Tag Archive: Alliierte



Das Video:

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Morbus ignorantia - Krankheit Unwissen

Wenn auch der Film unterhalb des folgenden Textes einige Schönheitsfehler hat, wie z.B. Wir hätten England angegriffen, ist er doch ein Dokument, welches man sich unbedingt anschauen sollte. Vieles ist den geschichtsinteressierten Leser bekannt. Dieser Film ist jedoch eine Anklage der Alliierten des 2. Weltkrieges, eine Anklage der Führer der militärischen Besatzung Deutschlands und eine Anklage der BRD – Regierung, die das mit ihrem Vasallentum gegenüber den Siegermächten demonstrieren, dazu geht der Filmemacher nochmals speziell darauf ein!

Was jedoch bemerkenswert ist, ist die Erwähnung der Tatsache, das die Deutschen sämtlichst ausgemerzt werden sollen. Das hat also nichts mit rechtem Gedankengut zu tun, sondern ist wird mit Dokumenten untermauert, die von Regierungen, Militär und Presse stammen.

Bitte helfen Sie mit, diesen Film zu verbreiten!

Ubasser
„Other losses“- die verschwiegene Geschichte Deutschlands nach 1945: bevor Julian Assange und Edward Snowden mit ihren Enthüllungen über US-Geheimdokumente die Welt in Erstaunen versetzten, veröffentlichte der…

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17.000.000 deutsche Frauen waren erklärtes Freiwild

Kapitel V

Vermischung der deutschen Rasse

Die Eroberer haben sich nicht nur vorgenommen, durch die Niederreißung der drei Produktionssäulen Deutschland wirtschaftlich zu vernichten, sondern durch einen Angriff auf seine Mütter haben sie einen Angriff auf die deutsche Rasse selbst in die Wege geleitet. Den Dokumentationen nach zu urteilen, scheinen die Männer, die sich auf Jalta trafen, bewußt ein teuflisches Programm der Rassenverfälschung ausgearbeitet zu haben, das sie als angemessene Antwort auf die Behauptung einer rassischen Überlegenheit ansahen.

Ein russischer General erzählte General Ira Eaker, Kommandeur der Luftstreitkräfte am Mittelmeer: “Wir haben beschlossen, nur die deutschen Männer zu töten und 17.000.000 deutsche Frauen zu nehmen; das wird die Sache regeln.” Etwas in dieser Richtung war offensichtlich die Absicht. Die Millionen deutscher Männer im hei­rats­fähigen Alter, die nicht im Krieg getötet oder körperlich behindert waren, mußten in die Sklaverei marschieren, wo sie ihre Frauen, Liebsten, Töchter und Schwestern nicht beschützen konnten. Und dann begann der Angriff.

Aus dem Osten kamen die bolschewisierten mongolischen und slawischen Horden, die alle gefangenen Frauen und Mädchen wiederholt vergewaltigten, mit Geschlechts­krank­heiten ansteckten und mit der zukünftigen Rasse russisch-deutscher Bastarde schwängerten. Im Westen die von den Briten benutzten Kolonialtruppen, die französischen Senegalesen und Marokkaner, die Amerikaner mit einer überaus hohen Prozentzahl von Schwarzen. Unsere eigene Methode war nicht so direkt wie die russische: Anstatt physische Kraft zu benutzen, veranlaßten wir die deutschen Frauen, ihre Tugend zu überantworten um zu leben – um Nahrungsmittel zum essen zu bekommen, Betten zum schlafen, Seife, um sich damit zu waschen, Dächer über dem Kopf, um sie vor der Witterung zu schützen. Weiterlesen


von Die Europäische Aktion

Der 8./9. Mai ist ein merkwürdiger Gedenktag. Es gibt lauter zufriedene Gesichter: Die Alliierten feiern, weil sie gesiegt haben, die Deutschen feiern mit, weil sie befreit wurden, und die Italiener halten sich fein stille und freuen sich heimlich, dass keiner eine dumme Frage an sie stellt. Nur die Japaner machen ein undurchdringliches Gesicht; sie gedenken des Kriegsendes erst im August.

Und wir? Wir sind an diesem Tage sehr, sehr nachdenklich und sehen keinen Grund zur Freude. Von den Westalliierten und ihren bundesdeutschen Pudeln schweigen wir sowieso, aber auch die aufdringlichen Putin‘schen  Militärparaden zeigen uns einmal mehr, was wir von Russlands gegenwärtigem Herrn zu halten haben, den manche unbeirrte Optimisten in nationaldeutschen Kreisen für unsern verkappten Freund halten.

