Tag Archive: Deutschland


Einmal im Jahr…


Dekor, Linien, Weihnachten

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Einmal im Jahr, in der heiligen Nacht
verlassen die toten Soldaten die Wacht
Die sie für Deutschlands Zukunft stehn,
und kommen nach Haus, um nach Art und Ordnung zu sehn.

Schweigend treten sie ein in den festlichen Raum –
den Tritt der genagelten Stiefel, man hört ihn kaum.
Sie stellen sich still zu Vater und Mutter und Kind,
aber sie spüren, daß sie erwartete Gäste sind:

Es steht für sie ein Stuhl am gedeckten Tisch,
es glüht für sie im Glase dunkel der Wein,
und in die Weihnachtslieder – gläubig und frisch –
stimmen sie fröhlichen Herzens mit ein.

Hinter dem Bild mit dem Stahlhelm dort an der Wand
steckt ein Tannenreisig mit goldenem Stern.
Es duftet nach Tannen und Apfel und Mandelkern
und es ist alles wie sonst – und der Tod ist so fern.

Wenn dann die Kerzen am Lichterbaum zu Ende gebrannt,
legt der Soldat die erdverkrustete Hand
jedem der Kinder leise aufs junge Haupt:
Wir starben für Euch, weil wir an Deutschland geglaubt.

Thilo Scheller

*

Dekor, Linien, Weihnachten


von Mag. Alfons Bauer

Ernst Lindemann war Offizier der deutschen Kriegs­marine. Er starb am 27.5.1941 als Ka­pi­tän zur See (Oberst) und Kommandant des Schlacht­­schiffes Bismarck.

Während seiner Zeit als Korvettenkapitän und Erster Artillerieoffizier auf dem Pan­zer­schiff Ad­mi­ral Scheer führte Ernst Lindemann ein Tage­­buch, das dem Verfasser vorliegt. Das Tage­buch ist ein privates und beginnt mit dem 23.7.1936 und bricht am 12.8.1936 ab. Die Admiral Scheer – eines der drei deutschen „Westen­taschen-Schlacht­schiffe“ – war zum Schutz der deutschen Interessen im Spa­ni­schen Bürgerkrieg von Juli bis August 1936 im Einsatz.

Was macht dieses Tagebuch so für die in „der Gnade der Spätgeburt“ (©Helmut KOHL) Befindlichen bemerkenswert? Dieses Fragment ist eine Fundgrube für zeitgeschichtlich Interessierte und soll hier auszugsweise zitiert werden. Die Fragen am Ende des Aus­zuges möge jeder Leser für sich selbst beantworten.

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25.7. — Spanische Flotte bis auf Linienschiff Espana und Kreuzer Cervantes auf Regierungsseite kommunistisch. Haben alle Offiziere ermordet oder gefangen gesetzt.

26.7. — Deutschland wird gebeten, Schutz von Österreichern, Schweizern und Schweden zu übernehmen.

27.7. — Ausbildung der Landungsabteilung. Vor Malaga geankert, Stadt in den Händen des Mobs, alle Wohlhabenden – soweit sie nicht flüchten konnten – ermordet.
Rotspanische Flotte: Schiffe in trostlosem Zustand, Besatzungen völlig verlaust. Keine Offiziere an Bord. Offiziere teils ermordet, teils gefangen.
Deutsche Flüchtlinge erzählen von Greueln an Land. Tag vorher spanischer General mit seinem Adjutanten in Nähe deutschen Dampfers auf bestialische Weise ermor­det. Wer Schlips trägt, oder einigermaßen gekleidet ist, gilt als Faschist und wird erschossen. Weiterlesen

Deutsche – Österreicher


Klopeinersee KaerntenIch kann mich noch sehr genau an den Familien­urlaub im Jahre 1980 erinnern. Wir machten damals im schönen Kärnten, am Klopeinersee, Campingurlaub.

Damals war ich gerade mal 6 Jahre alt und kurz vorm Einschulen, das ich mit großer Spannung erwartete.

Mit Wörtern Nation, Volk usw. konnte ich naturgemäß noch nichts anfangen. Aber wahr­scheinlich blieb mir gerade deshalb dieser Sommerurlaub in so guter Erinnerung. Weil am Campingplatz nicht nur meine Familie und ich Erholung suchten, sondern eben auch andere Leute. Menschen, die aus anderen Teilen Europas kamen. Zum ersten Mal in meinem noch jungen Leben hörte ich Worte wie Ausländer, Touristen und eben auch Deutsche.

