Category: Reden



Eine Rede der Reichsfrauenführerin, gehalten auf der Frauenkundgebung anläßlich des Kreisparteitages der NSDAP in München, Oktober 1936

von Gertrud Scholtz-Klink

Das große Geschehen, in dem wir heute alle stehen, ist das Werden einer neuen deutschen Volksordnung — einer Volksordnung, in deren Mittelpunkt der große Gedanke und die verpflichtende Idee der Volksgemeinschaft steht.

Dieser verpflichtende Mittelpunkt für uns alle, nämlich die Volksgemeinschaft, hat sowohl den einzelnen als auch Einrichtungen, Institutionen, Schulen, Verbände ge­zwungen, sich und ihren Lebenskreis einmal unter diesem Gesichtswinkel zu betrach­ten. Da hat es sich dann als notwendig erwiesen, daß sich mancher von uns und manche Einrichtung in unserem Staate einer Erneuerung, einem Umlernen und Um­denken unterwerfen mußte, und dieses Umdenken hat uns alle so in den Bann geschlagen und so erfaßt, daß eigentlich nichts mehr davon verschont geblieben ist.

Alle unsere Wege, die wir in Deutschland zu Erfassung und Erziehung des deutschen Menschen im Leben des einzelnen sowie in seinem Verhältnis zur Gemeinschaft ge­gangen sind, haben sich unter neue Gesetze stellen müssen.

Ich möchte einmal zu Beginn unseres heutigen Abends – der wieder eine Ausrichtung, ein Weg, ein Sich-selbst-klar-Werden über unsere Arbeit sein soll – an uns selbst eine Gegenüberstellung vornehmen:

Wie hat man es denn früher mit uns gemacht, als wir in eine Gemeinschaft hinein­wachsen sollten, und wie müssen wir es heute mit unserem Volke machen? Denn wir alle, die wir in dieser Halle sind, haben doch irgendwo als kleine Pioniere des Führers einen besonderen Auftrag, und Sie alle, die Sie hier sind, Männer und Frauen, wissen, daß dieses deutsche Volk heute Menschen braucht, die um das Gewordensein ihres Volkes und die Zusammenhänge in diesem Volk wissen, damit sie aus diesen Er­kennt­nissen des Gewordenseins des Volkes aufbauen, neue Wege klar und frei sehen können.

Ich möchte bei dieser Gegenüberstellung von früher und heute mit der primitivsten Stufe anfangen, bei der man den Menschen überhaupt in eine Gemeinschaft hineinstellt – ihn in eine bestimmte Haltung zum Volke bringt – mit der ersten Stufe, in der der Mensch gezwungen wird, von dem eigensüchtigen Ich-Denken hinwegzukommen und sich mit seiner Umgebung auseinanderzusetzen: Die Schule. Sie ist für jeden Menschen der erste Schritt in die Allgemeinheit hinein, jener erste bittere Schritt, in dem er ge­zwungen wird, sei es zuerst auch nur durch das ABC, sich mit den Problemen des Lebens auseinanderzusetzen.

Ich sagte Ihnen vorhin, daß unser Volk heute Menschen braucht, die über das Ge­wor­den­sein ihres Volkes, über die Zusammenhänge, das Woher, Warum, über das geistige Geschehen und die geistige Mission Bescheid wissen. Wenn wir nun 10, 15, nein, heute sind es schon 20 oder 25 Jahre, zurückgehen, dann werden alle, die hier sind und viel­leicht einmal das Glück gehabt haben, auf einer höheren Schule zu sitzen, mit mir eines feststellen müssen: Was haben wir damals vom Gewordensein unseres Volkes und von seiner geistigen Sendung an dieser ersten Lehrstelle kapiert und gelernt?

