Rede von Lady Renouf auf dem Europafest 2011

Lady Renouf (GB)

Meine Damen und Herren,

ich komme aus dem besetzten England.

Unser Volk ist tatsächlich 1858 besetzt worden, als nämlich Disraeli die ethnisch unvereinbaren Rothschilds dazu brachte, die Briten in unserem Parlament zu vertreten.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges war Britannien noch tiefer in Kriegsschuld gestürzt – „in die Hände Shylocks“, um den britischen Außenminister Ernst Bevin zu zitieren – als am Ende des Ersten Weltkrieges.

Vertut Euch nicht: Britannien hat beide Weltkriege verloren.

Deutschlands Nachkriegsbesetzung wurde zum Modell für die Besetzung Europas. Ein erfolgreicher Aufruf, Europa für die Europäer wiederherzustellen, muß mit der Kenntnis beginnen, wie die Kontrolle Deutschlands den Deutschen genommen wurde. Das verfassungswidrige Wesen des modernen Deutschland ist auf mehreren Ebenen zu erkennen.

Begründungen für die verfassungsmäßige Berechtigung des gegenwärtigen deutschen Staates – die Bundesrepublik – entspringen den Umständen der Niederlage und Besetzung Deutschlands 1945:

Nach der Kapitulation der deutschen Streitmächte am 5. Juni 1945 (tatsächlich am 8. Mai 1945- der Übersetzer) erklärten die alliierten Befehlshaber im alliierten Hauptquartier SHAEF (Supreme Headquarters Alliied Expeditionary Force), daß das Dritte Reich rechtswidrig die Staatsgewalt vom Zweiten Reich übernommen habe — mit anderen Worten: daß dieses Zweite Reich das rechtmäßige Deutschland sei.

Der sozialdemokratische Politiker Carlo Schmid, einer der Verfasser des Grundgesetzes, anerkannte die wahre Natur dieses Gesetzes anläßlich seiner Rede im Parlamentarischen Rat am 8. September 1948. Schmid zufolge war das Grundgesetz und die Bundesrepublik, die auf ihm errichtet wurde, eine „Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft“.

Fremdherrschaft! – Mit anderen Worten eine Herrschaft, die von den Besatzungsmächten erzwungen wurde anstelle des Deutschen Reiches, wie es 1919 verfaßt wurde. (Ich glaube, daß Manfred Roeder der erste oder einer der ersten war, der dies deutlich machte.)

Es ist wichtig, in diesem Zusammenhang festzuhalten, daß Adolf Hitler diese Verfassung von 1919 nicht gebrochen hat. Einige Wochen, nachdem er – durch den gewählten Präsidenten Hindenburg – als Kanzler rechtmäßig ernannt worden war, machte er von Art. 48 der Verfassung von 1919 Gebrauch, welcher dem Präsidenten erlaubte, alle Maßnahmen zu ergreifen, die er als Schutz gegen eine Bedrohung der öffentlichen Sicherheit für notwendig hielt.

(Hitler tat das wegen des Brandanschlages des Kommunisten Marinus van der Lubbe gegen den Reichtag am 27. Februar 1933. Dieser war als Teil eines größeren kommunistischen revolutionären Umsturzplanes angesehen worden – und die Vollmacht des Art. 48 diente dazu, einige Abschnitte der Verfassung, die bürgerliche Rechte betrafen, außer Kraft zu setzen). Unsere Regierungen sollten uns aber vor Räubern von der Art schützen, welche danach trachten, „sich in nichtjüdischem Land zu bereichern und anzugeben“, diese in ihren eigenen Interesse nicht zum Regieren einzuladen und auch nicht zum heimlichen Diebstahl unseres nationalen Wohlstandes und unserer Selbstherrschaft.

Das dann folgende „Ermächtigungsgesetz“ wurde im März 1933 durch den Reichstag verabschiedet in Übereinstimmung mit der Verfassung von 1919. Das heißt, die erforderliche 2/3 Anzahl des Reichtages war anwesend und es wurde mit einer 2/3 Mehrheit verabschiedet. (Das Gesetz wurde mit 444 Stimmen gegen 94 verabschiedet, die Gegenstimmen alle von der SPD. Es ist festzuhalten daß dies, obwohl eine Anzahl Kommunisten und extreme Linkssozialisten in Haft oder untergetaucht waren, keine diktatorische Maßnahme war. Die SPD-Mitglieder hatten mit ihren Gegenstimmen keine Probleme.)

So ist der entscheidende Punkt der: Die Weimarer Verfassung von 1919 wurde nie gebrochen. Alle Maßnahmen, welche die Grundlage des Dritten Reiches bildeten, wurden in Übereinstimmung mit der Verfassung durchgeführt und sogar die Sonderrechte zur Aufhebung bestimmter Abschnitte dieser Verfassung waren auf eine sorgfältige verfassungsgemäße Art und Weise eingeführt worden.