Ich freundete mich mit einem gleichaltrigen Jungen namens Klaus an und spielte den ganzen Tag mit ihm. Am Abend eröffnete mir meine Tante, dass Klaus ein „Deutscher“ sei. Moment mal, erwiderte ich:  „Liebe Tante Monika, aber wir sind doch auch Deutsche, oder etwa nicht?“  Nein, kam es als Antwort. Wir seien Österreicher. „Aber Tante, wir sprechen doch deutsch. Wenn wir deutsch sprechen, dann sind wir auch Deutsche. Sonst würden wir doch österreichisch reden?!“

Naja, erfuhr ich, das sei kompliziert zu erklären. Genau! Das ist kompliziert zu erklären. Zumindest dann, wenn man keine Ahnung von Geschichte hat.
Österreich als Volk, das gibt es nämlich erst seit 1945! Vor diesem Jahr wäre nämlich nie ein Bewohner Österreichs auf die Idee gekommen, sich als Österreicher zu be­zeichnen.

Österreich wurde als Ostarrichi von den Bayern gegründet und zwar als Grenzmark, als Schutzwall gegen die Slawen und Ungarn. Deswegen sind die allermeisten heutigen Österreicher bayerischer Abstammung.
Die Habsburger, ein deutsches Adelsgeschlecht das aus der heutigen Schweiz stammt, waren nicht nur die Kaiser und Herrscher von Österreich, sondern über Jahrhunderte auch Kaiser des heiligen römischen Reiches deutscher Nation.
Wien war also viel länger deutsche Hauptstadt als Berlin!

Erst Napoleon Bonaparte zwang den Kaiser zurückzutreten und die Reichskrone ab­zulegen. Die Krone des heiligen römischen Reiches kann man heute noch in der Wiener Schatzkammer bewundern.

Am Wiener Kongress, als Europa nach Napoleon neu aufgeteilt wurde, Weiterlesen


von Erich Schwarzburg

Das Judentum schaltet die Vereinigten Staaten in die europäische Kriegspolitik gegen Deutschland ein

Am 30. Januar 1933 ergriff der Nationalsozialismus unter der Führung Adolf Hitlers die politische Macht in Deutschland. Am selben Tag erklärte das Weltjudentum dem Dritten Reich den Krieg. Das jüdische Kriegsziel hieß schon damals und heißt heute noch: Vernichtung des antijüdischen Deutschlands.

Zunächst hatte das Judentum geglaubt, sein Ziel durch einen Wirtschaftskrieg gegen Deutschland erreichen zu können. Es verhängte über das Dritte Reich den wirtschaft­lichen Boykott.

Im Laufe der Zeit sah das Judentum ein, daß es auf diese Weise nicht zum Ziele kommen würde. Es begann nun, den militärischen Krieg gegen Deutschland planmäßig vorzubereiten. In der jüdischen Weltpresse erschien zum ersten Male die Parole vom „Kreuzzug der drei großen Demokratien England, Frankreich und Amerika gegen Hitler-Deutschland.“

Das Judentum wußte, daß seine Macht in England und in Frankreich so groß war, daß es die Regierungen dieser beiden Länder jederzeit dazu bewegen konnte, in einem poli­tisch günstigen Augenblick gegen Deutschland loszuschlagen. Auch hatte das Juden­tum all die Jahre hindurch dafür Sorge getragen, durch die Verbreitung von Greuel- und Lügenmeldungen die öffentliche Meinung in Frankreich und in England gegen das nationalsozialistische Deutschland aufzubringen und so einen fruchtbaren Boden für die Kriegshetze gegen Deutschland zu schaffen. Wesentlich anders lagen jedoch die Verhältnisse in den Vereinigten Staaten.

Obgleich sich auch über Amerika die Fluten der jüdischen Greuel- und Lügenmel­dungen über den Nationalsozialismus ergossen, blieb das amerikanische Volk doch ziemlich desinteressiert an den Fragen der europäischen Politik und verspürte nicht die geringste Lust, in einen Krieg zu ziehen, nur um die jüdischen Kastanien aus dem europäischen Feuer zu holen. Es stand hier im strikten Gegensatz zu seiner verjudeten Regierung und besonders zu seinem Präsidenten Franklin Delano Roosevelt, der in dem dunklen Spiel des Weltjudentums die stärkste Trumpfkarte war. Es galt also zunächst, die breite Öffentlichkeit Amerikas wieder für Europa zu interessieren. Diese Notwen­digkeit hat das Judentum rechtzeitig erkannt.

