Category: Reden



In dieser Rede erläutert Adolf Hitler die Entwicklungen der geplanten Röhm-Revolte und rechtfertigt das harte Durchgreifen zum Schutze des jungen nationalsozialistischen Staates und des deutschen Reiches.

*

Folgender Text ist eine Quellenwiedergabe. Unter Umständen können Rechtschreibfehler korrigiert oder kleinere inhaltliche Fehler kommentiert worden sein. Der Ursprung des Textes ist als Quellennachweis angegeben.

 

Abgeordnete, Männer des deutschen Reichstags!

 

Im Auftrage der Reichsregierung hat Sie der Reichstagspräsident Hermann Göring heute zusammengerufen, um mir die Möglichkeit zu geben, vor diesem berufensten Forum der Nation das Volk über Vorgänge aufzuklären, die als eine ebenso traurige wie war­nen­de Erinnerung in unserer Geschichte für alle Zeiten fortleben mögen.

Aus einer Summe sachlicher Ursachen und persönlicher Schuld, aus menschlicher Unzulänglichkeit und menschlichen Defekten entstand für unser junges Reich eine Krise, die nur zu leicht von wahrhaft vernichtenden Folgen für eine absehbare Zukunft hätte werden können. Ihre Entstehung und Überwindung vor Ihnen und damit vor der Nation nahezulegen, ist der Zweck meiner Ausführungen. Ihr Inhalt wird ein rückhaltlos offener sein. Nur im Umfange mußte ich mir Beschränkungen auferlegen, die bedingt sind einerseits durch die Rücksicht auf die Interessen des Reiches, andererseits durch die Grenzen, die durch das Gefühl der Schande gezogen werden.

Angefangen bei den alten, treuen und unerschütterlichen Kämpfern unserer Bewegung wie zu den neugewonnenen Millionenmassen unserer Arbeiter stellen sie das gesunde Element unseres Volkes dar. Sie alle sind gerecht und innerlich anständig geblieben. Millionen von ihnen kämpfen auch heute in Deutschland bitter und schwer um ihr kärgliches tägliches Brot.
Hunderttausende an Bergarbeitern verdienen kaum das Notwendigste zum Leben. Hunderttausende andere waren bereit, ihren Arbeitsplatz mit noch ärmeren Volks­ge­nos­sen zu teilen. Und wir alle leben dennoch in der Zuversicht und im Glauben an den neuen Staat. Von Millionen schwer arbeitenden […] Menschen mußten wir Opfer fordern zur Rettung anderer deutscher Lebensstände. Und wir haben die Opfer gegeben. Das Wort „Deutsche Volksgemeinschaft“ hat gerade in den ärmsten Söhnen unseres Volkes seine erhabenste Verklärung gefunden. Millionen von Frauen, die lieber an diesen neuen Staat opfern, arbeiten und beten für ihn. Sie empfinden in ihrem natürlichen Instinkt seine Mission der Erhaltung unseres Volkes, dem sie selbst in ihren Kindern das lebende Unterpfand gegeben haben.
Hunderttausende von Mitgliedern unserer früheren bürgerlichen Gesellschaft, die bemü­hen sich, im neuen Staat den Weg zum deutschen Volk zu suchen und zu finden. Unzähligen erscheint ein neues Leben erschlossen, der Arbeit und das ewigen Streben und Ringen als höheres Ziel gesteckt. Wer das Glück hat, in dieses Volk hinein­zu­kom­men, der wird selbst erfaßt und getragen sein von der Welle des grenzen­lo­sen Ver­trau­ens und der durch nichts zu erschütternden Zuversicht, mit der sie alle am neuen Deutschland hängen.

Dieser positiven Welt des Deutschtums, der Verkörperung der wirklichen Werte unseres Volkes, steht freilich auch eine kleine negative Welt gegenüber. Weiterlesen


…anläßlich der

Verleihung der Ulrich-von Hutten-Medaille an Prof. Dr. Walter Marinovic
(2016)

von nordland.tv

Video-Beschreibung:

Prof. Dr. Walter Marinovic 

Der Jubilar, 1929 in Wien geboren, war bereits mit 15 Jahren Soldat und erlebte im Mai 1945 in Prag das Kriegsende, wobei er noch unbeschadet die Stadt verlassen konnte, bevor der Aufstand gegen die deutsche Bevölkerung losbrach.

