Wenn du aber als „weißer Inländer“ nachts – völlig nüchtern und mit einem technisch einwandfreien Fahrrad – unterwegs bist, wirst du ohne jeglichen Anlaß angehalten, unter fadenscheinigen Gründen verhört, Personendaten abgefragt, Fahrradtaschen durchwühlt, körperlich gefilzt und betatscht — und wenn du dich auch nur verbal zu solch‘ absolut gesetzeswidriger Kompetenzüberschreitung äußerst, heißt es lapidar, du könntest dich ja beschweren…
Dazu nennt der „Ordnungshüter“ lediglich seinen Nachnamen — einen Polizeiausweis, Dienstnummer oder wenigstens eine Visitenkarte bekommst du gar nicht erst zu Gesicht. Bei der heutigen Uneinheitlichkeit von Polizeiautos (mit einfachen Zivilkennzeichen) und -uniformen weißt du in dem Moment nicht einmal, ob da nicht gerade zwei Spaßvögel mit geliehenem Equipment ihren Schabernack mit dir treiben.

Jede Wette, daß „People of Colour“ (vor lauter polit. Korrektheit findet man anscheinend nicht einmal mehr ein deutsches Wort dafür^^) NICHT mit derartigen Maßnahmen belästigt werden!

Doch wenn es um Willkür gegen einheimische, unbewaffnete und wehrlose Einzelpersonen geht, da zeigt der „Staatsschutz“ vollen Einsatz! Chapeau!!!

Indexexpurgatorius's Blog

Am Donnerstag starteten mehrere „antirassistische“ Organisationen eine Kampagne mit dem Titel „Ban Racial Profiling – Gefährliche Orte abschaffen“.

An „kriminalitätsbelasteten Orte“ kann die Polizei auch ohne Anlass und Verdacht Personenkontrollen durchführen. Céline Barry vom „Antidiskriminierungsnetzwerk“ des Türkischen Bundes Berlin erklärte bei der Vorstellung der Kampagne, warum sie das abschaffen will.

Personenkontrollen ohne Anlass und Verdacht würden in der Praxis dazu führen, dass vor allem jene kontrolliert würden, die allein aufgrund ihres Äußeren in das polizeiliche Raster von Täterprofilen passen, so Céline Barry. Nicht-Weiße würden dadurch viel häufiger kontrolliert als Weiße.

„KbO sind gefährliche Orte – vor allem für People of Colour“, zitiert die taz die „Antirasstin“. Das an den „kriminalitätsbelasteten Orten“ praktizierte Racial Profiling sei für sichtbare Minderheiten „rassistisch, erniedrigend und diskriminierend“.

Zudem sollen Polizisten künftig keine Identitätskontrollen mehr durchführen dürfen, nur weil sie annehmen, dass jemand gegen aufenthaltsrechtliche Bestimmungen verstößt. Einen entsprechenden Passus im Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetz (ASOG)…

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