Wir sind doch damals in der Geschichte der Römer, der Griechen und vor allen Dingen in der Geschichte des jüdischen Volkes oft besser zu Hause gewesen Weiterlesen


Roosevelt signed the Lend-lease ActPräsident Roosevelt beschrieb in einer weltweiten Rundfunkrede am 15. März 1941 das Wesen des Nationalsozialismus und er­klärte, daß das amerikanische Volk jeden Versuch einer Ver­stän­digung mit den Nazis ablehne:

quod-klein-lilaDer preußische Absolutismus war schlimm genug, der Nazis­mus aber ist viel schlimmer. Die Nazis erstreben nicht allein Besitzveränderungen in den Kolonien oder bescheidene Grenz­ver­änderungen in Europa. Sie erstreben offen die Zerstörung aller aus Volkswahlen hervorgegangenen Regierungssysteme, einschließlich unseres eigenen, und wollen sie durch ein Regierungssystem ersetzen, das alle Menschen dem Kommando einer Handvoll von Tyrannen unterwirft, die durch Gewalt zur Macht gekommen sind.

Diese Leute und ihre hypnotisierten Anhänger nennen dieses System eine ,Neue Ord­nung‘. Es ist nicht neu und es ist keine Ordnung. Denn Ordnung unter den Völkern setzt etwas Bleibendes voraus, ein System der Gerechtigkeit, unter dem Menschen willig sind, lange geschichtliche Zeiträume hindurch zu leben. Die Menschheit wird niemals dauernd ein System annehmen, das ihr von einem Eroberer aufgezwungen ist und sie versklavt.

Diese modernen Tyrannen müssen, um ihre Pläne auszuführen, jede Demokratie aus­merzen — eine nach der andern. Die Völker Europas – und selbst wir Amerikaner – hatten diese Pläne nicht durchschaut. Jetzt durchschauen wir sie. Die Ausmerzung der europäischen Staaten ging indessen während der Jahre 1939 und 1940 planmäßig weiter vor sich, bis dieser Plan durch die unbesiegbaren Verteidiger Großbritanniens zerschlagen wurde.
Die Feinde der Demokratie haben in ihren Berechnungen aus einem sehr einfachen Grund geirrt: Weiterlesen


Adolf Hitlers Rede vom 30. Januar 1942 im Berliner Sportpalast
zum 9. Jahrestag der Machtübernahme

 

Meine deutschen Volksgenossen und -genossinnen!

Meine Kameraden!

Jeder spricht in dieser Zeit vor dem Forum, das ihm am geeignetsten erscheint – die einen vor einem Parlament, dessen Existenz, Zusammensetzung und Entstehung uns allen zur Genüge bekannt ist -, und ich glaubte wieder, an diesem Tage dorthin zurückkehren zu müssen, woher ich gekommen bin, nämlich zum Volk! Das sind nämlich auch alles Abgeordnete des Volkes, nur mit einem Unterschied, daß sie keine Diäten beziehen und es oft schwieriger haben, zu einer solchen Kundgebung zu kommen, als die sogenannten berufenen Vertreter dieser Demokratien.

Ehe wir in das zehnte Jahr des nationalsozialistischen Deutschen Reiches eingehen, ist es wohl angebracht, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und sich wieder einmal mit den Gründen unseres Daseins, unseres Werdens und unseres Sieges zu beschäftigen.

