Ehemaliger SS-Hauptsturmführer und Ritterkrenzträger,
Führer eines Sturmbalaillons der 33. Waffen-Grenadier-Division „Charlemagne“ der Waffen-SS
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Sehr verehrte Damen,
sehr geehrte Gäste und Freunde,
meine lieben Kameraden,

als Vertreter meiner französischen Kameraden möchte ich ihnen zunächst deren kameradschaftlichen Gruß übermitteln.

Vor zwei Wochen haben wir schon aus Anlaß unseres gemeinsamen Jahrestreffens zusammen mit den Kameraden der Divisionen „Horst Wessel“ und „Reich“ unsere alte Kampfkameradschaft gefeiert. Als Franzose habe ich auch heute die Pflicht, die Erinnerung an das Opfer der deutschen Soldaten im Sommer 1944 wachzurufen. Wir dürfen nicht vergessen, daß die Blüte der Jugend, darunter die beiden Divisionen L.A.H. und HJ, besonders in der Normandie den französischen Boden mit ihrem Blut getränkt hat, um den Kontinent Europa zu verteidigen.

War dieses Opfer umsonst?

Meine Kameraden, wofür und wogegen haben wir gekämpft?

Für Europa, für eine europäische Gemeinschaft und gegen den Bolschewismus.

Nach einem halben Jahrhundert hat die Geschichte unseren Einsatz gerechtfertigt. Das sowjetische Reich, das die ganze Welt fünfzig Jahre lang zittern ließ, brach ohne jede ausländische Einmischung unter der drückenden Last einer Schwäche und seiner Fehler zusammen. Vergleichend möchte ich noch hinzufügen: Im Gegensatz hierzu war es notwendig gewesen, die ganze Welt mobil zu machen, um die deutsche Macht stürzen zu können.

Wir haben auch für ein vereintes Europa, eine europäische Gemeinschaft gekämpft, und seit einigen Jahren erwarten die europäischen Völker die Geburt dieses vereinten Europas, in der Hoffnung, daß es keine Fehlgeburt sein wird.

Wir haben den Weg zur Selbständigkeit und Unabhängigkeit geebnet, und jetzt gehen die Europäer den Weg, den wir damals geebnet haben. Statt Dank haben wir Verfolgung geerntet. Doch wir haben kein schlechtes Gewissen. Würde uns die Frage gestellt: „Bereuen Sie, was Sie taten?“ dann dürften wir antworten: „Churchill hat bereut, warum sollten wir dann bereuen“.

Tatsächlich hat Churchill in seinen Memoiren erklärt: „Am Viciory Day (Siegestag) bekam ich viele Glückwünsche, Telegramme, Briefe, Anrufe. Mein Herz war trotzdem voll von traurigen Vorgefühlen, da dieser Sieg uns Gefahren aussetzte, die noch schlimmer waren als diejenigen, die wir vermeiden wollten“. So Churchill. Diese Worte sind ein Geständnis. Es haben sich die westlichen Sieger verhalten wie jener Dussel, der, wenn es regnet, ins Wasser springt, um nicht naß zu werden.

50 Millionen Opfer in der ganzen Welt, um Hitler durch Stalin zu ersetzen und ein kommunistisches Reich über die Hälfte des Erdballs zu errichten! Was für ein Blödsinn!

Verfolgung und den Haß in der Nachkriegszeit betreffend, hat auch Winston Churchill in seiner Rede vor dem britischen Parlament am 29. Oktober 1948 die nötigen Worte gesprochen, als er sagte: „Was die Schrecken der Vergangenheit betrifft, bis auf wenige Ausnahmen, Schwamm darüber, so schwierig es aussieht. Wir müssen die Zukunft in Betracht ziehen und an unsere Rettung denken“.

Derselbe Churchill hatte schon 1942 an seinen Außenminister Anthony Eden geschrieben: „Es wäre eine verhängnisvolle Katastrophe, wenn die russische Barbarei Europa überfluten würde“ und dem Captain Liddle Hart, dem damaligen Militärberater der britischen Regierung, wurde die Frage gestellt: „Wie können wir in der Zukunft die Sowjetunion daran hindern, ganz Europa zu beherrschen?“ Liddle Hart antwortete: „Das einzige Land, das in der Lage ist, Europa vor der sowjetischen Bedrohung zu schützen, ist gerade das Land, das wir zerstören wollen“.

Um mit Churchills Zitaten Schluß zu machen, möchte ich noch sein bekanntes Geständnis erwähnen: „Wir haben das falsche Schwein geschlachtet“.

Ich darf also wiederholen: Churchills Geständnisse erlauben uns, ein gutes Gewissen zu haben.

