Die Proklamation des Führers zur Eröffnung des Partei­kongresses (31. 8. – 3. 9. 1933)

Reichsparteitag 1933 Kongreßhalle in der Nürnberger LuitpoldhalleKongreßhalle in der Nürnberger Luitpoldhalle
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quod-klein   Als im Jahre 1919 die nationalsozialistische Bewegung in das Leben gerufen wurde, um an die Stelle der marxistisch-demokratischen Republik ein neues Reich zu setzen, schien dieses Unterfangen eine aussichtslose Torheit zu sein. Es waren gerade die klügelnden Verstandesmenschen, die dank der oberflächlichen geschicht­lichen Bildung für einen solchen Versuch höchstens ein mitleidiges Lächeln auf­zu­bringen vermochten.

Daß Deutschland schlimmen Zeiten entgegenging, hatten die meisten von ihnen sehr wohl erkannt. Daß die Machthaber des Novemberstaates teils zu schlecht und teils wohl auch zu unfähig waren, um unser Volk erfolgreich führen zu können, hatte der Großteil der sogenannten nationalen Intelligenz innerlich begriffen. Allein daß die Überwindung dieses neuen Regiments nicht mit den Kräften erfolgen konnte, die seit 50 Jahren vor dem Angriff des Marxismus dauernd zurückgewichen waren, um endlich in der Stunde der höchsten Not jammervoll vor ihm zu kapitulieren, wurde nicht erkannt. Vielleicht lag es auch mit im Wesen der persönlichen Überalterung der früheren nationalen politischen Führung der Nation. Sie konnten und wollten die Zeiträume nicht aner­kennen, die nötig sind zur Wiederherstellung der Kraft eines Volkes.

Das schied uns Nationalsozialisten von der bürgerlichen intellektuellen Welt: daß wir klar die Voraussetzungen für eine Überwindung des Marxismus erkannten und danach auch handelten.

Die erste Voraussetzung aber ergab sich aus der Erkenntnis, daß man eine Macht, die gewillt ist, mit Terror den Geist zu töten, nicht bricht in der frommen Meinung, durch Geist allein den Terror überwinden zu können. Die Anwendung nur geistiger Kampfmethoden hat solange einen Sinn, als alle Teile des Volkes sich bereitwillig den Resultaten eines solchen geistigen Ringens unterordnen. In dem Moment aber, in dem der Marxismus die Parole in die Massen schleuderte: „Und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein!“ wurde ein Faustrecht proklamiert, dem der Geist sich entweder mit gleichen Waffen widersetzt, oder seinen Einfluß verliert und damit geschichtlich belanglos wird.

Es ist weiter klar, daß man von keiner Bewegung anderes verlangen kann, als was sie im Lauf ihres Werdens eingeprägt und anerzogen erhielt. Bürgerliche Parteien konnten so wenig über und außer ihre traditionelle Mentalität hinaus, als umgekehrt auch der Marxismus Marxismus bleiben mußte. Das heißt aber: Es ist ein Trugschluß, zu glauben, daß man mit Parteigebilden, die jahrzehntelang mit mehr oder weniger kläglichen geistigen Waffen gefochten hatten, nun plötzlich heroische Taten würde verüben können. Genau so wie es ein Trugschluß ist, zu meinen, daß der Marxismus jemals in der letzten Konsequenz seinen terroristischen Neigungen entsagen wird.

Es ist dies auch der Grund, weshalb man bei alten und abgestandenen Organisationen niemals denken darf, eine neue Führung könnte mit ihnen auch andere Taten vollbringen. Man kann aus keiner Organisation Kräfte locken, die in ihr nicht vorhanden sind. Der Geist, der sie geboren hat und in einer konstanten Entwicklung beherrschte, hat die Menschen gesucht, gefunden und gesammelt, die seines Wesens sind. Wer – wie Clausewitz sagt – die „falsche Klugheit“ zum beherrschenden Gesetz einer Bewegung erhebt, darf nicht hoffen, eines Tages in ihr heroische Fanatiker zu entdecken.

Es war daher ein Irrtum, wenn in den Jahren 1919/20 und darüber hinaus Männer, die die Not des Vaterlandes erkannten, glaubten, ein Wechsel in der Führung der bür­ger­lichen Parteien würde diesen plötzlich eine Kraft schenken, mit der der innere Feind vernichtet werden könnte. Im Gegenteil: Jeder Versuch, den bürgerlichen Parteien eine ihnen nicht arteigene Führung zu geben, mußte zum Zwiespalt zwischen Leitung und Anhängern führen. Wenn man siebzig Jahre lang eine falsche Demokratie verherrlicht, kann man nicht im einundsiebzigsten nach der Diktatur greifen. Das führt zu komischen Experimenten. Man entlehnt hilfesuchend die Prinzipien anderer, ohne im Ernst an sie zu glauben. Bürgerliche Parteien, die sich einen Diktator wählen, aber unter der stillen Voraussetzung, daß er in der Wirklichkeit nie diktiert!

