von Hans Püschel
veröffentlicht am 26. März 2015

truth.jpgEs macht eigentlich Hoffnung, wie nach Jahrzehnten doch immer wieder die Wahrheit ans Licht kommt. Und sei die Fälschung noch so fein gesponnen… – die Sonne bringst; grad im Verborgenen. Und ein Militär, der pensionierte Generalmajor Schultze-Rhonhof,  muß den hochstudierten und -dekorierten deutschen Historikern zeigen, wo sie versagt haben, wo sie Betrüger an ihrem eigenen Volk wurden und zu gut bezahlten Vasallen der Sieger.

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Zur Sache:

Die reichsdeutschen Akten lagen großteils bis 1956 in den USA, zum Schluß alle in England und kamen dann endlich zurück nach Deutschland. Da waren sie rein äußerlich unauffällige Wälzer. Heute, nach weiteren 30 bis 50 Jahren

zeigen sich in den vergilbten Akten einzelne weiße Blätter!

Das heißt, daß die Sieger bei ihren Fälschungen und Manipulationen ihr eigenes, neueres Papier genommen und ausgetauscht hatten. Jeder Kunstfälscher weiß, daß man originales Trägermaterial verwenden sollte, aber die transatlantischen Betrüger brauchten schnelle Beweise für ihr Lynchtribunal in Nürnberg. Ebenso wie die umzuerziehende deutsche Bevölkerung schnellstens mit entsprechendem Lügenpropaganda-Material zu versorgen war. An zwei Beispielen zeigt der Generalmajor wie durch Fälschungen die angebliche deutsche Kriegsabsicht schon in Mitte der 30-er Jahre “nachweisbar” ist:

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Negative - Truth-Lies
19. Oktober 1938: “Göring wünscht Flugplätze in der Slowakei!”
Diesen Wunsch soll er beim Antrittsbesuch in Berlin gegenüber dem slowakischen Ministerpräsidenten Monsignore Tiso und dessen Stellvertreter Durcansky geäußert haben. Beide warben verständlicherweise für eine von den Tschechen unabhängige Slowakei. Göring sagte Unterstützung zu und ziemlich zusammenhanglos steht am Schluß: “Flughafenbasis in Slowakei für Luftwaffe im Einsatz gegen Osten sehr wichtig.” Östlich der Slowakei liegt nur die Sowjetunion. Aha, siehst’es: Die Nazis als Kriegsplaner von Anfang an! Zwar war Göring zu der Zeit “Beauftragter für den Vierjahresplan”, hat sich also gemäß Fachliteratur über Wirtschaftsfragen verständigen müssen, und das Protokoll ist natürlich wieder ohne Ort, Datum, Protokollant und Unterschrift, aber dafür schön weiß und – für Nürnberg ebenso natürlich wieder ein hervorragender “Beweis”.

Truth-Lies.gifProfessor Hans-Adolf Jacobsen als Geschichtsfälscher entlarvt!
Er stellt in seinem Buch “Der zweite Weltkrieg in Chronik und Geschichte” die Behauptung auf, daß Göring bei einem Besuch Ende Januar 1935 in Warschau Staatschef Marschall Pilsudski einen gemeinsamen Marsch auf Moskau vorgeschlagen habe, unter dessen Oberbefehl. Jacobsen zitiert Aufzeichnungen des polnischen Staatssekretärs Szembek mit diesem “antirussischen Bündnisvorschlag”; diese allerdings wiederum aus einer Rückübersetzung aus dem Französischen. Im polnischen Original steht es ganz anders. Außerdem hat’s der Szembek auch wieder nur vom polnischen Botschafter Lipski gehört. Und Lipski selbst zitiert in seinen eigenen Memoiren zu diesem Besuch wiederum aus Szembeks Tagebuch. Der klassische Zirkelbeweis. Und am Ende der Fahnenstange der Nachkriegshistorienschreiberlinge das Leckerlie: Szembeks Tagebuch ist erst nach dessen Tod von einem französischen und einem polnischen Bearbeiter redigiert und veröffentlicht worden.
Es bliebe noch der deutsche Militärattache General Schindler als Zeuge. In dessen Bericht an das Reichswehrministerium ist allerdings auch nichts von einem Bündnisangebot enthalten.

Negative - Truth-LiesHamburger Professor Klaus Jürgen Müller fälscht munter weiter!
In seinem Machwerk “General Ludwig Beck” (Seite 436) schreibt er von den “erfolglosen deutschen Versuchen, Polen zum Feldzug gegen die Sowjetunion zu gewinnen.” In seiner Fußnote 9 bezieht er sich als Beweis ausgerechnet auf Schindlers Bericht. Es ist grotesk, mit welcher Chuzpe Müller lügt, indem er davon ausgeht, daß wohl schon niemand die Fußnote nachprüfen wird.
Ist so auch Schindlers Liste entstanden?
Eine andere bewußte, zum Angebot passende Fälschung bei Prof. Müller entdeckt Schultze-Rhonhof zwei Seiten zuvor, wo dieser den Oberst von Stülpnagel mit einer Lageeinschätzung vom 11. April 1935 zitiert, die angeblich besagt, daß “Deutschland in einer Lage ist … um vieles günstiger als 1914.” Da faßt sich doch jeder normal denkende Mensch an den Kopf und das Originaldokument im Bundes-/Militärarchiv (Nr. N 28/2, S. 24-26) besagt auch das genaue Gegenteil, nämlich “… um vieles ungünstiger als 1914.”

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In sechs deutschen Geschichtspamphleten 25 mal die Göring-Unterstellung.
Hat allein Schultze-Rhonhof ermittelt und nur zu diesem einen Beispiel. Wir können uns ausmalen, an wievielen Stellen und wieviele Male in und zur neueren Geschichte Deutschlands gelogen und manipuliert wurde und wird. Es ist massenhafter Betrug der deutschen Historikergilde; gut bezahlt, dekoriert und geehrt; zum Zwecke der Zerstörung deutschen Selbstbewußtseins und Überführung in den ewigen Schuld-, Bezahl- und Kriechgang.
Zum anderen macht es deutlich wie diejenigen, die bald wieder als große Menschenrechtsbefreier bejubelt werden, seit ihren Gründungstagen betrügen, manipulieren und meineiden, um Krieg zu führen und Menschen hängen zu können.

(nachlesen und bestellen:  “Mißbrauchte Geschichte”, Jahresschrift der GfP, klosterhausbuch.de)

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TextQuelle:
http://www.hans-pueschel.info/politik/die-weissen-blaetter-der-faelscher.html

Siehe auch:
Die Zuspitzung um Danzig 1939 – von Gerd Schultze-Rhonhof

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