Trotzdem: Dieser Tag ist auch unser Tag. Wir stehen – ergriffen, zornig und tatendurstig – vor dem Sarkophag, in dem das Deutsche Reich lebendig begraben liegt. Denn für uns ist dieser Sarg durchsichtig wie Glas, und wir sehen darin eine wunderschöne Tote, die in Wirklichkeit nicht tot ist: Die Träger des Sarges werden irgendeinmal stolpern – und zwar über uns! Wir müssen sie zu Fall bringen!Das Märchen von Schneewittchen ist hier Wirklichkeit geworden. Die Königstochter liegt so, wie sie eingesargt wurde, unberührt und unverweslich – schwarz, weiß und rot! Und wir wissen: es bedarf jetzt nur noch einer kleinen Erschütterung, die Träger des Sarges werden irgendeinmal stolpern – und zwar über uns! Wir müssen sie zu Fall bringen! Dann fährt der giftige Apfelgrütz aus Schneewittchens Halse, es fängt an zu atmen, und die Hochzeit mit dem Befreier wird nicht lange auf sich warten lassen.

Ich erzähle hier keine erbaulichen Geschichten für die Kleinen. Wir leben mitten in einem Mythos, der sehr handfeste historische und völkerrechtliche Grundlagen hat. Zur Erinnerung drucken wir anschließend ein Kapitel aus meinem Buch „Der Staat der Deutschen“ ab. An der Feststellung von Admiral Dönitz, ganz am Schluss des Kapitels, hat sich bis zum heutigen Tage nichts geändert. Weiterlesen


Teil 12 – Zusammenfassung

von Ubasser

Die Zusammenfassung der vorgehenden 11 Teile der Erzählungen von Hans Kehrl soll nochmals eine Abrundung der Sichtweise auf das Deutsche Reich unter der nationalsozialistischen Regierung darstellen. Es können tausende Historiker der Neuzeit irgendwelche Forschungen über dieses Zeit betreiben, bleiben bei ihnen jedoch stets Vorbehalte und es existiert eine konsequente Objektivlosigkeit, gepaart mit absoluter Negierung aller Umstände und Ereignisse. Solange noch eine positive Erwähnung jener Zeit den Staatsanwalt und Richter auf den Plan schickt und Historiker, Laienhistoriker und Journalisten mit einem Bein im Gefängnis stehen, wenn sie ihre objektiven Berichte veröffentlichen, solange wird es auch keine wahrhafte Aufarbeitung aller Ereignisse und Umstände aus dieser Zeit erfolgen. Wir wissen, wem fast alle Medien heute gehören, (auch jene Öffentlich-Rechtlichen!)wir wissen, welcher Weg eingeschlagen, um die Macht zu erhalten und auf immer kleinere Gruppierungen übertragen werden soll. Mit nur einem geringen Wissen über tatsächliche Vorgänge im Lande, Europa und der Welt, kann man die Lügen erkennen, denen wir täglich ausgesetzt werden. Der wichtigste Faktor ist jedoch die Hinterfragung einer jeden Sache. Schnell wird man zum „Querulanten“ abgestempelt und wo es angebracht ist, wird aus dem unbequemen Frager ein Neonazi, Nazi oder Rechtsextremer. Antisemitismus und Rassismus sind die wichtigsten Schlagworte, bei denen heute Karrieren und Existenzen beendet werden. Wenn man sich das Wort, oder den Inbegriff alles „Guten“ durch den Kopf gehen läßt: Demokratie; dann erscheint die Geißelung der „Meinungsfreiheit“ gegenüber eher als Hohn. Weiterlesen


Albert Speers “Erkenntnisse” und die ihm gebührende Antwort

Von Hans Kehrl
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Albert Speer – Schriftliche, beeidete Erklärung vom 15. Juni 1977

 

quod-klein-Anfang Ich, Albert Speer, kenne die Bedeutung einer Eidesstattlichen Versicherung und erkläre hiermit wie folgt an Eides Statt:

Heute in Heidelberg, Schloß-Wolfsbrunnenweg 50 wohnhaft, habe ich das Studium eines Architekten an der Technischen Universität Berlin-Charlottenburg mit dem akademischen Grad eines Diplom-lngenieurs abgeschlossen. Ich wurde nach 1933 Hitlers Architekt, ab 1942 der für die Rüstung in der Regierung Hitlers verantwortliche Minister. Im Prozeß des internationalen Militärtribunals in Nürnberg zu zwanzig Jahren Haft verurteilt, wurde ich am 1. Oktober 1966 entlassen. Danach schrieb ich zwei Bücher: “Erinnerungen” und “Spandauer Tagebücher”.