Die Auseinandersetzung mit dem Marxismus erforderte daher von Anfang an eine Organisation, die ihrem ganzen Wesen nach für diesen Kampf erzogen und damit geeignet war. Das aber brauchte seine erforderliche Zeit. Nur wer die hochbetagte politische Führung der bürgerlichen Antipoden des Marxismus in Betracht zieht, findet den Schlüssel zum durchgehenden Unverständnis dieser Schichten für die Methode des Kampfes der jungen nationalsozialistischen Bewegung. Von wenigen Ausnahmen ab­gesehen, tötet das Alter nicht nur die physische, sondern auch die geistige Zeu­gungs­kraft; indem jeder das Werden und die Früchte seines Kampfes selbst erleben will, sucht er nach der leichteren, weil schnelleren Methode, seine Gedanken zu verwirklichen. Verständnislos gegenüber jeder organischen Entwicklung will der entwurzelte Intel­lektualismus durch schnelle Experimente das Gesetz des Wachsens umgehen.

Der Nationalsozialismus war demgegenüber vom ersten Tage an bereit, die mühselige lange Arbeit der Neubildung des Instrumentes vorzunehmen, mit dem man später den Marxismus zu vernichten gedachte. Weil aber dieser Weg von der oberflächlichen Geistigkeit unseres politisierenden Bürgertums nicht begriffen wurde, konnte die junge Bewegung ihre erste Entwicklung auch nur in jenen Schichten nehmen, die geistig unverbildet, unkomplizierter und damit naturnäher geblieben waren. Was der Verstand der Verständigen nicht sehen konnte, erfaßte das Gemüt, das Herz und der Instinkt dieser primitiv einfältigen oder gesunden Menschen! Es wird mit eine der Aufgaben der Zukunft sein, zwischen Gefühl und Verstand wieder eine Einheit herzustellen, das heißt, jenes unverdorbene Geschlecht zu erziehen, das mit klarem Verstande die ewige Gesetzlichkeit der Entwicklung erkennt und damit bewußt wieder zurückfindet zum primitiven Instinkt.

Indem der Nationalsozialismus seinen Appell zur Bildung einer neuen Bewegung an die breite Masse unseres Volkes richtete, mußte er aber den zuerst wenigen gewonnenen Menschen suggestiv den Glauben einbrennen, der­einst die Retter des Vaterlandes zu werden. Dieses Problem der Erziehung zum Selbstvertrauen und zum Glauben an das eigene Ich war ein ebenso wichtiges wie schweres. Menschen, die ihrer gesell­schaft­lichen und wirt­schaft­lichen Herkunft nach meist nur einen untergeordneten, ja nicht selten gedrückten Rang einnahmen, mußten politisch die Überzeugung erhalten, dereinst die Führung der Nation zu repräsentieren. Schon der Kampf, der der National­sozialist gegen eine so große Übermacht zu bestehen hatte, lud uns die Pflicht auf, das Vertrauen in die Bewegung und damit das Selbstbewußtsein des einzelnen Kämpfers mit allen Mitteln zu stärken.

Die bürgerliche Welt fand stets nur Spott und Hohn für unsere Methode, der kleinen Bewegung von damals den, wie man meinte, „überheblichen Größenwahn“ ein­zu­pflan­zen, einst das Deutsche Reich zu führen. Und doch war der fanatische Glaube an den Sieg der Bewegung die Voraussetzung für jeden wirklichen späteren Erfolg.

Das psychologisch wirkungsvollste Mittel aber in dieser Erziehung war neben der Übung des täglichen Kampfes, des Gewöhnens an den Feind, die sichtbare Demonstration der Zugehörigkeit zu einer großen und starken Bewegung! Daher dienten unsere Mas­sen­ver­samm­lungen nicht nur der Gewinnung neuer Anhänger, sondern vor allem der Festigung und moralischen Stärkung der schon Gewonnenen. Während die geistreichen Führer unserer bürgerlichen Welt von der „Arbeit im Stillen“ redeten und auf Teezirkeln tiefgründige Abhandlungen zum besten gaben, trat der Nationalsozialismus den Marsch in das Volk an. Hunderttausende an Kundgebungen haben wir abgehalten. Hundert und hunderttausend Mal sind unsere Redner im Versammlungssaal gewesen, in der kleinen rauchigen Wirtsstube, in der großen Sportarena und in den Stadien. Und jede Kund­gebung hat uns nicht nur neue Menschen gewonnen, sondern vor allem alte gefestigt und mit jenem suggestiven Selbstvertrauen erfüllt, das die Voraussetzung jedes großen Erfolges ist. Die anderen redeten von Demokratie und mieden das Volk. Der Natio­nal­sozia­lismus redete von Autorität, hat aber mit diesem Volk gekämpft und gerungen, wie keine Bewegung in Deutschland vor ihm.