Nach seinem Studium der Germanistik war er bis 1989 Professor an einem Wiener Gymnasium. Danach entwickelte der Parteilose eine rege Vortragstätigkeit und schrieb bis jetzt mehr als ein Dutzend Bücher. Nicht zuletzt deshalb wird der Kul­turbeflissene von linker Seite als „aktivster Kulturkämpfer Österreichs“ bezeich­net. Sein Referat „Vor 2000 Jahren befreite Arminius Germanien von den Römern — Wovon befreien wir uns heute?“ im Parlament, das er im Jahre 2009 auf Einladung des Dritten Nationalratspräsidenten gehalten hatte, erregte österreich­weit große Aufmerksamkeit.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


…zum 2015 hier veröffentlichten Auszug „Hitlers Antworten auf Roosevelts dumme Fragen“.

Hier die ganze Rede:

(sollte man eigentlich jährlich wieder einstellen… — oder wenigstens von woanders rebloggen)

Das ZZ-Archiv

Abgeordnete, Männer des Reichstages!

Der Präsident der nordamerikanischen Union hat an mich ein Telegramm gerichtet, dessen eigenartiger Inhalt Ihnen bekannt ist. Da, ehe ich als Empfänger dieses Dokument zu sehen bekam, die andere Welt durch Rundfunk und Presse davon bereits Kenntnis erhalten hatte, und wir außerdem aus zahllosen Kommentaren demokratischer Weltorgane die freundliche Aufklärung erhalten hatten, daß es sich bei diesem Telegramm um ein geschicktes taktisches Papier handele, das bestimmt sei, den volksregierten Staaten die Verantwortung für die kriegerischen Maßnahmen der Plutokratien aufzubürden, habe ich mich entschlossen, den Deutschen Reichstag einberufen zu lassen, um damit Ihnen, meine Abgeordneten des Reichstages, die Möglichkeit zu geben, meine Antwort als die gewählten Vertrete der deutschen Nation zu allererst kennnenzulernen und sie entweder zu bestätigen oder abzulehnen.

Darüber hinaus aber hielt ich es für zweckmäßig, dem von Herrn Präsidenten Roosevelt eingeschlagenen Verfahren treu zu bleiben und von meiner Seite aus und mit unseren Mitteln…

Ursprünglichen Post anzeigen 16.699 weitere Wörter


Am 21. April 1945 wandte sich Joseph Goebbels über den Rundfunk letztmalig an das Deutsche Volk:

Joseph Goebbels am 22.6.41 (Russlandfeldzug)Meine Berliner Volksgenossen und Volksgenossinnen!

Am vergangenen Sonntag begannen die Bolschewisten ihre Großoffensive an der Oderfront. Berlin ist ihr Ziel. Die Eroberung der Reichshauptstadt soll Stalin eine wichtige Trumpfkarte im politischen Spiel der Alliierten in die Hand geben. Damit ist der Kampf um die Reichshauptstadt ein Kampf um Deutschland und um Europa geworden.

In heldenhafter Abwehr haben unsere tapferen Divisionen und Volkssturmmänner in den vergangenen Tagen den Sowjets schwerste Verluste zugefügt. Ihr aufopfe­rungs­voller Einsatz hat jedoch nicht verhindern können, daß die Bolschewisten an die äußeren Verteidigungslinien der Reichshauptstadt herangekommen sind. Damit ist Berlin zur Frontstadt geworden.
Aus dieser Tatsache ergeben sich folgende Folgerungen:

1.   Alle zur Verteidigung der Reichshauptstadt eingeteilten Soldaten und Volks­sturm­männer haben die ihnen befohlenen Plätze besetzt und nehmen, sobald sowjetische Panzer oder Truppen sich zeigen, sofort den Kampf auf.

2.   Die Zivilbevölkerung hat allen Anforderungen, die von zivilen und militärischen Stellen getroffen werden, unbedingt Folge zu leisten. Neugieriges Herumstehen ist zu vermeiden. Die Bewegungen der Wehrmacht und des Volkssturms sind durch größte Verkehrsdisziplin zu unterstützen. Die Fahrbahnen müssen von Fußgängern und vor allem von spielenden Kindern freigehalten werden.

3.   Rüstungsbetriebe, Versorgungsbetriebe und die für die Führung der Reichs­haupt­stadt verantwortlichen Behörden und Dienststellen arbeiten weiter.

