Wenn man diesen „95% ungenutzt“-Gedanken weiterspinnt, könnte man ihn auch ausdehnen auf weitere eigene „Großgeräte“ wie Waschmaschinen, Kochherde… — denn wer ist schon den ganzen oder jeden Tag am Wäschewaschen oder Kochen? Überhaupt: eigene Wohnung! Die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung hält sich nur einen Bruchteil des Tages dort auf.

Am Ende leben wir alle in großen Gemeinschaftsunterkünften mit wechselnder Bettennutzung … und Pro-Kopf-Bedarfsgutscheinen. — „Protokolle“ erfüllt.

Hier schon mal der nächste Schritt:

MORGENWACHT

Von Lucifex

In letzter Zeit ist mir eine starke Zunahme von Online-Artikeln – auf Deutsch und Englisch – aufgefallen, in denen mit dem Argument, Autos würden 95 % der Zeit ungenutzt herumstehen, was nicht nur ein wirtschaftlicher Wahnsinn sei, sondern auch zu viel Raum für Parkinfrastruktur beanspruche, eine Abkehr vom privaten Autobesitz und eine Hinwendung zu Carsharing und autonom fahrenden Robotaxis propagiert wird. Es gebe heute unter jungen Leuten einen zunehmenden Trend weg vom Auto als Statussymbol, und die Letzten, die noch ihren Führerschein machen werden, seien schon geboren. In manchen dieser Artikel wird sogar ein Verbot des Autolenkens durch Menschen gefordert, sobald selbstfahrende Autos ausreichend sicher seien, oder überhaupt ein Verbot des privaten Autobesitzes, weil man sich dann ja ohnehin jederzeit ein Robotaxi per Handy-App herbeirufen könne, wenn man eines braucht. Mit Suchanfragen wie „Autos 95 % der Zeit“ oder „cars parking 95 % of the time“ kann jeder…

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