Der Jüdische Bolschewismus

Ein Schlüssel zum rätselhaften Zeitalter der Konflikte

von Ivor Benson (Südafrika) – frei übersetzt von Hako
aus dem IHR Journal / Nr. 3 Herbst 1990 / Seite 323 ff.

Original englisch Text

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Ohne Frage war der Sturz des Zaren-Reiches das wichtigste Ereignis der jüngeren Geschichte. Ernsthafte Versuche, die wahren Geschehen und Vorkommnisse zu untersuchen und an die Öffentlichkeit zu bringen, waren stets mit Gefahr und Schwierigkeiten verbunden. Verlautbarungen jeglicher Meinungen und Ideen, die nicht staatlich genehmigt waren, brachten schwere Strafen und in vielen Fällen sogar die Todesstrafe ein. Und im Westen wurden Methoden angewandt, die von freundlicher Propaganda bis zur absoluten Bedrohung reichten, um der Allgemeinheit einzureden, daß es sich hier um die Beseitigung eines tyrannischen Zaren-Regimes handelte und Rußlands leidende Bevölkerung nun endlich davon befreit wäre.

An dieser russischen Revolution waren zwar Bolschewisten beteiligt, aber eine “Bolschewistische Revolution” war es nicht, wie wir sehen werden. Genauer gesagt, es muß erst noch ein Wort für sämtliche Sprachen erfunden werden, um dieser komplexen Bedeutung den richtigen Ausdruck zu verleihen über das, was passiert ist; bis dahin sind wir gezwungen, Bezeichnungen wie “Russische Revolution” und “Bolschewistische Revolution” zu gebrauchen, bis in diesem Aufsatz ihr tief versteckter Sinn an die Oberfläche kommt.

Geschichtsrevisionismus in dieser Hinsicht verläuft viel progressiver in der Sowjetunion als im “freien” Westen — aus dem einfachen Grunde, daß in diesem großen Reich, und ganz besonders in Rußland, die Menschen mehr wissen und mehr darüber nachdenken, als die gesättigten Bürger des Westens, weil sie am meisten unter diesem Sowjetregime gelitten haben; denn nichts öffnet den menschlichen Geist mehr als schweres Leiden.

Kürzlich wurde in Cambridge, England, ein Auszeichnungszeremoniell für den sowjetischen Mathematiker Igor Shafarewich abgesagt, weil er Ansichten von sich gab, die mit dem propagierten Image des “Bauern- und Arbeiterparadieses” nicht im Einklang lagen. Sie waren unakzeptabel in den akademischen Kreisen des Westens.

Der wichtigste Faktor der Schreckensherrschaft und der Revolution war die kaltblütige Ermordung der Zarenfamilie. Diese Tatsache wäre zu jeder Zeit für die Geschichtsinteressierten zugänglich gewesen, die die Wahrheit bzw. Einzelheiten darüber erfahren wollten. Nur eine systematische Unterdrückung der Informationen und Debatten – auf beiden Seiten des “Eisernen Vorhangs” – konnten die Welt für mehr als 70 Jahre in Unwissenheit halten. Die Erkenntnisse dieses brutalen Mordes sind so klar und unbestechlich, daß sie nur durch Gewalt und juristischen Verfolgungen der Öffentlichkeit vorenthalten werden konnten.

Deshalb ist der größte Teil der Welt erstaunt über das, was heute in der Sowjetunion passiert — und in all den anderen Nationen, die unter den totalitären Regimen des Kommunismus leben mußten. Und um das zu verstehen, muß man sich mit den Ereignissen der Jahre 1917/18 vertraut machen, als die Revolution begann.

Das vielleicht größte politische Phänomen zur heutigen Zeit, wofür ebenfalls eine Erklärung gesucht werden muß, ist die massenhafte Auswanderung der Juden aus der UDSSR, was im scharfen Kontrast zum jüdischen Zustrom dorthin, gleich nach der Oktoberrevolution, steht.

“Antisemitismus erzwingt die größte Auswanderung in 500 Jahren”, jammert die Überschrift der London Financial Times. Und Nathan Shcharansky zufolge – hoch­gejubelter Regimekritiker, der nun im Westen lebt – stellen täglich 2000 jüdische Familien Antrag auf Ausreise. Jüdische Sprecher setzten die Zahl weit höher und es wird mit einer Zahl von ca. 2-4 Millionen jüdischer Auswanderer gerechnet.

Für den Eingeweihten ist es kein Geheimnis mehr, warum die Juden die UDSSR verlassen wollen. Es wird ihnen die Ermordung des Zaren und seiner ganzen Familie und das darauf folgende Massaker von ca. 40 Mio. Menschen angelastet.

Shcharansky sagte in einem Interview mit der London Times: “Der heutige Antisemitismus unterscheidet sich stark von dem, der einst in den Straßen herrschte. Zum erstenmal erkennt das russische Volk, was für eine furchtbare Geschichte es hatte.

Es ist nicht länger Solzhenitsyn, der sagt, 60 Millionen Opfer hat der Staatsterror gekostet — nun sagen konservative, sowjetische Historiker, daß es etwa 40 Millionen waren. Jetzt erkennen die Russen, daß es ihr Regime war, das die kulturellen Institutionen und alle moralischen Werte zerstörte, und jeden Tag sehen sie es im Fernseher und ihre Historiker sagen ihnen, daß immer mehr neue Gräber gefunden werden. Außerdem erinnern sie sich, wer Karl Marx war, und einige sagen: der Großvater von Lenin war jüdisch. Es ist ganz natürlich, daß der Jude zum Sündenbock wird.

Was Shcharansky und anderen jüdische Führern so ernsthafte Sorgen bereitet, ist, daß der neue Antisemitismus sich jetzt nicht mehr nur auf den Straßen abspielt, sondern auch in den intellektuellen Kreisen zu finden ist. Hier, so sagt er, drehen sich die Debatten um die Frage der jüdischen Verantwortung für den Bolschewismus.

Der in Cambridge so verschmähte Igor Shafarewich stellte in seinem Manifest “Russenangst” die Behauptung auf, daß jüdische Komponente sehr aktiv die russische Nation verleumden. Er meinte ferner, daß die revolutionäre Bewegung die russischen Werte zerstörte, daß jüdische Revolutionäre ihre 2000 Jahre alte religiöse Erbschaft – das Verlangen nach Revanche – mit einem radikalen jüdischen Nationalismus verbanden, der heute noch existiert.

Als drei Besucher aus Rußland in Washington ankamen, wurden sie sofort von der Washington Post und anderen US-Zeitungen angegriffen. Einer von ihnen war Stanislav Kunayev, Herausgeber der Literatunaya Rossiya, der erklärte, daß die Kritik nicht so sehr auf die Juden, als vielmehr auf die Zionisten gezielt ist. Herr Kunayev stellte fest, daß die “Protokolle der Weisen von Zion” keine Fälschung wären, sondern ein Produkt der “antimenschlichen Intelligenz und eines – beinahe unnatürlichen – satanischen Willens.”

Die amerikanische Presse hätte aber ruhig etwas genauer den Exodus der Juden aus der UDSSR beschreiben sollen. In Moskaus voll besetztem Maly Theater wurde Serge Kuznetzow’s Stück “Ich werde zurückzahlen” aufgeführt, in dem die letzten Stunden der Zarenfamilie in Ekaterinburg bewegend dargestellt wurde. Die Rolle der Juden wurde indirekt durch den Arzt des Zaren, Dr. Botkin, zu Tage gebracht, als er zu einem der Revolutionäre, einem augenscheinlichen Juden, sagte: “Die Zeit wird kommen, wenn jeder wissen wird, daß die Juden hierfür verantwortlich sind, und dann werden sie die Opfer sein.”

Die Russen brauchten aber nicht bis zur Aufführung des Bühnenstücks warten, um zu erfahren, was mit ihrem ehem. Monarchen geschehen ist. Einige Monate zuvor brachte die Zeitung Sowjetische Presse einen Bericht über das grausame Geschehen in Ekaterinburg, der nur aus einer Quelle stammen konnte, nämlich aus dem umfangreichem Untersuchungsarchiv des brillanten Nikolai Sokolow, beauftragt vom Admiral Kolchak, nachdem die “Weiße Armee” das westliche Sibirien von den Bolschewisten zurückerobert hatte. In diesem Zeitungsbericht wurde Yankel Yurowski – Jude und Hinrichter des schwerverwundeten Zarevitch Alexie – beschrieben, wie er dessen Leben mit zwei Kugeln aus seinem Revolver ein Ende bereitete.

Es ist daher nicht ohne Grund, daß sich die Juden in der UDSSR selbst als eine gefährdete Volksgruppe ansehen. Die ehemalige Moskauer Korrespondentin des Londoner Jewish Cronicle gab während ihrer Immigration in die USA die Bedingungen bekannt, unter denen die Juden auswandern könnten: Die Regierung Israels verlange ca. 1,1 Mrd. englische Pfund Finanzhilfe von der Welt, um den unerwarteten Ansturm von Immigranten, von denen ca. 200.000 in den nächsten 12 Monaten erwartet werden, zu bewältigen.

In 1917 und den Jahren danach gab es eine Flut von Juden, die in entgegengesetzter Richtung wanderten, dort kräftig die Revolution unterstützten, um sich nachher an der Siegesbeute bereichern zu können.

Robert Wilton, damaliger Korrespondent der London Times in Rußland, schrieb: „…eine bedauernswerte Tatsache der revolutionären Periode war der ständige Zustrom von Russen und pseudo-jüdischen Revolutionären aus den alliierten Ländern. Jede Schiffsladung, die aus Amerika, England oder Frankreich kam, gab uns Schwierigkeiten. Sie alle waren der Meinung, daß sie ein Recht auf Beute hatten, und mußten in die besten Posten der Nahrungsmittel-, Landwirtschafts- und anderen Abteilungen eingesetzt werden. Mit einigen Ausnahmen waren alle diese Immigranten — Juden.“

DIE DEUTSCHE ROLLE

Wie, wo und wann diese bezahlten Revolutionäre, angeführt durch Lenin, in Bewegung gesetzt wurden, kann genaustens festgestellt werden. Es war in Wien, im Herbst 1915, als der deutsche und österreichische Generalstab zur Beratung zusammentraf, um Rußland – ein Verbündeter Britaniens und Frankreichs – niederzuwerfen. Wenn das erreicht werden könnte, dann wären nicht nur Truppen für die bedrohte Westfront frei geworden, sondern es würde außerdem noch der deutschen und österreichischen Bevölkerung, die von einer Hungersnot bedroht wurden, die Kornkammern der Ukraine eröffnen.

In dieser Beratung wurde der Grundstein für die Revolution gelegt und die führenden “Spieler” hierfür auserwählt, nämlich Lenin, Swertlov und andere erfahrene jüdische Aktivisten, von denen viele aus Rußland vor der zaristischen Geheimpolizei, der Okhrana, in den Jahren zuvor entflohen waren. Sie wurden dann in Zürich und anderwärts in Europa versammelt. Ungefähr einhundert von ihnen bekamen die Erlaubnis, durch Österreich und Deutschland in einem versiegelten Abteil zu reisen, um sich dann in Petrograd unter die Revolution zu mischen, die bereits im Gange war. Eine ganze Schiffsladung voll jüdischer Revolutionäre – unter ihnen Leon Trotzki (Bronstein) – kam aus New York und verursachte eine momentane, internationale Unruhe, als das Schiff von den Kanadiern in Nova Scotia angehalten wurde und sie erstaunt waren über die große Reisegesellschaft von notorischen politischen Agitatoren an Bord. Unter dem Druck höherer Stellen aus USA durfte das Schiff dann passieren.

LEKTIONEN DER GESCHICHTE

Wenn alle Geschehnisse der russischen Revolutionsperiode zusammengenommen werden, entstehen daraus Erkenntnisse, die sonst im einzelnen gesehen unwichtig erscheinen. Die Revolutionsperiode muß wie ein Riesenpuzzle betrachtet werden, in dem alle Einzelteile im menschlichen Geist zusammengepaßt und auf ihre gemeinsame Bedeutung untersucht werden. Teile, die zusammengehören, fallen nun zusammen, und wir verstehen plötzlich, was wir vorher nicht verstehen konnten.

Ein Beispiel solcher geistigen Übungen geben hier drei moderne, amerikanische Gelehrte: Die zwei Weltkriege und ihre Zwischenkriege, Revolutionen und Krisen werden allgemein als eine einzelne Episode eines Konflikts betrachtet, der 1914 begann und noch nicht zu Ende ist.

Es ist ein Zeitalter, das mehr Wechsel und Leiden gebracht hat als je zuvor in der Geschichte. Und doch, was auch die endgültige Bedeutung und Konsequenzen sein werden, wir können es heute schon als ein geschichtliches Ganzes betrachten.

Diese Gelehrten waren nicht ganz in der Lage, die ultimative Bedeutung unseres Zeitalters der Konflikte zu finden, fanden aber genug Stücke, die zweifellos zusammenpaßten. So ein geistiges Bild kann dann die russische Revolutionsperiode erklären und Licht auf die heutigen Ereignisse in Rußland werfen.

Wenn erst ein Teil dieses “Puzzlespiels” zusammengesetzt ist, dann paßt der Rest von allein zusammen. Wenn wir also ein klares Bild der russischen Revolution bekommen, dann sind wir auf dem besten Weg, die ganze Revolution – bis zum heutigen Tag – richtig zu erkennen, und die vielen “Episoden” dazwischen auch.

VÖLKERMORD IN EKATERINBURG

Der bedeutungsvollste Teil der Revolutionsgeschichte war die Ermordung der Zaren-Familie und all der anderen Romanows, denen die Bolschewisten habhaft werden konnten.

Die Ermordung des Zaren in Ekaterinburg geschah auf direktem Befehl der bolschewistischen Führer in Moskau und war von höchster geschichtlicher Bedeutung. Hier wurde gründlicher untersucht und dokumentiert, als irgend eine andere Phase der ganzen Revolutionsperiode.

Am 5. April 1990 versteigerte Sotheby’s in London, was der Daily Telegraph einige Tage zuvor als “hochexplosive Dokumente” bezeichnete: die vollständigen Unter­suchungs­akten der Weißen Armee, die bei der Rückeroberung von Ekaterinburg dem Admiral Kolchak im Juli 1918 in die Hände fielen.

Da frühere Untersuchungen wenig Erfolg zeigten, gab die Kolchak-Administration diese Aufgabe einem Nikolai Sokoloff und versicherte ihm volle Unterstützung. Aus der kompletten Akte, von der fünf signierte Kopien gemacht wurden, wurde dann das „Sokoloff-Archiv“ angefüllt mit Zeugenaussagen und anderen Aspekten der bolschewistischen Schreckensherrschaft. Eine komplette Kopie dieser Akte wurde dem Korrespondenten der London Times, Robert Wilton, der der Weißen Armee zugestellt war, übergeben, die das Fundament für sein Buch “Die Letzten Tage der Romanows” war.

Eine weitere Akte wurde dem Untersuchungsleiter Diterichs übergeben. Sie war die Informationsquelle für sein nun rar gewordenes doppelbandiges Werk, herausgegeben in Vladiwostock in 1922. Sokolows Buch “Les Derniers Jours des Romanov” wurde in russischer Sprache 1924 in Paris herausgegeben. Die wohl vollständigste und zusammenfassende Version über den Mord der Zaren-Familie und anderen Romanows, basierend auf dem Sokoloff-Archiv, er schien in Deutschland 1987 von Nikolai Ross.

Das heißt, daß ein äußerst wichtiges Kapitel der russischen Geschichte, einschließlich der detaillierten Darstellungen der eigentlichen Morde, unterstützt von eidesstattlichen Erklärungen der Hauptzeugen, sowie die äußerst wichtigen Meldungen, die aus der Versenkung im Postamt gerettet wurden, heute zweifellos in Rußlands anti­sozialistischen Kreisen bekannt sind.

Das Sokoloff-Archiv enthält auch die umfangreichen Maßnahmen der Bolschewisten, die ihr Verbrechen verdecken wollten, einschließlich der Verbrennung der Leichen, das Auflösen der Knochenreste in Schwefelsäure, um die Reste dann in stillgelegten Bergwerken im Wald außerhalb Ekaterinburg zu versenken.

Gäbe es irgendwelche Zweifel über die Verantwortung für dieses Verbrechen, dann gibt ein Telegramm, in Code geschrieben, an einen gewissen Yakov Swertlow – Chef der Cheka-Geheimpolizei und damals machtvoller als sein Komplize Lenin – mehr als Aufschluß darüber. Darin wurde gesagt: die ganze Zaren-Familie ist tot, und nicht nur das Oberhaupt.

Von äußerster Wichtigkeit ist die Tatsache, daß der Zar nicht von russischen Rebellen umgebracht wurde. Wilton sagte, daß Anfang Juli (1918) “Verdacht unter der jüdischen Kamarilla aufgekommen sei”, daß unter den russischen Soldaten, die die Zarenfamilie bewachten, ein Gesinnungswechsel stattfand. Avdelew, ein Russe, der das Gefängnisgebäude unter sich hatte und hiesigen Nonnen erlaubte, etwas Milch und Eier zu bringen, wurde entlassen und seine Wache wurde in ein anderes Gebäude über die Straße verlegt. Nur einer der Russen durfte bleiben: der fanatische Bolschewist Pavel Medvedew, der seinen Posten als Oberaufseher beibehalten konnte.

Diese Änderungen wurden von Yankel Yurowski getroffen, Sohn eines jüdischen Verbrechers, Chef der hiesigen Cheka. Yurowski brachte eine Gruppe von zehn “Letten” – so nannten die Einheimischen sie – mit sich, als Wache für das überfüllte Gefängnis, bislang der herrschaftliche Sitz eines reichen jüdischen Kaufmannes, ein gewisser Ipatiev. In Wirklichkeit waren es keine Letten, sondern Nachkommen einer ungarisch-deutschen Mischung, wahrscheinlich aus Ungarn, wie man aus den Schmierereien an den Wänden entnehmen konnte. Die Russen standen Wache vorm Haus bis zum Abend des 16. Juli, als ihre Waffen, Nagan-Pistolen, von Medvedev eingesammelt und an Yurowski übergeben wurden.

Wilton gibt uns eine genaue Beschreibung der letzten Stunden der Adels-Familie und den wenigen Vertrauten und Angestellten anhand von vereidigten Augen­zeugen­berichten:

Als die Mitternachtssonne bereits einige Minuten verschwunden war, kam Yurowski in die Kammer. Die Familie war am Schlafen. Er weckte sie und sagte ihnen, es gäbe dringende Gründe, sie müßten sofort verlegt werden.