4.   Der Werkschutz sorgt für die äußere und innere Sicherheit der Betriebe. Provokateure oder aufsässige Ausländer sind sofort festzunehmen oder besser noch unschädlich zu machen.

5.   Sollten Provokateure und verbrecherische Elemente versuchen, durch das Hissen von weißen Fahnen oder sonstiges feiges Verhalten in die zur Verteidigung der Stadt entschlossene Bevölkerung Unruhe zu tragen und ihren Widerstand zu läh­men, so ist dagegen sofort mit allen Mitteln einzuschreiten. Jeder Berliner ist für sein Haus und seine Wohnung selbst verantwortlich. Häuser und Wohnungen, die weiße Fahnen zeigen, Weiterlesen


Eine Rede der Reichsfrauenführerin, gehalten auf der Frauenkundgebung anläßlich des Kreisparteitages der NSDAP in München, Oktober 1936

von Gertrud Scholtz-Klink

Das große Geschehen, in dem wir heute alle stehen, ist das Werden einer neuen deutschen Volksordnung — einer Volksordnung, in deren Mittelpunkt der große Gedanke und die verpflichtende Idee der Volksgemeinschaft steht.

Dieser verpflichtende Mittelpunkt für uns alle, nämlich die Volksgemeinschaft, hat sowohl den einzelnen als auch Einrichtungen, Institutionen, Schulen, Verbände ge­zwungen, sich und ihren Lebenskreis einmal unter diesem Gesichtswinkel zu betrach­ten. Da hat es sich dann als notwendig erwiesen, daß sich mancher von uns und manche Einrichtung in unserem Staate einer Erneuerung, einem Umlernen und Um­denken unterwerfen mußte, und dieses Umdenken hat uns alle so in den Bann geschlagen und so erfaßt, daß eigentlich nichts mehr davon verschont geblieben ist.

Alle unsere Wege, die wir in Deutschland zu Erfassung und Erziehung des deutschen Menschen im Leben des einzelnen sowie in seinem Verhältnis zur Gemeinschaft ge­gangen sind, haben sich unter neue Gesetze stellen müssen.

Ich möchte einmal zu Beginn unseres heutigen Abends – der wieder eine Ausrichtung, ein Weg, ein Sich-selbst-klar-Werden über unsere Arbeit sein soll – an uns selbst eine Gegenüberstellung vornehmen:

Wie hat man es denn früher mit uns gemacht, als wir in eine Gemeinschaft hinein­wachsen sollten, und wie müssen wir es heute mit unserem Volke machen? Denn wir alle, die wir in dieser Halle sind, haben doch irgendwo als kleine Pioniere des Führers einen besonderen Auftrag, und Sie alle, die Sie hier sind, Männer und Frauen, wissen, daß dieses deutsche Volk heute Menschen braucht, die um das Gewordensein ihres Volkes und die Zusammenhänge in diesem Volk wissen, damit sie aus diesen Er­kennt­nissen des Gewordenseins des Volkes aufbauen, neue Wege klar und frei sehen können.

Ich möchte bei dieser Gegenüberstellung von früher und heute mit der primitivsten Stufe anfangen, bei der man den Menschen überhaupt in eine Gemeinschaft hineinstellt – ihn in eine bestimmte Haltung zum Volke bringt – mit der ersten Stufe, in der der Mensch gezwungen wird, von dem eigensüchtigen Ich-Denken hinwegzukommen und sich mit seiner Umgebung auseinanderzusetzen: Die Schule. Sie ist für jeden Menschen der erste Schritt in die Allgemeinheit hinein, jener erste bittere Schritt, in dem er ge­zwungen wird, sei es zuerst auch nur durch das ABC, sich mit den Problemen des Lebens auseinanderzusetzen.

Ich sagte Ihnen vorhin, daß unser Volk heute Menschen braucht, die über das Ge­wor­den­sein ihres Volkes, über die Zusammenhänge, das Woher, Warum, über das geistige Geschehen und die geistige Mission Bescheid wissen. Wenn wir nun 10, 15, nein, heute sind es schon 20 oder 25 Jahre, zurückgehen, dann werden alle, die hier sind und viel­leicht einmal das Glück gehabt haben, auf einer höheren Schule zu sitzen, mit mir eines feststellen müssen: Was haben wir damals vom Gewordensein unseres Volkes und von seiner geistigen Sendung an dieser ersten Lehrstelle kapiert und gelernt?

