Heute, am 13. Februar 2015 [aktualisiert], sollten wir unserer Toten gedenken. Der 13. Februar ist symbolträchtig, weil an diesem Tag des Jahres 1945 ein Kriegsverbrechen erfolgte, dessen Grausamkeit seinesgleichen sucht – und welches nur stellvertretend für Tausende andere solcher Kriegsverbrechen steht.

Ach ja, dieses Kriegsverbrechen wurde an Deutschen begangen. Ich muss gestehen, dass ich selbst bis vor kurzem nur eine abstrakte Vorstellung von dieser Tatsache hatte. Ich fühlte keinen richtigen Schmerz, denn ich war unfähig dazu. Auch wenn ich bereits vor Jahren aufgehört habe, an das Märchen vom bösen Nazi zu glauben, haben die tagaus, tagein aufgenommenen Anschuldigungen gegen uns Deutsche und das gebetsmühlenartig wiederholte Mysterium der spezifisch deutschen Bestialität ihre Spuren hinterlassen. Wenn ich, wo auch immer, mit solchen Anschuldigungen konfrontiert werde, dann zucke ich auch heute noch zuerst einmal kurz zusammen, als wäre ich getroffen worden und müsste mich nun schämen. Bei den Anschuldigungen kommt kurz darauf dann Zorn, da ich ja schon lange weiß, dass es sich um Lügen handelt, gegen die ich seit Jahren ankämpfe. Der erste, unwillkürliche Impuls ist aber geblieben. Wenn ich aber mit den Bestialitäten konfrontiert wurde, die an Deutschen begangen wurden, regte sich bisher nicht viel in mir, obwohl ich durchaus begriff, worum es sich handelte, und dass es wichtig ist, die Welt über diese Verbrechen aufzuklären. Worte sind zu abstrakt; wir wurden konditioniert, und ich zumindest hatte das Glück, noch nie wirklich misshandelt oder einer lebensgefährlichen Bedrohung ausgesetzt worden zu sein.

Gestern bin ich auf Bilder gestoßen, die so furchtbar sind, dass sie eine Reaktion in mir ausgelöst haben. Weil ich davon ausgehe, dass es vielen Lesern ähnlich wie mir geht, mute ich sie Euch zu. Ich glaube, dass es wichtig ist, unsere emotionale Verstümmelung, die fest eingeplanter Bestandteil unserer Umerziehung durch unsere ‚Herren‘ ist, zu heilen.

Deep Roots:

Ergänzend dazu füge ich hier den Erlebnisbericht der damals 15jährigen Helga Fischlein aus der “Deutschen Militärzeitschrift” (DMZ) Nr. 43 Januar – Februar 2005 ein, welcher dort den Abschluß des Artikels “Der alliierte Luftkrieg: Tod über Deutschland, Teil V” bildete:

Und hier noch der Ausschnitt über den Bombenangriff auf Dresden aus dem Buch „LUFTKRIEG 1939 – 45“ von Janusz Piekalkiewicz (Südwest Verlag München 1978, ISBN 3 517 00605 X, 1. Auflage), ab Seite 403 (Bild samt Unterschrift ebenfalls von dort):

In der Nacht vom 13./14. Februar 1945 greifen 773 Lancasters des RAF-Bomberkommandos in 2 Wellen Dresden an. Vor dem Einsatz wird den Besatzungen erklärt, daß die Ziele ein großes Giftgaswerk, wichtige Munitionsfabriken und das Gestapo-Hauptquartier im Stadtzentrum seien. Auf anderen Luftstützpunkten wiederum stellt man Dresden als wichtigen Bahnknotenpunkt hin, der für die deutsche Versorgung der Ostfront von entscheidender Bedeutung sei. Nur die wenigsten der Flieger wissen, daß Dresden eine der schönsten Städte Europas ist.

Die Bomber sind mit allen erdenklichen Hilfsgeräten ausgestattet. Die meisten Besatzungen haben bereits große Erfahrung sowohl in Flächen- als auch in Zielangriffen. Jedes Besatzungsmitglied erhält von ihnen für den Notfall einen großen Union Jack mit den in Russisch aufgedruckten Worten „Ich bin Engländer“.

In Dresden stehen seit Mitte Januar 1945 dort, wo sich Flakbatterien befanden, nur noch hölzerne Geschützattrappen. Die Kanonen selbst sind jetzt zur Panzerbekämpfung an die näherkommende Ostfront verlegt worden. Bis jetzt hat die prächtige Stadt an der Elbe den Luftkrieg kaum zu spüren bekommen.

Das RAF-Bomberkommando beabsichtigt, genauso wie in Hamburg vorzugehen: Die Sprengbomben sollen zuerst Dächer und Fenster zertrümmern, damit die nachfolgenden Brandbomben eine optimale Wirkung erzielen. Im ganzen Reichsgebiet sind nur 27 Nachtjäger aufgestiegen, um den schrecklichsten aller Luftangriffe auf Deutschland zu bekämpfen. Das einzige deutsche Flugzeug jedoch, das über Dresden erscheint, ist nicht etwa ein Jäger, sondern eine Kuriermaschine des OKH, die aus dem Hauptquartier der Heeresgruppe Mitte in Josefstadt (Böhmen) den Chef des Generalstabes, General von Xylander, nach Berlin ins Führerhauptquartier bringen soll. Dieses Flugzeug gerät in eine der Angriffswellen und geht über der brennenden Stadt verloren.

