Category: Geschichte



Davon lernt man in „Geschichte“ auch nichts — wahrscheinlich nicht einmal für’s „Lehramt“

 


Video von TheSARGON87

Beschreibung:

Die Ermordung von Johann Philipp Palm erregte in Deutschland großes Aufsehen als Beispiel für die tyrannische Fremdherrschaft Napoleons. Bald darauf begann eine Erhebung und eine Entwicklung in Deutschland und auch in ganz Europa die wir heute als „Die Befreiungskriege“ benennen. Es wird dazu von meiner Seite in bal­diger Zukunft etwas erscheinen was ich jetzt noch nicht verraten möchte.
http://de.metapedia.org/wiki/Johann_P… 

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In den „Schorndorfer Nachrichten“  liest sich das anläßlich Palms 250. Geburtstag im Dezember 2016 so(ohne Verlinkungen):

Literarisch betrachtet könne Palms Wirkung in drei Phasen eingeteilt werden. 1806 bis 1871 der deutsche Held, der gegen die Franzosen kämpft und gegen die Tyran­nei an sich. Von 1871 bis 1945 wurde Palm nationalistisch überhöht und nach 1933 von den Nationalsozialisten ver­einnahmt. Adolf Hitler, der berüchtigtste Sohn Braunaus, schrieb im ersten Kapitel von „Mein Kampf“ über seine Heimat­gemeinde:
„In der Zeit der tiefsten Erniedrigung unseres Vaterlandes fiel dort für sein auch im Unglück heiß geliebtes Deutschland der Nürnberger Johannes Palm, bürgerlicher Buchhändler, verstockter ‘Nationalist’ und Franzosenfeind. Hartnäckig hatte er sich geweigert, seine Mit-, besser Haupt­schuldigen anzugeben. Also wie Leo Schlageter. Er wurde allerdings auch, genau wie dieser, durch einen Regierungsvertreter an Frankreich denunziert.“ — Bei Schlageter handelte es sich um einen Freikorps-Soldaten und Nationalsozialisten, der 1923 während des „Ruhrkampfes“ von den Franzosen wegen Sabotageaktionen hingerichtet worden war.

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Aus dem „Reise-Archiv“ von Dikigoros

 

GERMANIA ESSE DELENDAM

Hundert Jahre Krieg gegen Deutschland


von Steffen Werner (Staatsbriefe 6 (8-9), 1995)

 

Im August 1895 … begann in der britischen Wochenzeitung The Saturday Review eine Artikelfolge, die zur Vernichtung Deutschlands aufrief und deren unheilvolle Gier nach deutscher Beute noch bis heute ausstrahlt.

Mit dem 2. Reich war ein deutscher Staat entstanden, der sich in rasantem Tempo eine moderne Wirtschaft schuf, die die wirtschaftliche Vorherrschaft Großbritanniens gefährdete. Kohle und Stahl waren die beiden Indikatoren, an denen die Volks­wirt­schaften vor dem 1. Weltkrieg gemessen wurden. Die Roheisenproduktion stieg im Vierteljahrhundert vor dem 1. Weltkrieg in Deutschland von 4 Mio. Tonnen um 334 % auf 17,8 Mio., während für Großbritannien die Zahlen sich von 7,7 auf 9 Mio., also um 17 % erhöhten. Die Kohleförderung wuchs im selben Zeitraum in Deutschland von 76,2 auf 255,8 Mio. Tonnen (240 %) und in Großbritannien nur um 60 % auf 240 Mio. Tonnen.
Der Außenhandel Deutschlands nahm in einem für Großbritannien beängstigenden Umfang zu. Eine Untersuchung des englischen Parlaments von 1885 vermerkte, daß die Deutschen billiger produzierten und sich bei ihren Produkten nach dem Geschmack der Käufer richteten. Sprachkenntnis, Unermüdlichkeit und Schmieg­samkeit galten als die Vorzüge der deutschen Geschäftsreisenden. Als Gegen­maßnahme wurde ein Han­dels­markengesetz in England beschlossen, das die Kennzeichnung deutscher Produkte durch „Made in Germany“ vorschrieb, jedoch gaben die britischen Zwischenhändler und Verbraucher den deutschen Waren trotzdem noch oft den Vorzug, weshalb die Kennzeichnungspflicht in „Foreign made“ abgeändert wurde.[1]

