Rede des NSDAP-Mitglieds Werner Naumann am 23. März 1945 im Hofbräuhaus München

Printed 1994 in U.S.A.
Herausgeber: NSDAP Auslands- und
Aufbauorganisation (NSDAP/AO),
PO Box 
6414,
Lincoln, NE 68506 USA
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Meine lieben Parteigenossen!

Ich habe eine schöne Aufgabe heute in ihrem Gau zu erfüllen gehabt: Ich war drüben in Bad Tölz und habe vor 1.400 Junkern der  Waffen-SS gesprochen, die in Kürze als fertige Führer oder Offiziere an die Front hinausgehen werden. Vor deutschen Junkern und vor Junkern aus den germanischen Ländern, die zutiefst in ihren Herzen an den deutschen Sieg glauben. Ein erhebender Eindruck, dieses beste Blut unseres Volkes vor uns sitzen zu sehen, und die Überzeugung mitnehmen zu können, daß so lange das deutsche Volk noch solche Männer aufzubringen in der Lage ist, es um unsere Lage nicht schief und schlecht stehen kann.

Da ich nun in Bad Tölz war, dachte ich, daß es ganz zweckmäßig ist, wenn ich gleich – das Reisen ist ja heute nicht so sonderlich angenehm – hier vorbeifahre und ihnen vielleicht auf die eine oder andere Frage, deren Beantwortung draußen bei der Arbeit sehr schwer ist, einen Hinweis geben zu können. Denn die Situation ist nun inzwischen so kritisch und so ernst geworden, daß der Einsatz der gesamten nationalsozialistischen Aktivität von Nöten ist. Wir müssen heute – so wie in den besten Zeiten der Kampfzeit – die deutsche Bevölkerung und die Truppe mit einem ganz fanatischen Kampfgeist erfüllen, denn allein die Erfüllung der Truppe, die heut‘ an den Grenzen steht und kämpft, und der deutschen Bevölkerung mit diesem Geist, ist die Voraussetzung des Sieges.

Ich weiß, daß es heut‘ sehr schwer ist für einen politischen Leiter, draußen in einer Ortsgruppe, wenn er seinen Volksgenossen die Fragen beantworten soll, ob der Krieg denn noch einen Sinn habe, ob man denn nun überhaupt noch siegen könne. Nun seien die Russen doch 60 oder 70 Kilometer vor Berlin, und im Westen haben sie schon einen Brückenkopf über den Rhein nach Osten hin, den Brückenkopf Remagen, der von Tag zu Tag sich erweitert, und die Luftplage ist ja auch nicht besser geworden, sondern sie wird von Tag zu Tag schlimmer. Hat denn das noch einen Sinn? Wie stellt denn der Führer sich vor? Müssen wir nicht kapitulieren, müssen wir nicht nachgeben, können wir den Krieg überhaupt noch siegreich zu Ende führen? usw. usw. — Darauf ist eines zu antworten, das, was der Führer in jeder Rede, in jeder Proklamation, in jeder Auseinandersetzung sagt: Die Situation mag sein, wie immer, eins kommt für uns nie in Frage: kapitulieren. Niemals! Das kann auch nicht sein, Parteigenossen! Denn eine Kapitulation, wenn wir ihr zustimmen würden, wäre gleichbedeutend mit der Aufgabe von uns selbst und mit der Aufgabe unseres gesamten deutschen Volkes.

Denn darüber kann ja nun wohl heute kein Zweifel mehr bestehen, wie die Absichten des Feindes lauten und was der Feind mit uns vorhat. Wir kennen die Absichten des Feindes einmal in Theorie, und wir kennen die Absichten unseres Feindes in der Praxis.

Ich kann mich in diesem Kreis geschulter Nationalsozialisten kurz fassen: Ich erinnere Sie nur kurz an Vansittart, an Morgenthau, an Ilja Ehrenburg, an Churchill, an Roosevelt usw., was sie alles in der Theorie mit dem deutschen Volke vorhaben. Die einen wollen aus Deutschland einen Kartoffelacker machen, einig sind sie sich alle, daß eine staatliche Selbstständigkeit Deutschlands nie mehr bestehen darf, die anderen wollen uns sterilisieren, andere wieder nach Sibirien verfrachten. Nun ist es denkbar, daß diese Haßparolen unserer Feinde in Deutschland nicht von allen geglaubt werden, und man sagt, na ja, so heiß gegessen, wie’s gekocht wird, wird’s ja auch nicht. Und wenn wir erst mal unterlegen sind, dann werden die Feinde schon wieder ein Einsehen haben, und, im übrigen, die Amerikaner sind ja gar nicht so schlimm wie Sowjets. Und vielleicht war‘ es doch ganz klug, man würde die Amerikaner im Westen hereinlassen und dann gemeinsam mit den Amerikanern im Osten gegen die Russen kämpften usw. usw. Und es war ja verständlich, daß Herr Morgenthau etwas Derartiges schreibt, und Herr Ehrenburg und auch Herr Vansittart, aber das waren ja eben die alten Deutschenfeinde. Aber nicht alle in England waren ja so wie Vansittart, es waren ja auch vernünftige, humane, insbesondere christliche Menschen, und, im übrigen, der Papst lebt ja auch noch. Und der wird ja im entscheidenden Augenblick auch noch etwas sagen. Und ganz so schlimm wie die Nazis – haben Sie davon schon gehört, nicht? – ganz so schlimm wie die Nazis das dem deutschen Volk immer vorexerzieren, nach der Parole „Kraft durch Furcht“, ganz so schlimm würde es ja nicht werden, im übrigen weiß man ja auch an der Front, wenn man gefangen genommen wird: während des Kampfes wird man schlechter behandelt, wenn man dann 20-30 Kilometer hinter der Front weit zurück ist, dann sind die Engländer und Amerikaner gar nicht mehr so schlimm, und dann spricht man eben, wie das so schön heißt, als Mensch zu Mensch, und nicht mehr als Nationalsozialist oder Deutscher zu einem Engländer.

Denn, der Feind hat uns nicht nur in der Theorie gesagt, meine lieben Parteigenossen und Parteigenossinnen, was er mit uns vorhat, sondern dieser verbrecherische Feind hat es uns auch in der Praxis vorexerziert – und zwar beide, sowohl der Westen als auch der Osten. Bei dem Angriff auf Hamburg hatten wir 40.000 Tote zu verzeichnen, bei dem Angriff auf Dresden sind im Laufe von 24 Stunden über 50.000 im wesentlichen Frauen und Kinder durch die Anglo-Amerikaner hingemordet worden. „Die sind nicht so schlimm wie die Russen…“, oh, ich weiß nicht, wer schlimmer ist! Wir wollen es einmal gar nicht darauf ankommen lassen, wer schlimmer ist. Und was die Sowjets mit uns vorhaben, das exerziert sich ja nun heute, wird im Osten unserem Volke vorexerziert, in meiner Heimat in Schlesien, im Warthegau, in Ostpreußen und überall. Die Meldungen, die von dort kommen, und die wir ja nur ganz im verschwindenden Teil ihnen bekanntgegeben haben, sind vollkommen gleichlautend. Unabhängig, ob sie aus Ostpreußen kommen oder von der Mitte der Front oder von unten an der oberschlesisch-slowakischen Grenze. Es steht fest: alle arbeitsfähigen Kräfte, Männer und Frauen, werden sofort erfaßt, haben sich – mit einer Winterbekleidung versehen und Proviant für 14 Tage – zu stellen und werden in Richtung Osten nach rückwärts in Marsch gesetzt. Sämtliche deutschen Kinder, die vorgefunden werden, werden ermordet und sofort totgeschlagen.

Sämtliche deutschen Frauen, und zwar ohne Rücksicht auf das Alter, werden von den Bolschewisten geschändet, gemartert, und zum Schluß, wenn sie gebraucht worden sind, hingerichtet. Nun ist das nicht eine Meldung, die von der Heeresgruppe Unten kommt oder nur Oben, so daß man annehmen könnte, es wäre da drüben ein vertierter sowjetischer Divisionsgeneral, oder es wär‘ ein verkommener Korpskommandeur, oder es wär‘ ein jüdischer Armeeführer, sondern diese Meldungen liegen übereinstimmend vor, von der gesamten Front, vom Norden bis zum Sünden, und beweisen uns damit, daß diese Maßnahmen nicht dem Haßinstinkt eines asiatischen Urmenschen entsprechen, sondern eine systematisch von oben befohlene Aktion ist. Und daran haben wir auch gar keinen Grund zu zweifeln.

Denn was der Feind gegen uns vorhat, ist, um es kurz auszudrücken, die biologische Vernichtung des deutschen Volkes. Man will in diesem Krieg nun endlich den, wie sie sagen, Ruhestörer in Mitteleuropa beseitigen. Man will sie weghaben. Es ist so üblich, daß nach einem Krieg, der, der unterlegen ist, bezahlen muß. Das hat man früher gemacht mit Reparationen, so nannte man das im Jahre 1918. Und dann mußte dafür bezahlt werden Gold oder Geld oder Industriewaren.

Heute, wenn wir unterliegen würden, liegt der Welt nichts am Gold, denn die Amerikaner haben Gold so viel in Hülle und Fülle, daß sie gar kein Gold mehr haben wollen. Geld ist ja auch nur eine Anweisung auf eine Leistung, also auf Industriewaren. Deutsche Industriewaren will aber niemand haben, denn einmal wollen sie ja die deutschen industriellen Erzeugungsstätten vernichten, und zweitens ist der Krieg ja nicht zuletzt von den jüdischen Gaunern geführt worden, um die deutsche Konkurrenz auf dem englischen und amerikanischen Markt auszuschalten.

