von Michael Polignano

übersetzt von Deep Roots
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Vor ein paar Tagen hatte ich mit einer Freundin von mir, die sich als Feministin bezeichnet, eine hitzige Diskussion über Geschlechterunterschiede.

Sie ist einer Meinung mit mir, daß Rassen sich in einer Vielzahl von Eigenschaften unterscheiden und daß die Genetik bei der Gestaltung dieser Unterschiede eine große Rolle spielt. Doch sie fand es unmöglich zu glauben, daß Verhaltensunterschiede zwischen den Geschlechtern eben­falls eine genetische Grundlage haben könnten — statt einer kulturellen.

Sie begann, indem sie den „Sexismus“ verdammte, den sie in der amerikanischen Kultur (und noch schlimmer in manchen europäischen Kulturen) als allgegenwärtig sieht. Als Beweis wies sie darauf hin, daß nahezu alle Massenwerbung Frauen statt Männer um des Sex-Appeals willen benutzt. Sie findet solche Werbung „erniedrigend für Frauen“ und fragte: „Warum benutzen sie Männer nicht genauso sehr?“ Sie äußerte die Meinung, daß die Gesellschaft die Männer durch solche Werbung lehrt, Frauen als Sexobjekte zu betrachten, und sagte: „Es ist kein Wunder, daß solche Männer ihre Frauen schlagen, wenn sie verheiratet sind.“ Sie drückte auch ihren Glauben aus, daß gesellschaftliche Erwartungen und traditionelle Geschlechterrollen genauso „sexistisch“ seien und Frauen daran hindern, ihr Potential zu verwirklichen. Sie benutzte die Tatsache, daß Frauen in bestimmten Bereichen unterrepräsentiert sind, als Beweis für Geschlechter­dis­kri­mi­nie­rung und „Sexismus“ am Werk, und nannte mich „sexistisch“, weil ich anderer Meinung bin.

Je mehr sie fortfuhr, desto streitlustiger wurde sie. Nachdem sie häusliche Mißhandlung erwähnte, bemerkte sie: „Ich würde zurückschlagen, wenn mir das jemals passieren würde.“ Dann sah sie mir mit feurigem Glanz in die Augen und sagte: „Glaubst du, daß Frauen nicht kämpfen können?“ Sie drückte dann eine gefährliche und destruktive feministische Meinung aus: “Wenn das Klonen möglich wird, werden Frauen keine Männer mehr brauchen. Wir könnten die Männer aussterben lassen, wenn wir wollten. Wir würden für uns selber sorgen können.“

Es wäre müßig, die logischen Fehler in ihrer Argumentation über Sexismus aus­ein­ander­zunehmen, nachdem sie im wesentlichen die Fehler jener widerspiegeln, die den Rassismus in der Gesellschaft verdammen. Ihre Hauptprämisse – nämlich, daß die Biologie nichts mit den beobachteten Unterschieden in der Geschlechter­repräsentation zu tun hat – ist unhaltbar angesichts dessen, was die Wissenschaft über Sex weiß. Und doch provozierte mich ihre Aussage über das Klonen, weiter über Ge­schlech­ter­unter­schiede nachzudenken — spezifisch über ihre Ursprünge, ihre Zukunft und wie die Gesellschaft mit Geschlechtlichkeit und Geschlechterunterschieden umgehen sollte.

Evolutionär gesprochen ist es zunächst nicht klar, warum der Sex überhaupt entstand. Die Suche nach einem Partner erfordert Zeit und Energie und könnte das Risiko des Suchenden erhöhen, von einem Raubtier getötet zu werden. Wenn er einmal gefunden ist, könnte ein potentieller Partner vor der Einwilligung in eine Kooperation zusätzliche Anstrengungen oder Investition verlangen. Der Geschlechtsverkehr selbst könnte die Teilnehmer sexuell übertragenen Krankheiten aussetzen. Und nach all dem könnte sich die Paarung als unfruchtbar herausstellen. Warum nicht all die Schwierigkeiten und Risiken vermeiden und sich stattdessen einfach asexuell fortpflanzen?

Die gegenwärtig vorherrschende Ansicht, warum der Sex zustande kam, wird die „Hypothese von der Roten Königin“ genannt. Sie besagt, daß Sex als Folge eines „Wettrüstens“ zwischen Wirt und Parasit entstand: Wirte (gewöhnlich größere, kom­plexere Organismen) müssen sich ständig anpassen, um Parasiten (üblicherweise kleinere, einzellige Organismen oder Viren) daran zu hindern, sich auf einen spe­zifischen Genotyp einzustellen.

Sex ermöglicht genotypische Abweichungen zwischen Elternteil und Kind, nachdem Kinder von ihren Eltern und voneinander genetisch verschieden sind (außer im Fall von eineiigen Zwillingen). Wenn wir uns asexuell fortpflanzen würden und Familien hätten, die aus identischen Individuen bestehen (abgesehen von zufälligen genetischen Mutationen), dann könnte ein Parasit, der ein Familienmitglied töten kann, die anderen genauso schnell töten. Wenn die Menschheit bloß aus Großfamilien bestünde, die sich aus identischen Individuen zusammensetzen, dann hätten Parasiten es viel leichter.