Alle standen auf, wuschen sich und zogen sich an. Yurowski führte sie die Treppe herunter. Alexie konnte nicht laufen, sein Vater trug ihn auf dem Arm. Dr. Botkin war direkt hinter der Familie, und danach kamen das Kammermädchen Demidova, der Koch Haritonov und der Diener Trupp. Die Familie wurde in einen Halbkeller geführt und sollte dort warten … Dann trat Yurowski in die Todeskammer und sagte zum Zaren: “Eure Verwandten haben versucht euch zu retten, aber sie waren erfolglos, so nun sehen wir uns veranlaßt euch zu erschießen.” Zwölf Revolver feuerten gleich darauf. Die Eltern und ihre drei Kinder, Dr. Bodkin und die zwei Angestellten waren sofort tot. Alexie stöhnte und versuchte sich zu wehren, bis Yurowski ihn mit zwei Pistolenschüsse in den Kopf erledigte. Die jüngste Tochter, Anastasia, wehrte sich ebenfalls verzweifelt, bis auch sie ermordet war. Das Kammermädchen hielt am längsten aus und wurde dann mit einem Bajonett getötet.

Danach erzählte Medvedev seiner Frau genauestens, was sich zugetragen hat, und brüstete sich damit, daß er der einzige russische “Arbeiter” unter den “Auswärtigen” war, der mitgeholfen hat. Was bedeuten sollte, daß sie “Ausländer” waren. Nach seiner Gefangennahme durch die Weiße Armee bestätigte er alles, was er seiner Frau bereits erzählt hatte, mit Ausnahme seiner Beteiligung an den Ermordungen.

Trotzky beschreibt in seinem Tagebuch, das in der Harvard Universität liegt, seinen Besuch in Moskau gleich nach der Rückeroberung von Ekatrinburg durch die Weiße Armee, indem er Swertlow fragte: “Und wo ist der Zar?” Swertlow sagte kurz, daß er erschossen wurde. “Und die Familie?” “Auch erschossen”, antwortete Swertlow. “Und wer hat das entschieden?” fragte Trotzky. Swertlow antwortete: “Wir haben das entschieden. Ilyich (Lenin) meinte, wir sollten ihnen keine Lebensgeschichte gönnen.”

Dieses rein politische Ziel, dem russischen Volk kein Einigungssymbol zu hinterlassen, war eine Mischung von unmenschlichen Rachegelüsten und einer unablässigen Lust nach Befriedigung. Das ist höchstwahrscheinlich das, was der Mathematiker Shafarewich meinte, als er schrieb, daß es das bolschewistische “Verlangen nach Rache war, eingeflößt durch 2000 Jahre jüdischer Erbschaft” — und was der Herausgeber der Literaturnaya Rossiya als antimenschliche Intelligenz und einem beinahe unnatürlichen satanischen Willen bezeichnete.

Und hier ein weiterer Einblick in das Unglück, von dem der Zar, seine Frau Alexandria, sein kranker, leidender Sohn und vier liebliche Töchter heimgesucht wurden — auf Befehl eines Isai Goloschekin, Chef der Cheka und Gefängniswärter in Ekatrinburg:

Die Wachen waren grobe, betrunkene, kriminelle Typen, die durch solche Revolutionen zu Tage gebracht werden. Sie gingen in das Familienzimmer zu jeder beliebigen Zeit und spionierten mit betrunkenen Augen auf alles, was die Gefangenen machten. Man stelle sich ihre Qual vor, diese ordinäre Behandlung über sich ergehen lassen zu müssen. Sie setzten sich mit der Familie an einen Tisch und aßen mit ihren dreckigen Fingern von deren Tellern, spuckten, rempelten sie an und langten vor ihren Gesichtern über den Tisch. Ihre schmierigen Ellenbogen, ob bewußt oder unbewußt, stießen mehrere Male in das Gesicht des Zaren. — Wie dem auch sei: die russischen Wachen, so grob und betrunken sie auch waren, begannen Mitleid zu verspüren für das Leiden der Familie im Ipatiev-Haus und wurden nun sofort von fremden Ausländern ersetzt, die für den Zarenmord vorbereitet waren.

Wilton schreibt: “Die letzte Woche ihres Lebens muß für die Romanows besonders furchtbar gewesen sein. So bestialisch und brutal auch die Russen vorher waren, waren sie doch eher zu tolerieren als die laut- und endlose Qual von Yurowski, der auch ein Säufer war. Dieser Mann und seine Scharfrichter warteten nur auf das Signal von Yakov Swertlow.”

Dieser rein jüdische Charakter des Zarenmordes wurde übertüncht durch den russischen Arbeiter Beloborodow, lokaler Wortführer der Schachtarbeiter, vorbestraft wegen Unterschlagungen von Geldern — ein Vergehen, für das es nach Sowjetgesetzen die Todesstrafe gab.

Anstatt ihn hinzurichten, gab Goloschekin, der Chef der Ural-Cheka, ihm den Posten als Sowjetpräsident im Uralbezirk, um dort die starrsinnigen Arbeiter zu kontrollieren und zu täuschen, da diese unwillig waren, sich von Moskau regieren zu lassen, und sich noch ärger gegen eine jüdische Obrigkeit wehrten. Beloborodow, ein leidenschaftlicher Marxist, war somit eine perfekte Marionette, und in seinem Namen wurde das schwerwiegende Telegramm zu Swertlow gesandt. Zur gleichen Zeit geriet die provisorische Regierung völlig aus den Händen der Deutschen und wurde nun von den Bolschewisten übernommen, die ja erst von den Deutschen geschickt wurden. Eine Entwicklung, die noch bekräftigt wurde, indem der deutsche Botschafter in Moskau, Mirbach, einem Attentat zum Opfer fiel.

Es ist anzunehmen, daß die Deutschen die adlige Familie aus Tobolsk nach Moskau bringen wollten, die bereits ein Jahr dort im Exil lebte, die Bolschewisten wieder heraustreiben, um ihre eigene Regierung unter Alexie oder einem der Romanows wieder neu zu bilden. Das haben sie aber nicht erreicht. Auf dem Weg nach Moskau wurde der Zar in Ekatrinburg festgenommen, wo bald danach seine Familie hinzukam, bis sie dann alle ermordet wurden.

Es war schon immer die Absicht der Deutschen, nur ihren Einfluß auf Rußland geltend zu machen und nicht die Nation als solches zu zerstören. Es wäre möglich gewesen, hätte man General Ludendorff’s Vorschlag angenommen und militärisch eingegriffen, als die Möglichkeit noch bestand.

EIN HOLOCAUST ENTDECKT

Die Bolschewisten waren fieberhaft bemüht die Wahrheit zu verheimlichen über das, was in Ekatrinburg vorgefallen war, und nur durch eine Anzahl unerwarteter Umstände blieb das erfolglos. Ein wichtiger Faktor war die Rückeroberung der Ural-Region, neun Tage nachdem die Morde passierten, und die darauffolgende Untersuchung durch den begabten und treuen Untersuchungsbeamten Nikolai Sokolow. Wie so viele der Mörder vor ihnen, war es Goloschekin, Yurowski und deren Gefolgsleuten nicht möglich, mit Petroleum und Schwefelsäure alle sichtbaren und handfesten Beweise zu beseitigen. Auch gelang es ihnen nicht, die neugierigen dortigen Bewohner daran zu hindern, bei erstbester Gelegenheit an die Verbrennungsstelle zu eilen, um dort nach auffindbaren Schmuckstücken zu suchen und dann über ihre Funde zu berichten. Bergleute, die von Sokolow herbeigeholt wurden, fanden im Schacht, unter einer Eisdecke, als erstes den kleinen King Charles Spaniel, der seinem Herren, den Zarenprinzen Alexie, in die Todeskammer folgte und dort erschlagen wurde.

Geheimhaltung des Verbrechens außerhalb Ekatrinburg, war viel einfacher. Die London Times vom 22. Juli 1918 brachte eine offizielle Erklärung der Bolschewisten heraus über das, was in Ekatrinburg vorgefallen war:

“Kürzlich wurde bekannt, daß eine konterrevolutionäre Verschwörung aufgedeckt wurde, die es zum Ziel hatte, durch bewaffnete Kräfte den Tyrannen [Zar] aus den Händen des Rates zu befreien. In Anbetracht dieser Tatsache hat der Rat der Ural-Region entschieden, den Ex-Zar zu erschießen. An Hand von ‘schlagkräftigen’ Beweisen, einschließlich des Zaren Tagebuch, hat das Zentralkomitee die Entscheidung des Rates der Ural-Region akzeptiert. Die Frau und Sohn des Romanow”, so berichtet die Times weiter, “wurden in Sicherheit gebracht.” — In der englischen Presse wurde der ehemalige Verbündete der Briten und ein Cousin des Königs Georg V. nur noch als “Romanow” und “Tyrann” bezeichnet.

Eine vollkommen neue Erklärung mußte nun improvisiert werden, als die Weiße Armee Beweise erbrachte, wie die ganze Zaren-Familie tatsächlich umgekommen ist. So wurde ein Jahr später – unter völliger Mißachtung ihrer eigenen offiziellen Erklärungen – die Nachricht herausgegeben, daß in Perm angeblich 28 Personen vor Gericht stehen, die den Zaren, seine Frau und Gefolge, zusammen elf Personen, umgebracht hätten. Ein gewisser Yakhonow hätte gestanden, diesen Mord verübt zu haben, um die Sowjetregierung zu verleumden. Diese Gerichtsverhandlung basierte möglicherweise auf einem ähnlichen Verfahren, in dem 28 Personen angeklagt waren, und das nun im Westen weitverbreitet wurde mit der Absicht, die Bolschewisten hierdurch zu absolvieren und jeden Verdacht des Mordes an die Zaren-Familie als eine jüdisch-rassische Vendetta zu zerstreuen.