Das heißt, der Unterlegene in diesem Krieg muß bezahlen, aber nicht durch Gold und nicht durch Industriewaren, sondern man wird von den Unterlegenen, unter denen die Feinde sich Deutschland vorstellen, eine Ware fordern, die heut‘ in der Welt allgemein gefordert ist. Das ist die Ware menschliche deutsche Arbeitskraft. Das heißt, unsere Spezialarbeiter, unsere Spezialisten, die man nach Sibirien haben will, nach Kiew, nach Rostow, um dort den Sowjets ihre Fabriken aufzubauen.

Dasselbe, was wir vor vielen hundert Jahren hatten: der Sklavenhandel im 20. Jahrhundert.

Das ist das, was wir einen Weltanschauungskrieg nennen. Und daher die Forderung von uns, die, wie gesagt, der Führer an den Beginn jeder Proklamation setzt, das das Ziel ist und von uns klar erkannt. Mag der Krieg seine Fronten ziehen, wo immer in Deutschland, eines wird nie in Frage kommen: daß wir uns dem geplanten Vernichtungsdiktat unserer Feinde freiwillig unterwerfen. Das muß verhindert werden, und, Parteigenossen, das kann auch verhindert werden. Ein Krieg ist nur dann verloren, wenn ich ihn selbst verloren glaube. Genau wie eine Schlacht und ein Gefecht nur dann verloren ist, wenn ich glaube, daß die Schlacht oder das Gefecht nur dann verloren ist. Solange ich selbst noch an meinen Erfolg glaube, und das ist für uns hier in dem Saal Versammelte die Hauptsache. Solange ich noch daran glaube, kann keine Situation so schlecht sein, daß sie durch tapferes Durchstehen am Ende nicht doch gebessert wird. Ich kann allerdings nur dann für den deutschen Sieg überzeugend eintreten, wenn ich persönlich nicht inzwischen zuhaus‘ die Koffer gepackt habe, sondern selbst noch an den Sieg glaube. Nicht wenn ich mit dem einen Auge immer schon nach hinten schaue, ob ich nicht einen Freund in der Schweiz oder unter den Amerikanern habe, sondern indem ich bedingungslos genauso wie am ersten Tag, an dem ich meinem Führer die Treue geschworen habe, an seinen Stern, an seinen Sieg und an sein Recht glaube, kämpfe und am Ende mit ihm es auch durchsetzen werde.

Im übrigen ein ernstes Wort, das in diesem Kreis besonders angebracht ist: Parteigenossen und Parteigenossinnen. Ich bin der Ansicht, daß es auch eine Charakterfrage ist. Denn Erfolg oder Mißerfolg an den Fronten entscheiden nicht über die Notwendigkeit, den Kampf um das Leben meines Volkes fortzuführen. Ich trete für eine Sache nicht deshalb ein, und ich bin nicht etwa deshalb Nationalsozialist geworden, weil der Nationalsozialismus Erfolge hat, sondern ich bin Nationalsozialist geworden, weil ich in der Idee Adolf Hitlers die Erlösung des deutschen Volkes sehe. Ich trete für eine Sache ein deshalb, weil sie gerecht ist und nicht deshalb, weil sie Erfolge hat.

Hat sie trotzdem Erfolge, meine gerechte Sache, dann um so besser. Und sie wird Erfolge haben, wenn ich mit Fanatismus für meine gerechte Sache eintrete, denn der Erfolg ist ja vom Einsatz abhängig. Tue ich es also mit ganzer Kraft, dann wird meine gute Sache am Ende auch erfolgreich sein. Ist sie am Ende, Parteigenossen, nicht erfolgreich, dann gehe ich kämpfend für meine Ideale unter. Denn einmal habe ich es beschworen, es zu tun, und ich werde mich an meinen Eid halten. Und zweitens: Sollte meine Welt, die Welt der Gerechtigkeit, nicht siegen: in der Welt meiner Feinde, in einem jüdischen Deutschland, ist für mich, meine Frau und meine vier Kinder kein Platz. Das möchte ich meinen Kindern nicht zumuten! Im übrigen bin ich der Ansicht, daß ein tapferer Nationalsozialist und ein tapferer Soldat mit Ehrbegriffen unter dieser Parole nur allzu gerne kämpft und, wenn er kämpft, auch dafür siegen wird.

Unter diesen Auspizien müssen wir die militärische Lage betrachten. Die Lage ist, wie ich schon sagte, ernst, und wie der Soldat sagt, ernst, aber nicht hoffnungslos. Sie ist sehr ernst, Ostpreußen zum größten Teil verloren, Wartheburg verloren, der größte Teil von Schlesien verloren. Das Saargebiet geht vielleicht in diesem Augenblick verloren. Der Luftterror, usw. usw. Und all das muß nun unser Volk aushalten. Unser Volk, das in diesem Krieg eine Leistung abgelegt hat, die geradezu bewundernswert ist. Und wir wollen nun uns über die Diagnose des deutschen Volkes auch einig sein. Das deutsche Volk wünscht in seinen weitesten Teilen heute nach wie vor den deutschen Sieg. Das deutsche Volk glaubt in wesentlichen Teilen nicht mehr an die Möglichkeiten des deutschen Sieges, weil es keinen Weg dazu sieht; es möchte gerne reale Gründe haben. Wir können es ihm nicht übel nehmen. Der kleine Arbeiter, der Tag für Tag und Nacht für Nacht die anglo-amerikanischen Bombergeschwader über sich hinwegfliegen sieht, und keine deutsche Abwehr — wie soll der sich noch mit seinen fünf oder zehn Fingern ausrechnen, wie wir siegen wollen? Das heißt, er will den Sieg unter allen Umständen, und im Innern denkt er vielleicht, glückt dem Führer doch noch ein Wunder. Eine  Hoffnung, vielleicht passiert doch noch irgendetwas und zum Schluß werden wir siegen. Das heißt, unser Volk ist siegeswillig, im Unterschied zu 1918, wo es eine große Bewegung in Deutschland gab, die gar nicht siegen wollte und alles tat, um den Sieg zu verhindern. Im Gegenteil heute eine Bevölkerung, die unter allen Umständen den Sieg haben will, auch alles tut, was man von ihr verlangt – nur im Glauben nicht mehr so ganz fest ist. Ich glaube, das ist die richtige Diagnose für unser Volk.

Nun, was ergibt sich für uns als politische Führer für eine Konsequenz? Dadurch, daß der Glaube etwas abgesunken ist, wird unsere Bevölkerung etwas lethargisch, etwas apathisch, etwas müde, und wenn man viermal dasselbe Werk aufgebaut hat, baut man’s zum fünften Mal nicht mit dem Tempo auf, weil man sagt, ja, es hat ja doch keinen rechten Sinn. Haben wir’s wieder aufgebaut, dann kommen die Verbrecher wieder und schmeißen es zusammen – und nun wird das schon etwas langsamer, man ist nicht mehr ganz so willig. Man tut zwar alles noch, aber nicht mehr in dem Temperament wie früher. Das heißt, Apathie und Resignation usw. sind da, und obwohl sie nicht staatsgefährlich sind, denn das ist kein Angriff gegen das nationalsozialistische System, trotzdem, Parteigenossen, müssen wir dagegen Front machen. Denn was wir heute brauchen – auch in der Bevölkerung, weil ja die  Bevölkerung an die Front ausstrahlt – ist nicht eine Resignation, sondern ein fanatischer und entschlossener Widerstandswille, der im Brief der Mutter an ihren Sohn zum Ausdruck kommt, der vor dem Brückenkopf Remagen kämpft, und der in dem Brief zum Ausdruck kommt, den die Frau an ihren Mann schreibt, der an der Ostfront die Deutschen gegen den Mongolensturm des 20. Jahrhunderts verteidigt. Im übrigen müssen wir uns über folgendes klar sein: Wenn wir aus dem Unglück, unter dem wir heute leiden, herauswollen, das heißt, wenn wir den Mongolensturm abwehren wollen mit Erfolg, dann wird uns das nur gelingen, wenn wir bereit sind, uns diesem Mongolensturm mit wilder Entschlossenheit entgegenzuwerfen. Das heißt, der Sieg hängt ab von dem Ausmaß an Mut, Tapferkeit und Einsatzbereitschaft, das deutsche Volk in der Heimat und an der Front im sechsten Kriegsjahr aufzubringen noch in der Lage ist.