Wir hören heute sehr oft die Bemerkung, daß dieser Krieg eigentlich der zweite Weltkrieg sei, das heißt also, man identifiziert diesen Kampf mit dem ersten, den wir selbst noch zum großen Teil als Soldaten miterlebt hatten. Und das ist nicht nur richtig etwa in dem Sinne, daß auch dieser Kampf nun wirklich fast die ganze Welt umfaßt, sondern es ist noch viel mehr richtig, wenn man bedenkt, daß es sich um die gleichen Ziele handelt, daß die gleichen Kräfte, die den ersten Weltkrieg veranlaßten, für den heutigen verantwortlich sind, und daß diese Kräfte und Mächte die gleichen Ziele anstreben, die sie damals vielleicht nicht im ersten Augenblick vorgaben, die aber doch im tiefsten Grunde die Absichten ihres Kampfes darstellten. Es sind nicht nur gleiche Ursachen, sondern es sind vor allem auch die gleichen Personen. Und ich darf mit Stolz sagen, daß davon eine Ausnahme gerade die Staaten machen, die heute als Verbündete durch das Deutsche Reich, durch Italien, Japan usw. verkörpert werden. Denn eins kann nun doch wohl niemand bestreiten: daß Churchill bereits vor dem Jahre 1914 einer der gemeinsten Kriegshetzer der damaligen Zeit war, daß Herr Roosevelt damals der kleine Mann des Präsidenten Wilson gewesen war, daß die kapitalistischen Männer von heute auch damals bereits das Gewicht ihres Einflusses in die Waagschale für den Krieg geworfen hatten, während umgekehrt niemand bestreiten kann, daß wir an dem damaligen Krieg gänzlich unschuldig gewesen sind. Wir waren alle nur ganz kleine Soldaten, so wie Sie jetzt, meine lieben Verwundeten, hier vor mir sitzen, unbekannte Namenlose, die einfach die Pflicht gerufen hatte, weiter gar nichts, und die demgemäß damals ihre Pflicht, so brav sie es konnten, erfüllt hatten.

Es sind die gleichen treibenden Kräfte, die den ersten Weltkrieg verschuldeten, die nun auch für den zweiten verantwortlich sind. Dabei möchte ich hier gleich eines einfügen: Das damalige Deutschland war eine Monarchie, also keine nationalsozialistische Diktatur, das damalige Deutschland war demokratisch, also kein nationalsozialistischer Staat, und das damalige Deutschland war parlamentarisch, also auch nicht das, was das heutige Deutschland ist, von allen anderen Unterschieden abgesehen. Es müssen also Gründe sein, die nicht in der Staatsform liegen, die damals und die heute zum Angriff dieser Kräfte führten, obwohl sie in beiden Fällen vorgeben, daß es die Staatsform sei, die sie auf den Plan gerufen hat. Wir Deutsche können uns das ja überhaupt nicht vorstellen, daß, wenn ein Staat in unserer Umgebung sich plötzlich eine bestimmte Staatsform zulegt, daß wir nun deshalb erklären, weil uns diese Staatsform nicht paßt, deshalb müssen wir in einen Krieg eintreten. Das verstehen wir gar nicht – das verstehen natürlich auch die anderen nicht. Sie treten auch deshalb gar nicht in den Krieg. Sie sind nicht eingetreten, und sie sind auch in den Krieg nicht deshalb gegangen, weil sie die Staatsform irgendwie irritiert hat. Denn sie bringen es ja fertig, die gemeinste Staatsform, wenn notwendig, zu umarmen, um mit ihr Brüderschaft zu machen. Nein, nein, es ist nicht die Staatsform, sondern es sind andere Gründe, die sie schon damals in den Krieg gegen das Deutsche Reich geführt hatten. Weiterlesen


rede_hitler_1-1-1945_blatt_1In dieser letzten Neujahrsansprache vom 1. Januar 1945 an das deutsche Volk zieht der Führer Adolf Hitler eine Bilanz der vergangenen bitteren Kriegs­jahre gegen Deutschland. Darin führt unter anderem aus, dass es ein Europa ohne ein freies Deutschland nicht geben wird.

quod-kleinDeutsches Volk! Nationalsozialisten! Nationalsozialistinnen!
Meine Volksgenossen!

Nur der Jahreswechsel veranlaßt mich, heute zu Ihnen, meine deutschen Volksgenossen und Volks­genossinnen, zu sprechen. Die Zeit hat von mir mehr als Reden gefordert. Die Ereignisse der hinter uns liegenden zwölf Monate, besonders aber der Vorgang des 20. Juli, haben mich gezwungen, meine ganze Aufmerksamkeit und Arbeitskraft der einzigen Aufgabe zu widmen, für die ich seit vielen Jahren lebe: dem Schicksalskampf meines Volkes.

