Leseprobe

Dietrich Schuler

Untergang der Weltmacht USA

Antigermanismus als Grundabsurdität europäischer Politik

 

Von all den Antagonismen zwischen den Staaten der europäischen Großvölker wog der deutsch-englische Gegensatz, der sich erst spät entwickelte, am schwersten. Er wurde zum eigentlichen Verhängnis Europas und des weißen Menschenzweigs.

Die sichtbare Schwäche der europiden Rasse heute hat ihre Ursache, neben bestimmten geistigen Faktoren wie der lähmenden Wirkung des Christentums, hauptsächlich darin, daß in beiden Weltkriegen sich die wichtigsten germanischen Staaten gegen­über­standen, so daß sich ihre Kräfte gegenseitig neutralisierten.

Die Mittelmächte umschlossen um 1914 etwa 80 Millionen Germanen, England und die britischen Dominions ca. 60 Millionen. Dazu traten ab 1917 mindestens weitere 60 Millionen aus einer  Gesamtbevölkerung der USA von ungefähr 90 Millionen. Schon von diesem „rassischen“ Zahlenverhältnis her gesehen mußte das Deutsche Reich unter­liegen.

Dazu traten die enormen Raumvorteile der Gegenseite, das Mißverhältnis im Bereich der Material- und Rohstoffbasis sowie das Gewicht Frankreichs und Rußlands. Noch krasser wurde das Ungleichgewicht im Zweiten Weltkrieg. Das Deutsche Reich hatte bis dahin seine Volkszahl nur auf ca. 85 Millionen erhöht, einschließlich der volksdeutschen Gruppen in Südosteuropa. Dieses geringe Wachstum war eine Folge der Niederlage von 1918 mit der folgenden Not, dem Elend und auch der Auswanderung sowie der Gebiets­verluste durch das Versailler Diktat. Bis 1940 war das germanischstämmige Element der USA auf mindestens 80 Millionen angewachsen, dasjenige Englands und der Dominions auf etwa 70 Millionen. Von den 80 Millionen germanischer Herkunft (ein­schließlich der Iren) waren ca. 30 Millionen deutschstämmig. Dies sind abstrakte Zahlen­verhältnisse ohne Berück­sichtigung der zahllosen Vermischungen im ameri­kanischen „Melting pot“. Die deutsche Massenauswanderung nach Übersee im 19./20. Jahrhundert muß als große Tragödie betrachtet werden.

England schuf das räumlich größte imperiale Gebilde, das die Welt je gesehen hat

Am Vorabend des Zweiten Weltkrieges stand rund ein Viertel der festen Erdoberfläche unter britischer Herrschaft. Obwohl die Supermächte USA und UdSSR schon immer deutlicher ihre globalen Machtansprüche zu erkennen gaben, beherrschte England noch die Weltmeere, also weitere 70 Prozent der Erdkugel. 20 Jahre später war das Britische Empire praktisch verschwunden. Daraus geht klar hervor, daß die traditionelle englische Gleichgewichtspolitik, die berühmt-berüchtigte „Balance of power“, generationenlang auf Europa fixiert, gänzlich überholt war und im 20. Jahrhundert einen vollkommenen Unsinn darstellte. Der Blick hätte auf den ganzen Globus gerichtet werden müssen, wo – außer den beiden genannten – neue Weltmächte wie Japan und China auf den Plan traten und die  Unabhängigkeitsbestrebungen der Kolonialvölker zunahmen — nicht zuletzt unter dem Einfluß marxistischer und liberaler Meinungsmacher in den weißen Staaten selbst.

In einer solchen Lage zu glauben, das Deutsche Reich mit seinen lächerlichen 500.000 Quadratkilometern im Herzen Europas erneut zerschlagen zu müssen, war nichts als verbohrte Dummheit.