Am 27. November 1936 erschien in der französischen Zeitung „Le Temps“ ein „Offener Brief“ des Juden Ruben Blank, in dem der Versuch gemacht wird, die Vereinigten Staaten aus ihrer politisch passiven Haltung Europa gegenüber herauszureißen und in ein französisch-englisches Kriegsbündnis gegen Deutschland hineinzumanövrieren. Dies geschah natürlich unter dem heuchlerischen Vorwand, den Frieden bewahren zu wollen. Der betreffende Artikel im „Temps” trägt die bezeichnende Überschrift „Die englisch-französisch-amerikanische Entente”.

Der Jude Ruben Blank schreibt darin u. a.: Weiterlesen

Konrad Adenauer — Rede vom 23. März 1949


Konrad Adenauer, 1949 (AP)Adenauers Rede vor der Interparlamentarischen Union in Bern am 23. März 1949

quod-klein   An die Spitze meiner Ausführungen möchte ich ein herz­liches Wort des Dankes stellen für das, was die Schweizer im Frieden, im Kriege und im Nachkriege (denn Frieden können wir den gegen­wärtigen prekären Zustand ja wohl auf absehbare Zeit hinaus nicht nennen) für die Deutschen getan haben. Ich denke da in erster Linie an die Wah­rung der deut­schen Interessen im damals feindlichen Auslande durch die Schweiz als Schutz­macht. Das, was in dieser Hinsicht vom eidgenössischen politischen De­parte­ment geleistet worden ist in der Hilfe für die Wehrlosen, die keinen anderen Schutz hatten als den der Schutzmacht, füllt ein ehrenvolles Blatt Ihrer Geschichte. Die Kriegs­gefangenen, die den Schutz der Genfer Kriegsgefangenen-Konvention von 1929, und die Zivilinternierten, denen ein solcher Schutz nicht ausdrücklich zugesagt war, wissen von dem segens­rei­chen Wirken der Schutz­macht zu berichten.

Ich gedenke in diesen Zusammenhang auch des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, dieser genialen Schöpfung, getragen vom Geist echter Humanität und in die Wirk­lichkeit umgesetzt in der Hauptsache von Schweizer Bürgern. Schließlich ist es mir ein Bedürfnis heute aller caritativer Hilfsorganisationen der Schweiz zu gedenken, die nach Einstellung der Feindseligkeiten in großzügiger Weise dem notleidenden Nach­bar­volk Un­terstützung gewährt haben. Manche persönliche Tragödie ist durch dieses vom Geiste echter Menschlich­keit getragene Hilfswerk verhindert oder doch wenigstens erleichtert worden.

Ich spreche zu Ihnen nicht unter einem caritativen Gesichtspunkt. Ich spreche auch nicht zu Ihnen, um Hilfe zu erbitten. Ich will versuchen, Ihnen darzulegen, wie die Verhältnisse in Deutschland zurzeit sind. Weiterlesen


von Petra Raab

In einem absoluten Helfersyndrom zwingt die deutsche Regierung das deutsche Volk dazu, die ganze Welt zu retten.
Jedem Psychopaten wird erklärt, dass das Helfersyndrom krank ist, doch den Deutschen wird durch die eigene Regierung eingeredet, dass das Helfersyndrom richtig ist.
Hierzu wird nicht nur das ganze Volk durch die eigenen Politiker und die Massenmedien in dieses krankhafte Syndrom eingespannt, sondern die deutsche Regierung benutzt dafür auch noch die deutschen Steuergelder, damit es auch in ganz Deutschland gelebt werden kann.

