Tag Archive: Bernhard Schaub


Rheinwiesenlager — Aufruf zum Gedenken


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von Gerhard Ittner

 

ZUR GEDENKVERANSTALTUNG FÜR DIE ERMORDETEN
DER RHEINWIESENLAGER
am 25. November 2017 um 14 Uhr
in BRETZENHEIM

Redner: Alfred Schaefer, Bernhard Schaub, Friedrich Bode, Lydia Walz, Henry Hafen­mayer, Wilhelm Herbi, Roland Wuttke, Ricarda Riefling, Dr. Gunther Kümel, Dagmar Brenne, Vitalij Killer, Gerhard Ittner

Seit Anfang der 1980er Jahre findet, von Wilhelm Herbi ins Leben gerufen und orga­nisiert, in Bretzenheim zweimal pro Jahr eine Gedenkveranstaltung für die Ermordeten der Rheinwiesenlager statt. Bei dieser Zeit ihres Bestehens darf man wohl von der über alle Jahre hindurch stattgefunden habenden nationalen Veranstaltung mit heute der längsten Tradition sprechen. Weiterlesen

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EA-Kreuzvon Bernhard Schaub

Uns kann es nach Köln nicht um eine kleinliche Ausländer- und Islam-Schelte gehen, so sehr sie auch im Einzelnen berechtigt ist. Wir haben uns hart und nüchtern die Frage zu stellen, was in Europa seit Jahrzehnten gespielt wird, welche Rolle der gegenwärtige Massenansturm von echten und falschen Flüchtlingen dabei spielt und was man dage­gen tun muß. Diese Frage habe ich im Aufsatz „Flüchtlinge?“ und im „Neujahrs­brief 2016“ schon teilweise beantwortet und liefere hier die Fortsetzung.

Nach den Vorfällen der Kölner Silvesternacht wunderte sich der Durchschnittsleser erst einmal über die neue Sprache der Medien. Die schienen auf einmal ihre linken Formu­lierungs-Stereotypen abzulegen und waren sich darin einig, „Horden von Migranten“ (so der Zürcher „Tagesanzeiger“ vom 9. Januar 2016, S. 1) hätten wehrlose Frauen über­fallen, mißbraucht und beraubt. Polizei und Politik hätten viel zu lange die Tatsachen und das Ausmaß verschwiegen — aus „falsch verstandener politischer Korrektheit“. Der „Focus“ 03/16 berichtet auf S. 25, die 2,3 % Araber in Berlin begingen 40 % der Ver­bre­chen im Bereich der organisierten Kriminalität. Siehe da: wir lesen heute in der Zeitung, was bis vor kurzem als neonazistische Propaganda galt. Man erinnert sich an die ver­legene Stellungnahme eines britischen Politikers, der nach dem endlichen Auffliegen des perversen Skandals in Rotherham und anderen Städten – wo pakistanische Banden jahrelang Tausende von minderjährigen englischen Mädchen mißbraucht hatten – zu Protokoll gab: Das Schlimmste daran sei, daß nun die Rechtsradikalen mit ihrem Klischee vom schwarzen Mann, der sich an weißen Frauen vergehe, recht bekommen hätten. 

Tatsächlich: Uns “Rechtsradikale“ erstaunen diese makabren Geschehnisse nicht. Wir haben sie vorausgewußt und vorausgesagt. Aber ebenso wenig sollten wir uns jetzt über die angebliche Trendwende bei den Medien wundern. Das ist nur ein Trick. Es gibt nicht den geringsten Anlaß, mit einer echten Umkehr beim System zu rechnen. Die ganze Diskussion wird sich nämlich in folgende Richtung entwickeln: Weiterlesen


von Die Europäische Aktion

Der 8./9. Mai ist ein merkwürdiger Gedenktag. Es gibt lauter zufriedene Gesichter: Die Alliierten feiern, weil sie gesiegt haben, die Deutschen feiern mit, weil sie befreit wurden, und die Italiener halten sich fein stille und freuen sich heimlich, dass keiner eine dumme Frage an sie stellt. Nur die Japaner machen ein undurchdringliches Gesicht; sie gedenken des Kriegsendes erst im August.

