Tag Archive: Bombenterror



Zeitungsbericht des Brandenburger Anzeigers vom 20.9.1940 über das Verbrechen (Bild anklicken=vergrößern)

Der Kindermord von Bethel in der Nacht vom 18. auf den 19. Sep­tem­ber 1940 war ein eng­lischer Terror­angriff auf das Kran­ken­haus von Bethel und die dortigen Heil- und Pflege­an­stal­ten.

Dabei wurden 9 schwachsinnige Kinder getötet, die dort zur Pflege untergebracht waren. Ein weiteres starb kurz darauf an den schwe­ren Verletzungen, die es durch den englischen „Befrei­ungs“­versuch erlitten hatte.

Durch den Bombenangriff wurden zudem drei Kran­ken­­ein­rich­tun­gen zerstört.

 

Der Terror war ein offensichtlich kriegs- und völ­ker­rechts­widriger Angriff auf Einrichtungen der Krankenpflege, die nach den inter­natio­nalen Gepflo­­gen­­heiten unter dem Schutz der Genfer Kon­ven­tion standen.

So heißt es in einer Meldung des OKW dazu:

In der Nacht zum 19. September wurden in Westdeutschland einfliegende britische Flugzeuge durch deutsche Abwehr zur Umkehr gezwungen. Sie warfen ihre Bomben auf nicht-militärische Ziele ab und griffen dabei die Krankenanstalt von Bethel an. Drei Krankenhäuser wurden zerstört, obwohl sie durch das rote Kreuz deutlich als solche kenntlich gemacht waren. Dabei wurden neun Kinder getötet und 12 verletzt.

Im März 1941 erfolgte ein erneuter Angriff auf die Krankenanstalt. Selbst noch im Jahre 1945 wurden die Angriffe wiederholt.

 

Literatur

  • Fritz Reipert: „Kriegsmethoden und Kriegsverbrechen. Dokumente über die Kriegführung der Plutokratien“, 1941

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Quelle: https://de.metapedia.org/wiki/Kindermord_von_Bethel

 



Das Original It Began 66 Years Ago Today … Dresden: A Real Holocaust  erschien am 13. Februar 2011 bei Counter-Currents Publishing.

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dresden1(Bild: Blog-Archiv)

Von Kevin Alfred Strom
übersetzt von Deep Roots

.

Die Nacht vom 13. auf den 14. Februar, den Valentinstag, markiert einen ominösen Jahrestag in der Geschichte der westlichen Zivilisation. Denn beginnend mit der Nacht des 13. Februar 1945 geschah die Zerstörung Dresdens.

Am Vorabend des Valentinstags 1945 war der Zweite Weltkrieg in Europa nahezu vorbei. In der Praxis war Deutschland bereits besiegt. Italien und Deutschlands andere europäische Verbündete waren auf der Strecke geblieben. Die Rote Armee besetzte eilig die weiten Gebiete dessen, was Ostdeutschland gewesen war, während die Verbündeten der Sowjets, die Briten und Amerikaner, in die Nichtexistenz bombten, was von Deutschlands Verteidigung und Nahrungsmittel- und Verkehrsinfrastruktur noch übrig war.

Und was war Dresden? Die meisten von Ihnen werden wahrscheinlich Weiterlesen


Heute, am 13. Februar 2015 [aktualisiert], sollten wir unserer Toten gedenken. Der 13. Februar ist symbolträchtig, weil an diesem Tag des Jahres 1945 ein Kriegsverbrechen erfolgte, dessen Grausamkeit seinesgleichen sucht – und welches nur stellvertretend für Tausende andere solcher Kriegsverbrechen steht.

