignment to the guard regiment “Grossdeutschland” in Berlin was actually a form of rest and recreation — my first leave from the front — after my many wounds and in recognition of my combat decorations, including the Knight’s Cross with Oak Leaves and the Close Combat Badge in Silver (48 days of close combat). Later I would be wounded again. In all I was to command the guard regiment for only four months, since I felt obligated to be back with my comrades at the front.

My mission as commander of the guard regiment “Grossdeutschland,” which I took over at the end of May 1944, was, aside from purely ceremonial duties, to safeguard the Reich government and the Reich capital. Since there were more than a million foreign workers in Berlin and its immediate vicinity, the possibility of internal unrest had to be taken into account. Around noon on July 20, 1944, First Lieutenant Dr. Hans Hagen, who had been severely wounded at the front, concluded his lecture on cultural history before the officers and NCOs of the regiment. He was attached to my regiment only administratively and in no way as a National Socialist political officer, as has often been reported. I was the regiment’s sole leader, politically as well as militarily.

I had invited Hagen to lunch afterward in my quarters at the Rathenow barracks, together with my adjutant, First Lieutenant Siebert. Siebert, who had lost an eye in combat, was a pastor of the Confessional Church [a branch of the German Protestant Church that opposed Hitler]. He attended services every Sunday at the Garrison Church, with my express permission, although I myself had left the church. Among us personal freedom was the rule. Nor did it bother me that, after having been an SA stormtrooper and a member of the party during the years of struggle before Hitler came to power, he had resigned from both organizations to protest defamatory remarks by his local party leader concerning the ancestry of Jesus Christ. Lt. Siebert suffered no adverse consequences due to his resignation.

In those days that sort of thing was entirely possible, with no repercussions. Indeed, before I chose Siebert, due to his character, as my adjutant, he confided to me that while still a stormtrooper he had broken into a Gestapo office in order to obtain documents incriminating colleagues in the Confessional Church. For me Siebert’s frank admissions were just a further evidence of the personal élan that recommended him as a trustworthy adjutant That’s the way it was in the Third Reich, so widely demonized nowadays. Neither in my unit nor in the officer corps as a whole did there prevail the stubborn narrowmindedness, not to mention the sort of terror against dissenting opinions, that is carried on against nationalists in Germany today by the “Office for Constitutional Protection.” Nor have I ever heard that Pastor Siebert considered himself to be a “resistance fighter” or that he later pretended to have been one.

During the early afternoon of July 20, 1944, my regiment, like all units of the Replacement Army, was alerted by the codeword “Valkyrie.” “Valkyrie” provided for the mobilization of the Replacement Army in case of internal unrest. While my regiment automatically implemented the prescribed measures, I was summoned from the swimming pool. In compliance with my orders I drove immediately to my designated post, the Berlin City Command Center, directly across from the “Eternal Watch” honor guard. While the other unit commanders waited in the anteroom, I alone was admitted to the city commander, Major General von Hase, and given the following briefing on the situation and my assignment: Weiterlesen


Am 10. April 1938 stimmte das deutsche Volk über den Beitritt Österreichs zum Deutschen Reich ab. Im Deutschen Reich sprachen sich 99 % der Bevölkerung, in Österreich 99,7 % für die Vereinigung der beiden deutschen Staaten aus.

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Der Ausspruch „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ sollte die Zusammengehörigkeit aller Deutschen ausdrücken. Laterne - EVRF.jpgDieser Wortlaut war Teil einer nationalsozialistischen Propaganda-Aktion (→Weiße Propaganda) für den Anschluß Österreichs und Ausspruch der Volksbewegung in gleicher Sache. In der Nacht vor der Abstimmung waren überall Plakate geklebt worden mit der Parole ›Ein Volk, Ein Reich, Ein Führer‹. In der Form „Ein Volk, ein Reich, ein Kaiser“ stammt der Spruch aus dem Jahr 1873. Er ähnelt dem älteren französischen Ausspruch un Roi, une Loi, une Foi (ein König, ein Gesetz, ein Glaube).