Tausende von Sprengbomben, dabei Hunderte mit 1800 und 3500 Kilogramm, fallen in dieser Nacht auf Dresden und rufen einen Feuersturm hervor, ähnlich dem, der Hamburg zwei Jahre zuvor zerstört hat.

Einer der Bombenschützen berichtet: „Ich warf unwillkürlich einen Blick nach unten, als die Bomben fielen, und meinen Augen bot sich das grauenhafte Bild einer Stadt, die von einem Ende zum anderen in Flammen steht. Man konnte, als der Wind die dichten Rauchwolken wegtrieb, das hellerleuchtete Dresden wie auf einem Stadtplan erkennen. Die heraufsteigende Hitze war bis in meine Kanzel zu spüren. Der Himmel hatte sich leuchtend rot gefärbt, und das Licht in der Maschine glich dem eines gespenstisch anmutenden Sonnenuntergangs im Herbst, und ich sah die Brände noch fast 320 Kilometer vom Ziel entfernt.“

Der Angriff ist nicht nur als Zeichen der Solidarität mit den Sowjets gedacht, sondern auch als Demonstration der verheerenden Schlagkraft der westlichen Alliierten. Es ist nicht erwiesen, ob die Bombardierung auf Veranlassung der Sowjets geschah, aber es ist sicher, daß Churchill den Befehl dazu erteilt hat.

Über 20 Quadratkilometer Stadtgebiet werden in dieser einen Nacht in Dresden verwüstet. Zum Vergleich: In London gelang es den Deutschen während des ganzen Krieges noch nicht einmal, 2,4 Quadratkilometer zu zerstören. „Die rein militärischen Schäden sind unbedeutend, es treten lediglich vorübergehend gewisse Erschwerungen des Fernsprechverkehrs und Stockungen im Eisenbahnbetrieb ein.“ (Befehlshaber im Wehrkreis IV., Gen. D. Inf. Reinhard). Weniger als ein halbes Prozent beträgt die Verlustquote bei diesem erfolgreichsten Nachtangriff des Bomberkommandos.

Am Mittag des 14. Februar 1945 werfen 311 Fliegende Festungen der 8. US-Luftflotte 771 Tonnen Bomben auf das brennende Dresden. Die begleitenden P-51 Mustangs jagen an diesem Aschermittwoch im Tiefflug die Menschen auf den verstopften Ausfallstraßen und die Flüchtlingstrecks auf den Elbwiesen. Der überbelegte Flugplatz in Dresden-Klotzsche bleibt auch diesmal verschont. Hätten die Alliierten Dresden tatsächlich mit der Absicht angegriffen, den sowjetischen Verbündeten zu helfen, so wären die militärischen Anlagen das Ziel gewesen. Aber die großen Kasernen sowie die riesigen Materiallager, die sich vom Rande der Neustadt bis nach Klotzsche hinziehen, bleiben fast unversehrt.

Am darauffolgenden Tag, dem 15. Februar 1945, erscheinen 210 B-17 der 8. US-Luftflotte über Dresden und werfen erneut 461 Tonnen Bomben in das Inferno.

Die Zahl der Toten in der von Flüchtlingen aus Schlesien überfüllten Stadt kann man nicht genau feststellen; nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden sollen es 60.000 sein; andere Schätzungen sprechen von 245.000 Toten. Der Angriff auf Dresden hat den Vormarsch der sowjetischen Armeen weder beschleunigt noch den Krieg verkürzt. Am Tage der deutschen Kapitulation liegt die zerstörte Stadt noch immer nicht im unmittelbaren Kampfgebiet.

Barbarossa: 

Am 13. Februar 1945 wurde Dresden bombardiert.

Auf Hintergründe, Sinnhaftigkeit und ähnliche Dinge wollen wir heute nicht eingehen, sondern uns darauf beschränken, aus dem Buch „Der Brand“ von Jörg Friedrich zu zitieren.

Das Buch ist sehr zu empfehlen, und z.B. hier zu erwerben.

Über Dresden:

„Darmstadt und Dresden werden in dem Nr. 5 eigenen Verfahren angegriffen, dem Fächer. Der Fächer ist ein Viertelkreis. Seine Spitze liegt in Darmstadt auf dem Exerzierplatz, in Dresden auf dem Fußballplatz des DSC im Großen Ostraugehege.

(…)

Keine der zwei Städte ist verbunkert.

(…)

Der Fächer von Dresden hatte binnen einer halben Stunde nach Abflug von Nr. 5 den erwarteten Feuersturm erzielt. Zwar waren die Abwürfe leicht verzogen niedergegangen, wirkten aber nach Plan. Infolge der Methode der Gruppe weitete sich der Fächer nicht viel, an seiner breitesten Stelle zweieinhalb Kilometer.

Er bedeckte drei Viertel der Altstadt. Wegen des hohen Spritgewichtes konnten nur 877 Bombentonnen geladen werden, exakt die Menge von Darmstadt. Harris wählte deshalb das in Duisburg, Köln und Saarbrücken erprobte Mittel des Doppelangriffs.