Denn wenn auch die Gegner schon früher jedes Jahr unseren Zusammenbruch prophe­zeit haben, dann setzten sie doch auf das Jahr 1944 besondere Hoffnungen. Noch niemals schien ihnen der Sieg so nahe zu sein als in den Augusttagen des vergangenen Jahres, als eine Katastrophe förmlich der anderen folgte. Wenn es nun trotzdem gelungen ist, das Schicksal wieder, wie so oft, zu wenden, dann fällt neben dem Opfer, Ringen und Arbeiten aller meiner Volksgenossen in der Heimat und an der Front auch meiner eigenen Arbeit und meinem eigenen Einsatz ein Anteil an diesen Verdiensten zu.

Ich habe damit nur in dem Sinne gehandelt, dem ich in der denkwürdigen Reichs­tags­sitzung am 1. September 1939 mit der Erklärung Ausdruck verlieh, daß in diesem Kampfe Deutschland weder durch Waffengewalt noch durch die Zeit jemals würde niedergezwungen werden, daß sich aber ein 9. November im Deutschen Reich niemals mehr wiederholen wird.

Wer nun allerdings Deutschland nur in seiner Verfallszeit kannte, der durfte vielleicht hoffen, daß diesem Staat weder ein Wiederaufstieg noch die Kraft, einen solchen gegen eine ganze Welt von Feinden zu behaupten, beschieden sein würde. So hat denn auch die jüdisch-internationale Weltverschwörung vom ersten Tage an von Hoffnungen gelebt. Immer dann, wenn die Völker mißtrauisch zu werden drohten, wurden aus Hoffnungen dann Prophezeiungen formuliert und mit einer gewissen agitatorischen Dreistigkeit in den Augen der breiten Masse als unbedingt sicher, ja als ganz selbstverständlich hingestellt.

Zweier Methoden bediente sich dabei diese Propaganda, Weiterlesen


"Neues Europa"

adolf-hitler-radio-broadcast

My German Nation!

In November 1918, when the German nation laid down its arms trusting implicitly in the assurances contained in President Wilson’s 14 Points, this marked the end of a disastrous struggle for which some individual statesmen could be blamed but certainly not the people of the warring nations. The German People fought so heroically only because they were completely convinced that they had been wrongfully attacked and were therefore justified in fighting. The other nations had hardly any idea of the immense sacrifice which Germany, almost entirely without allies, was forced to make at that time. If in those months the rest of the world had held out its hand to its defeated enemy in a spirit of fairness, mankind would have been spared a great deal of suffering and countless disappointments.

The German People suffered the most profound disappointment. Never had a defeated nation tried more…

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Konrad Adenauer — Rede vom 23. März 1949


Konrad Adenauer, 1949 (AP)Adenauers Rede vor der Interparlamentarischen Union in Bern am 23. März 1949

quod-klein   An die Spitze meiner Ausführungen möchte ich ein herz­liches Wort des Dankes stellen für das, was die Schweizer im Frieden, im Kriege und im Nachkriege (denn Frieden können wir den gegen­wärtigen prekären Zustand ja wohl auf absehbare Zeit hinaus nicht nennen) für die Deutschen getan haben. Ich denke da in erster Linie an die Wah­rung der deut­schen Interessen im damals feindlichen Auslande durch die Schweiz als Schutz­macht. Das, was in dieser Hinsicht vom eidgenössischen politischen De­parte­ment geleistet worden ist in der Hilfe für die Wehrlosen, die keinen anderen Schutz hatten als den der Schutzmacht, füllt ein ehrenvolles Blatt Ihrer Geschichte. Die Kriegs­gefangenen, die den Schutz der Genfer Kriegsgefangenen-Konvention von 1929, und die Zivilinternierten, denen ein solcher Schutz nicht ausdrücklich zugesagt war, wissen von dem segens­rei­chen Wirken der Schutz­macht zu berichten.

