…oder:  Seine „Hilfsbereitschaft“ zahlte sich nicht aus

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Groening uses a walking frame as he enters the back entrance of the court hall followed  by his lawyer Hans Holtermann

Gröning betritt das Gerichtsgebäude durch die Hintertür, gefolgt von seinem Anwalt Hans Holtermann

Lüneburg – 70 Jahre nach dem Ende des Holocaust hat ein SS-Mann vor Gericht seine Mitschuld am Massenmord im KZ Auschwitz eingeräumt. Der Prozess in Lüneburg ist einer der letzten seiner Art. […]

Die Anklage lautet: Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen bei der „Ungarnaktion“ zwischen Mai und Juli 1944. „Er unterstützte das Tötungsgeschehen und leistete Beihilfe“, heißt es in der Anklageschrift. Gröning wird der „Buchhalter von Auschwitz“ genannt. Er kam, nachdem er eine Banklehre absolviert hatte, 1942 in das Lager. Dort war er dafür zuständig, Geld und Wertgegenstände der Häftlinge zu zählen und an die SS in Berlin weiterzuleiten.

Trial: Groening is shown to his seat at the court house, flanked by police officers

Oskar Gröning wird an seinen Platz gewiesen, flankiert von Polizisten

In einem der letzten großen Auschwitz-Prozesse hat der frühere SS-Mann Oskar Gröning gleich zu Beginn ein umfassendes Geständnis abgelegt. „Für mich steht außer Frage, dass ich mich moralisch mitschuldig gemacht habe“, sagte der 93-jähriger Angeklagte am Dienstag vor dem Landgericht Lüneburg. Er räumte ein, 1942 kurz nach seiner Ankunft im Konzentrationslager Auschwitz von der Vergasung der Juden dort erfahren zu haben. Heute bereue er sein Handeln in Demut vor den Opfern. „Über die Frage der strafrechtlichen Schuld müssen Sie entscheiden.“ […]

Gegen den heute 93-Jährigen wurde bereits 1977 ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt stellte das Verfahren im März 1985 aber mangels Beweisen ein. (!!!)

Gröning steht erst jetzt vor Gericht, weil die Justiz bis 2011 darauf bestand, dass KZ-Aufsehern eine direkte Beteiligung an den Morden nachgewiesen werden muss. Frühere Ermittlungen gegen den SS-Mann waren daher 1985 eingestellt worden. Erst nachdem die Zentralstelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen ihre Beurteilung (!) änderte*, kamen die Ermittlungen gegen Gröning und einige andere KZ-Aufseher wieder in Gang.

TextQuelle

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Veränderte Rechtssprechung seit 2011

Groening told reporters as he arrived at the court in Lueneburg, south of Hamburg, that he expects an acquittal

Hätte er sich wohl so auch nicht gedacht…

Die Staatsanwaltschaft hatte 1985 schon einmal gegen ihn ermittelt, das Verfahren war aber aus Mangel an Beweisen eingestellt worden. Der Bundesgerichtshof (BGH) verlangte zu dieser Zeit noch den Nachweis einer direkten Beteiligung an den Ermordungen. Dass Gröning jetzt doch vor Gericht steht, ist einem wegweisenden Prozess aus dem Jahr 2011 und der veränderten Rechtsprechung zu verdanken. Damals war am Landgericht München der mittlerweile verstorbene SS-Mann John Demjanjuk zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt worden – wegen Beihilfe zum Mord in 28.000 Fällen im Vernichtungslager Sobibor (im heutigen Polen).

Seither gilt eine andere Rechtsauffassung. Für einen Tatnachweis (*) reicht, dass der Verdächtige zum Zeitpunkt der Gräueltaten im Lager anwesend war und von dem Geschehen wusste.

TextQuelle

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*Anm.: So schnell geht das bei der „Justiz“ in einem sog. „Rechtsstaat“! Na, da freut man sich doch:

Auschwitz survivor and plaintiff Eva Pusztai-Fahidi (right) and her granddaughter Luca Hartai wait for the opening of the trial against Oskar Groening on Tuesday

„Überlebende“ Eva Pusztai-Fahidi und ihre Enkelin Luca Hartai warten auf die Eröffnung der Verhandlung gegen Oskar Gröning

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Was ich in dem Zusammenhang auch noch interessant finde, ist:

Anklage basiert auf langen Vorermittlungen

Die Anklage der Staatsanwaltschaft Hannover, die in Niedersachsen für die Verfolgung von NS-Verbrechen zuständig ist, basiert auf Vorermittlungen der Zentralstelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg (Baden-Württemberg). Diese* ermöglichten es den Behörden, im Februar bundesweit die Häuser und Wohnungen ehemaliger NS-Angehöriger zu durchsuchen. Der 93-Jährige ist der einzige von vier mutmaßlichen NS-Verbrechern aus Niedersachsen, gegen den Anklage erhoben wurde. […]

Quelle

*Muß ja ganz schön wichtig sein, diese Drecks-„Zentralstelle…“!