1945 wurde der größte Sieg der Weltgeschichte errungen. Nach dem totalen Krieg der totale Sieg, die totale Macht über die ganze Welt. Die Sieger besaßen zugleich, moralisch und politisch, die angeblich besten und schönsten Grundsätze. Roosevelt wollte, zusammen mit Stalin, eine neue Weltordnung errichten, in der Frieden und Gerechtigkeit regieren sollten. Das war die größte Täuschung der politischen Geschichte. Dieser große Sieg war tatsächlich ein falscher Sieg. Das hat der General Fuller, der bekannte britische Militärhistoriker, bestätigt, als er feststellte: „Der Krieg wurde auf den Schlachtfeldern gewonnen und an den Verhandlungstischen verloren“.

Das Ergebnis dieses falschen Sieges können wir heute noch feststellen: die kommunistische Herrschaft über die Hälfte der Welt, die Kolonial- und Bürgerkriege mit Millionen und Abermillionen Opfern.

Kurz nach dem Kriegsende hatte Eisenhower erklärt: „Wenn zu meiner Lebzeit ein einziger amerikanischer Soldat noch im Kampf fällt, dann werde ich ein besiegter General sein“. Und so ist es dann auch tatsächlich gekommen. Viele sind noch gefallen.

Als Schulbube habe ich gelernt, daß der Weg zur Hölle mit guten Vorsätzen gepflastert ist. Unter diesem Gesichtspunkt möchte ich andere Wohltaten dieser so schönen Grundsätze, die von den Siegern den Besiegten gebracht wurden, noch erwähnen. Sie führten zu Rauschgift, Aids, Arbeitslosigkeit, Geburtenrückgang im Abendland, Überbevölkerung in Asien und Afrika, und als Konsequenz zu einer riesigen Völkerwanderung nach Europa. Vor 35 Jahren hatte schon Karl Gustav Jung gewarnt – ich zitiere: „Die schlimmste Gefahr heute ist nicht die Atombombe, sondern die Überbevölkerung“. Meine Kameraden, die Kommentare hierzu überlasse ich Ihnen.

Andere Gefahren – nicht die kleinsten muß ich noch erwähnen: Der Verfall der menschlichen Qualität und der Verlust der Identität.

Der französische Nobelpreisträger Alexis Carrel schrieb schon vor dem Krieg: „Das Wichtigste ist nicht das Leben, sondern die Qualität des Lebens“.

Das hatte Rousscau, ein Prophet der modernen Demokratie, schon im 18. Jahrhundert gesagt. Ich zitiere: „Die Kinder der Urmenschen kommen zur Welt mit der kräftigen Beschaffenheit ihrer Väter und verstärken diese durch dieselben Übungen, die sie hervorgerufen haben, und sie erwerben dadurch die ganze Körperkraft, die das Menschengeschlecht zu erwerben vermag. Die Natur, wie später das spartanische Gesetz, macht diejenigen stärker, die in guter Verfassung sind, und läßt die Schwachen sterben. Damit weicht die Natur erheblich von unseren modernen Gesellschaften ab, in denen der Staat die Kinder den Vätern so kostspielig macht, daß man sie teilweise ohne Unterschied schon vor ihrer Geburt tötet.“ So Rousscau.

Ist Rousseau heute „politically correct“?

Die uralte Weisheit hat immer von einer gesunden Seele in einem gesunden Körper gesprochen. Die Gesundheit der Seelen und der Leiber ist seit Jahren in unserer angeblichen Zivilisation gefährdet. Wie schon gesagt, der Verfall der menschlichen Qualität, die Lockerung bzw. die Zerstörung der sozialen Bande, überhaupt der Familie, die Umwertung der uralten Werte sind die Symptome der Krankheiten, an denen die abendländischen Länder leiden. Wir müssen uns darüber klar sein, daß diese Krankheiten in dem kommenden Jahrhundert tödlich werden können. Es fehlt in den Medizinbüchern ein Kapitel mit dem Titel „Pathologie der Identität“.

Nur einige Beispiele: Vor zehn Jahren gingen mehrere Offiziere der französischen Handelsmarine in Alexandria an Land. Am Nachbartisch in einem Restaurant saßen einige junge Ägypter, und bald ergab sich zwischen den jungen Ägyptern und den jungen Franzosen ein Gespräch in freundlicher Stimmung. Dabei sagte ein Ägypter: „Sie und die Europäer sind alte verfallende Völker… Sie müssen jüngeren aufsteigenden Völkern Platz machen“.