Für mich persönlich habe ich mir folgendes Rezept zugelegt, das mich auch unangenehme Nachrichten oft leicht ertragen läßt – für mich sieht die Problemstellung wie folgt aus: Im Osten kommen die Sowjets, der Mongolensturm des 20. Jahrhunderts. Sie sind gefährlich, sie sind furchtbar. Sie drohen das ganze Abendland in ein Chaos zu verwandeln. Daß die Sowjets dort sind, ist nicht meine Schuld; ich habe die Sowjets nicht gerufen. Wir haben nicht bewirkt, daß diese Lawine kommt, sondern diese Lawine ist von selbst gekommen, sie ist ein Naturereignis. Alle paar Jahrhunderte brandet es vom Osten an: die Awaren, die Hunnen, die  Türken, und nun die Sowjets. Das ist ein Naturereignis wie ein Taifun in Ostasien, wie ein Erdbeben, wie ein ganz großes Gewitter. Ergo, das Naturereignis ist da und ich muß sehen, wie ich mit diesem Naturereignis fertig werde. Diskutieren, ob das schön ist, daß die Sowjets da sind oder nicht, hilft mir nicht. Sondern ich mag sehen, daß ich damit fertig werde. Es ist schwer, die Sowjets aufzuhalten. Eines aber weiß ich: Wenn es mir gelingen sollte, die Sowjets aufzuhalten, dann nur unter einer Bedingung: daß wir alle tapfer sind und daß wir nicht verzweifeln. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

Und dieser Problemstellung nach müßte meines Erachtens auch der Feigling in Deutschland heute ein mutiger Mann werden. Denn der Feigling will ja sein Leben vor den Sowjets erhalten. Er kann es aber nur erhalten, wenn er und seine Volksgenossen tapfer und mutig den Sowjets entgegentreten. Und deshalb: jede Kritik an den Maßnahmen der deutschen Führung, ob sie gut oder ob sie schlecht sei, jede Diskussion über den Feind und über innere Zustände, jede Weltuntergangsstimmung, die aufkommt, wenn man eine Stadt wie Dresden, ein wunderschönes Bauwerk, in einer Nacht zusammenstürzen sieht: Parteigenossen, das alles nützt nichts und hilft nicht gegen die Sowjets. Ein Absetzen, eine Evakuierung, ein Kofferpacken — das bringt die Sowjets nicht von der Oder weg, sondern was sie wegbringt, ist ein mutiger Kampf, und etwas anderes überhaupt nicht! Wir müssen also erkennen, daß weder der Völkerbund, noch eine Atlantikcharta, noch die Quäkerorganisation, noch ein neu aufgelegter Wilson-Schwindel, noch der Papst, oder wer es sonst sein sollte, in der Lage ist, uns vor dieser Gefahr zu befreien, sondern vor dieser Gefahr befreit uns nur eins: der Führer, die deutsche Armee, wenn sie kämpft, und die deutsche Heimat, wenn sie fleißig der Armee die Waffen schmiedet. Etwas anderes kann uns aus dieser Not nicht retten. Diese Alternative müssen wir uns ins Herz einbrennen. Und dann – bin ich der Ansicht – wird es sehr viel leichter fallen. Die Junker, die heute mir gegenübergesessen haben, stellen auch nicht so große Probleme, sondern die erkennen die Notwendigkeit: dort ist der Feind! Wenn ich schon anfange, nach einem andern um Hilfe zu rufen… — das mit dem Hilferufen von andern hat auch unter den Bundesgenossen nie geklappt, sondern dann ist es schon faul um seine Sache gestellt. Sondern die Sowjets lasse ich nach Frankfurt/Oder und nach Küstrin nur dann nicht herein, wenn ich nicht auf die andern schaue, sondern wenn ich an meine eigene Kraft denke. Und da bin ich allerdings der Ansicht, daß es uns gelingen müßte, unter diesen Voraussetzungen mit den Sowjets fertig zu werden. Denn die Sowjets sind zwar stark, sie haben viel‘ Panzer, aber sie sind nicht überstark. Der Feind kann geschlagen werden. Der Feind, der uns an der Oder gegenübersteht, Parteigenossen, ist derselbe Feind, den die deutsche Armee in hunderten von Schlachten geschlagen und bis an den Kaukasus zurückgetrieben hat. Es soll mir niemand sagen, daß die Sowjets in den letzten zwei Jahren so viel besser und wir soviel schlechter geworden seien, wie es am augenblicklichen Kartenbild zum Ausdruck kommt. Das ist Unfug. Da stimmt es nicht.

Der Feind ist nicht übermächtig und könnte heute genauso geschlagen werden, wie vor zwei Jahren. Wir haben verrückte Meldungen aus Litzmannstadt und aus Kattowitz, daß dort kein einziger sowjetischer Soldat mehr ist. Die Sowjets haben nicht so viel Menschen, daß sie das Hinterland systematisch besetzen könnten. Die Sowjets haben den einen Vorteil: Sie haben alles in vorderster Linie. Vorne eine harte Stahlkruste, 20-30, vielleicht 40 Kilometer tief, und dahinter haben sie außer NKWD-Truppen überhaupt nichts. Im übrigen haben sie in vorderster Front ihre Beutesoldaten schon aufmarschiert, ihre rumänischen Divisionen, ihre bulgarischen Divisionen, und ich bezweifele, daß die einen außerordentlich hohen Kampfwert haben. Ich bin einen Tag nach der Eroberung von Lauban in Lauban gewesen und habe in der Stadt 24 T34  nebeneinander abgeschossen gesehen, und anderthalb Kilometer vor Lauban noch einmal 11 T34. Der Führer der dortigen Division, ein Eichenlaubträger, Generalmajor Meder sagte mir, daß er für diesen großen Erfolg insgesamt 54 Tote zu bezahlen hatte, nicht mehr! Und Meder sagte mir zugleich, als er den Angriff durchgeführt hatte, habe er sich in Grund und Boden geschämt, daß wir vor diesem Gesindel hunderte Kilometer weit uns nach dem Westen haben zurückdrücken lassen. Ich will die Sowjets nicht unterschätzen. Es ist ja eine Gefahr und vielleicht auch ein alter Fehler von uns, daß wir den Feind eher unter- als überschätzen. Ich kenne die Sowjets auch aus eigener Erfahrung. Die besten Kameraden von uns sind im Kampf gegen die Sowjets gefallen, und sie sind nicht gegen einen leichten Feind gefallen. Aber wenn wir dem Feind zugeben, daß er stark und mächtig ist, dürfen wir deshalb nicht in diese lähmende Resignation verfallen, als wenn die Sowjets dazu bestimmt wären, über unsere Armeen zu siegen, und als wenn unsere Armeen überhaupt nichts mehr taugten. Die Russen sind mächtig, aber sie sind genauso zu schlagen wie jeder andere Feind. Und auch heute könnte uns das noch gelingen.

Im übrigen kommt da ein zweites hinzu: daß wir unter denselben Gesichtspunkten die Situation im Westen sehen müssen. Auch im Westen ist die Situation damit zu charakterisieren, daß der Feind stark zahlenmäßig an Material und an Menschen ist. Trotzdem heißt das nicht, daß er nun eine Stellung nach der anderen von uns erobern mag. Und gerade im Hinblick auf das, was ich Ihnen vortragen will, möchte ich voraussetzen: Es ist die Notwendigkeit, den Feind nunmehr für einige Wochen und Monate im Westen unter allen Umständen zum Stehen zu bringen. Denn die politische Entwicklung, die sich in der Tat da drüben zuträgt, ist außerordentlich günstig und verheißt wirklich eine glückliche Entwicklung in diesem Jahr.

Wie ich ihnen in meiner Zirkus-Krone-Rede schon sagte, haben wir nicht allein Sorgen, sondern der Feind hat sie auch. Der Feind hat vielleicht sogar größere Sorgen als wir. Denn ein Unterschied ist ja hier: Wir haben ein Kriegsziel, und zwar ein moralisches und ethisches Kriegsziel. Wir haben ein Kriegsziel, das der kleinste Mann an der Front versteht. Er kämpft für das Leben seiner Frau, seiner Kinder, für das Leben des deutschen Volkes. Die Anglo-Amerikaner haben das nicht.

Jeder englische Soldat oder amerikanische Soldat, der heute in Remagen fällt, jeder von diesen gefallenen Soldaten erwirkt einen Brief, den der englische oder amerikanische Kompaniechef an eine englische oder amerikanische Mutter schreiben muß. Darin steht, er bedauert mitteilen zu müssen, daß ihr tapferer Sohn „Sowieso“ am Rhein gefallen sei. Ich kann mir denken, daß die englischen und amerikanischen Mütter über diese Nachrichten nicht sonderlich erfreut sein werden. Auch die deutsche Mutter ist nicht erfreut, wenn sie die Nachricht vom Heldentod ihres Sohnes bekommt. Aber von der deutschen Mutter kann ich ein solches Opfer verlangen, weil es um das Leben des deutschen Volkes geht. Mit welchem sittlichen und ethischen Recht ich ein solches Opfer von einer englischen oder amerikanischen Mutter verlangen kann, ist mir sehr zweifelhaft. Stellen sie sich bitte vor, die deutschen Soldaten würden nicht am Rhein, sondern in Burma kämpften. Und aus Burma würde ein deutscher Infanterieoffizier der deutschen Mutter in München schreiben, daß er bedauert ihr mitteilen zu müssen, daß ihr Sohn für die höheren Ideale Deutschlands in Burma oder in Indien gefallen sei […oder am Hindukusch, AdHD]. Ich glaube nicht, daß die deutschen Mütter dafür sehr viel Verständnis aufbringen würden.

Genau dasselbe ist heute in England der Fall und wird, Parteigenossen, in England schon oft diskutiert, daß es sich doch nicht lohne, neue Opfer zu bringen, daß jeder Tote überflüssig sei. Jeder neue Tote wär‘ nur eine Schwächung Englands. Die Deutschen seien ja nun schon so kaputt, die solle man doch sich selbst überlassen. Jedes Opfer wär‘ doch sinnlos. Man habe ja alles erreicht, was man erreicht haben will, usw. usw. Dazu kommt: die Desertionen in Kanada, die Streiks, die sozialen Nöte und der begreifliche Wunsch der englischen Industriearbeiterschaft kurz vor Toresschluß, denn daß kurz Schluß ist, schreiben ja seine eigenen Zeitungen. Die schreiben, mit den Nazis ist es in Kürze vorbei, in vier, sechs Wochen ist der Krieg aus. Und jetzt will der englische Kumpel, der 1918 schon einmal betrogen war und jetzt wieder betrogen werden wird, der sagt sich, na, dann wollen wir die letzten sechs Wochen nochmal benutzen, um möglichst viel‘ Vorteile für uns herauszuschinden. Denn wenn der Krieg einmal zu Ende ist, die Gauner oben behandeln uns ja dann genau wie nach 1918.

