Pfarrer vergleicht „Ehe für alle“ mit Sodomie und Kindes­missbrauch

In einem Gemeindebrief hat der evangelische Pfarrer von Nemmersdorf die „Ehe für alle“ mit Sodomie und Kindesmissbrauch verglichen. Nun drohen ihm Konsequenzen.

Wegen einer umstrittenen „Andacht“ im Gemeindebrief drohen dem evangelischen Pfarrer von Nemmersdorf (Landkreis Bayreuth) möglicherweise kirchenrechtliche Folgen. (…weil die ja keine anderen Probleme haben..!)*

In seinem Artikel hatte Gemeindepfarrer Günter Weigel (54) scharfe Kritik an der derzeit diskutierten „Ehe für alle“ geübt, mit der Teile der Politik die Gleichbehandlung von homosexuellen Paaren weiter vorantreiben wollen.

Die „Ehe für alle“ würde nach Weigels Worten „in letzter Konsequenz“ etwa eine Ehe zwischen Eltern und Kindern ermöglichen oder sogar von einem Menschen „mit seinem geliebten (Haus-)Tier“, beispielsweise „mit seinem Hund, seiner Katze, seinem Pferd, seinem Schaf, seiner Kuh“. Weiter heißt es in dem Text: „Wie dekadent und pervers müssen einzelne Vertreter unserer Politik und Gesellschaft eigentlich sein, um auf solche Ideen und Forderungen zu kommen?“ (Das sollte er die Kirche, die er vertritt, aber auch fragen – s. Kommentare!)*

Eine Ehe, die nicht auf dem Grundprinzip zwischen einem Mann und einer Frau beruhe, „widerspricht dem ausdrücklichen Willen Jesu und steht nicht unter dem Segen Gottes“, so der promovierte Theologe Weigel. (Eben! Aus einem der Kommentare: „… Und in welche Kirche muß ich nun eintreten, denn bei der EKD gilt die Schöpfungsgeschichte ja scheinbar nicht mehr.“)*

 

Gender-PfaffenVon „bizarren Fantasien“ des Gemeindepfarrers sprach am Dienstag der Sprecher der bayerischen evangelischen Landeskirche, Michael Mädler. (Haha! Wessen Phantasien sind denn hier bizarr..?)*

Selbstverständlich könne man über die gleich­ge­schlecht­liche Ehe aus theologischer Perspektive unter­schied­licher Auffassung sein. (…typisch rückgratloser Judenknecht! Scheinheiligkeit, wo man hinschaut…)*

Diese Debatte müsse aber seriös geführt werden, nicht so „theologisch schmalbrüstig“ und in dieser Form „schon gar nicht als geistliches Wort“, sagte Mädler dem Evan­ge­lischen Pressedienst. Die Vorwürfe Weigels bezeichnete der Sprecher als eine „völlige Verzerrung“ dessen, was von Politikern tatsächlich gefordert werde. (Lü-gen-pres-se, Lü-gen-pfaf-fe  …  Erkläre uns doch mal, was die Politiker wirklich wollen! Regionales Beispiel: Sachsen  —  Sollte man sich nicht lieber mal fragen, wie eine relativ kleine Minderheit zu dieser schieren Übermacht gelangte, der Mehrheit verordnen zu wollen, wo sie gesellschaftlich entlang zu marschieren hat? In einer Demokratie..?)*

Der kurze Text aus dem „Nemmersdorfer Kirchenboten“ beschäftigt nun die Juristen der bayerischen Landeskirche.

Nähnadel, 'reingeflickt, Linien, Dekor, Nadel

„Das Studium der Rechte ist eine ganz niederträchtige Kunst; wenn es nicht
den Geldbeutel füllte, würde sich niemand darum bemühen.“ – Martin Luther

Nähnadel, 'reingeflickt, Linien, Dekor, Nadel

Geprüft werde, ob der Gemeindepfarrer hier nach dem geltenden Dienstrecht gehandelt habe, so Mädler. (…gehört die Bibel nicht zum „geltenden Dienstrecht“?)*  „Dazu gehört zum Beispiel die Frage, inwieweit durch sein Tun die Einheit und Glaubwürdigkeit der Kirche befördert wird – oder nicht.“ (Ach sooo…)*  

Derzeit seien die unmittelbaren Dienstvorgesetzten im Gespräch mit dem Nem­mers­dor­fer Pfarrer. Davon sei auch die weitere Entwicklung des Verfahrens abhängig. (…und das Ergebnis des „Verfahrens“ wird sich auf eure „Glaubwürdigkeit“ niederschlagen – mehr als das ein kleiner Gemeindepfarrer je könnte…)*

Erst im Juni hatte der Bundesrat mehrheitlich einen Entschließungsantrag mit dem Titel „Ehe für alle – für eine vollständige Gleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Paaren“ verabschiedet. Gegen den Antrag stimmte unter anderem der Freistaat Bayern.

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Kommentar:
(Wie zu erwarten: NICHT „freigeschaltet“!)
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Gott sei’s gepriesen! Wenigstens einer, der noch normal geblieben ist — inmitten all dieser widernatürlichen Genderisten und Soziologen der 68er-Katastrophe! (Hier ff. spricht ein weiterer „Kollege“ Klartext, was da passiert ist.)

„Wie dekadent und pervers müssen einzelne Vertreter unserer Politik und Gesellschaft eigentlich sein, um auf solche Ideen und Forderungen zu kommen?“Wie recht er hat!

Wie diese perverse Denkweise „funktioniert“ – oder besser: nicht funktionieren kann – ist hier sehr anschaulich beschrieben.

Diese linken Utopisten wollen eine Gesellschaft wider jeglicher Natur etablieren – eine Ideologie gegen eine über Jahrtausende gewachsene und mithin bewährte Ordnung — die es im übrigen auch schon „vorkirchlich“ gab. Da muß man nicht einmal Jesus Christus bemühen…

Nichtsdestotrotz:

Meine besten Wünsche für Pfarrer Günter Weigel! Möge er sich seine gesunde Weltsicht bewahren und sich niemals dem Druck dieser marxistischen Gleichmacherei unterwerfen — auch und erst recht nicht, wenn jetzt mit der beliebten „Nazi-Keule“ nach ihm geworfen werden sollte (denn die „Nazis“ haben ja bekanntlich die Zweigeschlechtlichkeit erst erfunden).  Da gibt’s nur eins:

Kopf hoch und durch, Herr Pfarrer!

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Quelle:
http://www.infranken.de/regional/bayreuth/Pfarrer-vergleicht-Ehe-fuer-alle-mit-Sodomie-und-Kindesmissbrauch;art213,1164160
(*Anmerkungen + Links von der BlogRed.)

Siehe auch:

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