Wir sind doch damals in der Geschichte der Römer, der Griechen und vor allen Dingen in der Geschichte des jüdischen Volkes oft besser zu Hause gewesen Weiterlesen


Roosevelt signed the Lend-lease ActPräsident Roosevelt beschrieb in einer weltweiten Rundfunkrede am 15. März 1941 das Wesen des Nationalsozialismus und er­klärte, daß das amerikanische Volk jeden Versuch einer Ver­stän­digung mit den Nazis ablehne:

quod-klein-lilaDer preußische Absolutismus war schlimm genug, der Nazis­mus aber ist viel schlimmer. Die Nazis erstreben nicht allein Besitzveränderungen in den Kolonien oder bescheidene Grenz­ver­änderungen in Europa. Sie erstreben offen die Zerstörung aller aus Volkswahlen hervorgegangenen Regierungssysteme, einschließlich unseres eigenen, und wollen sie durch ein Regierungssystem ersetzen, das alle Menschen dem Kommando einer Handvoll von Tyrannen unterwirft, die durch Gewalt zur Macht gekommen sind.

Diese Leute und ihre hypnotisierten Anhänger nennen dieses System eine ,Neue Ord­nung‘. Es ist nicht neu und es ist keine Ordnung. Denn Ordnung unter den Völkern setzt etwas Bleibendes voraus, ein System der Gerechtigkeit, unter dem Menschen willig sind, lange geschichtliche Zeiträume hindurch zu leben. Die Menschheit wird niemals dauernd ein System annehmen, das ihr von einem Eroberer aufgezwungen ist und sie versklavt.

Diese modernen Tyrannen müssen, um ihre Pläne auszuführen, jede Demokratie aus­merzen — eine nach der andern. Die Völker Europas – und selbst wir Amerikaner – hatten diese Pläne nicht durchschaut. Jetzt durchschauen wir sie. Die Ausmerzung der europäischen Staaten ging indessen während der Jahre 1939 und 1940 planmäßig weiter vor sich, bis dieser Plan durch die unbesiegbaren Verteidiger Großbritanniens zerschlagen wurde.
Die Feinde der Demokratie haben in ihren Berechnungen aus einem sehr einfachen Grund geirrt: Weiterlesen


Adolf Hitlers Rede vom 30. Januar 1942 im Berliner Sportpalast
zum 9. Jahrestag der Machtübernahme

 

Meine deutschen Volksgenossen und -genossinnen!

Meine Kameraden!

Jeder spricht in dieser Zeit vor dem Forum, das ihm am geeignetsten erscheint – die einen vor einem Parlament, dessen Existenz, Zusammensetzung und Entstehung uns allen zur Genüge bekannt ist -, und ich glaubte wieder, an diesem Tage dorthin zurückkehren zu müssen, woher ich gekommen bin, nämlich zum Volk! Das sind nämlich auch alles Abgeordnete des Volkes, nur mit einem Unterschied, daß sie keine Diäten beziehen und es oft schwieriger haben, zu einer solchen Kundgebung zu kommen, als die sogenannten berufenen Vertreter dieser Demokratien.

Ehe wir in das zehnte Jahr des nationalsozialistischen Deutschen Reiches eingehen, ist es wohl angebracht, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und sich wieder einmal mit den Gründen unseres Daseins, unseres Werdens und unseres Sieges zu beschäftigen.