Die gleiche Entwicklung in Amerika. Absolut verständlich und für uns von großer Bedeutung. Die Feinde wollen unter allen Umständen ein Kriegsende, und zwar die Völker. In England wird jetzt eine Fleischkürzung von 25% durchgeführt – im Zeichen der größten Siege der englischen Nation! Warum? Weil die Amerikaner kein Fleisch mehr liefern. Warum liefern die Amerikaner kein Fleisch mehr? Weil in Teilen Amerikas bereits eine Hungersnot herrscht, hervorgerufen durch die Transportschwierigkeiten, und man in Amerika das Fleisch selbst braucht. Jetzt hat der englische Versorgungsminister im Unterhaus geklagt und mitgeteilt, wenn das durchgeführt würde, eine 25%ige Fleischkürzung, dann müßte man mit einer Unterernährung in England unter allen Umständen rechnen.

Was wir also heute brauchen, ist Zeit gewinnen, dem Feind Verluste zufügen, damit diese Entwicklungen, die dort anlaufen, zu einem noch besseren Ergebnis kommen als augenblicklich. Ich kann der außenpolitischen Disharmonie unter den Feinden, die ich in meiner letzten Rede bereits aufzeigte und die ich für außerordentlich bedeutsam halte, einige neue Beispiele hinzufügen.

Parteigenossen, die Entwicklung ist in der Tat so gekommen, wie wir es sagten. Zu dem Fall Polen ist ein Fall Rumänien, zu dem Fall Rumänien ein Fall Bulgarien… Weihnachten mußte Herr Churchill nach Griechenland. Damit nicht Schluß: in Rom stehen wir vor einer neuen Regierungskrise mit dem Ziel, Bonomi und Umberto zu stürzen und eine kommunistische Regierung einzusetzen. Auch de Gaulle ist den Sowjets nicht mehr sympathisch. Sie wollen de Gaulle absetzen und an seiner Stelle, wie sie sich so liebenswürdig ausdrücken, einen volksverbundeneren Mann als Regierungschef einsetzen, d. h. also einen Sowjetkommissar. Es hat inzwischen die Konferenz in Jalta stattgefunden. Auf der Konferenz in Jalta ist nur eines erreicht worden: daß Stalin seine sämtlichen Wünsche durchgesetzt hat. Und die maßgebliche englische Zeitung Daily Mail, eine hochseriöse Zeitung mit einer Auflage von 1.5 Millionen täglich, hat mit Recht gesagt, das, was München für Chamberlain gewesen ist seinerzeit, das sei Jalta für Churchill, d. h., der vollkommene Ausverkauf des englischen Empires und die Unterjochung unter eine andere Macht. Damals angeblich unter Deutschland, diesmal unter die Sowjets.

Nun wächst mit den militärischen Erfolgen unserer Feinde zugleich auch ihre politische Krise und beweist uns erneut, daß der Feind ein Kriegsziel, für das sich einzutreten lohnte, nicht aufweisen kann. Im Negativen sind sie sich natürlich einig, auch in Jalta. In Jalta haben sie beschlossen, das nationalsozialistische Deutschland zu vernichten.

Nun brauchte man ja dazu an sich nicht nach Jalta zu gehen, denn um das nationalsozialistische Deutschland zu vernichten, haben meines Wissen doch die Engländer und die Amerikaner und die Russen uns den Krieg erklärt. Doch nicht um das  nationalsozialistische Deutschland zu erhalten! Im Negativen sind sie sich einig. Ich bin aber der Ansicht, daß das etwas wenig ist. Raub, Plünderung und Vernichtung ist kein aufbauendes, sondern lediglich ein zersetzendes Ziel. Nun haben auch die Zustände im besetzten Europa eine weitere Verschärfung angenommen.

Der französische Vertreter, Botschafter in London, hat vor zwei oder drei Tagen offiziell erklärt, im Namen seiner Regierung, wenn in den nächsten vier Wochen nicht eine erhebliche Ernährungszuteilung für Frankreich geliefert wird, würde der größte Teil des französischen Volkes dem Hungertode ausgeliefert. Wir haben heute in Frankreich Dutzende von Städten, die seit Dezember keine Fleischzuteilung mehr ausgeliefert haben. Wir haben eine ähnliche Entwicklung in Süditalien.

Und Ergebnis daraus: eine rebellierende Bevölkerung. Sowohl in Frankreich, als auch in Belgien, als auch in Italien. Und zwar rebellierend, nicht weil man die Deutschen liebt, sondern weil man sagt: Unter den Deutschen hatten wir zehnmal mehr zu essen als unter den Anglo-Amerikanern! Wie das ausschaut, können sie daran sehen, wenn selbst die Süditaliener, die sich doch durch besondere Tapferkeit auszeichnen, inzwischen reumütig zum Faschismus zurückfinden. Dann kann man sich ungefähr vorstellen, wie es die Anglo-Amerikaner in Süditalien treiben müssen. Mit diesem Hunger geht also die bolschewistische Saat auf, und es ist für mich gar kein Zweifel, daß in Kürze in Rom, in Paris und in Brüssel eine sowjetische Regierung sitzen wird. Genauso wie in Finnland und wie in Rumänien. Und daß dann die dortigen Ministerpräsidenten ihr Leben vielleicht nur dadurch retten können, daß (sie) wie der rumänische Ministerpräsident in die englische Gesandtschaft dort, in Rom zum Papst und in Frankreich zur amerikanischen Botschaft emigrieren, um am Leben zu bleiben. Wie sehr sich die Sache zuspitzt, sehen sie an der Kündigung des russisch-türkischen Freundschaftsvertrages. Etwas, was wir allerdings selbst nicht erwartet hatten. Die Türken sind, um das Maß vollzumachen, vor einigen Wochen gegen uns in den Krieg eingetreten, haben Deutschland den Krieg erklärt, obwohl ein Grund überhaupt nicht vorlag. Warum? Nur um gut Wetter zu bitten bei den Sowjets und bei den Anglo-Amerikanern. Nachdem sie uns den Krieg erklärt haben, kündigen die Sowjets ihnen den Freundschaftsvertrag und sagen, sie hatten gar keinen Grund mehr, auf die Freundschaft der Türken Rücksicht zu nehmen. Das heißt, das ist der erste Schritt zur Eroberung der Dardanellen, den die Sowjets vorhaben.

Dieselben Herren, die in Bulgarien und Rumänien den Treuepakt mit Deutschland gebrochen haben und mit den Anglo-Amerikanern an einem Tisch saßen, um zu verhandeln, diese selbe anglophile Führungsschicht in Bulgarien und Rumänien ist inzwischen zu Hunderten vor die Sowjetgerichte gezerrt, zum Tode verurteilt und um einen Kopf kürzer gemacht worden. Dasselbe steht in Kürze dem Marschall Antunesco und seiner gesamten Umgebung bevor. So behandelt Stalin die Freunde der Anglo-Amerikaner in dem von ihm eroberten Land. In der Tat eine bewundernswert glückliche Ehe, von der man sagen kann, daß sie bestimmt ein 20- oder 50jähriges Ehejubiläum nicht erleben wird.

Tatsache, was wir fest aufgrund unserer weltanschaulichen Überzeugung sagen können: Diese feindliche Koalition bricht auseinander. Die Frage ist nur, wann sie auseinanderbricht. Ob sie auseinanderbricht vor der gemeinsamen Verwirklichung der Vernichtung Deutschlands, oder ob sie erst auseinanderbricht, nachdem die Herren, wie sie sich das vorstellen, Deutschland vernichtet haben.

Deshalb für uns, Parteigenossen, ein ernstes Wort. Wir wollen nicht in die Außenpolitik gehen und Spekulationen anstellen, die wir selbst nicht übersehen. Denn auch hier sehe ich eine Gefahr: Es laufen so viel‘ Leute herum, die sich sehr viel gescheiter als viele deutsche Minister und auch als der Führer fühlen. Und die sagen, ja, nun müßte man dem Führer doch mal sagen, jetzt soll er mal mit den Engländern verhandeln, und jetzt soll er mal mit den Amerikanern verhandeln, und vielleicht läßt sich auch jetzt mit Stalin verhandeln. Wie gesagt, das ist nicht unverständlich, denn als wir in Dünkirchen standen, haben die Engländer ihre Hoffnung darauf gesetzt, daß die Deutschen und die Sowjets sich veruneinigen werden. Und nachdem es uns nun heute schlecht geht, setzen auch deutsche Patrioten ihre ganze Hoffnung darauf, daß vielleicht die feindliche Koalition auseinanderbricht und so wie am Ende des siebenjährigen Krieges für uns damit noch eine glückliche Entwicklung in aller kurzer Zeit bahnbricht. Es ist nicht ausgeschlossen, daß das eintritt. Wir wollen uns nur vor einem hüten: Ob verhandelt wird, wie verhandelt wird und wann verhandelt wird, bestimmt in Deutschland nicht irgend so ein dahergelaufener Dreikäsehoch, sondern der einzige Mann, der in Deutschland alles in seiner Hand hat und es immer am besten gemacht hat: der Führer und gar kein anderer.

