Archive for 6. Juli 2014



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Ausschnitte aus einem späten Interview mit Lina Heydrich

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Eine Erzählung wie die Holocaust-Story, gänzlich ohne forensisch nachprüfbare Beweise, benötigt zu ihrer Existenz durchdringende Symbole und Rituale, um über die hohlen Behauptungen dieses unmoralischen Umerziehungsinstruments hinwegtäuschen zu können.
Reinhard Heydrich als eine der wichtigsten Führungspersönlichkeiten des Dritten Reiches bot nach seiner Ermordung diesen Kräften die Gelegenheit, sich seiner als stumme Symbol-Figur zu bemächtigen. Sein Leben wurde sozusagen als Ritus der Holocaust-Religion missbraucht. Sie benutzen Heydrich bis heute – in aller Regelmäßigkeit – als Sakrament ihres menschenfeindlichen Aberglaubens.
Je unverfrorener und kaltblütiger behauptet wird, desto eher wird geglaubt, so funktioniert der menschliche Geist. Das wussten die Machtjuden schon von Anbeginn, darauf fußt ihr Welt- und Machtprogramm. Und so erklärten sie Reinhard Heydrich kurzum zum Initiator der „6-Millionen-Judenvergasung“ in Verbindung mit seiner angeblich einberufenen Wannsee-Konferenz. Tatsache ist aber, Reinhard Heydrich war an besagtem Tag, dem 20. Januar 1942, also am Tag der sogenannten Wannsee-Konferenz, auf der das
„Ziel“ angeblich abgesteckt wurde, „alle europäischen Juden systematisch zu ermorden“, gar nicht in Berlin. Er befand sich anlässlich der Amtseinführung der neuen Protektorats-Regierung in Prag.

Ausgerechnet Reinhard Heydrich, der die äußerst kostspielige Politik Adolf Hitlers, nämlich die Auswanderung der Juden, mit all seiner Kraft förderte, wird von der Führungsriege der Holo-Religion als Bestie verunglimpft und entstellt. Weiterlesen


Bericht des Arztes Heinz Esser über ein polnisches Lager, welches polnische Behörden  im oberschlesischen Lamsdorf  nach Beendigung des II. Weltkrieges für die deutsche Bevölkerung  eingerichtet hatten.

ENGLISCH

Heinz Esser, Die Hölle von Lamsdorf, Dokumentation über ein
polnisches Vernichtungslager

Dülmen, 2000, 13. unveränderte Auflage, S. 13 – 29
(http://www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-form/ref=sr_sp_go_qs/028-0900960-8231717)

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Zwischen Oppeln und Neiße lag das polnische Internierungslager für Deutsche, Lamsdorf. In der Geschichte Oberschlesiens bedeutet es einen monumentalen Grabstein, unter dem Tausende von Oberschlesiern, Männer, Frauen und Kinder, nach grauenvollen Erlebnissen und qualvollen Leiden ruhen, für Polen aber ist es ein Schandmal, errichtet nach Beendigung des Krieges im Juli 1945, zu einem Zeitpunkt, an dem in Deutschland die Kriegsverbrecher und Verbrecher an der Menschheit ihrer Aburteilung und einer gerechten Strafe entgegensahen.

Lamsdorf war ein Vernichtungslager. Ein damals etwa zwanzigjähriger, grausamer, zu sadistischen Exzessen veranlagter Kommandant mit dem Namen Ceslaw Gimborski  führte an der Spitze von etwa 50 blutrünstigen Milizianten seine Schreckensherrschaft in diesem Lager, das von der Bevölkerung als „Blutlager“ oder auch als „Hölle von Lamsdorf“ bezeichnet wurde. Viele Tausende von Menschen Oberschlesiens kamen in dieses Lager, beraubt und ausgeplündert, um es niemals mehr verlassen zu können. In der Hauptsache wurden die Dorfbewohner des Kreises Falkenberg ohne Altersunterschied und Geschlecht, ja sogar Schwerkranke und Sterbende, dorthin gebracht. Am härtesten betroffen wurden die Dörfer Bielitz, das fast völlig ausgerottetwurde, Neuleipe, Ellguthammer, Steinaugrund, Lippen, Lamsdorf, Arnsdorf, Hilbersdorf, Goldmoor, Mangersdorf, Jakobsdorf, Groditz, Kleuschneritz, Jatzdorf u. a.

Nachts wurden die Menschen unerwartet und plötzlich in aller Eile aus den Häusern getrieben, zusammengejagt und nach Lamsdorf verschleppt. Die Schwerkranken und Sterbenden legte man im Lager auf die Straße, wo sie bald verstarben oder man tötete sie sofort. In anderen Fällen mußten die Sanitäter diese in die sogenannten Krankenbaracken tragen, wo sie mangels Ernährung, Pflege oder Medizin bald zu Grunde gingen. Es waren nicht politisch belastete Menschen, sondern hauptsächlich Bauern- und Arbeiterfamilien, manchmal auch Geschäftsleute, Lehrer, Beamte, Angestellte usw. „Politisch Belastete“ waren auf einer Stube zu etwa 45 Mann zusammen-gefaßt. Aber auch bei diesen wenigen wurde, abgesehen von fünf Fällen, niemals untersucht, ob sie tatsächlich in der Partei waren. Sie waren nur auf Denunziation zur Anzeige gekommen und hatten unter dem Zwang der Anwendung grausamer Folterungen und Mißhandlungen die Zugehörigkeit zur NSDAP schließlich entgegen den Tatsachen erklären müssen, sehr oft im Zustand geistiger Ohnmacht. Diese Männer wurden im Laufe der Zeit alle ermordet, nachdem sie vorher den entsetzlichsten Grausamkeiten und Qualen ausgesetzt worden waren.

Die Aufnahme ins Lager vollzog sich etwa so: Die meistens des nachts ausgesiedelten und ausgeraubten Menschen eines Dorfes wurden mit dem Rest ihrer Habe ins Lager gejagt. Dort mußten sie den ganzen Tag bei Wind und Wetter vor dem Büro stehen und auf ihre Registrierung warten. Nachdem jedem einzelnen auch das Letzte, einschließlich Mantel, Rock oder Schuhen geraubt worden war, wurde er verprügelt, mit Kolben gestoßen, mit Bleikabeln geschlagen usw., so daß diese Menschen im Gesicht völlig unkenntlich, blutüberströmt und oft mit zerbrochenen Gliedern und Rippen weggestoßen wurden. Markerschütternde Schreie hallten von dort in das Lager. Vielewurden erschlagen oder erschossen, die Überlebenden starben in zahlreichen Fällen an den Folgen der vorausgegangenen unbeschreiblichen Mißhandlungen. Sie wurden geschlagen und getötet, nur weil sie Deutsche waren. Weiterlesen