Eine kleine Insel am Rande Europas hatte also in 300 Jahren ein weltumspannendes Imperium geschaffen und damit maßgeblich zur Europäisierung der Erde beigetragen, um es dann binnen 15 Jahren zu liquidieren, ohne daß diese Entwicklung innerhalb der britischen Bevölkerung auf ernsthaften Widerstand stieß, die voll und ganz damit beschäftigt war, sich als Siegerin über das böse Nazi-Deutschland auszuleben. Schon dies allein zeigt, daß alles, was so lange Politik, wohlverstandenes Staatsinteresse, gesun­der Menschen­ver­stand  hieß, von etwas grund­sätz­lich anderem, von geschichts­fremder Ideologie und politischer Theologie über­lagert worden sein mußte.

Während die Deutschen, gerade auch noch während des Dritten Reiches, englisches Herrentum bewunderten, hatten die Briten selber dieses längst als antiquiert und moralisch anrüchig in den Orkus geworfen. In dieser Tatsache liegt … der drohende Untergang Europas und der weißen Menschheit überhaupt. Denn wenn kulturell hochstehende, gesunde Völker damit beginnen, erst einmal die egalitäre Karte allgemeiner Menschenbruderschaft zu spielen und dadurch ihr „Herrentum“ preisgeben, werden sie sehr bald zum Sklaven derer, die sie mit ihrem „fortschrittlichen“ Gleichheitswahn zu beglücken gedachten. Es ist nämlich ein Wahn zu meinen, Völker, Rassen und Kulturen, die – sei es aus natürlichen Gründen oder infolge geschichtlicher Entwicklung – lange „ganz unten“ waren, würden sich nun plötzlich mit „Gleichheit“ zufrieden geben, die man ihnen gönnerhaft oder bereitwillig zuwirft. Sie betrachten eine solche Geste nicht nur mit Recht als Schwäche, sondern sogar als Einladung, die vorher „Oberen“ zu beerben und zu verdrängen. Dieser Gang der Dinge zeigte sich bereits im Gefolge der Judenemanzipation des 18. und 19. Jahrhunderts.

Und so sehen wir heute erschreckt, wie dieses Europa, von dem so gut wie alle neu­zeit­lichen schöpfe­rischen Leistungen in Kunst, Wissen­schaft, Technik und Philo­sophie ausgingen, zum begehrten Einwanderungs­ziel farbiger Menschen aus allen Ecken der Welt wird.

Während eine abgefeimte, global gesteuerte Propaganda die Europäer mit allen Mitteln in den dramatischsten Geburtenschwund der Geschichte trieb, wird ihre Heimat zum Kolonisierungsobjekt der hochgeschleuderten Trümmer einer farbigen Bevöl­kerungs­explosion, zu deren Entstehung die Weißen selber durch zahllose Zwangs­beiträge an Hunderte von inter­nationalen Organisationen wie die UNO mit ihren Unter­abteilungen und durch sogenannte Entwicklungs­hilfe beitragen mußten. …

Diese ganze säkulare Fehlentwicklung ist überhaupt nicht zu verstehen, wenn man nicht weiß – und dieses Wissen blieb tatsächlich von Jahrhundert zu Jahrhundert ver­schüttet -, daß Europa durch die Übernahme des Christentums einer verhängnis­vollen Pseudo­morphose unterworfen wurde. Denn diese Religion hatte nicht ohne Grund schon zum Unter­gang der Antike geführt, und das jetzt bereits hörbare Verröcheln europäischen Menschentums ist keineswegs ein Zufall, sondern eine logische, unver­meidliche Folge jenes religiösen Imports aus der Levante. Seit dem Einbruch des Christentums steht das Denken der Welt „links“ – dieser Terminus in einem über­grei­fenden kosmischen Sinne verstanden -, das heißt, seither wird das Unterste zuoberst gekehrt. Die heutigen weißen Staaten der Welt sind allesamt totalitäre Linksstaaten mit einem „demokratischen“ Anstrich. Sprachlich kommt dies schon dadurch zum Aus­druck, daß zwar alle diese Staaten den Anspruch erheben, „Rechtsstaaten“ zu sein, dabei aber in stets sich steigernder Weise lediglich eine Hetzjagd „gegen rechts“ ver­an­stalten.

