Es ist allerhöchste Zeit, die Zähne zu zeigen, und wenn es bloß winzige Milchzähnchen sind. Es ist beschämend, was wir uns alles gefallen lassen. Und damit meine ich alle, auch die 1/8, ¼, 1/2, ¾ und ganzen Deutschen. Es muß Schluß sein mit dieser dummen und feigen Unterwürfigkeit. Jeder nach seinen Kräften und Möglichkeiten, das steht außer Frage. Aber jeder kann, wenn er es nur will, seinen Beitrag dazu leisten.

Der Grund warum ich heute so ungehalten bin ist der, daß sich die Verräter immer mehr Frechheiten heraus nehmen und wir einfach nur zusehen. Dabei wäre es so einfach, diesem Treiben die Stirn zu bieten.

Vor nicht allzu langer Zeit hat mir jemand einen Brief zukommen lassen, bei dessen Worten mir die Augen getränt haben. Ich meine den nachfolgenden Ausschnitt aus diesem Schreiben:

RaiBa„Des Weiteren werden die Preise für Barauszahlungen am Geldautomaten und am Schalter angepasst. Ab dem 1. Januar 2016 fallen hierfür 2 % vom Umsatz, mindestens 4,00 Euro an.

Die Raiffeisen-Volksbank ist meines Wissens nach nicht das erste Bankinstitut, welches für BARGELD-Abhebungen Gebühren verlangt. Die Verkäuferin in einem kleinen Geschäft in unserer Stadt hat berichtet, daß sie eine Gebühr zu entrichten hat, wenn sie Scheine in Münzen tauschen möchte. Welche Bank das ist, hat sie mir leider nicht verraten. Es bleibt abzuwarten, welche Bank als nächstes nachzieht.

Vor ein paar Tagen war ich auf einem Geburtstag eingeladen. Da hat sich ein kleines, dummes Gutmenschen-Mäuschen beklagt, daß sie vor Jahren mal mit einen 500 Euro-Schein bezahlen wollte, der aber nicht angenommen wurde. Tja, das kommt davon, wenn man sich für die Augenscheinlichkeiten dieser Welt nicht interessiert. Hierzu nur ein paar Beispiele (Bargeld-Höchstgrenzen):

  • 2005 EU, Anmeldung beim Zoll, bei überschreiten von 10.000 € Barmittel (also Scheine und/oder Münzen)
  • 2011 Griechenland, Barzahlungen über 1.500 € werden illegal
  • 2012 Italien, Barzahlungen über 1.000 € sind verboten
  • 2012 Spanien, Barzahlungen über 2.500 € sind verboten, wenn eine Partei gewerblich ist
  • 2015 Frankreich, Barzahlungen wurden von 3.000 € auf 1.000 € gesenkt

Es gibt eine ganz einfach Möglichkeit, dieser Unverschämtheit die Stirn zu bieten. Hebt Euer Geld ENDLICH von den Banken ab.

Ich weiß selber, daß es viele Menschen gibt, die mit jedem Cent rechnen müssen. Dazu noch ein Tip von mir. Wer es sich leisten kann, das Kleinzeug – also bis 10 Cent – zu „sparen“, der sollte dies auch tun. Die 1-5 Cent Münzen  sind eine Zusammensetzung aus Stahl mit Kupferauflage (94,35 % Fe, 5,65 % Cu) und von ihrem Materialwert eher vernachlässigbar.  Die 10 Cent Münzen wurden nur sehr wenig geprägt und sind in ihrer Legierung recht interessant („Nordisches Gold“ = 89 % Kupfer, 5 % Aluminium, 5 % Zink, 1 % Zinn). Außerdem lege ich ganz besonders viel Gewicht auf die 1 – 10 Cent, weil sich das (fast) jeder vom Mund absparen kann und auch sollte. Aber das ist nur EIN Hauptgrund. Jeder kann sich seine eigenen Gedanken machen, warum ich das erwähne. Wer sich dazu durchringen kann, sollte darauf achten, daß die Münzen „gut verwahrt“ werden können.

Noch ein kleiner Hinweis zum Geld. In Österreich gehen die ersten Banken schon dazu über (wie lange das schon geht, weiß ich nicht), daß nur Menschen mit „einem Bezug zu Österreich“ dort ein Konto eröffnen können. Das heißt, nur wer dort arbeitet und/oder einen Wohnsitz hat, erhält ein Konto bei unseren Nachbarn. Vielleicht kann mir hierzu jemand aus A einen weiteren Hinweis geben. Das wäre sehr freundlich.

Hier noch ein Link zum Kopp Verlag mit einer recht interessanten Betrachtung.

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Siehe auch: