Gastbeitrag von Günter Zemella, 70 Jahre, parteilos

veröffentlicht von nohoearmy

 

 Ein kurzes Vorwort an den Gastautor und alle, die ihm noch folgen werden:

Vielen Dank, dass Sie den heute leider gesellschaftlich untergrabenen Mut aufgebracht haben, um uns an Ihren Gedanken und Ihrem Kampf für die geistige Freiheit und den inneren Frieden teilhaben zu lassen. Es steht mir in meinem Alter nicht zu, mich und Meinesgleichen mit Ihnen auf eine Stufe zu stellen, aber es ist mir dennoch eine Ehre, Ihnen mit meinen mir verbliebenen Freiheitskämpfern zur Seite stehen zu dürfen! Ich hoffe – wie Sie – dass meine Generation bald vollständig erwacht und den Weg zum Lichtschalter findet. 🙂

 

Hier nun Ihr Brief: 

An das
Hamburger Institut für Sozialforschung
Frau Regina Mühlhäuser
20148 Hamburg

Ihr Buch: Eroberungen. Sexuelle Gewalttaten und intime Beziehungen deutscher Soldaten in der Sowjetunion 1941-1945, erschienen im April 2010

Sehr geehrte Frau Mühlhäuser,

Sie schreiben in Ihrem Buch, dass von deutschen Truppenangehörigen verübte sexuelle Verbrechen in den besetzten Gebieten der Sowjetunion ein weit verbrei­tetes Phänomen waren. Deutsche Soldaten hätten Frauen zu Opfern sexueller Folter gemacht und Vergewaltigungen begangen. Vereinzelt seien Frauen nach der Verge­walti­gung erschossen worden. Immerhin seien 5.000 Männer wegen sexueller Übergriffe verurteilt worden.

Gestern wurde Ihr Buch im Deutschlandfunk vorgestellt. Wenn junge geschichts­unkundige Leser und Hörer Ihre „Geschichten“ lesen und hören, dann sollen sie wohl den Eindruck bekommen, dass die deutsche Wehrmacht eine „Massen­verge­waltigungs­maschine“ war. Ebenso wie Ihr Buch sollte auch die von Ihrem Institut vor einigen Jahren veranstaltete Ausstellung über die Verbrechen der Wehrmacht dem Publikum den Eindruck vermitteln, die Wehrmacht sei ein „marschierendes Schlachthaus“ gewesen. Jeder, der einigermaßen geschichtskundig ist weiß, dass deutsche Wehrmachtsangehörige in den besetzten Gebieten weder massenhaft Vergewaltigungen begangen noch an Kriegsverbrechen beteiligt waren. Wegen offenkundiger Verfälschungen einzelner Dokumente mussten das Institut nicht umsonst die Ausstellung aussetzen und „überarbeiten“. Im übrigen müsste auch Ihnen bekannt sein, dass die Disziplin in der Wehrmacht höchste Priorität hatte und Verstöße dagegen streng geahndet wurden. Dies traf auch auf sexuelle Übergriffe gegen Frauen zu. Im Gegensatz zur Roten Armee wurden die deutschen Soldaten niemals aufgefordert, sich an Frauen in den besetzten Ländern zu vergehen.

Ich möchte hier nicht die täglichen Mord- und Vergewaltigungsaufrufe des Chef­propagandisten Stalins – Ilja Ehrenburg – zitieren; sie sind hinreichend bekannt und für Interessierte aus allgemein zugänglichen Quel­len nachzulesen. Statt dessen will ich hier einige Sätze aus dem Buch von Lew Kopelew Aufbewahren für alle Zeit (8. Auflage Mai 1984) zitieren. Tief bestürzt berichtet er darin von den Plünderungen, Vergewaltigungen und Morden der eigenen Truppen und Kampfgenossen. Im April 1945 wurde Kopelew wegen „Propagierung des bürgerlichen Humanismus“, „Mitleid mit dem Feind“ und „Untergrabung der politisch-moralischen Haltung der Truppe“ verhaftet und zu Straflager und Gefängnis verurteilt.
Er schreibt auf Seite 19:
 