Der Judenhaß war der Motor und Zentralpunkt Hitlers, vielleicht sogar das eigentliche, ihn bewegende Element. Das deutsche Volk, die deutsche Größe, das Reich, das alles bedeutete ihm letzten Endes nichts. Daher wollte auch der Schlußsatz seines Testaments uns Deutsche nach dem apokalyptischen Untergang auf einen erbärmlichen Judenhaß festlegen. Ich war in der Reichstagssitzung vom 30. Januar 1939 anwesend, als Hitler versicherte, daß bei einem Krieg nicht die Deutschen, sondern die Juden vernichtet würden. Dieser Satz war mit derartiger Bestimmtheit gesagt, daß ich an der Absicht, sie durchzuführen, nicht hätte zweifeln dürfen. Er hat diese Ankündigung seiner Absichten am 30. Januar 1942 in einer Rede, die mir ebenfalls bekannt war, wiederholt:

Der Krieg würde nicht enden, wie die Juden es sich vorstellen, durch die Auslöschung der europäisch-arischen Völker, sondern das Ergebnis des Krieges würde die Vernichtung der Juden sein. Weiterlesen


Die politische Lage

Von Hans Kehrl
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Motor der Außenpolitik Hitlers: Furcht vor dem Bolschewismus

Zwei Jahre war ich nach dem Kriege in alliierten Internierungslagern, zwei Jahre im Justizpalast in Nürnberg und zwei Jahre im Zuchthaus in Landsberg. Ich hatte damals ausreichend Zeit, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nachzudenken. In bezug auf die Vergangenheit beschäftigte mich dabei natürlich und immer wieder die Frage: Was war die Motivation für Hitlers Außenpolitik?

Seitdem sind mehr als 40 Jahre vergangen und ich habe einen großen Teil des historisch Relevanten über die 6 Jahre Frieden und 6 Jahre Krieg des Dritten Reiches gelesen. In bezug auf die Motivation von Hitlers Außenpolitik bin ich im wesentlichen bei der Überzeugung geblieben, die ich mir schon im Justizpalast in Nürnberg gebildet hatte:

Der alles andere überschattende Leitstern von Hitlers Außenpolitik war die Furcht vor dem Bolschewismus.

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1.  Im August 1936 verfaßte Hitler eine Denkschrift über die Aufgaben des Vierjahresplanes. Sie war damals nur in drei Exemplaren vorhanden. Göring war es von Hitler untersagt worden, aus ihr vorzulesen oder sie gar weiterzugeben. Sie war also zweifellos nicht für Propagandazwecke bestimmt. Sie sollte auch nicht Dritte beeinflussen. Soweit ich daraus im folgenden zitiere, sind Unterstellungen aus dem Original übernommen. Die Zitate stammen sämtlich aus dem ersten Teil der Denkschrift, der die Unterüberschrift trägt: Weiterlesen


Deutscher Sozialismus

Von Hans Kehrl
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Als die NSDAP unter dem Namen “Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei” gegründet wurde, geschah das zweifellos im bewußten Gegensatz zum internationalen Marxismus und besonders auch unter scharfer Ablehnung von dessen Grundidee, nämlich der Notwendigkeit des Klassenkampfes. An seine Stelle sollte der “Deutsche Sozialismus” treten, der keine Apparatur, kein Programm, sondern eine Gesinnung war. Im Brockhaus Ausgabe von 1923 ist das Stichwort “Sozialismus” wie folgt formuliert:

“Der Inbegriff der weltanschaulichen und ökonomischen Theorien und praktischen Maßnahmen, die eine neue Lebens- und Wirtschaftsordnung unter stärkster Betonung der Wirtschaftsidee erstreben, im Gegensatz zu den individualistischen Auffassungen von Wirtschaft und Gesellschaft.”