Daher sind auch die Parteitage der nationalsozialistischen Bewegung nie zu vergleichen gewesen mit jenen Zänkereien streitsüchtiger Parlamentarier, Partei- und Gewerk­schafts­sekretäre, die den Parteitagen anderer Organisationen ihren Stempel aufprägten.

Der Sinn der nationalsozialistischen Parteitage war: erstens dem Führer der Bewegung die Möglichkeit zu bieten, zur gesamten Parteiführung wieder persönlich in Beziehung zu treten; zweitens die Parteigenossen erneut mit ihrer Führung zu verbinden; drittens alle gemeinsam in der Zuversicht des Sieges zu stärken; und viertens die großen Impulse geistiger und psychologischer Art für die Fortführung des Kampfes zu geben.

1920, 1921 und 1922 fanden die ersten Parteitage statt. Sie waren erweiterte Gene­ral­mit­glieder­versamm­lungen der damals fast nur auf München und Bayern beschränkten Partei.

Den ersten Reichsparteitag mit Vertretern auch aus dem übrigen Deutschland erlebte am 27. Januar 1923 ebenfalls München. Schon im November desselben Jahres erfolgte das Verbot der Bewegung.

Erst drei Jahre später feierten wir die denkwürdige Wiederauferstehung unserer Partei­tage in Weimar.

1927 fand der dritte Reichsparteitag statt und dieses Mal zum ersten Male in Nürnberg, desgleichen 1929 der vierte Reichsparteitag.

Wenn dann für viele Jahre kein Parteitag mehr stattfinden konnte, so lag die Schuld nicht an uns, sondern an den Verhältnissen. Schon der Versuch im Jahre 1930, wieder in Nürnberg zu tagen, scheiterte am Widerstand unserer politischen Gegner, der damaligen bayerischen Staatsregierung. Drei Jahre hat diese bürgerliche Regierung jeden weiteren solchen Versuch sabotiert. Für die Bewegung soll aber für alle Zukunft die Stadt Ort unserer Reichsparteitage sein, in der wir zum erstenmal in einer gewaltigen Kundgebung den neuen deutschen Willen proklamierten.

Denn am 2. September sind es 10 Jahre, daß – nach dem schmachvollen Zusam­men­bruch – in dieser Stadt zum erstenmal in Deutschland unter der Führung des Natio­nal­sozia­lismus ein überwältigender Aufmarsch stattfand, der nicht nur die jubelnde Frankenstadt in seinen Bann schlug, sondern in ganz Deutschland als erstes Zeichen einer kommenden Wende empfunden wurde!

Um in der Bewegung das Gefühl für diese ehrwürdigen Traditionen unseres Kampfes zu erwecken, werden wir daher für alle Zukunft die Reichsparteitage an dieser Stelle feiern.

So sind Sie hierhergerufen worden, zum 5. Reichsparteitag der NSDAP und damit zum ersten im neuen Deutschen Reiche.

Ein Wunder hat sich in Deutschland vollzogen. Was wir in den langen Jahren unseres Kampfes erhofften, an was wir alle inbrünstig glaubten, für was wir bereit waren, jedes Opfer – und wenn nötig das eigene Leben – hinzugeben, ist nun Wirklichkeit geworden!

Die nationalsozialistische Revolution hat den Staat des Verrates und des Meineids über­wäl­tigt und an seine Stelle gesetzt wieder ein Reich von Ehre, Treue und Anständigkeit. Uns allen aber ist das große Stück zuteil geworden, daß wir diese Revolution nicht ausführen mußten als Führer der „geschichtlichen Minderheit“ gegen die Mehrheit der deutschen Nation. Wir sind froh entlastet, daß sich das deutsche Volk am Ende unseres Ringens schon vor der Wende des Schicksals in seiner überwiegenden Mehrheit zu unseren Prinzipien bekannt hat. So wurde es möglich, daß eine der größten Umwäl­zun­gen, fast ohne jedes Blutvergießen, verwirklicht werden konnte.  Dank der glänzenden Organisation der Bewegung, die die Trägerin dieser Revolution war, ist in keinem Augenblicke dieser geschichtlichen Umwälzung das Instrument der Führung aus der Hand geglitten.

Außer der faschistischen Revolution in Italien kann keine geschichtliche Handlung ähnlicher Art in ihrer inneren Disziplin und Ordnung mit der nationalsozialistischen Erhebung verglichen werden. Daß aber heute die überwältigende Mehrheit des deutschen Volkes in treuer Verbundenheit mit dem neuen Regimente zu uns steht, empfinden wir alle als ein besonderes Glück. Denn es ist schön und vorteilhaft, in seinen starken Fäusten die Macht zu wissen — allein es ist schöner und beglückender, die Liebe und die Zuneigung eines Volkes sein eigen nennen zu können!

Und während Sie hier in dieser Halle versammelt sind, leben Millionen deutscher Männer und Frauen und die deutsche Jugend diesen Tag mit uns. Die natio­nal­sozia­li­sti­sche Bewegung ist das Deutsche Reich, der deutsche Staat geworden. Hinter der Fahne unserer Opposition von einst marschiert heute die deutsche Nation!

Und dies ist auch der sicherste Garant für den endgültigen Erfolg unserer Arbeit.

So wie der Kranke nicht durch die Kunst des Arztes allein geheilt werden kann, wenn sein eigener Körper keinerlei Widerstand dem anpochenden Tode entgegensetzt, ja selbst der Wille zur Behauptung des Lebens erloschen ist, so kann auch kein Volk durch die politische Führung allein seinem Verfall entrissen werden, wenn es entweder an sich schon in seinem inneren Gehalt wertlos geworden ist oder wenn es der politischen Führung nicht gelingt, den Willen Aller zu erwecken und für die Rettung einzusetzen. Nicht nur die Wiedergewinnung der äußeren Freiheit erfordert das freudige Mitgehen der Masse der Nation, auch die wirtschaftlichen Probleme sind nicht zu lösen, wenn es nicht gelingt, die Maßnahmen der Regierung vom Vertrauen des gesamten Volkes tragen zu lassen.

Die Situation, in der wir uns befinden, ist allen klar. Es gab zu Beginn dieses Jahres Wochen, in denen wir haarscharf am Rande des bolschewistischen Chaos vorbei­gekommen sind. Die bedrohliche politische Situation entsprang der nicht minder gefährlichen wirtschaftlichen Lage. Der rapide Absturz im letzten Winter schien sich zu einem vollkommenen Zerfall ausdehnen zu wollen. Wenn der große Geschichtsforscher Mommsen das Judentum im Völkerleben als ein „Ferment der Dekomposition“ be­zeich­net hat, so war diese Dekomposition in Deutschland schon sehr weit fortgeschritten. Und wie im einzelnen menschlichen Leben eine Erkrankung ein Stadium erreichen kann, in der eine Rettung schwer oder überhaupt nicht mehr möglich wird, so auch im Völkerleben.

Wenn sich daher der Nationalsozialismus in grimmiger Entschlossenheit gegen den schleichenden „Untergang des Abendlandes“ zur Wehr gesetzt hat, dann allerdings getragen von der Überzeugung der auch heute noch nicht gänzlich zerstörten großen inneren Werte, die den europäischen Kulturvölkern zu eigen sind, und die wir besonders auch in unserem deutschen Volke sehen. Wenn der Faschismus als beispielgebende geschichtliche Tat die Rettung des italienischen Volkes vollbrachte, dann hat der Nationalsozialismus die Erfüllung der gleichen Mission am deutschen Volke übernommen.

Wir werden daher aber auch nicht dulden, daß die Träger der früheren Zerstörung unseres Volkes durch ihre ewig negative Tätigkeit der Zersetzung das deutsche Volk weiterhin willenlos oder auch nur unsicher machen in einer Zeit, in der sein ganzer Wille mithelfen muß, die Katastrophe zu vermeiden, die Krise zu überwinden. Es wird daher eine der wichtigsten Aufgaben der Bewegung sein, diesen Zerstörern der Wider­stands­kraft unseres Volkes einen unerbittlichen Kampf anzusagen und durch­zu­führen bis zu ihrer vollständigen Vernichtung oder Unterwerfung. Als einzige Trägerin der Staats­gewalt muß die Partei erkennen, daß von nun ab die gesamte Verantwortung für den Lauf des deutschen Schicksals auf ihr lastet.

Angesichts der internationalen Verbreitung der hauptsächlichsten Fermente dieser Dekomposition und der daraus resultierenden besonderen Gefahren für Deutschland werden wir um so mehr dafür sorgen müssen, aus dem Innern unseres Volkes den Geist des Zweifels genau so wie den der Zaghaftigkeit oder den des Sichgehenlassens restlos auszutreiben. Wir Nationalsozialisten sind durch eine zu lange Periode der Ver­fol­gungen und Unterdrückungen gegangen, um den wirklichen Wert der schillernden demokratischen Menschheitsphrasen unserer politischer Gegner nicht genau zu erkennen. Wir sind entschlossen, nach dieser Erkenntnis zu handeln! Die Erzie­hungs­arbeit, die die Bewegung dabei zu leisten hat, ist eine ungeheure. Denn es genügt nicht, nach bestimmten Prinzipien den Staat zu organisieren, sondern es ist nötig, das Volk nach ihnen zu erziehen. Nur wenn das Volk dauernd einen inneren Anteil nimmt an den Grundsätzen und Methoden, die seine staatliche Organisation tragen und bewegen, wird ein lebendiger Organismus erwachsen, statt einer toten, weil nur formalen mechanischen Organisation.

Nur das vom Leben Erfüllte wird aber zu seiner Erhaltung wenn nötig auch das Leben beanspruchen können und einzusetzen vermögen!

Unter den uns zur Lösung gestellten Aufgaben stehen als wichtigste vor uns die Frage der Überwindung der Arbeitslosigkeit. Wir sehen ihre Gefahr nicht im rein Materiellen. Die Wirkungen der Not sind aber im Völkerleben immer sehr verschieden ausgefallen. Willenlose Ergebung wechseln mit verzweiflungsvoller Tatkraft. Was auf die Dauer nur im negativen Sinne wirksam werden kann, ist die materielle Erhaltung eines Teiles der Nation – der keine Arbeit findet – auf Kosten desjenigen, der in Arbeit steht. Es ist weder logisch, noch moralisch, noch gerecht, auf die Dauer in einem Volk dem Arbeitstätigen einen Teil der Früchte seines Fleißes wegzunehmen zur Erhaltung des Arbeitsuntätigen – sondern es wäre logisch, statt von den Ergebnissen der Arbeit wegzunehmen, diese Arbeit selbst zu verteilen. Es hat niemand ein moralisches Recht zu fordern, daß andere tätig sind, um selbst nicht tätig sein zu brauchen, sondern es hat jeder nur das Recht zu verlangen, daß die staatliche Organisation eines Volkes Mittel und Wege findet, um jedem Arbeit zukommen zu lassen!
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Gewaltig werden die Anstrengungen sein, die wir auf uns nehmen müssen, um dieses Problem in einer vernünftigen und nützlichen Weise zu lösen. Was Jahrzehnte an Torheit und Leichtsinn gesündigt haben, müssen wir in wenigen Jahren wieder in Ordnung bringen.
Dies wird uns dann gelingen, wenn wir die ganze Nation zu einer lebendigen Anteilnahme an diesem gewaltigen Werk zu zwingen vermögen. Es ist dies um so notwendiger, als zahlreiche andere Aufgaben bewußt in den Hintergrund treten müssen, um alle Kräfte der Lösung dieser einen zur Verfügung zu stellen!
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Wir gehen dabei Wege, für die es kaum ein geschichtliches Vorbild gibt. Alle bisherigen Krisen lassen sich entweder in ihrer Größe und ihrem Umfang überhaupt nicht vergleichen mit den wirtschaftlichen Verfallserscheinungen unserer heutigen Zeit, oder sie sind uns durch die längeren Zeiträume zu sehr der eingehenden Forschung entrückt, als daß wir ein klares Bild von den damaligen Methoden und Maßnahmen zu ihrer Behebung gewinnen könnten. Es ist daher jederzeit möglich, daß sich die eine oder andere Maßnahme, die wir heute treffen, als nicht wirksam erweist, aber es ist dann um so notwendiger, jene ewig nur auf Zersetzung gerichtete nörgelnde Kritik zu verhindern! Denn ob tausend Kritiker leben, ist gleichgültig, aber nicht gleichgültig ist, ob ein Volk durch sie zugrunde gerichtet wird und damit in seiner Gesamtheit das Leben büßt.
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Alle die Männer, die durch ihr wahnsinniges oder verbrecherisches Verhalten seit dem November 1918 unser Volk in das heutige Unglück stürzten und die Phrasen der „Freiheit“, „Brüderlichkeit“ und „Gleichheit“ als Leitmotive ihres Handelns ausgaben, teilen heute nicht Schicksal und Leid mit den Opfern ihrer Politik! Millionen deutscher Volksgenossen sind durch sie dem härtesten Zwange ausgeliefert worden, den es gibt. Die Not, das Elend und der Hunger vergewaltigten ihr Dasein. Die Verführer aber allerdings genießen im Ausland die Freiheit, für fremden Sold das eigene Volk zu verleumden, dem Haß der Umwelt auszuliefern, ja, wollen es, wenn möglich, auf den Schlachtfeldern als wehrlos Angegriffene niederkartätschen lassen!
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Daß der Geist dieser Männer endgültig aus Deutschland verschwinde, ist eine der großen Aufgaben der nationalsozialistischen Bewegung, eine der Voraussetzungen für die Wiedergesundung unseres deutschen Volkes. Die Vernunft und unsere Entschlossenheit mögen unser Volk für alle Zukunft davor bewahren, dem Schlagwort auf das „Recht der freien Kritik“ zuliebe wieder die innere Einheit des Denkens und Wollens zu verlieren. Es würde damit nur das Beste preisgegeben, das es besitzt. Denn wenn wir an eine Wiederauferstehung der deutschen Nation glauben, dann nicht deshalb, weil uns diese Art wurzelloser Kritiker Vertrauen einflößt, sondern nur, weil wir an den gesunden Kern unseres Volkes glauben!

Sein Durchschnittswert war stets größer als der Spitzenwert seiner marxistischen Verführer!

Auch dieser Parteitag hat daher die hohe Pflicht, das wunderbare Vertrauen unseres Volkes zu stärken und zu festigen. Der aktive Kämpfer der Partei, dem es das Glück vergönnt hat, an diesen Tagungen teilzunehmen, er muß in seinem Vertrauen zur Bewegung aufs neue gestärkt hinausziehen in seinen Lebenskreis, um dort als Apostel zu wirken für die nationalsozialistische Idee und die nationalsozialistische Tat. Das deutsche Volk aber wird glücklich sein, zu sehen, daß die Bewegung, der es sein Schicksal in treuem Glauben anvertraute, fest und selbstsicher der Nation den Weg bestimmt.

Der Emporstieg und der staunenswerte endliche Sieg der nationalsozialistischen Bewegung — sie wären nie gekommen, wenn wir als Partei jemals den Grundsatz geduldet hätten, daß in unseren Reihen jeder tun kann, was er tun will. Diese Parole der demokratischen Freizügigkeit führt nur zur Unsicherheit, zur Zügellosigkeit und am Ende zum Zerfall und Verfall jeder Autorität. Der Einwand unserer Gegner, daß wir doch selbst auch einst von diesen Rechten Gebrauch gemacht hätten, ist unhaltbar. Denn wir machten von einem unvernünftigen Rechte, das ein untrennbarer Bestandteil eines unvernünftigen Systems war, Gebrauch, um dieses System wegen seiner Unvernunft zu stürzen. Nichts fällt, was nicht zum Fallen reif ist. Indem einst das alte Deutschland fiel, bewies es genau so seine inneren Schwächen, wie die November-Republik sie nunmehr für jedermann auch bewiesen hat. Wir hätten nur dann kein Recht, mit diesen Waffen einst gekämpft zu haben, wenn wir unseren eigenen Zustand der gleichen inneren Unlogik und Schwäche verfallen lassen wollten!

Die Partei wird daher durch ihre politische Erziehungsarbeit am deutschen Volk den deutschen Menschen immer mehr geistig immun machen müssen gegen jeden Rückfall in diese Vergangenheit. Indem wir das parlamentarisch-demokratische Prinzip negie­ren, vertreten wir auf das Schärfste das Recht des Volkes auf die eigene Bestimmung seines Lebens. Allein wir erkennen im parlamentarischen System keinen wirklichen Ausdruck des Volkswillens, der logischer Weise nur ein Wille zur Erhaltung des Volkes sein kann, sondern wir sehen in ihm eine Verzerrung desselben, wenn nicht gar eine Verdrehung. Der Wille eines Volkes zur Behauptung seines Daseins tritt am klarsten und  nützlichsten in seinen besten Köpfen in Erscheinung! Sie sind die repräsentative Führung einer Nation und sie allein können auch der Stolz eines Volkes sein und niemals jene Parlamentarier, deren Geburtsort die Wahlurne und deren Vater der anonyme Stimmzettel ist. Der konstruktive Aufbau der kommenden Führung der Nation durch ihre fähigsten Köpfe wird Jahre erfordern. Die sinngemäße Erziehung des Volkes viele Jahrzehnte.

Wenn die Parteitage unserer Bewegung von jeher ein Vorbild an Organisation und Disziplin gewesen sind, dann auch nur, weil die Bewegung weiß, daß sie nichts von ihren Anhängern fordern und erwarten darf, was sie nicht selbst vorbildlich durchführt. Indem sie das Prinzip der Autorität und Disziplin in der Partei-Organisation von oben bis unten geradlinig durchsetzt, erhält sie erst das moralische Recht, das Gleiche auch vom letzten Volksgenossen zu fordern. Und sie muß dies tun! Denn je größer die Aufgaben sind, die uns die Gegenwart stellt, um so größer wird die Autorität derer sein müssen, die diese Aufgabe so oder so lösen müssen.

Es ist wichtig, daß die Selbstsicherheit der Führung der gesamten Organisation in ihren Entschlüssen den Parteigenossen sowohl als den Anhängern unbedingtes Vertrauen einflößt. Denn das Volk wird mit Recht es nie verstehen, daß Probleme, über die seine Führung nicht ins Reine zu kommen vermag, ihm plötzlich selbst zur Diskussion und damit also zur Klärung vorgelegt werden. Es ist denkbar, daß auch sehr weise Männer über besonders schwierige Fragen zu keiner ganz vollkommenen Klarheit zu kommen vermögen. Allein es bedeutet eine Kapitulation einer Führung an sich, wenn sie gerade solche Probleme dann der öffentlichen Behandlung und jeweiligen Stellungnahme übergibt. Denn sie mutet dadurch der breiten Masse mehr Urteilskraft zu, als die Führung selbst besitzt. Dann aber sollte sie auch die Konsequenzen ziehen und logischerweise denen die Führung übergeben, die sie dadurch als urteilsreifer hinstellt!

Die nationalsozialistische Partei muß demgegenüber überzeugt sein, daß es ihr gelingt, dank der Methode einer durch den lebendigen Kampf bedingten Auslese das politisch fähigste Menschenmaterial in Deutschland zu finden und in ihr zu vereinen. Diese Gemeinschaft muß unter sich dasselbe Gesetz anerkennen, das sie von der Masse der Nation befolgt sehen will. Sie muß sich daher selbst dauernd erziehen in den Gedankengängen der Anerkennung, der Autorität, der freiwilligen Übernahme der höch­sten Disziplin, um den Anhängern die gleiche Erziehung geben zu können. Und sie muß hierbei hart und konsequent sein. Es ist klar: unsere politischen Gegner sind geschlagen. Ihre eigene Qualität ist als denkbar minderwertig entlarvt. Das Einzige, was sie glauben hoffen zu können, ist, durch geschickte Zersetzungsarbeit allmählich die nationale Disziplin zu lockern und das Vertrauen untereinander und zur Führung zu erschüttern.

Möge dieser Parteitag für alle diese Versucher zu einer eindeutigen Warnung werden. Diese Partei steht in ihrer Organisation gefestigter denn je, entschlossen in ihrem Willen, hart in ihrer Selbstzucht, bedingungslos in ihrer Disziplin und Respektierung der verantwortlichen Autorität nach unten und der autoritären Verantwortung nach oben.

Nur aus diesem Geist heraus wird dann auch über alle vermeintlichen und tatsächlichen Differenzen des wirtschaftlichen und sonstigen Lebens hinweg die Erhärtung unseres Volkskörpers gelingen können. Nur damit kann man sich aus Bürgern und Bauern und Arbeitern und all den anderen Klassen wieder ein Volk erziehen!

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Als sich im Laufe der tausendjährigen Entwicklung unseres Volkes über die deutschen Stämme und quer durch sie hinweg Staaten zu bilden begannen, entstanden auch jene Gebilde, die wir noch heute als Länder vor uns sehen. Ihr Werden ist nicht einer völkisch gesehenen Notwendigkeit zuzuschreiben. Bei einem Abwägen ihrer Vorteile und Nachteile für die deutsche Nation verschwinden die ersteren gegenüber der letzteren. Selbst auf kulturellem Gebiet hat sich schöpferisch die werdende Nation als die fruchtbarere erwiesen. Nur durch den immer gegebenen Zusammenhang zwischen politischen und kulturellen Brennpunkten entstand jene Dezentralisation der deutschen Kunst, die uns allen unser Vaterland so schön und reich erscheinen läßt. Indem wir entschlossen sind, diese und alle anderen wertvollen besonderen Traditionen zu wahren, müssen wir gegen jene Belastungen unserer nationalen Einheit vorgehen, die staatspolitisch unserem Volk seit vielen Jahrhunderten schwersten Schaden zugefügt haben.

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Was würde Deutschland sein, wenn nicht schon Generationen vor uns mit dem himmelschreienden Unfug einer deutschen Kleinstaaterei aufgehört hätten, der an keinem Ort dem deutschen Volke, sondern überall nur seinen Feinden zugute gekommen ist? Ein Volk, das eine Sprache redet, eine Kultur besitzt, nur in einer gemeinsamen Geschichte die Gestaltung seines Schicksals erlebte, kann nicht anders als auch in seiner Führung eine Einheit anstreben. Außerdem es verliert die Vorteile seiner Zahl, um aber die Nachteile dann in Kauf nehmen zu müssen. Zu welch‘ grotesker Schmähung des Charakters und der Kraft eines Volkes diese Zustände führen konnten, haben wir in den Januar-, Februar- und März-Tagen dieses Jahres erlebt, da kleinste Parteiegoisten ihre widerwärtigen Parteiinteressen eiskalt mit einzelstaatlichen Ländertraditionen vermengten und die Einheit des Reiches solcher Art in Gefahr zu bringen versuchten. Das Reichsstatthalter-Gesetz war die erste Antwort der deutschen Nation an diese Querulanten gegen die Einheit und Größe der deutschen Nation. Grundsätzlich aber muß die nationalsozialistische Partei folgendes erkennen:

Das frühere Deutsche Reich mochte sich wenigstens scheinbar noch auf den einzelnen Ländern aufbauen. Die Länder selbst aber konnten sich schon nicht mehr aufbauen aus den deutschen Stämmen, sondern höchstens aus deutschen Menschen. Das heutige Deutsche Reich baut sich aber nicht mehr auf den deutschen Ländern auf, auch nicht auf den deutschen Stämmen, sondern aus dem deutschen Volk und aus der das ganze deutsche Volk erfassenden und umschließenden nationalsozialistischen Partei.

Das Wesen des kommenden Reiches wird daher nicht mehr bestimmt von den Interessen und Auffassungen der Bausteine des vergangenen, sondern durch die Interessen der Bausteine, die das heutige Dritte Reich geschaffen haben. Es ist daher weder Preußen, noch Bayern, noch irgend ein anderes Land ein Pfeiler des heutigen Reiches, sondern die einzelnen Pfeiler sind das deutsche Volk und die natio­nal­sozia­li­stische Bewegung. Die einzelnen deutschen Stämme aber werden glück­licher sein, wieder diese mächtige Einheit darzustellen, als sie es einst in ihrer nur vermeintlichen Selbständigkeit jemals sein konnten. Denn ein deutsches Land von 6 oder 7 Millionen oder auch mehr Menschen würde niemals selbständig sein, sondern wäre stets nur der Spielball der Einflüsse seiner mächtigeren Umgebung.

Die nationalsozialistische Bewegung ist daher nicht der Konservator der Länder der Vergangenheit, sondern ihr Liquidator zugunsten des Reiches der Zukunft. Da sie selbst als Partei weder norddeutsch noch süddeutsch, weder bayerisch noch preußisch, sondern nur deutsch ist, löst sich in ihr jede Rivalität aller deutschen Länder und Stämme als wesenlos auf. Die Aufgabe der Bewegung ist es daher, in diesem Sinne das deutsche Volk, die deutschen Menschen zu erziehen, um damit der weiteren Gesetz­gebung das freudige innere Verständnis und den Willen aller sicherzustellen. Und was der eine oder andere trotz alledem in unserem Volke dann nicht verstehen will, werden wir zu tragen wissen.

Solange die Partei Grundsätze verficht, die abstrakt richtig sind und der Kritik der Jahrtausende standzuhalten vermögen, soll uns die Kritik der Gegenwart nicht beirren. Wehe uns aber, wenn, ganz gleich auf welchem Gebiete – und wäre es auch nur theoretisch – die Bildung einer Opposition mit besseren Grundsätzen, mit besserer Logik und damit mit mehr Recht denkbar wäre. Die Macht und ihre brutale Anwendung kann vieles, allein auf die Dauer ist ein Zustand nur dann als sicher anzusehen, wenn er in sich logisch und gedanklich unangreifbar erscheint. Und vor allem:

Die nationalsozialistische Bewegung muß sich zu dem Heroismus bekennen, lieber mit jedem Widerstand und jeder Not fürlieb zu nehmen, als auch nur einmal ihre als richtig erkannten Prinzipien zu verleugnen. Sie darf nur von einer einzigen Angst erfüllt sein, nämlich der, daß einmal eine Zeit kommen könnte, die uns entweder der Unwahrhaftigkeit oder der Gedankenlosigkeit zeiht. Wer ein Volk retten will, kann nur heroisch denken. Der heroische Gedanke aber muß stets bereit sein, auf die Zu­stim­mung der Gegenwart Verzicht zu leisten, wenn die Wahrhaftigkeit und Wahrheit es erfordert. So wie der Held auf sein Leben Verzicht leistet, um im Pantheon der Geschichte weiterzuleben, so muß eine wirklich große Bewegung in der Richtigkeit ihrer Idee, in der Wahrhaftigkeit ihres Handelns den Talismann sehen, der sie sicherlich hinüberführt aus einer vergänglichen Gegenwart in eine unsterbliche Zukunft.

Vor wenigen Wochen erst wurde der Entscheid gefaßt, schon in diesem Jahre den ersten Parteitag nach dem Siege zu veranstalten. In knapp einem Monat gelang diese groß­artige organisatorische Improvisation. Möge sie ihren Zweck erreichen, die Partei als Trägerin des deutschen Schicksals mit erhöhter Arbeitskraft erfüllen, die Ent­schlos­sen­heit, unsere Prinzipien durchzusetzen, verstärken und dadurch für alle die einzigartige Bedeutung dieser Erscheinung noch stärker zum Bewußtsein bringen.

Möge sich aber vor allem aus der Art dieser Kundgebung erneut die Einsicht verstärken, daß die Leitung der Nation niemals zu einer reinen Verwaltungsmaschinerie erstarren darf, sondern daß sie eine lebendige Führung bleiben muß. Eine Führung, die nicht im Volk ein Objekt ihrer Betätigung erblickt, sondern die im Volke lebt, mit dem Volke fühlt und für das Volk kämpft. Formen und Einrichtungen kommen und mögen vergehen. Was aber bleibt und bleiben soll, ist diese lebende Substanz aus Fleisch und Blut, erfüllt mit ihrem eigenen Wesen, so wie wir unser Volk kennen und lieben. In der Dauer seiner Existenz liegt auch die Dauer unseres Fortlebens auf dieser Welt physisch und geistig gemessen.

Wir aber wünschen dem deutschen Volk eine irdisch endlose Erhaltung und glauben, durch unseren Kampf dafür nur den Befehl des Schöpfers zu erfüllen, der in das Innere aller Wesen den Trieb der Selbsterhaltung senkte.

Es lebe unser Volk!

Es lebe die nationalsozialistische Partei!quod-klein

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Quelle: Wintersonnwende