Der Sch*** geht mir langsam auf den Senkel… — Ich wende mich deshalb heute mal ausschließlich

an alle aktiven GEZ-Verweigerer

mit Erfahrung aus dem praktischen BRD-Alltag. Für alle andern wird’s langweilig – bitte „weiterblättern…

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Vorab ein paar Grunddaten:

Im Lauf des vergangenen Jahres habe ich 8 x Post vom „Beitragsservice“ ARD/ZDF (mit farbigem Original-Briefkopf) erhalten,

nur am Rande im einzelnen: 30.5./2.7.2014 – 2 Anmeldeaufforderungen 31.7. – Zwangsanmeldung mit Gesamtforderung und Ratenzahlungs-Angebot 5.9. – Mitteilung über angebliche Ratenzahlungsvereinbarung, Angabe der Gesamtforderung, Aufforderung zur Zahlung einer Rate von 50,- € 2.10. – Fälligkeit der nächsten Rate inkl., Zahlung rd. 154 € gefordert 1.11. – Fälligkeit der nächsten Rate – inzwischen insg. rd. 204 € 6.12. – Mitteilung, daß ich mich nicht an die „vereinbarten“ Ratenzahlungen gehalten hätte und daher der Gesamtbetrag von inzwischen 413 € gefordert werde 2.1.2015 – Zahlungserinnerung …und dann am

2.3. – einen „Festsetzungsbescheid“ (gleich MIT Säumniszuschlag) – diesmal eine Schwarz-weiß-Kopie des „Beitragsservice“ ARD/ZDF, wie üblich, nur mit einem links oben im Briefkopfbereich offenbar hineinkopierten Zusatz „Bayerischer Rundfunk, Rundfunkplatz 1, 80335 München – mit Rechtsbehelfsbelehrung, der einen vollstreckbaren Titel (für eine Zwangsvollstreckung) darstellen soll, auch wenn diese offensichtliche Trickserei an sich schon „Beschiss“ ist.

Soweit zur Vorgeschichte.

Bisher habe ich ALLE Schreiben gänzlich ignoriert.

Aber bei dem Bescheid bin ich jetzt hin- und hergerissen, wie ich weiter verfahren soll.

Soweit ich bisher recherchieren konnte, sehe ich zwei Möglichkeiten, wenn ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht „aufgeben“ will.

Die ERSTE:

Auch den Bescheid ignorieren, abwarten und es „drauf ankommen“ lassen.

Dazu die erste Frage:

Könnte man, wenn bisher kein Wort mit denen gewechselt wurde, den „Vollstreckern“ gegenüber behaupten, überhaupt keinen Bescheid erhalten zu haben? Oder keinen rechtsgültigen…? (Er kam ja in der gleichen äußerlichen Form wie die „Werbebriefe“ vorher…)

Doch selbst, wenn man damit (vorerst) durchkäme – wie beim LG Tübingen, was aber auch schon überholt sein dürfte – ist ja die Angelegenheit deswegen nicht vom Grundsatz her erledigt. Und wenn denen einfällt, ihre Forderung ordnungsgemäß mit „gelben Brief“ zuzustellen, fängt der Budenzauber wieder von vorne an, oder?

Möglicherweise ist die Wahrscheinlichkeit, das diese Variante eintritt, sowieso ziemlich gering. Wie ginge es dann weiter? Durchsetzung der Vollstreckung? Kontozugriff? Mit oder ohne „Ansage“?

Denn wenn das ein Draufzahlgeschäft (materieller oder nervlicher Art) werden würde, könnte man gleich

die ZWEITE

Variante wählen: Innerhalb der Frist nicht Widerspruch einlegen, aber den Bescheid zurückweisen (hab‘ da schon ein paar geeignete Sätze* im Kopf, warum sie erst einmal ihren eigenen Ansprüchen genügen müßten, um überhaupt irgendwelche Forderungen stellen zu dürfen).

Von Zurückweisung ist in vielen Foren und Blogs zu lesen, aber leider nicht, was in der Praxis darauf folgt. Wer hat diesen Weg beschritten?

Die DRITTE Möglichkeit, ordnungsgemäß Widerspruch einzulegen, erwäge ich bisher überhaupt nicht, weil mir das irgendwie vorkommt, wie… ja, wie eine generelle Anerkenntnis als Vertragspartner, indem ich mich auf deren „Spielregeln einlasse.

Wer kann von eigenen Erfahrungen berichten? Das Thema ist ja schon ziemlich lange „virulent“ und manch‘ einer könnte schon einen Schritt oder noch weiter sein als ich.

Es kann natürlich in alle Richtungen diskutiert werden, aber bitte KEINE Links zu theoretischen Erwägungen (wie z. B. „Rechtmäßigkeit der Handelnden“) ohne brauchbare Hinweise auf Zwischen- oder Endergebnisse. Davon schwirrt mir nämlich schon der Kopf… (auch wenn‘ gut gemeint ist).smiley8023.gif

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(*könnte hier – sollte die Entscheidung dafür fallen – eingestellt werden, falls allgemeines Interesse besteht…) . Update: Teil 2 – Zurückweisung des Angebotes .

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