So wirklich einen Plan scheinen die ja nicht zu haben. Heute morgen, 06.12.2017 um 07:53, zwei Meldungen auf einmal erhalten:

Dein Konto betreffend: kopfschuss911

Wir haben eine Beschwerde bezüglich deines Videos erhalten. Infolge unserer Überprüfung wurde das Video „The Greatest Story NEVER told! (1)“ für die folgenden YouTube-Länderseiten gesperrt:

Austria, Bulgaria, Switzerland, Czech Republic, Germany, Estonia, France, United Kingdom, French Guiana, Guadeloupe, Croatia, Hungary, Israel, Italy, Lithuania, Latvia, Martinique, New Caledonia, French Polynesia, Poland, Saint Pierre and Miquelon, Reunion, Romania, Slovenia, Slovakia, French Southern Territories, Wallis and Futuna, Mayotte

YouTube sperrt ggf. Inhalte, um lokalen Gesetzen zu entsprechen. Bitte lies dazu auch unseren Hilfeartikel über Beschwerden aufgrund von rechtlichen Problemen […]

(als ob das nicht schon längst gesperrt wäre, wie mein Kanal insgesamt)

…und gleichzeitig:

Hallo kopfschuss911,

Dein Video The Greatest Story NEVER told! (1) wurde uns von der YouTube-Community gemeldet. Nach erfolgter Überprüfung haben wir Einschränkungen für die Darstellung deines Videos festgelegt. Dein Video ist weiterhin auf YouTube verfügbar.

Einschränkungen für Videoinhalte

Wir sind für Meinungsfreiheit. Das gilt auch für Meinungen, die unbeliebt oder für einige Zuschauer möglicherweise beleidigend sind. Strikt verboten sind auf YouTube jedoch Hassreden oder Inhalte, die zu Gewalt auffordern oder diese verherrlichen. Gemeldete Videos, die nicht eindeutig gegen die Community-Richtlinien verstoßen, aber potenziell kontroverse oder beleidigende Inhalte zeigen, bleiben in einigen Fällen verfügbar, einige Funktionen werden jedoch deaktiviert.

Dein Video wird erst nach dem Einblenden eines Warnhinweises abgespielt. Außerdem wurden bestimmte Funktionen wie Kommentare, Teilen, das „Mag ich“-Symbol und Videovorschläge deaktiviert. Dein Video ist auch nicht zur Monetarisierung zugelassen.

Weitere Informationen findet du in unserer Hilfe.

So kannst du reagieren

Obwohl dies keine Verwarnung für dein Konto ist, solltest du dich melden, wenn du der Ansicht bist, uns sei ein Fehler unterlaufen. Wenn du Einspruch gegen diese Entscheidung erheben willst, reiche dieses Formular ein. Du kannst den Einspruch auch direkt im Video-Manager einreichen. Unser Team wird deine Beschwerde eingehend prüfen und sich demnächst bei dir melden.

Mit freundlichen Grüßen
Das YouTube-Team

Und wenn man in den Community-Richtlinien nachlesen will, was denn genau beanstandet wurde, findet man diese Information:

Eingeschränkte Funktionen für bestimmte Videos

Unsere Community-Richtlinien verbieten Hassreden, die Gewalt oder Hass gegen Einzelpersonen oder Gruppen aufgrund von bestimmten Attributen fördern. Auf YouTube werden keine Videos geduldet, in denen Mitglieder für terroristische Organisationen angeworben, terroristische Angriffe gefeiert oder auf sonstige Weise terroristische Handlungen unterstützt werden. Außerdem sind Inhalte, in denen zu Gewalt aufgerufen wird, strengstens untersagt. Einige grenzwertige Videos, die beispielsweise aufrührerische religiöse oder rassistische Inhalte ohne direkten Aufruf zu Gewalt oder Hass enthalten, müssen möglicherweise nicht entfernt werden. Wenn unser Prüfungsteam nach Meldungen von Nutzern ein solches Video gemäß unseren Richtlinien als grenzwertig einstuft, wird das Video unter Umständen in einen eingeschränkten Status versetzt.

Alles Wischiwaschi — nichts davon ist in dem Video enthalten! Aber es hat halt sehr viele Aufrufe…

Richtlinien, nach denen sich keiner richtet, sind genauso für’n A*** wie Gesetze, an die sich keiner hält.

Aber die Überschrift „Youtube macht zu“ scheint wohl genauso „aus der Nase gezogen“! Oder…?

Indexexpurgatorius's Blog

„Da sich die Bedrohungen für unsere Plattform ständig weiterentwickeln und verändern, müssen und werden sich unsere Methoden weiterentwickeln, um auf diese zu reagieren. Egal, welche Herausforderungen sich stellen, unser Engagement, diese zu bekämpfen, wird nachhaltig und unerschütterlich sein”, erklärt Wojcicki. “Wir werden die notwendigen Schritte unternehmen, um unsere Community zu schützen und sicherzustellen, dass YouTube auch weiterhin ein Ort ist, an dem Kreative, Werbetreibende und Zuschauer einen sicheren Platz vorfinden.”

YouTube war in diesem Jahr unter Druck von Werbekunden gekommen, nachdem deren Anzeigen im Umfeld extremistischer Videos landeten. Wojcicki kündigte nun “einen neuen Ansatz für Werbung auf YouTube” an, damit “Anzeigen nur dort laufen, wo sie auch laufen sollen“. Dazu solle es unter anderem mehr menschliche Kontrolle zusätzlich zu den Algorithmen geben und eine sorgfältigere Prüfung, welche Kanäle und Videos für Werbung in Frage kommen.

Neben den Bedürfnissen und Forderungen der Werbewirtschaft muss sich YouTube zudem in Deutschland schon sehr…

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