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* * *

Gröning, Oskar

Oskar Gröning (*10.06.1921 in in Nienburg/Niedersachsen) ist angeblich ein ehemaliger SS-Unterscharführer und Wachmann im Kriegsgefangenenlager Auschwitz.

Wirken

Im Januar 2005 trat Gröning erstmalig in der BBC-„Dokumentation“ Auschwitz: Inside the Nazi State[1] in Erscheinung, um, wie er sagte oder sagen mußte, den „Holocaustleugnern“ zu widersprechen, die „behaupten, daß Auschwitz niemals passierte“. Neben der Wiederholung der üblichen Greuelgeschichten über von anderen angeblich begangene Verbrechen sagte Gröning vor laufender Kamera:[2]

„Ich habe die Krematorien gesehen, ich habe die Feuerstellen gesehen.“

Die wichtigste angebliche Tatwaffe des „Holocausts“, die berühmt-berüchtigten „Gaskammern“, erwähnte Gröning in diesem Filminterview jedoch mit keinem Wort, so daß dieser kleine „Schönheitsfehler“ im nachhinein vom Filmtranskript[3] sowie dem Geschichtsschreiber Laurence Rees[4] „korrigiert“ werden mußte und man Gröning einfach die Behauptung unterschob, er habe davon gesprochen, „Gaskammern“ gesehen zu haben.

Auch in den in der Folge erschienen Artikeln über Gröning wird die Behauptung wiederholt, er habe die „Gaskammern“ mit eigenen Augen gesehen. So zum Beispiel im Mai 2005 im Spiegel, wo ein Interview wiedergegeben wurde, das der Autor Matthias Geyer persönlich mit Gröning geführt haben will, und in dem man außerdem erfährt, Gröning habe schon in den 1980er Jahren gegen „Holocaustleugner“ gekämpft, indem er dem 1997 verstorbenen Revisionisten Thies Christophersen nach der Lektüre von dessen Buch „Die Auschwitz-Lüge“ einen Brief geschrieben habe.

Bemerkenswert an diesem angeblichen Brief aus dem Jahre 1985 ist, daß Gröning darin laut des Spiegel-Artikels aus dem Jahre 2005 schon von 1,5 Millionen angeblich von den Deutschen in Auschwitz ermordeten Juden schrieb, obwohl erst seit 1990 genau diese Zahl auf den dortigen Gedächtnisplatten prangt und Gröning seit seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft im Jahre 1948 nichts mehr über das Lager Auschwitz, die angeblichen „Judenmorde“ usw. gehört oder gelesen haben will.[5][6] In den „Geständnissen“ des ehemaligen Kommandanten von Auschwitz, Rudolf Höß, aus der unmittelbaren Nachkriegszeit werden noch 2 bis 2,5 Millionen ermordete Juden behauptet, und die Außerordentliche Staatliche Kommission der Sowjets kam etwa zur selben Zeit zu dem Ergebnis, daß es 4 Millionen ermordete „Sowjetmenschen“ gegeben habe.

Grönings „Hilfsbereitschaft“ zahlte sich allerdings nicht aus. Nachdem die BRD-„Staatsanwaltschaft“ Frankfurt a. M. angeblich 1985 Ermittlungen gegen Gröning wegen fehlender Beweise eingestellt hatte, erhob die BRD-„Staatsanwaltschaft“ Hannover im September 2014 Anklage gegen den 93jährigen Gröning wegen Beihilfe zum Mord in mindestens 300.000 Fällen. Konkret bezieht man sich dabei auf die Zeit von Mai bis Juli 1944, in der der koscheren Geschichtsschreibung zufolge ein Großteil der jüdischen Bevölkerung Ungarns ermordet worden sein soll.[7] Laut der „Geständnisse“, die der Kommandant von Auschwitz, Rudolf Höß, in der unmittelbaren Nachkriegszeit ablegte, wurden die Juden aus Ungarn jedoch bereits zwischen 1942 und 1943 ermordet.

Kontext

Im Jahre 2005 landete das Weltjudentum gleich mehrere Schläge gegen den Revisionismus des behaupteten Judenmordes. Nachdem Anfang des Jahres mit dem „Ex-Nazi“ Gröning der Welt ein „Kronzeuge“ für den „Holocaust“ und gegen die „Holocaustleugner“ präsentiert worden war, verschleppte man im März den Revisionisten Ernst Zündel aus Kanada[8] sowie im November den Revisionisten Germar Rudolf aus den VSA[9] und kerkerte sie für 7 Jahre bzw. 2½ Jahre ein. Außerdem erklärte die 60. Generalversammlung der Vereinten Nationen unter der Führung des Juden Jan Eliasson am 1. November den 27. Januar durch die Resolution 60/7 offiziell und ohne Abstimmung zum internationalen „Holocaustgedenktag“, verwarf jegliche Revision des „Holocausts“ und gebot die Indoktrination von Kindern mit „Lektionen des Holocausts“.[10] 

Verweise

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TextQuelle & Fußnoten: Metapedia

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Siehe auch (Videos):

Judenrache nach dem 2. Weltkrieg

Der Nürnberger Prozeß: Recht oder Rache?

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