Ein Brief von Hans Schmidt 

übersetzt für die Seite Tagebuch eines Deutschen hans-schmidt

 

Sie haben nach jemandem gesucht, der in Hitler-Deutschland gelebt und dessen Alltag miterlebt hat. Erlauben Sie mir als jemandem, der von 1935 – als das Saargebiet wieder mit dem Reich vereint wurde – bis 1945 unter dem Hakenkreuz-Banner gelebt hat, eine kurze Antwort zu geben:

Damals jung gewesen zu sein war fantastisch!

Fragen der Konfession oder Herkunft zählten in der Hitlerjugend nicht.

Wir fühlten uns alle als wahrhaftige Teile eines einzigen Volkskörpers, einer Nation.

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Jugendherbergen sprossen im ganzen Reich aus dem Boden und ließen uns all die schönen Städte unseres Vaterlandes auf Wanderungen erkunden. Keine Mühen wurden gescheut, Körper und Geist zu zur Entfaltung zu bringen.

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Entgegen alledem, was heute behauptet wird, wurden wir dazu ermutigt, unser Denken zu befreien und uns keinerlei Gruppenzwang (oder Autorität) zu beugen. Die Führung der Hitlerjugend erlaubte während der Friedensjahre KEINE Militärausbildung; Gelände­erkundungen jedoch schon.

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Im übrigen war das Anschwärzen von Eltern streng verpönt.

 

Zu der Zeit, als die Sowjets – Amerikas Verbündete – den Großteil aller russischen und ukrainischen Kirchen zerstörten, entstanden ca. 2.500 neue Kirchen in Deutschland. NICHT EINE einzige christliche Kirche wurde geschlossen! Es war per Gesetz bestimmt, daß Schul- und Kirchendienst über der Hitlerjugend standen. Bis zum Herbst 1944 hielt die Waffen-SS-Kaserne in Breslau jeden Sonntag zwei Busse vor, um die Jugendlichen in die nächstgelegene katholische oder protestantische Kirche zu bringen. Und die Mit­glied­schaft in einer christlichen Gemeinde hinderte niemanden an einer Karriere in der NSDAP.

 

Deutschland war zwar nationalsozialistisch, dennoch entfaltete sich das freie Unter­nehmer­tum während der gesamten 12 Jahre.

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Kein Unternehmen wurde verstaatlicht, kein Kleinunternehmer wurde daran gehindert, sein eigenes Geschäft zu eröffnen. Ich selbst arbeitete während des Krieges in einem mustergültigen Unternehmen des internationalen Großkapitals. Niemand beschlag­nahmte Wertpapiere im Privatbesitz, wie es die Alliierten 1945 getan haben.

Die Errungenschaften der „Nazis“ waren schwindelerregend: Ohne Geld und mit sechs Millionen Arbeitslosen (1/3 der gesamten Arbeiterschaft) stampften sie binnen sechs Jahren das gesamte deutsche Autobahnnetz aus dem Boden — und das nahezu ohne Korruption. Dabei wurde auch noch Wert darauf gelegt, daß Wald und Tier geschont werden und sich der Streckenverlauf harmonisch in die landschaftliche Umgebung einfügt.

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Bereits zwei Jahre nachdem die NSDAP an die Macht gewählt worden war, hatte sich die Lage so verbessert, daß Gastarbeiter aus dem befreundeten Nachbarstaaten ange­wor­ben werden mussten, um den Mangel an Arbeitern zu kompensieren. Die Konjunktur im Reich brummte — während Großbritannien, Frankreich und die USA in der Depression versanken.

Um den Arbeitern günstige Mobilität zu ermöglichen, wurde extra der „Volkswagen“ konzipiert, dessen Produktion in einer eigens dafür errichteten Fabrik bei Kriegsbeginn anlief.

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Ebenso entstanden ganze Siedlungen mit kleinen Einfamilienhäusern für einfache Leute.

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In Hitlers Deutschland waren Bettler und Obdachlose unbekannt.

Und da Gewohnheitsverbrecher in Konzentrationslagern festgehalten wurden, existierte auch so gut wie keinerlei Kriminalität.

Dies war auch allen durch die Presse hinlänglich bekannt.

 

Die damalige deutsche Presselandschaft war mit weniger Tabus behaftet als die ame­ri­ka­ni­sche heutzutage. Das einzige Tabu, das mir einfällt, war Hitler selbst. Und später im Krieg gab es noch ein Gesetz, das „Defätismus“ aufgrund der verheerenden Erfahrungen der deutschen Presse bei der Niederlage 1918 aufs äußerste verbot.

Der Begriff der „Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft“ ist erstmals von der Regierung des Dritten Reichs geprägt worden. Ich erinnere mich an zahlreiche Artikel – sowohl pro als auch kontra – zu diesem Thema. Auch darf nicht vergessen werden, daß wäh­rend des Krieges mindestens sieben Millionen (beinahe 10 % der Gesamt­bevöl­kerung) Ausländer in Deutschland arbeiteten — freiwillig (Holländer, Dänen, Franzosen, Polen, Ukrainer fallen mir ein) oder als Zwangsarbeiter bzw. Häftling. Mir ist kein Fall bekannt, in dem einer von ihnen aufgrund seiner Herkunft belästigt oder angegriffen (oder gar getötet) worden wäre.

Apropos Presse: Ich besitze einen Artikel von 1943, in dem betont wird, wie wichtig die Völkerfreundschaft zwischen Deutschen und Russen ist.