Daß diese neue Entwicklung kein Zufall war, fand Paul Valéry in einer britischen Auf­trags­arbeit aus dem Jahre 1896 heraus, in der die Ursachen für diese neue Entwicklung ins Prinzipielle gehoben wurden: „Man erfährt, daß die militärischen Siege, durch die sich diese (deutsche) Nation gegründet hat, wenig sind, verglichen mit den wirtschaftlichen Siegen, die sie bereits erringt; schon sind ihr manche Märkte in der Welt enger zugehörig als die Gebiete, die sie ihrem Heer verdankt. Man begreift, daß Deutschland sich auf Industrie und Handel verlegt hat wie vorher aufs Militär: besonnen und entschlossen. Man spürt, daß es kein Mittel ausließ. Will man diese neue … Größe erklären, so stelle man sich vor: beständiger Fleiß; genaueste Untersuchung der Quellen des Reichtums und unermüdliche Herstellung der Mittel, ihn hervorzubringen; peinliche Topographie der begünstigten Plätze und günstigsten Verbindungswege; und vor allem: vollständiger Gehorsam, eine Unterordnung sämtlicher Momente unter irgendeinen einfachen, ausschließlichen, gewaltigen Gedanken — der strategisch ist durch seine Form, wirtschaftlich durch sein Ziel, wissenschaftlich durch seine tiefe Anlage und seinen Geltungsbereich. So wirkt die Gesamtheit der deutschen Unternehmungen auf uns ein.“[2]

Durch diesen Aufschwung der deutschen Wirtschaft sahen die europäischen Ober­schichten ihr müßiges Leben gefährdet. Sie lebten, so Max Scheler, in einem Paradies: Weiterlesen


von Gerhard Ittner 

Der 9. November — Schicksalstag der Deutschen.
Vier mal im letzten Jahrhundert brach dieses Datum mit Ereignissen herein, welche die Geschichte und Geschicke nicht nur des Deutschen Volkes in entscheidendem Maße prägten:

9. November 1918: Der Verrat an der ungeschlagenen deutschen Armee.

9. November 1923: Der Marsch zur Feldherrnhalle einer Gruppe mutiger, junger deutscher Idealisten, welche, von flammendem Gerechtigkeitsempfinden beseelt, die Ehre ihres Vaterlandes wiederherzustellen trachteten. Eine Ehre, die im Diktat von Ver­sailles auf niederträchtigste Weise zuschanden gemacht wurde. Ein Diktat, das nicht zuletzt auch im

9. November 1918 wurzelt. — Jedoch sind die wahren Ursachen des auf die totale Erniederigung, Entrechtung und Ausplünderung Deutschlands ausgerichteten Versailler Diktats weitaus früher anzusetzen: In einem von ganz bestimmten Kreisen und welt­herrschaftsbesessenen Hintergrundmächten geschürten Vernichtungshaß gegen alles Deutsche, welcher zum Ersten Weltkrieg führte, dann auch den zweiten großen Völ­ker­mord­krieg gegen das Reich entfachte, und der – als Krieg mit anderen Mitteln – bis zum heutigen Tage gegen Deutschland und das Deutsche Volk fortgeführt wird.

9. November 1938: Unter vielfach ungeklärten Umständen, aber sicher nicht auf Anordnung der Reichsregierung  zustandegekommene heftige Unmutsbekundungen gegen Juden und Übergriffe gegen jüdische Einrichtungen. (Seit 24. März 1933, also seit 5 ½ Jahren, bestand zu dem Zeitpunkt bereits die jüdische Kriegserklärung an Deutsch­land, verbunden mit einem Boykottaufruf für sämtliche deutsche Produkte weltweit; und tagtäglich fand in der von Juden beherrschten Presse insbesondere der USA und Englands eine perfide und aggressive Hetze gegen Deutschland statt!)