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Es setzte eine Umkehrung aller Begriffe ein:

Was gut war, wird nun schlecht, und was schlecht war, gut.
Der Held wird verachtet und der Feigling geehrt, der Redliche bestraft und der Faule belohnt.
Der Anständige hat nur noch Spott zu erwarten, der Verkommene aber wird gepriesen.
Die Stärke verfällt der Beurteilung, die Schwäche der Verherrlichung.
Der Wert an sich gilt nichts. An seine Stelle tritt die Zahl, d. h. der Minder- und Unwert.
Die geschichtliche Vergangenheit wird genau so infam besudelt
wie die geschichtliche Zukunft unbekümmert abgeleugnet.“

(Adolf H.)

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Die Tatsache einer schleichenden Werteumkehrung blieb fast 1000 Jahre lang uner­kannt, weil dieses vorder­asiatische Christentum in Europa zunächst auf ein paar urgesunde weiße Rassen – verkörpert in Kelten, Germanen, Slawen und Balten – gestoßen war, die das geschluckte geistige Gift zuerst gar nicht als solches spürten, sondern anfänglich wie ein Stimulans empfanden. Das egalitäre Christentum mußte aber zum geschworenen Feind jeder Elite und Leistungsgemeinschaft werden und daher notwendig zum Widersacher des germanischen Zentrums Europas. Tatsächlich waren Kirchen und Christentum in der Wurzel antideutsch. Daß die Deutschen selbst in ihrem schwerblütigen Heiligkeitsfimmel dies gar nicht bemerkten, ändert nichts an der Tatsache. Haben sie es wenigstens heute begriffen?

Dies wurde um so verhängnisvoller, als seit etwa 250 Jahren christliche Grundmuster der Menschensicht immer mehr in „moderne“ politische Ideen einflossen und somit die ganze Politik den Geruch eines christlichen Dunstkreises annahm, mochten sich auch da und dort eben diese Ideen gegen klerikale Bevormundung usw. richten. Das gesamte geistige Leben wurde christoid, und sowohl Liberalismus als auch Demokratismus sind ebenso wie der Marxismus bzw. Kommunismus nichts anderes als säkularisiertes Christentum.

Paradoxerweise wurde das wahre Wesen des Christentums erst dann voll sichtbar – allerdings nur für Visionäre von der Art Nietzsches -, als der Glaube an christliche Dogmen immer mehr schwand und diese Religion zur weltlichen Polittheologie mutierte. Schon diese Tatsache allein verstärkte in der Welt jene antigermanische Grundstimmung, die schon längst vorhanden war und in der die breite Akzeptanz aller deutschfeindlichen Greuelpropaganda insbesondere seit 1870 ihre eigentliche Ursache hat. Denn das einmalige Faktum, daß sich sowohl 1914-1918 als auch 1939-1945 so gut wie die ganze Welt nach und nach gegen ein einziges Volk – nämlich die Nation im Herzen Europas – stellte, ist ohne diese Erkenntnis überhaupt nicht zu begreifen. …

Aber heute wird immer offenkundiger, daß dieser Antigermanismus die Grund­absurdität euro­päischer Politik war und ist und daß die „modernen Ideen“ mit ihrer christlichen Wurzel das Verhängnis der Welt sind. Darüber nämlich muß man sich im klaren sein: Was heute als euro­päische oder „westliche“ Werte gepriesen wird, ist die Anleitung zum Selbst­mord der Europäer. Ethno­suizid als höchste moralische Errungen­schaft! Denn in der praktischen Politik schlagen sich diese nieder als Egoismus, Mammonismus, Materialismus, weiterer Geburten­schwund und Massen­einwanderung von Fremden, die durch den bekannten kirchlichen Miserabilismus eifrigst gefördert wird. Dies alles mußte schließlich so kommen, nachdem das Christentum von Anfang an die Umkehrung der natürlichen Rangordnung der Werte vorgenommen hatte. Das ist die Grunderkenntnis, an der alles hängt.