Er verdoppelt nicht, er vervielfacht die Vernichtung, weil er in eine Situation des Aufatmens hineinschlägt. Neunzig Minuten nach Entwarnung, die Dresdner hatten gerade Zeit, sich in den Großen Garten oder auf die Elbwiesen zu schleppen, heulte erneut Alarm, doch nur in den Vororten, die Anlagen in der Innenstadt arbeiteten nicht mehr. Mit solchen Defekten rechnet der >double blow<, damit steigert er die Menschenverluste.

Als die zweite Angriffsflotte um 1:16 Uhr eintraf, fand sie, wie zu erwarten, keine Bodensicht mehr vor. Der Feuersturm jagte eine kilometerhohe Rauchwolke in die Atmosphäre. Als Zielpunkt war dennoch der Altmarkt angegeben, der inmitten des Fächers lag. Das entspricht dem Sinn des Doppelschlags, der ausknockt.

Attacke eins jagt Leute in den Schutz, Attacke zwei packt die den Schutz erlöst Verlassenden.

Die Schutzwirkung von Kellern ist nach zwei Stunden verbraucht. Anschließend, unter einem brennenden Stadtviertel, konserviert das Tiefgeschoß kein Leben mehr. Wer sich vom Zweitschlag das zweite Mal in den Keller jagen lässt, kommt kaum wieder heraus. Die sich im freien verbergen scheitern, so wie die Flüchtlinge im Dresdner Großen Garten.

Seiner Logik nach ist das Verfahren auf Massenvernichtung angelegt.

(…)

Das linke Elbufer säumt ein fünfhundert Meter langer Grünstreifen, die Elbwiesen. Im Februar pfiff dort ein eisiger Wind, in der Nacht hatte es zu nieseln begonnen. Die Kellerinsassen in Flussnähe hasteten nach der ersten Attacke durch Qualm, Funkenflug und den Hitzesog des aufkommenden Feuersturms zu dem kühlenden Morast. Das Pflegepersonal des Johannstädter Krankenhauses schulterte die Patienten in ihren dünnen, gestreiften Hemden und legten sie dort ab. Aus der Poliklinik liefen Wöchnerinnen herbei. Das war die erste Gruppe, die der >double blow< aus den Verstecken gezogen und schutzentblößt unter sich hatte.

Auf der gegenüberliegenden, der Bahnhofsseite erstreckte sich eine ebensolche baumbestandene Fluchtinsel, der Große Garten. Hierhin rettete sich die zweite Gruppe der Altstadtflüchtlinge.

Elbwiesen und Großer Garten versammelten Zehntausende von Personen. Sie hatten gar keine andere Wahl. So wie der Fächer aufgespannt war, bot die Stadtgeographie nur die zwei Aufenthalte. Die Flächenbrandzone von Nr. 5 quetschte die darin Gefangenen gewissermaßen dorthin wie in einen aufgehaltenen Sack.

Darauf prasselte ein Großteil der Munition der Folgeattacke!

(…)

Allgemein:

Im Feuer zugrundegegangene Häuser, Schutt in Flächenbrandgebieten hielten wochenlang die Glut. So lange waren die Trümmer zu heiß, um sie anzufassen, die Strahlhitze in den Kellern musste auskühlen, ehe die Totenbergung begann. Den stofflichen Zustand der Körper haben die Instandsetzungsdienste nicht mehr ertragen und Russenkommandos gebildet für diesen Dienst.

Die Höllenszenen, welche die Kelleröffnungen freilegten, bestreiten jegliche öffentliche Gewalt. Was ist der Staatszweck, wenn Dinge zugelassen werden wie in Darmstadt. In den verschütteten Kellern zerplatzten Heizungsrohre, und die Insassen wurden in den Ausflüssen zerkocht.

Die in den Kellerfluchten unter den Häuserblöcken kreuz und quer hastenden Eingeschlossenen stauten sich jeweils an den Mauerdurchbrüchen; hier wurden ineinander verkrallte Menschenknäuel gefunden, die mit Werkzeugen voneinander gelöst werden mussten.

(…)

Das waren Keller, in denen der Koks gebrannt hatte. Entweder waren die Menschen verkocht im Wasser, oder sie waren verkohlt. Oder sie saßen da wie die Geister, vermummt mit Decken und Tüchern vor dem Gesicht, mit denen sie Schutz vor dem Rauch gesucht hatten. So saßen die erstickten Menschen in den Kellern. Der Gestank war entsetzlich.

Die Russen, Ukrainer und Polen konnten nur mit Alkohol betäubt in diesen Hades eindringen und die Gemarterten einsammeln. Für diese Menschen war das genauso entsetzlich. Sie erbrachen sich über den Rand des Wagens, hatten ständig verfärbte Gesichter und haben von Tag zu Tag schlechter ausgesehen.

Noch einmal zu Dresden:

Sechs Tage nach dem Dresdenangriff im Februar 1945 kontrolliert der (…) Ellgering die Instandsetzungsschritte und sieht Körperteile, Köpfe, Arme aus den Trümmern ragen. Er schließt sich der Suche einer jungen Frau nach ihren Eltern an. Ein Bergungskommando hebt die Trümmer von den Kellerlöchern, und man konnte förmlich spüren, wie die heiße Luft aus dem Keller entwich.