9. November 1989: Der Fall der Mauer. Wie wir heute wissen, war auch dieser von langer Hand geplant. Keineswegs mit der Absicht, dem Deutschen Volk „etwas Gutes zu tun“, sondern ganz im Gegenteil. Es wurde die (noch dazu nicht rechtswirksam voll­zo­gene) Teilwiedervereinigung lediglich West- und Mitteldeutschlands in hoch­ver­rä­te­ri­scher Absicht als Vereinigung Gesamtdeutschlands ausgegeben. Worunter aber selbst das Grundgesetz für die BRD gemäß seines Artikels 116 Abs. 1 das Gebiet des Deut­schen Reiches in den Grenzen vom 31. Dezember 1937 versteht. (Völkerrechtlich stehen auch weiter gefaßte Grenzen im Raum. Das Münchner Abkommen z. B. war ein tadelloser, vollgültiger und durch die Siegerwillkür der alliierten Weltverbrecher nur de facto, aber nicht rechtswirksam zu annullierender Vertrag.)
Es ging beim Mauerfall darum, die DDR und den ganzen Ostblock aufzulösen, um, im Sinne der „Neuen Weltordnung“, die Gangsterdiktatur der EU auch auf diese Gebiete erweitern zu können. Und um Zugriff auf den in der DDR noch deutsch und von der Veramerikanisierung verschont gebliebenen Teil des Deutschen Volkes zu bekommen, um auch diesen mit dem unterdessen auf Hochtouren laufenden Überfremdungskrieg überziehen zu können. Ziel ist, Weiterlesen

Deutschland 1935


…nach den Berichten von Lord ROTHERMERE, dem Eigentümer der größten Britischen Tageszeitung „Daily Mail“, nach mehreren Aufenthalten 1934 und 1935 in Deutsch­land/Berlin in seiner Zeitung:

 

Der Glaube läßt Wunder wirklich werden. Die Deutschen fanden sich hin zu einem neuen und wirkenden Glauben. Dieser neue Glaube hat Gebirge von Schwierig­kei­ten beseitigt, die der deutschen nationalen Gesundung im Wege standen.

Aber er hat noch mehr getan: Er hat Deutschland eine neue Seele verschafft.

 


Video von WVradioman

 

Die vergangenen beiden Jahre haben eine politische Entwicklung dort offenbar werden lassen, so tiefgehend und so weitreichend dem Wesen nach wie die große Französische Revolution. Ein Wandel solcher Art im Wesen eines Volkes, was dessen innere Zustände, was die außenpolitische Geltung der Nation, ja selbst die Haltung der Bevölkerung an­geht, ist noch niemals in der Geschichte erreicht worden innerhalb eines so kurzen Zeit­raumes. Weiterlesen

Rheinwiesenlager — Aufruf zum Gedenken


MOBILISIERUNGSVIDEO

von Gerhard Ittner

 

ZUR GEDENKVERANSTALTUNG FÜR DIE ERMORDETEN
DER RHEINWIESENLAGER
am 25. November 2017 um 14 Uhr
in BRETZENHEIM

Redner: Alfred Schaefer, Bernhard Schaub, Friedrich Bode, Lydia Walz, Henry Hafen­mayer, Wilhelm Herbi, Roland Wuttke, Ricarda Riefling, Dr. Gunther Kümel, Dagmar Brenne, Vitalij Killer, Gerhard Ittner

Seit Anfang der 1980er Jahre findet, von Wilhelm Herbi ins Leben gerufen und orga­nisiert, in Bretzenheim zweimal pro Jahr eine Gedenkveranstaltung für die Ermordeten der Rheinwiesenlager statt. Bei dieser Zeit ihres Bestehens darf man wohl von der über alle Jahre hindurch stattgefunden habenden nationalen Veranstaltung mit heute der längsten Tradition sprechen. Weiterlesen