Und wenn man sagt, ja, man wollt‘ doch nur mal ganz gehorsamst den Führer darauf aufmerksam machen, weil vielleicht der Führer in der großen Beschäftigung, die er hat, dieses übersehen hat, daß man jetzt sehr gut mit dem Herrn Samuel Hoare oder mit dem Papst oder mit dem Botschafter „Sowieso“ verhandeln könnte — meine lieben Parteigenossen, der Führer übersieht etwas Derartiges nicht. Und wir haben es nicht nötig, dem Führer Belehrungen zu geben, im Gegenteil. Wir wollen uns also keinen Spekulationen hingeben, sondern uns vor Augen halten, daß das Einzige, was uns helfen kann, der deutsche Sieg ist und etwas anderes gar nicht. Und ein deutscher Erfolg an der Ostfront oder an der Westfront würde diese eben von mir aufgezeigte  Entwicklung so rapide beschleunigen, daß wir gar nicht mehr verhandeln brauchen, sondern daß die anderen auf den Knien angerutscht kommen und selbst verhandeln wollen.

Ich muß aber trotzdem in diesem Zusammenhang ein weiteres ernstes Wort sprechen, das ja auch oft hier diskutiert wird, und auch im Ausland: die sogenannte dritte Möglichkeit, die Hilfe durch die Amerikaner. Ich sagte schon, daß die Feiglinge sich an diesen Strohhalm klammern und meinen, mit den USA könnte man vielleicht dann doch noch zu einem ganz erträglichen Leben kommen, sie werden uns vielleicht das eine oder andere wegnehmen, und die und jene Provinz, aber im übrigen werden sie doch noch einen deutschen Reststaat lassen, und dann – das sind die ganz Gescheiten – müßten wir eben 10-20 Jahre tüchtig arbeiten, und dann würden wir alles das wieder aufholen. Und das wär‘ doch an sich viel klüger, als jetzt die Städte weiter zerschmeißen zu lassen und die Industrie kaputt machen zu lassen. Der Westen wär‘ gar nicht so schlimm. — Diese Ansichten unserer guten Ratgeber in  Deutschland sind leider falsch. Die Möglichkeit anzunehmen, daß die Anglo-Amerikaner uns besser behandeln als die Sowjets, sind, wie ich Ihnen eben sagte, illusorisch. Die Anglo-Amerikaner werden natürlich nicht im Rheinland 60jährige deutsche Frauen vergewaltigen, wie das die Sowjets tun. Sie werden auch nicht Massendeportationen durchführen und Massenerschießungen. Das haben die Engländer gar nicht nötig. Die Engländer machen das auf eine ganz humane Art und Weise. So wie sie das immer gemacht haben. So wie sie in Indien Hunderte von Millionen liquidiert haben, ohne daß sie eine Schuld trifft. D. h., sie werden unserer Bevölkerung nichts zu essen geben und damit erreichen, daß zuerst unsere Säuglinge, dann unsere Jugend und zum Schluß die Erwachsenen eines grausamen Hungertodes sterben. Die Säuglingssterblichkeit in Paris ist heute sechsmal so groß wie zu normalen Zeiten. Aufgrund dessen, daß die Anglo-Amerikaner die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln nicht versorgen. Wenn das schon den Bundesgenossen der Engländer geschieht, was würde erst denen geschehen, die Herr Eisenhower ja erobern will, nämlich uns? Wenn sie für ihre eigenen Bundesgenossen nichts mehr zu essen haben, können Sie sich ungefähr vorstellen, was uns geschehen würde. Die Meldungen, die aus dem Aachener Gebiet vorliegen, sind auch in der Tat grauenvoll.

Wir sind noch nicht in der Lage, der deutschen Bevölkerung ein abschließendes Urteil zu geben (und) ein Kommuniqué darüber vorzulegen; es wird in Kürze kommen, aber sie können überzeugt sein, daß die Zustände im Aachener Revier mindestens zehnmal so schlimm sind wie in Paris. Das Ziel, die biologische Vernichtung, ist gleich; die Methode, die sie anwenden – auf der einen Seite die Sowjets und auf der anderen Seite die Anglo-Amerikaner – ist verschieden. Im übrigen hat Herr de Gaulle ein Abkommen mit Stalin geschlossen, demzufolge in den von den Franzosen besetzten Gebieten des deutschen Reiches die Franzosen die militärische Besetzung und die Sowjets die zivile Besetzung übernehmen.

Daß Herr Roosevelt sich bereit erklärt hat, einen großen Teil der deutschen Gefangenen nach Kriegsschluß, ehe sie nach  Deutschland zurückkehren, über die Sowjetunion zu leiten, damit sie, wie Herr Roosevelt sagt, dort die Schäden wiedergutmachen, die deutschen Soldaten in Kiew und Rostow angerichtet haben. Davon ist in den Zeitungen bereits mitgeteilt worden. Geben wir uns also keinen falschen Illusionen hin, und warnen wir die Leichtgläubigen vor diesem verhängnisvollen Trugschluß, und sagen wir ihnen, das einzige, was uns hilft ist ein mutiges Auftreten, die eigene Kraft, die Kriegsmüdigkeit des Feindes stärken und es ihm aussichtlos erscheinen lassen, Deutschland zu besiegen.

Und, was mir auch außerordentlich wichtig erscheint, den Respekt des Feindes vor den Deutschen Tag für Tag zu stärken. Die Feinde haben vor uns einen unerhörten Respekt. Sie berichten von der deutschen Jugend und von den deutschen Soldaten, von den grünen Teufeln, von den verrückten Hitleristen, mit denen man nicht reden könne. Man habe einen gefangen gekommen. Man habe ihm gesagt: „Na, nun ist der Krieg nicht mehr.“ – „Nein“ sagte er, „ist nicht zu Ende.“ – „Ja, ihr siegt doch nicht mehr.“ – „Doch, wir siegen.“ sagt der Gefangene. Darauf sagt dieser Reuter-Jude: „Ja, wie wollen sie denn siegen?“, und darauf sagt er: „Das weiß ich auch nicht. Aber der Hitler, der weiß es, und siegen werden wir trotzdem.“ Das bringt die zur Raserei drüben. Sie schreiben, das schwierigste Problem, das es überhaupt gebe, das wäre die Hitlerjugend in Köln. Denn die wär‘ so verwahrlost und verkommen, daß  man überhaupt nicht wisse, was man damit anfangen soll. Ein kleiner deutscher Junge von 12 Jahren habe einen kanadischen Soldaten im Kauderwelsch angebettelt und von diesem Kanadier Schokolade erbeten.

Ich kann mir so richtig vorstellen, wie der gesagt hat: „Hallo boy, hier Schokolad‘, Schokolad‘.“ Und der kanadische Soldat habe sich, wie Reuter meldet, leider beeinflussen lassen von dem Bitten des deutschen Jungen, und habe in seinen Taschen nach Schokolade gesucht, und in diesem gleichen Augenblick habe der kleine Junge die Pistole gezogen und dem Kanadier in den Bauch geschossen. Das wär‘ die deutsche Jugend, verkommen und verwahrlost! Ich kann nur sagen, Hunderttausende solcher Jungs, und der Krieg ist in Kürze zu unseren Gunsten entschieden! Wir haben vor ungefähr 10 bis 14 Tagen fast in allen englischen und amerikanischen Zeitungen eine Schlagzeile gehabt. Das war damals, als … vor einem Kriegsgericht stand und zum Tode verurteilt werden sollte. Als man diesem Mädchen von 21 Jahren das Schlußwort erteilte und sie fragte, was sie zu ihrer Verteidigung sagen könne, da sagte diese tapfere Maria Schulz: „Ich kann dazu nur eines sagen: Deutschland wird alles Leid ertragen, am Ende unter Hitler aber doch eine neue Welt aufbauen.“ Und dann ging sie raus. Das imponiert den Feinden – aus folgendem Grund: Die Situation heut‘, in der wir und die Feinde stehen, ist dieselbe wie fünf Minuten vor dem 9. November 1918. Als wir damals kapitulierten, fielen die aus allen Wolken. Das war für die das größte Wunder. Niemand hatte damit gerechnet. Und der Lloyd  George, der Verantwortliche von damals, kam im Jahre 1935 zu unserem Führer und sagte dem Führer: „Wenn sie damals nicht kapituliert hätten, die Engländer waren höchstens in der Lage, noch drei Monate den Krieg fortzusetzen, dann müßten wir Schluß machen.“

Parteigenossen, dieselbe Situation ist heut‘! Wir dürfen ihnen nur keine militärischen Erfolge mehr zulassen. Wir müssen es ihnen unmöglich machen, mit uns fertig zu werden. Wofür kämpften die, wofür opfern die? Wir müssen ihnen klar machen: Ihr ruiniert den letzten Prozentsatz eurer Kraft, wenn ihr weiter gegen Deutschland anrennt. Die Situation ist dieselbe wie am 9. November 1918, und ich bin überzeugt, wenn heute sich irgendein Feiger finden würde, der den Engländern eine Kapitulation anbietet, dann würden die genauso wie damals im Jahre 1918 aus allen Himmeln fallen, wie das Wunder geschehen kann, daß die Deutschen nun auf einmal nachgeben, nachdem sie jahrelang eine solche Standhaftigkeit unter Beweis gestellt haben. Und dafür werden wir sorgen.