Warum ist diese einfache Wahrheit … so schwer zugänglich? Weil jahrhundertelang ele­men­tare Grund­tugenden wie Treue, Zuver­lässigkeit, Gerechtig­keits­streben, Wahrheits­liebe, Pünkt­lich­keit und Ordnungs­sinn durch einen falschen Idealisierungs­schub als „christlich“ fehl­inter­pretiert wurden, nachdem einmal wortgewaltige Theologen und Laien alles Schöne, Hohe und Große von Generation zu Generation in die fremde Lehre hineingeheimnist hatten. Jene Grundtugenden stammten aber in Wahrheit aus dem Bluterbe der weißen und insbesondere der germanischen Völker. Außerdem kommt das Christentum einem menschlichen Urbedürfnis entgegen, nämlich dem nach „ewigem Leben“ bzw. der Überwindung des Todes in irgendeiner Form. Daß diese Religion dafür ein abstruses Lehrgebäude mit noch absurderen Dogmen aufstellte, störte jenes Urbedürfnis im wesentlichen nicht. Europa hat versäumt, dem als eigenes die Lehre von der Naturgesetzlichkeit der Reinkarnation gegen­über­zustellen. Nur sie kann, im Verein mit einem ganzen Bündel anderer Erkenntnisse und Maßnahmen, das Christentum überwinden. …

Gerade die tiefe innere Wahlverwandtschaft zwischen Christentum und Kommunismus liegt offen zutage. Dabei ist das gegensätzliche Gedankengebäude beider Erschei­nungen – die eine verabso­lutiert den Geist, die andere die Materie – im Grunde ganz unerheblich.

In der praktischen Wirklichkeit werden beide vom Lazarus-Syndrom beherrscht.

Daher der Armen-, Behinderten- und Farbigenkult, der aufdringliche „Menschismus“ bei Christen wie bei Marxisten. Die Auseinandersetzungen beider Ideologien waren deshalb fast stets nur Scheingefechte, Eiertänze mit tiefen gegenseitigen Verneigungen, Kratzfüßen und Ehrbezeigungen, eben „Don Camillo und Peppone“. Unbeschadet des völligen Zusammenbruchs des „real existierenden Sozialismus“ in Gestalt des Sowjetblocks ist das ganze Klima der heutigen Welt durch und durch marxistisch und christoid.

Die Kirchen haben zwar ungeheure Reichtümer angehäuft, sie zelebrieren Prunk und Pracht, aber sie leben vom Miserabilismus, vom Kult der Armut und des Elends.

… Es ist das von den Evangelien überlieferte Lazarus-Syndrom, das in fast allen modernen Revolutionen ausschlaggebend wurde: Gut bedeutet arm, elend, sozial schwach, unten befindlich; böse heißt reich in jeglicher Hinsicht, also nicht nur im materiellen Sinne, sondern auch reich an Geist, Initiative und Können — also stark! Nur so wurde es möglich, daß Rassismus und wilder Haß von Farbigen gegen den weißen Mann heute verständnisvoll quittiert, ja hofiert und praktisch gefördert werden – man nennt das positive Diskriminierung -, während umgekehrt jeder Widerstand der weißen Völker gegen ihre Diffamierung und Überfremdung fanatisch bekämpft und als boshaft, unmenschlich oder reaktionär gegeißelt wird. Dieser Zug wurde dadurch verstärkt, daß gerade das amerikanische Puritanertum von Anfang an antieuropäisch war, daß es Europa als monarchistisch, repressiv und freiheitsfeindlich verschrie. Und England geriet immer mehr in das Schlepptau Amerikas …

Dietrich Schuler, Untergang der Weltmacht USA. Rettung für die weißen Völker?
Arndt-Verlag, Kiel 2003; Paperback, ISBN 3-88741-052-1

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Quelle (ohne Einfügung): http://www.ura-linda.de/buecher/untergusa.pdf

 

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