Tag Archive: deutsche Soldaten



   Die 10 Gebote für die Kriegsführung des deutschen Soldaten  galten als klar definierte, institutionelle und militärische Richtlinie für jeden deutschen Soldaten — nicht, wie zu­weilen militärhistorisch dargelegt, als Leitlinie und somit empfohlene Handlungs­an­wei­sung ohne bindenden Charakter. Zuwiderhandlungen brachten gra­vierende kriegs­ge­richt­liche Folgen mit sich, bis zu standrechtlichen Erschießungen nach einem Feld­ge­richts­ver­fah­ren. Die Gebote waren in dem Soldbuch abgedruckt. Daß Soldaten und Offiziere eine angepaßte Version der Genfer Konvention mit sich tragen, war in der Kriegsgeschichte ein einzigartiger Vorgang.

10 Gebote, Kriegsführung(anklicken zum Vergrößern) 

 

  1. Der deutsche Soldat kämpft ritterlich für den Sieg seines Volkes. Grausamkeiten und nutzlose Zerstörungen sind seiner unwürdig.
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  2. Der Kämpfer muß uniformiert oder mit einem besonders eingeführten weithin sichtbaren Abzeichen versehen sein. Kämpfen in Zivilkleidung ohne ein solches Abzeichen ist verboten.
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  3. Es darf kein Gegner getötet werden, der sich ergibt, auch nicht der Freischärler und der Spion. Diese erhalten ihre gerechte Strafe durch die Gerichte.
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Gastbeitrag von Günter Zemella, 70 Jahre, parteilos

veröffentlicht von nohoearmy

 

 Ein kurzes Vorwort an den Gastautor und alle, die ihm noch folgen werden:

Vielen Dank, dass Sie den heute leider gesellschaftlich untergrabenen Mut aufgebracht haben, um uns an Ihren Gedanken und Ihrem Kampf für die geistige Freiheit und den inneren Frieden teilhaben zu lassen. Es steht mir in meinem Alter nicht zu, mich und Meinesgleichen mit Ihnen auf eine Stufe zu stellen, aber es ist mir dennoch eine Ehre, Ihnen mit meinen mir verbliebenen Freiheitskämpfern zur Seite stehen zu dürfen! Ich hoffe – wie Sie – dass meine Generation bald vollständig erwacht und den Weg zum Lichtschalter findet. 🙂

 

Hier nun Ihr Brief: 

An das
Hamburger Institut für Sozialforschung
Frau Regina Mühlhäuser
20148 Hamburg

Ihr Buch: Eroberungen. Sexuelle Gewalttaten und intime Beziehungen deutscher Soldaten in der Sowjetunion 1941-1945, erschienen im April 2010

Sehr geehrte Frau Mühlhäuser,

Sie schreiben in Ihrem Buch, dass von deutschen Truppenangehörigen verübte sexuelle Verbrechen in den besetzten Gebieten der Sowjetunion ein weit verbrei­tetes Phänomen waren. Deutsche Soldaten hätten Frauen zu Opfern sexueller Folter gemacht und Vergewaltigungen begangen. Vereinzelt seien Frauen nach der Verge­walti­gung erschossen worden. Immerhin seien 5.000 Männer wegen sexueller Übergriffe verurteilt worden.

Gestern wurde Ihr Buch im Deutschlandfunk vorgestellt. Wenn junge geschichts­unkundige Leser und Hörer Ihre „Geschichten“ lesen und hören, dann sollen sie wohl den Eindruck bekommen, dass die deutsche Wehrmacht eine „Massen­verge­waltigungs­maschine“ war. Ebenso wie Ihr Buch sollte auch die von Ihrem Institut vor einigen Jahren veranstaltete Ausstellung über die Verbrechen der Wehrmacht dem Publikum den Eindruck vermitteln, die Wehrmacht sei ein „marschierendes Schlachthaus“ gewesen. Jeder, der einigermaßen geschichtskundig ist weiß, dass deutsche Wehrmachtsangehörige in den besetzten Gebieten weder massenhaft Vergewaltigungen begangen noch an Kriegsverbrechen beteiligt waren. Wegen offenkundiger Verfälschungen einzelner Dokumente mussten das Institut nicht umsonst die Ausstellung aussetzen und „überarbeiten“. Im übrigen müsste auch Ihnen bekannt sein, dass die Disziplin in der Wehrmacht höchste Priorität hatte und Verstöße dagegen streng geahndet wurden. Dies traf auch auf sexuelle Übergriffe gegen Frauen zu. Im Gegensatz zur Roten Armee wurden die deutschen Soldaten niemals aufgefordert, sich an Frauen in den besetzten Ländern zu vergehen. Weiterlesen