Mit der Stablaterne, geleitet von Markierungspfeilen, wird der Luftschutzraum betreten, wo die Hausgemeinschaft sitzt. Genauso wie man im Luftschutzkeller zu sitzen pflegt, einer neben dem anderen auf der Bank, das sogenannte Luftschutz-Gepäck neben sich.

Etwa dreißig bis vierzig Menschen, vorwiegend alte Leute, Frauen und Kinder, saßen tot auf den Bänken an der Wand. Nur wenige waren zu Boden gestürzt. Der Anblick war so erschütternd, dass die junge Frau unter diesem Eindruck fast zusammenbrach.

(…)

Auf Dresdner Friedhöfen baggerten russische Arbeiter und Gefangene Gräben, die zehntausende Gefallene aufnahmen. Dann kam milde Frühlingsluft auf und beschleunigte die Verwesung.

Es blieb keine andere Wahl mehr als die Genehmigung zur Verbrennung der Leichen zu geben, die auf dem Altmarkt stattfand, wo aus Eisenträgern riesige Roste gebaut wurden, auf denen jeweils etwa fünfhundert Leichen zu Scheiterhaufen aufeinandergeschichtet, mit Benzin getränkt und verbrannt wurden.

Kairos: 

“Gegen das Vergessen” behaupten sie anzukämpfen. Michael Winkler hat in seinem Pranger vom 8.2.2012 so schön gesagt, dass wir auch Roms Schlachtereien in Gallien und Karthago nie vergessen haben.

Während sie uns zwingen, uns ständig an offenkundige Tatsachen zu erinnern, ist die Erinnerung an unsere Toten anscheinend immer “politisches Kalkül”, nicht nur die Linken, die “Bomber Harris, do it again” skandieren, instrumentalisieren den Massenmord, auch wir.

Ich muss zugeben, dass ich bei diesem Thema meine Gefühle nicht unter Kontrolle habe. Ich will relativ sachlich etwas schreiben wie “ein Volk, das seiner Toten nicht gedenkt”, ändere das in “nicht gedenken darf”, dann schnell in “nicht gedenken will” und verwerfe alles.

Ich möchte jedem ins Gesicht spucken, der die Phrase von sich gibt, wir sollten doch die Vergangenheit ruhen lassen.

Es gibt keine Worte für das Leid unserer Vorfahren, das sich nicht auf Dresden beschränkt. Nur die allgegenwärtige Keule von der totalen Schuld der Deutschen, induziert durch Hitler, hält uns von der Trauer ab. Wir dürfen nicht trauern, weil Trauer angeblich “relativiert”.

In Wirklichkeit sind wir überhaupt nicht verpflichtet über irgendeine Seele zu trauern, die von unseren Vorfahren ins Jenseits geschickt wurde, egal wie grausam oder barbarisch das vonstatten ging. Jedes Volk trauert immer nur um die eigenen Leute. Der Schuldkult ist dasselbe, als wenn man mich zwänge zur Beerdigung der zwei am 8.2.2012 bei Wien von einem LKW getöteten Menschen zu gehen, mir aber versagte, auf der Beerdigung meines Bruders zu erscheinen.

Am Schlimmsten ist für mich, dass die Volkszugehörigkeit im Negativen (als “Tätervolk”, als Schuldige) gilt, aber nicht im Positiven (als Transzendenz, als Bindeglied). Wenn die linke Lüge, dass es Völker nicht gäbe, stimmen würde, dann bräuchten wir uns nicht für tatsächliche und angebliche Verbrechen unserer Ahnen schämen. Nur weil wir die Verbindung mit ihnen spüren, wirkt der Schuldkult.

Das ist auch die Erklärung für die Überzeugungskraft der linken Ideologie, die ja nicht gerade durch Logik oder Wahrhaftigkeit besticht. Aber wer links ist, wer sich bewusst als antideutsch auffasst, der entgeht der ewigen Schuld. Sich in der Schuld suhlen wie ein Schwein im Schlamm, es geradezu genießen sich zu schämen, das ist das linke Erfolgsmodell.

Zurück zu Dresden: Auch heute wieder werden wir beobachten können wie die einzigen Volksgenossen, die sich noch trauen, die Wahrheit auszusprechen, von einem Heer geistig zurückgebliebener Hexenjäger mundtot gemacht werden, während die Stadt Dresden, weil man ihr eine ehrenhafte Trauer verwehrt, sich wieder einmal nur in Grund und Boden schämen kann.

Lasst uns heute auch “gegen das Vergessen” anschreiben:

Es waren nicht 25.000.

Es waren mehr als 300.000!!!

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„Dresden wurde bewußt für die Zerstörung durch einen Terrorakt ausgewählt,  der nicht gegen die Nazis beabsichtigt war, sondern gegen das deutsche Volk an  sich. Die Bombardierung von Dresden, … wurde von einer Gruppe Sozialpsychiater an der Strategic Bombing Survery (SBS) ersonnen und geleitet, welches mit  dem Kommando für Sonderoperationen des Office of Strategic Services (OSS)  verbunden ist. Diese Gruppe wurde effektiv vom Leiter des Britischen Direktorats  der Psychologischen Kriegsführung, Brigadegeneral John Rawlings Rees geleitet,  Direktor der Tavistock-Klinik in London, welche seit den 1920er Jahren als Zentrum der psychologischen Kriegsführungsoperationen des britischen Empires gedient hatte. Die Mannschaft des Strategic Bombing Survery, die eine Heerschar  aus den USA stammender Tavistock-Mitarbeiter wie Kurt Lewin [J], Rensis Likert  und Margaret Mead umfaßte, theoretisierte, daß der Terror, welcher der deutschen Bevölkerung mit der ‚Botschaft von Dresden’ auferlegt werde, ihren Willen zum Kampf brechen und sie ängstlich, erschrocken und verwirrt zurücklassen würde. Sie projektierten, daß er [der Terror] einen dauerhaften Effekt auf  Deutschland haben würde, diese Nation aus den großen Staaten von Europa  entfernen und in ein dauerhaft psychologisch verletztes Wesen verwandeln würde. Dem deutschen Volk, argumentierten sie, würde die Erkenntnis gebracht, daß ‚alles, was Deutschland ausmache’, seine ganze Kultur und Geschichte, in einem Augenblick, wie diesem, durch jene Mächte weggewischt  werden könnte, die sich auch zukünftig einem anmaßenden Deutschland entgegenstellen würden.“

vgl. Lonnie Wolfe: Americans Target of Largest Media Brainwashing Campaign in History. The New Federalist Weekly Newspaper, Printed in the American Almanac, September, 2001; sowie http://american_almanac.tripod.com/brainw.htm

[Quelle: Birthelm, S. 188f.]

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schattenkoenig:

Im Jahre 1995, als 18jähriger Gymnasiast, hörte ich zum ersten Male bewußt, was die alliierten Bomberverbände dem schönen Dresden angetan hatten. Der NDR brachte eine zweistündige Sendung, in der das Geschehen wie in einer Live-Reportage in die Gegenwart geholt wurde. Es war ein ebenso erschütterndes wie prägendes Hörerlebnis, das ich nie vergessen habe.

Lange hatte ich die grausigen Ereignisse in den deutschen Städten, für die Hamburg und Dresden nur stellvertretend stehen, verdrängt, verdrängen wollen. Ich wollte darüber nichts wissen, und die Art, wie der öffentliche Diskurs in Deutschland darüber zu der Zeit geführt wurde, kam einer solchen ignoranten Haltung sehr entgegen; man konnte spüren, daß die ignorante Egal-Haltung erwünscht war. Als Besucher einer gymnasialen Oberstufe ist man nicht Herr seiner Gedanken und noch weniger seiner Gefühle. Großen Einfluß üben die sogenannten “Lehrer”, die in Wirklichkeit verantwortungslose Umerzieher in alliierten Diensten sind, sowie die “Peergroups” aus, bei denen es sich, meiner damaligen Neigung entsprechend, um “bürgerliche”, “aufstiegsorientierte” “Kulturmenschen” gehandelt hat, die schon früh verinnerlicht hatten, wie man sich bei Meinungsbildnern einschmeichelt, Mitschüler ideologisch einnordet und sie bei Nichtfolgsamkeit aus der Klassengemeinschaft ausstößt. Der nicht nur linke, sondern kulturzerstörerische und die eigene Identität hassende Mainstream in dieser Umgebung hatte mich zuvor einmal dazu gebracht, meine Eltern darüber zu “belehren”, daß die Bombardierung deutscher Städte durch die Alliierten kein Kriegsverbrechen gewesen sei, da die Deutschen ja schließlich Hitler an die Macht gewählt, den Krieg angefangen und den Holocaust verbrochen hatten; all das sei eine gerechte Strafe für “dieses Volk” gewesen. Ob diese zynische Sprache die Eltern verstörte oder verletzte, war mir im Gestus des “Höhergebildeten” egal gewesen. Jedenfalls, diese Radiosendung damals änderte das alles und läßt mich noch heute Scham für meine Worte empfinden. Aber der “Generationenkonflikt” ist im Rahmen der dauerhaften Umerziehungsstrategie, die die Feinde von damals heute noch verfolgen und die hauptsächlich über die Schulen wirkt, beabsichtigt und einkalkuliert – sie spekuliert auf genau diesen Effekt, Verstörung und Erschrecken über die Schulen auch in die Elterngeneration zu tragen.

Inzwischen ist leider der gleiche Menschenschlag meiner Generation, der damals zu den Strebern und ideologischen Gleichrichtern gehörte, als hochbezahlter Phrasendrescher in Landesparlamente eingezogen oder erfreut sich seiner Selbstgerechtigkeit und seiner Tapferkeit bei der wie üblich von allen Gewerkschaften, Parteien, Kirchen, Verbänden und “Opfer”-Organisationen mitgetragenen “Gegendemonstration” gegen den “Naziaufmarsch”, der stets perfiderweise vorgibt, der “Opfer” des “Kriegsverbrechens von Dresden” “gedenken” zu wollen, was, wie jeder weiß, nur Propagandalügen der hinterhältigen rechten Nazischweine sind. Keine Scham oder Gewissensbisse aufgrund eigenen Verhaltens zu entwickeln, ist zwar der geistigen und psychischen Gesundheit abträglich, behindert aber die Karriere in der Bundesrepublik nicht, befördert sie sogar.