Als Helfersyndrom bezeichnet man ein Modell seelischer Probleme, die häufig in sozialen Berufen (wie Lehrer, Arzt, Altenpfleger, Pfarrer, Psychologe, Sozialarbeiter) anzutreffen sind. Es wurde erstmals 1977 von dem Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer in seinem Buch Die hilflosen Helfer beschrieben und postuliert; es wurde bislang nicht empirisch bestätigt. In der Psychologie, der Psychotherapie und der Psychoanalyse des 21. Jahrhunderts wird es häufig als Begriff der altruistischen Abtretung, einer Konfliktbewältigungsstrategie, die auch einen Abwehr­mecha­nis­mus darstellt, äquivalent verwendet.
Laut Modell hat ein vom Helfersyndrom Betroffener ein schwaches Selbstwertgefühl und ist auf seine Helferrolle fixiert; das Helfen bzw. Gebraucht-werden-wollen wird zur Sucht. Dabei versucht er ein Ideal zu verkörpern, das er selbst bei seinen Eltern oder generell in seiner Kindheit vermisst hat. Seine Hilfsbereitschaft geht bis zur Selbstschädigung und Vernachlässigung von Familie und Partnerschaft; dabei übersieht oder unterschätzt er die Grenzen des Möglichen und ignoriert auch die Frage, ob seine Hilfe überhaupt erwünscht oder sinnvoll ist. Hilfe anderer bei seiner Mission lehnt er ab. Als Folge kann es bei ihm zu Depressionen oder zum Burnout-Syndrom kommen.
Zu den Risikofaktoren zählen spezifische Berufsfelder sowie Persönlichkeits­struk­tu­ren, die gehäuft zur entsprechenden Berufswahl führen. Den Persönlichkeits­struk­turen ihrerseits liegen oft biographische Erfahrungen zugrunde, die den Eigenwert des Betroffenen infrage stellten. Das Helfersyndrom kommt in allen Bevöl­ke­rungs­schich­ten vor. Dabei gibt es spezifische Persönlichkeitsmerkmale, die das Risiko erhöhen. Zu nennen sind: Depressive Persönlichkeitsmuster, Abhängige Persön­lich­keits­muster, Borderline- bzw. emotional-instabile Persönlichkeitsmuster. https://de.wikipedia.org/wiki/Helfersyndrom

Es ist klar, was zu dieser Volkskrankheit geführt hat: Weiterlesen


Geheimakte Heß

*

Rudolf Heß’ Sieben-Punkte-Friedensplan, 10. Mai 1941

Die wichtigsten Konzessionen, die Hitler einzuräumen bereit war, ohne zu verhandeln:

  1. Norwegen, Dänemark, Holland, Belgien und Frankreich werden wieder unabhängige Staaten, die ihre Verfassung wie ihre Regierung selbst bestimmen werden.
  2. Deutschland ist bereit, den Ländern Reparationen zu leisten, die durch den Westfeldzug in Mitleidenschaft gezogen wurden, obgleich die Westmächte Deutschland den Krieg erklärt hatten.
    Weiterlesen

Der russische Filmregisseur Alexander Sokurov spricht über seinen Film “Faust” und die Einstellung der heutigen Deutschen zu ihrer eigenen nationalen Kultur. Er hat den Faust in deutsch gedreht. Und das ist, was er dazu sagt:

 
von Deutschland+Russland

(ab 4:22)

“Die deutsche Sprache ist eine Errungenschaft der Zivilisation — sie ist ein Schatz, die der ganzen Mensch­heit gehört. Es ist so unglaublich viel Bedeutendes in deutscher Sprache gedacht und formuliert worden. Leider ist die deutsche Geschichte tragisch verlaufen, Deutschland ist nach dem Krieg gedemütigt worden und deshalb ist die deutsche Sprache aus dem Bewusstsein der Welt getilgt worden.

Für mich ist Deutsch mehr als eine Sprache. Es ist Charakter, Emotion, Atmosphäre. Deutsche Schau­spie­ler können Emotionen ausdrücken wie nirgendwo sonst auf der Welt. Sie artikulieren anders, weil die Sprache eine andere Seele hat. Sie ist ein Stück Zivilisation. Weiterlesen

Bildungskatastrophe Deutschland


So lächerlich sind Mathe-Prüfungen in NRW

von Ferdinand Knauß

Vor wenigen Tagen testete die Düsseldorfer Landesregierung den Lernstand von Achtklässlern. Die Aufgaben waren zum großen Teil geradezu lächerlich einfach. Die Bildungspolitik betrügt sich selbst.*

Lernstandserhebung Mathematik: Striche zählen und Werte ablesen
Lernstandserhebung MathematikStriche zählen und Werte ablesen

Striche abzählen — damit dürfte ein durchschnittlich begabter Zweitklässler nicht überfordert sein. In Nordrhein-Westfalen fragt man mit dieser anspruchslosen Aufgabe den „Lernstand“ von Achtklässlern ab. Also 13- bis 14-Jährige, die drei Jahre später eine Berufsausbildung beginnen sollen.