Und wir? Wir sind an diesem Tage sehr, sehr nachdenklich und sehen keinen Grund zur Freude. Von den Westalliierten und ihren bundesdeutschen Pudeln schweigen wir sowieso, aber auch die aufdringlichen Putin‘schen  Militärparaden zeigen uns einmal mehr, was wir von Russlands gegenwärtigem Herrn zu halten haben, den manche unbeirrte Optimisten in nationaldeutschen Kreisen für unsern verkappten Freund halten.

Trotzdem: Dieser Tag ist auch unser Tag. Wir stehen – ergriffen, zornig und tatendurstig – vor dem Sarkophag, in dem das Deutsche Reich lebendig begraben liegt. Denn für uns ist dieser Sarg durchsichtig wie Glas, und wir sehen darin eine wunderschöne Tote, die in Wirklichkeit nicht tot ist: Die Träger des Sarges werden irgendeinmal stolpern – und zwar über uns! Wir müssen sie zu Fall bringen!Das Märchen von Schneewittchen ist hier Wirklichkeit geworden. Die Königstochter liegt so, wie sie eingesargt wurde, unberührt und unverweslich – schwarz, weiß und rot! Und wir wissen: es bedarf jetzt nur noch einer kleinen Erschütterung, die Träger des Sarges werden irgendeinmal stolpern – und zwar über uns! Wir müssen sie zu Fall bringen! Dann fährt der giftige Apfelgrütz aus Schneewittchens Halse, es fängt an zu atmen, und die Hochzeit mit dem Befreier wird nicht lange auf sich warten lassen.

Ich erzähle hier keine erbaulichen Geschichten für die Kleinen. Wir leben mitten in einem Mythos, der sehr handfeste historische und völkerrechtliche Grundlagen hat. Zur Erinnerung drucken wir anschließend ein Kapitel aus meinem Buch „Der Staat der Deutschen“ ab. An der Feststellung von Admiral Dönitz, ganz am Schluss des Kapitels, hat sich bis zum heutigen Tage nichts geändert. Weiterlesen


Von Bernhard Schaub
(März 2009)

DENKEN MACHT FREI

Die Welt ist in Bewegung. Die Finanzkrise erschüttert das allzu blinde Vertrauen in das herrschende wirtschaftliche und politische System. Das Gute an dieser Krise: sie regt das Denken an. Viele ahnen, dass die Lösungen, die uns von der Politik angeboten werden, keine Lösungen sind, sondern nur Maßnahmen, um das jetzige System am Leben zu erhalten. Der Verdacht breitet sich aus, dass die ganze Krise in Wirklichkeit eine gigantische Umverteilungsaktion ist, um Geld und Macht noch mehr als bisher in den Händen weniger zu zentralisieren. Es ist hohe Zeit, die Fraglosigkeit durch Nachdenken abzulösen.

Das gegenwärtige Gesellschaftssystem ruht nämlich – wie alle Systeme – auf gewissen Axiomen, auf Säulen, an denen nicht gerüttelt werden darf, ohne dass das Ganze einsturzgefährdet ist. Solche Säulen sind deswegen immer auch Tabu-Zonen. Wer in unserer Gesellschaft vorankommen oder auch nur geduldet werden will, tut gut daran, gewisse Glaubenssätze nachzusprechen oder wenigstens nicht offen zu bestreiten: Dazu gehört das Bekenntnis zur Freien Marktwirtschaft samt Zinswirtschaft und Unabhängigkeit der Banken, zum Parlamentarismus samt zugehörigem Links-Rechts-Parteiensystem, das Bekenntnis zu Philosemitismus und Antirassismus, Homosexualität und Abtreibung samt wohllautendem Bekenntnis zu den Menschenrechten, in deren Besitz man sich wähnt. Es ist zwar gestattet, jeder beliebigen Religion oder Weltanschauung anzuhängen – aber unter der stillschweigenden Voraussetzung, dass man es nicht wirklich ernst meint. Andernfalls gerät man sehr schnell in den Geruch des Fundamentalismus. Unter Fundamentalisten versteht die Politik- und Medienlandschaft von heute einen Menschen, der seine katholische oder evangelische oder islamische oder nationale – oder welche Anschauung auch immer – gegebenenfalls höher stellt als die oben aufgeführten Höchstwerte. Deswegen können Fundamentalisten in der globalistischen Neuen Weltordnung, die das Hauptthema der amerikanischen Politik ist, nicht geduldet werden. Es ist übrigens nur ein sehr kleiner Schritt, der den Fundamentalisten von der Verleumdung trennt, ein Terrorist zu sein. Und welche Behandlung auf Terroristen wartet, muss hier nicht näher ausgeführt werden. Dafür ist durch den 11. September vorgesorgt.

