Ein Bericht der EA Liechtenstein

Liechtenstein — Für uns bedeutet dieser kleine Fleck deutscher Erde in erster Linie Heimat. Sie ist uns Lebensraum, Kraftspender und Rückzugsort zugleich. Sei es bei einem Aufenthalt am Ufer des Rheins, einem Streifzug durch die nahegelegenen Wälder oder oben auf einem der Gipfel unserer Bergkette. Die Ästhetik der Heimatscholle in ihrer natürlichen Vielfalt und Farbenpracht vermittelt uns ein Gefühl von Geborgenheit und Wärme.
Otto von Bismarck fand einmal die treffenden Worte, um diese Heimatliebe auszu­drücken:
„Wie schön ist es, eine Heimat zu haben und eine Heimat, mit der man durch Geburt, Erinnerungen und Liebe verwachsen ist.“

Wenn wir in diesem Augenblick unsere Stimmungswelt zur Heimat niederschreiben, so machen wir dies nicht aus einer gähnenden Gefühlsleere heraus, sondern indem wir das geistige Auge öffnen und das in Worte verpacken, was auf unserer biologischen Fest­platte im Dateipfad „Liechtenstein“ archiviert ist.
Jeder hat seine eigenen Erlebnisse hinter sich und verbindet die unterschiedlichen Orte unserer Heimat mit persönlichen Gefühlen und Erinnerungen. Das einende Element aber, was uns letztlich auch ein Gemeinschaftsgefühl vermittelt, ist das Wissen um die eigenen Wurzeln. Schon unsere Ahnen waren an diesem Ort heimisch, bestiegen die­selben Berggipfel, bewirtschafteten die gleichen Felder und verehrten den gleichen Grund und Boden als Quelle ihres Lebens.

Gerne denken wir an die Augenblicke zurück, als Oma und Opa uns erzählten, wie sie von klein auf gelernt haben, sinn- und rücksichtsvoll mit der Natur zu arbeiten. In wechselnden Fruchtfolgen bauten sie die Felder an und fuhren später die Ernte aus dem Boden ein, der sie ernährte. Sie lebten ein einfaches, bescheidenes aber glückliches Leben im Einklang mit der Natur, der sie stets mit Ehrfurcht begegneten. Um der Natur für ihre Gaben zu danken, kamen sie einmal jährlich im feierlichen Kreis zusammen und begingen gemeinsam das Erntedankfest.

Kreislauf des Lebens

Was haben sich die Zeiten geändert. Heute nehmen wir das Brot mühelos, in aller Selbst­ver­ständ­lich­keit und zu einem Spottpreis aus den Regalen der Supermärkte, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verlieren, wie sich die Ernährung unseres Volkes aus dem Boden eigentlich ergibt.

Auch wir sind unzertrennlich mit dem Heimatboden ver­wurzelt, dessen fruchtbarer Humus unseren Vorfahren einst ihr Dasein sicherte. Sie lebten von und mit der Natur, die sie aufzog und ernährte. Wären sie nicht gewesen, existierten auch wir heute nicht. So wie Saat und Ernte eine Speiche im Rad des ewigen Lebens der Natur darstellen, so sind auch wir Menschen Teil dieses ewigen Werdens und Vergehens.

Das Ende des menschlichen Lebens bedeutet aber nicht das Ende jeglichen Seins. Der Samen des Lebens wurde weitergegeben an die nächste Generation und schafft uns Gewissheit darüber, dass wir in unseren Kindern, Enkel und Urenkeln weiterleben, genauso wie wir das heilige Erbe unserer Ahnen in uns tragen. Daraus erschliesst sich uns auch der tiefe Sinn der Familie als kleinster Zelle der Gemeinschaft.

Letztlich ist die Kultur und Lebensart eines Volkes auch sichtbarer Ausdruck des geo­grafischen Heimatraums, in den es eingebettet ist. Kurzum: Heimat ist uns nicht nur Lebensraum, sondern ein identitätsstiftender und heiliger Ort. Sie macht uns zu dem, was wir sind. Kraft dieser Erkenntnis verspüren wir die Natur und die darin ein­ge­wurzelten Völker als etwas Heiliges, ja gar Göttliches.

Johann Gottfried Herder bezeichnete die Völker einstmals so treffend als „Gedanken Gottes“!

Volk und Heimat bilden die organisch gewachsenen Brückenpfeiler zwischen Ver­gangen­heit, Gegenwart und Zukunft dar.

Liechtenstein heute

Diese Besinnung auf den Ursprung unseres Seins, die zum Ausdruck gebrachte Erd- und Schollengebundenheit sowie das Bekenntnis zum Abstammungsprinzip werden heute systematisch verächtlich gemacht, da in dieser globalisierten und immer ein­heit­licher werdenden Welt die Begriffe Volk und Heimat aus dem Wortschatz gestrichen wurden. Gestrichen werden sollen sie damit auch gleichzeitig aus dem Bewusstsein der Menschen, denn wer die Sprache beherrscht, beherrscht das Denken.

Heute spricht man von Wirtschaftsstandorten und von Bevölkerung.