Geschichtliche Lage

Der österreichische Bundeskanzler Schuschnigg war ein erbitterter Feind der großdeutschen Idee. Er unterschlug, daß die Ostmark über ein Jahrtausend zum Deutschen Reich gehört hatte, daß seine Bewohner deutsch sprachen, deutsch fühlten und sich die Besten von ihnen heimsehnten ins große deutsche Vaterland. Deshalb waren viele Österreicher Nationalsozialisten geworden. Folglich bangte Schuschnigg um seine Herrschaft und verfolgte jeden Nationalsozialisten mit leidenschaftlichem Haß. Die Kerker füllten sich; Dutzende mußten ihr gelebtes Deutschtum mit dem Leben bezahlen.

Sängerfest in Breslau

Das deutsche Volk aber erlebte den Kampf der österreichischen Brüder mit tiefem Mitgefühl. Ergriffen erlebte es im Juli 1937 die unvergeßlichen Stunden beim großen deutschen Sängerfest in Breslau. Nach unendlichen Schwierigkeiten war es den Österreichern endlich gelungen, die Erlaubnis zur Teilnahme am Fest zu erlangen. Sie marschierten mit im riesigen Festzuge, der auf dem Schloßplatz grüßend am Führer vorbeidefilierte. Als die Österreicher den Mann sahen, von dem allein sie Hilfe erhofften, war es mit ihrer Fassung vorbei. Die festgeschlossenen Reihen zerrissen. Unaufhaltsam drängten sie vor zur Führertribüne, und ihre ganze Sehnsucht löste sich in einem bisher noch nie gehörten Aufschrei:

„Ein Volk, ein Reich, ein Führer! Ein Volk, ein Reich, ein Führer!“

Schwielige Hände reckten sich dem Kanzler entgegen; Tränen verdunkelten die Augen. Ihre Herzen und Stimmen bekannten als heißesten Wunsch:

„Ein Volk, ein Reich, ein Führer!“

Tief bewegt beugte sich Adolf Hitler zu ihnen nieder; er verstand sie. Österreich war ja seine Heimat.

Schuschniggs Widerstand

Die Verfolgungen und Drangsalierungen nahmen immer schärfere Formen an. Anfang März beschloß der Bundeskanzler über Nacht eine Volksabstimmung. Da er wußte, daß die meisten Volksgenossen mit seiner Regierung nicht zufrieden waren, hatte er ganz unerhörte Bedingungen erlassen, um seine Wahl zu sichern. So sollte es weder Wahllisten noch Wahlzettel geben; zudem mußten die Stimmscheine offen abgegeben werden. Damit hoffte er, die Nationalsozialisten abzuschrecken. Im Geheimen wurden große Stöße Flugzettel hergestellt, auf die er dreist im voraus drucken ließ: 97 v. H. aller Stimmen für Schuschnigg! Des Weiteren ließ Schuschnigg das Wahlalter der am 9. März 1938 angesetzten Volksabstimmung „Für ein freies und deutsches, unabhängiges und soziales, für ein christliches und einiges Österreich!“ auf 24 Jahre heraufsetzen, um die mutmaßlich überwiegend nationalsozialistisch eingestellte Jugend von der Abstimmung auszuschließen. Mit allen Mitteln wollte der Bundeskanzler nach dem Willen der Feindbundstaaten den Anschluß Österreichs an Deutschland für alle Zeiten verhindern. Weiterlesen


Nun, Volk, steh auf, und Sturm brich los!

(„…wollt Ihr den totalen Krieg?“)

Vorgeschichte

Zu der erst wenige Tage zuvor erstmals offiziell verkündeten Forderung der Alliierten nach bedingungsloser Kapitulation der Achsenmächte ging es für das deutsche Volk nunmehr um „sein oder nicht sein“, weshalb der ausgerufene „totale Krieg“ die einzige Alternative zu der von den Feindmächten angestrebten und letztlich verwirklichten totalen Unterwerfung Deutschlands war.