Free SpeechDer nachdenkliche Europäer stellt verwundert fest, dass die Tabu-Zonen, durch die Political Correctness festgestellt und durch Justiz und Medien bewacht, immer größer werden. Durch allerhand Maulkorbgesetze wird der Bürger zum Schweigen verurteilt und durch den drohenden grotesken EU-Haftbefehl eingeschüchtert, weil er nicht mehr weiß, was wo warum strafbar ist.

Letzthin wurde bekanntgegeben, im Jahre 2008 seien in der BRD annähernd 14‘000 “rechte Straftaten” – was auch immer das sein soll – begangen worden, davon gut 700 Gewalttaten. Nach Abzug dieser letzten Gruppe bleiben also rund 13‘000 politisch motivierte gewaltfreie “Straftaten”. Das ist bemerkenswert. Besonders vor dem Hintergrund, dass bundesrepublikanische Politiker immer wieder in China und anderswo mit großer Selbstgerechtigkeit die “Einhaltung der Menschenrechte anmahnen”.
Offenbar gelten die beschworenen Menschenrechte der freien Meinungsäußerung, der Wissenschaftsfreiheit, der Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses usw. nur dann, wenn sie den darüber thronenden Gesetzestafeln der “Westlichen Wertegemeinschaft” nicht widersprechen. Hier wird mit zwei Ellen gemessen. Das ist tief unwahrhaftig, um nicht zu sagen verlogen: ein recht durchsichtiges machiavellistisches Manöver zugunsten westlicher Machtstrukturen.

Die größte Merkwürdigkeit unter den westlichen Tabuzonen ist aber historischer Natur. Wenn es nämlich um den Nationalsozialismus und das sogenannte Dritte Reich geht, dann setzt das Denken der Zeitgenossen vollständig aus. Das Gehirn wird seiner Funktion enthoben, und es kommen fast religiös anmutende Reflexe in Gang. Jegliche Differenzierung hört auf, jedes Hinterfragen der gängigen Bausch-und-Bogen-Verurteilung gilt als ungehörig, ja bösartig. Hier gibt es nur eine einzige erlaubte Meinung: Die Nazis – sprich die Deutschen – sind Täter, und zwar ausschließlich, und die Juden sind Opfer, und zwar grundsätzlich und zeitenübergreifend – siehe die Wirbel um Erika Steinbach und Eva Herman, um Martin Hohmann und General Reinhard Günzel. Wer an diesem allerobersten Glaubenssatz zweifelt, ist kein Gesprächspartner mehr, sondern ein Ketzer und Aussätziger zugleich, der blitzartig dem Inquisitionsrichter, der gesellschaftlichen Ächtung und wirtschaftlichen Vernichtung anheimfällt. Und jeder, der mit ihm zu tun hat, muss sich umgehend “distanzieren”.

Holo2Das gilt vor allem für die Fragen rund um den Holocaust, die Kernzone jenes verminten Geländes. Der unendliche Medienrummel um den Bischof Richard Williamson hat uns das Tabu einmal mehr vorgeführt. Frau Merkel sieht sich veranlasst, den Papst zu belehren; der Papst sieht sich veranlasst, den Bischof zum Widerruf aufzufordern; die Staats-anwaltschaft Regensburg ermittelt, und die bundesrepublikanische Justiz erwägt die Ausstellung eines Internationalen Haftbefehls gegen den Kirchenmann – warum? Weil er ein historisches Faktum anders einschätzt als gewohnt und erlaubt. Darin besteht seine Ketzerei. Das heißt aber nichts anderes, als dass jene geschichtliche Begebenheit der Sphäre der Wissenschaft und damit der kontroversen Diskussion entzogen und in die Sphäre der Religion erhoben wird, und zwar einer Art Weltreligion, die in der Bundesrepublik unverkennbar die Züge einer halb offiziellen Staatsreligion angenommen hat.  Weiterlesen