Tag Archive: Amerikaner



Vorwort von Osimandia: 

Das englische Original, das dieser Übersetzung zugrundeliegt, ist am 13. November 2010 unter dem Titel Dupes of Judah auf Wake up from your Slumber erschienen. Das kleine Buch in zehn Kapiteln von William Dudley Pelley (1890 – 1965) ist aber wesent­lich älter. Ein Erscheinungsdatum konnte ich nicht ausfindig machen, aber aus dem Zusammenhang wird klar, dass es um den Jahreswechsel 1938/1939 geschrieben worden sein muss.

Der Autor, der seinen Wehrdienst im ersten Weltkrieg in der Spionage-Abteilung der Amerikaner absolvierte und 1936 (aussichtsloser) Präsidentschaftskandidat war, stellt in diesem Büchlein seine Sicht der Dinge über die Hintergründe der Ursachen für den ersten Weltkrieg vor. Er schreibt Ende 1938 oder Anfang 1939 darüber, dass eine Wie­derholungsveranstaltung geplant sei und die Propagandamaschine dafür bereits auf Hochtouren laufe. Er sagt nicht nur den Zweiten Weltkrieg voraus, sondern auch, dass zu dem Zeitpunkt schon geplant war, dass die USA an ihm teilnehmen sollen.

Es ist an vielen Stellen schlicht unmöglich, den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen zu überprüfen, aber das ist mit offiziellen Versionen zu Ereignissen ja sehr häufig nicht anders. Manches erscheint uns heute – sowohl aus unserem deutschen Blickwinkel als auch aus der zeitlichen Entfernung von 75 Jahren – etwas anders. Dennoch sind einige Erwägungen darin, die mir interessant und zumindest diskussionswürdig erscheinen und die mir bisher vollkommen neu und auch ziemlich überraschend waren.

Ich stelle die Übersetzung seines Büchleins daher nicht als unhinterfragbare Wahrheit vor, sondern nur als einen ungewöhnlichen und interessanten amerikanischen Zeit­zeugenbericht, der unbedingt einer sorgfältigen Plausibilitätsprüfung jedes Einzelnen unterzogen werden sollte. Der Autor war ohne jeden Zweifel ein gebildeter Mann, er bedient sich aber dennoch im vorliegenden Büchlein einer recht “kumpelhaften” Um­gangssprache, weil er sich speziell an die Veteranen des 1. Weltkriegs der Ameri­ka­ni­schen Legion richtet. Ich habe mich bemüht, diesen Tonfall bei der Übersetzung zu wahren.

Drei Jahre später – im Jahr 1942 – wurde William Dudley Pelley (in den USA!) zu 15 Jahren Haft wegen Volksverhetzung verurteilt, von denen er sieben Jahre absitzen musste. Er starb 75-jährig im Juni 1965. 

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Kapitel 1

armySollen wir dieses Mal in den Krieg ziehen,
um Deutschlands Juden zu retten

oder den Drogenhandel der Sassoons am Gelben Fluss?
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Ich möchte mich gegenüber den Männern der Amerikanischen Legion (Die Vetera­nen­organisation der US-Army) so ausdrücken, wie mir der Schnabel gewachsen ist.

Ich möchte mit ihnen über Insiderfakten zu einen gewissen Krieg reden, auf­grund dessen sie heute Mitglieder der Amerikanischen Legion sind. Es ist so klar wie Kloßbrühe, dass rund eine Million amerikanischer Jungs 1917 nach Übersee in einen Krieg zogen, über dessen Ursachen sie so gut wie gar nichts wussten.

Sogar heute, zwei Jahrzehnte später, weiß kaum einer von tausend Veteranen die exakte, kurze, knappe Insiderstory, wie wir zu diesem Krieg kamen, wer uns darin verwickelt hat, welche Kastanien ausländische Regierungen aus dem Feuer geholt haben – oder sie uns aus dem Feuer holen ließen – und wer diese Kastanien geknackt und verspeist hat, nachdem wir gelinkt worden waren mitzuhelfen, sie von den Kohlen des europäischen Konflikts herunterzuklauben.