Ausgangspunkt für die Rechtspolitik im Nationalsozialismus ist nicht die Freiheit des Einzelnen, sondern die Erhaltung und Förderung der Gemeinschaft, also der Bluts­ge­mein­schaft. Er ordnet alle Rechte des Einzelnen dem Recht der Volksgemeinschaft unter und erstrebt die Freiheit des Volksganzen aus der Erkenntnis heraus, daß dadurch die wohlverstandene Freiheit des Einzelnen überhaupt erst ermöglicht wird.
Der Nationalsozialismus steht auf dem Standpunkt, daß Recht ein von täglichen kleinen Revolutionen bewegtes, lebendiges Moment ist, so daß gerechte Rechtsfindung nur mit „Herz und heißem Sehnen“ zu Gerechtigkeit führen kann.[1][2]
Im nationalsozialistischen Staat herrscht ein Dualismus von Recht und Gesetz, d. h., Recht und Gesetz werden nicht mehr als deckungsgleich angesehen, und das Gesetz stellt eine Erscheinungsform des Rechts dar. Reine Gesetzestreue wird als leerer, for­maler Normativismus und Positivismus verworfen.

Rechtserneuerung

Unter dem Schlagwort der „Rechtserneuerung“ wurde die von den weltanschaulichen Ideen des Nationalsozialismus geleitete neue Rechtsentwicklung im Deutschen Reich gemäß Punkt 19 des Parteiprogrammes zusammengefaßt. In Punkt 19 wurde gefordert, das der materialistischen Weltordnung dienende römische Recht durch das deutsche Gemeinrecht zu ersetzen. An der Umgestaltung des gesamten Rechts arbeiteten im Deutschen Reich seit 1933 Staat und NSDAP gemeinsam mit dem ausgegebenen Ziel, ein deutsches, in der Gemeinschaft des Volkes und seiner artgemäßen sittlichen Grund­haltung begründetes Recht zu schaffen und die Einheit zwischen Recht, Volk und Staat herzustellen. Bedeutende Gesetze waren:

  • Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses (14. Juli 1933)
  • Bauernrecht bzw. Reichserbhofgesetz (29. September 1933)
  • Arbeitsrecht bzw. Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit (20. Januar 1934)
  • Kulturrecht (15. September 1935)
  • Recht zur Sicherung des deutschen Blutes bzw. Blutschutzgesetz, heute vor allem bekannt als „Nürnberger Gesetze“ (15. September 1935)
  • Ehegesundheitsgesetz (18. Oktober 1935)
  • Änderung des Handelsrechts; Recht der Aktiengesellschaften und der Komman­dit­ge­sell­schaften auf Aktien neu geregelt (30. Januar 1937)

Die Gesetzgebung sollte das bisherige Recht Weiterlesen


»Ob bei vielen Normalbürgern in der Vor­kriegs­zeit der Eindruck bestand, einer Schreckens­herr­schaft ausgesetzt zu sein, läßt sich nicht aus der historisch dokumentierten Anzahl der Konzentrationslager und der darin inhaftierten Personen erschließen.« Mit diesem Urteil widerlegt der Frankfurter Soziopsychologe Fritz SÜLLWOLD einen ver­breiteten Trugschluß unserer Gegenwart und stellt manches zu den Vorstellungen der Deutschen in der NS-Zeit richtig.

Er untersucht sorgfältig, was die deutschen Normalbürger während der Zeit des Natio­nal­sozia­lismus auf den ver­schiedensten Bereichen dachten. Um ihre Einstellungen und Reaktionen zu ergründen, wurden qualifizierte Personen der Erlebnisgeneration befragt. Diese sollten aber nicht ihre eigenen Empfindungen zum besten geben, sondern aus distanzierter Sicht des »Zeitbeobachters« die subjektiven Eindrücke ihres persönlichen Umfeldes dokumentieren. So wurde ein wirklichkeitsnahes Meinungsbild gewonnen.

