Die Diversität der Weihnachtsgeschichte:
Es war alles ganz anders!

(veröffentlicht von ScienceFiles 2014, leicht editiert von mir)

Nun sollte es auch beim Letzten angekommen sein: Wir leben in einem Zeitalter der Diversität, der Vielfalt, in einem Zeitalter, in dem alles plural und polygesellschaftlich ist und in dem es keine Deutungshoheiten mehr gibt. Entsprechend stehen vielfältige Deutungen desselben Ereignisses mit relativistisch-konstruktiver Ambiguität in einem wahrheitstheoretisch ungeklärten Verhältnis zueinandern und werben um Gefolgschaft.

Wir haben das diesjährige vielfältige, poly-plural diverse Weihnachts-Winter-Solstice-Fest zum Anlass genommen, um die wichtigsten Deutungen dessen, was sich vor nun­mehr 2015 Jahren in einer Notunterkunft im Nahen Osten ereignet hat, zusammen­zustellen.

Zunächst die Fakten – wie sie sich uns darstellen – anhand der Hauptdarsteller:

WeihnachtsgeschichteHerodes — Bevölkerungsaktivist und femi­ni­­stisch beein­fluss­ter Hobby-Demograph. Hat die Bevölkerungsentwicklung bis ins Jahr 2060 hochgerechnet und panische Schritte der Geburtenkontrolle eingeleitet. Aufgrund seiner feministischen Beein­flus­sung richten sich seine Versuche, dem Bevölkerungswachstum Einhalt zu gebieten, ausschließlich gegen männliche Personen.

Josef — Blue-Collar Arbeiter, Gründer einer Ich-AG, Zimmermann. Lebt in einer Part­ner­schaft mit Maria (s.u.). Vermutlich Steuer­flüchtiger, vielleicht auch Wirtschafts­flüchtling, in jedem Fall nomadisch. Will dem Versuch entgehen, sich erkennungs­dienstlich behandeln zu lassen. Weiterlesen