Tag Archive: Geschichte



[…] Was wird Steinmeiers Spielfeld sein? Offenbar ein in diesen Tagen naheliegendes Thema: das der deutschen Einheit, die Risse bekommen hat, der Mauern, die 28 Jahre nach dem Mauerfall wieder neu entstehen, der Spaltung, die der Gesellschaft droht. Und dem Versuch einer Standortsbestimmung, was es überhaupt bedeutet, Deutsch zu sein – oder zu werden:

»Eines ist nicht verhandelbar in dieser deutschen Demokratie: das Bekenntnis zu unserer Geschichte, einer Geschichte, die für nachwachsende Generationen zwar nicht persönliche Schuld, aber bleibende Verantwortung bedeutet.«

Zum Deutschsein gehöre eine Absage an jedes völkische Denken, an Rassismus und Antisemitismus, die Verantwortung für die Sicherheit Israels. Und zum Deutsch­werden, dass diese Geschichte anerkannt und angenommen werde.

»Das sage ich auch denen, die aus Osteuropa, Afrika oder den muslimisch ge­präg­ten Regionen des Mittleren Ostens zu uns gekommen sind: Wer in Deutsch­land Heimat sucht, kann nicht sagen: „Das ist Eure Geschichte, nicht meine.“«

 

Anm.d.Red.: Hoffe inständig, die Moslems werden dir was schei…!

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Quelle (Auszug): Rede zur Deutschen Einheit: Steinmeier stellt Bedingungen fürs Deutschsein – WELT

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Vorwort von Osimandia: 

Das englische Original, das dieser Übersetzung zugrundeliegt, ist am 13. November 2010 unter dem Titel Dupes of Judah auf Wake up from your Slumber erschienen. Das kleine Buch in zehn Kapiteln von William Dudley Pelley (1890 – 1965) ist aber wesent­lich älter. Ein Erscheinungsdatum konnte ich nicht ausfindig machen, aber aus dem Zusammenhang wird klar, dass es um den Jahreswechsel 1938/1939 geschrieben worden sein muss.

Der Autor, der seinen Wehrdienst im ersten Weltkrieg in der Spionage-Abteilung der Amerikaner absolvierte und 1936 (aussichtsloser) Präsidentschaftskandidat war, stellt in diesem Büchlein seine Sicht der Dinge über die Hintergründe der Ursachen für den ersten Weltkrieg vor. Er schreibt Ende 1938 oder Anfang 1939 darüber, dass eine Wie­derholungsveranstaltung geplant sei und die Propagandamaschine dafür bereits auf Hochtouren laufe. Er sagt nicht nur den Zweiten Weltkrieg voraus, sondern auch, dass zu dem Zeitpunkt schon geplant war, dass die USA an ihm teilnehmen sollen.

Es ist an vielen Stellen schlicht unmöglich, den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen zu überprüfen, aber das ist mit offiziellen Versionen zu Ereignissen ja sehr häufig nicht anders. Manches erscheint uns heute – sowohl aus unserem deutschen Blickwinkel als auch aus der zeitlichen Entfernung von 75 Jahren – etwas anders. Dennoch sind einige Erwägungen darin, die mir interessant und zumindest diskussionswürdig erscheinen und die mir bisher vollkommen neu und auch ziemlich überraschend waren.

Ich stelle die Übersetzung seines Büchleins daher nicht als unhinterfragbare Wahrheit vor, sondern nur als einen ungewöhnlichen und interessanten amerikanischen Zeit­zeugenbericht, der unbedingt einer sorgfältigen Plausibilitätsprüfung jedes Einzelnen unterzogen werden sollte. Der Autor war ohne jeden Zweifel ein gebildeter Mann, er bedient sich aber dennoch im vorliegenden Büchlein einer recht “kumpelhaften” Um­gangssprache, weil er sich speziell an die Veteranen des 1. Weltkriegs der Ameri­ka­ni­schen Legion richtet. Ich habe mich bemüht, diesen Tonfall bei der Übersetzung zu wahren.

Drei Jahre später – im Jahr 1942 – wurde William Dudley Pelley (in den USA!) zu 15 Jahren Haft wegen Volksverhetzung verurteilt, von denen er sieben Jahre absitzen musste. Er starb 75-jährig im Juni 1965. 

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Kapitel 1

armySollen wir dieses Mal in den Krieg ziehen,
um Deutschlands Juden zu retten

oder den Drogenhandel der Sassoons am Gelben Fluss?
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Ich möchte mich gegenüber den Männern der Amerikanischen Legion (Die Vetera­nen­organisation der US-Army) so ausdrücken, wie mir der Schnabel gewachsen ist.