Warum unterscheiden sich also die Geschlechter hinsichtlich Größe, Erscheinungsbild und Verhalten — nicht nur unter Menschen, sondern bei jedem sich geschlechtlich fortpflanzenden Organismus? Sexuelle Fortpflanzung übt auf männliche und weibliche Individuen sehr unterschiedliche Arten von Selektionsdruck aus. Einfach ausgedrückt sind Eier (oder Schwangerschaften) kostspieliger als Ejakulat. In allgemeineren Begriffen tätigen Weibchen typischerweise eine viel größere elterliche Investition in jeden Nach­kommen als Männchen. „Elterliche Investition“ bezieht sich auf die Zeit und Energie, die aufgewendet wird, um Nachwuchs zu zeugen und zu versorgen. Elterliche Investition erhöht den Fortpflanzungserfolg eines bestimmten Nachkommen, während sie gleich­zeitig zukünftige elterliche Fortpflanzungserfolge verringert.

Bei mehr als 90 % der Säugetierspezies leisten Weibchen wesentliche elterliche Fürsorge und Männchen gar keine. Ein extremes Bei­spiel ist der Orang-Utan: Nach einem kurzen Rendezvous einschließlich 15 Minuten Kopu­lation gehen Männchen und Weib­chen ge­trennte Wege. Wenn daraus eine Schwanger­schaft folgt, wird die Mutter den Fötus acht Monate lang tragen, das Baby gebären und es etwa sieben oder acht Jahre lang stillen und beschützen. Für den Vater andererseits sind der Anfang und das Ende seiner elterlichen Investition ein paar Gramm Samen.

Geschlechterunterschiede kamen als Folge dieser unterschiedlichen Anforderungen zustande. Der potentielle Fort­pflanzungserfolg eines Weibchens ist relativ gering und mehr durch die Anzahl der Eier begrenzt, die es erzeugen kann (oder die Anzahl der Schwangerschaften, die es austragen kann), als durch die Zahl der Männchen, die es zu einer Paarung bewegen kann. Im Gegensatz dazu ist der potentielle Fort­pflanzungs­erfolg eines Männchens relativ groß und mehr durch die Zahl der Weibchen begrenzt, die es zur Paarung mit ihm bewegen kann, als durch die Zahl der Ejakulate, die es hervorbringen kann.

Diese Tatsachen lassen Vorhersagen über Unterschiede im Paarungsverhalten zwischen den beiden Geschlechtern zu:

Männer sollten konkurrenzorientiert sein. Wenn der Fortpflanzungserfolg von Männern durch den Zugang zu Frauen begrenzt ist, dann erwarten wir, daß Männer untereinander um Paarungsgelegenheiten konkurrieren.

Frauen sollten wählerisch sein. Wenn der Fortpflanzungserfolg von Frauen nicht durch Paarungsgelegenheiten begrenzt ist, sondern jede einzelne Paarung die Verpflichtung der Frau zu einer großen Investition in den Nachwuchs bedingen kann, sollten Frauen wählerisch dabei sein, mit wem sie sich paaren.

Die Konkurrenzorientiertheit der Männer und das wählerische Verhalten der Frauen haben sich in den physischen und Verhaltensunterschieden zwischen den Geschlech­tern manifestiert. Daß Werbeleute Frauen statt Männer zwecks Sex-Appeal in der Werbung einsetzen, ist keine Überraschung: Da Frauen wählerischer sind als Männer, reagieren sie nicht so sehr wie diese auf Bilder attraktiver Männer, als Männer auf Bilder attraktiver Frauen. Werbeleute tun einfach das, was sich verkauft.

Sex hat es weit länger gegeben als die 140.000 Jahre der Menschenrassen. Daß Men­schen immer noch argumentieren, Gleichheit2daß Verhaltensunterschiede zwischen Männern und Frauen rein aus kulturellen Einflüssen resultieren (oder daß solch ein Glauben überhaupt entstand, angesichts der Allgegenwärtigkeit von Sex und Geschlechtsunterschieden im Tierreich) hebt nur hervor, wie irrational manche sogenannte „progressive Intel­lektuelle“ sein können.

Als Schlußbetrachtung ist es erwähnenswert, daß die Geschlechter so beschaffen sind, daß sie einander ergänzen — sowohl physisch als auch mental. Die Menschheit ist nur halb vollständig, wenn das eine oder andere fehlt. Daher ist es Unsinn zu sagen, daß ein Geschlecht dem anderen überlegen ist. Jedes hat Qualitäten, die dem anderen fehlen. Zwietracht zwischen den Geschlechtern entstammt einem Mangel an richtigem Verständnis und Respekt für diese Unterschiede. Nachdem Sex die einfachste, billigste und angenehmste Form der Fortpflanzung ist und immer sein wird, kann solche Zwietracht (die man weit mehr unter Weißen sieht, als bei jeder anderen Rasse und weit mehr unter den Intelligenteren, als den weniger Intelligenten) nur der Zukunft der Rasse schaden.

Source: http://fjordman.wordpress.com/2011/04/12/geschlechterunterschiede

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gefunden bei: Counter-Currents Publishing

Siehe auch:

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