Ich habe seit damals immer am 13./14. Februar an den Schrecken von Dresden gedacht, aber immer noch angenommen, daß die Bombardierung von Wohngebieten ein Kollateralschaden gewesen sei, der bei der Zerstörung kriegswichtiger Anlagen des Feindes eben unbeabsichtigt, aber unvermeidbar passiert. Und daß die Konsequenzen der deutschen Bombenangriffe auf London und Coventry eben auch nicht weniger schlimm gewesen wären. Es war der Wunsch, sich nicht zu nahe einzulassen mit dem, was, wenn man es doch täte, einen zum “rechten Nazischwein” werden lassen würde.

Acht Jahre später führte ich dann an der Universität ein denkwürdiges Gespräch mit einem Kommilitonen, in dem dieser sinngemäß sagte, er denke bei der “Verantwortung des Wissenschaftlers” “an die Physiker und Ingenieure in England, die auftragsgemäß die optimalen Einsatzbedingungen und die bestmögliche Strategie entwickeln sollten, um in einer Stadt planmäßig einen Feuersturm zu entfachen”.

Gut, denke ich heute, daß der Kommilitone – der keineswegs ein “Rechter” war – solche eindringlichen Worte wählte, denn ein konkretes Beispiel kann das Denken viel besser anregen als all die vorgestanzten Phrasen, die einem von Massenmedien und ihren Sprechpapageien, die sich für gebildete, kritische und sogar engagierte Zeitgenossen halten, entgegenschallen. Er hat damit in meinem Empfinden viel bewirkt. Konnte es wirklich sein, daß die Feuerstürme keine Kollateralschäden, sondern kalkuliert und beabsichtigt herbeigeführte Katastrophen im Rahmen einer Terrorstrategie waren? Heute weiß ich: Ja. Genauso haben sie es gemacht. Das Ziel dieser Strategie war kein anderes als das, so viele Menschenverluste herbeizuführen wie nur möglich.

Natürlich war das ein Kriegsverbrechen!

Man hätte es von Anfang an wissen können, wissen müssen: Feuerstürme entstehen nicht zufällig, sondern sind das Ergebnis exakt arbeitenden thermodynamischen und strömungsmechanischen Waffeningenieurwesens. Zunächst müssen Markierungszeichen gesetzt und die “Gefechtsfeldbeleuchtung” durch sogenannte “Christbäume” besorgt werden. Danach müssen mit Sprengbomben und Luftminen Dächer abgedeckt, Türen und Fenster für den Luftstrom geöffnet, Rettungswege blockiert werden. Als nächstes werden Brandbomben und Phosphorbomben geworfen, und zwar viel mehr, als nötig wäre, um jedes einzelne Haus zu entzünden. Viele Einzelfeuer sollen sich zum vernichtenden Großbrand vereinigen. Der Sturm, den die aufsteigende heiße Brandluft entfacht, ist ebenso einkalkuliert wie der Sauerstoffverbrauch der Flammen, der den Menschen in den Schutzräumen die Atemluft entzieht. Und wenn nach Stunden endlich Entwarnung gegeben wird, die Überlebenden die Schutzräume verlassen und die Löscharbeiten einsetzen, ist der ideale Zeitpunkt für die zweite Angriffswelle gekommen. Die Menschenmassen, die auf die einzig verbleibenden sicheren Plätze strömen, um vor dem Inferno Schutz zu suchen, würden den Angreifern, wie die psychologischen Kriegsverbrecher des Tavistock-Instituts ebenfalls vorauskalkuliert hatten, in eine gut geplante Falle laufen. Genau hierbei – und nicht bei der anwendungsfernen Grundlagenforschung, wie man uns heute einreden will – verliert Wissenschaft ihre Unschuld.

Hier sind zwei Beispieltexte, die verdeutlichen, welche Gedanken den Planern von Feuerstürmen durch die Köpfe gegangen sein müssen. Beide beziehen sich allerdings auf die “Operation Gomorrha”, die 1943 Hamburg zerstörte.

“Bereits im Frühjahr 1942 hatten die britische Royal Air Force (RAF) mit ihrem Angriff auf die altehrwürdige Hansestadt Lübeck demonstriert, dass sich durch den kombinierten Abwurf von Spreng- und Brandbomben unter bestimmten Wetterbedingungen ein regelrechter Feuersturm entfachen ließ – eine Art des Flächenbombardements, mit der sich besonders in dicht bebauten Altstädten ganze Viertel mit geringem Aufwand vernichten ließen.”