Daß die Engländer auf die totale Niederschlagung Deutschlands drängten, war indes nichts Neues. Schon die zu Beginn des Krieges von Deutschland angebotenen Friedensangebote, die u. a. Abzug aus den besetzten Gebieten, Abrüstung und Wiedergutmachungszahlungen beinhalteten, wurden von England ausgeschlagen. Eines der unzähligen deutschen Friedensangebote machte Adolf Hitler bereits in seiner Rede vom 06. Oktober 1939. Die Sportpalastrede wurde gehalten, nachdem die Schlacht um Stalingrad verlorengegangen war und sich die deutschen Truppen an der Ostfront auf dem Rückzug befanden. Auch in Afrika waren die Deutschen in einer gefährlichen Lage.

Die Rede von Joseph Goebbels vom 18. Februar 1943 im Berliner Sportpalast, die sogenannte Sportpalastrede, war die deutsche Reaktion auf die wenige Tage zuvor erstmals offiziell verkündete Forderung der Alliierten nach bedingungsloser Kapitulation der Achsenmächte, wie es auf der Casablanca-Konferenz beschlossen worden war.

In seiner Rede gab Joseph Goebbels einen momentanen Überblick über den von den späteren Siegermächten gegen Deutschland entfesselten Zweiten Weltkrieg, lobte die Opferbereitschaft und den Heldenmut der deutschen Soldaten und Bevölkerung, gestand aber auch Versäumnisse und Fehler der deutschen Regierung ein. Zudem warnte er vor der Bedrohung Europas durch den Bolschewismus. Goebbels kündigte einen kurzen, aber harten Verteidigungskrieg an, um das deutsche Volk und seine staatliche Souveränität vor dem Untergang zu bewahren. Dabei richtete er insgesamt zehn Fragen an das deutsche Volk; eine davon war die weltberühmte Frage nach dem totalen Krieg. Alle dem Publikum gestellten Fragen wurden mit Begeisterung bejaht. Die Rede endete mit dem Ausruf: „Nun, Volk, steh auf und Sturm brich los!“, der angelehnt ist an die Eingangszeile des Gedichts von Theodor Körner Männer und Buben“, in dem es heißt „Das Volk steht auf, der Sturm bricht los“.

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Die Rede im Berliner Sportpalast 18. Februar 1943 von Dr. Joseph Goebbels:

quod

Meine deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen!
Parteigenossen und Parteigenossinnen!

Es ist jetzt knapp drei Wochen her, dass ich das letzte mal bei Gelegenheit der Verlesung der Proklamation des Führers zum Zehnjahrestag der Machtergreifung von dieser Stelle aus zu Ihnen und zum deutschen Volke gesprochen habe. Die Krise, in der sich unsere Ostfront augenblicklich befindet, stand damals auf dem Höhepunkt. Wir hatten uns im Zeichen des harten Unglücksschlages, von dem die Nation im Kampf um die Wolga betroffen wurde, am 30. Januar dieses Jahres zusammengefunden zu einer Kundgebung der Einheit, der Geschlossenheit, aber auch der festen Willenskraft, mit den Schwierigkeiten, die dieser Krieg in seinem vierten Jahre vor uns auftürmt, fertig zu werden.