Ich möchte mit ihnen über Insiderfakten zu einen gewissen Krieg reden, auf­grund dessen sie heute Mitglieder der Amerikanischen Legion sind. Es ist so klar wie Kloßbrühe, dass rund eine Million amerikanischer Jungs 1917 nach Übersee in einen Krieg zogen, über dessen Ursachen sie so gut wie gar nichts wussten.

Sogar heute, zwei Jahrzehnte später, weiß kaum einer von tausend Veteranen die exakte, kurze, knappe Insiderstory, wie wir zu diesem Krieg kamen, wer uns darin verwickelt hat, welche Kastanien ausländische Regierungen aus dem Feuer geholt haben – oder sie uns aus dem Feuer holen ließen – und wer diese Kastanien geknackt und verspeist hat, nachdem wir gelinkt worden waren mitzuhelfen, sie von den Kohlen des europäischen Konflikts herunterzuklauben.

Es wird Zeit, dass wir alle ein kleines Aha-Erlebnis bekommen, wie solche Kriege gemacht werden, wer sie macht und welchen Zwecken es dient, sie anzuzetteln und loszutreten. Weiterlesen


Das Original It Began 66 Years Ago Today … Dresden: A Real Holocaust  erschien am 13. Februar 2011 bei Counter-Currents Publishing.

Druckversion (pdf)

Von Kevin Alfred Strom
übersetzt von Deep Roots

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Die Nacht vom 13. auf den 14. Februar, den Valentinstag, markiert einen ominösen Jahrestag in der Geschichte der westlichen Zivilisation. Denn beginnend mit der Nacht des 13. Februar 1945 geschah die Zerstörung Dresdens.

Am Vorabend des Valentinstags 1945 war der Zweite Weltkrieg in Europa nahezu vorbei. In der Praxis war Deutschland bereits besiegt. Italien und Deutschlands andere europäische Verbündete waren auf der Strecke geblieben. Die Rote Armee besetzte eilig die weiten Gebiete dessen, was Ostdeutschland gewesen war, während die Verbündeten der Sowjets, die Briten und Amerikaner, in die Nichtexistenz bombten, was von Deutschlands Verteidigung und Nahrungsmittel- und Verkehrsinfrastruktur noch übrig war. Weiterlesen


Zum drittenmal in den drei Jahrhunderten unserer modernen Entwicklung
empfängt die deutsche Nation von der Gottheit das Gnadengeschenk des weltgeschichtlichen Genies.

Die Geschichte des deutschen Reiches, vollendet durch Adolf Hitler — geschrieben von Walter Frank, der sich am 9. Mai 1945 das Leben nahm, weil ihm selbiges ohne Hitler im geschlagenen Reich sinnlos schien. In Anbetracht des Ist-Zustandes des deutschen Volkes von heute sind seine Zeilen eine wirklich harte Kost:

Zweimal haben wir ein großes Reich gegründet, zweimal sind wir gestürzt.
Fiele auch das dritte Reich der Deutschen, es käme über uns die ewige Nacht.

Zugleich sind es aber auch Zeilen, die den eisernen Kampf eines jeden deutschen Patrioten gegen die seit 70 Jahren andauernde Ohnmacht unserer Niederlage stärken werden, trotz der durch Juden künstlich erzeugten Ablehnung des Großteils unseres Volkes gegen die geschichtliche Wahrheit, denn:

Zweitausend Jahre unserer Geschichte sehen heute auf uns herab.
Zweitausend Jahre unserer Geschichte wollen nicht umsonst gewesen sein.

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Es gibt ein Schlagwort – Deutsche selbst haben es erfunden in den Zeiten unserer politischen Ohnmacht, und Fremde, Gegner haben es aufgenommen in den Zeiten, als wir aus der Ohnmacht wieder aufzusteigen begannen zur Macht –, ein Schlagwort, das sich in die Seele unseres Volkes einzubohren drohte wie ein vergifteter Pfeil.

Es ist das Wort, wir Deutsche seien ein unpolitisches Volk. Nichts ist unsinniger als dieses Wort.

Schon in den Zeiten der Völkerwanderung hat der germanische Raum, aus dem später Deutschland erwuchs, den Stoff zu großen politischen Gestaltungen, zu den Reichen eines Theoderich und eines Geiserich, aus sich herausgeschleudert. Er hat von den Mündungen der Elbe an den Strand des keltischen Britannien jene Gründer Angel-Lands entsandt, die die Sage als Hengist und Horsa, Wiktgiesels Söhne, Urenkel des Wotan bezeichnet. Aus seinem Schoß entstieg der große Karl. Und dann, als die eigentliche Geschichte eines deutschen Volkes beginnt, da hat dieses Volk die gewaltige Reihe deutscher Könige und Kaiser geboren, die Ottonen, die Salier und die Staufer. Es hat die Geschlechter Heinrichs des Welfen und der Babenberger hervorgebracht, der Ordensritter und der Hansen, den großen Friedrich ebenso wie Maria Theresia, endlich im 19. Jahrhundert einen Stein und Bismarck und im 20. Jahrhundert einen Adolf Hitler.