Ein weiterer Versuch, die geschichtlich wichtigen Einzelheiten zu unterdrücken, war ein Interview des Auslandskomitees des jüdischen Aufsichtsrates und der anglo-jüdischen Gesellschaft in Britanien mit dem Mann, der zuerst von Admiral Kolchak damit betraut wurde, die Untersuchungen einzuleiten, um den Tod der Zarenfamilie zu klären. Das war der jüdische Rechtsanwalt und Justizminister der Ural-Region, Starynkewich, eingeführt durch Karensky’s provisorische Regierung. Starynkewich ernannte einen Sergeiev, möglicherweise auch Jude, um die eigentliche Untersuchung zu leiten. Weil aber Sergeiev zu keinem Resultat kam, wurde er zur Seite geschoben und durch den Regierungsbeamten Sokolow ersetzt.

Dieser (jüdische) ehemalige Justizminister sagte nun, in seinem Interview, daß die Untersuchungskommission keine Spuren jüdischer Machenschaften in diesem Verbrechen finden konnte. Das war natürlich eine infame Lüge und war wohlweislich dazu bestimmt, jüdischen Organisationen in Übersee die Möglichkeit zu geben, die ganze Angelegenheit in Verwirrung zu bringen und weitgehend zu verdunkeln.

Starynkewich muß sehr wohl gewußt haben, daß der Rat der Ural-Region verantwortlich war für das Schicksal der Zaren-Familie. Dieser Ural-Rat bestand aus fünf Mitgliedern: Beloborodow, der russische Strohmann als Präsident, Goloschekin, Safarow, Voikow und Syromolotow. Die letzten vier waren Juden. Und die Cheka (Chrezvychaika) wurde geleitet von den Juden Goloschekin, Efremow und Chustkewich. Diese drei Personen wurden damit beauftragt, alle Spuren der Zarenfamilie zu beseitigen. Der hiesige Rat der “Volksvertreter” erfuhr erst vier Tage später von dem Mord.

Das Schicksal wollte es, daß einer der Zarenmörder nicht umhin konnte, an den Wänden im Hause Ipatiev, seine rassisch-nationalen Inschriften zu hinterlassen. War es rein zufällig, daß diese Worte an der Wand den Königsmord direkt in Zusammenhang mit der “2000 Jahre alten jüdisch-religiösen Erbschaft” brachten, wie bereits erwähnt von einem modernen russischen Gelehrten? Diese Worte, vorsichtig mit dem Bleistift eingraviert, waren eine Abwandlung des jüdischen Dichters Heinrich Heine über das Schicksal Belsazar, König der Babylonier:

Belsatsar ward in selbiger Nacht
Von seinen Knechten umgebracht.

Der Schreiber versuchte scheinbar die Worte etwas mehr den Gegebenheiten anzupassen, indem er Heines “Belsazar” in “Belsatsar” umwandelte und das Wort “selbigen”, in der zweiten Reihe, mit “seinen” auswechselte und damit andeuten wollte, daß seine Leute den Monarchen ermordet haben.

WEITERE ROMANOWS ABGESCHLACHTET

Der von den Bolschewisten von Anfang an geplante Mord an der Nation sollte jede Identität der Russen und alles, was als ein “Banner” – so wie Lenin es meinte – gelten könnte, vernichtet werden. Deshalb wurde der ganzen Romanow Familie der Garaus gemacht, um späterhin die Gelegenheit für einen rechtmäßigen Thronfolger, um den ein neues Nationalgefühl erwachen könnte, von vornherein zu verhindern.

Der erste Romanow, der gehen mußte, ein Monat vor dem Zaren, war Großherzog Michael, ein künftiger Nachfolger, ernannt durch Nikolaus nach seinem Verzicht auf den Thron. Michael, der ebenfalls – offiziell – auf den Thron verzichtete, war im Exil in Perm, im Uralgebiet, wo er sich frei, aber unter Aufsicht, bewegen konnte. In den Straßen von Perm wurde er herzlichst von der Bevölkerung begrüßt, wonach er entschied, sich nicht mehr zu zeigen, um nicht die hiesige Cheka zu verärgern. Am 12. Juni wurde Michael Romanow mitten in der Nacht geweckt und mit seinem Sekretär, Nikolaus Johnson, durch drei bewaffnete Männer abgeführt. Beide wurden danach niemals wiedergesehen.

Die Umgebung von Perm wurde noch Zeuge von viel mehr Grauen, sagte Wilton, der die Gegend mit Sokolow gründlichst untersuchte. Weitere Mitglieder der Romanow Familie, die gefangen gehalten wurden, waren die Schwester der Königin, Großherzogin Elizabeth, der Großherzog Sergius Mikhailovich und die Prinzen Igor, Ivan, Konstantin und Vladimir.

Der Mord an die Romanows, die nichts mit der Politik zu tun hatten, geschah genau 24 Stunden nach dem Verbrechen in Ekatrinburg. Unter dem Vorwand, sie zu einem sicheren Ort zu bringen, verließen sie Perm in mehreren kleinen Pferdekutschen, von denen sie ca. 12 Kilometer in den Wald gebracht und dann erschlagen oder erschossen wurden. Die Stelle wurde sorgfältig ausgesucht, da ebenfalls gleich in der Nähe eine Eisenerzmine war, in deren Schächte die Leichen hineingeworfen wurden. Die Mörder, sagte Wilton, waren diesmal ganz einfach geflüchtete “russische Verbrecher”, die für die Rote Inquisition arbeiteten. Es gab hier keine Zweifel, daß diese Morde auf Anordnung von Sverdlov aus Moskau kamen, vollstreckt durch die jüdischen Kommissare in Perm, unter ihnen Justizkommissar Soloviev, Goloschekin und sein russischer Untertan Beloborodow. Danach gaben die Bolschewisten bekannt, daß sie eine Verschwörung aufgedeckt hätten, und sie versuchten ihre Handlung dadurch zu gerechtfertigen, indem sie einen ermordeten Bauern in die Schule schleppten, in der die Gefangenen bisher waren, und ihn als einen der “Weißen Banditen” bezeichneten.

Eine weitere Gruppe von Gefangenen wurde ermordet, die alle Angehörige des Zaren- Haushaltes waren, und die ebenfalls nach Perm aus dem Gefängnis in Ekatrinburg transportiert wurden, als die Bolschewisten die Stadt verlassen mußten. Unter ihnen befanden sich drei Frauen aus höherem Adel und vier Männer. Der ehemalige Diener des Zaren, Volkov, konnte jedoch entkommen und später eine genaue Aussage über die Geschehnisse machen.

Am 29. Januar 1919, ein halbes Jahr später, wurden vier weitere Romanows, einschließlich der Historiker Nikolaus Mikhailovich, seit langem im Gefängnis in Petrograd ohne jegliche Anklage, zur Festung St. Peter und Paul gebracht und erschossen. Weitere Personen aus dem Personal des Zaren, unter ihnen der treue Prinz Dolgoruky, die in Ekatrinburg festgehalten wurden, verschwanden ebenfalls spurlos.

Das Schicksal der Romanows symbolisiert das ganze Unglück, das über das russische Reich und seine Menschen gekommen ist, deren revolutionäre Geschichte die globale Tragödie der Konflikte und Leiden verkörpert, die ohne Beispiel in der Geschichte der Menschheit sind.

Der Rote Terror, ganz gleich in welcher Form, kostete ca. 50 Mio. Menschenleben und begann am 1. September 1918, weniger als zwei Monate nach dem Massaker in Ekaterinburg. Die sofortige Entschuldigung hierfür war der Mord an Uritsky, der blutbefleckte jüdische Chef der Cheka in Petrograd, durch einen anderen Juden, wie sich später herausstellte, und ein Attentatversuch auf Lenin.

Das offizielle Journal Izvestia erklärte: “Die Proletarier werden in einer Art antworten, in der die ganze Bourgeoise vor Entsetzen zittern wird.” Die Kraznaya [Rote] Gazette proklamierte: “Wir werden unsere Feinde zu Hunderten töten … Laßt sie in ihrem eigenen Blut ersaufen.” Die Cheka, durch den Juden Peters ersetzt, beschuldigte nun die Sozialistische Revolutionspartei, die, wohlgemerkt, für die ersten Schritte der Revolution verantwortlich war. Peters prophezeite, was in den nächsten Jahren geschehen wird:

“Dieses Verbrechen wird mit Massenterror beantwortet. Vertreter des Kapitals werden in Zwangsarbeitslager gesteckt. Konterrevolutionäre werden vernichtet.” — Zinoviev [Apfelbaum] erklärte, daß 90 Mio. des russischen Volkes “gewonnen und der Rest vernichtet wird.”