Ich gedenke in diesen Zusammenhang auch des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, dieser genialen Schöpfung, getragen vom Geist echter Humanität und in die Wirk­lichkeit umgesetzt in der Hauptsache von Schweizer Bürgern. Schließlich ist es mir ein Bedürfnis heute aller caritativer Hilfsorganisationen der Schweiz zu gedenken, die nach Einstellung der Feindseligkeiten in großzügiger Weise dem notleidenden Nach­bar­volk Un­terstützung gewährt haben. Manche persönliche Tragödie ist durch dieses vom Geiste echter Menschlich­keit getragene Hilfswerk verhindert oder doch wenigstens erleichtert worden.

Ich spreche zu Ihnen nicht unter einem caritativen Gesichtspunkt. Ich spreche auch nicht zu Ihnen, um Hilfe zu erbitten. Ich will versuchen, Ihnen darzulegen, wie die Verhältnisse in Deutschland zurzeit sind. Weiterlesen


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…abgedruckt in der „Freiburger Zeitung“

Der Dank des Feldherrn an seine Soldaten

nach Beendigung des Westfeldzuges

Am 27. Juni erreichen die deutschen Truppen die spanische Grenze. Von der besetzten französischen Kanalküste aus starten von nun an deutsche Kampfflugzeuge in ununter­brochenem Einsatz zum Angriff auf England.

Am 3. Juli veröffentlicht das deutsche Auswärtige Amt die politischen Geheimakten des französischen Generalstabes, die unsere Truppen erbeuteten. Sie enthüllen mit unüberbietbarer Eindeutigkeit die Kriegsaus­wei­tungs­pläne Englands und Frankreichs.

Am 4. Juli beschießen englische Kampfschiffe im algerischen Hafen Oran fran­zö­si­sche Seestreitkräfte.

Am 8. Juli bricht daraufhin Frankreich die diplomatischen Beziehungen zu England ab.

Am 6. Juli zieht der Führer unter dem Jubel der Bevölkerung nach der siegreichen Beendigung des Krieges im Westen in die Reichshauptstadt ein.

Am 19. Juli ergreift er vor dem Deutschen Reichstag das Wort:

Abgeordnete!
Männer des Deutschen Reichstages!

Inmitten des gewaltigen Kampfes um die Freiheit und für die Zukunft der deutschen Nation habe ich Sie zu dieser Sitzung einberufen lassen. Die Gründe dafür liegen in der Notwendigkeit, unserem eigenen Volk die Einsicht in die historische Einmaligkeit der Vorgänge, die wir erlebten, zu erschließen, den verdienten Soldaten aber zu danken, sowie in der Absicht, zu versuchen,

noch einen – und dieses Mal den letzten – Appell
an die allgemeine Vernunft zu richten.

Wer die auslösenden Momente dieser geschichtlichen Auseinandersetzung in Vergleich bringt zum Umfang, der Größe und Tragweite der militärischen Ereignisse, dem muß die Erkenntnis werden, daß Vorgänge und Opfer dieses Kampfes in keinem Verhältnis stehen zu den behaupteten Anlässen — es sei denn, daß diese Anlässe selbst nur Vorwände waren für verborgen liegende Absichten.

Das Programm der nationalsozialistischen Bewegung war – insoweit es sich auf die künftige Ausgestaltung des Verhältnisses des Reiches zur Umwelt bezog – ein Versuch, die Revision des Versailler Vertrages unter allen Umständen – soweit aber irgend möglich auf friedlichem Wege – herbeizuführen.

