Nein, nicht den zum essen, soweit bin ich mit meinen Sämereien noch nicht. Ich meine diese Irrungen und VER-wirrungen in meinem Gehirn. Von der Achterbahn meiner Gefühle will ich gar nicht erst reden, zumindest versuche ich, mich zurückzuhalten. Falls es mir nicht ganz gelingt, bitte ich schon im Voraus um Vergebung.

Der Grund meines heutigen Bedürfnisses mich mitzuteilen liegt darin, daß sich im letzten halben Jahr so viel ereignet hat, wie in den letzten zwei Jahren nicht. Die meisten Erlebnisse beziehen sich auf den Nationalsozialismus, den ich nunmehr ganz offen anspreche. Angefangen hat es mit meinem  Aufenthalt im Krankenhaus. Danach ging es Schlag auf Schlag, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.  Ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Menschen immer öfter zuhören. Wie sie sich entscheiden, kann und will ich nicht beeinflussen. Jeder muß seinen eigenen Weg finden, seine persönliche Situation zu erkennen und gegebenenfalls zu ändern. Ich rede mir nach wie vor den Mund fransig und werde auch so lange nicht damit aufhören, bis es endgültig keinen Sinn mehr ergibt. Das sind die positiven Episoden. Um diese zu verdeutlichen, nachfolgend ein paar Beispiele.

Vor ein bis zwei Wochen war ich „zu Gast“ bei einem Herrn. Wie mittlerweile bekannt sein dürfte, lasse ich keine Chance aus, meine Einstellung zu dem derzeitigen System kundzutun. Selbstverständlich warte ich immer auf den entsprechenden Punkt anzusetzen. So auch in diesem Fall. Es ging um Naturmedizin und die ganzen Chemiebomben, die Ärzte nur allzu gern verabreichen. Selbstredend bin ich ein Verfechter der Naturmedizin und habe mich entsprechend über die Chemiekeulen geäußert. Zunächst kam leiser, ganz, ganz leiser Widerspruch. Aber gleich darauf die Bestätigung meiner Worte. Daraufhin habe ich betont, daß so manches krumm und schief ist. Die Überflutung der Ausländer hatte ich noch gar nicht angesprochen (wäre schon noch gekommen), denn der Herr hat von sich aus davon erzählt. In solchen Situationen bin ich (ausnahmsweise) still und höre zu. Im Vertrauen hat er mir dann berichtet, daß er bei der nächsten Wahl die AfD wählen wird, auch und obwohl die ja rechts sind. Nachdem er mein Schmunzeln bemerkt hatte, wollte er wissen, was meine Heiterkeit erregt. Wie sich jetzt schon jeder vorstellen kann, war das eine Steilvorlage, die ich mir nicht entgehen lassen konnte. Die AfD soll „rechts“ sein? Das wäre doch wohl nicht sein Ernst. ICH bin „rechts“, wenn er denn so wollte. Das entsetzte „Oh“ war mir ein innerer Vorbeimarsch, ebenso seine Feststellung, daß ich dann wohl NPD Anhängerin wäre. Jetzt konnte ich mir ein herzliches Lachen wirklich nicht mehr verkneifen. Nein, NPD kommt für mich niemals in Frage, ich kann den „Verfassungsschutz“ nämlich nicht leiden, weil mir bis heute nicht ersichtlich ist, welche „Verfassung“ die Jungs und Mädls eigentlich schützen. Nein, ich bin Nationalsozialist. Aaaahh, ich bin also Patriotin. Verneinendes Kopfschütteln meinerseits und nochmals die Erklärung, daß ich Nationalsozialist bin. Wie denn, ich wäre eine Hitler-Anhängerin? Hm, ja und nein. Die 25 Punkte der NSDAP kann ich unterschreiben, bei allem anderen bin ich mir selber noch nicht so ganz schlüssig (immer schön relativieren, um die Leute bei der Stange zu halten). Wie ich denn zu dieser Auffassung gekommen wäre wollte er wissen. Na ist doch ganz einfach, ich habe die Lügen über meine Ahnen, unser Volk, unsere Geschichte satt bis zum Erbrechen. Und deshalb habe ich vor ein paar Jahren angefangen, diesen ganzen Irrsinn zu hinterfragen und bin zu dem Entschluß gekommen, daß  mind. 90 % davon Lügen sind. Ja aber daß es zu der Zeit auch schlimme Menschen gegeben hat, müsse ich doch wohl zugeben. Selbstverständlich, die gab, gibt es und wird es immer geben. Jedoch kann man in diese mind. 90 % so ziemlich alles packen. Darauf hin sind mir die Ohren reihenweise runtergefallen. Ganz leise gab er  mir zu verstehen, daß es ……..  gar nicht gegeben hat. Denn ein Freund von ihm müsse das wissen, weil dieser sich schon ausgiebig damit beschäftigt hätte. Ich soll jedoch Stillschweigen bewahren, denn wenn ich darüber reden würde, käme ich in den Knast. Ergebenes Schweigen meinerseits.