Dieser Terror war notwendig, um die neuen Herrscher an der Macht zu halten. Es gab bereits zu viele Anzeichen im russischem Volk, die eine liebevolle Verbundenheit mit der Zaren- Familie andeuteten und nicht genug Sympathien für die revolutionären Veränderungen aufbrachten, die nun entstanden. In Perm, um nur ein Beispiel zu nennen, gab es einen riesigen Auflauf von Menschen bei der Beerdigung der toten Romanows, die von der Weißen Armee aus den Schächten geborgen wurden. Es war unmöglich, eine ehrliche Zusammenarbeit zwischen den Bolschewisten und dem russischen Volk herzustellen. […]

Wilton summierte: “Die ganze Geschichte der Bolschewisten in Rußland ist unauslöschbar eingebrannt mit dem Stempel einer fremden Invasion. Der Zarenmord, vorsätzlich von dem Juden Yakov Swertlow geplant und von den Juden Goloschekin, Syromolotov, Volkov und Yurowski ausgeführt, war nicht die Tat des russischen Volkes, sondern feindlicher Eindringlinge.“

GEHEIMNIS DER GREUELTATEN

Es gibt gute Gründe, diese Informationen und Geschehnisse, obwohl sie Gefühle der Feindschaft und Angst wiederbeleben, an das Tageslicht zu bringen, da dieses Wissen benötigt wird, um die heutigen Ereignisse – innerhalb und außerhalb der Sowjetunion – zu verstehen. Es ist nicht genug zu wissen, daß die bolschewistische Revolution die schlimmsten Eigenschaften einer Fremdeninvasion hatte; es ist notwendig herauszufinden, wie dieser – scheinbar unerreichbare – Erfolg fertiggebracht wurde von einem so kleinen Feind gegen ein so riesiges Reich.

Sollte der Leser erstaunt sein, immer wieder die jüdische Hand in diesen Mordanschlägen auf die königliche Familie zu finden, schreibt Sokolow, so muß er die überwiegende Zahl der Juden in der Sowjetverwaltung in Betracht ziehen. Sokolow’s Buch Les Derniers Jours des Romanov – und in Wiltons Buch, ebenfalls in französischer Sprache, in Paris in 1921 herausgegeben – enthielt eine Liste mit Familien- und Parteinamen der leitenden Sowjetverwaltungen von 1917/18. Die Liste besagt:

Zentralkomitee der Bolschewistischen Partei: 12 Mitglieder, neun waren Juden;

Rat der Volkskommission: 22 Mitglieder, 17 waren Juden;

Moskauer Sonderkommission: 36 Mitglieder, 23 waren Juden;

Zentralvorstandskomitee: 61 Mitglieder, 41 waren Juden.

Wer aber waren diese 51 Nichtjuden in diesen Organisationen? Nur zwölf von ihnen konnten von Sokolow als “Russen” festgestellt werden, der Rest waren Armenier, Georgier, Deutsche, Tschechen, Ukrainer, Letten usw. — Derzeitige Informationen der Sowjetpresse meldeten, daß Sokolow zu dem Ergebnis kam, von 556 der wichtigsten Funktionäre der bolschewistischen Regierung in 1918/19 waren 17 Russen, 2 Ukrainer, 11 Armenier, 35 Letten, 15 Deutsche, 1 Ungar, 10 Georgier, 3 Polen, 3 Finnen, 1 Tscheche, 1 Karelier und 457 Juden.

Die anderen russisch-sozialistischen Parteiführungen waren ähnlich zusammengesetzt:

Menschewik Sozialdemokraten – 11 Mitglieder, alle Juden;

Kommunistische Volkspartei – 5 Juden, 1 Russe;

S.R. (rechtsgerichtet) – 13 Juden, 2 Russen;

Moskauer Anarchisten – Juden, 1 Russe;

Polnische Kommunisten Partei – 12 Juden.

Von den 61 Führern der Linken oder progressiven “Opposition” waren 6 Russen und 55 Juden.

All diese Parteien, angeblich antibolschewistisch, hatten nur den einen Zweck: einen wahren Widerstand der Russen gegen den Bolschewismus zu vereiteln. Und wir können erkennen, wie die verschiedenen Mitglieder der vielen russenfeindlichen Minoritäten im Sowjetbereich benutzt wurden, um den jüdischen Charakter der Revolution zu verschleiern. — Die jüdische Mehrzahl kann sogar höher liegen als von Sokolow angenommen, da es leicht möglich ist, daß einige Juden als Russen oder Letten usw. gezählt wurden.

EIN ZUGEHÖRIGKEITSPROBLEM

Das ganze Thema der jüdischen Zugehörigkeit ist bis heute noch eine in Nebel gehüllte Mystifizierung. Können wir sicher sein, daß Lenin, dessen richtiger Name Ulyanov ist, ein Russe war? Können wir sicher sein, daß Lenin, das geistige und intellektuelle “Banner” der Revolution, als “Zarenersatz” dem russischen Volk aufgezwungen, nicht auch ein Jude war, wie die meisten der bolschewistischen Führer?

Lenins Herkunft ist eines der bestgehüteten Geheimnisse. Sein Vater war ein Russe mit Tatar- oder Kalmückenblut und war ein überzeugter Christ. Es ist die Mutter, eine geborene Maria Blank, deren Herkunft noch vom schweren Nebel der offiziellen Zurückhaltung überzogen ist. Es gibt Hinweise, daß Marias Vater, Alexander Blank, ein Jude aus Odessa war, der zum Christentum übertrat und danach sehr wohlhabend wurde. Die Herkunft von Lenins Großmutter, eine geborene Anna Großchkoph, Tochter eines reichen Händlers aus St. Petersburg, ist nicht ganz klar. Es ist also stark anzunehmen, daß auch sie jüdisch war. Lenins Freund, N. Valentinev, der in freundlichen Tönen über ihn schrieb, nach dem er sich von den Bolschewisten lossagte, bemerkte, daß Lenins Vater, im Gegensatz zur Mutter, stark religiös war und regulär zur Andacht ging, während seine Mutter die Kirche mied. Lenin selbst behauptete, daß er schon seit dem 16. Lebensjahr ein Atheist war.

Wenn also Lenins Großmutter eine Jüdin war, dann war das schon genug, um ihn als Jude in der jüdischen Gesellschaft zu akzeptieren. Es ist in christlichen Kreisen nicht allzu bekannt, daß die jüdische Identität einzig und allein von der mütterlichen Seite stammt, die väterliche zählt gar nicht. In der Tat, die jüdische Rassenverwandtschaft kann immer nur von der Mutter herkommen, trotz mehrerer Generationen nichtjüdischer Väter.

Dadurch entstehen natürlich verschiedene Komplikationen. Sollte so ein Christ eine Jüdin heiraten, so wird er finden, daß seine Kinder im jüdischen Glauben erzogen werden, während er kaum von den Familienmitgliedern wie ein Jude akzeptiert wird.

Für Jahre hinweg gehörten die meisten Sowjetführer zu den Kategorien der schleierhaften Juden; entweder waren sie Söhne von jüdischen Müttern, oder Väter, deren Söhne als Juden erzogen wurden.

EIN DOPPELTER TRIUMPH

Jede Erklärung über das, was in Petrograd und Moskau passierte, wäre unzulänglich ohne darauf hinzuweisen, wie außerhalb Rußlands Zionismus und Kommunismus ebenfalls triumphierten.

Während in Rußland im September 1917 die Macht endlich in die Hände von Lenin und seinen jüdischen Verschwörern fiel, bestätigten Premierminister Lloyd George und Präsident Woodrow Wilson – auf jüdischen Druck – das Recht der Juden auf Israel als einen eigenständigen Staat.

Diese kritischste Periode der Weltgeschichte wurde von Douglas Reed, Osteuropa-Korrespondent der London Times, folgendermaßen zusammengefaßt:

In der Woche der “Balfour-Deklaration” erreichte die andere Gruppe der Juden ihr Ziel, nämlich die Zerstörung der russischen Nation. Die westlichen Politiker brüteten somit ein doppelköpfiges Monster, der eine Kopf ist die Macht der Zionisten und der andere, der Kommunismus aus dem geschlagenen Rußland. Diese Unterwürfigkeit dem Zionismus gegenüber, schwächte die Selbst­erhaltungs­kräfte des Westens gegen diese Weltrevolution, und vernachlässigte die Interessen der eigenen Völker, da der Zionismus einen besonders starken Einfluß auf die westlichen Regierungen hat. Ja nur der geringste Widerstand gegen diese “Weltrevolution” hier, wird sofort als “Antisemitismus” niedergemacht.

Es gibt kaum eine Periode in der Geschichte, die einen so gewaltigen Wechsel mitmachte, über die eine genauere und so glaubhafte, komplette Darstellung der Ereignisse existiert, wie die Beseitigung der größtenteils autokratischen Monarchie, um sie durch eine vollkommen fremdländische Terrorherrschaft und Tyrannei zu ersetzten.

Robert Wilton ist kein gewöhnlicher Geschichtsschreiber, der das zu einer Story zusammenfügte , was andere Ermittler niedergeschrieben hatten, nicht einmal von der besseren Art, die ihr Material von Originalquellen beziehen. Wilton schrieb:

„In den vergangenen 14 Jahren wurde ich Augenzeuge der Umwälzungen in Rußland und konnte aus erster Hand die vielfältigen Aspekte der Reaktion und Revolution erfahren. Ich war der einzige nichtrussische Zivilist, der in allen Phasen des Zusammenbruchs des Sozialismus, Ende Juli, beteiligt war … Die Personen, während dieser längeren Periode, sind mir persönlich bekannt.“

Wie gesagt, Wilton war auch kein dahergelaufener Korrespondent, wie so viele andere, die von ihren westlichen Zeitungen dorthin gesandt wurden. Während seines 40-jährigen Aufenthalts in diesem Land hat er sich die Landessprache und ein weitläufiges Wissen und Kennen seiner Geschichte und Menschen angeeignet.