Selbstverständlich wird in Zukunft unsere Lage noch ernster werden in Deutschland als bisher, insbesondere auf dem Ernährungsgebiet. Unsere wichtigsten Agrarprovinzen sind weg. Wir haben vor, sie zurückzuerobern, aber auch wenn wir sie in Kürze zurückzuerobern, wird die Ernährungseinschränkung eine große sein, und wir werden zum ersten Mal in Deutschland etwas haben, was wir fünfeinhalb Jahre unserem Volk ersparen konnten, nämlich Kampf mit Unterernährung bei Kindern und dergleichen mehr. Parteigenossen, das ist eine sehr ernste Sache und eine sehr schwierige Sache. Trotzdem muß es von unserem Volk gefordert werden, ohne daß wir deshalb nachgeben, denn auch die neuen verkürzten Rationen, die wir unserem Volke geben können, sind immer noch zehnmal höher als die Rationen, die unser Volk in Sibirien bekommen würde, oder bekommen würde, wenn wir schwach werden und nachgeben würden.

Dasselbe ist beim Rüstungsprogram. Natürlich fehlt uns nun durch Oberschlesien und das Saargebiet die Kohle. Es fehlt uns Stahl, es fehlt uns Energie, und wir können nicht mehr aus dem Vollen schöpfen, aber deshalb werden wir nicht verzweifeln. Wir werden nicht mehr in Zukunft die Königstiger bauen, sondern wir werden an Stelle des Königstigers die Panzer bauen. Wir werden nicht mehr Stahlgranaten herstellen, sondern wir werden an Stelle der Stahlgranate die Betongranate herstellen. Ich habe sie selbst geworfen und weiß, daß die Sprengwirkung eine dreimal so große wie die einer Stahlgranate ist. Wir werden in Zukunft nicht mehr mit gezogenen Geschützrohren schießen, sondern wir werden mit den Ofenrohren, mit den DO-Geschossen usw. schießen, und die tun’s auch. Wir werden also versuchen, durch einen Arbeitsaufwand von 20 Stunden, der notwendig ist für die Herstellung eines Panzers, die Arbeitsleistung von vielen hunderttausend Stunden, die notwendig ist zur Herstellung eines T34, auszulöschen.

Daneben werden wir aber auch die Waffen bauen, die wir brauchen, um die Kriegsentscheidung herbeizuführen. Und ich möchte hier in diesem Kreis ganz offen über diese beiden Waffen sprechen. Das ist einmal das neue Flugzeug ME 262, und das andere sind unsere U-Boote. Wir haben ein Flugzeug, das ist mit weitem Abstand das beste in aller Welt. Das Flugzeug ist nicht nachgeahmt und hat keinen Konkurrenten, weder im Wesen noch im Osten. Dieses Flugzeug wird in Deutschland in Serie hergestellt, die Zahl spielt keine Rolle. Es ist damit zu rechnen, daß die Serie immer größer wird. Die Produktion dieses Flugzeuges kann nicht gestört werden, weil sie zum größten Teil unterirdisch erfolgt.

Ich werde mit der 262 nicht den deutschen Himmel von den feindlichen Fliegern freikämpfen. Aber ich kann mit einem drei- oder viermaligen Einsatz von ME 262 in einem Monat, wenn es gut geht und ich tausend solcher Maschinen zur Verfügung habe, in den 3 oder 4 Einsätzen in einem Monat 1.000 viermotorige Bomber abschießen. Das ist möglich. Die Männer, die den Mut dazu haben, um sich in die Maschinen zu setzen, sind gottlob in Deutschland noch da. Und wenn ich dem Feind einmal in einem Monat 10.000 Viermotorige – das sind 100.000 seiner besten Männer und Soldaten – abgeschossen habe, dann schaut der Luftkrieg, auch wenn er Feind die Überlegenheit hat, doch anders aus als er heut‘ ausschaut, und wird den Feind zum Nachdenken bringen. Das ist keine Prophezeihung, die ich ihnen gebe, und die sich hinterher als nicht richtig herausstellt. Das sind Tatsachen. Das Flugzeug ist da, es ist wundervoll. Es ist die Meisterleistung der deutschen Technik. Die Arbeiter sind da, die es bauen sollen. Der Rohstoff ist da, den wird dafür brauchen. Wenn nicht ein Unglück passiert, das ich mir heut‘ noch nicht vorstellen kann, muß es gelingen, in aller kürzester Zeit die Zahl zusammen zu haben, die ich eben nannte. Und das zweite sind unsere U-Boote, umgebaut auf Schnorchel, die bisher die Erfolge erzielt haben, die wir in unseren Wehrmachtsberichten nannten, die 40.000 und 45.000 Tonnen. In den Booten sitzen Männer, die z. T. seit 60 bis 70 Tagen unter Wasser sind und nicht einen Augenblick in dieser Zeit das Licht der Sonne gesehen haben. Offiziere und Männer, die 60 bis 70 Tage unter Wasser gefahren sind und zurückgekommen sind mit einem guten Versenkungsergebnis. Daneben kommen unsere neuen U-Boote, die da sind.

Es macht uns natürlich Schwierigkeiten, daß wir Gotenhafen und Danzig, und daß wir Stettin nun unter Beschuß haben und nicht mehr in dem Umfang dort arbeiten können wie bisher. Die U-Boote sind da, Parteigenossen, und zwar stehen sie auch in einer ausreichenden Zahl zur Verfügung. Wir haben mehr U-Boote, als wir am Höhepunkt des U-Boot-Krieges, am Ende des Weltkrieges, im Jahre 1918 hatten. Von den U-Booten brauchen wir gar nicht millionenschwere Versenkungen zu fordern, wie in den besten Jahren unserer Geleitzugschlachten. Wenn es Dönitz und seiner Waffe gelingt, im Monat 30.0000 – 40.0000 Tonnen unter die Wasseroberfläche zu bringen, in einem Augenblick, wo die Engländer 25% ihrer Fleischrationen kürzen werden. Das ist das letzte Feuer, das den Topf zum Überkochen bringen wird und ihnen drüben nachweist, daß den Krieg gegen Deutschland fortzuführen der vollendete Ruin des englischen oder amerikanischen Reiches ist.

Selbstverständlich sind wir arme Leute geworden im vergangenen Jahr, Parteigenossen. Wir schöpfen nicht mehr aus dem Vollen. Wir sind arme Leute, aber arme Leute leben auch! Und arme Leute leben manchmal besser und gesünder als reiche Leute. Und die Kinder der armen Leute sind meistens gesünder und wohlerzogener als die Kinder der reichen Leute. Im übrigen bin ich der  Ansicht, daß das Wohlleben in Frankreich und der Überfluß uns nicht genützt, sondern uns geschadet hat. Ergo werden wir hier die Konsequenzen ziehen und aus der Not eine Tugend machen. Wir werden uns mit unserem bescheidenen Vorrat so einrichten, daß wir den Feind von unseren Fronten weiter fernhalten können und ihm Verluste zufliegen. Wenn man mich fragt, wie lange das deutsche Volk das aushält, das doch nun schon seit Monaten oder Jahren in Kellern wohnt und nicht mehr gut bei Nacht schlafen kann: Parteigenossen, um das deutsche Volk haben wir uns in diesem Krieg keine Sorgen zu machen gebraucht, und werden wir es auch in Zukunft nicht tun. Auch um den Lebensstandard machen wir uns keine Sorgen. Ich habe jetzt vor kurzem in den Familienbüchern meiner Familie nachgelesen. Meine Großeltern und Urgroßeltern waren Gutsbesitzer in Schlesien. Wenn ich mir das Leben vorstelle, das damals geführt wurde mit 12 Kindern, was es zu essen gab, was angezogen wurde in dieser reichen Gutsbesitzerfamilie, dann kann ich Ihnen nur sagen, daß ein deutscher Arbeiter im Mitteldeutschen turmhoch höher lebt, als meine Urgroßeltern als Gutsbesitzer gelebt haben. Vergessen wir auch nicht, daß ein Großteil des deutschen Volkes schon am Tage der Machtergreifung, oder ein Tag zuvor, am 29. Januar ’33 sehr viel primitiver gelebt hat, als große Teile des deutschen Volkes heute leben.

Was wir tun müssen, ist eben nur aus der Not eine Tugend zu machen. Die Sowjets konnten das auch. Wenn sie einem  Sowjetsoldaten Schrauben geben, dann baut er aus 21 Schrauben sich einen T34 zusammen. Und wenn bei einer deutschen Spezialmaschine oder bei einem deutschen LKW eine Schraube fehlt, dann bleibt der Wagen nach Möglichkeit liegen, weil er nicht mehr zu reparieren ist. Das ist der Unterschied! Wir dürfen heute nicht mehr nach dem Mob-Kalender schauen und warten, daß von oben alles dazu kommt. Wir dürfen nicht immer nur auf Befehle von oben warten, sondern wir müssen selbst initiativ werden, improvisieren, und das, was die Not uns noch gelassen hat, in bare Münze, Arbeitskraft und Waffen umschmelzen. Der Reichsführer wird jetzt befehlen, daß alle Offiziere bis zum Oberst nicht mehr mit der Offizierskiste, sondern mit dem Rucksack zu marschieren haben, genauso wie der Soldat. Ich lebe auch lieber aus der Offizierskiste, als aus dem Rucksack. Aber auch hier gilt das Wort, daß immer noch besser ein Rucksack als Führer einer deutschen Formation, als ohne Rucksack als Kuli in Sibirien zu arbeiten.

Die Nachkriegsplanungen, von denen ich Ihnen nur ein Wort sagen will, trösten mich im übrigen, daß wir aus dieser materiellen Not, in der wir heute sind, und angesichts der man in der Tat manchmal verzweifeln möchte, wenn ich nun Tag für Tag durch eine zerstörte Stadt nach der anderen komme. Glauben Sie, wir brauchen nach dem Krieg 9,5 Millionen Wohnungen. Dann bauen wir etwas mehr als zerstört worden sind. Wir haben vor, diese 9,5 Millionen Wohnungen in zwei Jahren zu bauen. Nehmen wir eine Reserve, eine Risikoprämie von einem Jahr hinzu. Wenn es uns gelingt, in drei Jahren 9,5 Millionen Wohnungen zu bauen, ich meine, dann können wir ganz getrost in die Zukunft schauen.