Wir hören heute sehr oft die Bemerkung, daß dieser Krieg eigentlich der zweite Weltkrieg sei, das heißt also, man identifiziert diesen Kampf mit dem ersten, den wir selbst noch zum großen Teil als Soldaten miterlebt hatten. Und das ist nicht nur richtig etwa in dem Sinne, daß auch dieser Kampf nun wirklich fast die ganze Welt umfaßt, sondern es ist noch viel mehr richtig, wenn man bedenkt, daß es sich um die gleichen Ziele handelt, daß die gleichen Kräfte, die den ersten Weltkrieg veranlaßten, für den heutigen verantwortlich sind, und daß diese Kräfte und Mächte die gleichen Ziele anstreben, die sie damals vielleicht nicht im ersten Augenblick vorgaben, die aber doch im tiefsten Grunde die Absichten ihres Kampfes darstellten. Es sind nicht nur gleiche Ursachen, sondern es sind vor allem auch die gleichen Personen. Und ich darf mit Stolz sagen, daß davon eine Ausnahme gerade die Staaten machen, die heute als Verbündete durch das Deutsche Reich, durch Italien, Japan usw. verkörpert werden. Denn eins kann nun doch wohl niemand bestreiten: daß Churchill bereits vor dem Jahre 1914 einer der gemeinsten Kriegshetzer der damaligen Zeit war, daß Herr Roosevelt damals der kleine Mann des Präsidenten Wilson gewesen war, daß die kapitalistischen Männer von heute auch damals bereits das Gewicht ihres Einflusses in die Waagschale für den Krieg geworfen hatten, während umgekehrt niemand bestreiten kann, daß wir an dem damaligen Krieg gänzlich unschuldig gewesen sind. Wir waren alle nur ganz kleine Soldaten, so wie Sie jetzt, meine lieben Verwundeten, hier vor mir sitzen, unbekannte Namenlose, die einfach die Pflicht gerufen hatte, weiter gar nichts, und die demgemäß damals ihre Pflicht, so brav sie es konnten, erfüllt hatten.

Es sind die gleichen treibenden Kräfte, die den ersten Weltkrieg verschuldeten, die nun auch für den zweiten verantwortlich sind. Dabei möchte ich hier gleich eines einfügen: Das damalige Deutschland war eine Monarchie, also keine nationalsozialistische Diktatur, das damalige Deutschland war demokratisch, also kein nationalsozialistischer Staat, und das damalige Deutschland war parlamentarisch, also auch nicht das, was das heutige Deutschland ist, von allen anderen Unterschieden abgesehen. Es müssen also Gründe sein, die nicht in der Staatsform liegen, die damals und die heute zum Angriff dieser Kräfte führten, obwohl sie in beiden Fällen vorgeben, daß es die Staatsform sei, die sie auf den Plan gerufen hat. Wir Deutsche können uns das ja überhaupt nicht vorstellen, daß, wenn ein Staat in unserer Umgebung sich plötzlich eine bestimmte Staatsform zulegt, daß wir nun deshalb erklären, weil uns diese Staatsform nicht paßt, deshalb müssen wir in einen Krieg eintreten. Das verstehen wir gar nicht – das verstehen natürlich auch die anderen nicht. Sie treten auch deshalb gar nicht in den Krieg. Sie sind nicht eingetreten, und sie sind auch in den Krieg nicht deshalb gegangen, weil sie die Staatsform irgendwie irritiert hat. Denn sie bringen es ja fertig, die gemeinste Staatsform, wenn notwendig, zu umarmen, um mit ihr Brüderschaft zu machen. Nein, nein, es ist nicht die Staatsform, sondern es sind andere Gründe, die sie schon damals in den Krieg gegen das Deutsche Reich geführt hatten. Weiterlesen


rede_hitler_1-1-1945_blatt_1In dieser letzten Neujahrsansprache vom 1. Januar 1945 an das deutsche Volk zieht der Führer Adolf Hitler eine Bilanz der vergangenen bitteren Kriegs­jahre gegen Deutschland. Darin führt unter anderem aus, dass es ein Europa ohne ein freies Deutschland nicht geben wird.

quod-kleinDeutsches Volk! Nationalsozialisten! Nationalsozialistinnen!
Meine Volksgenossen!

Nur der Jahreswechsel veranlaßt mich, heute zu Ihnen, meine deutschen Volksgenossen und Volks­genossinnen, zu sprechen. Die Zeit hat von mir mehr als Reden gefordert. Die Ereignisse der hinter uns liegenden zwölf Monate, besonders aber der Vorgang des 20. Juli, haben mich gezwungen, meine ganze Aufmerksamkeit und Arbeitskraft der einzigen Aufgabe zu widmen, für die ich seit vielen Jahren lebe: dem Schicksalskampf meines Volkes.

Denn wenn auch die Gegner schon früher jedes Jahr unseren Zusammenbruch prophe­zeit haben, dann setzten sie doch auf das Jahr 1944 besondere Hoffnungen. Noch niemals schien ihnen der Sieg so nahe zu sein als in den Augusttagen des vergangenen Jahres, als eine Katastrophe förmlich der anderen folgte. Wenn es nun trotzdem gelungen ist, das Schicksal wieder, wie so oft, zu wenden, dann fällt neben dem Opfer, Ringen und Arbeiten aller meiner Volksgenossen in der Heimat und an der Front auch meiner eigenen Arbeit und meinem eigenen Einsatz ein Anteil an diesen Verdiensten zu.