Deshalb mußte ein strenges Verbot über alle Informationen und Debatten verhängt werden, damit die wahren Vorkommnisse nicht im Westen bekannt wurden.

Revolutionäre Bewegungen in Rußland begannen schon lange vor den Ereignissen von 1917/18. Ein Beispiel war die Offiziersverschwörung, die während des Napoleon-Krieges zur Zeit des Eroberungsmarsches auf Moskau in 1812 die ganze Last der nationalen Demütigung und die Unzulänglichkeit ihrer Regierung zu spüren bekamen. Diese revolutionären Bewegungen aber waren nur ein Teil des größeren Prozesses, der auf Reform hinarbeitete — und nicht auf einen totalen Umsturz der bestehenden sozialen und politischen Ordnung. Es war ein Verlangen nach Änderung, inspiriert durch eine neu gebildete Klasse, die meistens aus Schriftstellern wie Pushkin, Dostojevsky, Turgenyev, Gogol und Leo Tolstoy bestand.

Es fand damals eine beachtliche Entwicklung statt, nach der scheinbar populären Sozialisten Revolution in 1905, die das Zugeständnis erhielt, das erste Parlament in Duma zu eröffnen, mit Stolpyn als Ministerpräsident, gewählt durch das neue Wahlrecht der Bauernschaft. Die revolutionären Untergrundbewegungen jedoch setzten ihre Umtriebe weiter fort, indem gleich drei Minister hintereinander ermordet wurden. Viele dieser Attentäter waren junge Juden, die Hunderte von Morden an Polizisten und Banküberfälle verübten — meistens nur, um die Revolution zu finanzieren. Diese Terroristen wiederum waren die Gründe für die Pogrome (Judenverfolgungen).

Trotz des tödlichen Attentats auf Stolypin ging es unter seinem Nachfolger Kokovtsov weiter, und Rußland erfreute sich einer Dekade langer, materieller Blüte, in der die hiesigen Obrigkeiten und mitarbeitenden Bewegungen eine große Rolle spielten. Tausende Kilometer von Eisenbahnschienen wurden verlegt, und beiderseits der Schienen eröffneten sich, bis tief in das Land hinein, neue Industrien und Landwirtschaften, ganz besonders in Sibirien.

Aber immer verblieb das ewige Geschwür eines scheinbar unlösbaren politischen Problems — die resolute und unannehmbare, leidenschaftlich widerspenstige jüdische Minorität.

Mit einem Wort, die Russen waren für lange Zeit unzufrieden mit den sozialen und politischen Zuständen in ihrem Land. Ihre höher gebildete Gesellschaft aber war entzückt von den Lehren des Marxismus als Lebensphilosophie und als Programm für eine politische Reform. Sie nahmen deshalb ihre jüdischen Bürger bereitwillig in ihren Gemeinschaften auf, weil diese bereits den Gedanken des utopischen Marxismus in sich trugen.

Die Worte von Lord Acton, ein politischer Kenner der französischen Revolution, passen hier haargenau auf die russische: “Das widerwärtigste an dieser Revolution ist nicht die Aufruhr, sondern die Planung; trotz Feuer und Rauch, können wir die Hand einer kalkulierenden Organisation sehen. Die Drahtzieher bleiben wohl versteckt und maskiert, aber es gibt keine Zweifel über ihre Beteiligung vom Anfang an.” — In beiden Revolten gegen die bestehenden Ordnungen wurden mit großer Geschicklichkeit die Waffen der Verwirrung und des Krieges benutzt, deren Sinn jeweils nur ihre Urheber verstanden.

Ein Schlüssel zu diesem russischen Rätsel war die Konferenz der russischen Sozialdemokraten in Stockholm 1908, auf der zum ersten Mal das Wort “Bolschewist” gebraucht wurde. Alle Delegierten waren im Einklang mit den Lehren des Karl Marx, aber sie konnten sich nicht einigen – so schien es jedenfalls – über die Art und Weise der Anwendung. Einige, angeführt durch Lenin, bestanden auf radikale Anwendung von Aktivismus, Propaganda und blutigem Konflikt. Sie wurden “Bolschewisten” genannt, da sie die (parlamentarische) Mehrheit bildeten. Die anderen Gruppen brachten Vorschläge ein, die die Beseitigung des Kapitalismus und die Einführung des Arbeiterparadieses durch langsamere und weniger destruktiven Anwendungen vorsahen; sie wurden “Menschewisten” genannt, weil sie auf dieser Konferenz in der Minderheit waren. Es handelte sich hier also um “Mehrheit” (Bolschewisten) und “Minder­heit”  (Menschewisten). Die Wahrheit jedoch ist die Erkenntnis, daß beide rivali­sierenden Gruppen in Wirklichkeit fest in den Händen der revolutionären Vertreter Lenins waren.

Im Wesentlichen war das ein Trojanisches Pferd in moderner Verfeinerung. Die Russen und ihre wahren Führer waren gegen jegliche Art von Gewaltanwendung gegen ihre Monarchie und Führungsklasse. Wie konnte also diese Mauer des natürlichen und nationalen Widerstands durchbrochen werden?

Die Antwort hierfür war: gib ihnen ein großes politisches Menschewistenspielzeug, dessen geräumiger Bauch angefüllt wurde mit Bolschewisten oder Parteianhänger mit russischen Namen, alles angebliche gute Menschewisten. Das ist in der Tat genau das, was passiert ist. Deshalb auch diese entsetzliche Verwirrung — und die tödliche Präzision, mit der dieser Geheimplan ausgeführt wurde.

Der weise Chinese Konfuzius sagte einmal, wenn er die Macht hätte, er würde befehlen, daß alles bei seinem richtigen Namen genannt werden muß, denn nur so kann es eine echte Verständigung in der Gesellschaft geben, wenn nur die richtig zutreffenden Worte benutzt werden. — Aus dieser Sicht gesehen, kommen wir zu einigen unerwarteten Erkenntnissen, bevor wir die Endphase dieses revolutionären Dramas  näher betrachten.

Wiltons “Pseudo-Juden” waren in Wirklichkeit “Pseudo-Russen”, die ihre wahre Identität hinter russischen Namen versteckten, so wie z. B. Trotzky für Bronstein, Stekhoff für Nahamkaz, Zinoviev für Apfelbaum etc. Sie waren, so wie Wilton sie beschreibt, “ein mit Haß geladenes Kernprodukt” — unterschiedlich von anderen Juden nur insofern sie besser unterrichtet und geschult waren und den Führungskader bildeten, der ständig mit den führenden Juden der Welt in Verbindung stand.

Man muß auch das Wort “Sozialist” näher betrachten. Dieses Wort, so erkennen wir, repräsentiert zwei grundverschiedene Einstellungen: 1) Diejenigen, die leidenschaftlich an den Sozialismus als eine Philosophie und Programm für politische Änderungen glaubten, und 2) die anderen, die zwar wußten, was für ein Unsinn es ist, aber den Wert als politische Waffe darin erkannten.

Was also in Stockholm 1908 abgehalten wurde, war keine Konferenz der Sozialisten und Pseudo-Sozialisten, sondern, um es genauer zu sagen, eine Versammlung jüdischer Nationalisten. Nationalismus ist ja bekanntlich der Gegensatz zum Sozialismus, die einen sind auf sich selbst bedacht und wählerisch, die andren internationale Universalisten; die einen verlangen nach eigner Identität, die anderen sind vollkommen dagegen; der eine ist somit dem anderen entgegengestellt.

Die “Bolschewisten” waren also niemals die Mehrheit, sondern eine pseudorussische Minderheit. Richtig betrachtet, gab es niemals eine “Bolschewistische Revolution”, sondern einen nationaljüdischen Angriffskrieg, durchgeführt unter dem Deckmantel einer russischen Sozialistenrevolution. Mit anderen Worten: die russischen Sozialisten, mit etwas Hilfe von den Juden und einer großen Anzahl Unzufriedener auf ihrer Seite, erreichten den Umsturz der alten Ordnung, um letzten Endes den Sieg aus den Händen zu verlieren in dem entsetzlichen Wirrwarr, das danach folgte — angestiftet durch eine gut organisierte national-jüdische Minderheit.

Wir finden hier also, daß durch Einsetzen der richtigen Namen und Wörter ein klares und zusammenhängendes Bild entsteht über das, was in Petrograd passierte, und die unzähligen, separaten Informationen, die jetzt zusammenpassen wie ein fertiggestelltes Puzzlespiel.

Das läßt aber nun eine sehr wichtige Frage unbeantwortet: Wie war es möglich, diese russischen Sozialisten, meistens gut ausgebildete Menschen, für die Zersetzung ihres eigenen Nationalstaates zu mißbrauchen? Die Antwort zu dieser Frage liegt tief versteckt in der wahren Bedeutung des sozialistischen Konzepts — eine Bedeutung, für die es bis heute noch keine richtige Erklärung gibt. Die Nachschlagewerke geben uns nur einige spärliche Beschreibungen der Bedeutung, der Rest aber kann nur durch Leiden erlernt werden.