Ach ja, dieses Kriegsverbrechen wurde an Deutschen begangen. Ich muss gestehen, dass ich selbst bis vor kurzem nur eine abstrakte Vorstellung von dieser Tatsache hatte. Ich fühlte keinen richtigen Schmerz, denn ich war unfähig dazu. Auch wenn ich bereits vor Jahren aufgehört habe, an das Märchen vom bösen Nazi zu glauben, haben die tagaus, tagein aufgenommenen Anschuldigungen gegen uns Deutsche und das gebetsmühlenartig wiederholte Mysterium der spezifisch deutschen Bestialität ihre Spuren hinterlassen. Wenn ich, wo auch immer, mit solchen Anschuldigungen konfrontiert werde, dann zucke ich auch heute noch zuerst einmal kurz zusammen, als wäre ich getroffen worden und müsste mich nun schämen. Bei den Anschuldigungen kommt kurz darauf dann Zorn, da ich ja schon lange weiß, dass es sich um Lügen handelt, gegen die ich seit Jahren ankämpfe. Der erste, unwillkürliche Impuls ist aber geblieben. Wenn ich aber mit den Bestialitäten konfrontiert wurde, die an Deutschen begangen wurden, regte sich bisher nicht viel in mir, obwohl ich durchaus begriff, worum es sich handelte, und dass es wichtig ist, die Welt über diese Verbrechen aufzuklären. Worte sind zu abstrakt; wir wurden konditioniert, und ich zumindest hatte das Glück, noch nie wirklich misshandelt oder einer lebensgefährlichen Bedrohung ausgesetzt worden zu sein.

Gestern bin ich auf Bilder gestoßen, die so furchtbar sind, dass sie eine Reaktion in mir ausgelöst haben. Weil ich davon ausgehe, dass es vielen Lesern ähnlich wie mir geht, mute ich sie Euch zu. Ich glaube, dass es wichtig ist, unsere emotionale Verstümmelung, die fest eingeplanter Bestandteil unserer Umerziehung durch unsere ‚Herren‘ ist, zu heilen. Weiterlesen


von Freeman

Die meisten Lügenmedien verbreiten über das aktuelle Geschehen im Nahen Osten wie immer die einseitige Propaganda darüber, wie gefährdet das wehrlose Israel ist und wie böse die Hamas. Natürlich ist dabei israelisches Leben viel wertvoller als palästinensisches. Dabei hat Israel gar keine Opfer zu beklagen, aber im Gaza-Streifen sind durch israelische Bomben mindestens 51 Zivilisten getötet und 450 verletzt worden. Wieder ist es ein Kampf zwischen einer Mücke und einem Elefanten, zwischen lächerlichen Raketen, die nichts treffen, und einer am höchsten gerüsteten Armee der Welt, die einen Luftkrieg mit modernsten Drohnen und Jagdbombern führt. Es kommen auch nur israelische Vertreter dauernd zu Wort, dürfen ihre Lügen ins Mikrofon sprechen oder werden zitiert. Den Standpunkt der Hamas hört man nicht. Es wird auch immer die übliche Verleumdung verwendet, „radikal islamisch“ wenn die Hamas genannt wird. Noch nie habe ich „radikal zionistisch“ gehört, wenn man über die mörderische israelischen Besatzungsarmee berichtet.

Israelische Streitkräfte töteten 6 Kinder mit Raketen die ein Wohnhaus in Khan Younis im südlichen Gaza am Mittwoch den 9. Juli traf. (Foto: Defense of Children International-Palestine)

Raketenterror der Hamas: Ganz Israel in Reichweite“ schreibt die FAZ, dabei ist es ein Bombenterror der IDF und ganz Gaza ist das Ziel der Operation „Protective Edge’. Natürlich ist es nicht richtig wenn Raketen aus Gaza nach Israel abgefeuert werden, aber man muss wissen, es passiert aus reiner Not und Frustration. Gaza ist das größte Open-Air-Gefängnis der Welt mit 1,2 Millionen Insassen, die komplett von der Außenwelt abgeschnitten sind. Es gibt kein normales Leben, keine funktionierende Infrastruktur und keine Zukunft. Keine richtige Gesundheit-, Lebensmittel und Stromversorgung. Es ist ein gigantisches Getto von Mauern und Stacheldraht umgeben. Die Medien übermitteln überhaupt nicht diese schreckliche Realität und in welchem Elend die Menschen wegen der israelischen totalen Isolierung dahinvegetieren. Was passiert, ist eigentlich Notwehr gegen den zionistischen Terror.

Die folgenden Fotos zeigen den Einschlag eines großen Flugkörpers, Bombe oder Rakete, in ein Wohnviertel in Gaza am vergangenen Dienstag. Die Wucht der Explosion und die Zerstörung ist enorm: Weiterlesen


16. März 1945: Bomben auf Würzburg

Würzburg nach dem 16. März 1945


Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots.