Ein Volk, das im Laufe zweier Jahrtausende eine solche Fülle Staats- und reichs­gründender Kraft offenbart, ist nicht unpolitisch. Dieses Volk trägt in sich gewaltigste politische Begabung und höchste politische Berufung. Was uns Deutschen fehlt, ist nicht die natürliche Begabung zur Politik. Was uns fehlt, ist die ungebrochene Tradition, die ununterbrochene Kontinuität der politischen und der nationalen Entwicklung. Anders als die geschichtliche Entwicklung der meisten anderen Nationen Europas verläuft die Entwicklung der Deutschen nicht in einer wesentlich geraden Linie, sondern in jähen Gegensätzen. Gewaltigen Hochzeiten folgen jähe Abstürze. Zwischen dem ersten großen Reich der Deutschen, dem mittelalterlichen Kaiserreich, und dem zweiten deutschen Reich, dem Reich Bismarcks, liegt als ungeheure Kluft eine Zeit vieler Jahrhunderte, in denen es kein Reich, kein deutsches politisches Gesamtbewußtsein gibt. Auch zwischen dem zweiten und dem dritten Reich, zwischen Bismarck und Hitler, liegt ein neuer, wenn auch zeitlich kurzer Absturz.

Wer gewisse Mängel und Gefahren unseres nationalen Charakters zu erkennen sucht und nach ihren Wurzeln forscht, der wird sich mitunter versucht fühlen, diese Wurzeln bereits in unserer frühesten germanischen Vergangenheit zu entdecken. Weiterlesen

2015 im Rückblick (Statistik)


 

 

Der Hausdrachen wünscht Euch allen

einen „guten Rutsch“

und das Allerbeste für das neue „Kampfjahr“

  2016 

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Möge es uns unserem Ziel näherbringen.

 

Dekor, Linien, Sterne

Anbei die Jahresstatistik von WordPress: 

Tube

 

 

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Etwa 8.500.000 Menschen besuchen jedes Jahr das Louvre Museum in Paris. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 130.000 mal besucht. Wenn dieses Blog eine Ausstellung im Louvre wäre […]

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

 

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Was ist deutsch?


von Richard Wagner

breker-richard-wagnerAus dem Jahre 1865 fand sich, bei einer neuerlichen Untersuchung meiner Papiere, in zer­stückelten Absätzen das Manuskript vor, von welchem ich heute den größeren Theil, auf den Wunsch des mir für die Herausgabe der »Bayreuther Blätter« verbundenen jüngeren Freundes, der Veröffentlichung für unsere ferneren Freunde des Pat­ronat­vereines zu übergeben mich bestimmt habe.

War die hier vor mir stehende Frage: »was ist deutsch?« überhaupt so schwierig zu beant­worten, daß ich meinen Aufsatz, als un­voll­endet, der Gesammtausgabe meiner Schriften noch nicht beizugeben mich getraute, so beschwerte mich neuerdings wiederum die Aus­wahl des Mitzutheilenden, da ich mehrere in diesen Aufsätzen behandelte Punkte bereits anderswo, namentlich in meiner Schrift über »deutsche Kunst und deutsche Politik«, wei­ter ausgeführt und veröffentlicht hatte. Mögen hieraus Mängel des vorliegenden Aufsatzes erklärt werden. Jedenfalls habe ich aber dießmal die Reihe meiner damals niedergelegten Gedanken erst noch zu schließen, und es wird dieser Schluß, welchem ich nun, nach drei­zehnjähriger neuer Erfahrung, allerdings eine besondere Färbung zu geben habe, demnach mein letztes Wort im Betreff des ange­regten, so traurig ernsten Themas enthalten. Es hat mich oft bemüht, mir darüber recht klar zu werden, was eigentlich unter dem Begriffe »deutsch« zu fassen und zu verstehen sei.