Wir dürfen alles verlieren heut‘, Parteigenossen und Parteigenossinnen, materielle Güter —  nur eines müssen wir unter allen Umständen behalten, das ist die Freiheit! Die Freiheit, uns unseren sozialistischen Volksstaat wieder so aufbauen zu können, wie wir ihn aufbauen wollen, und nicht wie die Juden es vorhaben. D. h., wir müssen kämpfen. Rücksichtslos, gleich auf welchem Posten jemand steht, ohne zu fragen, ob der Posten nun Aussicht auf Erfolg oder nicht Aussicht auf Erfolg hat.

Sie haben im Nachtragsbericht zum Wehrmachtsbericht die traurige Mitteilung gelesen, daß Offiziere wegen der Katastrophe von Remagen zum Tode verurteilt worden sind. Es sind auch noch andere Fälle vorgekommen, wo Leute, die ihre Positionen  aufgegeben haben, befehlswidrig – und der Führer rechnete ja damit, daß die und die Position gehalten werde – ihre Positionen aufgaben; gegen die ist vorgegangen worden. Sie wissen auch, daß die Moral der Truppe an der einen oder anderen Stelle zu wünschen übrig ließ. Es wird auch gemeldet von besonders schwätzigen Leuten, daß auch im Rheinland oder im Ruhrgebiet weiße Fahnen bei der Zivilbevölkerung gehißt worden wären.

Und man meint, das seien nun Auflösungserscheinungen. Parteigenossen, das ist Unfug! Selbstverständlich gibt es im sechsten Kriegsjahr Demorali­sations­erschei­nungen, und ich glaube, daß es im Rheinland, als die Amerikaner kamen, die eine oder andere Familie gegeben haben mag, die in ihrer Not und Verzweiflung, und um zu verhindern, daß das Haus auch noch zerschossen wird, eine weiße Fahne rausgehängt hat. Ich weiß aber, daß derselbe, der die Fahne heute rausgehängt hat, in vier Wochen es schon auf das bitterste bereuen wird, daß er seine weiße Fahne rausgehängt hat. Wir wollen uns dadurch nicht irre machen lassen, sondern wenn solche Erscheinungen sind, sind sie unangenehm. Wichtig ist nur, daß man gegen diese Erscheinungen vorgeht.

Im übrigen, nicht nur wir haben diese Erscheinungen, der Feind hat sie auch! Nach fünfeinhalb Jahren Krieg läßt es sich nicht vermeiden. Im Jahre 1917 hatten Teile der französischen Armeen gemeutert und gingen ohne Befehl zurück. Clemenceau ging damals diesen Truppen entgegen, ließ jeden zehnten Mann erschießen, brachte die Truppen dadurch wieder in Ordnung, mit dem Ergebnis, daß sie schon 6 Wochen später wieder als gefürchtete Formation uns gegenüberstanden.

Der Führer greift hier ganz brutal durch. Und zwar in der Erkenntnis, daß die härtesten Strafen gegen Deserteure und Fahnenflüchtige zugleich die gerechteste Behandlung der tapferen deutschen Soldaten ist. Im übrigen zweifele ich nicht, daß auch uns hier die Wandlung gelingen wird, denn der deutsche Soldat ist zu allen Zeiten der beste Soldat in der Welt gewesen. Und auch nachdem die besten unserer Jungs in diesem Krieg gefallen sind bin, ich der Überzeugung: Wenn diese Männer, die wir ja doch an die Front geschickt haben, richtig [?] und richtig angesprochen werden, dann wird es mit dem Deubel zugehen, wenn sie nicht auch noch in diesem Jahr des Krieges unter Beweis stellen, daß sie die besten Soldaten sind, die Welt je gesehen hat.

Man hat (sich), als wir die Greuelberichterstattung durchführten, und als wir nun die geschändeten Frauen usw. in den Zeitungen bekanntgaben, an uns gewandt und hat gesagt, wir sollten das doch lassen. Wir sollten nicht so viel von den Greueln berichten, denn damit würden wir ja den deutschen Soldaten nicht nur Mut zuflößen, sondern wir würden die deutschen Soldaten ja noch ängstlicher machen, als sie ohnehin sind. Und wenn die nun hören, wie die Sowjets vorgehen: Augen ausstechen, Nasen abschneiden — dann, so meinen diese Herren, würde der deutsche Soldat ja noch weniger standhaft sein als bisher, und im übrigen würde man ja die Frauen nur verrückt machen. Die Frauen in Berlin würden dann weggehen und sie würden ausreißen und dergleichen mehr.

Wir haben uns durch diese Argumente nicht beeindrucken lassen – aus folgendem Grund: Wenn im Osten unseres Reiches hunderttausend der Besten unseres Blutes geschändet und hingerichtet werden, kann ich das meiner eigenen Bevölkerung und der Welt nicht vorenthalten. Wenn der deutsche Soldat durch die Tatsache, daß seine Frau geschändet wird und seine Töchter Freiwild für die Sowjets sind, nicht den Mut aufbringt, dann um so fester zu kämpften, sondern nach Hause läuft, dann ist das deutsche Volk nichts anderes wert, als daß es von den Sowjets überrannt wird. Der Führer hat die Genehmigung erteilt, daß Frauenbataillone aufgestellt werden, weil die Frauen der Ansicht sind, daß es Situationen geben könnte, wo die deutschen Männer sie nicht mehr genügend verteidigen gegen die Sowjets. Ich bin der Ansicht, daß das nur Einzelerscheinungen sind, und daß der deutsche Mann an allen Fronten durch die Greuelberichte nicht weich wird, sondern nunmehr dazu gebracht wird, daß nicht Furcht, sondern Fanatisierung des Widerstandes die einzige Möglichkeit der Rettung seiner Frau und seiner Töchter ist.

Das Problem des augenblicklichen Krieges ist gar nicht so sehr ein Problem des Materials, sondern ist ein Problem der Moral. Festgefügte Truppen widerstehen den Sowjets überall. Und wenn man heute sagt: „Ja, wir haben keine Waffen und wir haben kein Benzin.“ — Parteigenossen! Das ist das Gestammel von Feiglingen. Zum Absetzen haben sie Benzin gehabt, ergo hatten sie auch  Benzin zum Angreifen gehabt! Waffen sind genug ihnen in die Hand gegeben worden, und wenn alles das, was liegengeblieben (ist), der Soldat in der Hand behält, dann hat er genug Waffen. Auch heute sind wir noch in der Lage, mit unserer verringerten Produktion soviel Waffen, als der deutsche Soldat behalten kann und tragen will und an der Front braucht, soviel Waffen und soviel Benzin werden wir ihm herstellen. Diese Demorali­sierungs­erschei­nungen lassen kein allgemeingültiges Urteil zu, im Gegenteil. Auch heute bin ich wieder in der Lage, Ihnen die wunderbarsten Beispiele von deutschem heldischen Kämpfertum vorzuzeigen.

Auszeichnung - Eisernes Kreuz1Es waren vor drei oder vier Tagen 20 Hitlerjungs beim Führer. Und der Führer zeichnete diese Hitlerjungs mit dem Eisernen Kreuz aus. Es ist eine der ergreifendsten Situationen gewesen, die ich je miterlebt habe. Der jüngste, ein 12jähriger Hitlerpimpf mit dem Eisernen Kreuz, und die anderen dann 15, 16, 17, 18 Jahre. Der Führer fragte sie, was sie gemacht haben:

Auszeichnung - Eisernes Kreuz2Der eine hatte in einem Wehr­ertüchti­gungs­lager die MG-Bedienung gelernt, und als er sah, daß eine ganze MG-Bedienung ausgefallen war durch Tod und Verwundung, hat er sich hinter das Maschinengewehr gelegt und 12 Stunden lang das Maschinengewehr bedient. Ein anderer 12jähriger Junge hat einen Spion festgenommen. Und als der Führer ihn fragte, ja, wie er das festgestellt habe, hat er gesagt: „Der hat den Obergefreitenwinkel auf dem falschen Arm getragen, mein Führer!“ Daran hat der kleine Kerl festgestellt, daß das ein Spion ist! Dann war ein anderer, der wurde gefragt, wo er denn die Waffen her hat, wie er das gemacht hat. Ja, er hatte an der Straße gestanden und da seien die Truppen durchgekommen, und da habe er gedacht, ja also, in sein Dorf kommen die Sowjets ja nun nicht rein, und dann würde er sich Waffen besorgen, und da habe er sich Handgranaten besorgt, einen Karabiner und Munition. Darauf sagt der Führer. „Ja wieso, von wem dann?“ – „Von der Wehrmacht, mein Führer!“ – „Naja, also du kannst doch nicht einfach denen die Munition und die  Waffen wegnehmen!“ Und da hatte der kleine Kerl Angst, er hätte vielleicht was Falsches gemacht, und sagte: „Es war ja nur der Nachschub, mein Führer!“

Das sind unsere Jungs! 20 davon standen vor dem Führer. Von denen fragt niemand nach einer politischen Losung, und ob unser Material noch ausreicht. Sondern von denen fragt jeder nur nach der Durchführung seiner Pflicht und seiner Schuldigkeit! Und ich bin überzeugt, daß so wie diese Jungs Tausende und Zehntausende in Deutschland denken. Und das ist ja das Beglückende für uns und vor allem für Sie, meine lieben alten Parteigenossen aus der Münchner Kampfzeit, daß als das Ergebnis ihres Kampfes heut‘ jedes Jahr ein besserer Jahrgang als der vorhergehende zu den Waffen eilt, während im Unterschied dazu im Jahre 1918 oder heute bei den Feinden jeder Jahrgang, der kommt, schlechter ist als der vorhergehende. Wir haben aufgerufen zu einem Totaleinsatz, zu einer Art Kamikaze-Unternehmen. Es  wurden gebraucht 500, es haben sich gemeldet 12.000.