Die Nacht vom 13. auf den 14. Februar, den Valentinstag, markiert einen ominösen Jahrestag in der Geschichte der westlichen Zivilisation. Denn beginnend mit der Nacht des 13. Februar 1945 geschah die Zerstörung Dresdens.

Am Vorabend des Valentinstags 1945 war der Zweite Weltkrieg in Europa nahezu vorbei. In der Praxis war Deutschland bereits besiegt. Italien und Deutschlands andere europäische Verbündete waren auf der Strecke geblieben. Die Rote Armee besetzte eilig die weiten Gebiete dessen, was Ostdeutschland gewesen war, während die Verbündeten der Sowjets, die Briten und Amerikaner, in die Nichtexistenz bombten, was von Deutschlands Verteidigung und Nahrungsmittel- und Verkehrsinfrastruktur noch übrig war.

Und was war Dresden? Die meisten von Ihnen werden wahrscheinlich von Dresdner Porzellan gehört haben, und dieses grazil ausgeführte und sorgfältig detaillierte Porzellan ist wirklich ein perfektes Symbol für diese Stadt. Jahrhundertelang war Dresden ein Zentrum von Kunst und Kultur und der verfeinerten Freizeit und Erholung gewesen. Es war eine Stadt der Kunstmuseen und Theater, der Zirkusse und Sportstadien, eine Stadt alter, halb aus Holz bestehender Gebäude, die für die ganze Welt wie jene des mittelalterlichen Englands aussahen, mit ehrwürdigen Kirchen und jahrhundertealten Kathedralen, die seine Silhouette zierten. Es war eine Stadt der Künstler und Handwerker, der Schauspieler und Tänzer, der Touristen und der Kaufleute und Hotels, die sie bedienten. Vor allem wurde Dresden während des Krieges durch das definiert, was es nicht war. Es hatte keine bedeutenden militärischen oder industriellen Einrichtungen. Deswegen war Dresden vor allem anderen zu einer Stadt der Kinder, Frauen und Flüchtlinge geworden, und der Verwundeten und Versehrten, die sich in seinen vielen Krankenhäusern von ihren Wunden erholten.

Diese Frauen und Kinder, diese verwundeten Soldaten, diese gebrechlichen und ältlichen Menschen, diese Flüchtlinge, die vor dem brutalen Ansturm der kommunistischen Armeen im Osten flohen, waren nach Dresden gekommen, weil man zu der Zeit allgemein glaubte, daß Dresden nicht angegriffen werden würde. Seine fehlende strategische oder militärische Bedeutung und die wohlbekannte Anwesenheit von Hunderttausenden unschuldiger ziviler Flüchtlinge und sogar alliierter Kriegsgefangener schienen der Stadt Sicherheit zu garantieren. Sicherlich, dachte man, würde nicht einmal der mächtigste und entschlossenste Feind so verkommen und sadistisch sein und so verschwenderisch mit seinen eigenen Ressourcen umgehen, daß er solch eine Stadt angreifen würde. Aber die Menschen Dresdens, die in dieser schicksalhaften Nacht vergnügt das Kino besuchten oder zu Hause zu Abend aßen oder den Pferden im Zirkus zusahen, irrten sich schwer. Und ihre Führer irrten sich ebenfalls, denn die Stadt war buchstäblich offen und unverteidigt, und nur minimale zivile Verteidigungsvorbereitungen waren getroffen worden.

Dresdens Bevölkerung hatte sich in den Monaten vor dem Angriff fast verdoppelt, hauptsächlich als Ergebnis des Zustroms von Flüchtlingen von der Ostfront, die meisten davon Frauen und jüngere Kinder. Laut dem britischen Historiker David Irving waren die Einsatzbesprechungen, die die britischen Bomberstaffeln vor dem Angriff auf Dresden erhielten, seltsam unterschiedlich. In einer sagte man den Soldaten, daß ihr Ziel das Eisenbahnzentrum Dresdens sei. In einer anderen sagte man ihnen, daß ihr Ziel eine Giftgasfabrik sei. In wieder einer anderen sagte man ihnen, daß das Ziel ein Bereitstellungsraum für Truppen in der Stadt sei. Einer weiteren Staffel sagte man, daß das Ziel ein größeres Arsenal sei. Dies alles waren Lügen.