Ein zweites Beispiel: Der frühere Diktator in Algerien Houari Boumedienne erklärte vor Jahren: „Wir werden Frankreich erobern, und zwar nicht mit Waffen sondern durch den Schoß unserer Frauen“. Das hatte schon Immanuel Kant geahnt, als er schrieb: „Wir können mit höchster Wahrscheinlichkeit der Absicht sein, daß die Mischung der Abstammungen, die allmählich die Charaktere nivelliert, für das Menschengeschlecht, außerhalb jeder philantropischen Betrachtung, wirklich schädlich ist“.

Eine letzte Frage: Was würde Europa ohne Europäer werden?

So wie die alten Griechen und alten Römer verschwanden, so wird jetzt die europäische Identität gefährdet. Wer seine Identität verliert, ist nicht mehr in der Lage, seine Sicherheit und sein Territorium zu verteidigen. Nach dem Krieg wurden die Deutschen, besonders die Jugend, gezwungen, ihre Identität zu hassen. So entstand der deutsche Selbsthaß, der deutsche Schuldkomplex, seine Taktik, die in dem christlichen Mittelalter gegen die Juden angewandt wurde. Das Ergebnis kennen Sie alle.

Noch ein Beispiel: Schon vor 30 Jahren wünschte ein deutsches Mädchen, das bei uns als „au pair“ war, mit einem Schwarzen zusammen ins Bett zu steigen, um die Sünden Deutschlands zu sühnen.

Seit einigen Jahren entsteht auch ein europäischer Schuldkomplex gegenüber den Völkern der sogenannten dritten Welt, und zwar mit denselben Ergebnissen. Völkerseelenmord ist der beste Weg, um die Leute in die Knechtschaft zu zwingen.

Wir sind jetzt Zeugen des riesigsten Verblödungsunternehmens der Weltgeschichte.

So werden die menschlichen Gesellschaften zur Rindviehherde herabgesetzt. Es wird überall versucht, die Qualität durch die Quantität zu überwinden und die alten Völker durch wiederkäuende und undifferenzierte Massen zu ersetzen.

Europa hatte schon immer seine Schmarotzer, ob arm oder reich. Dazu kam die große Völkerwanderung, die dieses Problem verschärft hat. So ist das Schmarotzertum zu einer neuen Plage in Europa geworden. Im 19. Jahrhundert war das Motto von Marx und Engels: „Proletarier aller Länder vereinigt Euch“. Das Motto unserer Zeit ist: „Schmarotzer aus allen Ländern vereinigt Euch, um zusammen die europäische Kuh zu melken“.

Wie einst tragen auch heute ein neues Europa und der Europagedanke unsere Hoffnungen und die menschliche Qualität. Es wurde für die Qualität der Umwelt schon ziemlich viel geleistet, aber um die Qualität des Menschen zu verbessern und die Krankheiten Europas zu heilen, viel zu wenig. Wir dürfen trotzdem nicht verzweifeln. Trotz so vieler pessimistischer Warnungen wurde die Wiedervereinigung Deutschlands verwirklicht. Trotz aller Europessimisten kann noch das Europa, das wir wünschen, verwirklicht werden. Allein dieses Europa wird in der Lage sein, das zu verwirklichen, wozu die einzelnen Nationen nicht mehr in der Lage sein werden.

Wir sind Europäer

Als Franzosen haben wir damals für Europa gekämpft. Oft wurde uns die Frage gestellt: „Warum denn haben Sie an der deutschen Seite gekämpft?“ Nach der großen Kriegswende Ende 1942/Anfang 1943 war es klar, daß ganz Europa von der sowjetischen Armee bedroht war, daß die westlichen Verbündeten an der Seite Stalins diese Bedrohung noch gefährlicher machten und daß das Schicksal unseres Vaterlandes nunmehr von dem Kampf im Osten abhängig war. Den Franzosen wurde im Sommer 1943 die Möglichkeit angeboten – und zwar mit Genehmigung der französischen Regierung – sich freiwillig zu einer Elitetruppe in Deutschland zu melden. Die Niederlage 1940 war für manchen jungen Franzosen eine furchtbare Demütigung gewesen, und der Einsatz an der Ostfront in den Reihen einer Elitetruppe war für uns eine Gelegenheit, diese Demütigung zu verwischen. Unsere Vaterlandsliebe befahl uns, uns an der Seite der deutschen Truppen für die Zukunft unseres Vaterlandes und den Schutz Europas einzusetzen. Damals war es unsere Pflicht, heute ist es unser Stolz.

Quelle: Der Freiwillige 44(1) (1998), S. 22f.

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Quelle: http://www.vho.org/D/Freiwillige/Fenet44_1.html

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