Es wird Zeit, dass wir alle ein kleines Aha-Erlebnis bekommen, wie solche Kriege gemacht werden, wer sie macht und welchen Zwecken es dient, sie anzuzetteln und loszutreten. Weiterlesen


»Befreiung« durch die Westalliierten – Verbrechen am Deutschen Volk

von Erich Kern
(Auszug)

[…] Leider waren die vorstehend geschilderten Grausamkeiten und Verbrechen, denen deutsche Menschen im Osten und Südosten wehr- und hilflos ausgeliefert waren, nicht ein Privileg der Polen, der entmenschten bolschewistischen Soldateska der Roten Armee, der Tschechen oder der Titopartisanen. Auch unter den Westalliierten, deren Schlachtruf nach Winston Churchills Parole »Vorwärts, christliche Soldaten« hieß, gab es viele, die plündernd, stehlend, raubend, vergewaltigend und mordend in die deutschen Lande einrückten.

Am 16. April 1945 stieß im Verbande des VI. Korps der 7. US-Armee die Armee des Generals Jean de Lattre de Tassigny durch den Schwarzwald. Die Spitze bildete das 3. marokkanische Spahi-Regiment unter dem damaligen Major Maria Ferdinande de Castries.

Obgleich sich in Freudenstadt keine einzige kämpfende deutsche Einheit befand und die Stadt über 1500 Verwundete versorgte, die Oberfeldarzt Dr. Bauer betreute, stellte sich das Regiment zum Angriff bereit und begann die wehrlose Stadt mit 15,5-cm-Geschützen zu beschießen. Oberfeldarzt Dr. Bauer raste ins Waldhotel Stockinger, wo in jener Zeit ein General v. Alberti sich mit ein paar Stabsleuten befand. General Alberti funkte an die angreifenden Franzosen dreimal im Klartext, daß die Stadt bis zu 10 km im Umkreis völlig frei von deutschen Truppen sei.

Die Funksprüche wurden aufgefangen, aber die Franzosen reagierten überhaupt nicht darauf und schossen weiter, bis Freudenstadt in Flammen stand.

Erst am nächsten Tag um 10 Uhr wagten sich die ersten französischen Panzer auf den zerstörten Marktplatz der brennenden Stadt Freudenstadt. Der erste Befehl, der gegeben wurde, lautete: Feuerlöscher einstellen!

Doch nicht genug, die Marokkaner hatten tagelang Plünderungsrecht und jede Freiheit. Der gesamte Stadtkern, mindestens 650 Häuser, ging in Flammen auf, unzählige Verwundete kamen mit Dutzenden Zivilisten in den Flammen um. Über 500 Frauen und Mädchen meldeten sich nach den grauenhaften Tagen bei den Ärzten, weil sie vergewaltigt worden waren. Weiterlesen


Richard Poe auf DISCOVER THE NETWORKS über Sozialhilfe und
bedingungsloses Grundeinkommen als Wutbürgerkeulen.
Criticomblog

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quod-klein   Die seit 1966 nach Richard Andrew Cloward und Frances Fox Piven, Soziologen der Universitiät Columbia, benannte „Cloward-Piven-Strategie“ versucht, das Ende des Kapitalismus zu beschleunigen, indem die staatliche Bürokratie mit einer Flut von unerfüllbaren Forderungen überlastet wird, was zu sozialen Krisen und zum wirtschaftlichen Zusammenbruch führen soll.