Die einzigen Bereitstellungsräume für die wenigen Truppen in der Gegend lagen deutlich außerhalb der Stadt. Das Arsenal war 1916 niedergebrannt. Es gab Fabriken für Zahnpasta und Babypuder in Dresden, aber keine für Giftgas. Es gab tatsächlich nicht weniger als achtzehn Bahnhöfe in Dresden, aber nur einer davon wurde bei der Bombardierung getroffen, und dieser wurde kaum beschädigt und war tatsächlich drei Tage später wieder in Betrieb.

Der umfangreichen Dokumentation zufolge, die David Irving aus den Archiven der amerikanischen und britischen Regierung ausgegraben hatte, bestand der eigentliche Zweck des Angriffs im maximalen Verlust an Menschenleben unter der Zivilbevölkerung und besonders darin, so viele vor der Roten Armee fliehende Flüchtlinge wie möglich zu töten. Darin war er höchst erfolgreich. Er wurde daher von jenen auf den höchsten Ebenen der britischen und amerikanischen Regierung geplant und realisiert, die zur Erreichung ihrer Ziele sogar ihre eigenen Soldaten und Bürger belogen, denen von ihren Führer bis heute nicht die volle Geschichte erzählt worden ist.

Wie wurde dieser verheerende Effekt erzielt?

Um 10:10 Uhr abends am 13. Februar begann die erste Angriffswelle, die aus der britischen Number 5 Bomb Group bestand. Die Angriffsstreitmacht bestand aus etwa 2.000 Bombern mit zusätzlichen Unterstützungsflugzeugen, die über 3.000 Sprengbomben und 650.000 Brandbomben auf das Stadtzentrum abwarfen. Brandbomben sind nicht für ihre Wirksamkeit pro Pfund bei der Zerstörung schwerer Einrichtungen wie militärischer Ausrüstung oder Eisenbahnschienen bekannt, aber extrem wirksam bei der Verursachung eines maximalen Verlustes an Menschenleben. Die von den Bombern mitgeführte Last bestand zu über 75 % aus Brandbomben. Tatsächlich bestand das Ziel der ersten Angriffswelle laut dem britischen Luftmarschall Sir Arthur ‚Bomber’ Harris darin, die Stadt gut in Brand zu setzen. Das tat er.

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– von Wolfgang Eggert  –

TEIL I.
. Die drei Terroranschläge
. Der NSU als Arm des Verfassungsschutzes
. Bombenterror und fremde Dienste


Interview türkischer Journalisten mit dem Historiker Wolfgang Eggert

Die drei Terroranschläge

Seit der Enttarnung des “Nationalsozialistischen Untergrunds” NSU ist viel herausgekommen über die Verstrickungen dieser Gruppe in den Terror. Trotzdem erscheint die Faktenlage mitunter verwirrend, ja geradezu widersprüchlich.
Dass Polizei- und Geheimdienststellen in der Vergangenheit wiederholt Akten geschreddert haben, macht den Überblick nicht einfacher. Wie beurteilen Sie die ganze Affäre?

Absolut richtig: Die Faktenlage ist verwirrend und widersprüchlich. Nach meinem Dafürhalten, und ich verfolge den Fall seit Jahren, ist sie es, weil die Fakten, die wir haben, von höherer Stelle in ein einzelnes festes Flussbett gefrachtet werden, in einen betonierten Kanal, in dem sie sich nun quasi “natürlich” bewegen sollen.
Aber das geht nicht, weil sie dort nicht reingehören, reinpassen.

Vergessen Sie eins nicht: Politische Skandale sind selten einfach, schwarzweiss, die verzahnen sich ständig in andere Nebenschauplätze. Die hier – ich sage: absichtlich – übersehen oder besser umgeleitet werden. Wie gesagt: Man versucht hier ein breitgefächertes Flussdelta zwangsweise zu bündeln. Und das widerspricht der Wirklichkeit, das “zwingt” sie.
Und wie in der Natur schwappt jetzt ständig Wasser über, das dort nicht hineingehört.