Wie niedrig die Ansprüche sind, die man in Düsseldorf an die Kompetenzen der Landeskinder stellt, zeigen auch viele andere Aufgaben. Weiterlesen


Vorwort von Osimandia: 

Das englische Original, das dieser Übersetzung zugrundeliegt, ist am 13. November 2010 unter dem Titel Dupes of Judah auf Wake up from your Slumber erschienen. Das kleine Buch in zehn Kapiteln von William Dudley Pelley (1890 – 1965) ist aber wesent­lich älter. Ein Erscheinungsdatum konnte ich nicht ausfindig machen, aber aus dem Zusammenhang wird klar, dass es um den Jahreswechsel 1938/1939 geschrieben worden sein muss.

Der Autor, der seinen Wehrdienst im ersten Weltkrieg in der Spionage-Abteilung der Amerikaner absolvierte und 1936 (aussichtsloser) Präsidentschaftskandidat war, stellt in diesem Büchlein seine Sicht der Dinge über die Hintergründe der Ursachen für den ersten Weltkrieg vor. Er schreibt Ende 1938 oder Anfang 1939 darüber, dass eine Wie­derholungsveranstaltung geplant sei und die Propagandamaschine dafür bereits auf Hochtouren laufe. Er sagt nicht nur den Zweiten Weltkrieg voraus, sondern auch, dass zu dem Zeitpunkt schon geplant war, dass die USA an ihm teilnehmen sollen.

Es ist an vielen Stellen schlicht unmöglich, den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen zu überprüfen, aber das ist mit offiziellen Versionen zu Ereignissen ja sehr häufig nicht anders. Manches erscheint uns heute – sowohl aus unserem deutschen Blickwinkel als auch aus der zeitlichen Entfernung von 75 Jahren – etwas anders. Dennoch sind einige Erwägungen darin, die mir interessant und zumindest diskussionswürdig erscheinen und die mir bisher vollkommen neu und auch ziemlich überraschend waren.

Ich stelle die Übersetzung seines Büchleins daher nicht als unhinterfragbare Wahrheit vor, sondern nur als einen ungewöhnlichen und interessanten amerikanischen Zeit­zeugenbericht, der unbedingt einer sorgfältigen Plausibilitätsprüfung jedes Einzelnen unterzogen werden sollte. Der Autor war ohne jeden Zweifel ein gebildeter Mann, er bedient sich aber dennoch im vorliegenden Büchlein einer recht “kumpelhaften” Um­gangssprache, weil er sich speziell an die Veteranen des 1. Weltkriegs der Ameri­ka­ni­schen Legion richtet. Ich habe mich bemüht, diesen Tonfall bei der Übersetzung zu wahren.

Drei Jahre später – im Jahr 1942 – wurde William Dudley Pelley (in den USA!) zu 15 Jahren Haft wegen Volksverhetzung verurteilt, von denen er sieben Jahre absitzen musste. Er starb 75-jährig im Juni 1965. 

*

Kapitel 1

armySollen wir dieses Mal in den Krieg ziehen,
um Deutschlands Juden zu retten

oder den Drogenhandel der Sassoons am Gelben Fluss?
.

Ich möchte mich gegenüber den Männern der Amerikanischen Legion (Die Vetera­nen­organisation der US-Army) so ausdrücken, wie mir der Schnabel gewachsen ist.

Ich möchte mit ihnen über Insiderfakten zu einen gewissen Krieg reden, auf­grund dessen sie heute Mitglieder der Amerikanischen Legion sind. Es ist so klar wie Kloßbrühe, dass rund eine Million amerikanischer Jungs 1917 nach Übersee in einen Krieg zogen, über dessen Ursachen sie so gut wie gar nichts wussten.

Sogar heute, zwei Jahrzehnte später, weiß kaum einer von tausend Veteranen die exakte, kurze, knappe Insiderstory, wie wir zu diesem Krieg kamen, wer uns darin verwickelt hat, welche Kastanien ausländische Regierungen aus dem Feuer geholt haben – oder sie uns aus dem Feuer holen ließen – und wer diese Kastanien geknackt und verspeist hat, nachdem wir gelinkt worden waren mitzuhelfen, sie von den Kohlen des europäischen Konflikts herunterzuklauben.

Es wird Zeit, dass wir alle ein kleines Aha-Erlebnis bekommen, wie solche Kriege gemacht werden, wer sie macht und welchen Zwecken es dient, sie anzuzetteln und loszutreten. Weiterlesen