Es war für mich und wohl auch für Sie alle erschütternd, einige Tage später zu vernehmen, dass die letzten heldenhaften Kämpfer von Stalingrad, in dieser Stunde durch die Ätherwellen mit uns verbunden, an unserer erhebenden Sportpalastkundgebung teilgenommen haben. Sie funkten in ihrem Schlussbericht, dass sie die Proklamation des Führers vernommen und vielleicht zum letzten Male in ihrem Leben mit uns zusammen mit erhobenen Händen die Nationalhymne gesungen hätten. Welch eine Haltung deutschen Soldatentums in dieser großen Zeit! Welche Verpflichtung aber schließt diese Haltung auch für uns alle, insbesondere für die ganze deutsche Heimat in sich ein! Stalingrad war und ist der große Alarmruf des Schicksals an die deutsche Nation. Ein Volk, das die Stärke besitzt, ein solches Unglück zu ertragen und auch zu überwinden, ja, daraus noch zusätzliche Kraft zu schöpfen, ist unbesiegbar. Das Gedächtnis an die Helden von Stalingrad soll also auch heute bei meiner Rede vor Ihnen und vor dem deutschen Volke eine tiefe Verpflichtung für mich und für uns alle sein.


[Video ab hier:]

Ich weiß nicht wie viele Millionen Menschen über die Ätherwellen mit uns verbunden, heute Abend an der Front und in der Heimat an dieser Kundgebung teilnehmen und meine Zuhörer sind. Ich möchte zu Ihnen allen aus tiefstem Herzen zum tiefsten Herzen sprechen. Ich glaube, das gesamte deutsche Volk ist mit heißer Leidenschaft bei der Sache, die ich Ihnen heute Abend vorzutragen habe. Ich will deshalb meine Ausführungen auch mit dem ganzen heiligen Ernst und dem offenen Freimut, den die Stunde von uns erfordert, ausstatten. Das im Nationalsozialismus erzogene, geschulte und disziplinierte deutsche Volk kann die volle Wahrheit vertragen.

Es weiß, wie schwierig es um die Lage des Reiches bestellt ist, und seine Führung kann es deshalb gerade auch auffordern, aus der Bedrängtheit der Situation die nötigen harten, ja auch härtesten Folgerungen zu ziehen. Wir Deutschen sind gewappnet gegen Schwäche und Anfälligkeit und Schläge und Unglücksfälle des Krieges verleihen uns nur zusätzliche Kraft, feste Entschlossenheit und eine seelische und kämpferische Aktivität, die bereit ist, alle Schwierigkeiten und Hindernisse mit revolutionärem Elan zu überwinden. Es ist jetzt nicht der Augenblick, danach zu fragen, wie alles gekommen ist. Das wird einer späteren Rechenschaftslegung überlassen bleiben, die in voller Offenheit erfolgen soll und dem deutschen Volke und der Weltöffentlichkeit zeigen wird, dass das Unglück, das uns in den letzten Wochen betroffen hat, seine tiefe, schicksalhafte Bedeutung besitzt. Das große Heldenopfer, das unsere Soldaten in Stalingrad brachten, ist für die ganze Ostfront von einer ausschlaggebenden geschichtlichen Bedeutung gewesen. Es war nicht umsonst. Warum, das wird die Zukunft beweisen.

Wenn ich nunmehr über die jüngste Vergangenheit hinaus den Blick wieder nach vorne lenke, so tue ich das mit voller Absicht. Die Stunde drängt! Sie lässt keine Zeit mehr offen für fruchtlose Debatten. Wir müssen handeln und zwar unverzüglich, schnell und gründlich, so wie es seit jeher nationalsozialistische Art gewesen ist.

Von ihrem Anfang an ist die Bewegung in den vielen Krisen, die sie durchzustehen und durchzukämpfen hatte, so verfahren. Und auch der nationalsozialistische Staat hat sich, wenn eine Bedrohung vor ihm auftauchte, ihr mit entschlossener Willenskraft entgegen geworfen. Wir gleichen nicht dem Vogel Strauß, der den Kopf in den Sand steckt, um die Gefahr nicht zu sehen. Wir sind mutig genug, sie unmittelbar ins Auge zu nehmen, sie kühl und rücksichtslos abzumessen und ihr dann erhobenen Hauptes und mit fester Entschlusskraft entgegenzutreten. Erst dann entwickelten wir als Bewegung und als Volk immer auch unsere höchsten Tugenden, nämlich einen wilden und entschlossenen Willen, die Gefahr zu brechen und zu bannen, eine Stärke des Charakters, die alle Hindernisse überwindet, zähe Verbissenheit in der Verfolgung des einmal erkannten Zieles und ein ehernes Herz, das gegen alle inneren und äußeren Anfechtungen gewappnet ist. So soll es auch heute sein. Ich habe die Aufgabe, Ihnen ein ungeschminktes Bild der Lage zu entwerfen und daraus die harten Konsequenzen für das Handeln der deutschen Führung, aber auch für das Handeln des deutschen Volkes, zu ziehen.