Solzhenitsyn hatte Recht, als er sagte, das wahre Böse ist der Sozialismus, nicht der Kommunismus, der nur ein Nebenprodukt dessen ist. Schmerzliche Erfahrungen haben Millionen von Menschen gelehrt, was Sozialismus bedeutet, und nirgendwo mehr und eindringlicher als in der Sowjetunion und Osteuropa. Aber diese Erfahrungen sind bedeutungslos für Menschen, die niemals damit in Berührung geraten sind oder es nur in abgeschwächter Form zu spüren bekamen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, diese Erfahrungen begreiflich zu machen und in Worte zu kleiden.

Es kann mit Sicherheit gesagt werden, daß Sozialismus genau so eine Irreleitung der Vorstellungen unserer Gesellschaft ist, wie Homosexualität eine Irreleitung vom normalen Geschlechtsverkehr ist. Beides ist ein Abweichung vom natürlichen, das eine; unnatürlicher Geschlechtsverkehr und das andere; unnatürliche Politik. Der Sozialismus, in diesem Jahrhundert, wie die Homosexualität selbst, ist contra naturam und unwiderruflich zeugungslos.

Nähnadel

„Es gibt keinen Sozialismus, der nicht die Kraft des Geistes zu seiner Verfügung hat, kein soziales Glück, das nicht durch die Kraft einer Nation beschützt wird, ja seine Voraussetzung erhält.
Und es gibt aber auch keine Nation und damit keinen Nationalismus, wenn zur Millionenarmee der geistigen Arbeiter nicht die Millionenarmee der Arbeiter der Faust, die Millionenarmee des Bauern stößt. 

  Solange der Nationalismus und der Sozialismus als getrennte Ideen marschieren, werden sie von ihrem vereinten Gegner geschlagen. Am Tage, an dem sich die beiden Ideen in einer einzigen verschmelzen, sind sie unbesiegbar!“

Adolf Hitler am 15. Juli 1932

Nähnadel

Dadurch entstand eine intellektuelle Unfruchtbarkeit, erzeugt durch die Karl-Marx-Gospel, die den gleichen Effekt wie eine Aquired Immune Deficiency Dyndrome Seuche (AIDS) hat, in der die Widerstandskraft der russischen Bildungsschicht gegen diese gefährliche “Virusinfektion” eines versteckten jüdischen Nationalismus vernichtet wurde.

Versunken in apathischer Hilflosigkeit dieser lebensgefährlichen Bedrohung gegenüber, fehlte den russischen Intellektuellen jegliche Kraft zum Kampf. Sozialismus kann als eine Erscheinung von Platos “Lüge in der Seele” (Lie In The Soul) betrachtet werden.

REIF FÜR DIE REVOLUTION

Die Zustände in Rußland, im Frühjahr 1917, erfüllten alle Bedingungen einer revolutionären Änderung. Unzufriedenheit war seit langem am Gären, da das Land für zweieinhalb Jahre einen entsetzlich geführten Krieg mitmachen mußte und der zusammenhaltende Einfluß der Monarchie durch den Rasputin-Skandal ernstlich zerrüttet wurde. Deshalb hatte die Revolution auch eine große Gefolgschaft von Soldaten und Zivilisten.

Der erste und wahrscheinlich am meisten bemerkbare Grund zur Unzufriedenheit war die große Knappheit an Brot und anderen Lebensmitteln, die – wahrscheinlich, zum Teil – bewußt hervorgerufen wurde. Die Zustände, auf denen die russisch-sozialistischen Revolutionäre gewartet und sich drauf vorbereitet hatten, waren nun erreicht.

Am 27. Februar deutete Kerensky in einer Ansprache in der Duma auf den kommenden Sturm hin: “Seine Blitze erleuchten bereits den Horizont.” Er verlangte ein sofortiges Ende der Beteiligung Rußlands am Ersten Weltkrieg. Während er sprach, fanden in den Straßen große Arbeiterdemonstrationen statt, und die Menschenschlangen vor den Geschäften gebärdeten sich immer aufsässiger.

Der kleine Funke, der das Feuer der Revolution entfachte, war eine ältere Frau, die wütend einen Stein durch die Fensterscheibe einer Bäckerei warf. Andere beteiligten sich ebenfalls daran, und am nächsten Tag wurden die Geschäfte weiter gesteinigt und geplündert. Die Polizei und Kossakenpatroullien versuchten wieder Ordnung zu schaffen, aber die Unruhen steigerten sich nur noch von da an.

Der London Times Korrespondent lebte im Nebenhaus der Präfektur, in der Mitte von Petrograd, und er kannte all die hauptsächlichen Zivil- und Militärbeamten sowie die zuständigen politischen Führer, und konnte dadurch – als Reporter – die letzten Phasen der revolutionären Gefangennahme des legislativen und administrativen Ner­ven­zentrums beschreiben.

Eine generelle Beschreibung der Ereignisse hätte wenig historischen Wert — es sei denn, daß sie durch eine Fülle von sachlichen Augenzeugen – so wie in Robert Wiltons Buch Russia’s Agony (Rußlands Leiden) –  bekräftigt oder durch den Inhalt der Sokoloff-Archive bestätigt wird.

Wilton beschrieb mit großer Genauigkeit, wie eine echte Reformistenbewegung – zuerst von den enthusiastischen Sozialisten und dann von den revolutionären Pseudorussen und pseudo-sozialistischen Bolschewisten – übernommen wurde. Wir sehen hier, wie eine gut organisierte Minderheit von ausgebildeten Gaunern – bewaffnet mit den Erfahrungen der Untergrundbewegungen und einem Ziel vor Augen – ihren Willen der Mehrheit aufzwingen konnte, die niemals richtig verstand, worum es wirklich ging, und selbst zerstritten war über die Ziele ihrer Reformation.

Der umfangreiche und vorsätzlich verwirrte Vorgang des erzwungenen politischen Umsturzes kann kurz folgendermaßen beschrieben werden: eine vorläufige Regierung, zusammengesetzt aus gewählten Vertretern der Duma – beinahe alle von ihnen Nichtsozialisten, aber starke Reformisten – die erfolgreich ein erschreckend unfähiges, autokratisches Regime stürzten. Der Zar wurde daran gehindert, nach Petrograd zurückzukehren, und dankte ab, nachdem er den Prinzen Lvov als Ministerpräsident der vorläufigen Regierung ernannte.

Inzwischen begannen die Bolschewisten Meutereien unter mehreren Schutzbatallionen zu schüren und versetzten Petrograd in völlige Unruhe. Sie selbst bildeten den “Rat der Arbeiter und Soldaten”, den “Sowjet”. Dieser Sowjet, mit seiner russisch-sozialistischen Mehrheit, arbeitete mit der vorläufigen Regierung zusammen, bis die Bolschewisten in ihrer Mitte die Oberhand bekamen und zuerst den Sowjet und dann die provisorische Regierung kontrollierten.

ZERSTÖRUNG DER NATIONEN

Was sind nun die geschichtlichen Schlüsse, die aus dieser Vielzahl von Ereignisse gezogen werden können, die immer als „Bolschewistische Revolution“ bezeichnet wurden, aber in Wirklichkeit ein Angriffskrieg unter dem Deckmantel einer Revolution war?

So wie das Massaker an der Zaren-Familie der Höhepunkt der Revolutionsperiode war, so ist die “Bolschewistische Revolution” mit ihrem irreführenden Titel der Höhepunkt der weltweiten Konflikte in diesem Jahrhundert und beispiellos in der Geschichte.

In allen Phasen sehen wir die gleichen Mächte, Einflüsse und Absichten am Werk, mit den gleichen Ergebnissen als Ziel, nämlich die Zerstörung der Nationen. Anstatt einer konkurrenten Auseinandersetzung zwischen den Nationen wie bisher, wird jetzt ein systematischer Völkermord versucht — nicht mehr gegen eine besondere Nation, sondern gegen alle Nationen.

Deshalb können wir den Mord an die russische Zarenfamilie nur verstehen, wenn wir auch die gesamte russische Revolutionsperiode verstehen, und wir werden dann auch das ganze Jahrhundert und seine Konflikte verstehen.

Wenn wir nun auf andere Art und Weise die Bedeutungen in unserem Zeitalter der Konflikte entdeckt haben, dann können wir sehr leicht verstehen, was in Rußland 1917 und 1918 passierte. Mit anderen Worten: die angeblich russische Revolution kann der Schlüssel sein für Millionen von Menschen, mit denen sie das Geheimnis der zeitgenössischen Geschichte entschlüsseln können; denn das ist, was sie brauchen, um ihre gegenwärtigen Situationen und die kommenden Ereignisse zu erkennen.

Der ganze Grund des Daseins und der Sinn des Lebens ist unzertrennlich mit Wissen verbunden. Wenn wir nicht wissen was “gestern” geschehen ist, können wir nicht verstehen was “morgen” auf uns zukommt.

Zwei ganz besondere Entwicklungen der westlichen Länder verliehen der geographisch verstreuten Judennation eine Macht in der Welt, wie nie zuvor in ihrer 2000-jährigen Existenz. Eine von ihnen war die explosionsartige Entwicklung der Technik und Werkzeuge, verbunden mit einer erhöhten wirtschaftlichen Produktion, das heißt, erhöhter Wohlstand.

Die andere war der langsame Verfall des religiösen Glaubens als Konsequenz der sogenannten “Aufklärung”; das bedeutete den Triumph des Rationalismus über den Glauben als Fundament für alle sozialen und politischen Entwicklungen.