Angeregt durch die Unruhen vom August 1965 im schwarzen Stadtteil Watts in Los Angeles — die ausbrachen, nachdem die Polizei Schlagstöcke eingesetzt hatte, um einen Afroamerikaner unter Kontrolle zu kriegen, der unter dem Verdacht der Trunkenheit am Steuer stand — veröffentlichten Cloward und Piven am 2. Mai 1966 in THE NATION einen Artikel mit dem Titel „Die Bedeutung der Armen: Eine Strategie, zur Beendung der Armut“ („The Weight of the Poor: A Strategy to End Poverty“). Nach der Veröffentlichung verkaufte THE NATION beispiellose 30.000 Nachdrucke. Aktivisten waren von der sogenannten „Krisenstrategie“ oder „Cloward-Piven-Strategie“, wie sie später genannt werden sollte, begeistert und viele brannten darauf, sie in die Tat umzusetzen.

In ihrem Artikel von 1966 beschuldigten Cloward und Piven die herrschenden Klassen, daß sie den Wohlfahrtsstaat dazu nutzen, die Armen zu schwächen, und daß die Reichen ein soziales Sicherheitsnetz anbieten, um das Feuer der Rebellion zu löschen. Arme Menschen können nur Fortschritte machen, wenn „der Rest der Gesellschaft Angst vor ihnen hat“, sagte Cloward am 27. September 1970 gegenüber der NEW YORK TIMES. Weiterlesen


von Erwin Landl

Seit geraumer Zeit galt Deutschland, primär die bösen Preußen, als die Hunnen. Gemäß unserer allmächtigen, einflussreichen weltweit agierenden Qualitätsmedien sind wir die bösen, schlimmsten, kriegsgeilsten Verbrecher aller Zeiten, die es auszurotten gilt! Zum Beispiel Ernest A. Hooton, 1943: „Züchtet den Deutschen ihre Veranlagung zum Krieg weg!“

Delivering DemocracyDoch wie sieht die Wirklichkeit aus? Seit dem Bestehen der USA (Vereinigte Staaten von Amerika) im Jahre 1776 führten Amerika also die USA weltweit 222 Kriege! Überdies wirkten sie auch als Revolutions- Anstifter und Brandbeschleuniger zu einem vielfältigen vorteilhaften eigenem Nutzen.

Nach Einmischung in zwei Weltkriege, 1917 und 1941, in rein europäische Streitereien, machten die USA durch den Raub aller Art von Gütern, Fabrik-Demontagen und vieles mehr. Vor allem Ausplünderung des deutschen Wissens und Könnens (Know how) inkl. zwangsverpflichtender Mitarbeit wissenschaftlicher Koryphäen, war für sie eine fette Beute. Das führte zu einem sensationellen technischen und wissenschaftlichen Riesenfortschritt der USA, zum Nachteil anderer, vor allem der Deutschen. Deutsche Erfindungen, Patente, Konstruktionspläne etc. in Billionenwerten wurden zur Kriegsbeute der USA! Doch das reichte den Eroberern noch lange nicht. Bei der Neugestaltung Europas wurden Ländereien ohne Rücksicht auf historische, völkische, kulturelle, religiöse Abstammung an gedungene, verdienstvolle Mitstreiter einfach abgetreten. Ein Blick auf Europas neue Grenzen und Ländereien seit 1945 bestätigen dies. (Polen!). Seit wann haben die großen Welteroberer stillschweigend die Monroedoktrin von 1825 außer Kraft gesetzt? Ich darf kurz an den Kernpunkt dieser internationalen, sinnvollen Vereinbarung erinnern: Amerika den Amerikanern, Europa den Europäern!

Keine Einmischung in Streitereien anderer Staaten! Diese richtige, sinnvolle internationale Vereinbarung dürfte wohl bei einer Nacht und Nebel Aktion außer Kraft gesetzt worden sein. Was haben nun die Amis schon wieder in Europa, speziell in der Ukraine, 2014, zu suchen? Haben die Weltverbesserer, sprich Amerikaner, trotz zweier schrecklicher Vernichtungskriege, vor allem zu Lasten Deutschlands, noch immer nicht begriffen, dass man mit Gewalt kein internationales Problem lösen kann?