Ich habe damit nur in dem Sinne gehandelt, dem ich in der denkwürdigen Reichs­tags­sitzung am 1. September 1939 mit der Erklärung Ausdruck verlieh, daß in diesem Kampfe Deutschland weder durch Waffengewalt noch durch die Zeit jemals würde niedergezwungen werden, daß sich aber ein 9. November im Deutschen Reich niemals mehr wiederholen wird.

Wer nun allerdings Deutschland nur in seiner Verfallszeit kannte, der durfte vielleicht hoffen, daß diesem Staat weder ein Wiederaufstieg noch die Kraft, einen solchen gegen eine ganze Welt von Feinden zu behaupten, beschieden sein würde. So hat denn auch die jüdisch-internationale Weltverschwörung vom ersten Tage an von Hoffnungen gelebt. Immer dann, wenn die Völker mißtrauisch zu werden drohten, wurden aus Hoffnungen dann Prophezeiungen formuliert und mit einer gewissen agitatorischen Dreistigkeit in den Augen der breiten Masse als unbedingt sicher, ja als ganz selbstverständlich hingestellt.

Zweier Methoden bediente sich dabei diese Propaganda, Weiterlesen


"Neues Europa"

adolf-hitler-radio-broadcast

My German Nation!

In November 1918, when the German nation laid down its arms trusting implicitly in the assurances contained in President Wilson’s 14 Points, this marked the end of a disastrous struggle for which some individual statesmen could be blamed but certainly not the people of the warring nations. The German People fought so heroically only because they were completely convinced that they had been wrongfully attacked and were therefore justified in fighting. The other nations had hardly any idea of the immense sacrifice which Germany, almost entirely without allies, was forced to make at that time. If in those months the rest of the world had held out its hand to its defeated enemy in a spirit of fairness, mankind would have been spared a great deal of suffering and countless disappointments.

The German People suffered the most profound disappointment. Never had a defeated nation tried more…

Ursprünglichen Post anzeigen 3.156 weitere Wörter

Konrad Adenauer — Rede vom 23. März 1949


Konrad Adenauer, 1949 (AP)Adenauers Rede vor der Interparlamentarischen Union in Bern am 23. März 1949

quod-klein   An die Spitze meiner Ausführungen möchte ich ein herz­liches Wort des Dankes stellen für das, was die Schweizer im Frieden, im Kriege und im Nachkriege (denn Frieden können wir den gegen­wärtigen prekären Zustand ja wohl auf absehbare Zeit hinaus nicht nennen) für die Deutschen getan haben. Ich denke da in erster Linie an die Wah­rung der deut­schen Interessen im damals feindlichen Auslande durch die Schweiz als Schutz­macht. Das, was in dieser Hinsicht vom eidgenössischen politischen De­parte­ment geleistet worden ist in der Hilfe für die Wehrlosen, die keinen anderen Schutz hatten als den der Schutzmacht, füllt ein ehrenvolles Blatt Ihrer Geschichte. Die Kriegs­gefangenen, die den Schutz der Genfer Kriegsgefangenen-Konvention von 1929, und die Zivilinternierten, denen ein solcher Schutz nicht ausdrücklich zugesagt war, wissen von dem segens­rei­chen Wirken der Schutz­macht zu berichten.

Ich gedenke in diesen Zusammenhang auch des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, dieser genialen Schöpfung, getragen vom Geist echter Humanität und in die Wirk­lichkeit umgesetzt in der Hauptsache von Schweizer Bürgern. Schließlich ist es mir ein Bedürfnis heute aller caritativer Hilfsorganisationen der Schweiz zu gedenken, die nach Einstellung der Feindseligkeiten in großzügiger Weise dem notleidenden Nach­bar­volk Un­terstützung gewährt haben. Manche persönliche Tragödie ist durch dieses vom Geiste echter Menschlich­keit getragene Hilfswerk verhindert oder doch wenigstens erleichtert worden.

Ich spreche zu Ihnen nicht unter einem caritativen Gesichtspunkt. Ich spreche auch nicht zu Ihnen, um Hilfe zu erbitten. Ich will versuchen, Ihnen darzulegen, wie die Verhältnisse in Deutschland zurzeit sind. Weiterlesen