Afrikagipfel auf Malta am 11. November

Merkel will in Afrika für Einwanderung nach Deutschland werben

Bundeskanzlerin Angela Merkel setzt ihre Politik der offenen Arme fort: Beim Afrika-Gipfel der EU will sie mit den Staatschefs darüber sprechen, wie man „junge Afrikaner legal in Deutschland aufnehmen“ kann. Außerdem will sie den Staaten Afrikas „neue finanzielle Mittel anbieten“.
Angela Merkel hält unbeirrt an ihrem Kurs der Einladungs-Politik fest. (Foto: dpa)

Angela Merkel hält unbeirrt an ihrem Kurs der Einladungs-Politik fest. (Foto: dpa)

[Heute] findet in Valletta (Malta) der Migra­tionsgipfel zwischen der EU und Afrika statt. „Er soll die EU und die afrikanischen Länder zusammenbringen, damit sie im Geiste der Partnerschaft versuchen, Probleme, die beide Seiten betreffen, gemeinsam zu lösen“ schreibt der Europäische Rat auf seiner webseite. In den Medien wird er auch als Afrika-Gipfel bezeichnet.

Angela Merkel wird bei ihren Gesprächen in Afrika offiziell darüber sprechen, wie es gelingen kann, junge Afrikaner legal in Deutschland aufzunehmen. Das gab sie auf ihrem wöchentlichen Podcast bekannt. Die Interviewerin, Carina Sprungk, Poli­tikwissenschaftlerin an der FU Berlin stellte [letzte Woche] folgende Frage:

„Frau Bundeskanzlerin, in der nächsten Woche fahren Sie zum EU-Afrika-Gipfeltreffen zu Migrationsfragen in Malta. Dort soll über die Probleme, aber auch über die Chancen der Migration gesprochen werden. Und es soll auch deutlich werden, dass die Her­kunfts-, Transit- und Zielländer gemeinsam Verantwortung tragen für die Migration. Was verstehen Sie unter einer gemeinsamen Verantwortung dieser Länder, und mit welchen konkreten Positionen reisen Sie nach Malta?“

Merkel antwortete:

Gaddafi-Warnung 2011„Ja, in der Tat treffen wir uns mit den afri­kanischen Staaten zu einem Son­der­gipfel auf der Insel Malta, die ja nun vor den Toren Afrikas liegt. Und wir wissen, dass die illegale Migration aus den afrikanischen Ländern, insbe­son­dere über Libyen – weil wir dort im Augen­blick keine staatlichen Struk­tu­ren haben –, ja nach wie vor sehr hoch ist.

Im Angesicht der vielen Flüchtlinge aus Syrien fällt uns das im Augenblick nicht so ins Auge, aber wir haben diese Migration. Und es geht jetzt darum zu sprechen, wie wir einerseits unsere Entwicklungshilfe richtig organisieren können – wir werden sie auch mit zusätzlichen Mitteln ausweiten –, gleichzeitig aber auch mit den afrikanischen Regierungschefs über Good Governance sprechen, über Chancen für die jungen Men­schen in Afrika; überlegen, wie wir durch Entwicklungshilfe auch Ausbildungs­bildungs­chancen*, Berufschancen fördern können.

*AdR: Hä? Ich dachte, die hätten bereits einen Facharbeiter-Überschuß…!?! 

Und natürlich auch die Frage stellen: Wie können wir zum Beispiel auch junge Afrikaner legal in Deutschland aufnehmen, wenn es um Berufe geht, die bei uns Mangelberufe* sind. Die Aufklärung dazu ist sicherlich auch noch nicht ausreichend geschehen.

*…und welche wären das demnach, die
a) wir weder fähig sind, unseren eigenen Leuten beizubringen und
b) auch vorzugsweise in ganz Europa ebenfalls nicht zu finden sind?
Berufsneger etwa??
Fang mal da an mit der Aufklärung…

[…]“ alles als PDF

Quelle 

 

Ja, Mutti kommt an bei ihrem neuen Volk! War doch schon am 15. Oktober 2015 zu lesen:

 

Fatale „Willkommenspolitik“

Aufbruchstimmung: Jetzt will auch Westafrika nach Deutschland zu „Mom Merkel“

Auch afrikanische Migranten und Asylsuchende wollen nach Europa, Calais 27. Oktober 2015

Calais, 27. Oktober 2015

Nicht nur in Deutschland – auch in Westafrika ist die Flüchtlingskrise das Thema Nr. 1. 

Nur wird sie dort als Verheißung wahr­genommen…

 

Fernsehbilder von freundlichen Deut­schen, die winkend am Bahnhof stehen und Geschenke dabei haben, wirken mittlerweile auch auf jene attraktiv, die eigentlich nicht vorhatten, auszu­wan­dern, berichtet eine Reportage der Zeitung Die Welt aus Mali.
Genaue Zahlen gibt es nicht, doch eines ist offensichtlich: In Transitländern wie Mali oder Niger ist die Zahl der Ausreisewilligen rasant angestiegen. Nachrichten aus Europa werden mit höchstem Interesse verfolgt und an jeder Straßenecke diskutiert.
[…]

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Siehe auch: Herero – Bundesregierung bekennt sich zu Völkermord

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