Hinzu kommen die Umstände auf dem europäischen Kontinent, besonders in Deutschland, Polen und Rußland, die eine Vermehrung der Juden erlaubten wie nie zuvor. Das erweckte in ihnen ein fieberhaftes Treiben der Zusammengehörigkeit, wie sie unermüdlich gegen die Assimilierung ankämpften; es war ein Gruppenbewusstsein, lange Zeit von religiösem Glauben und Praktiken zementiert, und später, als auch die Juden von der “Aufklärung” beeinflußt wurden, kam ein glühender, säkularer Nationalismus hinzu.

Somit fanden die Juden in sich selbst ein Talent, mit dem sie die Gelegenheiten wahrnehmen konnten, in diesem neuen Zeitalter des Reichtums, das sich Mitte des 19. Jahrhunderts zu entfalten begann. Selbst ausgeschlossen von jeder Betätigung, die etwa eine Religionsvermischung mit sich ziehen würde, blieben sie fern von allen Erfindungen und Wohlstand produzierenden Beschäftigungen und wendeten sich ganz dem Handel zu, hauptsächlich dem Geldhandel, was ihnen erlaubte, sich abzusondern. Außerdem, da sie ihren separaten Status streng aufrecht erhielten, mußten sie eine Doppelmoral entwickeln, die Treue und Unterstützung für “uns” (die Juden) vorschrieb, und eine Gleichgültigkeit, die sich von Zeit zu Zeit verhärtete und zeitweilig bis zur Feindschaft führte, gegen “die” (das Gastvolk). Dadurch wurden die Juden eine Nation, die ewig Krieg führt.

Jede Kriegführung verlangt höchste Geheimhaltung und Täuschungen, aber keine wurde so geheim ausgetragen, wie die im geistigen Verstand der Völker — von einer Nation, die sich selbst sorgfältigst versteckt halten muß.

Die nationale jüdische Einheit ist deshalb eine völlig geistige, da sie eine grenzenlose Kunst der Verheimlichung, Tarnung und Betrug zu ihrer Erhaltung benötigt, und eine ihrer bemerkenswerten Erfindungen ist eine Art von Unwahrheit, gegen die es im Westen keine natürliche Abwehr gibt. Sie nimmt die Form der umgekehrten Wahrheit an — eine Lüge, die ganz plausibel die Wahrheit vortäuscht.

Diese antichristliche Einstellung führt dann unweigerlich zum “Antisemitismus”; Absonderung vom Gastvolk wird als schmerzliche Diskriminierung und Ablehnung verurteilt, aggressiver Finanzkapitalismus wird als böser sozialistisch-kommunistischer “Antikapitalismus” bezeichnet, und die Anwender des Völkermordes werden als die großen Opfer eines Völkermordes beweint etc. etc. Jedoch die größte Frechheit ist wohl das angebliche Recht dieser Nation der Atheisten auf das Land Palästina, als die endgültige “Erfüllung eines Gottesversprechens”.

Das Finden und Zusammensetzen von Tatsachen, die zusammengehören, ist nicht immer ausreichend; manchmal müssen auch Tatsachen voneinander getrennt werden, die aneinander kleben, aber nicht zusammengehören, damit die Wahrheit erkennbar wird.

Professor Hannah Arendt erkannte die Wichtigkeit des jüdischen Faktors in der Geschichte des 20. Jahrhunderts, aber versuchte nicht sie zu erklären: „Politische Entwicklungen des 20. Jahrhunderts haben die Juden in das Zentrum des Sturmes getrieben … die jüdische Frage und der Antisemitismus … wurden zum Katalysator der Nazibewegung und der Entstehung der organisatorischen Struktur des Dritten Reiches … und danach für den Zweiten Weltkrieg von unvergleichbarer Heftigkeit …”

Die jüdische Hochfinanz war von Anfang an tief in die russische Revolution und der finanziellen Unterstützung vorhergehender revolutionärer Umtriebe  verwickelt. Und sogar die nichtjüdische Hochfinanz, die zwar sehr stark, aber nicht politisch motiviert war, half nur all zu gern mit, um auch ihren “Anteil” zu bekommen. Darum arbeiteten beide Hand in Hand, um die Kräfte der enterbten, westlichen Inteeligenzija zu engagieren und somit ihre utopische Ersatzreligion, ausgedrückt durch Reform­sozialisten von der Art eines George Bernard Shaw, der skrupellos die Verfälschung als Instrument, selbst in der Innenpolitik, befürwortete, durchsetzten. Die ganze Sozialwissenschaft und Geschichte, Volkswirtschaft, Anthropologie usw. wurden verunreinigt und vegetieren nun dahin wie der Schimmelpilz, der die Dunkelheit benötigt; um weiter existieren zu können.

Zusammenfassend gesehen ist das 20. Jahrhundert beispiellos das meist verfälschte und verlogene Zeitalter unserer Geschichte.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges breiteten sich Terrorismus und Tyrannei des jüdischen Nationalismus, aus Rußland kommend, wie ein Krebs über den Körper Osteuropas aus:

Im kommunistischen Polen bemerkte der US-Abgesandte Bliss Lane eine jüdische Vorherrschaft in den Schlüsselpositionen der Geburtenkontrolle.

Das ungarische Kabinett des Ministerpräsidenten Mattyas Rakosi (alias Roth aus Jugoslawien), von der Roten Armee eingesetzt, bestand “hauptsächlich aus Juden”, schrieb die London Times.

Zur gleichen Zeit berichtete die Zeitung New Statesman, daß in der Tschechoslowakei sowie in Südosteuropa die Posten der Parteiintellektuellen und die Schlüsselstellungen der Geheimpolizei meistens mit Personen jüdischer Herkunft besetzt sind.

ana pauker“Rumänien, zusammen mit Ungarn, haben wahrscheinlich die größte Anzahl von Juden in ihren Administrationen”, schrieb die New York Times  1953. In Rumänien tobte der Terror unter Ana Pauker, der Tochter eines Rabbiners.

Und in Ostdeutschland herrschte eine Hilde Benjamin als Vizepräsidentin des Obersten Gerichtshofes und Justizministerien über den Terror. Unter Führung der “gefürchteten Frau Benjamin” („Rote Hilde“) wurden, der London Times zufolge, 200.000 Ostdeutsche innerhalb von zwei Jahren wegen “politischer Widerstandsverbrechen” verurteilt.

Das ist bis heute noch die Rolle der jüdischen Nationalisten, wo jeder Ausdruck von lokaler Selbstregierung – ob nun in Europa, in Lateinamerika oder sonstwo – zwischen den oberen Backenzahn der gewaltigen Finanzmächte, mit ihren Medien und Manipulationen der Parteipolitik, und dem Unterkiefer der Zersetzung, Terrorismus und Revolution zermalmt wird.

Es gibt kein besseres Beispiel als das heutige Südafrika, wo der “Afrikanische Nationalkongress” und die südafrikanische “Kommunistische Partei”, getarnt als “Schwarze Befreiung”, nur andere Namen sind für den chauvinistischen jüdischen Nationalimperialismus.

Auf lange Sicht betrachtet – was bedeutet das alles? Ein wichtiger Faktor hebt sich ganz besonders daraus hervor: die jüdische Rolle in der Geschichte, die bisher so unfehlbar zerstörend wirkte, sie ist bis heute das eigentliche Gegenteil von Schöpfung.

Eine Tatsache von höchster Bedeutung tritt hervor: Die jüdische Rolle in der Geschichte ist unbeirrbar destruktiv, das genaue Gegenteil von schöpferisch, gewesen.

Jeder Jude, der persönliche Zufriedenheit in einer schaffenden Gemeinschaft der restlichen Menschheit findet, so wie Spinoza, Mendelssohn, Disraeli, usw., hört sofort auf ein Jude zu sein. Nur sie können schöpferische Werke hervorbringen, in sympathischer Harmonie mit ihrer Umgebung leben und so schaffen, wie sie über ihre Mitmenschen denken und fühlen, und sie nicht einfach zur Befriedigung ihres Macht- und Besitzhungers mißbrauchen. Um ein politisches System in dieser großen Nation lebensfähig zu machen, wird eine große Liebe für das russische Volk und sein Land benötigt. Deshalb konnte das Sowjetsystem niemals richtig Fuß fassen, so wie auch der jüdische Nationalismus, mit seiner militanten Entfremdung gegenüber der Menschheit, nicht eine anhaltende Lebensfähigkeit erreichen wird.

Eine Nation, die nur im Geist besteht, muß für immer naturfeindlich und steril bleiben, um zu überleben — ein Objekt der stetigen Abneigung und Vorwürfe; deshalb auch dieser ständige, sogenannte Antisemitismus, überall und ewig.

Immerhin, auf paradoxe und geheimnisvolle Art scheint der Jude trotzdem eine positive Rolle zu spielen, nämlich, daß er, wie der Wels im Aquarium, alle anderen Fische aufscheucht und erwachen läßt. In Rußland können wir erkennen, wie das Volk durch dieses furchtbare Leiden nicht nur eine bessere Erkenntnis über das Judentum bekommen hat, sondern auch ein tieferes Wissen über seine eigene Geschichte und ein besseres Verständnis für das Leben selbst. Das ist bereits ein großer Erfolg, aber was für einen Preis mußten sie zahlen! Was für einen Preis!

 

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TextQuelle (ohne Einfügung): Der Jüdische Bolschewismus