„Was geschah in Ostpreußen? War eine derartige Ver­rohung unserer Leute wirklich nötig und unvermeidlich – Vergewaltigung und Raub, musste das sein? Warum müssen Polen und wir uns Ostpreußen, Pommern, Schlesien nehmen? Lenin hatte schon den Versailler Vertrag abgelehnt, aber dies war schlimmer als Versailles. In den Zeitungen, im Radio riefen wir auf zur heiligen Rache. Aber was für Rächer waren das, und an wem haben sie sich gerächt? Warum entpuppten sich viele unserer Soldaten als gemeine Banditen, die rudelweise Frauen und Mädchen vergewaltigten – am Straßenrand, im Schnee, in Hauseingängen; die Unbewaffnete totschlugen, alles, was sie nicht mitschleppen konnten, kaputt­machten, verhunzten, verbrannten?… Sinnlos – aus purer Zerstörungswut… Wie ist das alles möglich geworden? Haben nicht wir sie alle so erzogen, wir, die Polit­arbeiter, die Journalisten, die Schriftsteller – Ehrenburg und Simonow und Hundert­tausende anderer strebsamer, ehrgeiziger, aber auch begabter Agitatoren, Lehrer, Erzieher, aufrichtige Prediger der „heiligen Rache“? Wir lehrten sie hassen, über­zeugten sie, dass der Deutsche schon deshalb schlecht ist, weil er Deutscher ist; wir verherrlichten den Mord in Gedichten, Prosa und Malerei. „Papa, erschlag den Deutschen!“ Es gab eine Zeit, in der ich mich fast schämte, kein „persönliches Konto“ erschlagener Deutscher zu haben…“
Und weiter auf S. 137:
„…wir alle – Generäle und Offiziere – verhalten uns nach Ehrenburgs Rezept. Welche Rache lehren wir: deutsche Weiber aufs Kreuz legen, Koffer, Klamotten wegschleppen…. Die Deutschen fliehen vor uns zu ihnen (den Engländern und Amerikanern). Und stell dir vor, was wird später aus unseren Soldaten, die zu Dutzenden über eine Frau herfielen? Die Schulmädchen verge­waltigten, alte Frauen ermordeten?.. Das sind Hunterttausende von Verbrechern, künftigen Verbrechern, grausame und dreiste mit den Ansprüchen von Helden.“ 

Ich kann die von den Medien und der Politklasse verbreiteten einseitigen Schuld­zuweisungen und Geschichtslügen nicht mehr ertragen. Der Sinn dieser Mani­pu­la­tio­nen kann wohl nur darin bestehen, die junge deutsche Generation zu vergiften. Wenn Sie Mut haben, dann nehmen Sie doch bitte Stellung zu meinem Schreiben.

Mit freundlichen Grüßen 

Günter Zemella, 70 Jahre, parteilos
(am 19. Oktober 2010)

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Zusatzinfo: Heute, dem 20. Oktober 2010 rief mich Herr*** aus Frankfurt/M. an. Er ist 85 Jahre alt und Inhaber der gleichnamigen Konzertagentur. Er hat meine Stel­lung­nahme zum Buch: Eroberungen… von Regina Mühlhäuser über den Verteiler (Gigi Romeiser) erhalten und stimmt meinen Ausführungen voll zu. Er habe die NS-Zeit aktiv miterlebt und Hitler zuletzt im Januar 1945 gesehen. Sein Vater habe es im Ersten Weltkrieg bis zum General gebracht. Er habe von Anfang an am Russ­land-Feldzug teilgenommen. Weihnachten 1941 habe er in Woronesch eine Feier veranstaltet, zu der er 14 Personen aus Deutschland eingeladen habe. Es habe dort „tiefster Friede“ geherrscht. Er selbst, *** , sei 1943 zur Wehrmacht eingezogen worden. Er könne nur bestätigen, dass alle Aussagen über angebliche massenhafte Übergriffe deutscher Soldaten unwahr und nichts als Beschimpfungen seien. Und wenn es mal passierte, sei der Täter streng bestraft worden. Seine Schwiegermutter sei in Ostpreußen 41 mal von russischen Soldaten vergewaltigt worden. Er könne sich genau daran erinnern, wie er auf Einladung des Bruders seines Vaters mit der Eisenbahn von Hamburg nach Königsberg gefahren war. Am Grenzkontroll-Punkt Schneidemühl seien die deutschen Reisenden von den polnischen Zollbeamten schikaniert und beleidigt, ja sogar bespuckt worden. Als sich der Zug durch den Korridor bewegte, sei er wiederholt von den Polen beschossen worden. Auch einige Lokomotiven wurden total beschädigt und mussten ersetzt werden. Bis 1932, also vor Hitler, hätten die Polen 188 Menschen in den Zügen erschossen.

 Ich werde Herrn Zemella dazu einladen, hier mitzudiskutieren. Seine freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Briefes (und weiterer Schreiben) habe ich bereits. Wenn es Fragen gibt, bitte ich, sie ihm direkt zu stellen. Sollte er nicht auf diesen Blog zugreifen und mitschreiben können, werde ich ihm Eure Post gerne zukommen lassen.

***= Der Name des Zeitzeugen bleibt anonym, um seine Existenz nicht zu gefährden. Wir alle wissen, wozu antideutsche Geschichtsverdreher in der Lage sind.

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Quelle: http://nohoearmy.wordpress.com/2011/02/11/wenn-sie-mut-haben-dann-nehmen-sie-doch-bitte-stellung/