Nun kommen wir zu Deutschlands Niederlage 1945. Die Weimarer Verfassung blieb in Kraft, aber die Regierungsgewalt war durch militärische Gewalt gestürzt worden. Deshalb wurden durch die Eindringlinge Besatzungsgesetze mit Gewalt eingeführt, die ihren Höhepunkt im Grundgesetz selbst fanden.

Diese Zielsetzungen wurden weitergehend durch eine Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 31. Juli 1973 erhellt, als es in seinem Urteil eine von der Bayerischen Regierung eingebrachte einstweilige Verfügung abwies, die verhindern sollte, daß das Grundgesetz in Kraft gesetzt würde.

Unter den Entscheidungen des Gerichtshofes fand sich in diesem Urteil eine erneute Bekräftigung des Umstandes, daß jeder Deutsche Anspruch auf verfassungsmäßigen Schutz hat, sobald er das Gebiet der Bundesrepublik betritt und daß alle Verfassungsorgane der Bundesrepublik verpflichtet sind, sich für eine Wiedervereinigung Deutschlands einzusetzen. Mit anderen Worten: das Grundgesetz war (ist) eine Fortsetzung der befristeten Nachkriegs- und Besatzungsbedingungen, welches sich selbst in Aussicht stellte, daß es zu einem zukünftigen Zeitpunk zugunsten einer deutschen Verfassung aufgegeben würde. (Art. 146 GG sagt genau das aus – der Übersetzer.)

Nach dem Zusammenbruch des alten Ostdeutschland (tatsächlich Mitteldeutschlands – der Übersetzer) 1989, stellte dieses die Uhren tatsächlich in einer Hinsicht zurück, als es die Länder Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg und Brandenburg wiederherstellte.

Aber statt das Grundgesetz zugunsten der Wiederherstellung einer deutschen Verfassung zu beseitigen, wurde das Grundgesetz schlicht auf diese fünf „mitteldeutschen“ Länder übertragen. (Diese „Ostdeutschland“ zu nennen widerspricht natürlich dem Bestand der deutschen Gebiete weiter östlich, die 1945 gänzlich von Deutschland abgetrennt wurden: Ostpreußen, Westpreußen, Posen, Teile von Brandenburg Pommern und Schlesien (und das Sudetenland – der Übersetzer.)

Eine grundsätzliche Feststellung ist daher: das Grundgesetz schuf kein neues Deutschland – die Verfassung von 1919 ist noch immer die gültige deutsche Verfassung.

Sogar, wenn man diese sachlichen und rechtlichen Begründungen nicht übernimmt, so verbleibt noch eine starke geschichtlich-politische Begründung, nämlich die, daß das Grundgesetz ein Besatzungsgesetz war, ist und bleibt, aufgezwungen durch die Streitkräfte der Besatzungsmächte und ohne jemals die Zustimmung der Deutschen erhalten zu haben.

Nach 1945 wurde die Regierungsgewalt durch die drei alliierten Besatzungszonen ausgeübt: die britische im Norden (Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen), die Amerikaner im Süden (Bayern, Hessen und Baden-Württemberg) und die Russen im Osten (Mitteldeutschland). Den Franzosen wurde ein kleines, auf Baden Baden ausgerichtetes Gebiet zugestanden, welches das sog. Saargebiet einschloß, welches erst in der Mitte der fünfziger Jahre nach Deutschland zurückkehrte.

Die Besatzungsmächte erließen ihre eigenen Gesetze einschließlich der Wiederherstellung der Länderregierungen, wie sie auch das wegbrachen, was als das gefährlich dominante Preußen angesehen wurde. So wurden die Länder durch die Besatzer geschaffen und verblieben in dieser Gestalt bis heute mit Ausnahme der Verschmelzung von drei von ihnen 1952 zu Baden-Württemberg und der Rückkehr der Saar 1957.

Das Grundgesetz wurde als „verfassungsmäßige Übereinkunft“ im Laufe des Augusts 1948 in Bayern durch die von diesen Ländern ernannten Delegierten entworfen.

Es wurde dann durch einen „Parlamentarischen Rat“ verabschiedet, den die Besatzer zu dem einzigen Zweck geschaffen hatten, ihm einen Stempel zu geben.

Sogar, als es durch den „Rat“ im Mai 1949 verabschiedet war, mußte es einige Tage später durch die Besatzer ratifiziert werden, bevor es wirksam wurde. Anschließend mußte es durch jedes der Länder verabschiedet werden, obwohl Bayern das tatsächlich nicht tat und nur zur Kenntnis nahm, daß es in Kraft  ist, weil es die anderen Länder in Kraft gesetzt hatten.