Wer es dennoch wagt, von der Schönheit der eigenen Kultur zu sprechen, das Arteigene am Leben zu erhalten und unseren angestammten Lebensraum zu verehren und not­falls auch zu verteidigen, läuft Gefahr, als rückwärtsgewandter Anhänger einer dämo­nischen „Blut-und-Boden-Ideologie“ diskreditiert zu werden.

Wohl existieren bei uns in Liechtenstein zwei wohlklingende Tageszeitungen (Liech­ten­stei­ner Volksblatt und Liechtensteiner Vaterland), jedoch ist der Name das Einzige, was bei diesen Gazetten noch adelt. Kaum verwunderlich, fallen ihre Gründungsjahre doch in einen Zeitabschnitt, als die Menschen in Liechtenstein sich noch mit den Begriffen Volk und Vaterland identifizierten. Der darin abgedruckte Inhalt entspricht 1 zu 1 dem massgeschneiderten Denken des globalisierten Zeitalters.

Dem Verfasser fiel vor einigen Tagen das „Volksblatt“ in die Hände, welches leittitelte: „Regierungschef setzt Impulse, um Unternehmer anzulocken“. Mit anderen Worten: Liechtensteins Wirtschaft soll – um wachsen und florieren zu können – sich weiter öffnen in Richtung eines grenzenlosen Verkehrs von Waren, Dienstleistungen und Kapital.
Investoren sollen angelockt werden, die nur darauf abzielen, ihre Privatgewinne zu maximieren. „Beraten“ wird Regierungschef Adrian Hasler hierbei von Frank Thelen, einem bundesdeutschen Investor der Risikokapitalfirma „e42“. Ein profitorientierter Börsenspekulant als Berater der Regierung?
Dieses Konzept kennen wir doch schon aus anderen Ländern, entspricht es doch dem klassischen 1×1 der Globalisierung. Die Regierung wird von Experten „beraten“, mit welchen Rahmenbedingungen sie den Nutzniessern der Globalisierung Tür und Tor öffnen.
In der gleichen Ausgabe berichtete das Volksblatt über die von der Regierung vor­ge­stellte „Standortstrategie 2.0“.

Wie bereits weiter oben angedeutet, gibt es im Jargon der Globalisierung keine Völker und keine Heimat mehr, sondern nur noch ausbeutungsfähige Wirtschaftsstandorte und darin lebendes Humankapital — oder wie der Globalist zu sagen pflegt: Human Resour­ces!
Gemäss dem jüdisch-französischen Autor und Präsidentschaftsberater Alain Minc stellt die Globalisierung für unsere Volkswirtschaften das dar, was in der Physik die Schwerkraft darstellt. Minc wörtlich: „Man kann nicht für oder gegen das Gesetz der Schwer­kraft sein — man muß damit leben.“

Das mit der Schwerkraft lassen wir mal so im Raum stehen, das „Globalisierung“ genannte Völkerausraubungssystem ist aber kein Naturgesetz, sondern eine hart­näckige Interessenspolitik der internationalen Geldmächte, aufgespannt auf dem Lebensraum der schaffenden Völker.
Weder müssen, noch wollen wir in ihrer Globalisierung leben.

Die Alternative

Nein, wir wollen das Rad der Zeit nicht zurückdrehen und auch die Völker nicht ins Mittelalter katapultieren, jedoch unsere Heimat vor Verunstaltung, Vergiftung und Verwüstung schützen. Dazu ist es notwendig, dass die Wirtschaft wieder richtige Sinnvorzeichen erhält und auf ihre eigentliche Funktion beschränkt wird, nämlich die Menschen bedarfsangepasst mit den notwendigen Gütern des Lebens zu versorgen. Produktion und Konsum sind zu mässigen und die Forderung nach stetigem Wirt­schafts­wachs­tum einzustellen.

Im naturwidrigen und lebensfeindlichen Kapitalismus, der durch das Globali­sie­rungs­vehikel auf der gesamten Erde verstreut wird, dient die Wirtschaft lediglich dem Profit.
Um die Gewinne maximieren zu können, werden folgerichtig Natur und Bodenschätze immer mehr ausgebeutet.
Die Wirtschaft hat aber dem Volk zu dienen und nicht dem Profitstreben der ausbeute­rischen Finanzmafia, welche sich in den Händen zionistischer Jünger befindet.

Überwunden werden kann dieses weltumspannende Ausraubungssystem durch ein lebensbejahendes Wirtschaftsmodell, indem Konstanz und Stabilität im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Die 7 Ziele der Europäischen Aktion bilden das diametrale Gegen­stück zum gegenwärtigen Minussystem der Herrschenden. Lasst uns gemeinsam an ihrer Umsetzung arbeiten. Nicht nur wir Deutschen haben an einem Strang zu ziehen, sondern wir Europäer, denn nur so besteht überhaupt die Aussicht auf Erfolg.

Europäische Aktion Liechtenstein

EA-Kreuz

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Quelle (ohne Links): Heimat kontra Standort – Bericht der EA Liechtenstein – Europäische Aktion

– Danke an peterle625 –

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