Tag Archive: Flüchtlingspolitik



Strichmännchen - Idee (negativ)Genau genommen hieß der Beitrag von Egon W. Kreutzer – in welchem er seine Leser zur Beantwortung verschiedener Fragen zum Thema „Flüchtlinge“ aufrief – im Original

Verflucht sei die Klarheit des Gedankens

Er selber kam darin zu dem Schluß, daß eine Änderung in der Flüchtlingspolitik nur deshalb nicht möglich sei, weil es den Politikern an der nötigen Selbstkritik fehle:

„Das einzige, was dagegen spricht, ist die Tatsache, dass die Tür zur Selbstkritik – und damit zu wirksamen Maßnahmen zur Eindämmung der Folgen eigener Fehler – von vornherein zugeschlagen wurde, indem der falsche Weg als alter­nativlos ausgegeben wurde. Dieses Argument gilt aber nur für diejenigen, die jetzt fürchten das Gesicht zu verlieren.
Allen anderen kann es – muss es – vollkommen egal sein.“

Und sein Aufruf lautete:

„Bitte scheuen Sie nicht davor zurück, diese Fragen zu beantworten. Das Er­ken­nen von Rahmenbedingungen und Determinanten, die einer Lösung (manch­mal auch nur vermeintlich) im Wege stehen, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur realisierbaren Lösung. Gerne gehe ich dazu einen öffentlichen Dialog mit Ihnen ein.“

Dem Aufruf folgend schrieb ich ihm – ganz unscheu – folgende Mail, die er – als eine von 10 Zuschriften – auch veröffentlicht hat: Weiterlesen


Bundeskanzlerin Angela Merkel will weiter viele Flüchtlinge in Deutschland aufnehmen. Merkel begründet die Pflicht Deutschlands mit der seltsamen Aussage, der „Herrgott“ habe uns „diese Aufgabe auf den Tisch gelegt“. Es ist ein gespenstischer Ausflug in die Theokratie.

Angela Merkel will, dass die Deutschen die ihnen von den Kriegsparteien im Nahen und Mittleren Osten zugedachte Rolle ohne Widerspruch annehmen. Merkel umriss in einem Interview im Deutschlandfunk ihre Positionen.

Es sind seltsame Positionen, die den Deutschen hier „ex officio“ über den staatlichen Rundfunk mitgeteilt werden. Wenn man die Kernaussagen analysiert, kommt man zu dem Ergebnis, dass die säkulare Demokratie am Ende ist. Merkel versucht, mit esoterischen Begriffen zu erzwingen, dass geschieht, was niemand mehr verstehen kann.

Merkel sagt:

„Es hat sich auch bewahrheitet, dass es viele blühende Landschaften gibt, so wie Helmut Kohl das gesagt hat, und deshalb ist es für mich nach wie vor ein Tag der Freude. Aber wir stehen vor neuen Aufgaben. Aufgaben, die wir in der Dimension, in der Reichweite noch nicht kannten. Und das, was der Bundespräsident gesagt hat, das teile ich, dass wir die Kraft, die wir im Zuge der Deutschen Einheit gespürt haben, jetzt auf eine andere Aufgabe lenken können, aber auch lenken sollten.“

Merkel meint:
Entweder geht aus der Wiedervereinigung eine metaphysische Kraft aus – die Begriffe „Kraft“ und „spüren“ deuten auf Esoterik hin. Leben wir nun in einem Gottesstaat? Oder Deutschland ist aus der Wiedervereinigung eine den Deutschen unbekannte Verpflichtung erwachsen. Der Soli, angekündigt als vorübergehende Steuer, ist nie mehr aufgehoben werden. Ist er die Kraft, die jetzt auf andere Aufgaben gelenkt werden soll?

Merkel sagt:

„Und das ist die Tatsache, dass wir unter den Bedingungen der Globalisierung, unter den Bedingungen von Bürgerkriegen, von schwierigen Situationen einfach sehr, sehr viele Flüchtlinge aufnehmen, von denen viele auch bleiben werden und das ,Sollen‘ ist sehr stark.“

Merkel meint:
Die Globalisierung ist ein Naturgesetz. Aus ihr ergibt sich für die Deutschen, Weiterlesen