Ich möchte Sie dann auf eines nur verweisen, auf ein Beispiel, was so leuchtend heute in dieser trüben Zeit strahlt und was besonders uns als Parteigenossen zu so großer Freude berechtigt: Ich meine die wundervolle Verteidigung der Festung Breslau unter unserem Parteigenossen Gauleiter Karl Hanke. Ein Gauleiter, wie wir Nationalsozialisten ihn uns wünschen! Als der Kampf durch Schlesien ging, hat er nicht gefragt, was er tun soll; er bestimmte einen Stellvertreter, den setzte er nach Hirschberg, und er selbst schlug eine Proklamation an die Mauern von Breslau an: ‚Breslau ist Festung, Breslau wird verteidigt! Ich werde in dieser Stadt bleiben, in dieser Stadt siegen, oder, wenn es mir nicht vergönnt sein sollte, mich unter den Trümmer meiner Hauptstadt begraben lassen.‘ Ein Nationalsozialist! Und in Breslau, wie der Herr so’s Gescherr, wie der Führer seine Männer; die waren nicht alle so sonderlich mutig, als sie eingeschlossen wurden. Heute sind es alles Helden, alles!

In Breslau ist ein Major eingerückt mit einem Bataillon. Der Name dieses Majors ist Mohr, ein junger drahtiger Major und Frontoffizier. Aus dem einen Bataillon sind heute 14 Bataillone geworden, die der Major Mohr aufgestellt hat und die sich auf das Beste in der Verteidigung Breslaus bewähren! Der Gauleiter Hanke hat inzwischen, da er Flugplätze braucht, die Häuser rechts und links seiner Prachtstraße in Trümmer niederlegen lassen und abgebrannt und landet nun mit seinen Flugzeugen auf den Asphaltstraßen seiner Stadt. Er hat das Sportfeld, in dem wir seinerzeit diese großen Kundgebungen gemacht haben, dieses Sportfeld hat er gesprengt und niedergelegt, und die Aschenbahn benutzt er nun heute, um Verwundete herauszutransportieren. In Breslau hat er eine Panzerfabrikation eingerichtet und fabriziert heute in Breslau wieder Sturmgeschütze. Und eine Munitionsfabrik hat er sich auch angelegt, weil man eine solche zu Verteidigung braucht.

Jeder soll das tun, wes‘ seines Amtes, ist! Und wenn er eingeschlossen ist, dann soll er seine Treue zum Führer dadurch beweisen und zum deutschen Volk, daß er den Feind bindet, ihm Kräfte abzieht von anderen Fronten und ihm soviel Verluste wie nur möglich beibringt. Ich weiß, unabhängig wie der Kampf in Breslau ausgehen wird, daß dieser Kampf un Breslau einmal ein Fanal der nationalsozialistischen Bewegung werden wird, genauso wie der Tod Horst Wessels oder wie der Tod so mancher Märtyrer, die unter dem nationalsozialistischen Banner gefallen sind.

Und nun, Parteigenossen, wenn alle so kämpften wie diese, wenn man hunderttausend mit Panzer versehenen Idealisten zehntausend Panzer entgegensetzt, kann es nicht schlimm werden. Nur eine Voraussetzung: ich muß eben kämpfen wollen. Ich darf nicht das Absetzen organisieren und die Evakuierung, sondern ich muß den Widerstand und die Verteidigung organisieren. Das allein bringt Erfolge, nicht das andere! Im übrigen kann man dann ja auch fragen, wo das Absetzen aufhört. Es findet sich immer eine Linie, die noch besser zur Verteidigung geeignet ist, als die, in der ich augenblicklich bin.

Und dann zum Schluß habe ich mich soweit evakuiert, daß es überhaupt keine Linie mehr gibt, und dann kann ich mich auch nicht verteidigen. Ich kann Ihnen auch eins sagen: Der Feind sieht es heut‘ schon ein, daß eine Besetzung Deutschlands für ihn unmöglich wäre. Denn über 20 Jahre nationalsozialistische Erziehung haben es unmöglich gemacht, daß 20 oder 30 Millionen Deutsche sich willenlos vom Feinde ins Ausland abtransportieren ließen. Der Feind würde, wenn ihm ein Erfolg beschieden wäre, in Deutschland einen Partisanenkrieg unter dem Zeichen des Werwolfs erleben, wie ihm die Welt bisher noch wenig gesehen hat. Denen würden wir eine Götterdämmerung aufspielen, von der sie sich heute überhaupt keine Ahnung machen. Wenn wir Deutschen es nicht einmal fertigbrachten, in Polen die Partisanen zu beseitigen, wie wollen dann die Anglo-Amerikaner es in Deutschland fertigbringen? Daß Köln verloren ist, ist traurig – Köln, unsere heilige Metropole. Aber auch wenn Köln verloren ist, dann ist Deutschland deshalb nicht besiegt, Parteigenossen. Wir müssen neue Opfer, neue Kämpfe, neue Zeit vom Feinde fordern, Tag für Tag und Monat für Monat. Er muß wissen: wir geben nicht nach. Es ist unmöglich, die Deutschen zu beseitigen und die Deutschen zu besiegen. Und wenn uns einer fragt, ob der Kampf noch einen Sinn habe, ob unsere Aktionen, also die Maßnahmen des Führers nach einer höheren Planung, nach einem höheren politischen Profil erfolgen, oder ob das nicht dauernd eine Aushilfe nach der anderen sei, so kann ich ihm nur versichern, daß selbstverständlich hier ein hoher Sinn, eine gründliche Planung und ein großes politisches Profil diesen ganzen Planungen zugrundeliegt.

Unser Kampf hat einen entscheidenden Sinn. Und wenn uns heute jemand fragt, was er tun soll, ob Offizier oder politischer Führer, dann geben Sie ihm bitte nur eine Antwort: Er soll das gleiche tun, was der Gauleiter Hanke in Breslau macht! Und dann wird es um den deutschen Sieg nicht bange sein. Im übrigen wird der Kampf im letzten Sinn nicht in einem Gefecht von katalaunischem Ausmaß entschieden. Die letzte Schlacht, die geschlagen wird, kann eine sehr kleine sein. Friedrich der Große hat in den drei letzten Jahren seines siebenjährigen Krieges auch keine Erfolge mehr erzeitigen können. Er hat sich noch einmal bei Torgau aufgerafft und mit einem großen Blutsaufwand hat er noch einen kleinen lokalen Erfolg erzielt. Im übrigen hat er sich nach dem System „Lager Bunzelwitz“ eingeigelt, hat defensiv verteidigt und hat sich solange mit seinen verfluchten Feinden herumgeschlagen, bis die die Aussichtslosigkeit eines weiteren Kampfes eingesehen haben. Das gleiche müssen wir tun. Wie, wo und wann die letzte Schlacht gekämpft wird, ist nicht entscheidend.

Entscheidend ist, daß die letzte Schlacht, die gekämpft wird, von einem deutschen Bataillon gekämpft wird; daß der letzte Truppenteil, der auf dem Schlachtfeld ist, ein nationalsozialistisches Bataillon ist – und nicht eins von den jüdischen Gangstern geführtes. Dazu, Parteigenossen, wird es kommen, wenn wir nun in den kommenden Wochen und Monaten unsere Pflicht tun. Wenn wir nicht nachlassen, unermüdlich, und wenn wir insbesondere als alte Nationalsozialisten und als überzeugte Anhänger des Führers unseren Mitbürgern ein Vorbild sind, insbesondere ein Vorbild an Tapferkeit.

Die Führenden in Deutschland hatten soviel Rechte, Jahre hindurch. Man stritt sich immer, wer zuerst am Tisch sitzt, wer zuerst hereinkommt, wer zuerst behandelt wird. Die, die zuerst behandelt, sollen nun auch diejenigen sein, die als erste die größten Opfer auf sich nehmen. Das Volk wird glücklich sein, das Volk wird eine solche Führung nie verlassen, das Volk wird mit uns durch Dick und Dünn gehen, und wenn es noch schwer in den kommenden Wochen und Monaten wird, wenn wir ihm ein leuchtendes Beispiel geben! Vertrauen Sie auf den Führer!

Die Führung in Deutschland, die wir haben, ist gut. Einen besseren Patrioten, einen größeren Sozialisten, einen fanatischeren Kämpfer, ohne Gedanken an Kapitulation, als er durch den Führer dargestellt wird, gibt es nicht!

Ich weiß, daß Sie in München den Führer nicht enttäuschten werden, und ich möchte Ihnen nur eins sagen: Wir wollen uns unter der Parole zusammenfinden, gerade hier in München, wo diese wunderschöne Bewegung ihren Anfang genommen hat und zum Siege geführt wird:

Parteigenossen!
Wir wollen das Wort nicht brechen,
nicht Buben werden gleich,
wollen predigen und kämpften
für unser heiliges III. Reich!

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TextQuelle: http://ia600300.us.archive.org/2/items/KapitulierenNiemals/MicrosoftWord-Niekapitulieren.pdf