IMG-20141102-WA0000Nachdem ich meinen Tagebucheintrag innerhalb von vier Wochen nunmehr zum siebten Mal umgeschrieben habe, lasse ich ihn so, wie er jetzt ist. Daß ich ihn sieben Mal umgeschrieben habe liegt daran, daß sich – in so kurzer Zeit – so viel ereignet hat. Zuerst wollte ich nur meine Freude zum Ausdruck bringen, daß es mehr und mehr Menschen gibt, die den Wandel der Zeit erkannt haben. Daß es mehr und mehr Menschen gibt, die erkennen, daß der Nationalsozialismus (nachfolgend NS genannt)‚ “auch seine guten Seiten“ hatte.

Eigentlich wollte ich nur alle aufmuntern weiter zu forschen, die Wahrheit zu erkennen und sie zu kommunizieren. Tja, eigentlich. Aber dann ging es Schlag auf Schlag. Menschen, die vom NS nie etwas wissen wollten, haben sich das 25-Punkte-Programm der NSDAP durchgelesen. Es erging ihnen, so wie mir einst: auch ich hatte nicht alles gleich verstanden. Damals hatte ich freundliche Menschen die mir zur Seite standen und mir einiges erklärt haben. Ich bin glücklich und dankbar denen gegenüber, die mir damals geholfen haben, weil heute ich diejenige bin, die das Eine oder Andere erklären kann. Aufklärung und Erkenntnis nehmen ihren Gang und entwickeln sich zu einem Schneeballsystem. Das erkenne ich auch bei einigen „Internetschreibern“ die ich schon seit geraumer Zeit „im Auge“ behalte. Auch dort macht sich eine Wandlung bemerkbar, die vor 3-5 Jahren noch undenkbar erschien. Und das nicht nur für mich, aber dazu später mehr.

Auch Leute, die den Unterschied zwischen „NaZi“ und „NaSo“ erkannt haben, haben sich in dieser kurzen Zeit (vier Wochen) gefunden. Und als ich schon dachte, besser kann es gar nicht mehr kommen, wurde ich eines Besseren belehrt. Eingefleischte UFO-Fans in ihrer Liebe zu Außerirdischen haben doch tatsächlich Zweifel, ob das nicht auch anders sein könnte. Das ist allerdings ein Thema, das ich in einem so frühen Stadium des Erkennens nicht weiter bespreche. Lediglich meine Frage, wie das denn gemeint sei, gestatte ich mir. Die Antwort war in beiden Fällen, daß es im Internet Berichte und Filme darüber gibt.

Das war dann mein Höhepunkt. Allerdings nur bis Freitag, den 07.11.2014.

Wenn ich im Auto unterwegs bin, höre ich Bayern 1 Radio. Zwar nur mit einem Ohr, aber immerhin nehme ich das eine oder andere gesprochene Wort wahr. So auch an diesem Tag. Und da habe ich geglaubt, mir fallen die Ohren runter. Da sagt der Nachrichtensprecher (oder war es eine Frau?) laut einer Umfrage, daß es in Bayern die meisten „Rechten“ gäbe, und zwar 33 %, die außerdem noch der Meinung wären, daß die Juden die Geldmacht besäßen. Und da habe ich mich doch gleich mal auf die Suche gemacht und tatsächlich was gefunden. Was soll ich sagen, ich war kurz vor einem Schreikrampf.

katharina_schulze_die zweiteDa war sie wieder, dieses kleine Mädel aus der grünen Ecke. Sie hat sich ja schon mal mit wenig bis gar keinem Ruhm bekleckert. Darf sie ruhig, schließlich ist sie noch jung und möglicherweise auch noch lernfähig (glaube ich zwar nicht, aber man soll die Hoffnung nie aufgeben). Warum ich das nicht glaube, zeigt eine weitere Forderung der grünen Ecke:

katharina schulze

Hier das ganze Blafasel der Grüninnen und ihren männlichen Vertretern. Oh, Verzeihung ich vergaß: bei den Grünen gibt’s ja keine Männer und Frauen mehr, nur noch sowohl als auch. Man vergebe mir meinen Zynismus, aber bei so viel Dummschwätz kann ich nicht mehr anders.

Selbstverständlich dürfen meine aus­ge­spro­che­nen Lieblinge auch nicht fehlen. Wer hat die Studie in Auftrag gegeben? Richtig, ein Sozio-/Psychologe. Man forsche selbst: Studienleiter, Oliver Decker.

Das war vorerst innerhalb von vier Wochen mein absoluter Höhepunkt des Erlebten.