Wir durchleben im Osten augenblicklich eine schwere militärische Belastung. Diese Belastung hat zeitweilig größere Ausmaße angenommen und gleicht, wenn nicht in der Art der Anlage, so doch in ihrem Umfang der des vergangenen Winters. Über ihre Ursachen wird später einmal zu sprechen sein. Heute bleibt uns nichts anderes übrig, als ihr Vorhandensein festzustellen und die Mittel und Wege zu überprüfen und anzuwenden bzw. einzuschlagen, die zu ihrer Behebung führen. Es hat deshalb auch gar keinen Zweck diese Belastung selbst zu bestreiten. Ich bin mir zu gut dazu Ihnen ein täuschendes Bild der Lage zu geben, das nur zu falschen Folgerungen führen könnte und geeignet wäre das deutsche Volk in eine Sicherheit seiner Lebensführung und seines Handelns einzuwiegen, die der gegenwärtigen Situation durchaus unangepasst wäre. Der Ansturm der Steppe gegen unseren ehrwürdigen Kontinent ist in diesem Winter mit einer Wucht losgebrochen, die alle menschlichen und geschichtlichen Vorstellungen in den Schatten stellt. Die deutsche Wehrmacht bildet dagegen mit ihren Verbündeten den einzigen überhaupt in Frage kommenden Schutzwall.

Der Führer hat schon in seiner Proklamation zum 30. Januar mit ernsten und eindringlichen Worten die Frage aufgeworfen, was aus Deutschland und aus Europa geworden wäre, wenn am 30. Januar 1933 statt der nationalsozialistischen Bewegung ein bürgerliches oder ein demokratisches Regime die Macht übernommen hätte! Welche Gefahren wären dann, schneller als wir es damals ahnen konnten, über das Reich hereingebrochen und welche Abwehrkräfte hätten uns noch zur Verfügung gestanden, um ihnen zu begegnen? Zehn Jahre Nationalsozialismus haben genügt, das deutsche Volk über den Ernst der schicksalhaften Problematik, die aus dem östlichen Bolschewismus entspringt, vollkommen aufzuklären. Man wird jetzt auch verstehen warum wir unsere Nürnberger Parteitage so oft unter das Signum des Kampfes gegen den Bolschewismus gestellt haben. Wir erhoben damals unsere warnende Stimme vor dem deutschen Volk und vor der Weltöffentlichkeit, um die von einer Willens- und Geisteslähmung ohnegleichen befallene abendländische Menschheit zum Erwachen zu bringen und ihr die Augen zu öffnen für die grauenerregenden geschichtlichen Gefahren, die aus dem Vorhandensein des östlichen Bolschewismus erwachsen, der ein Volk von fast 200 Millionen dem jüdischen Terror dienstbar gemacht hatte und es zum Angriffskrieg gegen Europa vorbereitete.