 

Zwischen 1933 und 1945 lag eine großer Schwerpunkt auf Kultur: Die Theater erlebten eine Blütezeit und die deutsche Filmindustrie produzierte an die 100 Filme pro Jahr (keine einziger war anti-amerikanisch – nur mehr 50 waren als reine Propagandawerke einzustufen). Schauspieler aus ganz Europa, hauptsächlich aus Frankreich, Schweden und Italien, glänzten als Stars in deutschen Kinos.

Einige der bis zum heutigen Tage besten Tonaufnahmen klassischer Musik stammen aus der Zeit Hitlers.

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Die Deutschen liebten den Sport, und deswegen mangelte es auch nicht an Möglich­keiten im Reich, sich in allen Disziplinen zu betätigen — was die Berliner Olympiade von 1936 auch eindrucksvoll bewies.

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In einem von der HJ herausgegebenen Band, den ich auch mein Eigen nenne, wird Jesse Owens mehrere Male abgebildet und lobend erwähnt. Bei Schmelings Boxkämpfen wussten wir alles über den braunen Bomber Joe Lewis. — Nirgends habe ich jemals einen abfälligen Kommentar über andere Rassen gelesen.

Selbstverständlich waren die Leistungen Deutschlands und seiner Athleten prominent vertreten, ähnlich wie die überschwänglichen Lobeshymnen über die USA als „Land der Freien“ etc. heutzutage. Andere Disziplinen, die uns in ihren Bann zogen, waren der Flugsport (Flugtraining mit HJ-eigenen Segelflugzeugen), Autorennen (britische und italienische Fahrer dominierten) und Reiten.

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Während meiner zehn Jahre (eigentlich nur acht, weil ich als Soldat natürlich nicht mehr mitmachen konnte) bei der HJ wurden die Juden mit keiner Silbe erwähnt.

Ich werde oft zum Thema Waffenbesitz in der Hitlerzeit befragt. Es wird behauptet, daß Hitler nur an die Macht gelangen konnte, weil der das deutsche Volk zuvor entwaffnet hatte. Was für ein Blödsinn! Waffenbesitz war in Deutschland bei weitem nicht so ver­brei­tet wie in Amerika. Ich würde sagen, daß jahrhundertlang eine Erlaubnis erforderlich war, um eine Waffe zu besitzen. Andererseits besaß mein Vater heimlich eine alte Pistole (von der wir Kinder wußten) und im ganzen Reich gab es Schützen­vereine.

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Auch hat Deutschland eine lange Tradition an hervorragenden Büchsenmachern. Ich glaube nicht, daß diese übermäßig strenge Gesetze überlebt hätten und daß die tatsächliche damalige (vor der „Befreiung“ durch die Alliierten) Verbreitung sehr viel höher war als heute angenommen.

 

Gesetzestexte waren in erster Linie dazu da, Polizeibeamten eine Handhabe bei der Verhaftung von bewaffneten Kriminellen – und nicht gewöhnlichen Bürgern – zu geben.

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An dieser Stelle sei auch noch gesagt, daß Hitler im Zuge des Verbots militärischer Strafübungen (jene brutalen Methoden, die heute in der US-Army immer noch prak­ti­ziert werden) auch die Verwendung von Polizeiknüppeln untersagte; er empfand diese als erniedrigend für das deutsche Volk.

 

Zum Schluß dies:

Ich glaube nicht, daß ich jemals wieder ein so glückliches und zufriedenes Volk zu sehen bekomme wie die überwältigende Mehrheit der Deutschen unter Hitler — besonders zu Friedenszeiten.

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Sicher mussten einige Minderheiten Leid ertragen: ehemalige Parlamentarier – weil sie ihrer politischen Spielchen nicht mehr spielen konnten; die Juden – weil sie Deutschland nicht mehr im Würgegriff hatten; die Zigeuner – weil sie während des Krieges arbeiten mussten; und korrupte Gewerkschaftsbosse – weil sie ihre parasi­tären Ämter verloren.
Bis zum heutigen Tage bin ich der Überzeugung, daß das Lebensglück der Mehrheit eines Volkes wichtiger ist, als das Wohlergehen einer verwöhnten Minderheit. Wie in den Jahren unter Hitler sollten in der Schule die Besten und Intelligentesten gefördert werden — ein Umstand der nach dem Krieg auch den raschen Wiederaufbau ermög­lichte.

Dieser Hitler wurde von seinem Volk geliebt – darin besteht kein Zweifel!

Noch Wochen vor Kriegsende und seinem Tod konnte er sich bei minimalen Sicher­heits­anfor­derungen unter die kämpfende Fronttruppe mischen — kein Soldat mußte seine Waffe bei einem Treffen mit dem Führer entladen (wie es beim Besuch von Bush während des Golfkrieges angeordnet war).

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Deutschland unter Hitler war weit entfernt von dem, was die Medien uns suggerieren.

Soweit der Brief von Hans Schmidt.

Und jetzt frage ich Euch:

In welchem Deutschland möchtet ihr lieber leben? Im Reich oder in der BRD?

Ergänzend noch ein Video, das ebenfalls eine andere Seite des Lebens im National­sozialismus zeigt:

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Quelle (ed.): Leben in Hitler-Deutschland – Ein Brief von Hans Schmidt | Tagebuch eines Deutschen

Siehe auch:

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