Oh ja, ich höre sie schon, die Spötter und Zweifler: Das sollen Fortschritte sein? — Ja, das sind sie. Wer hätte noch vor ca. 10-15 Jahren gedacht, daß sich die „Schlafmichel“ so schnell ins Gegenteil ändern können? Noch vor 2-3 Jahren hat der größte Teil der „Aufgewachten“ getönt, daß die BRD-Michel nicht auf die Straße gehen. Heute kann man an jeder Ecke eine sogenannte Demo beobachten. Es ist zweitrangig, wie und von wem gesteuert diese Demos zustande kommen. Es ist ebenfalls zweitranging, welchen Hintergrund sie haben. Einzig und allein wichtig ist, DASS sich was bewegt in unserem Land. Daß ich von Demos nichts halte, weiß mittlerweile jeder, der mich etwas näher kennt. Daß sich die Politfratzen vor dem Volk fürchten, zeigen deren Aktionen. Siehe Stuttgart 21, Hamburg, Köln und andere Städte, um nur einige Beispiele zu nennen.

Ja, ich hör Euch lachen, Ihr Zweifler, Spötter, Enttäuschten. Für Euch ist das alles nichts. Euch ist das immer noch zu wenig, zu langsam (mir auch), zu unbedeutend (mir nicht). Ihr wollt die Veränderung — jetzt, sofort, auf der Stelle, notfalls mit Gewalt. Schon viel zu lange habt Ihr die Schnauze voll, könnt das ganze dummdreiste Geplapper nicht mehr hören, wollt endlich wieder Zucht und Ordnung. Da seien mir doch mal ganz vorsichtig ein paar Fragen erlaubt: Was tut Ihr? Klärt Ihr über die Lügen über unser Volk auf? Geht Ihr auf die Straße? Schreibt Ihr Eure eigenen Berichte, und wenn ja, wo? Wie weit geht Eure Liebe zum eigenen Volk? Wie viele von Euch wähnen und bezeichnen sich als „Aufklärer“ und sind doch nur auf einer falschen Fährte? Was ist für Euch Recht und Gerechtigkeit? Was unternehmt Ihr, um das System in die Knie zu zwingen? Wie sieht eure Hilfe und Unterstützung denen gegenüber aus, die noch nicht so weit sind wie Ihr? Helft Ihr denen zu verstehen, die noch nicht Eure genialen Erkenntnisse haben? Sind Eure Denkweisen nicht genauso zementiert wie die der Schlafschafe, Blödmichel, BRD’ler und wie sie sonst noch genannt werden?

Jeder, der glaubt, auf das Gros der Menschen verzichten zu können, um etwas zu bewirken, der irrt. Genauso wie derjenige, der glaubt, mit Anstand und Würde, notfalls mit Gewalt, eine Änderung herbeiführen zu können. Diesen Kampf, den man uns seit -zig Jahren aufgezwungen hat, können wir nur mit List und Köpfchen gewinnen, sofern wir keine fremde Hilfe bekommen, was nicht anzunehmen ist. Wer wäre schon bereit, einem Volk zu helfen, das sich lieber knechten läßt und/oder sich gegenseitig die Hölle heiß macht. Die fehlgeleiteten und somit vollkommen verblödeten Antifanten sind ein Paradebeispiel dafür.

Und dann gibt es da noch etwas, das ich wissen möchte: Diese „Marktschreier“ mit ihrem Getöne, auf die Straße zu gehen — sind das nicht diejenigen, die dann von Mob reden, wenn die Demos aus dem Ruder laufen? Oder glauben diese Rumbrüller etwa, daß man mit Lichterketten und Kindergeburtstagskerzerln die Politfratzen und ihre Hintermänner zum Umdenken bewegen kann? Allein der letzte Streik der Lokführer hat gezeigt, wie sehr sich die Stiefellecker der eigentlichen Zerstörer fürchten. Die wollen „kleinere“ Gruppierungen, die ein ganz klein wenig was bewegen, verbieten lassen. Was würde dieses Pack machen, wenn sich mehr bewegen würde, sofern sich der Zusammenhalt im Volk vergrößert? Sollten sich beim nächsten Lokführerstreik auch die LKW-Fahrer anschließen, könnte daraus durchaus eine echte, richtige, maßgebliche Bewegung werden. Noch vor ein paar Jahren hätte ich das für unmöglich gehalten. Mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Leute, die die Veränderung(en) nicht wahrnehmen können, kommen mir vor wie altgewordene Männer, die sich junge Frauen nehmen, weil sie das bereits Erreichte nicht erkennen können. Solche Leute schaden mehr als sie nutzen. Sie streuen Haß und noch mehr Unmut, statt zu ermutigen. Sie klagen an, statt zu verstehen, zumindest versuchsweise. Sie verabscheuen die Provokateure und provozieren doch nur selber.

Sollte sich auf diesem Logbuch irgend jemand angesprochen fühlen, so ist das nicht zu ändern. Der eine oder andere Leser wird aber wahrscheinlich erkennen, welche Leute ich meine. Ich sehe die Veränderung(en) wohl, erkenne aber genauso, wie sich die „Gegenseite“ formiert. Meist unbewußt erhält sie auch noch Rückendeckung aus unseren eigenen Reihen. Eine andere Taktik ist sofort anzuwenden. Das ist zumindest ein Anfang für all diejenigen, die noch nicht den Mut haben, dem System die Zähne zu zeigen, und allen anderen vielleicht eine Überlegung wert.

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