Danach waren in der Vorkriegszeit »fast alle« davon überzeugt, daß die Verminderung der Arbeitslosigkeit und der wirtschaftliche Aufschwung ab 1933 der Beschäf­ti­gungs­poli­tik der Regierung zu verdanken waren. Das Vertrauen in den Wert der Reichsmark wurde nur von 2 Prozent der Zeitbeobachter als gering wahrgenommen. Löhne und Preise, Sozialabgaben und Altersversorgung schienen angemessen. Die Fürsorge für Arme und Schwache wurde als zufriedenstellend gewertet.

»Über die staatliche und kommunale Verwaltung sowie über Justiz und Polizei in der Vorkriegszeit der NS-Epoche existieren heute bei vielen Nachgeborenen Vorstellungen, die mit den Erinnerungen der Zeitgenossen jener Epoche nicht übereinstimmen«, stellt SÜLLWOLD fest. In Wirklichkeit hielt man die Beamten für korrekt und hilfsbereit. Der Eindruck, einer Schreckensherrschaft ausgesetzt zu sein, herrschte im allgemeinen nicht. Die meisten Bürger fühlten sich durch die Exekutive (»Die Polizei – dein Freund und Helfer«) ausreichend geschützt. Daß man auch bei Nacht sicher und ungefährdet durch die Straßen gehen konnte, Weiterlesen


Der 1. Offizieranwärterjahrgang der Panzertruppe, Diensteintritt am 2. Januar 1956
in Andernach. 
Hier noch in schneidigen deutschen Uniformen, bevor diese optisch
verweichlicht und 
amerikanisiert wurden.

 

Aufgrund vieler Kommentare wegen der Entfernung von Wehrmachtsandenken, „rechtem“ Gedankengut usw. in der Bundeswehr, möchte ich euch dieses Material zur Verfügung stellen, in Bezug auf Aufbau der Bundeswehr, ihrer Indoktrination seit den 1990er Jahren usw.

Entstehung und Wehrpflicht

Die Deutsche Bundeswehr, die beinahe wieder Wehrmacht geheißen hätte, war als reine Verteidigungsarmee deklariert und bestand nach acht Monaten schon aus 150.000 Freiwilligen. Höhere Dienstgrade mußten sich jedoch einem teilweise entwürdigenden Ausschuß stellen.

Die Diskriminierung vieler früherer Soldaten hielt bewährte Landser davon ab, sich um eine Reaktivierung bei der Bundeswehr zu bemühen. Ehemalige Offiziere, die sich gern beworben hätten, wurden abgewiesen von einem fremdländischen Apparat, der den systemkonformen Beamten über den echten deutschen Soldaten stellte.

Nach einigem Zögern entschloß sich dennoch mancher frühere Soldat, angesichts der Lage in dem geteilten und durch den Kommunismus gefährdeten Deutschland noch einmal seinem Vaterland aktiv zu dienen. Die oberste Bundeswehrführung verkündete Weiterlesen


   Die 10 Gebote für die Kriegsführung des deutschen Soldaten  galten als klar definierte, institutionelle und militärische Richtlinie für jeden deutschen Soldaten — nicht, wie zu­weilen militärhistorisch dargelegt, als Leitlinie und somit empfohlene Handlungs­an­wei­sung ohne bindenden Charakter. Zuwiderhandlungen brachten gra­vierende kriegs­ge­richt­liche Folgen mit sich, bis zu standrechtlichen Erschießungen nach einem Feld­ge­richts­ver­fah­ren. Die Gebote waren in dem Soldbuch abgedruckt. Daß Soldaten und Offiziere eine angepaßte Version der Genfer Konvention mit sich tragen, war in der Kriegsgeschichte ein einzigartiger Vorgang.