Ohne Not, Zwang oder Gefahr für den Weltfrieden wird das 1945 unterworfene Deutschland zudem bis 2099 von den USA, gemäß Aussagen höchster Autoritäten, militärisch besetzt bleiben! Scheinbar für immer als 51. US-Bundesstaat den Amis. Wobei die horrenden Besatzungskosten die besiegten Deutschen seit 1945 zu tragen haben. Hingegen hat der nicht minder verdienstvolle Beitrag Stalins zur Unterwerfung Deutschlands, inkl. Ausplünderung, dennoch dazu geführt, dass die Sowjets nach zehnjähriger Besatzungszeit ihren besetzten Teil Deutschlands wieder geräumt und der Eigenverwaltung überlassen haben. Wer möchte da nicht einen moralischen Vergleich zwischen West und Ost ziehen?

Zurzeit unterhalten die USA in ca. 150 Ländern / Staaten rund um den Globus 760 offizielle Militärstützpunkte. Für welchen Zweck? Vielleicht zur militärischen Einkreisung missliebiger Staaten? Davon alleine unterhalten die USA in Deutschland 253 US-Militär-Stützpunkte und das in der „befreundenden“, verbündeten BRD. Hier dürfte es sich wohl um ein sonderbares Freundschaftsverhältnis handeln. Angela Merkel weiß darüber sicherlich näheres.

Ich kenne noch andere viel deftigere Aussprüche betreffs der bösen Deutschen von 1945, die ich hier gegen das Vergessen anführen möchte: „Wir haben das deutsche Schwein geschlachtet, es liegt zerschmettert am Boden und wird sich nie wieder erheben können! Nie mehr, nie mehr wieder Kriege! Es wird keine Kriege mehr geben, wir werden ewiglich in friedlichen Zeiten leben!“ Soweit Radio Alpenland, Graz, Mai 1945! Dieser Spruch klingt noch heute mit Schauder in meinen Ohren. Zudem hieß es 1945: „Nie, nie wieder darf von deutschem Boden ein Krieg ausgehen!“ Aha, a soo!

Und der nunmehrige Weltpolizist USA ist unermüdlich in profitable Kriege gegen die Bösen verwickelt. Dabei werden US-Drohnenkriege von deutschen Flugplätzen, also von deutschem Boden aus gestartet. Wo bleibt da das internationale Recht? Wo bleibt da der Aufschrei des Gewissens der Welt? Hoffentlich verheddert sich der Weltpolizist mit seinen ständigen Kriegen nicht im internationalen Kodex mit äußerst negativen Auswirkungen, die trotz des Einsatzes der modernsten Waffen letztlich nicht mehr zu korrigieren sind.

Möge unsere unbedarfte Welt von diesem „friedfertigen“ Weltpolizisten verschont bleiben!

Mit besten Wünschen und Grüßen!
Ihr alter Kriegsveteran des Zweiten Weltkrieges!
Erwin Landl, aus Salzburg

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TextQuelle: Erstveröffentlichung dieses Artikels: 26/05/2014 – NationalJournal

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Anfang 1944 übernahm Generalfeldmarschall Erwin Rommel den Oberbefehl der deutschen Heeresgruppe B an der Westfront. Eine drohende Invasion des Gegners vor Augen, ließ er sogleich umfangreiche Verstärkungsarbeiten am Atlantikwall durchführen.