Als der Führer die deutsche Wehrmacht am 22. Juni 1941 im Osten zum Angriff antreten ließ, waren wir uns alle im klaren darüber, dass damit überhaupt der entscheidende Kampf dieses gigantischen Weltringens anbrach. Wir wussten, welche Gefahren und Schwierigkeiten er für uns mit sich bringen würde. Wir waren uns aber auch klar darüber, dass die Gefahren und Schwierigkeiten bei längerem Zuwarten nur wachsen, niemals aber abnehmen könnten. Es war zwei Minuten vor zwölf. Ein weiteres Zögern hätte leicht zur Vernichtung des Reiches und zur vollkommenen Bolschewisierung des europäischen Kontinents geführt. Es ist verständlich, dass wir bei den großangelegten Tarnungs- und Bluffmanövern des bolschewistischen Regimes das Kriegspotential der Sowjetunion nicht richtig eingeschätzt haben. Erst jetzt offenbart es sich uns in seiner ganzen wilden Größe. Dementsprechend ist auch der Kampf, den unsere Soldaten im Osten zu bestehen haben, über alle menschlichen Vorstellungen hinaus hart, schwer und gefährlich. Er erfordert die Aufbietung unserer ganzen nationalen Kraft. Hier ist eine Bedrohung des Reiches und des europäischen Kontinents gegeben, die alle bisherigen Gefahren des Abendlandes weit in den Schatten stellt. Würden wir in diesem Kampf versagen, so verspielten wir damit überhaupt unsere geschichtliche Mission. Alles, was wir bisher aufgebaut und geleistet haben verblasst angesichts der gigantischen Aufgabe, die hier der deutschen Wehrmacht unmittelbar und dem deutschen Volke mittelbar gestellt ist.

Ich wende mich in meinen Ausführungen zuerst an die Weltöffentlichkeit und proklamiere ihr gegenüber drei Thesen unseres Kampfes gegen die bolschewistische Gefahr im Osten.

Die erste dieser drei Thesen lautet:

  • Wäre die deutsche Wehrmacht nicht in der Lage, die Gefahr aus dem Osten zu brechen, so wäre damit das Reich und in kurzer Folge ganz Europa dem Bolschewismus verfallen.
  • Die zweite dieser Thesen lautet: Die deutsche Wehrmacht und das deutsche Volk allein besitzen mit ihren Verbündeten die Kraft, eine grundlegende Rettung Europas aus dieser Bedrohung durchzuführen.
  • Die dritte dieser Thesen lautet: Gefahr ist im Verzuge. Es muss schnell und gründlich gehandelt werden, sonst ist es zu spät.

Zur ersten These habe ich im Einzelnen zu bemerken: Der Bolschewismus hat seit jeher ganz offen das Ziel proklamiert, nicht nur Europa, sondern die ganze Welt zu revolutionieren und sie in ein bolschewistisches Chaos zu stürzen. Dieses Ziel ist seit Beginn der bolschewistischen Sowjetunion seitens des Kreml ideologisch vertreten und praktisch verfochten worden. Es ist klar, dass Stalin und die anderen Sowjetgrößen, je mehr sie glauben, sich der Verwirklichung ihrer weltzerstörerischen Absichten zu nähern, um so mehr auch bestrebt sind diese zu tarnen und zu verschleiern. Das kann uns nicht beirren. Wir gehören nicht zu jenen furchtsamen Gemütern, die wie das hypnotisierte Kaninchen auf die Schlange schauen bis sie es verschlingt. Wir wollen die Gefahr rechtzeitig erkennen und ihr auch rechtzeitig mit wirksamen Mitteln entgegentreten. Wir durchschauen nicht nur die Ideologie, sondern auch die Praktiken des Bolschewismus, denn wir haben uns schon einmal mit ihnen, und zwar mit denkbar größtem Erfolg, auf innerpolitischem Felde auseinandergesetzt. Uns kann der Kreml nichts vormachen. Wir haben in einem vierzehnjährigen Kampf vor der Machtübernahme und in einem zehnjährigen Kampf nach der Machtübernahme seine Absichten und infamen Weltbetrugsmanöver demaskiert.

