„Freie Bahn dem Tüchtigen“ ist eine alte Parole und eine Forderung, die schon vor dem Weltkriege erhoben wurde.
Als die Novemberrevolution kam, da ging durch die deut­sche Jugend eine große Hoffnung: Nun würde sie ohne Ansehen von Herkunft, Geburt und Besitz Zugang zu allen wichtigen Berufen des Staates haben, des Staates, der auch ihr gehört. Diese Hoffnung schlug um in eine grenzenlose Enttäuschung. Der Marxismus  hatte zwar die Parole „Freie Bahn dem Tüchtigen“ übernommen und auf seine Fahnen geschrieben, in der Praxis sie jedoch übersetzt mit: „Freie Bahn dem Bonzen.“
Die Tüchtigen blieben, was sie waren. Ihnen fehlte auch die Auf­stiegs­mög­lich­keit in der Republik.

Der Nationalsozialismus ging auch auf diesem Gebiete grundsätzlich neue Wege. Er stellte an den Volksgenossen nicht die Frage „Woher kommst du“ und „Was hast du“, sondern „Was bist du“ und „Was leistest du“.
Die Vielfältigkeit der national­sozia­li­sti­schen Bewegung und ihrer Gliederungen gibt ohne Ansehen der Person jedem Volks­genossen die Möglichkeit, durch Haltung und Leistung zu den höchsten Ämtern des Staates aufzusteigen. Im Gegensatz zu den Bonzen der Republik bekennt der Führer selbst immer erneut mit Stolz, daß er die Jahre nicht missen möchte, in denen er als Bauarbeiter auf dem Gerüst stand. Unter den führenden Männern von Staat und Partei, unter den Gauleitern und Oberpräsidenten befindet sich eine ganze Anzahl von Hand­arbeitern, von denen jeder seinen Mann steht, aber keiner seine Herkunft jemals vergessen hat. Sie sind Volk im Volke geblieben.

Die Auslese der Tüchtigen wird in erster Linie durch die Adolf-Hitler-Schulen, durch Hitler-Jugend und Jungvolk getroffen. Jeder Junge, der überdurchschnittliche Lei­stun­gen zeigt, kann ohne weiteres zu den Adolf-Hitler-Schulen einberufen werden. Und wer in der nationalsozialistischen Bewegung sich einsetzt und im Kleinen treu ist, der hat die Möglichkeit, durch die Lehrgänge auf den Ordensburgen der NSDAP  in das Führer­korps der nationalsozialistischen Bewegung und aus ihm in die führenden Stellen des Staates aufzurücken.
So ist im nationalsozialistischen Staat im wahren Sinne des Wortes der Grundsatz in die Tat umgesetzt, daß immer die Besten führen sollen. Und zum ersten Male heißt es mit Berechtigung: „Freie Bahn dem Tüchtigen!“

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Auszug aus:
Gebt mit 4 Jahre Zeit!
Dokumente zum ersten Vierjahresplan des Führers

Siehe auch: Jugend im neuen Staat

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Quelle: https://wintersonnenwende.com/scriptorium/deutsch/archiv/4jahrezeit/gm4jz06.html