Halten Sie fest, daß die Körperschaften, die die „Verfassung“ abgestempelt hatten, nicht gewählt waren. Die ersten Wahlen in der neuen Bundesrepublik fanden erst 1949 statt.

Selbst wenn jemand den Buchstaben und Geist des Grundgesetzes gänzlich annimmt, ist es klar, daß Provisorien wie der Art. 130 (besonders in seiner neuen Fassung) (vermutlich ist Art. 139 gemeint {Weitergeltung der Entnazifizierungsvorschriften} – der Übersetzer) sogar nach seinen eigenen Begriffen verfassungswidrig sind, indem sie auf einen grundsätzlichen Angriff auf die Grundfreiheiten hinauslaufen. Dieser Angriff kann nur (und wurde) gerechtfertigt werden durch die unverhohlene politische Geltendmachung des Umstandes durch führende Juristen, daß das Grundgesetz die grundsätzliche Voraussetzung ist, das Wiederaufleben des Nationalsozialismus zu verhindern.

Dergestalt erfordert die Verteidigung der „Freiheit“ eine Verneinung der Freiheit. „Bürgerliche Freiheiten“ stehen nur ausgewählten Gruppen zu. Das Recht auf freie Meinung wird nur jenen Europäern zugestanden, deren Meinung mit bestimmten vorgefaßten Meinungen übereinstimmen — vorgefaßte Meinungen, die, wie es scheint, nichteuropäischen Ursprungs sind.

Die letzte Stufe dieser europäischen Tragödie ist die „Rückschlag“-Wirkung — dem Giftgas im Ersten Weltkrieg sehr ähnlich oder dem Einsatz von Elefanten durch die alten Karthager.

Nachdem Britannien die Besatzungsgesetze gewaltsam eingeführt hat, welche dieses systematische Verbot der freien Meinungsäußerung zur Folge hatten, ist es nun der EU beigetreten und hat das System des Europäischen Haftbefehls übernommen.

Unter diesem Europäischen Haftbefehl haben britische Gerichthöfe nicht mehr das Recht (tatsächlich die Pflicht), den „prima facie case“ (glaubhaft gemachten Sachverhalt) gegen irgend jemanden zu überprüfen, dessen Auslieferung durch eine fremde Regierung gefordert wird. Auf diesem Wege glaubten die deutschen Behörden, daß sie ihre Verbote der freien Meinungsäußerung (die natürlich letztlich auf die zionistische angloamerikanische Besatzung zurückgehen) auf britischen Boden ausdehnen könnten.

Der australische Wissenschaftler Dr. Frederick Töben mußte als erster Versuchfall für diese europäische Tyrannei herhalten. Im Oktober 2008 wurde Dr. Töben auf dem Londoner Flughafen Heathrow festgenommen und in ein englisches Gefängnis geworfen — und das, obwohl noch nicht einmal vorgetragen wurde, daß er irgendeine Straftat nach englischem Recht begangen hätte.

Erst im letzten Augenblick erwies es sich als möglich, eine erfolgreiche Rechtsverteidigung in Stellung zu bringen (die ich in Gang gesetzt habe), um diese Auslieferung zu verhindern — sehr zum Schrecken der deutschen Regierungsvertreter und ihrer britischen Spießgesellen.

Täuschen Sie sich nicht: es wird weitere Anstrengungen geben, die Flut (scheinbar) glaubhafter Schwindelbehauptungen der Tyrannei zu verbreiten, es sei denn, wir können diese scheinbar unbesiegbare Flut wenden. Die Europäer müssen den Mut finden, die europäischen Werte geltend zu machen, vor allem im Bereich der Rechtsprechung und der freien geschichtswissenschaftlichen Forschung.

Die unverzichtbaren vier klassischen Tugenden bleiben unser wahres Erbe und vernünftiger Leitfaden:

  1. Mäßigkeit (was bedeutet: Augenmaß, Gewichtung, Kunst)
  2. Weisheit (im griechischen Sinn mit wissenschaftlicher Einstellung)
  3. Gerechtigkeit (objektiv und vorurteilsfrei) und
  4. Mut (nicht angeberisch, sondern ausgelöst durch Mitgefühl)

Diese vier unverzichtbaren Tugenden (für die Sitte und die sittliche Wiederaufrüstung) finde ich in den Zielen der Europäischen Aktion.

Laßt uns deshalb unser Volk ermutigen — mit unserem NICHTERGEBEN dem ethnisch unverträglichen Räuber.

(aus dem Englischen von Dr. Rigolf Hennig)

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Quelle: Die EA – Artikel: «Rede von Lady Renouf am Europafest 2011»

Siehe auch:
Erinnerung an ein goldenes Zeitalter ohne Wucher und Zinsknechtschaft
Raubstaat England