Das Ziel des Bolschewismus ist die Weltrevolution der Juden. Sie wollen das Chaos über das Reich und über Europa hereinführen, um in der daraus entstehenden Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung der Völker ihre internationale, bolschewistisch verschleierte kapitalistische Tyrannei aufzurichten. Was das für das deutsche Volk bedeuten würde braucht nicht näher erläutert zu werden. Es würde mit der Bolschewisierung des Reiches eine Liquidierung unserer gesamten Intelligenz- und Führungsschicht und als Folge davon die Überführung der arbeitenden Massen in die bolschewistisch-jüdische Sklaverei nach sich ziehen. Man sucht in Moskau Zwangsarbeitsbataillone, wie der Führer in seiner Proklamation zum 30. Januar schon sagte, für die sibirischen Tundren. Der Aufstand der Steppe macht sich vor unseren Fronten bereit und der Ansturm des Ostens, der in täglich sich steigender Stärke gegen unsere Linien anbrandet, ist nichts anderes als die versuchte Wiederholung der geschichtlichen Verheerungen, die früher schon so oft unseren Erdteil gefährdet haben.

Damit aber ist auch eine unmittelbare akute Lebensbedrohung für alle europäischen Mächte gegeben. Man soll nicht glauben, dass der Bolschewismus, hätte er die Gelegenheit, seinen Siegeszug über das Reich anzutreten, irgendwo an unseren Grenzen halt machen würde. Er treibt eine Aggressionspolitik und Aggressionskriegführung, die ausgesprochen auf die Bolschewisierung aller Länder und Völker ausgeht. Papierene Erklärungen, die von seiten des Kreml oder als Garantieverpflichtungen von seiten Londons oder Washingtons gegen diese nicht zu bestreitenden Absichten abgegeben werden, imponieren uns nicht. Wir wissen, dass wir es im Osten mit einer infernalischen politischen Teufelei zu tun haben, die die sonst unter Menschen und Staaten üblichen Beziehungen nicht anerkennt. Wenn beispielsweise der englische Lord Beaverbrook erklärt, dass Europa dem Sowjetismus zur Führung überantwortet werden müsse, wenn ein maßgeblicher amerikanisch-jüdischer Journalist Brown diese These durch die zynische Verlautbarung ergänzt, dass eine Bolschewisierung Europas vielleicht überhaupt die Lösung unseres kontinentalen Problems darstellte, so wissen wir genau, was damit gemeint ist. Die europäischen Mächte stehen hier vor ihrer entscheidenden Lebensfrage. Das Abendland ist in Gefahr. Ob ihre Regierungen und ihre Intelligenzschichten das einsehen wollen oder nicht ist dabei gänzlich unerheblich.

Das deutsche Volk jedenfalls ist nicht gewillt, sich dieser Gefahr auch nur versuchsweise preiszugeben. Hinter den anstürmenden Sowjetdivisionen sehen wir schon die jüdischen Liquidationskommandos, hinter diesen aber erhebt sich der Terror, das Gespenst des Millionenhungers und einer vollkommenen Anarchie. Hier erweist sich wiederum das internationale Judentum als das teuflische Ferment der Dekomposition, das eine geradezu zynische Genugtuung dabei empfindet die Welt in ihre tiefste Unordnung zu stürzen und damit den Untergang jahrtausendealter Kulturen, an denen es niemals einen inneren Anteil hatte, herbeizuführen. Wir wissen damit also vor welcher geschichtlichen Aufgabe wir stehen. Eine zweitausendjährige Aufbauarbeit der abendländischen Menschheit ist in Gefahr. Man kann diese Gefahr gar nicht ernst genug schildern, aber es ist auch bezeichnend, dass, wenn man sie nur beim Namen nennt, das internationale Judentum in allen Ländern dagegen mit lärmenden Ausführungen Protest erhebt. So weit also ist es in Europa schon gekommen, dass man eine Gefahr nicht mehr eine Gefahr nennen darf, wenn sie eben vom Judentum ausgeht. [Hervorh.d.Blog-Red.]

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