Diese Revision war eine naturnotwendige. Das Unhaltbare der Versailler Bestimmungen lag nicht nur in der demütigenden Diskriminierung, der Rechtlosmachung entsprechend der sichergestellten Entwaffnung des deutschen Volkes, sondern vor allem in der daraus abgeleiteten materiellen Zerstörung der Gegenwart und der beabsichtigten Vernichtung der Zukunft eines der größten Kulturvölker der Welt, in der vollständig sinnlosen Anhäufung riesiger Ländermengen unter der Herrschaft einiger Staaten, in der Beraubung der Unterlegenen um ihre unersetzbaren Lebensgrundlagen und unentbehrlichsten Lebensgüter. Die Tatsache, daß schon während der Abfassung dieses Diktates einsichtige Männer auch auf der Seite unserer Gegner vor der endgültigen Verwirklichung der Bestimmungen dieses Wahnsinnswerkes warnten, ist ein Beweis für die sogar in diesen Reihen herrschende Überzeugung der Unmöglichkeit, dieses Diktat für die Zukunft aufrechterhalten zu können. Ihre Bedenken und ihre Proteste wurden allerdings mit der Versicherung zum Schweigen gebracht, Weiterlesen


 

Sprecher: Axel Schlimper 

 

Gera – 27.02.2016

veröffentlicht am 29.02.2016

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Die Rede des Führers am 30. Januar 1940 im Berliner Sportpalast
zum 7. Jahrestag der nationalsozialistischen Revolution

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Deutsche Volksgenossen und -genossinnen!

Sieben Jahre sind eine kurze Zeit — der Bruchteil eines einzelnen menschlichen normalen Lebens, eine Sekunde kaum im Leben eines Volkes. Und doch scheinen die hinter uns liegenden sieben Jahre länger zu sein als viele Jahrzehnte der Vergangenheit. In ihnen ballt sich zusammen ein großes geschichtliches Erlebnis: Die Wieder­auferstehung einer von der Vernichtung bedroh­ten Nation.

Eine unendlich ereignisreiche Zeit, die uns – die wir sie nicht nur erleben, sondern zum Teil gestalten durften – manches Mal kaum über­blick­bar zu sein scheint.

Wir reden heute sehr oft von demokratischen Idealen — das heißt, nicht in Deutschland, sondern in der anderen Welt wird davon geredet; denn wir in Deutschland haben ja dieses demokratische Ideal einst zur Genüge kennengelernt. Wenn die andere Welt also heute wieder dieses Ideal preist, so können wir darauf zunächst nur erwidern, daß dieses Ideal das deutsche Volk ja mindestens 15 Jahre lang in Reinkultur kennenzu­lernen Gelegenheit hatte — und wir selbst haben ja nur das Erbe dieser Demokratie angetreten.

Wir bekommen jetzt wunderbare Kriegsziele vorgesetzt, besonders von englischer Seite. England ist ja in der Proklamation von Kriegszielen erfahren, da es die meisten Kriege der Welt geführt hat. Es sind wunderbare Kriegsziele, die uns heute verkündet werden: Es soll ein neues Europa entstehen. Dieses Europa soll erfüllt sein dann von Gerechtigkeit, und diese allgemeine Gerechtigkeit macht ja dann auch Rüstungen überflüssig, es soll dann abgerüstet werden. Durch diese Abrüstung soll dann die wirtschaftliche Blüte beginnen. Handel und Wandel sollen dann eintreten, und zwar hauptsächlich Handel, viel Handel, freier Handel! Und unter diesem Handel, da soll dann die Kultur blühen; und nicht nur die Kultur, sondern auch die Religion soll dann wieder gedeihen. Mit einem Wort: es soll jetzt endlich das goldene Zeitalter kommen.

Dieses goldene Zeitalter ist uns nur leider schon einige Male so ähnlich illustriert worden — und zwar nicht einmal von vergangenen Generationen, sondern von den selben Leuten, die es heute wieder beschreiben. Es sind ziemlich alte, abgeleierte Platten. Und es können einem die Herren wirklich leid tun, die nicht irgendeinen neuen Gedanken gefunden haben, mittels dem man vielleicht ein großes Volk wieder würde ködern können, denn das hat man ja im allgemeinen schon im Jahre 1918 versprochen; das damalige Kriegsziel der Engländer war ja auch das „neue Europa“, die „neue Gerechtig­keit“ — diese neue Gerechtigkeit, die das Selbstbestimmungsrecht der Völker als wesentlichstes Element besitzen sollte.