einestages über die “Operation Gomorrha”, die Hamburg einäscherte

“Moral bombing” lautet das neue Leitmotiv, das seit einer Direktive vom Juli 1941 darauf abzielt, “die Moral der Zivilbevölkerung insgesamt zu zerstören, sowie die Industriearbeiter im besonderen.” [51] In ihrem Bestreben nach apokalyptischen Luftschlägen greifen Wissenschaftler und Strategen in den letzten Kriegsjahren auf eine Kombination von technischen und natürlichen Kräften zurück, um innerhalb von einer Stunde ein riesiges Vernichtungspotential freizusetzen, so daß den Verteidigern keine Zeit und Möglichkeit zum Einschreiten bleibt. Als die Royal Air Force Ende Juli 1943 unter dem Codewort “Gomorrha” ihren Großangriff auf Hamburg startet, befinden sich neben hochwirksamen Luftminen vor allem Stab- und Flüssigkeitsbomben an Bord, welche in der alten Hansestadt binnen kürzester Zeit einen tobenden Feuersturm entfachen und die Stadt in einen heißen Schmelzofen verwandeln, in dem Menschen, Metalle und Mauern zu Asche verglühen und zu Lava verkochen. In den dicht bebauten Wohngebieten entzünden die alle Stockwerke durchschlagenden Brandbomben sofort ganze Häuser vom Dach bis zum Erdgeschoß, während die Luftminen im Umkreis von 500 Metern alle Dächer, Fenster und Türen aufsprengen, so daß die Flammen reichlich Zugluft bekommen und die Temperaturen geradezu explodieren. Die einzelnen Brandherde vereinen sich, wie von riesigen Blasebälgen angefacht, schnell zu einem Großfeuer, aus dem heraus die Heißluft wie aus einem gigantischen Kamin nach oben schießt, während unten aus einem Umkreis von mehreren Kilometern Frischluft angesaugt wird. Wie eine Riesenpumpe entzieht das Feuer den Kellern allen Sauerstoff und bringt die durch die Straßen und Gassen zuströmenden Luftmassen auf Orkangeschwindigkeit von bis zu 75 Metern pro Sekunde. Die glühend-peitschende Luft ist nicht mehr einzuatmen, dörrt die Menschen aus, und Strahlhitze und Feuer äschern sie ein. Wer sich in den Straßen befindet, wird mitgerissen, wer in den Kellern Sicherheit gesucht hat, erstickt, wer der Hitze ausgesetzt ist, verbrennt. Keller werden zu Krematorien, umbaute Hinterhöfe zu glühenden Verliesen. Im Gegensatz zu den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges fließt in diesen Totenstädten nur wenig Blut. Trotzdem wirkt der rasende Feuersturm vernichtender als alle Munition. Allein in Hamburg sterben bei diesem Luftangriff 40.000 Zivilisten. [52]

– Peter Borscheid: Das Tempo-Virus. Kulturgeschichte der Beschleunigung.

“Mit dem Angriff ist beabsichtigt, den Feind dort zu treffen, wo er es am meisten spüren wird. Hinter einer teilweise schon zusammengebrochenen Front gilt es, die Stadt im Zuge weiteren Vormarschs unbenutzbar zu machen und nebenbei den Russen, wenn sie einmarschieren, zu zeigen, was das Bomberkommando tun kann.”

– Air Chief Marshal Arthur T. Harris

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Weitere Artikel:

Metapedia: Der Luftangriff auf Dresden

Kevin Alfred Strom: Dresden, ein echter Holocaust

Thorsten Hinz: Stachel des Zweifels

Kommentare:

Geschrieben vor mehr als fünfzig Jahren. Der Autor war näher am Geschehen als wir heute:

Der Rückfall in die Barbarei erfolgte noch vor Kriegsende in Form wahllosen Bombenterrors gegen die Zivilbevölkerung eines bereits besiegten Landes, der somit das Recht auf einen sicheren Zufluchtsort verweigert wurde.

Die Tötung von Zivilisten war die Hauptanklage, welche britische und amerikanische Politiker in beiden Weltkriegen gegen die Deutschen erhoben.

Am 13. und 14. Februar warfen britische und amerikanische Bomber viele Stunden lang ununterbrochen Brand- und Sprengbomben auf die Stadt Dresden ab, welche von Flüchtlingen (hauptsächlich Frauen und Kindern) überfüllt war, die vor den vorrückenden sowjetischen Truppen geflohen waren.

Die bisher veröffentlichten Dokumente vermitteln keinen Aufschluss darüber, wer diesen Akt der Barbarei angeordnet hat und eine Diskussion zu dieser Frage wurde offenbar rigoros im Keim erstickt.

Bald nach dem Terrorangriff auf Dresden machten die anglo-amerikanischen Streitkräfte auf Befehl General Eisenhowers an der Elbe Halt und überantworteten somit Berlin, Wien, Prag sowie ganz Osteuropa der Roten Armee. Hiermit wurden Freund und Feind gleichermaßen verraten und ein halber Kontinent wurde der Sklaverei preisgegeben.

Noch schändlicher wurde dieser Verrat dadurch, dass die Truppen der Westalliierten Flüchtlinge aus den von den Sowjets eroberten Gebieten mit Gewalt daran hinderten, sich in die westlichen Besatzungszonen abzusetzen.

Britische und amerikanische Soldaten richteten ihre Gewehre auf Menschen, die in vielen Fällen zu den Opfern Hitlers gehört hatten, sowie auf deutsche Frauen und Kinder.

Einen traurigen Höhepunkt erreichte diese verräterische Politik bald darauf, als viele der Hunderttausende von Flüchtlingen, die sich rechtzeitig in den Westen durchgeschlagen oder die Absperrketten durchbrochen hatten und nun in Lagern einsaßen, festgenommen und an ihre Verfolger ausgeliefert wurden.