Dem Patrioten ist es sehr geläufig, den Namen seines Volkes mit unbedingter Ver­ehrung anzuführen; je mächtiger ein Volk ist, desto weniger scheint es jedoch darauf zu geben, sei­nen Namen mit dieser Ehrfurcht sich selbst zu nennen. Es kommt im öffentlichen Leben England’s und Frankreich’s bei Weitem seltener vor, daß man von »englischen« und »fran­zösischen Tugenden« spreche, wogegen die Deutschen sich fortwährend auf »deutsche Tiefe«, »deutschen Ernst«, »deutsche Treue« u. dergl. m. zu berufen pflegen. Leider ist es in sehr vielen Fällen offenbar geworden, daß diese Berufung nicht vollständig begründet war. Wir würden aber dennoch wohl unrecht thun anzunehmen, daß es sich hier um gänz­lich nur eingebildete Qualitäten handele, wenn auch Misbrauch mit der Berufung auf die­selben getrieben wird. Am besten ist es, wir untersuchen die Bedeutung dieser Eigenthüm­lichkeit der Deutschen auf geschicht­lichem Wege. Weiterlesen


Teil 12 – Zusammenfassung

von Ubasser

Die Zusammenfassung der vorgehenden 11 Teile der Erzählungen von Hans Kehrl soll nochmals eine Abrundung der Sichtweise auf das Deutsche Reich unter der nationalsozialistischen Regierung darstellen. Es können tausende Historiker der Neuzeit irgendwelche Forschungen über dieses Zeit betreiben, bleiben bei ihnen jedoch stets Vorbehalte und es existiert eine konsequente Objektivlosigkeit, gepaart mit absoluter Negierung aller Umstände und Ereignisse. Solange noch eine positive Erwähnung jener Zeit den Staatsanwalt und Richter auf den Plan schickt und Historiker, Laienhistoriker und Journalisten mit einem Bein im Gefängnis stehen, wenn sie ihre objektiven Berichte veröffentlichen, solange wird es auch keine wahrhafte Aufarbeitung aller Ereignisse und Umstände aus dieser Zeit erfolgen. Wir wissen, wem fast alle Medien heute gehören, (auch jene Öffentlich-Rechtlichen!)wir wissen, welcher Weg eingeschlagen, um die Macht zu erhalten und auf immer kleinere Gruppierungen übertragen werden soll. Mit nur einem geringen Wissen über tatsächliche Vorgänge im Lande, Europa und der Welt, kann man die Lügen erkennen, denen wir täglich ausgesetzt werden. Der wichtigste Faktor ist jedoch die Hinterfragung einer jeden Sache. Schnell wird man zum „Querulanten“ abgestempelt und wo es angebracht ist, wird aus dem unbequemen Frager ein Neonazi, Nazi oder Rechtsextremer. Antisemitismus und Rassismus sind die wichtigsten Schlagworte, bei denen heute Karrieren und Existenzen beendet werden. Wenn man sich das Wort, oder den Inbegriff alles „Guten“ durch den Kopf gehen läßt: Demokratie; dann erscheint die Geißelung der „Meinungsfreiheit“ gegenüber eher als Hohn. Weiterlesen


Albert Speers “Erkenntnisse” und die ihm gebührende Antwort

Von Hans Kehrl
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Albert Speer – Schriftliche, beeidete Erklärung vom 15. Juni 1977

 

quod-klein-Anfang Ich, Albert Speer, kenne die Bedeutung einer Eidesstattlichen Versicherung und erkläre hiermit wie folgt an Eides Statt:

Heute in Heidelberg, Schloß-Wolfsbrunnenweg 50 wohnhaft, habe ich das Studium eines Architekten an der Technischen Universität Berlin-Charlottenburg mit dem akademischen Grad eines Diplom-lngenieurs abgeschlossen. Ich wurde nach 1933 Hitlers Architekt, ab 1942 der für die Rüstung in der Regierung Hitlers verantwortliche Minister. Im Prozeß des internationalen Militärtribunals in Nürnberg zu zwanzig Jahren Haft verurteilt, wurde ich am 1. Oktober 1966 entlassen. Danach schrieb ich zwei Bücher: “Erinnerungen” und “Spandauer Tagebücher”.

Der Judenhaß war der Motor und Zentralpunkt Hitlers, vielleicht sogar das eigentliche, ihn bewegende Element. Das deutsche Volk, die deutsche Größe, das Reich, das alles bedeutete ihm letzten Endes nichts. Daher wollte auch der Schlußsatz seines Testaments uns Deutsche nach dem apokalyptischen Untergang auf einen erbärmlichen Judenhaß festlegen. Ich war in der Reichstagssitzung vom 30. Januar 1939 anwesend, als Hitler versicherte, daß bei einem Krieg nicht die Deutschen, sondern die Juden vernichtet würden. Dieser Satz war mit derartiger Bestimmtheit gesagt, daß ich an der Absicht, sie durchzuführen, nicht hätte zweifeln dürfen. Er hat diese Ankündigung seiner Absichten am 30. Januar 1942 in einer Rede, die mir ebenfalls bekannt war, wiederholt:

Der Krieg würde nicht enden, wie die Juden es sich vorstellen, durch die Auslöschung der europäisch-arischen Völker, sondern das Ergebnis des Krieges würde die Vernichtung der Juden sein. Weiterlesen


Die politische Lage

Von Hans Kehrl
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Motor der Außenpolitik Hitlers: Furcht vor dem Bolschewismus

Zwei Jahre war ich nach dem Kriege in alliierten Internierungslagern, zwei Jahre im Justizpalast in Nürnberg und zwei Jahre im Zuchthaus in Landsberg. Ich hatte damals ausreichend Zeit, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nachzudenken. In bezug auf die Vergangenheit beschäftigte mich dabei natürlich und immer wieder die Frage: Was war die Motivation für Hitlers Außenpolitik?

Seitdem sind mehr als 40 Jahre vergangen und ich habe einen großen Teil des historisch Relevanten über die 6 Jahre Frieden und 6 Jahre Krieg des Dritten Reiches gelesen. In bezug auf die Motivation von Hitlers Außenpolitik bin ich im wesentlichen bei der Überzeugung geblieben, die ich mir schon im Justizpalast in Nürnberg gebildet hatte:

Der alles andere überschattende Leitstern von Hitlers Außenpolitik war die Furcht vor dem Bolschewismus.

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1.  Im August 1936 verfaßte Hitler eine Denkschrift über die Aufgaben des Vierjahresplanes. Sie war damals nur in drei Exemplaren vorhanden. Göring war es von Hitler untersagt worden, aus ihr vorzulesen oder sie gar weiterzugeben. Sie war also zweifellos nicht für Propagandazwecke bestimmt. Sie sollte auch nicht Dritte beeinflussen. Soweit ich daraus im folgenden zitiere, sind Unterstellungen aus dem Original übernommen. Die Zitate stammen sämtlich aus dem ersten Teil der Denkschrift, der die Unterüberschrift trägt: Weiterlesen


Deutscher Sozialismus

Von Hans Kehrl
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Als die NSDAP unter dem Namen “Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei” gegründet wurde, geschah das zweifellos im bewußten Gegensatz zum internationalen Marxismus und besonders auch unter scharfer Ablehnung von dessen Grundidee, nämlich der Notwendigkeit des Klassenkampfes. An seine Stelle sollte der “Deutsche Sozialismus” treten, der keine Apparatur, kein Programm, sondern eine Gesinnung war. Im Brockhaus Ausgabe von 1923 ist das Stichwort “Sozialismus” wie folgt formuliert:

“Der Inbegriff der weltanschaulichen und ökonomischen Theorien und praktischen Maßnahmen, die eine neue Lebens- und Wirtschaftsordnung unter stärkster Betonung der Wirtschaftsidee erstreben, im Gegensatz zu den individualistischen Auffassungen von Wirtschaft und Gesellschaft.”

Genau das war die vage Idee des deutschen Sozialismus. Hitler rief nicht zum Kampf aller gegen alle auf, sondern zur Volksgemeinschaft “aller Deutschen“. Dem Klassenkampf von rechts und links galt sein politischer Kampf. Das bald eingeführte Wort vom “Arbeiter der Stirn und der Faust” sollte eine Kluft zwischen Handarbeitern und geistig Arbeitenden schließen und das soziale Empfinden des Volkes ansprechen. Staat und Partei aber sollten die Aufgabe und die Pflicht haben, im Auftrag des Volksganzen den Schwachen im Volke zu helfen, sich selbst zu helfen. Mit dieser Zukunftsvision, gepaart mit der Forderung nach der Befreiung vom Versailler Diktat, wurde Hitler Führer einer Massenbewegung und schließlich Kanzler des deutschen Reiches. Von Gregor Strasser, dem Fraktionsvorsitzenden der NSDAP im Reichstag, stammt dazu das Wort von der “antikapitalistischen Sehnsucht des deutschen Volkes” (so Gauleiter Jordan in seinem Buch “Im Zeugenstand der Geschichte”). Diese “antikapitalistische Sehnsucht” erfüllte nach meiner Kenntnis auch die überwältigende Mehrheit der für das innenpolitische Geschehen stark bestimmenden Gauleiter sowohl nach ihrem Werdegang, als auch nach ihren Lebenserfahrungen. Insoweit würde man die NSDAP nach heutigen Vorstellungen zweifellos als “Linke” einstufen, mindestens als “links von der Mitte” eingruppieren. Weiterlesen