10 Gebote, Kriegsführung(anklicken zum Vergrößern) 

 

  1. Der deutsche Soldat kämpft ritterlich für den Sieg seines Volkes. Grausamkeiten und nutzlose Zerstörungen sind seiner unwürdig.
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  2. Der Kämpfer muß uniformiert oder mit einem besonders eingeführten weithin sichtbaren Abzeichen versehen sein. Kämpfen in Zivilkleidung ohne ein solches Abzeichen ist verboten.
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  3. Es darf kein Gegner getötet werden, der sich ergibt, auch nicht der Freischärler und der Spion. Diese erhalten ihre gerechte Strafe durch die Gerichte.
    . Weiterlesen

Der Führer schützt das Recht


Zur Reichstagsrede Adolf Hitlers vom 13. Juli 1934

Der Führer schützt das Recht 1.jpg

Der Führer schützt das Recht ist ein Text, der am 1. August 1934 in der Deutschen Juristen-Zeitung von Carl Schmitt veröffentlicht wurde. Er bezieht sich auf die Rede vom 13. Juli 1934, in welcher Adolf Hitler Stellung zum Verlauf der Röhm-Revolte nimmt.


Folgender Text ist eine Quellenwiedergabe. Unter Umständen können Rechtschreibfehler korrigiert oder kleinere inhaltliche Fehler kommentiert worden sein. Der Ursprung des Textes ist als Quellennachweis angegeben.

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von Staatsrat Professor Dr. Carl Schmitt, Berlin

 

I.    Auf dem Deutschen Juristentag in Leipzig, am 3. Okt. 1933, hat der Führer über Staat und Recht gesprochen. Er zeigte den Gegensatz eines substanzhaften, von Sittlichkeit und Gerechtigkeit nicht abgetrennten Rechts zu der leeren Gesetzlichkeit einer unwahren Neutralität und entwickelte die inneren Widersprüche des Weimarer Systems, das sich in dieser neutralen Legalität selbst zerstörte und seinen eigenen Feinden auslieferte. Daran schloß er seinen Satz: „Das muß uns eine Warnung sein.“

In seiner an das ganze Deutsche Volk gerichteten Reichstagsrede vom 13. Juli 1934 hat der Führer an eine andere geschichtliche Warnung erinnert:
Das starke, von Bismarck gegründete Deutsche Reich ist während des Weltkriegs zusammengebrochen, weil es im entscheidenden Augenblick nicht die Kraft hatte, „von seinen Kriegsartikeln Gebrauch zu machen“. Durch die Denkweise eines liberalen „Rechtsstaats“ gelähmt, fand eine politisch instinktlose Zivilbürokratie nicht den Mut, Meuterer und Staatsfeinde nach verdientem Recht zu behandeln. Wer heute im Band 310 der Reichstags-Drucksachen den Bericht über die öffentliche Vollsitzung vom 9. Okt. 1917 liest, wird erschüttert sein und die Warnung des Führers verstehen. Die Mitteilung der damaligen Reichsregierung, daß Rädelsführer der meuternden Matrosen mit Reichstagsabgeordneten der Unabhängigen Sozialistischen Partei verhandelt hatten, beantwortete der Deutsche Reichstag in lauter Entrüstung damit, daß man einer Partei ihr verfassungsmäßiges Recht, im Heere Propaganda zu treiben, nicht verkürzen dürfe und daß schlüssige Beweise des Hochverrates fehlten. Nun, diese schlüssigen Beweise haben uns die Unabhängigen Sozialisten ein Jahr später ins Gesicht gespien. In bei­spielloser Tapferkeit und unter furchtbaren Opfern hat das Deutsche Volk vier Jahre lang einer ganzen Welt standgehalten. Aber seine politische Führung hat im Kampfe gegen die Volksvergiftung und die Untergrabung des deutschen Rechts und Ehrgefühls auf eine traurige Weise versagt. Bis zum heutigen Tage büßen wir die Hemmungen und Lähmungen der deutschen Regierungen des Weltkriegs.

Alle sittliche Empörung über die Schande eines solchen Zusammenbruchs hat sich in Adolf Hitler angesammelt und ist in ihm zur treibenden Kraft einer politischen Tat geworden. Alle Erfahrungen und Warnungen der Geschichte des deutschen Unglücks sind in ihm lebendig. Die meisten fürchten sich vor der Härte solcher Warnungen und flüchten lieber in eine ausweichende und ausgleichende Oberflächlichkeit. Der Führer aber Weiterlesen