Mehr als ein Jahrhundert zuvor hatte England die Sklaverei in seinen Überseekolonien abgeschafft, Amerika unter Präsident Lincoln nach dem Bürgerkrieg von 1861 bis 1865. Mit den eben geschilderten Handlungen führten die Männer, die England und Amerika während des Zweiten Weltkriegs regierten, die Sklaverei 1945 in Europa wieder ein!

Mit den „Kriegsverbrecherprozessen“ – insbesondere dem Nürnberger Prozess gegen die „Hauptkriegsverbrecher“ – nahm die Politik der Rache ihre unrühmliche Fortsetzung. In Nürnberg wurde ausgerechnet der sowjetische Ankläger damit beauftragt, jenen Teil des Urteils zu verlesen, in dem den Deutschen vorgeworfen wurde, Männer und Frauen aus ihren Heimatorten verschleppt und zur Sklavenarbeit in ferne Lager deportiert zu haben.

Zur gleichen Zeit wurden entsprechend den Vereinbarungen des Abkommens von Jalta Deutsche, Polen und Angehörige anderer Nationen in Lager verschickt, wo sie Sklavenarbeit leisten mussten.

Hinter den sowjetischen Richtern zeichneten sich die Schatten der Moskauer Verließe, wo Menschen ohne Gerichtsverfahren – oder nach Prozessfarcen – erschossen wurden, sowie der riesigen Gefangenenlager in Sibirien ab, wo Millionen von Menschen in der Sklaverei dahinvegetierten, ohne dass ihnen je eine konkrete Schuld nachgewiesen worden wäre.

Neben diesen spektakulärsten Racheakten wurden zahllose weitere Untaten begangen, deren Schilderung die schwärzesten Seiten in der jüngsten Geschichte des Abendlandes füllt. Wer trug die letztendliche Verantwortung für diesen Rückfall in die Barbarei? Welche unsichtbare Hand lenkte die Politik der westlichen Führer und bewog sie dazu, die revolutionäre Macht im Osten bei einer Racheorgie zu unterstützen, wie sie gemeinhin nur von wilden, primitiven Stämmen praktiziert wird? „Mein ist die Rache, spricht der Herr“, heißt es in der Bibel, doch diese Art von Rache war damit kaum gemeint. Wessen Rache war es also?

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die in Nürnberg zum Tode verurteilten nationalsozialistischen Führer am jüdischen Tag des Gerichts gehängt, so wie weiland Haman und seine Söhne auf Betreiben Mordechais gehängt worden waren.

Bald darauf wurden in dem bayrischen Dorf Oberammergau, seit Jahrhunderten Schauplatz der weltberühmten Passionsspiele, die Schauspieler, welche die wichtigsten Rollen gespielt hatten, wegen „Nazi-Aktivitäten“ vor Gericht gestellt. Jene, die Jesus und seine Jünger dargestellt hatten, wurden schuldig gesprochen, während der Darsteller von Judas Ischariot freigesprochen wurde!

Dergleichen Dinge geschehen nicht zufällig.

weiterlesen auf Seite 404 ..ff

http://www.archive.org/search.php?query=nuremberg

Kommentar von submarine — 14. Februar 2012 @ 00:42

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“Mit Opfermythen Schluß machen” stand auf den Transparenten der Irren dieses Jahr zu lesen…

Durch einen Link auf den ‘Korrektheiten’ wurde ich auf diesen interessanten Artikel aufmerksam:

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2009/11/09/wie-ich-antideutsch-wurde/

Interessant für mich vor allem wegen dieser Passage:

In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, daß auch das amerikanische Neocon-Original frühere Linke inkorporiert hat, und zwar die Derivate der trotzkistischen Socialist Workers Party eines gewissen Max Shachtman. Die zweite Generation ihrer Kader schloß sich aus Haß auf den orthodoxen Kommunismus und die Sowjetunion in den sechziger Jahren zunächst der Demokratischen Partei und schließlich, als diese sich Anfang der siebziger Jahre stärker vom Vietnamkrieg absetzte, den Republikanern an. Nach dem Amtsantritt von Präsident Ronald Reagan 1980 gelang der Sprung in den Vorhof der Macht: William Kristol, Sohn des Shachtmann-Inspirators Irving Kristol, wurde Stabschef bei Reagans Vize Dan Quayle. Seit Mitte der neunziger sind die Neocons bei den Republikanern tonangebend. “Die Tatsache, daß die meisten der jüngeren Neocons niemals links waren, ist unbedeutend; sie sind die intellektuellen … Erben älterer Ex-Linker”, faßte Michael Lind im Labour-Organ New Statesman zusammen.

Da sind also einmal mehr Angehörige des ‘Stammes’ die treibenden Kräfte hinter der nächsten Welle der Zersetzung und Zerstörung. Es ist wirklich nicht zu fassen … man drehe irgendeinen Stein um auf der Suche nach den Kräften hinter allen möglichen Arten der Zersetzung, und was wird man finden? … Genau!

Kommentar von Sir Toby — 14. Februar 2012 @ 17:47

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Quelle: http://schwertasblog.wordpress.com/2012/02/13/totengedenken-anlasslich-der-zerstorung-dresdens/