(Mosley bis ca. 1:30 — Video von TRUTH SERUM II)

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Greg Johnson: „Erinnerung an Sir Oswald Mosley: 16. November 1896 bis 3. Dezember 1980“

Aristokrat (ein Cousin vierten Grades von Queen Elizabeth II) und Staatsmann.

Mosley war von 1918 bis 1924 ein Parlamentsabgeordneter für Harrow und von 1926 bis 1931 für Smethwick. Er war auch Kanzler des Herzogtums Lancaster in der Labour-Regierung von 1929 bis 1931. 

Mosley begann seine politische Karriere als Konservativer; dann brach er mit den Kon­servativen, um ein Unabhängiger zu werden; dann trat er der Labour Party bei. 1931 brach er mit Labour und bildete seine „New Party“. Nachdem die Kandidaten der New Party in den Wahlen von 1931 gescheitert waren, nahm Mosley eine Neugruppierung vor und gründete 1932 die British Union of Fascists.

Die BUF machte politische Auf- und Abentwicklungen durch, zog aber am Höchststand eine Mitgliederschaft von bis zu 50.000 an sich, einschließlich prominenter Mitglieder der Aristokratie, des Militärs, der Presse, der Wirtschaftsszene und der Intelligenzia. Außerdem traten viele Briten, die mit Mosley und der BUF sympathisierten und zu­sam­men­arbeiteten, nie offiziell der Partei bei. Der Abenteurer T. E. Lawrence, der Autor Henry Williamson und der Dirigent Sir Reginald Goodall sind auf Counter-Currents in Artikeln behandelt worden. Für eine ausführliche Liste siehe den Wikipedia-Artikel über die BUF.

Wie andere faschistische Parteien war die BUF antikommunistisch, nationalistisch, für Privateigentum und anti-egalitär. Als Faschisten anerkannte die BUF die Notwendigkeit der Kultuvierung individueller Exzellenz, Ambition und Kreativität. Aber sie wollten auch die schlimmsten Exzesse des Individualismus und Kapitalismus mildern, indem sie gegen Freihandel (Globalisierung) und Wucher waren und bessere Löhne und Lei­stun­gen für Arbeiter, soziale Wohlfahrtsprogramme und öffentliche Ausgaben für die Infra­struktur befürworteten.

Wie Hitler und Mussolini war Mosley ein charismatischer Führer und Redner, der die Erlangung der Macht durch die Schaffung einer politischen Massenpartei anstrebte. Öffentliche Märsche und Reden gehörten zum Standard der Aktivitäten der BUF. Um Kundgebungen der BUF vor kommunistischer und jüdischer Gewalt zu schützen, bildete Mosley ein paramilitärisches „Schwarzhemdenkorps“. Es gab viele blutige Schlägereien und polizeiliche Verbote.

Die größte Versammlung, vor der Mosley sprach, fand im Juli 1936 im Victoria Park und Bow statt. Die Menschen­menge wurde auf 250.000 geschätzt. Im Juli 1939 hielt die BUF am Earls Court in London die weltgrößte Versammlung in einem Innenraum ab, wo Mos­ley eine Rede an eine Friedensdemonstration von etwa 30.000 Menschen hielt.

Seine stärkste Unterstützung hatte Mosley in East London, wo die BUF 1937 ein Viertel der Wählerstimmen gewann.

Oswald_Mosley_and_Benito_Mussolini_1936

Am Anfang war die BUF, wie Mussolinis Bewegung, nicht antisemitisch und hatte tatsächlich eine Anzahl jüdischer Mitglieder. Jedoch wurde mit der Zeit offensichtlich, daß die große Mehrheit der jüdischen Gemeinschaft aggressiv gegen die BUF war, wodurch die BUF zunehmend anti­se­mi­tisch wurde.

Die BUF war nie eine nationalsozialistische Partei. Wie Mussolini nahm Mosley die bio­logische Rasse oder den Antisemitismus nie allzu ernst. Nach Hitlers Aufstieg zur Macht jedoch unterhielt Mosley herzliche Beziehungen zum Dritten Reich. hitlerfrauen1-diana-mitford-oswald-mosleyMosley heiratete seine zweite Frau, Diana Mitford, am 6. Oktober 1936 in Berlin im Haus von Joseph Goebbels. Adolf Hitler war einer der Gäste.

In den späten 1930ern, als sich die jüdische antideutsche Kriegs­hetze intensivierte, arbeitete die BUF darauf hin, Britannien und Europa vor einem weiteren Krieg zu bewah­ren, und führte Kam­pagnen zum Thema „Mind Britain’s Business“ [„Kümmern wir uns um Britanniens Angelegenheiten“]. Nachdem Britannien und Frankreich den Zweiten Weltkrieg begannen, indem sie am 3. September 1939 Deutschland den Krieg erklärten, führte Mosley Kampagnen für einen Verhandlungsfrieden.

Am 23. Mai 1940 wurde Mosleys Opposition gegen den Krieg zum Schweigen gebracht. Er wurde gemäß Defence Regulation 18B interniert, die benutzt wurde, um die aktivsten Faschisten und Nationalsozialisten in Britannien zum Schweigen zu bringen. Die BUF wurde später verboten. Diana Mosley wurde ebenfalls interniert. Die Mosleys lebten bis November 1943 zusammen in einem Haus auf dem Grund des Gefängnisses von Hol­lo­way zusammen, als sie wegen Sir Oswalds schlechtem Gesundheitszustand aus Hollo­way freigelassen wurden. Sie verbrachten den Rest des Krieges unter Hausarrest.

Nach dem Krieg kehrte Mosley in die Politik zurück und bildete 1948 die Union Move­ment, die eine europäische Föderation (genannt Europe a Nation) mit einer im Grunde faschistischen politischen und Wirtschaftsordnung forderte. Die Idee einer eurpäischen Föderation wurde in den 1930ern von Faschisten wie Pierre Drieu La Rochelle be­für­wortet, obwohl das immer ein Minderheitenstandpunkt war. Nach dem Zweiten Welt­krieg wurde sie zu einer zentralen Idee der meisten weitsichtigen Denker der Rechten, einschließlich Francis Parker Yockey, Jean Thiriart und nun Guillaume Faye.

1951 verließ Mosley Britannien, um nach Irland zu gehen. Später ließ er sich nahe Paris nieder. Er erklärte seine Entscheidung, Britannien zu verlassen, mit den Worten: „Man räumt einen Misthaufen nicht von unten her weg.“ 1959 kehrte Mosley nach Britannien zurück, um in Kensington North bei den allgemeinen Wahlen von 1959 anzutreten. 1966 bewarb er sich in den allgemeinen Wahlen in Shoreditch und Finsbury.

1968 veröffentlichte Mosley seine Autobiographie My Life. In seinen späteren Jahren litt er an der Parkinson-Krankheit. Er starb am 3. Dezember 1980 in Orsay nahe Paris im Alter von 84 Jahren.

 

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Siehe auch:

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Für mehr Informationen über Mosleys Leben und Werk siehe http://www.oswaldmosley.com/

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Quelle (edit.): Greg Johnson, „Erinnerung an Sir Oswald Mosley: 16. November 1896 bis 3. Dezember 1980“ | Counter-Currents Publishing 

Mehr und Bilder gefunden bei: http://northlandforum.blogspot.de/2014/04/british-national-socialism-long.html#!/2014/04/british-national-socialism-long.html