Landung in der Normandie

Am 6. Juni 1944 landeten die feindlichen Alliierten dennoch in der Normandie. Der Plan für die Operation Overlord  fußte auf ab 1941 ausgearbeiteten Invasionsplänen und war vom englischen Generalleutnant Frederick E. Morgan in seiner endgültigen Fassung erarbeitet worden. Er sah vor, mit vier Armeen zu landen und dann schnell ins Landesinnere vorzustoßen. Die deutsche Wehrmacht schlecht auf die Invasion eingestellt. Der deutsche Planungsstab und Hitler erwarteten die Landung immer im Pas de Calais, der engsten Stelle des Ärmelkanals. Das Gebiet von Calvados, wo die Alliierten schließlich an Land gingen, wurde stellenweise nur mit einigen Metern Stacheldraht und ein paar MG-Nestern verteidigt. Aber nicht überall, denn trotz der falschen Erwartungen des OKW über den Ort der Invasion war die Normandieküste insgesamt jedoch recht stark befestigt. Das Invasionsgebiet war in fünf Landungsabschnitte aufgeteilt mit den Decknamen Juno, Gold, Sword (britisch/kanadische Landungsabschnitte), sowie Utah und Omaha (US-amerikanische Landungsabschnitte). Die Bombardierungen der Küste aus der Luft und von See verliefen planmäßig, verfehlten bei Omaha jedoch die erste deutsche Linie, und das führte, zusammen mit der Tatsache, daß die Wehrmacht in Unkenntnis der Alliierten eine zweite Division dort hatten, zu sehr schweren Verlusten der ersten Welle (ca. 70 %).

Zu Beginn der alliierten Invasion in der Normandie hat Alexis von Roenne als Chef der Abteilung Fremde Heere West durch falsche Lagemeldungen zu einer verhängnisvollen Täuschung der deutschen Führung und damit zum militärischen Erfolg der Alliierten wesentlich beigetragen.

(aus: http://de.metapedia.org/wiki/Deutsche_Westfront_1944/1945)

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Die Operation Overlord (dt.: Unternehmen „Oberherr“) war eine Operation der westlichen Alliierten im Zweiten Weltkrieg, die zum Ziel hatte, den deutschen Atlantikwall in Nordfrankreich zu durchbrechen und dort selbst eine feste Basis aufzubauen. Dazu gehörten die Invasion in der Normandie unter dem Decknamen Operation Neptune sowie mehrere Folgeoperationen. Die Operation Overlord dauerte vom 6. Juni 1944, dem „D-Day“, bis zum 25. August 1944, als die Alliierten am Ende der Schlacht um Paris Frankreichs Hauptstadt einnahmen.

Planung

Der Stab des SHAEF nahm den Grundriß des von Frederick E. Morgan entwickelten Plans und formte ihn in die Endversion, der Operation Overlord, die am 6. Juni 1944 von General Dwight D. Eisenhower und dem Landstreitkräftekommandanten für den Anfangsteil der Invasion, General Sir Bernard Montgomery, gestartet wurde. Die Planung umfaßte im wesentlichen folgende Operationen: Weiterlesen


[Anm.d.Red.: MSM-Beitrag – enthält SysProp!]

Schreie in der Kraterlandschaft

von Klaus Wiegrefe – Spiegel.de
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Der D-Day war die größte Landungsaktion der Geschichte, nun sind neue, blutige Details der Aktion bekanntgeworden: Ein britischer Autor hat die Invasion in der Normandie von 1944 rekonstruiert und ist dabei auf zahlreiche Kriegsverbrechen gestoßen – auch durch die Alliierten.
D Day landings

Für William E. Jones war es das erste Verbrechen, und vermutlich konnte er sich deshalb noch Jahre später gut daran erinnern. Er hatte mit anderen US-Soldaten der 4. Infanteriedivision einen kleinen Hügel erobert. Es sei „ziemlich hart zur Sache gegangen“, beschrieb Jones später das blutige Gefecht.

Und dann verloren die GIs alle Beherrschung. O-Ton Jones: „Wir spielten verrückt. Einige von ihnen saßen noch in den Schützenlöchern. Da sah ich, wie mehrere direkt in den Löchern erschossen wurden. Wir machten keine Gefangenen und konnten nicht anders, als sie zu töten. Das taten wir. Ich hatte noch nie einen auf diese Weise erschossen. Aber sogar unser Leutnant hat mitgemacht, und einige Unteroffiziere auch.“

Die Namen der Toten werden vermutlich nie geklärt, nur eines ist gewiss: Die Opfer des Kriegsverbrechens waren deutsche Soldaten, gestorben in der Normandie im Sommer 1944.