Während die verantwortlichen Architekten – Politik und Polizei – beständig sagen: Das ist alles prima so. Was aber nicht stimmt. Um die ganze Affäre wirklich zu verstehen, muss man den Blick von dieser zentralistischen, verordneten Architektur abwenden. Auf die Landschaft, so wie sie vor dem Bebauungsplan aussah.
Dann bemerkt man den Kahlschlag an der Wahrheit.

Wie sah der Tatort denn aus, bevor er zur Baustelle wurde, wie Sie sagen? War die Wirklichkeit vor den Selbstmorden der NSU-Aktivisten etwa eine andere als danach?

Die Wahrnahme der Wirklichkeit sicher. Die war eine völlig andere, vor den “Selbstmorden”. Sowohl die Medien als auch die Polizei haben in ganz andere Richtungen ermittelt.
Und sie haben vor allem diversifiziert ermittelt. Es gab erstens die sogenannten “Dönermorde”, die man der türkischen Mafia anrechnete.
Dann zweitens einige terroristische Vorfälle: zu denen zuckte man mit den Achseln. Obwohl damals auch ohne Bekennerschreiben klar sein musste, dass hier gut organisierte Radikalinskis am Werk waren, die nicht im politisch luftleeren Raum schweben.
Drittens gab es die Banküberfälle. Auch hier herrschte offiziell Unschlüssigkeit, auch hier gab die Serienhaftigkeit die Annahme vor, dass das orchestriert war.
Und zuletzt der bekannte Mord an der Polizistin Kiesewetter, für den ebenfalls verschiedene Verdachtsmomente erörtert wurden.

Jeder dieser Punkte, Dönermorde, Bomben, Banküberfälle, Polizistenmord wurde bis 2011 als eigenständig behandelt. Erst mit Auffinden der “Beweise” im ausgebrannten Wohnwagen der NSU-Terroristen, die fast wie ein zurückgelassenes Archiv der Selbstanklage anmuten, änderte sich das.
Ab dem Moment war nur noch der NSU verantwortlich. Und zwar für alles.

Sie glauben das nicht?

Schaun Sie, bis 2011 hat die Gruppe für nichts die Verantwortung übernommen. Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es nicht ein Statement, kein Bekennerschreiben.
Das ist sehr ungewöhnlich für eine politische Terrorzelle, die das eigentlich immer tut. Um die Lorbeeren einzuheimsen, um politischen Druck aufzubauen undsoweiterundsofort.

Und hier? Nichts! Bis zum Brand des Wohnwagens und des Appartements im Jahr 2011. Da, erst da, als die Hauptbelasteten tot sind, als sie kein Gegenstatement mehr abliefern können, da taucht dann mit einem Schlag alles auf, was man braucht. Bekennervideo, Tatwaffen etc.
Amerikanische Ermittlungsbehörden und auch Geheimdienste haben eine Umschreibung für eine so herzhafte Tatortlage. Sie sagen: Jemand hat “rote Heringe” ausgelegt! Damit die Polizei “anbeißt” und in die erwünschte Richtung gelenkt wird.

Aber durch die nachgelassenen Beweise …

Die machen eben einmal mehr keinen Sinn. Hier ist eine Gruppe, die – folgt man der offiziellen Darstellung – die sich über 10 Jahre sehr schlau verhalten hat. Die Verbrechen gehen ja angeblich in die Dutzende. Und nie, nie sind sie erwischt worden.
Das ist “gute Arbeit”. Aber wenn die so vorsichtig und bedacht vorgingen, dann mussten sie natürlich auch bedenken, dass jederzeit eine Haussuchung auf sie zukommen konnte. Da lässt man Waffen und anderes belastbares Material nicht einfach auf der Nachtkonsole herumliegen. Man bringt sich auch nicht um, wenn man auf Hunderttausenden von Euros sitzt.

Das Strafmaß in Deutschland ist gering, selbst für Mord. Hätten Mundlos und Böhnhardt das Geld, die Waffen und all das andere vergraben – es wäre sehr sehr schwer gewesen, ihnen die ganze Verbrechensserie zuzuordnen. Im schlechtesten Fall hätten sie ein paar Jahre Gefängnis gekriegt. Mit der Aussicht nach ihrer Entlassung gemachte Männer zu sein.

Nun waren die Beweise aber da …

Sie tauchten auf. Oder lagen neben den Toten. Das macht einen Unterschied.

Welchen denn?