Genau das war die vage Idee des deutschen Sozialismus. Hitler rief nicht zum Kampf aller gegen alle auf, sondern zur Volksgemeinschaft “aller Deutschen“. Dem Klassenkampf von rechts und links galt sein politischer Kampf. Das bald eingeführte Wort vom “Arbeiter der Stirn und der Faust” sollte eine Kluft zwischen Handarbeitern und geistig Arbeitenden schließen und das soziale Empfinden des Volkes ansprechen. Staat und Partei aber sollten die Aufgabe und die Pflicht haben, im Auftrag des Volksganzen den Schwachen im Volke zu helfen, sich selbst zu helfen. Mit dieser Zukunftsvision, gepaart mit der Forderung nach der Befreiung vom Versailler Diktat, wurde Hitler Führer einer Massenbewegung und schließlich Kanzler des deutschen Reiches. Von Gregor Strasser, dem Fraktionsvorsitzenden der NSDAP im Reichstag, stammt dazu das Wort von der “antikapitalistischen Sehnsucht des deutschen Volkes” (so Gauleiter Jordan in seinem Buch “Im Zeugenstand der Geschichte”). Diese “antikapitalistische Sehnsucht” erfüllte nach meiner Kenntnis auch die überwältigende Mehrheit der für das innenpolitische Geschehen stark bestimmenden Gauleiter sowohl nach ihrem Werdegang, als auch nach ihren Lebenserfahrungen. Insoweit würde man die NSDAP nach heutigen Vorstellungen zweifellos als “Linke” einstufen, mindestens als “links von der Mitte” eingruppieren. Weiterlesen


Machtstrukturen und Faschismus

Von Hans Kehrl
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Eike Henning nimmt in einem Beitrag zu dem Sammelband „Wirtschaft und Rüstung am Vorabend des Zweiten Weltkrieges” an einer Stelle daran Anstoß, daß für Ernst Nolte „in der Führerbewegung nur der Führer verbindliche Aussagen machen kann”. Das war aber in der Tat so. Hitlers Macht drückte sich darin aus, daß er Partei und Staat total regierte. Personelle Entscheidungen in der obersten Führungsregion von Partei und Staat konnten nur von ihm und wurden nur von ihm getroffen.

Das galt für Reichsminister, Reichsstatthalter und Botschafter im Staat ebenso, wie für die höchsten SA- und SS-Führer sowie Reichsleiter und Gauleiter in der Partei­organi­sation. Jeder dieser Machtträger konnte zu jedem Zeitpunkt abberufen werden, ohne daß es vorstellbar gewesen wäre, daß er je Widerstand geleistet oder sich gar damit durchgesetzt hätte. Das gilt ganz merkwürdigerweise auch noch für die Zeit des letzten halben oder dreiviertel Jahres des Krieges, als Hitler – meiner Meinung nach – gar nicht mehr regierungsfähig war. Es erstreckt sich auch auf die ranghöchsten Macht-Ausübenden, wie z. B. Göring oder Himmler (oder auf Gauleiter); sie alle besaßen gewissermaßen nur eine abgeleitete Macht. Es wäre nicht vorstellbar gewesen, daß die Macht, die einer der Großen hatte, von ihnen gegen Hitler hätte eingesetzt werden können.

Natürlich gab es aber Persönlichkeiten, die großen Einfluß hatten. Aber Macht und Einfluß sind ganz verschiedene Kategorien. Der Führungsstil Hitlers, über den ich noch getrennt schreiben will, war in allen Bereichen darauf abgestellt, daß er selbst so „wenige Entscheidungen wie möglich” treffen wollte. Er wollte auch nicht laufend ohne Not über alles Geschehen oder auch das wichtigste Geschehen in allen Bereichen informiert oder gar um Weisungen gebeten werden. Hitler bildete für sich zeitlich und sachlich Entscheidungsschwerpunkte, auf die er sich ausschließlich konzentrierte. Es kam allerdings auch vor, daß er – eher selten – Entscheidungen zu Einzelproblemen an sich zog. Weiterlesen


Autarkie – Teil der NS-Weltanschauung

Von Hans Kehrl
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Im Jahre 1968 hat Dieter Petzina – wohl als erster – eine gründliche Arbeit vorgelegt, die unter sorgfältiger Auswertung aller damals verfügbaren Quellen und vor allem auch Statistiken die Landwirtschaftspolitik, die Rohstoffpolitik, die Devisenpolitik und zum Teil die Außenhandelspolitik des Dritten Reiches in den Jahren 1933-1939 im großen und ganzen durchaus zutreffend nachzeichnet.