Trauben unter’m Sonnensegel

Trauben unter’m Sonnensegel

Seitdem können wir uns ganz gut leiden und er bekommt auch meine herrliche Traubenmarmelade  zu Weihnachten (auch wenn, oder obwohl der die AfD wählt).

 

 

 

Foto306Ein weiteres Hochgefühl hat mir ein anderes Erlebnis beschert. Ich habe das Glück in einer der schönsten Gegenden zu leben. Am Rande einer kleinen Stadt, umgeben von Bergen, Flüßen, Tälern, Wäldern, Seen und Weihern.

Diese kleine Stadt ist eine erste Anlaufstelle für die Eindringlinge, die zuweilen als Flüchtlinge, Asylsuchende und ähnlichem Schmarrn bezeichnet werden.

Es war an einem Tag, an dem ich eh nicht gut drauf war. Den Grund dafür weiß ich nicht mehr, zumal mein Unmut ebenso kurzfristig wie vollständig verschwunden ist. Das kam so. Ich war in der Apotheke in der Stadt um etwas einzukaufen. Außerdem wollte ich ein Rezept von meinem Arzt einlösen. Die Apothekerin kam mit bedauerndem Gesicht zu mir um mir mitzuteilen, daß es ihr leid täte, sie das Rezept nicht einlösen könne, weil meine Krankenkasse ihre eigenen Lieferanten (so kann man natürlich auch sagen) hätte und ich mein Rezept dort einlösen müsse. Buuuaaah, das war Wasser auf meine Mühle. Lautstark habe ich mir Luft verschafft indem ich bekundet habe, daß ich ja nur eine blöde Deutsche bin und mir sämtliche Steine in den Weg gelegt werden, eben aus diesem Grund, aber Hauptsache die Ausländer und neuerdings die zig Eindringlinge, sprich Eroberungswütigen alles in den Arsch geblasen bekommen. Beim Adolf wäre das nicht er Fall gewesen und ich bin stolz darauf, das erkannt zu haben. Die arme Apothekerin wurde aschfahl, die anderen Kunden, die hinter dieser dämliche „Diskretionslinie“ warteten waren peinlich berührt über meinen Auftritt und haben beschämt in den Boden gestarrt, als ich heimlich in mich hineingrinsend die Apotheke verlassen habe. Nach ein paar Tagen war ich dann wieder in der gleichen Apotheke um noch etwas zu kaufen. Ich wurde gefragt, ob denn mit dem Rezept alles in Ordnung gegangen sei und mein Blutdruck wieder „normal“ wäre. Nennt man so etwas Erkennungswert? Ich habe mich dann noch ein paar Minuten unterhalten und sie hat mir zu verstehen gegeben, daß ich durchaus Recht hätte und sie auch (?) die AfD wählen würde. Ich fragte sie, warum „auch“? Na, ich wäre doch wohl eine Anhängerin der AfD, oder etwa nicht? Nein, ich bin Nationalsozialist. Betretenes Schweigen ihrerseits. Ich war zwischenzeitlich noch mehrmals in der Apotheke, werde jedes Mal freundlich und zuvorkommend behandelt.

Zur AfD muß ich jetzt noch was sagen, was ich durchaus unter positiv vermerke. Man hat mir gesagt, daß unsere Stadt schon immer „rot“ war und auch nach wie vor ist. Ich glaube, das könnte sich durchaus ändern.

Allerdings habe ich auch schlechte Erfahrungen gemacht. Diese allerdings nur in meinem näheren Umfeld. Da predige ich seit Jahren, kein Geld auf der Bank zu lassen. Was machen diese Vollpfosten? Einen Sparvertrag, Laufzeit 2 Jahre, Zins p.A. 1,25 %. Ich könnte schreien.

Ich kläre über die Eindringlinge auf, daß die alles neu, Taschengeld und div. andere Bequemlichkeiten bekommen. Was machen meine „lieben“ Mitmenschen? Gute, fast neue Kleider den Eroberern schenken wollen. Und dann zu mir kommen und sich beschweren, weil die Auffanglager nix annehmen, weil dieses Pack es nix braucht und gut eingekleidet weitergeschickt wird. Ich weiß nicht, wer das größere Pack ist, die Mitarbeiter oder die Forderer.

Ganz ehrlich, wenn ich nicht wirklich herzerfrischende Erlebnisse hätte, ich würde Amok laufen.