Damals versprach man ja auch schon eine Gerechtigkeit, die das Tragen von Waffen in der Zukunft überflüssig erscheinen lassen würde. Daher auch damals bereits das Programm der Abrüstung — und zwar der Abrüstung aller. Weiterlesen


Die Rede des Führers am 10. Dezember 1940 vor den Arbeitern in der Mon­tagehalle der Berliner Rheinmetall-Borsig-Werke

(englisch)

Siemensstadt 10.12.1940 - 2

Meine deutschen Volksgenossen und -genossinnen!

Meine deutschen Arbeiter!

Ich rede jetzt sehr selten: erstens, weil ich wenig Zeit zum Reden habe, und zweitens, weil ich auch augenblicklich meine, daß es richtiger ist zu handeln, als zu sprechen.

Wir befinden uns inmitten einer Auseinandersetzung, bei der es sich um mehr dreht, als um den Sieg des einen oder anderen Landes. Es ist wirklich der Kampf zweier Welten miteinander. Ich will versuchen, Ihnen ganz kurz – soweit es die Zeit gestattet – einen Einblick zu geben in die tieferen Gründe dieser Auseinandersetzung.

Ich möchte dabei nur Westeuropa in den Kreis der Betrachtung ziehen. Die Völker, um die es sich hier in erster Linie handelt: Deutsche 85 Millionen, Engländer 46 Millionen, Italiener 45 Millionen und Franzosen etwa 37 Millionen. Das sind die Kerne der Staaten, die gegeneinander im Krieg standen.

Wenn ich nun die Lebensgrundlagen dieser Menschen zum Vergleich heranziehe, dann ergibt sich folgende Tatsache:

  • 46 Millionen Engländer beherrschen und regieren einen Gesamtkomplex von rund 40 Millionen Quadratkilometer dieser Welt.
  • 37 Millionen Franzosen beherrschen und regieren einen Komplex von rund 10 Millionen Quadratkilometer.
  • 45 Millionen Italiener haben, wenn es sich um irgendwie nützliche Gebiete handelt, eine Grundfläche von kaum 1/2 Million Quadratkilometer.
  • 85 Millionen Deutsche haben als Lebensgrundlage kaum 600.000 Quadratkilometer — und die erst durch unser Eingreifen.

Das heißt, 85 Millionen Deutschen stehen 600.000 Quadratkilometer zur Verfügung, aus denen sie ihr Leben gestalten müssen, und 46 Millionen Engländern 40 Millionen Quadratkilometer.

Nun, meine Volksgenossen, ist diese Erde nicht etwa von der Vorsehung oder vom lieben Gott so verteilt worden; die Verteilung haben die Menschen selbst besorgt. Und diese Besorgung fand im wesentlichen statt in den letzten 300 Jahren —  also in der Zeit, in der leider unser deutsches Volk innerlich ohnmächtig und zerrissen war. Nach dem Ausgang des Dreißigjährigen Krieges, durch den Vertrag von Münster endgültig aufgespalten in Hunderte von Kleinstaaten, hat unser Volk seine ganze Kraft verbraucht im Kampf gegeneinander. Fürsten und Fürstelchen, Könige und geistliche Würden­trä­ger — sie haben unser Volk in seiner Zerrissenheit aufrechterhalten. Und als es dann end­lich schien, als ob diese rein dynastische Zersetzung unseres Volkskörpers ihr Ende finden könnte, da sind die Parteien gekommen, dann kamen dann Weltanschauungen und haben ihrerseits das fortgesetzt, was erst begonnen worden war.

Und in dieser Zeit hat das tüchtigste Volk Westeuropas seine Kraft ausschließlich im Innern verbraucht. Und in dieser Zeit ist die andere Welt verteilt worden: nicht etwa durch Verträge oder durch gütliche Abmachungen, sondern ausschließlich durch Gewalt hat England sich dieses riesenhafte Imperium zusammengezimmert. Weiterlesen