Jemand kann sie genauso gut vorsätzlich dort abgelegt oder in Umlauf gebracht haben. Das wäre dann derselbe, der für den Tod der beiden Uwes zuständig war. Jemand von außen.

Könnte, wäre, hätte – das sind Verschwörungstheorien.

Ich habe keine Angst vor diesem Begriff. Die NSU-Zelle war selbst verschwörerisch. Die offizielle Geschichte, die sich um sie rankt, bleibt bis zum Abschluss des Prozesses selbst eine Theorie. Mit zig Widersprüchen und Ungereimtheiten.
Nur weitere, begleitende Komplotteure erklären die und runden die Geschichte wirklich ab.

Durch das Finden der Beweise ergab das Gesamtbild aber 2011 Sinn. Geradezu zwangsläufig.

Ja, eben, zwanghaft. Es erscheint erzwungen. Als ob jemand Birnen, Äpfel, Tomaten und sonst was miteinander verkocht und hinterher Apfelmus drauf schreibt.
Der Verdacht, dass diese Fallstränge – und es sind in der Tat mehrere, nebeneinander laufende – nur bedingt miteinander zu tun haben, dass da andere Täterkreise involviert sind, dieser Verdacht ist bis heute bei einigen Ermittlern nicht ausgeräumt.
Und ich sage: Zu Recht. Sehen Sie sich die Handlungsstränge doch an:

Strang 1: Morde an acht türkischen und einem griechischen Einzelhändler. Einzeltaten, die wie Racheakte aussehen. Typische Mafiamorde, wo es um Schutzgeld und ähnliches geht. Begangen durchgehend mit einer Pistole Marke Česká.

Strang 2: Das Attentat auf die Polizistin und ihren Kollegen in Heilbronn. Tatwaffen: eine Pistole Radom Luger und eine Pistole Tokarew. Haben Sie sich nie gefragt, warum der Täter, wenn es denn der gleiche wie in Strang 1 ist, hier auf einmal seine Waffe wechselt?
Und was macht das angebliche Motiv “Waffenbeschaffung” für einen Sinn? Die Mörder waren doch bereits bewaffnet! Das ist so, als ginge man mit Armani- und Boss-Flacons unterm Arm in eine Parfümerie, um dort unter Mordeinsatz ein Davidoff Aftershave zu klauen.

Strang 3: Bombenanschläge in Düsseldorf (2000) und Köln (2004) mit insgesamt 30 zum Teil schwer Verletzten. Auf politische Massenwirkung abgestellt. Und zum Schluss diverse Banküberfälle, nahezu ausschließlich in Chemnitz und Zwickau verübt. Hier geht´s ums liebe Geld.

All diese Serien wirken eigenständig. Nicht zusammenpassend.

Gut, haken wir die Verbrechens-”Serien” nacheinander ab: Für was ist die NSU-Bande denn aus Ihrer Sicht nun verantwortlich?

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Morbus ignorantia - Krankheit Unwissen

Prolog:

„Unser eigentliches Ziel waren immer die Innenstädte. Die Zerstörung von Industrieanlagen erschien uns stets als eine Art Sonderprämie“ (Arthur Bomber-Harris). 

Eine der großen Geschichtslügen, die Deutschen hätten mit dem Luftterror begonnen, ist historisch schon lange widerlegt.

Bereits 1939 erfolgten sieben Luftangriffe der RoyalAirForce auf Nordwestdeutschland. Am 10./11. Mai 1940 wurde die Innenstadt von Mönchengladbach angegriffen.

Entgegen dem Völkerrecht  wurden danach auf Befehl der Kriegsverbrecher Churchill, Roosevelt, Stalin und Konsorten durch den alliierten Bombenterror gezielt die Wohnbezirke aller deutschen Städte mit 50.000 und mehr Einwohnern in Schutt und Asche gelegt; unersetzliche Kulturgüter geplant vernichtet und etwa 1 Million Zivilisten grausam ermordet, darunter über 54.000 Kinder unter 14 Jahren.

„… ich will nicht den Kampf gegen Frauen und Kinder führen. Ich habe meiner Luftwaffe den Auftrag gegeben, sich auf militärische Objekte bei ihren Angriffen zu beschränken“ (Adolf Hitler in seiner Rede vor dem Reichstag am 1. September 1939

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