Dazu möchte ich aber mit einigen kurzen Ergänzungen und zusätzlichen Betrachtungen beitragen:

1.  Mir ist keine Führungspersönlichkeit im Dritten Reich bekannt, die “Autarkie” als Schlagwort propagiert oder als unverzichtbaren Teil einer NS-Lebensraumpolitik aus­gegeben hätte.

2.  Einige beiläufige Bemerkungen von Herrn Petzina könnten den Eindruck erwecken, als ob Autarkiepolitik Teil irgendwelcher Bestrebungen gewesen wäre, “ein antiliberales Wirtschaftssystem zu errichten” (Seite 10). An anderer Stelle heißt es kurz: “…daß der Vierjahresplan Deutschland aus dem weltwirtschaftlichen Verbund herauslösen sollte” (Seite 18). Die Lockerung eines weltwirtschaftlichen Verbundes – wenn von einem solchen nach der katastrophalen Wirtschaftskrise überhaupt in dieser konkreten Form in den (19-)Dreißiger Jahren die Rede sein konnte – war höchstens die zwangsläufige Folge von Devisenmangel und Exportrückgang, nicht aber ein etwa angestrebtes Ziel.

3.  Petzina weist selbst darauf hin, daß die mangels anderen Dokumentenmaterials “wichtige Quelle seiner Untersuchungen” Material des ehemaligen Wehrwirtschafts- und Rüstungsamtes gewesen sei, welches Oberst Thomas leitete. Dieses Material darf für historische Untersuchungen nur mit einer gewissen Vorsicht benutzt werden. Mir war Oberst Thomas persönlich gut bekannt, zumal er verwandtschaftlich mit der Niederlausitzer Tuchindustrie verbunden war, daher weiß ich auch zuverlässig, daß er damals und später eng mit Schacht liiert war. Das erklärt vielleicht zum Teil, daß Thomas in seinen umfangreichen Ausarbeitungen, Vermerken und Protokollen vieles einfach durch die Brille Schachts sah, und Schacht neigte – vorsichtig ausgedrückt – beileibe nicht zu großer Objektivität, wenn er argumentierte.

4.  Mindestens in drei wichtigen Punkten hatte Schacht eindeutig völlig Unrecht: Weiterlesen


Krieg als Ausweg?

Von Hans Kehrl
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Frage:

War die Aufrüstung für die Besserung der wirtschaftlichen Binnenstruktur des Reiches notwendig?

Frage:

Hat gar die gesamtwirtschaftliche Situation 1938/39 Hitler zum Kriege getrieben, um seine Popularität mit neuen Erfolgen vor dem Sinken zu bewahren oder weil die Wirtschaftslage ihn zu dieser expansions-politischen Ersatzhandlung zwang?

Beide Thesen kann man nur als völlig aus der Luft gegriffen, ja absurd bezeichnen.

Beantwortung der Fragen:

1.  Hitlers Popularität war, wie schon geschildert, 1938/39 auf einem kaum noch zu überschreitenden Höhepunkt angelangt. Politisch war die volle Einbeziehung des linksrheinischen Gebietes in die Souveränität des Reiches erreicht, die Eingliederung Österreichs und des Sudetenlandes, die vom ganzen Volk gebilligt wurde, war ohne einen Schwertstreich gelungen. Das Saargebiet gehörte wieder voll zum Reich. Die diskriminierenden Einschränkungen des Versailler Vertrages auf dem militärischen Gebiet (100.000-Mann-Berufsheer, keine Luftwaffe, keine Kriegsflotte) waren beseitigt. Das Deutsche Reich war gleichberechtigt auf allen Gebieten.

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2.  Die Wirtschaft und Volk vernichtende Arbeitslosigkeit war, wie geschildert, über­wunden, Vollbeschäftigung ab Ende 1938 erreicht, dabei sogar noch in der gleichen Zeit die deutsche Auslandsverschuldung von 19 Mrd. RM im Februar 1933 auf 9 Mrd. RM 1938 reduziert.

Nein, die Aufrüstung war 1938/39 nicht ein notwendiger Motor der Volkswirtschaft, sie behinderte im Gegenteil sogar eine gleichberechtigte Entwicklung aller Bereiche der Industrie, da z. B. die Gebrauchsgüter- und Verbrauchsgüterindustrie durch mangelnde Devisen- und Rohstoffkontingentzuteilung gegenüber der an der Rüstung beteiligten Industrie benachteiligt und bei Maschineninvestitionen behindert war. Weiterlesen