Im Morgengrauen des 6. Juni hatten die Angloamerikaner und ihre Verbündeten mit der Operation „Overlord“ begonnen, dem größten Landungsunternehmen aller Zeiten. Weiterlesen


Finanzminister Schäuble hat in der Spähaffäre die Zusammenarbeit mit US-Geheimdiensten verteidigt. Seine positive Haltung zu den Vereinigten Staaten geht auf Erfahrungen im Kalten Krieg zurück.

Schäuble-Gollum

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) nimmt die USA in der Spähaffäre in Schutz: „Dass die Amerikaner daran arbeiten, Informationen zu kriegen, die zur Abwehr von Terroranschlägen geeignet sind, das nehme ich mal als allgemein bekannt an“

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Zusammen-arbeit zwischen deutschen und amerikanischen Geheimdiensten verteidigt. „Dass die Amerikaner daran arbeiten, Informationen zu kriegen, die zur Abwehr von Terroranschlägen geeignet sind, das nehme ich mal als allgemein bekannt an“, sagte Schäuble der „Schweiz am Sonntag“.

Dabei sei klar, dass rechtsstaatliche Regeln zu wahren seien. „Wenn man, wie Deutschland, Truppen in Afghanistan hat, darf aber nicht vergessen werden, dass man durchaus dankbar für solche Informationen ist. Ebenso, wenn Deutsche in Afrika entführt werden.“

In seiner Zeit als Bundesinnenminister (2005-2009) sei ein Anschlag der islamistischen Sauerland-Gruppe dank Hinweisen aus den USA verhindert worden. Seine grundsätzlich positive Haltung gegenüber den USA begründete Schäuble mit Erfahrungen in der Zeit des Kalten Krieges: „Ich habe die Berlin-Blockade und vieles andere erlebt. Und meistens hatte ich das Gefühl: Gott sei Dank schützen uns die Amerikaner.“
Delivering Democracy

Großdemonstrationen in Deutschland

Tausende Menschen hatten am Samstag in vielen deutschen Städten gegen die Datenausspähung durch Geheimdienste protestiert. So demonstrierten in Hamburg nach Polizeiangaben 2000 Menschen. Ein Bündnis verschiedener Organisationen und Parteien hatte zu den Protesten aufgerufen.

Seit Wochen ist bekannt, dass der US-Geheimdienst NSA wohl im großen Stil die Kommunikation von Bürgern in Deutschland auskundschaftet. Details und Umfang sind aber weiter unklar. Die Bundesregierung bemüht sich bislang mit begrenztem Erfolg, nähere Informationen aus den USA zu bekommen. Offengelegt hatte den Skandal der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden.

Die SPD kritisierte erneut den Umgang der Regierung mit dem Spähskandal. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück attackierte Merkel und verlangte von ihr einen offensiveren Umgang mit den USA. Merkel sei den Amerikanern gegenüber „zu unkritisch“ und gehe mit dem Abhörskandal „mehr als lässlich“ um, sagte er der „Welt am Sonntag“. SPD-Chef Sigmar Gabriel warf Merkel im „Tagesspiegel am Sonntag“ vor, sie nehme Grundrechtsverletzungen in Kauf und ducke sich weg.

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe nahm Merkel in Schutz und bezeichnete Gabriels Wortmeldungen in der Debatte als „ständige Flegeleien“. Während der SPD-Chef den „Wahlkampf-Lautsprecher“ bediene, kümmere sich die Regierung um Aufklärung.

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Quelle: Wolfgang Schäuble : „Gott sei Dank schützen uns die Amerikaner“ – Nachrichten Politik – Deutschland – DIE WELT